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Thema: Dunkle Materie ist in Wahrheit interstellarer Wasserstoff

  1. #1
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    Standard Dunkle Materie ist in Wahrheit interstellarer Wasserstoff

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    Hallo zusammen,

    auch ich lerne dazu. Das bringt mich auf die These, dass es sich bei der Dunklen Materie in Wahrheit nur um interstellaren Wasserstoff handelt.

    Kurzer Begründungsversuch:
    Jede Galaxie weist einen riesigen, gewaltigen Halo angeblicher Dunkler Materie auf (innerhalb der Scheibe gibt es ja keine DM). Dies schließt man aus der Messung gleichbleibender Rotationsgeschwindigkeiten auch noch weit über den sichtbaren Bereich der stellaren Scheibe hinaus bis weit in den Weltall, was man anhand von Messungen der H-alpha- und HI-Linien des neutralen Wasserstoffs weiß. Das ist einmal das eine.
    Das andere ist, dass die Materieverteilung in der Galaxie einen exponentialen Verlauf hat, was zu der immer größeren Ausdünnung der Wassestoffmaterie führt, bis es zu keinerlei Sternentstehungsprozesse mehr kommt, der Rand der sichtbaren Galaxie ist erreicht. Darüber hinaus gibt es aber noch bis zu einem Vielfachen des Durchmessers interstellaren Wasserstoff, die Messungen dazu habe ich oben angedeutet. Ich gehe der Einfachheit halber einfach einmal davon aus, dass es sich bei der Dunklen Materie einfach nur um interstellaren Wasserstoff handelt. Eine kaum zu widerlegende These, jedenfalls könnte der neutrale Wasserstoff die DM ohne Weiteres erklären.
    Kurze Überlegung dazu, wenn es recht ist: Die Materie nimmt proportional zur Entfernung zu. Messe ich den interstellaren Wasserstoff noch im einen Dreifachen des Radius der bloß sichtbaren Galaxie, was heute kein Problem mehr ist, ist die Gesamtmasse der Galaxie bereits vier Mal so groß, wie beobachtet Masse. Tsche!!!!


    Gruß Joachim Stiller Münster
    Geändert von Joachim Stiller Münster (15.10.2008 um 00:20 Uhr)

  2. #2
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    Hast Du wieder Ausgang, oder bist Du wieder drinn, wo ist Dein Internetanschluss?

    1. H ist viel zu leicht dafür, wer es die Erklärung, erkennt man es, denn H ist nicht Dunkel, sondern Messbar .

    ist die Gesamtmasse der Galaxie bereits vier Mal so groß, wie beobachtet Masse
    Im Volumen vielleicht, aber sicher nicht in der Masse

    2. ....
    Ach was, diesen Blödsinn muss man nicht weiter erläutern.

    Entweder gehst Du freiwillig wieder rein, oder die sollen dich raus lassen, wo auch immer der Internetanschluss nicht ist.

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  3. #3
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    Ach, Du schon wieder,

    also, das einzige, was man außerhalb der stellaren Scheibe im Weltall misst und das noch sehr weit, ist interstellarer Wasserstoff. Wie viel es davon ausserhalb der Sternengebiete gibt, weiß im Grunde kein Mensch. Woher willst Du dann wissen, dass der interstellare Wasserstoff außerhalb der "sichtbaren Galaxie" nicht in Frage kommt. Irgend welche blödinnigen Behauptungne, wie Wasserstoff ist aber leicht, sogar Luftballone fliegen damit weg, können wohl kaum wissenschaftlich genannt werden. Frag dich mal, wie viel Wasserstof so eine Sonne, wie die unsere enthält, und wo die Gesamtmasse unseres Sonnensystems zu 99% steckt. Gruß und viel spaß beim Recherchieren. Joachim Stiller Münster

  4. #4
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    Zitat Zitat von Joachim Stiller Münster Beitrag anzeigen
    Wie viel es davon ausserhalb der Sternengebiete gibt, weiß im Grunde kein Mensch. Woher willst Du dann wissen, dass der interstellare Wasserstoff außerhalb der "sichtbaren Galaxie" nicht in Frage kommt.
    Wasserstoff hat ein Spektrum, dieses kann man messen durch Elektromagnetische Strahlung anderer Galaxien die durch dringt. Daher weiss wan genau wieviel vorhanden ist.
    Zitat Zitat von Joachim Stiller Münster Beitrag anzeigen
    Gruß und viel spaß beim Recherchieren. Joachim Stiller Münster
    Das solltest Du lieber machen, bevor Du solche Behauptungen aufstellst.
    Rechne Du das doch selber mal aus, Radius des Halos, somit das Volumen, die Dichte des stelaren Wasserstoffs, die gesamte Masse, bin gespannt auf das "riechende" Ergebniss.

    Gruß Micha.
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  5. #5
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    Standard

    Den Hinweis auf neutralen Wasserstoff haben wir durch die Messung der Frauenhoferlinien im Elektromagnetischen Spektrum. Das sagte ich aber bereist im Eingangsstatement (Messnugn der Waasserstoff H-alpha- und HI-Linien). Nur ist diese Messung lediglich ein Beleg, "dass" es diesen Neutralen Wasserstoff noch weit außerhalb unserer beobachtbaren Galaxie gibt, wieviel es davon gibt, weis man hingegen "durchaus nicht"!! Es ist für mich auch fraglich, ob das so entscheidend ist. Die Masseverteilung in der Galaxie hat doch schließlich einen exponentialen Verlauf. Ausserhalb der sichtbaren Bereiches kann daher der interstellare Wasserstoff sogar extrem dünn werden, und das ganze würde immer noch funktionieren. Die Gesamtmasse muss sich lediglich proportional zum Radius verhalten, und das tut sie, wenn ich mal Newton zugrundelege.
    Gruß Joachim Stiller Münster

  6. #6
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    Die Gesamtmasse muss sich lediglich proportional zum Radius verhalten, und das tut sie, wenn ich mal Newton zugrundelege.
    JSM
    Und mit 'Newton' meinst Du v = (GM/r)^0,5
    Und da steht halt nichts von v = const. Das müsste aber da stehen, wenn Deine Massen-Radius-Proportionalität stimmen sollte. Und heutige Beobachtungsdaten zeigen nun, dass die galaktischen Umlaufgeschwindigkeiten in verschiedenen Abständen zum GZ unterschiedlich sind und zwar derart, dass man im Cluster ausserhalb des sichtbaren Bereichs einer Galaxie mit zusätzlich mindestens der vierfachen Masse rechnen muss, nachdem man die Masse des intergalaktischen Gases bei der baryonischen bereits dazu gerechnet hat.
    Orbit

  7. #7
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    Also Orbit, gehen wir man streng logisch vor. Richtig: Da (in der Formelinterpretation) steht nicht von v = konstant, was aber beobachtet wird. es steht aber auch nichts von V = nicht konstant oder abnehmend, was aber Zwicky und Rubin behaupte haben und der Wiki-Aritkel zu den Rotationsgeschwindigkeitskurven ebenfalls behauptet. Da wird nämlich behaupte, rechnerische Überlegungen würden Zeigen, dass v exponentiell abnehmen müsste, was aber eben "nicht" beobachtet wird. Wie kann man denn überhaupt aus Newton den Schluss ziehen, das v = eponentiell abnehmend, etwa vergleichbar wie im Sonnensystem. Falsche Erfahrungswerte? Im Grunde kann ich aus "den" Formeln, die mir zur Verfügung stehen, "übehauptkeine" Erwartungshaltung ableiten, und muss dass, was ich tatsächlich beobachte als gegeben hinnehmen. HergottnochmaldenktdennkeinMenschmehrlogischindies ergottverdammtenWelt? Gruß Joachim Stiller Münster
    Geändert von Joachim Stiller Münster (15.10.2008 um 19:23 Uhr)

  8. #8
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    HergottnochmaldenktdennkeinMenschmehrlogischindies ergottverdammtenWelt?
    Doch, viele. JSM hier aber eher nicht.
    steht nicht von v = konstant, was aber beobachtet wird.
    Nein. Wird nicht beobachtet. Das behauptest Du zwar seit Wochen, wahrer wird es aber deswegen nicht.
    Im Grunde kann ich aus "den" Formeln, die mir zur Verfügung stehen, "übehauptkeine" Erwartungshaltung ableiten, und muss dass, was ich tatsächlich beobachte als gegeben hinnehmen.
    So ist es. Hab ich da den Groschen fallen gehört? Du musst die gemessenen Werte in die Formel einsetzen. Anstelle von M kann man auch 4 rho r^3 pi/3 in die Formel schreiben. Das kommt zwar auf dasselbe hinaus, zeigt Dir aber vielleicht deutlicher, wie v von der jeweils innerhalb einer Umlaufbahn gemessenen Dichte (rho) abhängt.

  9. #9
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    Und noch etwas:
    was wäre denn gewesen, wenn man zum Rand hin etwa größer werdende Geschwindigkeiten gemessen hätte. Aber nein, sie sind fast exakt konstant. Habt Ihr Euch jemals gefragt, was das überhaupt für ein verrücktes System ist, das sich derart und in einem deratigen Gleichgewihtszustand befindet, und das ohne ersichtlichen Grund? Da stecken noch gewaltige mechanische Theorien drin, die noch vollkommen unerforscht sind. Gruß und bis demnächst, Joachim Stiller Münster

  10. #10
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    Hallo Orbit, unsere Antworten haben sich überschnitten, so sorry.
    1. Also ich habe hier eine Liste mit über 1000 Rotationsgeschwindigkeitskurven, und die weisen alle weitestgehend konstante Werte auf, von eine kleinen Bereich im Zentrum einmal abgesehen.
    2. Es gibt keinerlei Erwartungshaltung. Diese wird mir aber von jedem besseren Pansel vorgebetet, und die steht auch im Wiki-Eintrag zu den Rotationsgeschwindigkeitskurven: Kurve A (abfallend): die Erwartete Kurve - Kurve B (konstant): die beobachtete Kurve: ergo: beide fallen auseinander. Nun, und zu letzten Mal: Es ist keine Kurve zu erwaten möglich! Gruß Joachim Stiller. (Und feinde mich doch bitte nicht immer wieder so an, ich will hier doch keine persönliche Feede, sondern nur "Wissenschaft")
    Geändert von Joachim Stiller Münster (15.10.2008 um 19:38 Uhr)

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