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Thema: Schneller als das Licht

  1. #31
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    Zitat Zitat von Gernot Beitrag anzeigen
    Weil, wenn man den Nagel nicht sauber trifft und ein Funken fliegt, dieser unangenehm hohe Energie haben dürfte ...
    E_kin=0,5*m*v^2 -> ok, um den Daumen zu plätten reichts. Zu mehr nicht -> nix Weltuntergang

    Gruß Helmut

  2. #32
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    Zitat Zitat von julian apostata Beitrag anzeigen
    Also ehrlich gesagt, versteh ich jetzt überhaupt nicht, was an dem Gedankenexperiment unverständlich ist, und überhaupt, dieses hab ich mir nicht komplett selbst ausgedacht.

    Ein gewisser Max Born („Die spezielle Relativitätstheorie“) hat nämlich schon einmal genau dasselbe Gedankenexperiment veröffentlicht, um daraus den relativistischen Massenzuwachs abzuleiten.
    Achso, dann ist alles klar. Ich kenne eine ähnliche Darlegung mit Hilfe der Impulsbetrachtung einer Metallkugel die auf ein Holzbrett aufschlägt. Wo also gezeigt wurde, warum (wenn man Längenkontraktion und Zeitdilation als gegeben ansetzt) auch die träge Masse der Metallkugel sich ändern muß, wenn das Ereignis beobachterunabhängig sein soll.

    Gruß Helmut

  3. #33
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    Also ehrlich gesagt, versteh ich jetzt überhaupt nicht, was an dem Gedankenexperiment unverständlich ist
    Da ist nix unverständlich. Ich mag einfach "relativistische Masse" nicht, weil sie einer vernünftigen Formulierung der SR entgegensteht. Wenn man p=m*v verwendet, um Masse zu definieren, dann ist das möglich, aber unschön. Was ist dann z.B. mit F=m*a? Sollen wir eine longitudinale Masse einführen? Oder argumentieren, dass das zusätzliche gamma² in Bewegungsrichtung von Zeit- und Längenskalierungen herrührt? "Relativistische Masse" rührt auch daher.
    Warum also nicht konsistent Vierervetoren verwenden und statt "relativistische Masse" "Energie" schreiben?

  4. #34
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    Da ist nix unverständlich. Ich mag einfach "relativistische Masse" nicht, weil sie einer vernünftigen Formulierung der SR entgegensteht. Wenn man p=m*v verwendet, um Masse zu definieren, dann ist das möglich, aber unschön. Was ist dann z.B. mit F=m*a? Sollen wir eine longitudinale Masse einführen? Oder argumentieren, dass das zusätzliche gamma² in Bewegungsrichtung von Zeit- und Längenskalierungen herrührt? "Relativistische Masse" rührt auch daher.
    Warum also nicht konsistent Vierervetoren verwenden und statt "relativistische Masse" "Energie" schreiben?

    Also, irgendwie ist mir da auch nicht ganz klar, worauf du hinaus willst. Nehmen wir doch mal zum Beispiel ein Proton im Teilchenbeschleuniger

    @

    Dieses wird auf 0,995 * c beschleunigt. Dann hat es also den Impuls

    @ * 0,995 * c * 10

    ja und warum denn nicht auch die 10-fache Masse, was sich grafisch dann vielleicht so darstellen lassen kann

    @OOOOOOOOO

    und entstehen dann nicht beim Aufprall neue Teilchen, zum Beispiel

    @UZNLKÖAQW

    und woher kommt die Masse der neu entstehenden Teilchen, wenn nicht durch die aufgenommene kinetische Energie des Protons?

  5. #35
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    ja und warum denn nicht auch die 10-fache Masse, was sich grafisch dann vielleicht so darstellen lassen kann

    @OOOOOOOOO

    und entstehen dann nicht beim Aufprall neue Teilchen, zum Beispiel

    @UZNLKÖAQW
    Und warum entstehen die nur beim Aufprall, und nicht während des Flugs? Es könnte sich ja in zehn gleichschwere Teile aufspalten, jedes mit Protonenmasse.
    Dass das nicht geht sieht man im Ruhesystem des Protons, da hat es seine übliche Masse, und wenns zehn Teile wären wäre jedes zu leicht für ein Proton.

    Also plädiere ich dafür, die Begriffe "Masse" und "Energie" so zu verwenden, dass sie möglichst gut mit dem übereinstimmen, was man sich darunter vorstellt: die Masse (statt "Ruhemasse") ist Eigenschaft eines Körpers allein, unabhängig vom Bezugssystem. Die Energie (statt "Masse") ist relativ, also auch abhängig vom Bezugssystem, in dem sie gemessen wird. Dann hat man sich auch noch die Redundanz gespart, dass ein und dieselbe Größe zwei verschiedene schöne Namen hat und eine andere wichtige Größe, die viel eher dem Wort "Masse" entspricht, nur durch einen Namenszusatz gekennzeichnet wird.
    Ferner reduziert man die herkömmlichen Missverständnisse, die mit der relativen Masse einhergehen, und ebnet den Weg für die wichtige geometrische Betrachtung der SRT, in der ein Skalar auf jeden Fall grundlegender ist als eine Vektorkomponente, und deswegen auch einen vernünftigen Namen verdient.

    Es geht also nur um Worte, ich halte es für unökonomisch und verwirrend, Masse und Energie als Bezeichner für dieselbe Größe zu gebrauchen.

  6. #36
    fspapst Gast

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    Zitat Zitat von Ich Beitrag anzeigen
    Also plädiere ich dafür, die Begriffe "Masse" und "Energie" so zu verwenden, dass sie möglichst gut mit dem übereinstimmen, was man sich darunter vorstellt: die Masse (statt "Ruhemasse") ist Eigenschaft eines Körpers allein, unabhängig vom Bezugssystem. Die Energie (statt "Masse") ist relativ, also auch abhängig vom Bezugssystem, in dem sie gemessen wird. Dann hat man sich auch noch die Redundanz gespart, dass ein und dieselbe Größe zwei verschiedene schöne Namen hat und eine andere wichtige Größe, die viel eher dem Wort "Masse" entspricht, nur durch einen Namenszusatz gekennzeichnet wird...
    CHANGE IS POSSIBLE
    YES, WE CAN
    Ich bin dafür!
    Obama hat gewonnen und das Meter wurde in der Physik Standard.
    Also bin ich auch für eine Masse und eine Energie ohne Zusätze.

    Wer wählt mit?
    FS

  7. #37
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    Überlichtgeschwindigkeit ist natürlich möglich, allerdings findet dann keine Informationsübertragung mehr statt und auf der Basis gibt es keine sinnvolle Anwendung der Überlichtgeschwindigkeit.

    Ohne Austausch von Informationen gibt es nichts instantanes, keine Wirkung, keine Ursache, von daher gibt es nicht das Einsteinsche Gesetz, dass sich nichts schneller bewegen kann als das Licht. Das muss man eingrenzen.

  8. #38
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    Hallo Comrad und willkommen im Forum,
    Zitat Zitat von comrad Beitrag anzeigen
    Überlichtgeschwindigkeit ist natürlich möglich,
    ....
    von daher gibt es nicht das Einsteinsche Gesetz, dass sich nichts schneller bewegen kann als das Licht. Das muss man eingrenzen.
    Bitte lese auch die Forum-Regeln, Deine Aussage ist "Gegen den Mainstream" und dies darf ausserhalb des dafür vorgesehenen Bereichs nicht gepostet werden.

    Bitte lese mal was über Teilchenbeschleuniger und warum man die Teilchen nicht auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigen kann nur nah dran, selbst wenn man die Energie darinn vertausendfacht werden die Teilchen nur gering schneller und ereichen noch immer nicht die Lichtgeschwindigkeit.

    Gruß Micha.
    Angst vor schwarzen Löchern am CERN (LHC)?
    Guckst Du: LHC / CERN - FAQ

  9. #39
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    Ich glaube er meint dass sich zB. ein an die Wand projizierter Lichtpunkt ohne weiteres mit Überlichtgeschwindigkeit bewegen kann. Der trägt aber keine Information von A nach B, sondern er kennt nur seine Quelle. Insofern ists schon richtig dass Einsteins Gesetz, dass sich nichts schneller als das Licht bewegen kann, nur für Systeme gilt, die eine beliebige Nachricht von A nach B transprotieren könnten.

  10. #40
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    Die aussage ist nicht GdM, nur missverständlich. Das "Einsteinsche Gesetz" gilt natürlich, aber wenn ich unzusammenhängende Ereignisse als Fortbewegung von irgendwas (z.B. der klassische Laser-Lichtpunkt auf dem Mond) deute, dann hätte dieses irgendwas Überlichtgeschwindigkeit. Diese Irgendwasse sind aber immer irgendwas abstraktes.

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