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Thema: Schwarze Löcher (abgetrennt aus dem Bereich "Schwarze Löcher")

  1. #1
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    Standard Schwarze Löcher (abgetrennt aus dem Bereich "Schwarze Löcher")

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    [Abgetrennt von: http://www.astronews.com/forum/showthread.php?t=779]

    schon lange nicht mehr hier gewesen ^^.


    nach langer pause und bis jetzt immer noch nichts verstanden von dem fachchinesisch will ich doch gleich mal wieder was von meiner theorie in die welt setzen.

    laut dem was ich bis jetzt aufgeschnapt habe entsteht gravitation oder die anziehungskraft nicht durch pure masse. erst durch rotation um die eigen achse in verbindung mit der masse entsteht gravitation, anziehungskraft. um so größer die masse um so schneller die rotation, um so schneller die rotation um so stärker die anziehungskraft. ein gutes beispiel wäre ja da dieser gyroball (handgelenkstrainerdingensda). man hält da eine art ball in der hand der wiederum in sich eine art schweren ring hat. durch das antreiben des inneren ringes hält man die rotation mit kreissenden handbewegung am laufen. läßt man jetzt die rotation schneller werden umso kräftiger wird dan der haltereflex. hier kann man eigentlich in etwa die kraft eines sl spüren.

    ein schwarzes loch müßte dan eine extrem hohe rotationsgeschwindigkeit haben die "vieleicht" sogar lichtgeschwindigkeit hat oder sogar schneller.

    was meint ihr?
    Geändert von Webmaster (03.01.2008 um 18:55 Uhr) Grund: Hinweis auf Herkunft des Themas eingefügt

  2. #2
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    Sisko
    erst durch rotation um die eigen achse in verbindung mit der masse entsteht gravitation, anziehungskraft.
    Nein. Allein die Rotationsgeschwindigkeiten von Erde und Venus widerlegen Deine 'Theorie'.
    Was Du da über den Gyroball schreibst, hat nichts mit Gravitation zu tun. Diesen Effekt kannst Du bei jedem drehenden Rad beobachten.
    Die meisten SL rotieren (Kerr-Lösung) zwar, vielleicht alle; aber ihre Gravitation definiert sich nur über ihre Masse.

    Gruss Orbit

  3. #3
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    Standard

    bis jetzt immer noch nichts verstanden von dem fachchinesisch will ich doch gleich mal wieder was von meiner theorie in die welt setzen
    Das ist nie eine besonders gute Kombination...

    Gravitation und Rotation haben direkt nichts miteinander zu tun, wie Orbit schon schön erklärt hat. Die tatsächlich gefühlte Oberflächenbeschleunigung hängt aber ein wenig von der Rotation ab: je schneller ein Körper rotiert, desto stärker die Zentrifugalkraft. Am Äquator hebt die Rotation der Erde die Gravitation zu etwa 0.1% auf, man ist also (im Gegensatz zu dem, was du in deiner "Theorie" postulierst) etwas leichter, als wenn die Erde stilltstehen würde.
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  4. #4
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    Standard

    der vergleich zwischen erde und venus reicht da eigentlich nicht ganz. es kommt ja auch darauf an wie schnell der innere kern und das magma rotieren. die venus ist da schon etwas eigenartig 1. wäre da die nähe zur sonne 2. der extreme winkel und 3. das nicht permanente magnetfeld.

    das die venus lange braucht um um die eigne achse zu rotieren könnte auch daran liegen das die kruste ziemlich dick ist, dazu die extreme hitze der oberfläche, das innere der magma, nicht so wie bei der erde, die kruste nicht schnell mitsich zieht.

    das am äquator die garavitation 0.1% geringer ist schon merkwürdig könnte vieleicht aber auch daran liegen das die garvitation ab einer gewissen entfernung wieder um die 0.1% ansteigt oder, gerade am äquator, die fliehkraft eben diese 0,1% unterschied ausmachen.

    ps:
    der gyroball sollte nur mal physisch zeigen wie das ungefär sein könnte.

  5. #5
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    Standard

    Siehst Du, Sisko, Du brauchst eben eine uferlose Anzahl zusätzlicher Parameter, um Deine 'Theorie' zum Stimmen zu bringen. Einer davon
    der vergleich zwischen erde und venus reicht da eigentlich nicht ganz. es kommt ja auch darauf an wie schnell der innere kern und das magma rotieren.
    wäre ein global fein abgestimmtes Rotationsverhalten der 'Innereien'. Die tun das aber chaotisch. Da entstünde ein unberechenbares Durcheinander in den Keplerbahnen.
    das am äquator die garavitation 0.1% geringer ist schon merkwürdig
    Nein, da ist nichts merkwürdig. Bynaus wollte Dir mit diesem Beispiel einfach zeigen, dass die Rotation lokal sogar das Gegenteil von dem bewirken könne, als was Du behauptest.
    ps:
    der gyroball sollte nur mal physisch zeigen wie das ungefär sein könnte.
    Wie ich schon gesagt habe, hat das von Dir beschriebene Verhalten des gyroballs nichts mit Gravitation zu tun. Es ist jetzt wirklich an der Zeit, dass Du den Ratschlag von komet007
    Hi Sisko, ich will dich ja nicht demotivieren, aber ich denke du solltest dich erst mal mit den Grundbegriffen der Physik vertraut machen, bevor du solch komlexe Gedankengänge verfolgst.
    den er Dir vor zwanzig Monaten gegeben hat, beherzigst, sonst wird hier schon bald niemand mehr mit Dir diskutieren wollen.
    Orbit

  6. #6
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    Standard

    oder, gerade am äquator, die fliehkraft eben diese 0,1% unterschied ausmachen.
    Schmarrn. Ich glaub viel eher an Bynaus' Verschwörungstheorie, dass nämlich die Zentrifugalkraft dahintersteckt.

  7. #7
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    ich glaub schon das ich die grundbegriffe der pysik einigermaßen verstanden habe aber das ändert nichts an der tatsache das allein die masse für die gravitation verantwortlich sein soll. es muß irgendeine energie vorhanden sein um überhaupt irgendeine kraft erzeugen zu können. wen die erde komplet tot wäre, nur noch ein gestein, dan würde die masse auch keine gravitation erzeugen, oder was auch immer. deswegen bleib ich erst mal bei meiner theorie das die rotation für gravitation mitverantwortlich ist.

  8. #8
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    es muß irgendeine energie vorhanden sein um überhaupt irgendeine kraft erzeugen zu können.
    Nein. Wenn das so wäre, könntest du aus der Gravitation Energie beziehen - das kannst du aber nicht. Du kannst das Potential nutzen (z.B. die Bewegungsenergie, die du bekommst, wenn du mit Skiern einen Berg hinunter fährst), aber netto gewinnst du keine Energie (weil du zuerst unter Energieaufwand auf den Berg steigen musst).

    wen die erde komplet tot wäre, nur noch ein gestein, dan würde die masse auch keine gravitation erzeugen
    Das ist falsch. Der Mond etwa hat auch einen Gravitation, und ist geologisch tot. Geräte, mit denen man die Gravitationskonstante bestimmt, nutzen die Gravitation von homogenen Metallkugeln (!) dafür.

    deswegen bleib ich erst mal bei meiner theorie das die rotation für gravitation mitverantwortlich ist.
    Wie gesagt, das ist bereits problemlos wiederlegt. Du bist da wirklich auf dem Holzweg... Wirklich etwas lernen kannst du, wenn du herausfindest, warum.
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  9. #9
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    Zitat Zitat von Sisko Beitrag anzeigen
    ich glaub schon das ich die grundbegriffe der pysik einigermaßen verstanden habe aber das ändert nichts an der tatsache das allein die masse für die gravitation verantwortlich sein soll. es muß irgendeine energie vorhanden sein um überhaupt irgendeine kraft erzeugen zu können.
    Lt. deiner Theorie müsste ein Dauermagnet auch rotieren um Magnetismus zu erzeugen.

  10. #10
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    komet007, ich denke, das ist kein geeigneter Ansatz, Sisko zu überzeugen und auch Dein 'geologisch tot' nicht, Bynaus.

    Ich würde es eher so versuchen:
    Masse IST Energie, und diese Energie krümmt die Raumzeit. Und hier kann man sich tatsächlich fragen, ob da nicht etwas drehen müsse, damit kugelförmige Gravitationsfelder entstehen. Drehung nicht im Makrobereich, wie sich das Sisko denkt, gewiss nicht; aber welcher Quantenprozess letztlich Gravitation bewirkt, wissen wir immer noch nicht. Ich könnte mir vorstellen, dass da nun auf Quantenebene tatsächlich Drehung wieder eine Rolle spielt.
    Das Higgsboson könnte uns dereinst verraten, was man sich dann unter Drehung vorzustellen hätte. Eine einfache Rotation wird es nicht sein; aber Drehung in quantenmechanischem Sinn - abelsch oder nicht abelsch oder beides - wer weiss?

    Gruss Orbit
    Geändert von Orbit (14.12.2007 um 10:46 Uhr)

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