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Thema: Ist die Entwicklung intelligenten Lebens reiner Zufall?

  1. #1
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    Frage Ist die Entwicklung intelligenten Lebens reiner Zufall?

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    Ist die Entwicklung intelligenten Lebens im Universum reiner Zufall oder kann man dies einer Gesetzmäßigkeit gleichsetzen?

    Ich meine, von Zufall kann man hier nicht sprechen. Die Entwicklung von Leben folgt generellen Gesetzmäßigkeiten, die an ganz bestimmte Voraussetzungen geknüpft sind. Ebenso folgt die Entwicklung intelligenten, sich seiner Selbst bewussten Lebens einer uns noch unbekannten Gesetzmäßigkeit, die wieder anderen bestimmten Voraussetzungen unterliegt. Meiner Meinung nach kann man dies nicht an einen x-beliebigen Zufall festmachen. Es wären einfach zu viele Zufälle nötig, um intelligentes Leben hervorzubringen.

    Zufall ist meines Erachtens ein zeitlich eng begrenztes Ereignis, während eine Entwicklung, beruhend auf Gesetzmäßigkeiten, sich über einen sehr langen Zeitraum hinziehen kann und meistens auch muss. Somit sehe ich die Entwicklung intelligenten Lebens auf der Erde nicht als Zufall an, sondern es ist eine Verkettung von günstigen Ereignissen, die möglicherweise (und darauf deutet vieles hin) ganz bestimmten, auf die Erde und das Sonnensystem bezogenen Gesetzmäßigkeiten unterliegt.

    Der Mensch mag vielleicht das erste Lebewesen dieser intelligenten Art auf der Erde sein, aber er wird, falls er sich einmal vollständig von diesem Planeten zurückziehen (sprich: aussterben) sollte, nicht das letzte intelligente Lebewesen sein, was sich auf diesem Planeten entwickelte. Die Voraussetzungen dafür sind für mehrere unterschiedliche Tierarten ausgelegt. Welche dabei als Nachfolger der Menschheit infrage kommt, kann keiner mit Sicherheit heute sagen.

    Gesetzmäßig beste Grüße von
    Toni
    Alle Vermehrung unseres Wissens endet nicht mit einem Schlusspunkt, sondern mit vielen weiteren Fragezeichen.
    Hermann Hesse

  2. #2
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    Da sämtliche belebten Planeten, die wir kennen, auch intelligentes Leben tragen, scheint es mir, dass Leben sich zwangsläufig, oder zumindest sehr häufig, zu immer grösserer Komplexität und damit irgendwann zu Intelligenz entwickelt.
    Obwohl mich der leise Verdacht beschleicht, dass ich es mir damit zu einfach mache. Aber noch ist kein belebter Planet ohne Intelligenz bekannt.
    Grüss euch
    Herbert

  3. #3
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    Standard

    Die Frage, die man sich stellen sollte ist eher: Ist Intelligenz ein Selektionsvorteil in der ökologischen Nische?

    Es gibt Ethologen, die das bezweifeln. Tatsache ist aber, dass an Insekten festgestellt wurde, dass im Laufe ihrer Evolution sich Ganglien entwickelt haben, also Ansammlungen von Nervengewebe entlang der Körperachse, und dass auch eine Tendenz beobachtet werden kann, dass sich das Ganglion in Kopfnähe am stärksten vergrössert.

    Daraus könnte man schliessen, dass Intelligenz sehr wohl einen Selektionsvorteil bietet. Und wenn dem so ist, dann ist Intelligenz nicht mehr durch Zufall bestimmt, sondern eine evolutorisch gesetzmässige Entwicklung, ähnlich der, immer wirkungsvollere Waffen zu entwickeln um sich Fressfeinden zu erwehren oder Nahrung zu erwerben.

    Gerade letzteres ist ein eindrucksvolles Beispiel. Photosynthese zum Nahrungs- bzw. Energieerwerb ist absolut eindrucksvoll. Aber auch die verschiedenen Gifte, die die Natur hervorgebracht hat. Der Mensch ist noch Jahrhunderte davon entfernt sie alle kennenzulernen. Oder die Waffe Elektrizität, z.B. des Zitteraals. All dies ist meiner Meinung nach noch eindrucksvoller als das Phänomen der Intelligenz.

    Ausserdem darf sich der Mensch bestenfalls als der virtuoseste Nutzer von Intelligenz bezeichnen. Ohne die anatomische Bevorzugung zur differenzierten Sprache fähig zu sein hätte er wohl keine derartig herausragende Stellung im Tierreich.

    Völlig verstanden sind die Gesetzmässigkeiten der Evolution aber wahrscheinlich noch lange nicht. Mein Bio Lehrer sagte mal, dass Körperteile sich zur Spezialisierung hin entwickeln, aber nicht zurück zur Generalisierung.

    Von daher hätte die menschliche Hand eigentlich nie entstehen dürfen, denn sie ist praktisch am wenigsten spezialisiert im gesamten Tierreich. Man kann mit ihr nicht schwimmen wie mit Flossen, nicht laufen wie auf Hufen, nicht graben oder kämpfen wie mit Krallen. Man kann mit ihr eigentlich garnichts anfangen

    Aber zurück zur Intelligenz. Der Mensch ist wohl die Spezies mit der höchsten Intelligenz im Tierreich. Aber es wurde verschiedenen Exemplaren von Affenarten bereits differenzierte Sprachen beigebracht (Gebärden, Zeichen) wodurch sie sich ausdrücken und wir sie auch verstehen konnten. Auch anderen Tierarten können wir Intelligenz zuschreiben, z.B. Hunde, Delfine aber auch Schweine.

    Es gibt auch Tiere, die reflektieren, also im Spiegel sich selbst erkennen können: ganz überraschend, das ist z.B. die Krähe. Elefanten sagt man ein Bewusstsein über ihren eigenen Tod nach, denn sie legen etwas an, was wir unter Menschen als Friedhof bezeichnen würden. Kennzeichen dieser beiden Arten ist, dass sie ein ähnlich hohes Alter wie der Mensch erreichen können. Vielleicht ist ja erreichbares Lebensalter mit eine der Voraussetzungen für höhere Intelligenzleistung. Aber hier wird es bei mir zur Spekulation.

    Ausserirdische, deren Evolution mehr Zeit hatte oder einfach schneller ablief, könnte ein viel höheres Level an Intelligenz bereits erreicht haben. Wir bezeichnen manche Affenart als intelligent auf dem Level eines Kleinkindes. Genauso könnte eine ausserirdische Rasse, so sie uns beobachten könnte, empfinden. Also uns als interessante und in ihrem erforschten Universum aussergewöhnliche Spezies und Studienobjekt betrachten, jedoch keinesfalls als auf mit ihnen auf Augenhöhe stehende Daseinsform.

    Die Wahrscheinlichkeit, dass eine ausserirdische Spezies uns besucht ist aufgrund unserer bekannten physikalischen Gesetze wohl ziemlich genau Null. Falls aber wirklich eine solche in unserem Orbit auftaucht können wir davon ausgehen, dass sie in uns possierliche Haustiere und/oder hoch exotische Exponate ihrer Tiergärten sehen, und nicht mehr.

  4. #4
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    Zitat Zitat von Herbert Beitrag anzeigen
    Da sämtliche belebten Planeten, die wir kennen, auch intelligentes Leben tragen, scheint es mir, dass Leben sich zwangsläufig, oder zumindest sehr häufig, zu immer grösserer Komplexität und damit irgendwann zu Intelligenz entwickelt.
    Herbert
    ... auch eine Art der Interpretation. Auf diese Weise habe ich dies bisher noch nicht betrachtet. Ein durchaus interessanter Ansatz. Mir erscheint es jedoch fragwürdig anhand eines Exempels allgemeine Gesetzmäßigkeiten ableiten zu wollen. Entkräften kann ich dein Argument gewiss nicht.

    @ Jonas: Deine Interpretation finde ich ebenso sehr interessant. Aber auch hier kann ich dir in einigen Punkten nur schwer zustimmen.

    Ich kann mich jedoch erst morgen zu euren fast schon philosofischen Gedanken äußern. Derzeit habe ich jedoch leider kaum Zeit. Habe heute Abend schon zu viel Zeit in diesem Forum "verplämpert", muss noch etwas Arbeiten.

    P.S.: Es macht aber einfach zu viel Spaß die verschiedensten Ansichten zu "beleuchten" und den eigenen Standpunkt zu hinterfragen. . Oder auch einfach neue Dinge zu lernen...

    Viele Grüße und eine gute Nacht!
    Matthias

  5. #5
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    Zitat Zitat von Herbert Beitrag anzeigen
    Da sämtliche belebten Planeten, die wir kennen, auch intelligentes Leben tragen, [...]
    Bisher kennen wir ja erst mal nur einen. Oder habe ich was verpasst?
    Per Induktion auf dieser schmalen Datenbasis würde ich jetzt nicht unbedingt zur notwendigen Deduktion bezüglich 'Zufall' oder nicht schreiten wollen.

    Grüsse galileo2609

  6. #6
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    Du hast natürlich recht, Galileo, obwohl Ihr sie hier ständig erweitert, ist meine Datenbasis sehr gering. Deshalb trau ich mich ja auch so selten was zu sagen.
    Aber ist die Geschichte der Astronomie nicht voll davon, dass wir uns erst für was Besonderes hielten und dann doch gewöhnlich waren?
    Unser Platz war mal im Mittelpunkt des Universums, jetzt ist es nur noch eine kleine Sonne in einem völlig aus der Mode gekommenen Ausläufer des westlichen Spiralarms…
    Und dass unsere Sonne ein Planetensystem hat, galt auch mal als was Besonderes.
    Deshalb könnte ich mir vorstellen, dass auch die Tatsache, dass wir über die Entstehung der Intelligenz nachdenken, eher was Gewöhnliches ist.
    Und Zufall? Naja, Evolution ist meines Wissens sowieso eine Aneinanderreihung von Zufällen.
    Ich halte die Entstehung von Intelligenz dabei für schwer zu vermeiden.
    Natürlich könnte da der Wunsch der Vater des Gedankens sein, ich les seit meiner Kindheit gern Science-Fiction und würde es zu gerne erleben, dass die Menschheit von anderen Intelligenzen erfährt.

    hoffnungsvolle Grüsse
    Herbert

  7. #7
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    Daumen hoch Kurze Zusammenfassung

    Hallo Herbert,
    Zitat Zitat von Herbert Beitrag anzeigen
    Da sämtliche belebten Planeten, die wir kennen, auch intelligentes Leben tragen, (...)
    eine wirklich interessante Aussage.

    Da drängt sich mir die Frage auf: Hätten wir diese Behauptung auch bereits vor 5 Mill. Jahren aufstellen können?
    Meine Antwort lautet: Nein. - Aber nicht etwa, weil es damals noch kein intelligentes Leben auf dem einzig bekannten, Leben tragenden Planeten gab, sondern weil es damals noch nicht den Fragesteller geben konnte!

    Ich will damit sagen, dass die Behauptung von Dir, Herbert, dass "sämtliche belebten Planeten, die wir kennen, auch intelligentes Leben tragen", auf jeden Fall immer dann Gültigkeit besitzt, wenn es auch den Fragesteller gibt.

    Zitat Zitat von Herbert Beitrag anzeigen
    (...) scheint es mir, dass Leben sich zwangsläufig, oder zumindest sehr häufig, zu immer grösserer Komplexität und damit irgendwann zu Intelligenz entwickelt.
    Diese Vermutung legt die Entwicklung des Lebens auf der Erde nahe. Die Evolution immer leistungsfähigerer Gehirne unter den die Erde in den jeweiligen Zeitaltern beherrschenden Arten hat unbestreitbar zugenommen und momentan in der Entwicklung des menschlichen Gehirns einen weiteren Höhepunkt erreicht. Es ist dabei jedoch stark davon auszugehen, dass die Evolution hier noch lange nicht das letzte Wort gesprochen hat und auch wir nur eine weitere Zwischenstufe zu immer komplexeren Gehirnstrukturen darstellen.

    Jede zu ihrer jeweiligen Zeit dominante Spezies eines Planeten wird (soweit sie dazu in der Lage ist) sich immer für die Krone der Schöpfung halten, weil es bis dato nichts überlegeneres gab!

    Wenn wir uns diese Feststellung zu eigen machen, dann (und erst dann!) werden wir bereit sein, andersartigeres, möglicherweise höher entwickelteres Leben auf anderen Planeten fremder Sonnensysteme (sobald wir welches entdecken sollten - oder es uns entdeckt!) zu akzeptieren und dadurch nicht in eine tiefe Glaubenskrise fallen!

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    Hallo jonas,

    erst einmal vielen Dank für Deinen super Beitrag!! Eigentlich stimme ich mit Dir hier in allen Punkten überein.
    Zitat Zitat von jonas Beitrag anzeigen
    Die Frage, die man sich stellen sollte ist eher: Ist Intelligenz ein Selektionsvorteil in der ökologischen Nische?
    Hier würde ich spontan mit "Ja" antworten, denn sonst hätte sich die Natur wahrscheinlich nicht immer komplexere Gehirne "ausgedacht".

    Zitat Zitat von jonas Beitrag anzeigen
    Von daher hätte die menschliche Hand eigentlich nie entstehen dürfen, denn sie ist praktisch am wenigsten spezialisiert im gesamten Tierreich. Man kann mit ihr nicht schwimmen wie mit Flossen, nicht laufen wie auf Hufen, nicht graben oder kämpfen wie mit Krallen. Man kann mit ihr eigentlich garnichts anfangen
    Wahrscheinlich hatte Dein Bio-Lehrer doch nicht ganz recht? Die menschliche Hand war vor 5 Mill. Jahren noch ein reines Greiforgan, also sehr wohl spezialisiert. Dann, als der Mensch als Baumbewohner (!) den aufrechten Gang erlernte, wurde diese Hand nicht mehr ganz so stark gebraucht und als er schließlich immer mehr auf dem Erdboden herumlief, waren seine Hände frei, andere Dinge greifen zu können. Da diese Dinge sehr unterschiedlich sein konnten, wurden seine Hände dahingehend spezialisiert, eben alles mögliche gut greifen zu können. - Und dass es sich um eine Spezialisierung handeln muss, zeigt uns, dass diese Hände die einzigen Greifwerkzeuge im gesamten Tierreich sind, die Werkzeuge herstellen können.

    Zitat Zitat von jonas Beitrag anzeigen
    Es gibt auch Tiere, die reflektieren, also im Spiegel sich selbst erkennen können:
    Ja, genau! Das meinte ich mit dem Ausspruch, "sich seiner Selbst bewusst zu sein".

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    Hallo Matthias,
    Zitat Zitat von FUNtastic Beitrag anzeigen
    Ich kann mich jedoch erst morgen zu euren fast schon philosofischen Gedanken äußern.
    Sehr schön! Freue ich mich schon drauf!

    Zitat Zitat von FUNtastic Beitrag anzeigen
    Es macht aber einfach zu viel Spaß die verschiedensten Ansichten zu "beleuchten" und den eigenen Standpunkt zu hinterfragen. Oder auch einfach neue Dinge zu lernen...
    Ganz genau meiner Meinung!

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    Hallo galileo,
    Zitat Zitat von galileo2609 Beitrag anzeigen
    Bisher kennen wir ja erst mal nur einen. Oder habe ich was verpasst?
    Bestimmt ... - Hast Du noch nie Star Trek geguckt? Da wimmelt's förmlich vor intelligentem Leben in unserer stellaren Nachbarschaft!

    Vorläufig zusammengefasste Grüße von
    Toni
    Alle Vermehrung unseres Wissens endet nicht mit einem Schlusspunkt, sondern mit vielen weiteren Fragezeichen.
    Hermann Hesse

  8. #8
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    Bisher verbinden wir "Intelligentes Leben" mit Biologie.

    Einen sehr interessanten Ansatz zu einer völlig anderen Basis für Intelligenz beschreibt der sehr gute Roman "Die schwarze Wolke" von Fred Hoyle (Big Bang).

    Die Gas-und Staubwolke fliegt durch den Weltraum, hält zufällig an unserer Sonne an um Energie zu tanken, dabei kommt der Kontakt zustande.
    Ein sehr empfehlenswerter Roman.

  9. #9
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    Zitat Zitat von Toni Beitrag anzeigen
    Bestimmt ... - Hast Du noch nie Star Trek geguckt?
    Wir werden sehen, Toni! 'Vulcan' liegt irgendwann in der Erreichbarkeit irdischer Instrumente! Möge es ihm nicht geschehen, wie dem solaren Vulkan!

    Grüsse galileo2609

  10. #10
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    Hallo

    An unserem eigenen Beispiel dem Sonnensystem sehen wir, dass wenn alle Voraussetzungen stimmen, intelligentes Leben möglich ist.
    Warum sollte es nicht Planeten geben die ebenfalls guten Bedingen haben wie unseres Sternensystem?

    Keine Supernova-Explosionen in unmittelbarer Nähe, keine häufigen Kometen oder Meteoriteneinschläge und ein Planet in einer habitablen Zone.

    Ein Stern der Hauptreihe und ein Planet der flüssiges Wasser trägt und ein guten Schutz gegen die kosmische Strahlung bietet, dürfte reichen für eine gute Ausgangsbasis zur Entwicklung vom Leben und letztendlich einer intelligenten Spezies.

    Sollte es Planeten geben welche diese optimalen Bedingen bieten kann man auch davon ausgehen das das Leben auch dort entstanden ist.
    Natürlich wird es Planeten geben mit niedrigem oder höher entwickelten Leben geben, aber bis zu Entstehung einer Intelligenz braucht es wahrscheinlich sehr viel Zeit.
    Sind wir optimistisch könnten wir sagen, wenn sich auf der Erde eine Intelligenz entwickeln konnte, warum dann nicht auf anderen Planeten.

    Bei einer berechtigten pessimistischen Einstellung, ist der Prozess zur Intelligenz auf der Erde von vielen Parametern abhängig gewesen.
    Vielleicht auch von einigen globalen Katastrophen, wie das große Massensterben vor 440 Millionen Jahre und der Einschlag des Yukatan-Meteoriten vor 65 Millionen Jahren.

    Hier darf man die Frage stellen:

    Wenn diese zwei Globalen Ereignisse nicht stattgefunden hätten, gäbe es dann heute intelligente Menschen und Verdanken wir diesen zwei Katastrophen unsere Existenz?

    Die Zahl der Intelligenten Zivilisationen im Weltall ist auf jeden Fall größer als Null, wie sind das beste Beispiel.
    Alles andere ist zum jetzigen Zeitpunkt Spekulation.

    Mein Beispiel ist immer auf der Erde leben heute 6,7 Milliarden Menschen siehe
    http://www.geschichtsthemen.de/menschenzahl.htm

    Im Universum gibt es mindestens 100.000.000.000. Galaxien mit ebenso viel Sternen.
    http://www.astronews.com/frag/antwor...frage1905.html

    Statistisch gesehen kommen auf jeden Menschen 1500 Mrd. Sternensysteme, ob diese Zahl ausreicht, dass darunter auch Intelligenzen existieren ist fraglich, aber meines Erachtens nicht unwahrscheinlich bzw. nicht unmöglich.

    Grüße Daniel
    In jedem Wassertropfen befindet sich ein ganzes Universum, man muss nur genau hinsehen um es zu erkennen.

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