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Thema: Warpantrieb

  1. #11
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    Hallo Stryke,
    Zitat Zitat von STRYKE Beitrag anzeigen
    zu einem Antrieb wie der Warpantrieb von Miguel Alcubierre benötigte man Materie deren Gravitationskraft abstößt anstatt anzieht.
    und was für Materie sollte das sein? Antimaterie jedenfalls nicht!

    Herzliche Grüße

    MAC

  2. #12
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    Hallo,
    Zitat Zitat von mac Beitrag anzeigen
    und was für Materie sollte das sein? Antimaterie jedenfalls nicht!
    Nein natürlich nicht:
    Zitat Zitat von STRYKE Beitrag anzeigen
    Wie dem Artikel zu entnehmen ist, wird zum Bauen des Warpantriebes exotische Materie, also Materie mit negativer Energiedichte, benötigt.
    Solche Materie wurde noch nicht entdeckt aber physikalisch ist es durchaus möglich das sie exestiert.
    Solche negative Energiedichte könnte ja bei Vakuumflukationen entstehen, für kurze Zeit, versteht sich.

    gruß

  3. #13
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    Ich hab' den Wicki-Artikel gerade mal überflogen. Stryke, seit rund 50 Jahren versucht man sich an der kontrollierten Kernfusion. Die gesamte theoretische Physik dazu ist bestens verstanden, aber sie ziert sich noch.

    Alcubierre, möchte etwas verwenden, das in der Mathematik funktioniert, er braucht dazu nur einige kg oder vielleicht auch Sonnenmassen exotische Materie. Netter Begriff! Andere Theoretiker sind der Meinung, daß es diese 'Materie' nicht geben kann. Das stört die Mathematik dazu recht wenig, nur die Ingenieure, die es bauen sollen, wird das stören.

    Den einzigen, allerdings unangenehm harten Hinweis, daß das Ganze völliger Unfug ist, den ich Dir dazu bieten kann: Es ist keiner hier, der es kann. Das könnte natürlich auch ein Argument dafür sein, daß es außer uns bisher niemanden gab, der die potentielle Fähigkeit hatte, es zu entwickeln. Solange unsere Forscher aber nicht die geringste Möglichkeit haben, die Existenz auch nur der nötigsten Rahmenbedingungen zu entdecken, halte ich mich an die höheren Wahrscheinlichkeiten.

    Herzliche Grüße

    MAC

  4. #14
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    1. Zitat Zitat von mac Beitrag anzeigen
      seit rund 50 Jahren versucht man sich an der kontrollierten Kernfusion. Die gesamte theoretische Physik dazu ist bestens verstanden, aber sie ziert sich noch.
      Zurzeit soll das ertse Kernfusionskraftwerk in Cadarache in Südfrankreich gebaut werden: ITER.

    2. Zitat Zitat von mac Beitrag anzeigen
      Den einzigen, allerdings unangenehm harten Hinweis, daß das Ganze völliger Unfug ist, den ich Dir dazu bieten kann: Es ist keiner hier, der es kann.
      Natürlich hast du vollkommen Recht, wenn es jemand könnte würde ich bestimmt nicht hier im Forum fragen ob es möglich sei. Aber hey, wir leben in einer Welt mit einem superexponentialen Fortschritt, während sich das Wissen der Menschheit um 1800n. Chr. nur alle 100 Jahre verdoppelte, verdoppelt sich das Wissen zurzeit alle 5 Jahre!
      Jede Minute wird eine neue chemische Formel entdeckt, alle 3 min. ein neuer physikalischer Zusammenhang.
      Was heute noch umöglich ist kann in 50 Jahren schon Alltag sein. Und der Casmir-Effekt liefert wenigstens schon eine Möglichkeit; Oder?


    gruß
    Geändert von STRYKE (03.01.2007 um 21:44 Uhr)

  5. #15
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    Zurzeit baut man bereits das ertse Kernfusionskraftwerk in Cadarache in Südfrankreich: ITER.
    Eine kleine Berichtigung hier zu Stryke und vor allem Mac, da ich gerade heute eine recht interessante Artikelstrecke über gerade dieses Thema gelesen habe: Hier mit 10 ausführlichen Unterartikeln. Mitherausgeber dieser Artikel ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Mein rating: lesenswert.

    Also Iter hatte gerade vor 2-3 Wochen sein Kickoff meeting, sodass jetzt die konkreten Planungen für den Bau beginnen können. Baubeginn selbst war noch nicht, und es wird kein kommerziell betreibbarer Reaktor werden, sondern ist immer noch ein Forschungsreaktor: International Thermonuclear Experimental Reactor.

    Aber Iter wird bei weitem nicht der erste Fusionsreaktor sein, es gibt eine ganze Reihe weitere, in denen an verschiedenen Spielarten der Realisierung ständig weiter gefeilt wird. In den Artikeln wird auch erwähnt, dass es bereits gelungen ist den break even zu erreichen, d.h. dass bereits eine Fusion erfolgreich durchgeführt wurde, die genausoviel Energie abgeliefert hat als zu ihrer Erzeugung hineingesteckt wurde. Im Prinzip arbeitet man jetzt vor allem daran den Wirkungsgrad noch weiter zu steigern.

  6. #16
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    hi, is ja wiedermal spannend ...

    Zitat Zitat von mac
    Alcubierre, möchte etwas verwenden, das in der Mathematik funktioniert,
    ... und noch nichmal da, weil er wieder über die 'alte' Vorzeichenfalle gestolpert ist. Denn wo soll der Unterschied zwischen +Raumzeit und -Raumzeit sein? Ob ich nun ein Auto hab, dass in 2h 100 km fährt oder in -2h -100km - wo ist der Unterschied? Beide fahren +50km/h (weil minus geteilt durch minus ... ) und sogar noch in die selbe Richtung.

    Aber ich fände es interessant, wenn man eine Taschenlampe mit einer Batterie bestückt, die 'negative' Energie liefert und das Licht aus dem Zimmer saugt. Dass es nicht ausreicht die Batterie umzudrehen sollte man eigendlich schon in der Kindheit bemerkt haben .


    Zitat Zitat von SRYKE
    Und der Casmir-Effekt liefert wenigstens schon eine Möglichkeit; Oder?
    Wieso? Weil die Vakuumenergie von außen auf die Platten drückt? Oder meinst du etwa, dass 'negative' Energie zwischen den Platten diese zusammensaugt? ... so wie der Unterdruck im Uboot das ganze Wasser in der Umgebung ansaugt und damit den Hüllendruck verursacht - bitte nicht!

    Gruß
    Gunter
    'Zwei Gefahren bedrohen beständig die Welt, die Ordnung und die Unordnung' - Paul Valéry

  7. #17
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    Hi jonas,

    die genausoviel Energie abgeliefert hat als zu ihrer Erzeugung hineingesteckt wurde.
    Und genau so wird es bleiben. Es haben schon mehr oder weniger moderne Physiker versucht ein Perpetuum mobile zu bauen. Warum 'braucht' denn ein Stern die effizientere 'Energiequelle' Gravitation, die immerhin 50% der Ruhmasse in Energie umwandelt, damit die rel. uneffiziente Kernfusion sich nicht selbst auseinanderdrückt?
    Auf all diesen Seiten ist nirgendwo eine glaubwürdige Energiebilanz des gesamten Fusions-Systems (incl. Aufwand für Magnetfelder, ...). Natürlich bringt das was, wenn ich für den Betrieb eines Fusionsreaktors 5 Kernspaltungsreaktoren danebenstellen muss um ein Magnetfeld zu erzeugen, was den Strahlungsdruck kompensiert, das Plasma beschleunigt, Energie liefert um die Anlage und die Magnetspulen zu kühlen, ...

    Ich will jetzt nicht mutmassen, was bei den Ministern des Bundesministeriums für Forschung und Bildung noch aus dem Physikunterricht über Energieerhaltungssätze hängen geblieben ist, obwohl die Pisa-Studie ja auch in deren Ressort fällt .

    Gruß
    Gunter
    'Zwei Gefahren bedrohen beständig die Welt, die Ordnung und die Unordnung' - Paul Valéry

  8. #18
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    @Schnapprollo und Jonas:
    Zitat Zitat von Schnapprollo Beitrag anzeigen
    Und genau so wird es bleiben.
    ITER wird ca. 10 mal so viel Energie netto liefern wie er zum Betrieb benötigt, siehe Wikipedia.

    @Schnapprollo:

    Denn wo soll der Unterschied zwischen +Raumzeit und -Raumzeit
    Nicht +Raumzeit und -Raumzeit, sonder die Krümmung ist anders.

    Dabei wird die Raumzeitmetrik so gewählt, dass der Raum hinter dem Raumfahrzeug expandiert und vor ihm komprimiert wird. Das Raumstück, dass das Raumfahrzeug enthält, wird vom expandierenden Raum verdrängt und von dem komprimierten Bereich „angesaugt“.
    gruß

  9. #19
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    Hallo STRYKE,
    Zitat Zitat von STRYKE Beitrag anzeigen
    Natürlich hast du vollkommen Recht, wenn es jemand könnte würde ich bestimmt nicht hier im Forum fragen ob es möglich sei.
    ich glaube Du hast mich hier mißverstanden? Ich meinte damit Lebewesen, die schon ein paar milliarden Jahre länger Zeit hatten so was herauszufinden und das Universum mehrfach zu besiedeln.

    Zitat Zitat von STRYKE Beitrag anzeigen
    Aber hey, wir leben in einer Welt mit einem superexponentialen Fortschritt, während sich das Wissen der Menschheit um 1800n. Chr. nur alle 100 Jahre verdoppelte, verdoppelt sich das Wissen zurzeit alle 5 Jahre!
    Jede Minute wird eine neue chemische Formel entdeckt, alle 3 min. ein neuer physikalischer Zusammenhang.
    und wieviel davon hast Du im Kopf, wenigstens so, daß Du weist wonach Du eigentlich suchst?

    Je schneller dieses Wissen wächst, desto nutzloser wird es (relativ gesehen) es wird, wenn es weiter in dieser Geschwindigkeit wächst, durch die begrenzte Fähigkeit der Menschheit (ich meine nicht des Menschen; diese Grenze ist schon lange überschritten) dieses Wissen zu überschauen und vorallem nicht zu vergessen, daran gehindert in den Himmel zu Wachsen; ebenso wie die bekannteren Bäume.

    Zitat Zitat von STRYKE Beitrag anzeigen
    Was heute noch umöglich ist kann in 50 Jahren schon Alltag sein.
    zweifellos! Aber lange nicht alles was man sich wünscht.

    Herzliche Grüße

    MAC

  10. #20
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    Hallo Gunter,
    Zitat Zitat von Schnapprollo Beitrag anzeigen
    ... und noch nichmal da, weil er wieder über die 'alte' Vorzeichenfalle gestolpert ist.
    ich hab' nur den Wicki Artikel gelesen. Die angebliche mathematische Beweisführung kenne ich gar nicht, will ich also auch gar nicht bewerten. Abgesehen davon würde ich sie wahrscheinlich auch gar nicht richtig verstehen.

    Was ich aber bisher immer noch mitbekommen hab': Die machen lauter Theorien, die sich dadurch auszeichnen, daß sie nicht verifizierbar sind. Sie mögen in sich schlüssig sein (das kann ich nicht wirklich beurteilen) aber wenn man sie nicht in der Wirklichkeit prüfen kann, dann muß man halt Geduld haben und inzwischen pragmatischere Wege ausprobieren.

    Herzliche Grüße

    MAC

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