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Thema: Marsbesiedlung

  1. #31
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    Addendum:
    An den Polkreisen gibt es einen Tag der Mitternachtssonne. Nördlich und südlich von ihnen gibt es Tage der permanenten Nacht und des permanenten Tages.

    Zwischen den Wendekreisen gibt es im Lauf eines Jahres zweimal eine Sonne im Zenith. Also wirklich recht warm.

    Wenn die Erdachse Null Grad gegen die Ekliptik geneigt ist, dann gibt es keine Jahreszeiten. Überall ist es das Jahr über gleich warm und kalt. Ist sie 90 Grad geneigt, dann sind die Jahreszeiten so extrem wie sie sein können.

    Über 90 Grad: ist das selbe wie unter 90 Grad, nur dass die Sonne dann von West nach Ost wandert.

    Für das Leben hat die Achsneigung IMHO kaum eine Bedeutung, ausser der, dass Lebewesen, die gleichmässige Temperaturbedingungen benötigen, wohl nicht überleben. Andere, die Schwankungen aushalten, werden den Globus bevölkern.

    Der Mond als Garant und Voraussetzung für die Genesis ist meiner Meinung nach nicht notwendig. Sogar im Gegenteil: eine taumelnde Erde hätte vielleicht sogar schneller und effizienter intelligente Lebensformen hervorgebracht.

  2. #32
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    @MAC: *sichandiestirnklatscht* Du hast völlig recht: auch am Äquator scheint die Sonne mal senkrecht drauf. Die Aussage mit dem Eisgürtel um die Pole steht aber trotzdem noch...

    Was die Zeitdauer angeht, das geht aus dem Artikel nicht so klar hervor. Es scheint aber so, dass sich das in einigen Millionen Jahren stark ändert, (ein Diagramm umfasst Neigungen über 18 Millionen Jahre und ist "voller Punkte") das heisst, wahrscheinlich ändert sich das immer wieder, je nach dem, welche Kräfte von Jupiter und Saturn ausgehen.

    Der Mond als Garant und Voraussetzung für die Genesis ist meiner Meinung nach nicht notwendig. Sogar im Gegenteil: eine taumelnde Erde hätte vielleicht sogar schneller und effizienter intelligente Lebensformen hervorgebracht.
    Ich denke schon, dass er Mond für die Entwicklung des Lebens auf der Erde eine wichtige Rolle spielte. Ich würde nicht so denken, wenn alle terrestrischen Planeten einen grossen Mond hätten (oder - natürlich - ein anderer terrestrischer Planet einen grossen Mond hätte, aber die Erde nicht): aber da nur die Erde einen so grossen Mond hat (und wir zudem aus Simulationen ableiten, dass solche Monde recht selten sind), scheint ein grosser Mond - aus welchen Gründen auch immer - nötig zu sein, um auf einem erdähnlichen Planeten Leben hervorzubringen.
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  3. #33
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    Die Aussage, dass der Mond eine Rolle spielte, ist aufgrund seine schieren Existenz und seines physikalischen Einflusses trivial. Aber ob er die biologische Evolution erst ermöglichte, das lässt sich ohne Wissen der Mechanismen und Gesetzmässigkeiten unter denen Leben entsteht nicht beurteilen.

    Es lassen sich lediglich Aussagen über die Umweltverhältnisse auf der Erde treffen: also schnellere Rotation der Erde und damit stärkere Stürme und heftigere Meeresströmungen, sowie wegen fehlender Stabilisierung der Erdachse auch raschere Klimawechsel. Dass solche Umweltbedingungen, angelegt auf die heutige Natur, für viele Arten das Aus bedeuten würde ist ebenfalls trivial, denn die heutige Natur ist eben an die heutige Umwelt entsprechend angepasst. Dies sagt aber noch lange nicht aus, dass rauere Umweltbedingungen die Evolution verhindert hätten. Sie hätten sie in andere Bahnen gelenkt, ja. Wäre der Mensch entstanden: wahrscheinlich nein. Wäre dies schlimm? - Warum sollte es? Dann gäbe es jetzt vielleicht ein hochintelligentes staatenbildendes Insekt.

    Wenn man einen wesentlichen Parameter der Umweltbedingungen verändert (z.B. den Mond), dann ist nur die Aussage: "Dann gäbe es den Menschen wahrscheinlich nicht" zulässig. Daraus aber im Umkehrschluss die kausale Voraussetzung dieses Parameters für die Entwicklung des Menschen zu formulieren ist unzulässig. Das wäre wie mit den Störchen und den Babys ... es gibt immer weniger Störche in Deutschland, und auch immer weniger Geburten, ergo bringt der Storch die Babys.

  4. #34
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    Standard Phobosproblem(chen)

    Eine Marsbesiedelung, sodass Menschen sich ohne Schutz auf dem Mars bewegen wäre deshalb auch schwer, weil er dadurch eine dichtere Atmosphäre bräuchte und der Marsmond Phobos dann innerhalb von 100 Jahren auf den Planeten stürzen würde. Und wenn ich da wohnen würde, wollte ich nicht, das mir so ein Gesteinsbrocken auf den Kopf fällt.
    Gruß MPK
    Hat einer Lösung für dieses Problem Ablenkungsmanöver usw. (bitte energetisch Sinnvolle sonst soll er lieber draufstürzen)

  5. #35
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    Hallo astroboy1991
    Marsmond Phobos dann innerhalb von 100 Jahren auf den Planeten stürzen würde.
    Wie kommst Du darauf?
    Doch nicht etwa, weil Du annimmst, Phobos würde dann durch die Atmosphäre mechanisch abgebremst? Der wäre nämlich, wenn man sich eine paar hundert Kilometer dicke Atmosphäre denkt, mit seinen über 9000 km Abstand von GZ des Mars immer noch weit ausserhalb.
    Oder denkst wegen der Masse der Atmosphäre?
    Die Gesamtmasse des Mars würde sich dabei ja nicht verändern; denn die Moleküle der Atmosphäre müssten aus der Substanz des Planeten selbst gewonnen werden.

    Herzliche Grüsse
    Orbit

  6. #36
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    Bei wikipedia stand das der Mars bei dichterer Atmosphäre den Phobos so abbremsen würde, das er auf ihn krachen würde. Ob mechanisch oder wegen der Gesamtmasse stand das nicht.
    Gruß mpk

  7. #37
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    Das verstehe ich nicht. Könntest Du den entsprechenden Wiki-Artikel verlinken?
    Orbit

  8. #38
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    Ich hab mal gesucht, aber nichts gefunden. Scheint mir wie Orbit auch, recht abwegig, dass eine dichtere Marsatmosphäre den Absturz von Phobos so stark beschleunigen würde. 100 Jahre ist sicher auf jeden Fall daneben gegriffen. So etwas wie 45 statt 50 Mio Jahre würde ich erwarten.
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  9. #39
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    Habe gehört, dass Phobos wertvolle Rohstoffe und Kohlenstoff enthält.

    Wenn man ihn abschießt, dass er auf dem Mars landet, dann hätte der Mars geringfügig mehr Gravitation....

    zur Atmosph.: Mehr Gravitation würde nicht sein, wie geschrieben, da man die Atmosphäre ja vom Planeten-material aufbaut... und selbst wenn man die aus dem All ziehen würde, dann wäre der Zusatz an Gravitation ungefähr so groß, wie wenn eine Sonde Landet mit 150kg auf einem Planeten mit 400^1000kg...

    Ich hab ja gehört, der fliegt ziemlich tief; und wegen der 0,38 G müsste eine Atmosphäre nicht so dicht ergo viel höher sein als auf der Erde...

    Aber ob das ausreicht, um dies zu klären??
    Vielleicht hat sich das mal ein Laie gedacht....

    Phobos-Grunt wirds 2009 zeigen, dann wird man viel davon in den Zeitungen lesen über Begebenheiten....

  10. #40
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    Habe gehört, dass Phobos wertvolle Rohstoffe und Kohlenstoff enthält.

    Wenn man ihn abschießt, dass er auf dem Mars landet, dann hätte der Mars geringfügig mehr Gravitation....
    Wie stellst Du Dir das vor?
    auf einem Planeten mit 400^1000kg...
    400^20 kg wäre schon etwa die Masse des sichtbaren Universums.

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