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Thema: Das Ameisenproblem

  1. #41
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    中山
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    Zitat Zitat von Amalthea
    Wie ich das mit Netz meine? Ich glaube, dass alles Leben miteinander verbunden ist. Guck dir einen Stein an und guck dir eine Bakterie an. Beide bestehen im Grunde aus Atomen, Protonen, Neutronen, Elektonen, die sich zu Molekülen verbinden. Aber es gibt einen Unterschied: Die Bakterie lebt und der Stein nicht.
    Was verstehst du denn unter Leben? Zwischen einer Batterie und einem Stein besteht ja kein fundamentaler Unterschied.

    Zitat Zitat von Amalthea
    Wo fängt das Leben an?
    Ein Biologe meint mit Leben meist einen Organismus der ein Erbgut hat, dass er weitergibt und das sich durch natürlche Selektion weiterentwickeln kann.

    Zitat Zitat von Amalthea
    Wo geht es nach dem Tod hin?
    Nirgens. Bewusstsein wird von Gehirnen erzeugt. Folglich verschwindet es wenn das Gehirn stirbt. Es wäre höchst unwissenschaftlich anzunehmen dass der Geist völlig unabhängig vom Gehirn ist. Der Geist ist ein Produkt des Gehirns und wirkt auf das Gehirn ein.

    Zitat Zitat von Amalthea
    Warum gibt es Leben?
    Meinst du jetzt Leben oder Geist/Bewusstsein?
    Hier mal ein paar Definitionen:

    Geist = Bewusstsein = Die Fähigkeit etwas zu verstehen und zu fühlen.
    Seele = Ein unsterblicher Geist den nach religiösen Ansichten alle Menschen haben.
    Lebewesen = Ein Organismus der ein Erbgut hat, dass er weitergibt und das sich durch natürlche Selektion weiterentwickeln kann.
    Person = Ein Lebewesen mit Bewusstsein

    Zitat Zitat von Amalthea
    Ich glaube, dass jedes Lebewesen einen "Lebensfunken" hat, ( einige haben auch eine Seele).
    Wie definierst du Lebensfunken? Wie definierst du Seele?

    Zitat Zitat von Amalthea
    Sie muss irgendwo sein und irgendwo hingehen. Ich vermute, dass es irgendwann mal ein Gleichgewicht aller existierender Lebewesen gegeben hat und das durch Geburt und Tod sich die Anzahl nicht großartig ändert. Ich würde gerne wissen, ob meine Theorie über die Anzahl aller Lebewesen stimmt.
    Ich verstehen deine Theorie nicht. Du meinst die Seele muss irgendwo sein. Welchen Sinn macht es der Seele einen bestimmten Ort zuzuordnen. Es gibt lediglich ein Gehirn dass ein Bewusstseinszustand erzeugt. Bewusstsein ist ja nichts materielles, von daher kann es auch nicht an einem bestimmten Ort im Raum sein. Vor allem ist Bewusstsein etwas nichtlokales. Kein Einzelnes Neuron hat Bewusstsein, obwohl es das Gehirn insgesamt hat.
    Das Thema "Nichtlokalität des Gehirns" hab ich sicher auch in dem Forum ausführlich erörtert...
    Was verstehst du unter Gleichgewicht aller lebewesen? Weshalb sollte die Anzahl aller Lebewesen konstant sein?

    Ein wichtiger Punkt den ich in dem Thred Geist-Gehirn-Problem erklärt hab ist der dass mein heutiges ich ein anderes Bewusstsein hat als mein ich von morgen und dass es keine Seele gibt die alle ichs verbindet, so dass wir eine absolute Identlität hatten. Somit ist es auch Sinnlos sich zu fragen was mit unserem Bewusstsein passieren würde wenn wir kopiert würden.

    Zitat Zitat von Amalthea
    Was das Fermi Paradoxon angeht, ich bin nicht bereit zu glauben, dass wir alleine sind. Aber darüber habe ich schon lange und ausführlich geschrieben.
    Amalthea
    Welches Paradoxon? Fermi konnte sich ja wohl nur auf unsere Galaxie beziehen, die anderen sind ja zu weit weg. Außerdem kommt es ja auch darauf an welche Form von Leben man meint. Ob es eine Kultur haben soll oder nicht.

    Schöne Grüße,
    Sky.

  2. #42
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    Hei Sky,
    meintest du Batterie oder Bakterie? Ich finde, dass da schon ein Unterschied ist. Immerhin lebt die Bakterie, sie hat einen gewissen Grad des Überlebenswillens und kann sich fortpflanzen. Darüberhinaus reagiert sie auf Reize von außen. Und sie hat einen Stoffwechsel. Soweit mir bekannt ist, sind das die Merkmale des Lebens.
    Die Fragen nach dem Sinn des Lebens waren rhetorisch gemeint. Ich denke seit Menschen ein Bewußtsein haben, haben sie auch Antworten darauf und streiten darüber. Man könnte auch sagen, es gibt keine sinnvolle Antwort.
    Meine Definition von "Lebensfunken": Das ist mein Wort für den Unterschied zwischen Leben und Nichtleben. Falls es ein wissenschaftliches Wort gibt, was das selbe meint, bin ich auch bereit dieses Wort zu benutzen.
    Über Seele werde ich mich nicht streiten, ich hatte das in Zusammenhang mit Lebensfunken gemeint.
    Ich weiß, dass es auf unserer Erde mehrmals ein großes Artensterben gab. Aber ich habe mir überlegt, dass vielleicht die Lebewesen (einschließlich Bakterien) die sterben, bzw. aussterben durch die Anzahl der Geburten und neuen Arten aufgehoben wird. Ich meine damit, dass nur um eine Zahl zu nennen, die Anzahl aller Lebewesen irgendwann bei 1 Mrd liegt und in etwa dabei bleibt.
    Wie erklärst du dir denn, dass wir bis jetzt noch nicht meine mal meine geliebten Bakterien außerhalb unseres Planten entdeckt haben.
    Ich glaube, dass liegt daran, dass wir entweder histerisch blind sind oder die Signale schon empfangen haben, aber nicht entschlüsseln können oder wir die technischen Möglichkeiten noch nicht haben.
    Amalthea

  3. #43
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    Standard Universelles Leben ?

    Hallo,
    ich denke "Leben" ist universell und basiert auf der gleichen biologischen Grundlage. Schon auf der Erde sind die DNS aller Lebewesen sehr ähnlich und viele Bereiche der DNS sind uns unbekannt und haben keine erkennbare Funktion in der Replikation. Bereits geringe Variationen in der Lebensumgebung lassen aus der Hausmieze den Sebelzahntiger werden.
    Das gilt auch für Tyranus Rex und was alles so ist und war.
    Was passiert, wenn diese DNS auf einen anderen Planeten im lebenserhaltenden Bereich (Temperatur, Wasser usw.) trifft ?

    Zur Komunikation: Wenn wir nichts hören, und es so viele Intelligenzen gibt, dann vielleicht auch möglich, dass es auch "Piraten" gibt, die alles eben für sich beanspruchen. Der Mensch handelt jedefalls so! Es kann besser sein, sich nicht zu erkennen zu geben. Aber es dauert doch ein wenig und unsere Signale haben es bisher nur ca. 80 Lichtjahre weit geracht und richtig starke Signale vielleicht erst 50 Jahre.

    Andere Aspekte interessieren mich:

    Was wollen wir von Ihnen oder die von uns ?

  4. #44
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    Hei Hansi 99,
    nur ganz kurz (Montag habe ich mehr Zeit).
    Wenn irdische DNS auf lebensfähige Umwelt trifft? Was glaubst du wohl? Die Evolution unseres Planeten beruht auf Fressen und Gefressen werden. Es kann dann nur einen geben, der übrig bleibt.
    Kennst du schon die Theorie, dass Kometen mit ihrem gefrorenem Wasser auch DNS von einem Plantem zum anderem tragen?
    Was ich will, weiß ich. Ich möchte einfach nur die Bestätigung für Außerirdisches Leben. Was andere wollen, weiß ich nicht.
    Amalthea

  5. #45
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    Ausrufezeichen Schade schade

    Hi all


    Was Kommunikation mit Verständnis der Kommunkatoren zu tun hat ist definitiv wichtiger als die Frage nach der Relevanz der Frage.

    Interessantes Thema - Buchtip: Der Schwarm von Schätzing

    I´ll be back

  6. #46
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    Hei Deltre,
    ich habe kein Wort verstanden, was du meinst. Könntest du deine Sätze für Laien übersetzen?
    Danke
    Amalthea

  7. #47
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    Standard Kom+#ä#'muhNj³ka][iON

    Hi Amalthea

    Was Kommunikation mit Verständnis der Kommunkatoren zu tun hat ist definitiv wichtiger als die Frage nach der Relevanz der Frage.
    Mit dem "Verständnis der Kommunikatoren" ist die Verständnissfähigkeit derselben gemeint.
    Die Möglichkeit der Kommunikation (Mensch/Tier bspw.) trifft noch keine Aussage über die Tiefe/Bandbeite des wechselseitigen Verständnisses. (Wenn die Katze zum Napf läuft wissen wir was sie will, wenn wir Socken aus der Schulade holen weiss die Katze ...?)

    Auch spielt die zugebilligte Toleranz eine große Rolle. Je sicherer man sich selbst und seinem Verständnis/Routine ist, desto wahrscheinlicher wird ein einseitiges Unverständniss.

    Hab dazu etwas im SETI thread

    Die Antwortüberschrift/Titel kannst Du lesen weil Du sicher selektieren kannst (selektive Wahrnehmung ist eine Routine). Kann man aber von anderen Intelligenzen nicht erwarten, da sie unsere Zeichensysteme kaum kennen werden.

    Darus folgt: [kommunikationssatz intersystemisch eins]
    Je unbekannter das andere "System" desto höher muss die Toleranz sein.

    Die Relevanz von Verständnis kann gar nicht hoch genug geschätzt werden. Alles hängt davon ab, ob wir/andere verstehen wie das Universum funktioniert, wie wir tödliche Missverständnisse vermeiden, dass wir verstehen; die erhobene Hand ist ein Gruss, keine Drohung (oder andersherum).
    Geändert von deltre (06.07.2005 um 16:40 Uhr)
    ______________________
    ... ich hatte keine Ahnung

  8. #48
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    Hei deltre,
    um "je unbekannter das andere System, desto höher die Toleranz" mit einfachen Worten auzudrücken: man muss eine gemeinsame Basis erarbeiten und bei Fehlern nicht gleich die Waffen ziehen. Oder um ein Beispiel zu bringen: ich hebe ein Tasse und sage "Tee" und meine den Inhalt. Da mein Gegenüber aber meine Sprache oder sogar Kommunikationsform nicht versteht, könnte er "Tasse" oder "heiß" oder "rot" (Farbe der Tasse), oder falls er nonverbal kommuniziert "Angriff" verstehen (ich könnte ihm die Tasse ja auch ins Gesicht schleudern und das meine Gesten und Geräusche nur die Vorwarnung waren). Also muss er tolerant sein und das beste hoffen. Und ich kann mir überlegen, wie ich ihm klarmache, was ich meine.
    Das ist es doch, worum es mir beim Ameisenproblem geht. Das vielleicht (falls es sie gibt) die Außerirdischen Intelligenzien schon Signale aussenden, wir sie aber, null Ahnung warum nicht, nicht empfangen, oder schlimmer, sie schon empfangen, aber nicht als solche erkennen.
    Amalthea

  9. #49
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    Hmm Ich hab hier in der Diskusion gelesen das ja Signale von der Erde es erst 80 Lj. oder vieleicht auch nur 50 Lj weitgebracht haben...Was ist wenn die schon jemand empfangen hat? z.B. Hitlers Radioansagen ans Volk vor über 60 jahren ? Ich glaub nicht das ich dann als Außeridischer,der möglicherweise die Mittel dazu hätte,Kontakt herstellen würde..

    Ich denk mal selbst wenn es zu einem Erstkontakt mit einer Spezies kommt,die zumindest genauso Intelligent ist wie der Mensch...endet es sowieso in einer Katastrophe...He auf der Welt gibt es immernoch probleme mit der Integration von Ausländern/Menschen die eine andere Hautfarbe haben/oder eine andere Religion/oder eine andere Sexuelle Neigung... Wie will man dann mit einem Außeridischen umgehen der (spekulation..einfach irgendein beispiel...) grüne Haut hat und 3 Augen und nur 4 Finger ?...wenn der Mensch nicht mal mt seines gleichen umgehen kann?

    Von daher denke ich mal,wenn ein Erstkontakt auf der Erde stattfinden würd...irgendwo in der Öffentlichkeit....das die erste Reaktion eines Menschen wäre...
    a) In Panik zugeraten und zufliehen
    b) In Panik zugeraten und gewalt anzuwenden

    Von 100.000 Menschen würden wahrscheinlich nur ein kleiner bruchteil dort stehen bleiben und sagen "he cool...Hallo ich bin bla bla.."

    Aber ich denk mal sowas kann man sowieso nicht vorraussehen..wie man sich da verhält...wer weiß...vieleicht hätte ich auch Angst und würd erstmal abhauen?

  10. #50
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    Hmm Ich hab hier in der Diskusion gelesen das ja Signale von der Erde es erst 80 Lj. oder vieleicht auch nur 50 Lj weitgebracht haben...Was ist wenn die schon jemand empfangen hat? z.B. Hitlers Radioansagen ans Volk vor über 60 jahren ? Ich glaub nicht das ich dann als Außeridischer,der möglicherweise die Mittel dazu hätte,Kontakt herstellen würde..
    Die Radiosignale der Erde (zumindest die gewöhnlichen Fernsehsignale) kommen kaum weiter als 10 LJ - dann gehen sie im Hintergrundrauschen unter. Kein Ausserirdischer, der nicht eine Empfangsstation innerhalb von 10 LJ hat, wird uns je Hitlers Radioansagen unter die Nase reiben...

    Ich denke nicht, dass die Menschen im Grossen Stil in Panik geraten würden. Es wäre sicher einiges los, einige wären vielleicht von der physischen Erscheinung angewidert - aber gleich viele davon fasziniert. Ich bin mir sicher, dass am Ende die Neugier über die Panik überwiegen würde. Bis auf einige religiöse Extremisten würde wohl niemand zur Gewalt hetzen...
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