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Thema: Menschheit als Unsterbliche Rasse?

  1. #111
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    ich kann mir vorstellen, daß ein Staat oder ein Staatenbund...nehmen wir als Beispiel Australien...sich dieses Großkraftwerk für diesen Zweck baut
    (in Frankreich und in China sind ja auch die Atomkraftwerke Staatseigentum)
    und das aus Steppe gewonnene Ackerland verkauft
    (ob dann nun unterm Strich dadurch die Staatseinnahmen erhöht werden oder ob es eine gemeinnützige Stiftung wird...das ist ja hier für die Betrachtung - das Überleben der Menschheit - zweitrangig)
    Gruß von Ispom

  2. #112
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    Hallo Luzifix, hallo zusammen,

    Zitat Zitat von Luzifix Beitrag anzeigen
    Ich bin überzeugt, daß die Menschheit so anpassungsfähig ist, daß jegliche Klimawandel-Hysterie fehl am Platze ist.
    Die Menschheit an sich wird sicherlich nicht (schnell) aufgrund des kommenden Klimawandels aussterben, in der Tat hat der Mensch ja bewiesen, wie anpassungsfähig er bezüglich Lebensraum und Nahrung ist.

    Eine andere Frage ist meines Erachtens aber, inwiefern unsere Zivilisation (Technologie, Kultur, Mobilität, poltische Stabilität, Staatengebilde etc.) gegen drastische Klimaveränderungen gewappnet ist.

    Wenn z.B. regelmäßig Hurrikane mit weitaus mehr Energie als die der heutigen Monsterstürme auftreten (s. Katrina / New Orleans) - und das auch in Gegenden, die bisher verschont blieben - sind die finaziellen und logistischen Mittel betroffener Staaten sehr schnell überfordert. Treten solche Ereignisse häufiger auf, sind ganze Volkswirtschaften schnell gelähmt, mit katastrophalen Auswirkungen.

    Das war jetzt nur das Beispiel künftiger Naturkatastrophen, dazu kommen Ernteausfälle mit der Folge von Nahrungsmittelknappheit, weitere Versteppung/Verwüstung jetzt schon trockener Gegenden, drastisch steigende Migrationsbewegungen von den am schlimmsten betroffenen Gebieten in Richtung der Länder, die noch über ausreichend Nahrung, Wasser verfügen, Militarisierung usw. usw.

    Unruhen, Verteilungskämpfe und Bürgerkriege wären wahrscheinlich, anfangs in schwächeren Staaten, später auch in den reicheren Ländern. Man darf hier auch nicht außer Acht lassen, daß es immer Kräfte gibt, die unstabile Verhältnisse gezielt ausnutzen und verschlimmern, um ihre politischen/kriminellen/terroristischen Ziele zu verfolgen.


    Optimismus in allen Ehren, aber wahrscheinlicher ist das Eintreten realistischer Szenarien...

    Grüße
    void
    Geändert von void (14.11.2009 um 17:21 Uhr)

  3. #113
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    Zitat Zitat von void Beitrag anzeigen

    ...sind die finaziellen und logistischen Mittel betroffener Staaten sehr schnell überfordert. Treten solche Ereignisse häufiger auf, sind ganze Volkswirtschaften schnell gelähmt, mit katastrophalen Auswirkungen.
    Ehrlich, ich habe immer heimlich gedacht, die Amerikaner sehen zumindest die kleineren Tornados als Faktor für Wirtschaftswachstum. Der reinen Lehre nach...

    Optimismus in allen Ehren, aber wahrscheinlicher ist das Eintreten realistischer Szenarien...
    Optimismus ist im statistischen Mittel immer realistischer als Pessimismus. Das ist das Erfolgsrezept des Menschen als Spezies. Sonst hätte dieser ungehorsame Außenseiter unter unseren Vorfahren niemals gewagt, den brennenden Ast aus dem Feuer in die Hand zu nehmen.

    Grüß`
    Geändert von Luzifix (14.11.2009 um 21:10 Uhr)

  4. #114
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    Zitat Zitat von void Beitrag anzeigen
    Hallo Luzifix, hallo zusammen,



    Die Menschheit an sich wird sicherlich nicht (schnell) aufgrund des kommenden Klimawandels aussterben, in der Tat hat der Mensch ja bewiesen, wie anpassungsfähig er bezüglich Lebensraum und Nahrung ist.

    Eine andere Frage ist meines Erachtens aber, inwiefern unsere Zivilisation (Technologie, Kultur, Mobilität, poltische Stabilität, Staatengebilde etc.) gegen drastische Klimaveränderungen gewappnet ist.

    Wenn z.B. regelmäßig Hurrikane mit weitaus mehr Energie als die der heutigen Monsterstürme auftreten (s. Katrina / New Orleans) - und das auch in Gegenden, die bisher verschont blieben - sind die finaziellen und logistischen Mittel betroffener Staaten sehr schnell überfordert. Treten solche Ereignisse häufiger auf, sind ganze Volkswirtschaften schnell gelähmt, mit katastrophalen Auswirkungen.

    Das war jetzt nur das Beispiel künftiger Naturkatastrophen, dazu kommen Ernteausfälle mit der Folge von Nahrungsmittelknappheit, weitere Versteppung/Verwüstung jetzt schon trockener Gegenden, drastisch steigende Migrationsbewegungen von den am schlimmsten betroffenen Gebieten in Richtung der Länder, die noch über ausreichend Nahrung, Wasser verfügen, Militarisierung usw. usw.

    Unruhen, Verteilungskämpfe und Bürgerkriege wären wahrscheinlich, anfangs in schwächeren Staaten, später auch in den reicheren Ländern. Man darf hier auch nicht außer Acht lassen, daß es immer Kräfte gibt, die unstabile Verhältnisse gezielt ausnutzen und verschlimmern, um ihre politischen/kriminellen/terroristischen Ziele zu verfolgen.


    Optimismus in allen Ehren, aber wahrscheinlicher ist das Eintreten realistischer Szenarien...

    Grüße
    void
    Kommt Dir das was Du schreibst nicht bekannt vor?

    Die Welt von heute hat von alledem bereits genug, die Folgen des Klimawandels wären allenfalls noch eine Verstärkung bekannter Probleme. (wenn man nicht von einem Runaway-Treibhauseffekt augeht, mit dem wohl niemand ernsthaft rechnet)

    Ich bin schon dafür den Klimawandel ernst zu nehmen, aber man sollte ihn auch realistisch zwischen die anderen Probleme der Menschheit einordnen.

  5. #115
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    Hallo Maenander,

    du hast Recht, natürlich gibt's auch andere Probleme, z.B. Bevölkerungswachstum, Überfischung der Meere, Zerstörung und Verseuchung der Ökosysteme, Artensterben, Rückgang der Regenwälder, Ozonloch usw.
    Das habe ich nicht bestritten.

    Wie ist das denn gemeint (grübelgrübel ):
    Zitat Zitat von Maenander Beitrag anzeigen
    Kommt Dir das was Du schreibst nicht bekannt vor?
    Ich befürchte in der Tat, daß einige oder alle der beschriebenen Szenarien schneller ihren Anfang nehmen als uns lieb sein kann (vielleicht noch 15, 20 Jahre Ruhe?) - gerade auch weil es die anderen Probleme auch gibt!

    Ich ziehe aber auch die (für mich abstrakte) Möglichkeit in Betracht, vielleicht zu pessimistisch zu sein, wer weiß...

    Grüße
    void

  6. #116
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    Ich glaube, unser Hauptproblem ist die Überbevölkerung.
    Es wäre OK, wenn 1 - 2 Mrd Menschen auf der Erde leben würden, aber 7 Mrd sind auf Dauer einfach zu viel.

    Grüße
    SK
    "There must be some way out of here," said the joker to the thief.

  7. #117
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    Zitat Zitat von Maenander Beitrag anzeigen
    Kommt Dir das was Du schreibst nicht bekannt vor?
    Sorry Maenander, hab's kapiert - ja, auch heute schon kann man die Tendenz erkennen.

    Grüße
    void

  8. #118
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    Noch ein Nachtrag:

    Das oben Besprochene bestärkt mich persönlich in der Annahme, daß, auch wenn es eine ganze Menge "intelligenter" Lebensformen da draußen geben mag (daran glaube ich), die Wahrscheinlichkeit, daß eine solche tatsächlich den Weg hin zu einer multi-planetaren oder gar galaktischen Zivilisation geschafft haben könnte, gering sein dürfte, da man annehmen darf, daß eine technische Zivilisation ähnlich strukturiert ist wie wir (Fortschritt bedingt Ökonomie bedingt Egoismus bedingt Unnachhaltigkeit).

    Grüße
    void

  9. #119
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    Zitat Zitat von Schmidts Katze Beitrag anzeigen
    Ich glaube, unser Hauptproblem ist die Überbevölkerung.
    Es wäre OK, wenn 1 - 2 Mrd Menschen auf der Erde leben würden, aber 7 Mrd sind auf Dauer einfach zu viel.
    !!!

    diese Ansicht kann ich nur nachdrücklich unterstützen...aber es werden wohl vorläufig immer noch mehr
    Gruß von Ispom

  10. #120
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    Wie wär's, wenn Ihr zwei schon mal auswandert? Da ispom seine Katze dabei hätte, sollte das doch gehen.

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