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Thema: Besiedlung Amerikas

  1. #21
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    Zitat Zitat von ispom Beitrag anzeigen
    als ich von einer gutmütigen Tante ...
    Na, ein Glück, ispom, dass es nicht die liebe Schwiegermutter war!

    Zitat Zitat von ispom Beitrag anzeigen
    nee, die habe ich jetzt erfunden, als Parodie auf die "Afroamerikaner"
    Hi-hi, Du alter Erfinder! Aber für die in den USA lebenden Asiaten, denn das sind nicht nur Chinesen, auch Japaner und Koreaner sind viele dabei, gibt es schon irgend so einen Ausdruck ... Ich glaube, es sind Asia-Amerikaner ...???

    Äußerst fragwürdige Grüße von
    Toni
    Alle Vermehrung unseres Wissens endet nicht mit einem Schlusspunkt, sondern mit vielen weiteren Fragezeichen.
    Hermann Hesse

  2. #22
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    naja, mein Sohn hat einen Kumpel, dessen Eltern kamen aus Mocambique hierher,
    der sagt von sich:
    "ich bin ein Afro-deutscher"
    (aber nicht in anlehnung an die "Afroamerikaner",
    sondern weil es in der Klasse auch "Russland-Deutsche" gibt )

    also, wir werden noch viele Herkunfts-Heimat- Kombinations-Bezeichnungen erfinden können ....

    erfinderische Grüße von ispom
    Gruß von Ispom

  3. #23
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    @ Toni,

    Ich hatte Dir doch erst vor kurzem aufgezeigt, dass die Eiszeiten in geologischer Hinsicht alle ziemlich abrupt zu Ende gingen? Innerhalb von wenigen Jahrunderten schnellte die globale Temperatur um 10-15° nach oben!
    Du hast gar nix aufgezeigt, nur behauptet. Leider finde ich den Link von PIK Potsdam zur Paläoklimatologie und den Kälteminima und -maxima nicht mehr. Soweit ich das in Erinnerung habe, war das letzte Kältemaxima der Würm/Weichsel-Eiszeit vor 18´000 Jahren, danach stiegen die Temperaturenstetig an, bis die Eiszeit vor 10´000 Jahren zu Ende ding. Nix da mit abruppt, wenige Jahrhunderte.
    Deckt sich übrigens hiermit:
    http://www.geologieinfo.de/palaeokar...e-eiszeit.html
    http://.lothar-beckmann.de/Globalklima/eiszeit.de
    http://www.uni-münster.de/MineralogieMuseum/ice-5html


    Während der letzten Eiszeit waren sowohl Nordasien als auch dei Beringstraße eisfrei. (siehe Karte) Hängt mit dem Klima zusammen - Asien = Kontinentalklima, geringe Niederschläge = wenig Eis.

    Die Clovis-Menschen waren mit Sicherheit nicht die erste Welle, der nach Amerika einwandernden Menschen. Es gibt ausreichend Funde, sowohl in Nord- als auch in Mittel- und Südamerika, die eindeutig älter sind, jedoch aus unerfindlichen Gründen nicht anerkannt werden. Fishermans-Lake habe ich genannt, gibt dann noch Funde aus Argentienien, Peru und mexiko, die zwischen 24´000 und 17´000 Jahren alt sind im Verbund mit Tierknochen, inzwischen ausgestorbener Tiere und es gibt Funde aus Monte Verde und Feuerland, die noch wesentlich älter sind. (40´000 Jahre). Die Feuerlandfunde weisen keine Ähnlichkeit mit Asiaten auf. Forensische Untersuchungen haben ergeben, dass in bezug auf Feuerland eine Ähnlichkeit zu den Ureinwohnern Australiens besteht. Eine Besiedlung, zumindest Südamerikas über den Pazifik, kann nicht ganz ausgeschlossen werden.
    Ineressant in dem Zusammenhang war die Aussage eines Wissenschaftlers (Namen vergessen - in einer Arte-Sendung) vom Smithonian-Institute, sinngemäß:"tiefer als Clovis zu graben ist ein Sakrileg, tiefer gräbt man nicht, ansonsten ist man ein Nestbeschmutzer". Es ging dabei um Funde die zwischen 16´000 und 15´000 Jahren, also ca. 3000 bis 2000 jahre älter sind als Clovis.

    Auch Ercivan wird sich solche Daten nicht aus den Fingern gesogen haben. Vielleicht hat er einiges zu seinen Gunsten verdreht und zurecht gebogen, aber komplett erfunden wird er es nicht haben, sonst wäre er ja mit Jacob und Wilhelm Grimm auf eine Stufe zu stellen!
    Ercivan ist ein Märchenerzähler, wie alle Autoren dieses Genres, wissenschaftliche Fakten scheren den einen feuchten... Sollte der sich mal irgendwo, einen Wissenschaftler beziehen, ist es verdreht und aus den Zusammenhang gerissen, wie es gerade passt. Kenne den Typen aus anderen Foren.
    Und was soll das Drumrumgerede, die Forenteilnehmerin, die im Zusammehnang mit Frank D(örnenburg) genannt wird, bin ich. Frank und ich haben lediglich versucht anhand von Quellen und Fakten zu belegen, was so an verqueren Ansichten bezüglich Pyramiden im Umlauf ist. Ich mache auch kein Hehl aus meine Ansichten: Da zählt nun mal nur Wissenschaft, vielleicht noch gute Sachbücher, aber kein Grewigelaber.

    Gruß Aurora
    Geändert von Aurora (16.03.2007 um 11:17 Uhr)

  4. #24
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    Hi Aurora,
    danke für die links,
    leider funktionieren die letzten beiden nicht,
    ich habe es mal anders versucht und denke, Du meinst diese hier:

    http://www.lothar-beckmann.de/Globalklima/eiszeit.htm

    http://www.uni-muenster.de/Mineralog.../ice-3htm.html

    jetzt erst gemerkt, daß Du eine Teilnehmerin bist,
    deshalb etwas galantere Grüße als sonst von Ispom
    Gruß von Ispom

  5. #25
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    Zitat Zitat von Toni Beitrag anzeigen
    Richtig.
    Ich finde das Buch sehr interessant. Es ist zwar (wie so vieles) eben nur aus einer ganz bestimmten Sichtweise (in diesem Fall eben die der AAS) geschrieben, doch um sich ein abgerundetes Bild von den "Rätseln" dieser Welt, von den Lehrmeinungen, von deren Autoren, von den früheren und heutigen Ansichten machen zu können, ist so etwas unerlässlich!
    Interssant sind sie, diese Bücher, wie eben Märchenbücher sind
    Da gehe ich mit Aurora einig. Sie sind alle erlässlich, weil darin kein einziges Faktum steht, das man wissenschaftlich verarbeiten könnte.
    Dagegen sind halt wissenschaftliche Wälzer geradezu laaaangweilig, aber nur für den, der damit nix anzufangen weiss.

    Zitat Zitat von Toni Beitrag anzeigen
    Und was in diesen Kreisen mittlerweile los ist, das zeigt der von Dir verlinkte Artikel aus "Bild der Wissenschaft" mehr als deutlich auf! Als Außenstehender weis man doch heute gar nicht mehr, was ist wahr, was ist Fälschung, wo wird einem etwas unterschlagen, wo wird etwas hinzugedichtet und wie ist die persönliche Gesinnung des betreffenden Autors?
    In der Wissenschaft wird oftmals mit härtesten Bandagen gekämpft und das ist gut so. Nur so kann sich die Wahrheit schlussendlich durchsetzen. Die Clovis-first-Freaks sind eine aussterbende Spezies. Das ist nur noch eine Frage der Zeit. Es ist auch kein wissenschaftlicher Faktenaustausch, sondern ein Politikumgehabe der einen Seite.
    Trotzdem werden gerade mit solchen Boxkämpfen in der Wissenschaft nicht haltbare Behauptungen vom Tisch gewischt und dann sind sie weg. Nicht so in der PS-Branche. Da werden Zombies am Leben erhalten bis zum Gehtnichtmehr. Behauptungen, die durch ein paar Fakten widerlegt werden können, erscheinen jahrelang immer wieder neu in PS-Büchern.
    Schau doch mal von Däniken, der behauptet seit Jahrzehnten den gleichen Nonsens, einfach ein bisschen neu verpackt in neuen Büchern.

    Zitat Zitat von Toni Beitrag anzeigen
    Warum man bei neuesten Erkenntnissen diese zuerst in der "GreWi-Branche" suchen muss, liegt ja auch eindeutig auf der Hand. Solche Dinge werden ungefiltert von diesen Leuten aufgegriffen und als Sensation dem interessierten Bürger verkauft. In Wissenschaftskreisen dauert so etwas meistens mehrere bis viele Jahre, bis solche Entdeckungen anerkannt und dann in Fachblättern veröffentlicht werden (dürfen). nicht wahr?
    Ja, bei mir ohne smilie. Ist Dir bewusst, welchen Weg eine unverhoffte wissenschaftliche Entdeckung erstmals nimmt, bevor damit an die Öffentlichkeit gegangen wird ? Der Wissenschaftler, und dabei rede ich von seriösen Scientists, überprüft mal seine News noch einmal ... und dann noch einmal... und dann zieht er Kollegen herbei und überprüft mit ihnen noch einmal und vielleicht dann gibts einen ersten Artikel, der zuerst mal in wissenschaftlichen Veröffentlichungen erscheint.
    Nicht so in der Grewi-Branche, siehe sensationelle Pyramiden in Bosnien

    Zitat Zitat von Toni Beitrag anzeigen
    Das ist ebenfalls richtig. Wie Du aber an Deinem Link aus "Bild der Wissenschaft" siehst, ist eine Umschreibung der Geschichte oftmals unumgänglich, wenn erdrückend viele Beweise dafür erbracht werden. Diese aber einfach zu ignorieren, nur um bestimmte Leute zu schützen, die sonst ihre Reputation und ihre Lehrstühle in Gefahr sehen, weil sie immer noch überholte Lehrmeinungen vertreten, ist eine ernstzunehmende Behinderung der wissenschaftlichen Forschung, wie die Klagen vieler Lateinamerikanischer Forscher bezeugen.
    Weisst Du Toni, das sind alles auch nur Menschen und in der Wissenschaft gibts genausoviele A...... wie in anderen Kreisen auch.
    Und trotzdem korrigieren sich Fehlleitungen in der Wissenschaft selber. Es zählen alleine die Fakten, und da gibts jeden Tag neue und somit werden Thesen, die nicht mehr haltbar sind, vom Tisch gewischt.
    Hast Du das schon mal in der Grewi-Branche erlebt ? Hat von Däniken, hat Ercivan, hat Hausdorf ect. irgendmal ein Buch rausgebracht, ich wäre schon mit einem öffentlichen Statement zufrieden, indem sie ihre Fehlbehauptungen korrigierten ? Nee, neu verpacken und ein neues Buch schreiben heisst die Devise



    Zitat Zitat von Toni Beitrag anzeigen
    Das kann ich verstehen. Doch irgendwo her müssen diese Leute ja ihre Informationen haben? Seriöse Quellen hin oder her. Auch Ercivan wird sich solche Daten nicht aus den Fingern gesogen haben.
    Phantasten können dies im Schlaf tun.

    Zitat Zitat von Toni Beitrag anzeigen
    Vielleicht hat er einiges zu seinen Gunsten verdreht und zurecht gebogen, aber komplett erfunden wird er es nicht haben, sonst wäre er ja mit Jacob und Wilhelm Grimm auf eine Stufe zu stellen!
    Genau, Du hast es erkannt.

    Zitat Zitat von Toni Beitrag anzeigen
    Bei diesem einleitenden Text musste ich sofort an unseren Pyramiden-Thread denken, als ein gewisser Frank D. in dieses Forum gerufen wurde und gemeinsam mit einer Forums-Teilnehmerin in Neandertaler-Manier über die friedlich diskutierenden User wie eine Naturkatastrophe herfiel!
    Bei jeder Streitfrage gibt es zwei Standpunkte: meinen und den falschen
    Sei mal ehrlich, ist es vielleicht nicht auch deswegen, weil da jemand kommt und halt beweisst, dass er sich eingehend mit der Sache beschäftigt hat und nicht einfach aus dem holen Grewi-Buch raus zittiert ? Ich kenne Frank D. und seine Kenntnisse um die Ägyptologie. Ob er in Forendiskussionen immer mit Feingefühl vorgeht, sei mal eine andere Frage, aber oftmals kann man eben nicht anders, wenn man zum Leben erweckte Zombies wieder beerdigen möchte.

    mfg maru
    Geändert von maru (16.03.2007 um 13:30 Uhr)

  6. #26
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    @Ispom,

    Sorry hab mich beim Eingeben der Links verhauen, hier sind sie nochmal, diesmal müssten sie funktionieren.

    http://www.uni-muenster.de/Mineralog.../ice-5htm.html
    http://www.lothar-beckmann.de/Globalklima/eiszeit.htm

    Woran liegt es bloß, dass mich fast jeder für einen Teilnehmer hält? Hab extra weiblichen Nick gewählt.

    Bin übrigens keine Mimose, sondern recht hart im Nehmen bei Forendiskussionen und kann auch austeilen.

    @ Toni,

    ich habe Dir in einem Parallelthread eine Frage gestellt. Da warte ich immer noch auf eine Antwort.

    Gruß Aurora

    Ps.: grade gesehen, hast selber gefunden, allerdings stimmt der erste nicht ganz, passt aber auch.
    Geändert von Aurora (16.03.2007 um 16:34 Uhr)

  7. #27
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    @ Aurora,

    Zitat Zitat von Aurora Beitrag anzeigen
    Du hast gar nix aufgezeigt, nur behauptet.
    wie nennt man das denn dann?? Ich habe Dir einen Link gegeben und zusätzlich den für diese Diskusion wichtigsten Textabschnitt herauskopiert und sogar teilweise farbig in meinen Beitrag gestellt. - Deutlicher geht' nimmer!

    http://de.wikipedia.org/wiki/Klimage...e_Eiszeitalter

    Zitat Zitat von Aurora Beitrag anzeigen
    Leider finde ich den Link von PIK Potsdam zur Paläoklimatologie und den Kälteminima und -maxima nicht mehr.
    Das ist natürlich schade, aber vielleicht kann ich Dir hiermit auch ein bisschen weiterhelfen?

    http://www.hamburger-bildungsserver....imageschichte/

    http://www.hamburger-bildungsserver....imageschichte/

    Zitat Zitat von Aurora Beitrag anzeigen
    Soweit ich das in Erinnerung habe, war das letzte Kältemaxima der Würm/Weichsel-Eiszeit vor 18´000 Jahren,
    Das ist richtig.

    Zitat Zitat von Aurora Beitrag anzeigen
    danach stiegen die Temperaturenstetig an, bis die Eiszeit vor 10´000 Jahren zu Ende ding. Nix da mit abruppt, wenige Jahrhunderte.
    Siehe meine Links oben oder vielleicht sogar diese beiden hier vom NASA Goddard Institute (ist allerdings alles in Englisch):

    http://www.giss.nasa.gov/research/briefs/legrande_01/

    http://www.giss.nasa.gov/research/news/20060228/

    Ach so! Und zum Thema "abrupter Wechsel zur Warmzeit" hier nochmal zum Nachlesen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Eiszeit...e_Eiszeitalter

    Darin enthalten ist folgende Textpassage:
    Warmzeiten beginnen häufig recht plötzlich, während die Abkühlung eher schleichend erfolgt. Dabei verläuft die Klimaveränderung selten gleichmäßig, sondern mit abrupten Änderungen und dazwischenliegenden gegenläufigen Entwicklungen.
    Zitat Zitat von Aurora Beitrag anzeigen
    Während der letzten Eiszeit waren sowohl Nordasien als auch dei Beringstraße eisfrei.
    Ja, aber Nordamerika war bis über die gesamten Rocky Mountains komplett vereist. Dies wird aus der Karte Deines ersten Links sehr deutlich, wenn sie auch nicht sehr detailreich ist.

    Zitat Zitat von Aurora Beitrag anzeigen
    Es gibt ausreichend Funde, sowohl in Nord- als auch in Mittel- und Südamerika, die eindeutig älter sind, jedoch aus unerfindlichen Gründen nicht anerkannt werden.
    "Unerfindlich" sind diese Gründe nicht, das haben maru und ich ja bereits herausgearbeitet.

    Zitat Zitat von Aurora Beitrag anzeigen
    ... gibt dann noch Funde aus Argentienien, Peru und mexiko, die zwischen 24´000 und 17´000 Jahren alt sind im Verbund mit Tierknochen, inzwischen ausgestorbener Tiere und es gibt Funde aus Monte Verde und Feuerland, die noch wesentlich älter sind. (40´000 Jahre).
    Na, das sind doch Neuigkeiten!! Bisher waren uns Funde mit einem Alter von maximal 15 500 Jahren bekannt - und nun auf einmal solche Zahlen??! Darf man da mal höflichst nachfragen, aus welchen Quellen diese Werte herrühren? Gibt es da vielleicht einen (sicherlich hochinteressanten) Link?

    Zitat Zitat von Aurora Beitrag anzeigen
    Eine Besiedlung, zumindest Südamerikas über den Pazifik, kann nicht ganz ausgeschlossen werden.
    Das denke ich ja auch, dass dies eine von mehreren Besiedlungswellen gewesen ist. Doch regt sich da nicht sofort Dein historischer Sachverstand und fragt sich: "Ja, womit denn???" - Zu dieser Zeit (vor 40 000 Jahren) gab es noch keine hochseetüchtigen Boote oder gar Schiffe, wie z.B. diejenigen, welche die Südsee-Insulaner benutzten. Tja, und mit Kanus oder Einbäumen werden die ja wohl nicht die Tausenden von Kilometern über den Ozean geschippert sein ...

    Wenn allerdings doch, dann stellt sich automatisch wieder die Frage nach den Verursachern der bis zu 100 000 Jahre alten Bergwerke z.B. auf Neuguinea. Wie fortschrittlich war diese frühmenschliche Kultur und womit konnten diese Menschen die riesigen Entfernungen über die Ozeane überwinden? Durch Meeresströmungen abgetriebene Boote kommen nicht in Frage. Da wären die Seefahrer unterwegs verhungert und verdurstet. Bleibt nur ein zielstrebiges Segeln zu unbekannten, sehr weit entfernten Gestaden. Doch woher nahm man die dazu benötigte Kenntnis von diesen Gestaden?? Auf "blauen Dunst" ist garantiert keiner losgefahren.

    Zitat Zitat von Aurora Beitrag anzeigen
    Ineressant in dem Zusammenhang war die Aussage eines Wissenschaftlers (Namen vergessen - in einer Arte-Sendung) vom Smithonian-Institute, sinngemäß:"tiefer als Clovis zu graben ist ein Sakrileg, tiefer gräbt man nicht, ansonsten ist man ein Nestbeschmutzer".
    Das sag' ich doch seit Jahren!

    Zitat Zitat von Aurora Beitrag anzeigen
    Frank und ich haben lediglich versucht anhand von Quellen und Fakten zu belegen, was so an verqueren Ansichten bezüglich Pyramiden im Umlauf ist.
    Na ja, dieses Hick-Hack von damals haben wir zur Genüge durchgekaut und ich will da erstmal nichts mehr weiter ins Feuer werfen. Vielleicht werden Archäologen eines fernen Tages bei Ausgrabungen über diese Texte stolpern, sie versuchen zu deuten und dann in schallendes Gelächter ausbrechen ...

    Den Spaten schon mal bereitstellende Grüße von
    Toni


    PS:
    Zitat Zitat von Aurora Beitrag anzeigen
    Toni, ich habe Dir in einem Parallelthread eine Frage gestellt. Da warte ich immer noch auf eine Antwort.
    Ich weis, Aurora. Leider ist das Thema "Mayakalender 2012" schon wieder so lange her, dass es beim Anzeigen der letzten Themen auf die zweite Seite gerutscht ist und ich es dadurch immer wieder vergesse. Ich werde mich dessen aber noch annehmen!
    Alle Vermehrung unseres Wissens endet nicht mit einem Schlusspunkt, sondern mit vielen weiteren Fragezeichen.
    Hermann Hesse

  8. #28
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    Hi maru,

    Deinem Beitrag kann ich eigentlich in allen seinen Punkten zustimmen.

    Zitat Zitat von maru Beitrag anzeigen
    In der Wissenschaft wird oftmals mit härtesten Bandagen gekämpft und das ist gut so. Nur so kann sich die Wahrheit schlussendlich durchsetzen.
    Na ja, hier würde ich eher sagen, die Wahrheit der Leute, die in der Wissenschaftsszene den meisten (finanziellen) Einfluss haben. Denn ohne Geld läuft auch hier so gut wie nichts.

    Zitat Zitat von maru Beitrag anzeigen
    ... siehe sensationelle Pyramiden in Bosnien
    Hää??? - Hab' ich (vielleicht Gott sei Dank) noch nie was von gehört!

    Zitat Zitat von maru Beitrag anzeigen
    Sei mal ehrlich,
    Bin ich immer.

    Zitat Zitat von maru Beitrag anzeigen
    ist es vielleicht nicht auch deswegen, weil da jemand kommt und halt beweisst, dass er sich eingehend mit der Sache beschäftigt hat und nicht einfach aus dem holen Grewi-Buch raus zittiert ?
    Dem möchte ich nur nochmal einen kurzen Textabschnitt aus dem Bild-der-Wissenschaft-Link entgegenstellen, der punktgenau das aussagt, was ich von Anbeginn, seit ich diesen Herrn kennenlernen durfte, meinte:
    "Manche Gelehrten verfechten die Clovis-Theorie mit dem Sendungsbewußtsein religiöser Fanatiker"
    Fachwissen hin oder her, wenn jemand, der dieses besitzt, nicht in der Lage ist, dieses Wissen erwachsenen Leuten nahe zu bringen, wie man dies gegenüber Erwachsenen für gewöhnlich tut, sondern wie ein preußischer Oberlehrer mit Rohrstock dies versucht, seinem ungläubigen Gegenüber einzuprügeln, dann hat sich meines Erachtens jede Diskussion mit solch einem Menschen von selbst erledigt. Für solche "religiösen Fanatiker" scheint es ohnehin nur das Motto zu geben: Bist Du nicht für mich, dann bist Du gegen mich und ich vergesse alle gepflegten Umgangsformen.

    Diese aber doch jederzeit einhalten wollende Grüße von
    Toni
    Alle Vermehrung unseres Wissens endet nicht mit einem Schlusspunkt, sondern mit vielen weiteren Fragezeichen.
    Hermann Hesse

  9. #29
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    Hallo Toni,

    wikipedia ist für mich keine relevante Quelle.
    Hamburger Bildungsserver ist nicht PIK, außerdem kenne ich die. Da steht aber auch nix vonwegen abruptes Ende, sondern kündigte sich vor 12´000 Jahren an. Abruppt ja?
    Sieht nämlich hier
    http://www.tu-berlin.de/~kehl/projec...ariationen.htm
    ganz anders aus.

    Siehe meine Links oben oder vielleicht sogar diese beiden hier vom NASA Goddard Institute (ist allerdings alles in Englisch):
    Eben - die müsste man dann auch mal durchlesen. Haste das?

    Ja, aber Nordamerika war bis über die gesamten Rocky Mountains komplett vereist. Dies wird aus der Karte Deines ersten Links sehr deutlich, wenn sie auch nicht sehr detailreich ist.
    Ich sprach von Küstengebieten und die waren eisfrei. Außerdem gab es vor ca. 30´000 bis 20´000 Jahren eine eisfreie Passage durch den Wisconcingletscher. Da konnten die Leuts auch nach Süden gelangen.
    So was steht allerdings nicht bei wikipedia, da muss schon Fachliteratur bzw Sites von Instituten her.

    Darf man da mal höflichst nachfragen, aus welchen Quellen diese Werte herrühren? Gibt es da vielleicht einen (sicherlich hochinteressanten) Link?
    Archäologische Fachbücher - keine Links, sind aber auch schon über 20 Jahre alt. Beispiel "Geschichte der Urgesellschaft"

    Wenn allerdings doch, dann stellt sich automatisch wieder die Frage nach den Verursachern der bis zu 100 000 Jahre alten Bergwerke z.B. auf Neuguinea.
    Wo hast'n das her?

    Das denke ich ja auch, dass dies eine von mehreren Besiedlungswellen gewesen ist. Doch regt sich da nicht sofort Dein historischer Sachverstand und fragt sich: "Ja, womit denn???"
    Zu Fuß, über die Beringstraße oder mit Kanus an der Eiskante lang. Haben die inuit, wenn auch später, auch gemacht. Die stellen ihre Kanus immer noch genau so her wie zu Urzeiten.

    Archäologen eines fernen Tages bei Ausgrabungen über diese Texte stolpern, sie versuchen zu deuten und dann in schallendes Gelächter ausbrechen ...
    Ja - über Deine Weltsicht, ohne Fachbücher gelesen zu haben, dafür aber Kaffeehausbesitzer Erkivan und selber zusammengebasteltes Zeugs.

    Hat wohl doch was für sich, wenn einem mal beigebracht wurde mit wissenschaftlicher Methodik zu arbeiten.

    Sorry. aber das musste jetzt sein, weil Du immer wieder versuchst Deine ganz perönliche Meinung als gesichertes Wissen zu verkaufen.

    Ich warte auf die Antwort.

    Gruß Aurora

  10. #30
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    Um mal ein bisschen die Schärfe hier herauszunehmen, und auch auf den Startpostpost von Ispom einzugehen:

    Der Mansch hat es geschafft sich jeden Lebensraum auf der Erde zugänglich zu machen und dort zu leben. Seien es die Urwälder, Savannen, Wüsten, oder vereiste Gebiete.

    Der Buschmann der Kalahari versteht es in einer Wüste praktisch ohne jegliches Wasser bei sengender Hitze zu leben. Die Inuit schaffen es ohne nennenswerten Zugang zu Feuerholz und flüssigem Süsswasser bei Eiseskälte zu leben.

    Welche Motive hätte ein steinzeitlicher Mensch sich auf eine Wanderung durch extrem unwirtliche Gebiete zu begeben? Neugier, Nahrungsmangel/suche, Territorialität, sozialer Stress (z.B. Krieg/Stammesfehden).

    Welche Möglichkeiten hätte er zu einer solchen Reise? Zu Fuss, per Kanu. Selbst wenn man behauptet, dass ein Kanu zu der Zeit noch unbekannt war, so ist selbst heute noch ein Fussmarsch vonn Russland nach Alska über die zugefrorene Beringstrasse möglich. Zuletzt hat meiner Erinnerung nach Ende der neunziger ein Russe mit seinem Sohn versucht nach Alaska in die USA zu kommen, indem er über das gefrorene Meer wanderte, bevor sie von amerikanischen Grenzern entdeckt und halb erfroren gerettet wurden.

    Menschen sind also physisch in der Lage den amerikanischen Kontinent ohne weitere Hilfsmittel (z.B. Schiffe oder Boote) zu erreichen ohne notwendigerweise wegen Nahrungs und Wassermangel zugrunde zu gehen. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass der Steinzeitmensch den Bau von Wasserfahrzeugen noch vor der Zähmung des Feuers beherrscht hat, aber das ist nur meine eigene persönliche Spekulation.

    Aufgrund der Grösse des amerikanischen Kontinents ist es wahrscheinlich, dass seine Besiedlung durch den Menschen nicht nur von einer Stelle aus erfolgt ist (hier Beringstrasse). Was übrig bleibt, ist die akribische Sammlung, Datierung und Vergleich der Artefakte, sowie die Ein- und Zuordnung zu Kulturen.

    Welche davon nun die erste war, ist meiner Meinung nach aber eher nebensächlich.

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