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Thema: Denkmal im All

  1. #31
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    Hallo Orbit,
    Zitat Zitat von Orbit Beitrag anzeigen
    Aber Du hast insofern recht, als hier ja keine Kinder diskutieren. Ich hätte hier 'Phantastereien ohne jeglichen Realitätsbezug' schreiben sollen.
    Deine Meinung ist richtig, aber warum beteiligst du dich dann an dieser 'Phantastereien ohne jeglichen Realitätsbezug' ?

    Ich glaube, dass diese Überlegungen nicht ganz ohne Bezug zur Realität sind. Allerdings wird es bis zur Durchführbarkeit wohl noch viel Forschung und Entwicklung geben.


    aus dem Urlaub zurück
    SP

  2. #32
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    Zitat Zitat von SpiderPig Beitrag anzeigen

    Ich glaube, dass diese Überlegungen nicht ganz ohne Bezug zur Realität sind. Allerdings wird es bis zur Durchführbarkeit wohl noch viel Forschung und Entwicklung geben.
    Ich gebe zu, daß ich beim Lesen dieses Threads öfter den Kopf schüttelte. Was die Pyramiden der alten Ägypter angeht, ist es doch so, daß man in dem Augenblick, wo die Tag/Nacht-Grenze auf der Erde genau durch die Pyramide geht, einen glänzenden Pfeil aus dem erdnahen Orbit sieht, der in das Dunkel der Wüste hineinzeigt. Das ist meiner Meinung nach die bisher die einzige rationale Erklärung für die vorgefundene Architektur. Obwohl man natürlich mit Religion auch alles erklären kann.

    Zum Denkmal im Weltraum fällt mir ein, daß es doch bestimmt möglich ist, im dortigen Vakuum eine Art (Brownsche) Fernseh-Röhre zu betreiben, die mit ihrem Elektronenstrahl Bilder, Filme oder auch Textnachrichten irgendwodrauf schreibt, z.B. auf den Mars oder auf einen Nebel, den man natürlich extra zu dem Zweck erzeugen müßte. Natürlich alles ein bißchen nach dem Prinzip "Think big!", aber mit dem derzeitigem Technologiestand. Für einen Nebelbildschirm in Lj-Entfernung reicht unsere Power wahrscheinlich nicht aus. Sonst könnten wir das gleich in den Vorgarten der Nachbar-Aliens schreiben. Vielleicht ist Laser besser geeignet.

  3. #33
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    Für einen Nebelbildschirm in Lj-Entfernung reicht unsere Power wahrscheinlich nicht aus. Sonst könnten wir das gleich in den Vorgarten der Nachbar-Aliens schreiben. Vielleicht ist Laser besser geeignet.
    So starke Projektoren, welche Bilder produzieren, die man noch in Lj-Entfernungen sehen kann, gibt's: Die Sonnen. Leistung 10E26 Watt.
    Allerdings sind auch deren Bilder nicht mehr scharf, wie man bei der Detektion von Exoplaneten anlässlich eines Transits festellt. Mehr als eine knapp messbare Verdunkelung sieht man nicht, also keine schwarzen Scheibchen in der Grösse des beobachteten Planeten und schon gar nicht irgend eine Inschrift auf der Sonnenoberfläche, welche sich dort durch eine zufällige Anordnung von Sonnenflecken gebildet haben könnte.

    Orbit

  4. #34
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    Zitat Zitat von Orbit Beitrag anzeigen

    So starke Projektoren, welche Bilder produzieren, die man noch in Lj-Entfernungen sehen kann, gibt's: Die Sonnen. Leistung 10E26 Watt.
    Allerdings sind auch deren Bilder nicht mehr scharf...
    Oh Gott, ich hatte vollkommen vergessen, daß man ja eine Anode braucht für Elektronenstrahlen.

    Aber es würde alles darauf hinauslaufen, daß man sich vorstellt, ferne Astronomen würden mit einem "Kepler" nach unserer Sonne schauen und hätten auch das Spektroskop nicht vergessen? Denen müßte man dann versuchen, eine Information reinzumogeln. Das FCKW und Ozon in der Atmospäre finden sie vielleicht selbst. Ist das realistischer?

    Die Aliens müssen also beim Blick durch ihr Teleskop einen Nebel finden hier in der Nähe, der so kurios ist, daß die nur feststellen können: "Sieht denen ähnlich!"
    Geändert von Luzifix (15.04.2009 um 20:27 Uhr)

  5. #35
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    Hallo,
    einiges, das hier geschrieben wurde, hatte ich mir auch schon zusammenfantasiert.
    Wenn wir schon aufgrund der riesigen Entfernungen keinen Kontakt zu außerirdischen Zivilisationen aufbauen können, dann könnten wir zumindest eine haltbare Zeitkapsel in der Milchstraße rundum kreisen lassen - entgegengesetzt zur Rotationsrichtung der Sterne.
    Dieses "gegen den Strom schwimmen" hätte den Vorteil, daß viele Sterne in kurzer Zeit passiert werden. Der Nachteil ist natürlich die Kollisionsgefahr.
    Die Zeitkapsel mit der eigentlichen Nachricht sollte aus robusten Werkstoffen bestehen (Titan, Diamant, Karbonverbundstoffe,...etc.) und im Kernbereich eines schlanken Flugkörpers deponiert sein. Ein spindelförmiges Objekt aus vielen "Zwiebelschalen" bietet wenig Kollisionsfläche und kann sich im Lauf von Jahrmillionen abnutzen, aber immer noch die Nachricht schützen.
    Sollte der Flugkörper Signale aus einem nahen Sonnensystem auffangen (Fernseh-und Radiosendungen), dann kann er seinerseits Signale in diese Richtung senden und auf sich aufmerksam machen.
    Während des mehr oder weniger kurzen Vorbeifluges müssen alle wichtigen Nachrichten ausgetauscht werden, denn ein Abbremsen und Landen ist nicht vorgesehen.
    Soweit die Vorstellung.
    Haben wir die nötigen Werkstoffe um solch einen Flugkörper auf den Weg zu schicken?
    Welche Nachricht schicken wir mit? "Hallo, es gibt (gab) Intelligenzen, die Nachrichten auf lange Reisen schicken können."
    "Hier ist eine Bild der kosmischen Hintergrundstrahlung zum Zeitpunkt des Starts der Zeitkapsel."
    "Habt Ihr auch Nachrichten, die Ihr mir für andere Empfänger mitgeben wollt?"
    Diese "Flaschenpost" wird vielleicht nie gelesen werden. Aber wir hätten es immerhin versucht.
    Was wäre, wenn andere Intelligenzen schon auf dieselbe Idee kamen, und morgen empfangen wir ein Signal aus 9 Lichtmonaten Entfernung...?

  6. #36
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    Hallo Bernhard K,

    wie willst du von +220 km/s auf -220 km/s beschleunigen, ohne dass die Zeitkapsel dabei ins Milchstraßenzentrum fällt?

    mfg
    101010

  7. #37
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    @Kibo: Das ist kein Problem: der Fall ins Zentrum würde ja mindestens 30'000 Jahre dauern. Wenn man 440 km/s überwinden muss, sind das 14m/s pro Jahr. Das sollte leicht zu schaffen sein (gemessen daran, dass ein chemischer Antrieb 8 km/s in 8 Minuten schafft).

    Die Idee ist gut, die Frage ist halt einfach, hält die Sonne lange genug durch (woher nimmt sie ihre Energie?) um ihr Ziel (zumindest einen Kontakt) zu erreichen... Und ich vermute nach wie vor, dass es langfristig einfacher ist, eine selbstreplizierende Sonde loszuschicken, die eine Kopie ihrer selbst zu jedem System in der Galaxis schickt.
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