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Thema: PROMISE: Kosmische Magnetfelder im Labor

  1. #1

    Standard PROMISE: Kosmische Magnetfelder im Labor

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    Das PROMISE-Experiment wird in diesem Jahr mit einem mit 50.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft ausgezeichnet. Dank PROMISE gelang erstmals der experimentelle Nachweis der sogenannten Magneto-Rotationsinstabilität im Labor. Ohne dieses Phänomen könnten keine Sterne entstehen und Schwarze Löcher nicht wachsen. (23. Oktober 2008)

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  2. #2
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    Warum wird eigentlich so auf Reibung für den Drehimpulsabtransport herumgeritten? Die Viskosität und innere Reibung spielen für den Drehimpulstransport doch eine völlig vernachlässigbare Rolle! Die Thermik, verursacht durch Unterschiede in der Rotationsgeschwingkeit in Abhängigkeit vom Abstand zum massereichen Zentrum, führt doch bereits allein zu einem zügigen Drehimpulstransport nach außen, zudem die Hälfte der ursprünglichen potentiellen Energie bei der Akkretion freigesetzt wird und damit die Thermik immer hinreichen groß sein sollte.

  3. #3
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    Habe ich bisher auch gedacht, aber ich bin bereit, dazu zu lernen.

    Du auch??

  4. #4
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    Hier wurde schon mal über dieses Thema diskutiert:
    http://www.astronews.com/forum/showt...info#post26140
    Und dort ist auch ein Link zu einem Aufsatz, den der Geologe Marc Pesendorfer vor zwei Jahren zur Entstehung des Planetensystems geschrieben hat:
    http://lexikon.astronomie.info/planeten/entstehung/
    Über die Bedeutung der Magnetfelder schreibt er:
    Das Material im Nebel dreht sich nun spiralförmig um die Zentralmasse und wird durch diese gravitativ angezogen. Dies wiederum resultiert in einer immer massereicheren Zentralmasse. Folgendes Problem tut sich auf: der Zentralstern wird massereicher und dreht sich immer schneller. Dies wird aber nicht beobachtet, die Sonne dreht sich nur sehr langsam. Dieses Dilemma kann gelöst werden, wenn man den jungen, soeben entstandenen Stern, nicht einfach als "Glühbirne" betrachtet, sondern ihn mit starken Magnetfeldern ausstattet, die mit dem Staub der noch in der Scheibe ist, interagieren.

    Dieser Prozess koppelt nun ionisiertes Material, das von der frühen Sonne ausgestossen wird, mit dem Magnetfeld des Zentralsterns. Geladene Teilchen, die die Sonne in Form des Sonnenwindes verlassen, fliegen entlang der Feldlinien und bremsen die Rotation des Zentralgestirns ab, da sie Drehimpuls mitnehmen. Ob dies der EINZIGE Prozess ist, der für die Abbremsung verantwortlich ist, ist nicht bekannt.
    Mit freundlichen Grüssen
    Orbit

  5. #5
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    Hallo Orbit,

    das Problem ist, daß in aller Regel den Leuten nicht klar zu sein scheint, daß der Drehimpuls ganz automatisch und von selbst vom Rotationszentrum weg in die am weitesten außen liegenden Regionen transportiert wird, zumindes solange ein thermisch bedingter Impulsaustausch zwischen den Materialteilchen gegeben ist. Sonne und Gasplaneten rotieren ja nicht grundlos am Äquator deutlich schneller als an den Polen. Eine magnetische Kopplung in nennenswerter Größe wie sie dem Link postuliert wird, müßte dagegen die schnellere Rotation der äquatorialen Regionen unterbinden.

  6. #6
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    Hallo Klaus,
    Zitat Zitat von Klaus Beitrag anzeigen
    Eine magnetische Kopplung in nennenswerter Größe wie sie dem Link postuliert wird, müßte dagegen die schnellere Rotation der äquatorialen Regionen unterbinden.
    und das kannst Du uns natürlich vorrechnen.

    Na denn man los
    Nathan

  7. #7
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    @Nathan5111: Ist bislang definitiv unnötig. Hol Dir lieber 'nen Ball und geh auf den Spielplatz. Meine Zeit ist zu kostbar, um sie an Leute zu verschwenden, die lediglich stören wollen und nichts sinnvolles zum Thema beizutragen haben.

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