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Thema: Reden wir mal über 1991 VG...

  1. #31
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    verhält sich nicht wie eine Von-Neumann-Sonde.
    Kennst du denn viele Von-Neumann-Sonden? Das "Ziel" könnte auch einfach sein, nicht allzu auffällig auszusehen und regelmässig an der Erde vorbei zu fliegen.
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  2. #32
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    bei der Vielzahl von (bekannten !)Objekten
    http://www.cfa.harvard.edu/iau/lists/CloseApp.html
    die der Erde nahe kommen, ist es doch nicht weiter verwunderlich, wenn ein paar darunter sind, die man mit viel Phantasie als Sendboten der aliens ansehen könnte.

    Aber. wenn sie die Absicht hätten Kontakt aufzunehmen, sollten sie es schon getan haben.
    Wenn sie uns nur beobachten wollen (das ist viel wahrscheinlicher), dann werden sie sich gut getarnt haben.

    und:
    wiki:
    Der australische Astronom Duncan Steel schlug daher vor anzunehmen, dass es sich bei dem Objekt um eine Raumsonde einer außerirdischen Zivilisation handeln könnte, welche unser Sonnensystem erforschen soll.

    Heute geht man davon aus, dass es sich bei 1991 VG um einen Felsbrocken handelt, der bei einem Meteoriteneinschlag auf dem Mond in den Weltraum geschleudert wurde, und seither selbständig um die Sonne kreist
    .


    mich würde interessieren, wie der Entdecker von 1991 VG heute darüber denkt....
    immerhin
    Duncan Steel, Ph.D. is a research astronomer at the Anglo-Australian Observatory and a research fellow at the University of Ad elaide, Australia.
    Geändert von ispom (19.08.2009 um 17:45 Uhr)
    Gruß von Ispom

  3. #33
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    Zitat Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
    Kennst du denn viele Von-Neumann-Sonden?
    Ja, die reproduzieren sich! Dazu verwenden sie Material, an dass sie leicht heran kommen.

    Wenn sie uns unauffällig beobachten wollen, dann rotieren sie nicht so auffällig blinkend.


    SpiderPig

  4. #34
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    Wie groß schätzt man die Dichte der Objekte?

    Ich meine, eine Raketenstufe, ausgebrannt, ist doch hohl und leicht. Ein Asteroid ist aus Stein oder Eisenerz. Eine Sonde von einer fernen Zivilsation sollte proppevoll gestopft sein mit Instrumenten, Maschinen, Material, Elektronik usw. Das sollte sich doch in der Dichte des Objekts ausdrücken. Kann man die aus Bahn und Geschwindigkeit nicht errechnen?

  5. #35
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    Das sollte sich doch in der Dichte des Objekts ausdrücken. Kann man die aus Bahn und Geschwindigkeit nicht errechnen?
    Nein, die Dichte von Körpern, die klein sind im Verhältnis zu jenem, den sie auf ihrer Bahn umrunden, spielt keine Rolle. Stell Dir vor, was bei Aussenbordeinsätzen passieren würde, wen dem nicht so wäre. Im Vakuum fallen eine Feder und ein Hammer gleich schnell. Das weiss man seit Galileo, und von einem Astronauten wurde es bei einem der Apolloflüge medienwirksam demonstriert.
    Orbit

  6. #36
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    Allerdings könnte man die Dichte bestimmen, in dem man die Masse ermittelt (die Grösse ist ja bekannt). Bloss dürfte es sehr schwierig sein, die Masse eines so kleinen Körpers zu bestimmen, zumindest ohne ein Raumfahrzeug in die Nähe zu schicken.

    Wenn sie uns unauffällig beobachten wollen, dann rotieren sie nicht so auffällig blinkend.
    Es kann auch ganz einfach sein, dass die Sonde die Möglichkeit, dass wir sie entdecken könnten, einfach unterschätzt hat - und etwa das Spacewatch-Programm nicht erwartet hat. Man muss ausserirdischer Technologie ja nicht gleich gottgleiche Allwissenheit zu unterstellen.
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  7. #37
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    Hallo Bynaus,
    Zitat Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
    Es kann auch ganz einfach sein, dass die Sonde die Möglichkeit, dass wir sie entdecken könnten, einfach unterschätzt hat
    Ja, das könnte sein.

    Ich gehe da einfach davon aus, dass eine fortschrittliche Technologie die eine Von-Neumann-Sonde konstruieren kann, dieser auch fortschrittlich konstruiert oder mit viel Intelligenz versieht.
    Dann wäre das auffällige Rotieren ein Fehler, wenn das nur dann unterbunden wird, wenn die Bordsysteme die Technologie des Zielobjektes höher einschätzt.

    Sinnvoller wäre es, "immer" alle Auffälligkeiten zu minimieren.

    Ich gehe davon aus, das eine ETI ganz ähnlich überlegen würde, denn "einfach und effizient" ist doch besser als "intelligent aber fehleranfällig".


    SpiderPig

  8. #38
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    Falls 60k Euronen tatsächlich eine realistische Schätzung für eine funktionierende Mission darstellt sollte es doch möglich sein eine solche auch privat zu finanzieren. Kommerzielles und ein ausreichend werbewirksames öffentliches Interesse ist offensichtlich vorhanden.

    Machen!

  9. #39
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    Mit dem Picosateliten könnte man eventuell ein oder mit Glück auch zwei scharfe Photos schießen. Mehr vermutlich nicht, und das ganze mit einer "Trefferwahrscheinlichkeit" von nur 50%.

    Daher wird das wohl eher keiner machen.

    Hast du 60kEuro übrig und kannst eine Universität überreden das mit dir zu realisieren?

    Ganz privat, also ohne Studentische Billig-Fachkraft, würde das Unternehmen wohl eher 260kEuro kosten.


    SpiderPig

  10. #40
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    Ich bin sicher das man mit der richtigen PR locker sogar ein 600k Projekt stemmen könnte. Hat einer die Nummer von Richard Branson?

    Kosmo
    Geändert von Kosmoprolet (20.08.2009 um 14:28 Uhr)

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