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Thema: Sind wir hörbar?

  1. #11
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    Ob es sie giebt, na ja, diese Frage ist noch offen.
    Dass es sie gibt, halte ich für unbestritten: wir existieren, also ist die Chance, dass sich intelligentes Leben und Zivilisation entwickelt, grösser als Null. Wenn das Universum unendlich gross ist, ist jede Chance grösser Null unendlichfach verwirklicht.
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  2. #12
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    Was wir riskieren?
    Nun, sollte es (hypothetisch) die Möglichkeit geben, dass eine fremde Rasse überlichtschnell reisen kann, werden diese uns naheliegenderweise besuchen.
    Nun könnte man annehmen, dass eine solche Rasse eine Art Sternenreich oder gar Imperium hat, in das sie uns eingliedern oder unterwerfen wollen.

    Aber das ist absolut aus der Luft gegriffen und ein Hirngespinst.
    Wenn es aber von den richtigen Leuten den genügend empfänglichen Leuten eingeflüstert wird, ist alles möglich.

    Ich denke da immer an die alte Frau in meiner Bekanntschaft, die seinerzeit kurz nach Tschernobyl alles Grüne abgekocht hat (Trauben, Salat, Schnittlauch) um sich "vor dem Atom" zu schützen.

    Eine andere Bekannte hat sich mal ereifert, als ich ihr erzählte, dass ich bei der Arbeit einen Computer benutze.
    Sie fand das eine Katastrophe, dass sich immer mehr Leute von einer Maschine sagen lassen, was sie zu arbeiten haben. Computer seien eine Freiheitsberaubung und es sei eine Schande, dass immer mehr junge Leute an Computern sitzen, ohne dass die Regierung was dagegen unternimmt.
    ...oder besser

    Es gibt nunmal Massen von Leuten, die nicht einen Hauch davon haben, wovon die Rede ist. Gegen Hetzreden und die Einfalt der Massen hat man keine Chance.

    Solitaire

  3. #13
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    Hallo Solitaire,

    wir haben uns (nicht nur) hier: http://www.astronews.com/forum/showthread.php?t=550 schon mal ziemlich ausführlich über die verschiedenen Aspekte unterhalten.

    Herzliche Grüße

    MAC

  4. #14
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    Zitat Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
    Dass es sie gibt, halte ich für unbestritten: wir existieren, also ist die Chance, dass sich intelligentes Leben und Zivilisation entwickelt, grösser als Null. Wenn das Universum unendlich gross ist, ist jede Chance grösser Null unendlichfach verwirklicht.
    Hi Bynaus

    das ist zwar logisch, aber nur wenn das Wörtchen WENN, bezogen auf das Universum, stimmt.

    Irgendwie sagt mir mein "Gefühl", dass es nichts Unendliches gibt.

    Auf der Erde wird geboren und gestorben; und irgendwann ist FINIS. Genauso im Universum.
    Der Begriff "Unendlich" scheint mir eine menschliche Erfindung zu sein.

    Und wenn das so ist, muss es nicht unbedingt ausserirdische Zivilisationen geben.

    Ist das jetzt nicht auch logisch?

    albert

  5. #15
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    Ist das jetzt nicht auch logisch?
    Sicher - wie du schon sagtest, welche der beiden Fälle zutrifft, hängt allein vom Wörtchen "wenn" wie in "wenn das Universum wirklich unendlich ist..." ab.
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  6. #16
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    Hmm, also es wird ja immer so schön gesagt, bei sovielen Sternen, so vielen Galaxien, etc. muß es ja woanders Intelligenz geben, klar bei 2 Sterne im Andromeda.

    Also selbst wenn "gleichzeitig" es ETI wo gibt, haben wir gleich NULL davon, wenn es in der Vergangenheit ETI´s wo gab, dessen Signale oder ähnlichen uns ereichen, haben wir gleich NULL davon, wenn es irgendwann mal wo ETI´s geben wird, haben wir gleich NULL davon.
    Im Prinzip erzielen wir keinen Gewinn, ausser der Erkenntniss, das sich woanders intelligentes Leben entwickelt hat/kann/wird.
    Tatsächlich werden wir vergebens nach dem Auffinden von ETI suchen, da..
    - Viele viele Sterne, aber wie viele sind brauchbar, recht wenig
    - Normalität der Planetenbildung, der Zufall eines möglichen Kandidats ist gering
    - Evolutionsdauer, Haltbarkeit, Fortschritt
    - Äusserliche Einwirkung (Bomben aus dem All), innerliche Einwirkung (Bomben vom Boden)
    - Biologische Richtung der Evolution (wie viele Anläufe bis zum komplexen Leben mit Bewustsein und Intelligenz)

    Es gibt so viele Faktoren, die man einbeziehen muß, das man dann tatsächlich auf NULL läuft und nur noch der letzte Faktor "Glück", wie bei uns eben, die große Rolle spielt, und genau so sollte man es sehen, hatten andere ebenfalls das Glück, sind die wohl an Orten so weit, in Ihrer Entwicklung zu weit vorraus oder hinter uns, so weit Entfernt, das es absolut Uninteressant ist.

    Wer immer noch, der Meinung ist, ey man ey, bei so vielen Sternen muß es Spock geben, der glaubt auch an den Besuchen, den bei so vielen Besuchen, war doch sicher mal einer Echt oder? Also von der Warscheinlichkeit, die Indizien u.s.w.
    Humbuck, einfach nur Humbuck. Ich freunde mich auch ungern damit an, aber es ist so höchst Warscheinlich, das es vieleicht nicht mal zwei oder drei weitere Planeten gibt, die ETI hervorbringen in unserer Galaxie.
    Und interstelare Raumfahrt durch den Hyperraum, überlassen wir den SiFi-Authoren.

    gruß Micha
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  7. #17
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    Standard Mangelndes Vorstellungsvermögen

    Ich bin immer wieder entsetzt , wie mangelhaft bei den Menschen das Vorstellungsvermögen entwickelt ist.

    Ich habe mal gelesen, das sich die Gesamtzahl aller im Universum befindlichen
    Galaxien ungefähr ähnlich hoch verhält ,wie Anzahl der Sandkörner an einem irdischen Stand - und zwar an ALLEN Stränden der Erde zusammengezählt!!!!!


    SO- das stelle man sich erst einmal bildlich vor.

    Hat man das geschafft so multipliziere man diese Bild nochmals mit ungefähr 100 Milliarden Sonnen - soviel enthält z.B unsere Milchstraße.

    Und jetzt hat man ungefähr die etwaige Anzahl aller sich im Universum befindlichen Sonnen vor Augen.

    Immer noch nicht erschöpft? Nein? na dann...... diese nun schon exorbitante
    Zahl müssen wir dann noch mit der durchschnittlich eine die Sonne umkreisenden Planetenanzahl malnehmen und schon haben wir eine ungefähre Ahnung über die Anzahl von etwaigen potentiellen Lebensräumen im All.

    Und falls es pro Galaxie selbst "nur" 3 intelligente Planeten wie die unsrige Erde gäbe ,so wären es dennoch Universumsweit aberbilliarden von intelligenten Völkern die um Kontakt suchen und die sich finden lassen wollen........

    Also - das draußen pulsiert das Leben -laßt uns weiter dannach suchen.....

  8. #18
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    Zitat Zitat von Robitobi Beitrag anzeigen
    Und falls es pro Galaxie selbst "nur" 3 intelligente Planeten wie die unsrige Erde gäbe ,so wären es dennoch Universumsweit aberbilliarden von intelligenten Völkern die um Kontakt suchen und die sich finden lassen wollen........

    Also - das draußen pulsiert das Leben -laßt uns weiter dannach suchen.....
    .... In dem wir mit der langen Eisenstange wackeln?

    Selbst wenn das nächste ETI nur 10.000 Lichtjahre weg ist und Zeitgleich mit uns seine Technik entwickelt, bis wir das mitbekommen könnten, kommunizieren wir schon wieder mit Rauchzeichen.
    Und wenn das erste Signal von ETIs aus Andromeda kommt, essen wir nicht nur Wölfe, sondern nutzen das Fell als Kleidung.

    Der wichtigste Parameter, beim finden von ETI´s, bzw. mit ihnen in Kontakt zu treten, ist die 4. Dimension.

    gruß Micha
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  9. #19
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    Ich bin immer wieder entsetzt , wie mangelhaft bei den Menschen das Vorstellungsvermögen entwickelt ist.

    Ich habe mal gelesen, das sich die Gesamtzahl aller im Universum befindlichen
    Galaxien ungefähr ähnlich hoch verhält ,wie Anzahl der Sandkörner an einem irdischen Stand - und zwar an ALLEN Stränden der Erde zusammengezählt!!!!!
    Und ich bin immer wieder mal entsetzt, wie schnell die Menschen bereit sind, rationales Denken gegen ein bisschen Vorstellungsvermögen einzutauschen.

    Sagen wir, ein Sandkörnchen hat einen Durchmesser von 1 mm. Damit hat es ein Volumen von etwa 4 mm^3, und bei einer Dichte von 2.6 g/cm^3 = 0.026 g/mm^3 eine Masse von etwa 0.1 g. Im sichtbaren Universum gibt es etwa 100 Milliarden Galaxien, also 100 Millliarden Sandkörner -> 10 Milliarden Gramm = 10 Millionen Kilogramm = 10'000 Tonnen Sand. Gibt es wirklich nur 10000 Tonnen Sand an allen Stränden der Welt? (wer das über die Dichte wieder in eine Ausdehnung rückrechnen will - bitte!)

    Also - das draußen pulsiert das Leben
    Das ist eben eine völlig unsinnige Aussage, weil eben nicht nur die Anzahl Sterne und Planeten da draussen überwältigend ist, sondern auch die Distanz zwischen ihnen - und Distanz ist nun Mal entscheidend, denn es geht um Signalübermittlung! Je nach dem, wie diese beiden gewaltigen Zahlen gegeneinander abgewägt werden, kommt man eben zu einem ganz anderen Ergebnis. Es macht eben einen Unterschied, ob die nächste Zivilisation im Schnitt 1000 Lichtjahre oder vielmehr 10 Millionen Lichtjahre entfernt ist. Dazu kommt noch, dass Zivilisationen vermutlich sehr kurzlebig sind.

    Das soll jetzt nicht gegen SETI gehen - aber es soll zeigen, dass das Suchen sehr wohl völlig sinnlos sein könnte, obwohl da draussen Abermilliarden von Zivilisationen sind - weil sie nämlich trotzdem so weit entfernt sind, dass wir nie mit ihnen kommunzieren können.
    Geändert von Bynaus (16.11.2007 um 15:44 Uhr)
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  10. #20
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    Zitat Zitat von Robitobi Beitrag anzeigen
    Also - das draußen pulsiert das Leben ...
    Na und?
    Und wenn in den letzten 150 Millionen Jahren auf dem Mars radio- und fernsehtechnisch der Bär gesteppt hätte, unser pralles Dino-Leben hätte keine 'Ohren' gehabt, an der GEZ vorbei mitzuhören.

    Ein weiteres Problem hat der Herr Fermi mit seinem Paradoxon 'festgelegt'. Such mal danach.

    Mit unhörbarem Gruß
    Nathan (auf 100 GHz)

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