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Thema: Schneller als das Licht

  1. #141
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    Und trotzdem find ich den Begriff sehr hilfreich, weil diese Masse sich durchaus wiegen lässt, wenn sie zur Ruhe kommt.
    Ist diese Formulierung nicht Ausdruck einer falschen Vorstellung?
    Die beschleunigte Masse kommt nicht einfach so 'zur Ruhe', sondern durch eine Kollision, welche eine Kette von weiteren Kollisionen auslöst (Teilchenschauer). Von der ursprünglichen beschleunigten Masse bleibt da wenig übrig. Da gibt es nur Trümmer mit den unterschiedlichsten Massen und Energien. Im sehr unwahrscheinlichen Fall kann zwar ein Teilchen entstehen, das eine Masse hat, welche der Summe der Massen der beiden kollidierten Teilchen entspricht; aber solche Teilchen sind nicht stabil, sondern zerfallen ebenfalls.
    Auf die Waage kriegst Du in jedem Fall keine auf ein x-Faches angewachsene Ruhemasse.
    Orbit

  2. #142
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    Zitat Zitat von julian apostata Beitrag anzeigen
    Weil ich hab mal zu dem Thema eine eigene Untersuchung angestellt:

    Ein Raumschiff beschleunige ständig mit g’ = c/354Tage ~ 9,8 m/s²
    Dazu hab ich eine kleine Grafik gebastelt.

    http://www.windhauch.gmxhome.de/rakete

    Um beispielsweise auf 0,95 * c zu kommen, braucht das Raumschiff nach Erdzeit 1077 Tage und nach Raumfahrerzeit 648 Tage.
    Hallo julian,

    deine Rechnung scheint fast korrekt zu sein (oder meine falsch?). Zumindest für Flugstrecke s und Erdzeit t komme ich aufs gleiche Ergebnis.
    Bei der Raketenzeit t' allerdings nicht. Ich erhalte da:

    t' = c/g' * ln[ g' *t/c * Wurzel(1 + (g' *t/c)^2)]

    Damit komme ich bsw. bei:

    Erdzeit -> Raketenzeit

    1 Jahr -> 0,876 Jahre
    2 Jahre -> 1,427 Jahre
    4 Jahre -> 2,06 Jahre
    10 Jahre -> 2,937 Jahre
    100 Jahre -> 5,168 Jahre

    Gruß Helmut

  3. #143
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    Hallo,
    Tut mir leid dass ich mich so lange nicht gemeldet habe, aber mein Internetzugang hat in der Zeit nicht funktioniert.

    @Aragorn
    Wenn du meine Koordinatenachsen anschaust, so siehst du 2 Umrechnungsformeln:

    Erdzeit: t = (c/g’) * sinh(g’*t’/c) und
    Raketenzeit = t’ = (c/g’) * arsinh(g’*t/c)

    Und damit komm ich genau auf die Zeiten, die du berechnet hast.

    @Ich
    Wenn zwei Atomkerne unelastisch zusammenstoßen, beispielsweise mit 0,046 * c, so kann daraus ein schwererer Atomkern entstehen, welcher etwa um ein Tausendstel schwerer ist, als die Summe der Stoßpartner.

    Hier hast du eine relativistische Masse, die zur Ruhe gekommen ist und die kannst du wiegen (siehe Uranatom)

  4. #144
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    Wenn zwei Atomkerne unelastisch zusammenstoßen, beispielsweise mit 0,046 * c, so kann daraus ein schwererer Atomkern entstehen, welcher etwa um ein Tausendstel schwerer ist, als die Summe der Stoßpartner.

    Hier hast du eine relativistische Masse, die zur Ruhe gekommen ist und die kannst du wiegen (siehe Uranatom)
    Das ist der Punkt, mit dem ich bis jetzt nicht zu dir durchgedrungen bin: die " relativistische Masse, die zur Ruhe gekommen ist" ist ziemlich genau die Definition der Ruhemasse: Energie im Schwerpunktsystem.

    Ich mach noch einmal die Rechnung mit Vierervektoren (E,px) vor, jedes Atom habe Masse 1.

    Viererimpuls p1 = (1.00106 , 0.04605)
    Viererimpuls p2 = (1.00106 , -0.04605)
    Ruhemasse m1,m2 jeweils sqrt(E²-px²) = 1.

    Viererimpuls p3=p1+p2= (2.00212 , 0)
    Ruhemasse m3 sqrt(E²-px²) = 2.00212 ungleich m1+m2.

    Hast mi?

  5. #145
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    @ Ich: Zitat "Host mi"

    Nein, eigentlich nicht, mitunter auch deswegen, weil ich keine Ahnung vom Viererimpuls habe. Aber vielleicht komm ich die nächsten Tage mal dazu, mich damit zu beschäftigen, dann könnte ich dir auch Rückmeldung geben.

  6. #146
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    Zitat Zitat von julian apostata Beitrag anzeigen
    @Aragorn
    Wenn du meine Koordinatenachsen anschaust, so siehst du 2 Umrechnungsformeln:

    Erdzeit: t = (c/g’) * sinh(g’*t’/c) und
    Raketenzeit = t’ = (c/g’) * arsinh(g’*t/c)

    Und damit komm ich genau auf die Zeiten, die du berechnet hast.
    Hallo julian,

    ok, mit arcsinh(x) = ln[x + Wurzel(x^2+1)] kann ich dein Ergebnis in meines überführen.

    Gruß Helmut

  7. #147
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    nur mal so als Anmerkung (bin noch nicht dazu gekommen alles zu lesen)
    Ein Raumschiff kann sich mit "Überlichtgeschwindigkeit" bewegen wie wäre es sonst möglich dass man in einem Menschenleben ans andere Ende des Universums gelangen kann (Bildlich gesprochen)
    OK Das Universum altert dabei ziemlich schnell aber ansonsten ist das wohl so
    SRM

  8. #148
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    Ein Raumschiff kann sich mit "Überlichtgeschwindigkeit" bewegen
    So, so!?
    OK Das Universum altert dabei ziemlich schnell aber ansonsten ist das wohl so
    Das Universum würde jünger. Die Crew auch, nur etwas langsamer. Am besten würde man dann mit möglichst alten Astronauten starten, damit die Reise nicht zu früh wegen Inkompetenz der kindlichen Crew abgebrochen werden müsste.

  9. #149
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    Hallo Orbit,

    wie kommst Du darauf das die Crew jünger wird?
    Mir ist dazu nichts bekannt, zumal >c unmöglich ist und die Zeit (Chemische Prozesse etc.) nur in einer Richtung gehen kann.
    Stammt das vielleicht aus der String(Tanga)Theorie? Ich sah mal was, was laut dieser Theorie es auch möglich machen würde in die Vergangenheit zu Reisen, LoL.

    @SRMeister
    Das eine Crew in wenigen Raumschiff-Jahren die Galaxie durchqueren kann, liegt daran, das chemische Prozesse etc. langsamer Ablaufen bei hohen Beschleunigungen und Geschwindigkeiten, wie Einstein schon sagte, bewegte Uhren gehen langsamer.

    Gruß Micha.
    Angst vor schwarzen Löchern am CERN (LHC)?
    Guckst Du: LHC / CERN - FAQ

  10. #150
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    wie kommst Du darauf das die Crew jünger wird? Mir ist dazu nichts bekannt,
    Mir auch nicht,
    zumal >c unmöglich ist

    Orbit

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