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Thema: Menschheit als Unsterbliche Rasse?

  1. #1
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    Standard Menschheit als Unsterbliche Rasse?

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    Ich lasse einfach mal meine Gedanken kreisen

    Irgendwann gibt es dieses Universum ja nicht mehr, angenommen, die Menschheit überlebt die nächsten Millionen und Milliarden Jahre, wie weit Fortgeschritten wäre sie... bei der heutigen rasenden Technischen Entwicklung wird sie wohl weit genug Fortgeschritten sein um dem Kollaps unserer Sonne zu entfliehen.

    Wenn sie dann (vielleicht auf einem künstlichen Planeten oder was weiß ich) so durch das All düsen. Wird irgendwann ja die dunkle Energie ein definitives Ende bereiten (wenn ich noch auf dem neuesten Stand bin was die dunkle Energie betrifft ). In einer Welt mit Antischwerkraft kann man meiner Meinung nicht lange überleben. (aber wer weiß, eventuell hat man bis dahin Wege gefunden die dunkle Energie zu "bekämpfen") Dann werden die Menschen von in 2 Milliarden Jahren über die Scifi-Romane/Filme von heute lachen, egal wie futuristisch sie heute wirken mögen.

    Was mich auch Interessieren würde, ist wie die Menschen dann aussehen.. Milliarden Jahre an Evolution.. da kommen dann am Ende so Tiere mit riesigen Köpfen raus oder sowas

    Vielleicht war das ja der Masterplan hinter dem Universum, eine Rasse zu erschaffen, die unendlich lebt, oder wenigstens dieses Universum überlebt...
    Geändert von Dakra (06.12.2007 um 23:00 Uhr)
    *vorsicht Ironie* (nicht immer 100% ernst zu nehmen )

  2. #2
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    Standard

    Wie kommst Du darauf, dass die Menschheit auch nur den Hauch einer Chance hat die nächste Million Jahre als Spezies zu überstehen?

    Wir haben bereits jetzt schwerste Probleme: Allergien gegen immer mehr Stoffe und weitere Immunschwächen (Stichwort AIDS).

    Wir befinden uns nicht in einer Phase der technologischen (R)evolution, sondern in einer der medizinischen Krise. Ich sage nicht, dass die Krise nun unmittelbar bevorsteht, aber sie kündigt sich mit Macht an.

    Ein weiterer biologischer Gedanke: Wenn die Menschen es schaffen zu anderen Welten Generationenraumschiffe zu senden, so werden sich diese Populationen auf den jeweiligen Planeten deren Lebensbedingungen anpassen. Der ökologische Faktor, der diese neue Welten voneinander unterscheidet dürfte vor allem zunächst die Gravitation sein. Im Lauf der Zeit dann Abwehr von spezifischen Krankheitserregern und allgemein Anpassung an das individuelle jeweilige planetare Ökosystem.

    Da ein Austausch zwischen den verschiedenen Kolonien wohl jeweils viele Generationen dauern wird, werden sich die Kolonien sehr rasch in eigene Arten der Gattung Mensch auffächern.

    Daher: Der Mensch als einheitliche Spezies wird wohl in einer Milliarde Jahren nicht mehr existieren, obwohl und gerade weil er den Sprung in die interstellare Kolonisation geschafft hat.

    Die SF Serie Babylon 5 - mit ihren recht menschenähnlichen Nationen - könnte ich mir als Folge einer interstellaren Emigration der Menschheit recht gut vorstellen. Allerdings nur mit Hyperraum Sprungtoren, denn ansonsten wäre die interplanetare Diplomatie wohl recht zäh
    Geändert von jonas (07.12.2007 um 01:27 Uhr)

  3. #3
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    Standard

    Dakra
    Ich lasse einfach mal meine Gedanken kreisen
    Ja dieses Kreisen... und erst noch im Dunkeln!
    (wenn ich noch auf dem neuesten Stand bin was die dunkle Energie betrifft )
    Warst Du da schon mal auf einem Stand?
    In einer Welt mit Antischwerkraft kann man meiner Meinung nicht lange überleben.
    Die Expansion gehört zur Gravitation wie das Ausatmen zum Einatmen. Nichts Lebensfeindliches also.
    Was mich auch Interessieren würde, ist wie die Menschen dann aussehen.. Milliarden Jahre an Evolution.. da kommen dann am Ende so Tiere mit riesigen Köpfen raus oder sowas
    Interessiert Dich das wirklich? Du scheinst es ja bereits zu wissen, jedenfalls grob die Richtung dieser Entwicklung zu kennen.
    Vielleicht war das ja der Masterplan hinter dem Universum, eine Rasse zu erschaffen, die unendlich lebt, oder wenigstens dieses Universum überlebt...
    Spätestens hier wird definitiv klar, dass hinter Deinem Beitrag jedenfalls kein Masterplan stand.

    Meistens ist es halt ratsam, seine Gedanken nicht gleich in der Öffentlichkeit kreisen zu lassen. Wenn ich hier meine Gedanken über Deine kreisenden Gedanken gleich in der Öffentlichkeit hätte kreisen lassen, dann hätte ich Probleme mit den Forenregeln und dem Administrator bekommen. Und das wollen wir ja nicht, oder?
    Orbit
    Geändert von Orbit (07.12.2007 um 01:46 Uhr)

  4. #4
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    Naja zur Zeit ist es ja so das sich die Menschen-"Rassen" ehr mischen und immer einheitlicher werden.
    Aber ich kann mir gut verstellen das sich die Menschen auf verschiedénen Planeten auch sehr unterschielich entwickeln, da gits ja haufenweise Faktoren.

    Kann man sich vorstellen wie die bei Star Treck nur das es keine Aliens bzw. Bewohner des Planeten sind sondern Menschen die sich anders entwickelt haben. (lol z.B spitze Oren)

    Aber kann auch sein das es dann unterschiedliche Krankheiten gibt, so das die eine Rasse für die anderen hochgradig gefährlich ist.

    Aber für mich sind schon die nächsten 200-300 Jahre Fiction, da denke ich nicht über solchen gewaltigen Zeiträume nacht.

    Aber ich binn ja immernoch in der Hofnung das man eines Tages so lange ich noch lebe ein Verfahren entwickelt wird den "Geist" oder die "Seele" k.a wie man das nennt. Also das dein Gehirn sozusagen auf eine Art Computer gespeichert wird und du so geistig weiter Leben und denken kasnst und sozusagen unsterblich bist.

    Evtl. noch einen Roboterkörper zum bewegen usw. oder Biol. gezüchtet. *Treum*

  5. #5
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    Wir befinden uns nicht in einer Phase der technologischen (R)evolution, sondern in einer der medizinischen Krise.
    Sagt einer mit prognostizierter Lebenserwartung von 80 Jahren. Vor Hundert Jahren waren's noch 50!

    Diese Art irraionaler Technophobie und Schlechtrederei nervt mich tödlich. Ein echtes Problem der Deutschen. Sind die Schweizer da genauso gestört?

  6. #6
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    Dieser Thread entwickelt sich nun zu einem über das Denken.
    @ Optimist
    So ein Name verpflichtet:
    Aber ich binn ja immernoch in der Hofnung das man eines Tages so lange ich noch lebe ein Verfahren entwickelt wird den "Geist" oder die "Seele" k.a wie man das nennt.
    Angesichts dieses Satzes bin übrigens auch ich optimistisch, dass das
    Also das dein Gehirn sozusagen auf eine Art Computer gespeichert wird und du so geistig weiter Leben und denken kasnst und sozusagen unsterblich bist.
    noch eine Weile dauern wird. Und viel zu speichern hätte dann eine solche Maschine wohl auch nicht; denn die würde, wenn sie was taugt, instantan 'DELETE!' denken, wenn sie so was vorgedacht bekommt.
    Orbit

  7. #7
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    Die Chance, dass die Menschheit die nächsten Jahrmillionen überlebt, ist nur schon statistisch gesehen sehr klein. Insofern würde ich mir für die Ewigkeit keine grossen Gedanken machen... Sollte es aber trotzdem so sein (lassen wir uns mal auf die Spekulation ein), dann würde diese Zukunft wohl überhaupt nichts mehr mit der Menschheit zu tun haben: sie hätte so viel mit uns zu tun wie der Chip in meinem Computer mit dem ersten DNA-Strang. Auch wenn sie letztlich durch eine kausale Kette verbunden sind, der Chip lässt sich überhaupt nicht mit dem Strang vergleichen. Die nächste Entwicklung auf diesem Weg ist die Entwicklung des "Substrat-unabhängigen" Bewusstseins: also Bewusstsein, das in einem biologischen Körper wie jenem des Menschen genauso "laufen" kann wie in einer Maschine. Dies ermöglicht es, die technologische Revolution, die auf der Erde begonnen hat, zu den Sternen zu tragen - am Ende dieser Revolution werden wohl ganze Galaxiensuperhaufen in Rechensubstrat umgewandelt (gesetzt, die Kausalkette lässt sich überhaupt so lange aufrecht erhalten), lange bevor das Universum vergeht. Die Frage, ob sich die Lichtgeschwindigkeit übertreffen lässt oder nicht wird dann darüber entscheiden, ob Intelligenz bzw. Bewusstsein ein lokales Phänomen bleibt oder letztlich das ganze Universum umfasst.
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  8. #8
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    Bynaus
    Das hingegen, was Du hier sagst, hätte wohl - wenn es dereinst mathematisiert werden könnte - die Chance, das Controlling der Maschine zu passieren. ;-)
    Orbit
    Geändert von Orbit (07.12.2007 um 09:25 Uhr)

  9. #9
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    Und viel zu speichern hätte dann eine solche Maschine wohl auch nicht; denn die würde, wenn sie was taugt, instantan 'DELETE!' denken, wenn sie so was vorgedacht bekommt.
    Wie kommst du darauf? Diese "Maschine" wärst dann du. Warum solltest du deine eigenen Erinnerungen löschen wollen? Warum solltest du dein Bewusstsein in eine Maschine uploaden, die so billig gebaut ist, dass sie "DELETE denkt", so bald man ihr das "vordenkt"? Vielleicht würdest du dein Bewusstsein viel eher einer Maschine anvertrauen, die gar nicht in der Lage ist, ihr Bewusstsein so mir nichts dir nichts zu löschen...

    EDIT: Aber darum gehts hier natürlich nicht.

    Ich hab noch etwas beizutragen, was die Frage angeht, ob die Menschheit noch viele Millionen von Jahren überleben wird: http://www.final-frontier.ch/Doomsday-Argument
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  10. #10
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    Bynaus
    Du hast natürlich Recht. Hab mir einfach so eine Maschine gedacht, die dann autonom zwischen Trivialem und Nicht-Trivialem unterscheiden könnte, eine Maschine also, die mit einer Art Über-Ich ausgestattet wäre. Denn nur so, meine ich, würde das 'spirituelle Universum' nicht in einer Geist-Seele-Müllhalde enden.
    Orbit

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