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Thema: Extrasolare Planeten: Neues von CoRoT-Exo-3b

  1. #1

    Standard Extrasolare Planeten: Neues von CoRoT-Exo-3b

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    r etwa einem halben Jahr entdeckte das Weltraumteleskop CoRoT ein eigentümliches Objekt, von dem die Astronomen nicht recht wussten, wie sie es einordnen sollten. Auch nach neuen Beobachtungsdaten hat sich daran wenig geändert. Es könnte sich aber um einen Vertreter einer neuen Gruppe von sehr massereichen Planeten handeln. (3. Oktober 2008)

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  2. #2
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    Mit einer Dichte von über 26 muss dieser Himmelskörper also teilweise aus entarteter Materie bestehen. Aber das kennt man doch bereits von Braunen Zwergen. In diese Kategorie passt das Objekt mit seinen 20 Jupitermassen auch (Untergrenze 13 Jupitermassen).
    Ich verstehe jetzt nicht ganz, warum man so erstaunt ist. Oder war der Braune Zwerg bisher nur eine Hypothese und wird jetzt zum ersten Mal beobachtet?
    Orbit
    Geändert von Orbit (06.10.2008 um 18:50 Uhr)

  3. #3
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    Weil dieses Objekt Jupitergröße und zugleich die 20 (in anderen Quellen 21,6) Jupitermassen hat nehme ich an.
    Welche Größe haben denn "im Schnitt" Braune Zwerge?
    Zitat Zitat von "Tatjana Krieger" (X3 - Die Hüter der Tore, Kap. 9, S. 84 - Helge T. Kautz)
    Für jedes scheinbare Zeichen, jedes vergebliche Wunder gibt es eine einfache, rationale Erklärung, die ohne das Übernatürliche auskommt. Vielleicht keine so schöne, poetische, wie sie der Wunderglauben bietet. Vielleicht eine, die anzunehmen weniger befriedigend ist. Aber nicht der Glaube an das Übernatürliche hat die Menschheit zu den Sternen gebracht. Sondern das unerschütterliche Vertrauen in die Prinzipien der Ratio.

  4. #4
    fspapst Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Orbit Beitrag anzeigen
    Mit einer Dichte von über 26 muss dieser Himmelskörper also teilweise aus entarteter Materie bestehen.
    Für mich ist das auch eine klare Einordnung zum braunen Zwerg. (20Jm).
    Die Größe und Dichte ist duch die (erwartete) Entartung der Materie im Innern erklährbar.

    Was vermutlich die Problemstellung sein wird, ist die Frage wie ein BZ so nahe am Zentralstern enstehen kann, oder ist der BZ zum Zentralstern gewandert?

    Gruß
    FS

  5. #5
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    Bei so geringem Abstand zum Stern sollte das Objekt eigentlich zu heiß sein um zu entarten. Es kommt ja auch noch viel Wärme aus Radioaktivität hinzu. Wahrscheinlich ist es eher ein abnorm großer Gesteinsplanet. Oder vielleicht ist es auch ein kleines Schwarzes Loch, das so viel Licht ablenkt, dass es uns als großes Objekt erscheint.

  6. #6
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    Bei so geringem Abstand zum Stern sollte das Objekt eigentlich zu heiß sein um zu entarten.
    Himmelskörper mit entarteter Materie sind ziemlich heiss.
    Wahrscheinlich ist es eher ein abnorm großer Gesteinsplanet.
    Der hätte dann allerdings einen etwa doppelt so grossen Radius wie der Jupiter.
    Oder vielleicht ist es auch ein kleines Schwarzes Loch,
    Das hätte allerdings einen Radius von nur gerade 56 m.
    Man hat aber ein Objekt mit Jupiterradius entdeckt.

  7. #7
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    Eine Möglichkeite wäre dann, daß er weiter draußen entstanden und ins innere System gewandert ist und dabei von dort einige andere Himmelskörper "geschluckt" hat. Allerdings kann ich mir dabei schwer vorstellen, daß er dabei so komprimiert wird, daß er auf Jupitergröße die 22-fache Masse desselben erlangt.
    Da bin ich gespannt, auf welche Lösungen die Experten kommen.
    Zitat Zitat von "Tatjana Krieger" (X3 - Die Hüter der Tore, Kap. 9, S. 84 - Helge T. Kautz)
    Für jedes scheinbare Zeichen, jedes vergebliche Wunder gibt es eine einfache, rationale Erklärung, die ohne das Übernatürliche auskommt. Vielleicht keine so schöne, poetische, wie sie der Wunderglauben bietet. Vielleicht eine, die anzunehmen weniger befriedigend ist. Aber nicht der Glaube an das Übernatürliche hat die Menschheit zu den Sternen gebracht. Sondern das unerschütterliche Vertrauen in die Prinzipien der Ratio.

  8. #8
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    Zitat Zitat von Orbit Beitrag anzeigen
    Das hätte allerdings einen Radius von nur gerade 56 m.
    Man hat aber ein Objekt mit Jupiterradius entdeckt.
    Nein, errechnet anhand der Beobachtungen, dennoch ist es kein SL, da dazu weiteres fehlt.

    Ich denke das ein frühes Ereignis dazu führte, ähnlich wie unser SS fragen offen hält.

    Gruß Micha.
    Angst vor schwarzen Löchern am CERN (LHC)?
    Guckst Du: LHC / CERN - FAQ

  9. #9
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    Allerdings kann ich mir dabei schwer vorstellen, daß er dabei so komprimiert wird, daß er auf Jupitergröße die 22-fache Masse desselben erlangt.
    Wieso nicht?
    Erstens ist offenbar Jupitergrösse die Standardgrösse der Braunen Zwerge
    http://de.wikipedia.org/wiki/Brauner_Zwerg
    und zweitens kann deren Dichte bei schweren BZ (73 Jupitermassen) bis auf ca. 500 steigen.
    Orbit

  10. #10
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    Micha
    Nein, errechnet anhand der Beobachtungen
    Natürlich wurde da auch noch gerechnet, aber bei der Transitmethode
    Dieser Begleiter wurde durch die so genannte Transitmethode entdeckt.
    kann aus einer leichten, messbaren Verdunkelung des Zentralgestirns die Grösse eines Objektes ziemlich genau bestimmt werden.

    Dein Einwand ist also ziemlich spitzfindig und wenig hilfreich.
    Orbit

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