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Thema: Strukturen auf Planeten - Dichtes Material

  1. #1
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    Standard Strukturen auf Planeten - Dichtes Material

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    Hallo,

    Zu Strukturen auf anderen Planeten:

    Aus was könnte man sowas machen?
    Wenn man jetzt mal konkret den Mars nimmt, wenn man dort etwas baut, dass aus Beton ist, diffundiert dort nicht ein Haufen Sauerstoff? Oder ist Beton relativ dicht?
    Das selbe mit Glas??

    Stickstoff gibt es ja genug, der fiele sogar bei einer Methan-generierung als Abfallprodukt an.

    Sauerstoff hat noch mal ein Proton und evt auch ein Neutron mehr als Stickstoff, wäre der Verlust signifikant? (Das hängt wohl von der größe des Gebäudes ab, aber macht das einige prozent des zur atmung genützten o2's aus?)

    Mfg

  2. #2
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    Standard

    Selbst wenn Beton nicht ausreichend dicht wäre um zu verhindern, daß Sauerstoff verlosen ginge, so könnte man seine Innenwände beschichten, sodaß der Verlust praktisch ausgeschlossen ist.

  3. #3
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    Standard

    Stickstoff gibt es ja genug, der fiele sogar bei einer Methan-generierung als Abfallprodukt an.
    Inwiefern das?
    Planeten.ch - Acht und mehr Planeten
    Final-Frontier.ch - Auf zu neuen Welten

  4. #4
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    Zitat Zitat von _Mars_ Beitrag anzeigen
    Wenn man jetzt mal konkret den Mars nimmt, wenn man dort etwas baut, dass aus Beton ist, diffundiert dort nicht ein Haufen Sauerstoff? Oder ist Beton relativ dicht?
    Das selbe mit Glas??
    Beton ist nicht gleich Beton. Da gibt es verschiedene Sorten, manche sind nicht mal wasserdicht und erst recht nicht gasdicht. Aber bei uns baut man ja auch keine Häuser mehr mit Wänden nur aus einem Material, allein schon wegen der Wärmedämmung. Auf dem Mars müssten sicher auch verschiedene Schichten verwendet werden. Beton für die Stabilität (und um den Druckunterschied zu halten), vielleicht Kunststoffolie um gasdicht zu sein, vielleicht mehrfach um plötzliches Entweichen der Luft zu verhindern und Drucksensoren dazwischen, um Schäden zu erkennen, Schichten aus Schaumstoff, Styropor, Mineralwolle oder anderen Dämmstoffen um die Temperatur zu halten, Metallfolie gegen kosmische Strahlung, vielleicht sogar Bleiplatten.
    Auch das Glas dürfte ein Verbundmaterial sein, wenn man es als Fenster auf dem Mars nutzen will. In Deutschland verwendet man schon 3fach verglaste Fenster wegen der Wärmedämmung, wegen der dünnen Marsatmosphäre muss die UV-Strahlung sicher auch besser abgeschirmt werden.

  5. #5
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    Hallo frosch,

    Zitat Zitat von frosch411 Beitrag anzeigen
    Metallfolie gegen kosmische Strahlung, vielleicht sogar Bleiplatten.
    seltsam wie das mit dem Blei in den Köpfen der Mensch verankert ist.

    Blei macht nur da einen Sinn, wo man bautechnisch kaum etwas anderes verwenden kann (z.B. kein Platz). Mal ganz davon abgesehen, daß man bei der kosmischen Strahlung mehr Tonnen pro m^2 Blei brauchen würde, als z.B. Tonnen Wasser für den selben Schutz. Wasser ist schon da, Blei in verwendbarer Form aber nicht.

    Ein Fenster mit freiem Blick zum Himmel wäre wenig ratsam. Besser eine (austauschbare) CCD-CAM und Große Bildschirme als Fensterillusion mit geeigneter Spektralverteilung beim eingesetzten Licht und die Behausung unter einigen m Marsboden, zumindest dann, wenn man dauerhaft dort bleiben will.

    Herzliche Grüße

    MAC

  6. #6
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    Zitat Zitat von mac Beitrag anzeigen
    seltsam wie das mit dem Blei in den Köpfen der Mensch verankert ist.
    Stimmt, früher hat man gelernt, dass dicke Bleiplatten vor Strahlung schützen. Wie beim Röntgen auch...

    Zitat Zitat von mac Beitrag anzeigen
    Blei macht nur da einen Sinn, wo man bautechnisch kaum etwas anderes verwenden kann (z.B. kein Platz). Mal ganz davon abgesehen, daß man bei der kosmischen Strahlung mehr Tonnen pro m^2 Blei brauchen würde, als z.B. Tonnen Wasser für den selben Schutz. Wasser ist schon da, Blei in verwendbarer Form aber nicht.
    Wobei Wasser auch so seine Nachteile hat: Es folgt der Schwerkraft nach unten und ist meist flüssig...
    Aber es stimmt, man sollte sich - abgesehen von den ersten Pionieren auf dem Mars - möglichst mit dort vorhandenen Rohstoffen bedienen.

    Zitat Zitat von mac Beitrag anzeigen
    Ein Fenster mit freiem Blick zum Himmel wäre wenig ratsam. Besser eine (austauschbare) CCD-CAM und Große Bildschirme als Fensterillusion
    Nun ja, dann kann man ja auch hier bleiben und ein "Marsfenster" in seine irdische Behausung mit Direktübertragung einbauen

    Ob ich mich wohl fühlen würde ganz ohne echte Fenster? Was ist bei totalem Stromausfall, wäre da nicht ein "Notfenster" sinnvoll?

    Zitat Zitat von mac Beitrag anzeigen
    und die Behausung unter einigen m Marsboden, zumindest dann, wenn man dauerhaft dort bleiben will.
    Das macht natürlich durchaus Sinn...

  7. #7
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    Hallo Frosch,

    Zitat Zitat von frosch411 Beitrag anzeigen
    Stimmt, früher hat man gelernt, dass dicke Bleiplatten vor Strahlung schützen. Wie beim Röntgen auch...
    Röntgen und kosmische Strahlung sind nicht vergleichbar, auch wenn Du mit kosmischer Strahlung und Blei sowas wie Röntgen machst.



    Zitat Zitat von frosch411 Beitrag anzeigen
    Wobei Wasser auch so seine Nachteile hat: Es folgt der Schwerkraft nach unten und ist meist flüssig...
    auch so ein faszinierendes Phänomen. Luft kannst Du bautechnisch problemlos festhalten und bei Wasser, noch dazu in seiner festen Form, machst Du Dir Sorgen. Abgesehen davon wären die bautechnischen Probleme zwar anders, aber auch nicht besser, wenn Wasser das Gegenteil täte von 'der Schwerkraft folgen'.



    Zitat Zitat von frosch411 Beitrag anzeigen
    Nun ja, dann kann man ja auch hier bleiben und ein "Marsfenster" in seine irdische Behausung mit Direktübertragung einbauen
    klüger wäre das, besonders dann, wenn man die Erde nochmal unbeschwert und mit eigenen Augen wiedersehen möchte.



    Zitat Zitat von frosch411 Beitrag anzeigen
    Ob ich mich wohl fühlen würde ganz ohne echte Fenster? Was ist bei totalem Stromausfall, wäre da nicht ein "Notfenster" sinnvoll?
    ich glaube in einem solchen Fall hast Du lange vorher ganz andere Sorgen.


    Herzliche Grüße

    MAC

  8. #8
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    Grüße, warum reden alle vom Bauen? Wär Graben nicht sinvoller? Sprich man Lebt unterirdisch im gestein? So Spart man sich viel Isolierungund und Dichtungen oder nicht?

    Echte Fenster halte ich auch für unfug. Selbst wen man keinen Großen wert auf seine Kromosomnen legt. So ist doch die Marsoberfläche extrem kark und eintünig, und macht doch eher depresiv. Ohne Fenster wärs auch depresiv, daher denke ich eher. Werden die ersten Marsianer mit Spiezellen Displays mit landschaften von der Erde mit der richtigen Kulisse und intensität bestrahlt.

    Kann mir jemand das mit der Kosmischenstrahlung genauer erklären. Insbesonders die ineffektivität ist mir nicht ganz klar. Sorry, das ich frage. Also dabei gehts doch eigentliich um die Strahlung die von der Sonne ungefiltert auf dem "Boden" landet. Das wäre UV-Strahlung, Röntgen und Gammastrahlung. Strahlungquelle ist die Sonne richtig? Oder gibt es in unserem SS noch irgendwas, was gesundheitsgefärdent Strahlt?

    UV Strahlung lässt sich ja noch relativ leicht abschirmen. Röntgen geht ja auch noch relativ einfach. Doch wie tief muss man ungefähr bauen um sicher vor der Gammastrahlung zu sein? Und warum ist Wasser besser?

    ps: Man möge meine unwissenheit und rechtschreibung verzeien.

  9. #9
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    Hallo Lynx,

    hier
    http://www.astronews.com/forum/showthread.php?t=732
    findest Du eine genauere Beschreibung und die Grundlagen dazu auch bei Wikipedia

    Herzliche Grüße

    MAC

  10. #10
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    Echte Fenster halte ich auch für unfug. Selbst wen man keinen Großen wert auf seine Kromosomnen legt. So ist doch die Marsoberfläche extrem kark und eintünig, und macht doch eher depresiv.
    Hey, ein Abenteuer zum Mars und das damit Verbundene sehen der Oberfläche ist doch das größte Abenteuer der Menschheit!

    Man muss die Fenstrer ja nicht nach oben machen. Ausserdem wird ein Teil der Strahlung von der Atmosphäre abgelengt. Glas lässt sich auch beschichten, um zu schützen.

    Der Vorteil beim Mars ist ja gerade der angenehme Tag-Nacht-Zyklus. Mann kann auch normale Pflanzen mitnehmen.

    Stickstoff gibt es ja genug, der fiele sogar bei einer Methan-generierung als Abfallprodukt an.
    Inwiefern das?
    Wenn man Methan aus der Marsluft erzeugen will, (dabei entsteht auch wasser) zb. für raketentreibstoff, rover-treibstoff, energiespeicher, plastikerzeugung und sonst was,
    dann verflüssigt man Marsluft. CO2+N2. Zuerst wird Co2 flüssig, das N2 kann dann extrahiert werden.

    CO2+N2-> N2<- ->CO2 ; CO2+4H2 -> CH4 + 2H2O

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