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Thema: Leben?

  1. #21
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    Hallo albert,

    Zitat Zitat von albert Beitrag anzeigen
    Das ist doch seit langer Zeit längstens geschehen............
    also als Scherz war's miserabel.
    War's nicht? Dann kann ich noch nicht mal drüber lachen.

    Gruß

    MAC

  2. #22
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    Ausrufezeichen

    Hi ispom,

    Zitat Zitat von ispom Beitrag anzeigen
    verstehe deine Meinung nicht recht, du plädierst gegen die bemannte Raumfahrt, aber für die Suche nach den spuren der Aliens im Sonnensystem?
    als ersten Schritt würde ich das auch empfehlen, doch für eingehendere Untersuchungen kommen wir um die Entsendung von Astronauten derzeit leider noch nicht herum. Was wäre auch eine Raumfahrt ohne Beteiligung von Menschen ...? Dann könnten wir es auch gleich ganz lassen.

    Mal abgesehendavon, es wird immer Forscher geben, die um des Forschens Willen stets nach Wegen und Möglichkeiten suchen werden, den Menschen noch schneller, sicherer und vor allem kostengünstiger durchs Weltall schicken zu können. In diesem Punkt würde ich, wenn ich über die entsprechenden Millionen verfügen würde, diese Forscher aufs kräftigste unterstützen!

    Zitat Zitat von ispom Beitrag anzeigen
    Fermis Frage ist imho nur mit der Zoohypothese zu beantworten, aber das habe ich schon mal irgendwo anders begründet
    Bei dieser Frage vergessen aber viele Leutchens, dass unser Sonnensystem bereits hätte vor viertausend Millionen Jahren besucht werden können und diese Besucher hätten auch schon Planeten mit festen Oberflächen angetroffen. Und selbst diese Besucher hätten schon aus einer mindestens viertausend Millionen Jahre alten Zivilisation stammen können und müssten sich mittlerweile auf einer Entwicklungsstufe befinden, die für uns mickrige, unbedeutende Wesen völlig unbegreiflich ist!

    Man sollte niemals davon ausgehen, dass wir Menschlein der letzte Schluss in Gottes unendlicher Weisheit sind! (Oh Gott, wie rede ich denn mittlerweile?! ) - Falls wir nämlich eines Tages wider Erwarten auf eine solch hochentwickelte Spezies treffen würden, wäre die Erkenntnis darüber um so niederschmetternder! - Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall!

    Warnend erhobene Zeigefingergrüße von
    Toni
    Alle Vermehrung unseres Wissens endet nicht mit einem Schlusspunkt, sondern mit vielen weiteren Fragezeichen.
    Hermann Hesse

  3. #23
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    Hallo Toni,

    Zitat Zitat von Toni Beitrag anzeigen
    Falls wir nämlich eines Tages wider Erwarten auf eine solch hochentwickelte Spezies treffen würden, wäre die Erkenntnis darüber um so niederschmetternder!
    das höre ich immer wieder. Es tut mir noch nicht einmal leid, aber ich kann es nicht wirklich nachvollziehen. Warum glaubst Du das? Würde es Dir so ergehen?

    Herzliche Grüße

    MAC

  4. #24
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    Blinzeln

    Hi MAC,

    Zitat Zitat von mac Beitrag anzeigen
    Warum glaubst Du das? Würde es Dir so ergehen?
    Nö, ich denke mal, eigentlich nicht, da ich mich geistig auf solch einen Fall schon vorbereitet habe, wird es mir hoffentlich nicht so ergehen wie denen, die eine solche Existenz höher entwickelter Wesen (ich meine damit wesentlich höher als die Menschen) ihr Leben lang bestreiten und dann, wenn wirklich mal ein Kontakt zustande kommen sollte, schreiend aus allen Wolken fallen, oder diese als Götter anbeten, oder diese bekämpfen würden, oder ...

    Also ich, ich würde von vornherein keine Probleme damit haben, sie in mein Weltbild einzuordnen, selbst wenn aufgrund der Höherentwickeltheit nie ein Kontakt zustande käme. Gegen solche Wesen zu kämpfen, wäre vom Anbeginn an zum Scheitern verurteilt.

    Im Gedanken an alle (existierenden oder auch ausgestorbenen) außerirdischen Intelligenzen grüßt
    Toni
    Alle Vermehrung unseres Wissens endet nicht mit einem Schlusspunkt, sondern mit vielen weiteren Fragezeichen.
    Hermann Hesse

  5. #25
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    Hi Toni

    Gegen solche Wesen zu kämpfen, wäre vom Anbeginn an zum Scheitern verurteilt.
    Hm, wieso denn kämpfen?
    profitieren, lernen, staunen, sich freuen, fragen und hoffen.

    Das wäre etwa die Quintessenz einer Begegnung mit "höheren" Wesen.

    Wobei, irgendwie habe ich doch auch Mühe, an einen anderen Bach, Mozart, Einstein, Plato und so weiter zu denken.
    Ganz zu schweigen von einem zweiten Jesus...

    Aber gut, wir dürfen nicht vergessen, unser Hirn wurde vor allem zum Überleben unserer Spezies gedacht; wieweit da abstraktes denken vorgeplant ist...
    (Na ja, auch Sch...., das wäre eben dann vorgeplant)

    Ok, zurück zu : "Schweine im Weltraum!"

    albert

  6. #26
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    Daumen hoch

    Ahoi albert,

    Zitat Zitat von albert Beitrag anzeigen
    Hm, wieso denn kämpfen?
    profitieren, lernen, staunen, sich freuen, fragen und hoffen.

    Das wäre etwa die Quintessenz einer Begegnung mit "höheren" Wesen.
    ich habe das mit dem Kämpfen erwähnt, weil uns dies von fast allen Hollywood-Streifen in amerikanischer Revolver-Menthalität vorgeführt wird. Würden wir einen Erstkontakt allein den Amerikanern überlassen (weil wohl sie über die beste Technologie diesbezüglich verfügen ), dann befürchte ich, wird es genau dazu kommen!

    Natürlich bin ich für die Dinge aus Deiner zweiten Zeile, aber werde denn ausgerechnet ich gefragt, wenn solch ein Kontakt zustande kommen würde? - Mit Sicherheit: nein!

    An solch einer Begegnung mit höheren Wesen wird sich auch mit Bestimmtheit zeigen, wie weit die menschliche Spezies wirklich schon entwickelt ist.

    Entwicklungsfähige Grüße von
    Toni
    Alle Vermehrung unseres Wissens endet nicht mit einem Schlusspunkt, sondern mit vielen weiteren Fragezeichen.
    Hermann Hesse

  7. #27
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    Hallo Toni,
    Zitat Zitat von Toni Beitrag anzeigen
    Nö, ich denke mal, eigentlich nicht, ...
    gut, nächste Stufe: Kennst Du persönlich jemanden, dem es so gehen würde?

    Herzliche Grüße

    MAC

  8. #28
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    Hallo MAC,

    Zitat Zitat von mac Beitrag anzeigen
    gut, nächste Stufe: Kennst Du persönlich jemanden, dem es so gehen würde?
    na, wenn ich mich so hier im Forum umschaue, kriege ich bestimmt zwei Fußball-Mannschaften voll!
    Hier schwirren so viele Leutchens herum, die Dir Stein und Bein erklären werden, dass es keine Außerirdischen gibt, jemals gegeben hat und auch niemals geben wird! - Und dabei haben sie noch die Bibel, den Koran oder eine Thora in der Hand und schwören darauf. Die werden Dich noch davon zu überzeugen versuchen, wenn wir schon längst Handelsbeziehungen mit solchen Wesen aufgenommen haben ...

    Tore schießende Grüße von
    Toni


    PS: Vielleicht werden es ja sogar so viele Mannschaften, dass wir eine eigene Bundesliga eröffnen können ...?
    Alle Vermehrung unseres Wissens endet nicht mit einem Schlusspunkt, sondern mit vielen weiteren Fragezeichen.
    Hermann Hesse

  9. #29
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    Hallo Toni,
    Zitat Zitat von Toni Beitrag anzeigen
    na, wenn ich mich so hier im Forum umschaue, kriege ich bestimmt zwei Fußball-Mannschaften voll!
    Du hast meine Frage nicht beantwortet!

    Die Frage war: 'Kennst Du persönlich?' Damit meinte ich von Angesicht zu Angesicht, in Deinem persönlichen Bekanntenkreis, Menschen die Du besuchst, die Dich besuchen, mit denen Du persönlich zusammenarbeitest.

    Die Zusammensetzung eines Forums ist für diese Frage völlig belanglos. Wer nicht lesen kann, wird auch nicht in einem Forum schreiben.

    Damit sage ich nicht, daß ich Deinen Bekanntenkreis für representativ halte! Er ist aber eine zufälligere Auswahl als ein Forum.

    Abgesehen davon, ich kriege hier im Forum noch nicht einmal eine halbe Fußballmannschaft zusammen? Wir scheinen eine völlig unterschiedliche Wahrnehmung der Realität zu haben.



    Herzliche Grüße

    MAC

  10. #30
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    Hallo,

    zur Namensfrage: Mahananda ist eine Zusamensetzung aus Maha = groß und Ananda = Glückseliger (zugleich Name des engsten Vertrauten Buddhas). Frei übersetzt bedeutet es etwa "der große Glückliche". Da ich nun schon mal in dieser Welt gelandet bin, halte ich es für zweckmäßig, darüber nicht Trübsal zu blasen. Dann schon lieber Glückseligkeit und darin Größe zeigen - Mahananda eben.

    zum Thema bemannte vs. unbemannte Raumfahrt: Hier setze ich auf den langfristigen technologischen Fortschritt, der zu sich selbst autonom regulierenden Robotern führt, die notwendige Bahnkorrekturen etc. selbsttätig einleiten können. Dann reduzieren sich die Ausgaben für Probeläufe etc. rapide. Zur Finanzierung bis dahin wäre neben Rüstungsbegrenzung auch das Einstellen solcher reinen Prestigeprojekte wie Mond- und/oder Marsstation denkbar. Stattdessen wären weitere Teleskopmissionen wie Spitzer o.ä. für die Erweiterung unseres Wissenshorizontes von größerem Gewinn.

    Dass der Mensch auf Grund seiner physischen Konstitution langfristig nicht kosmostauglich ist, bedarf keiner Forschung - die geplanten Stationen sind von daher überflüssig. Bereits der Weg zum Mars ist eine Tortur - der Aufenthalt in der Steinwüste dort erst recht - und dann noch der Rückweg ... Für die damit verbundenen Kosten könnte man mehrere Missionen zu Uranus und Neptun schicken, um sich die dort befindenden Monde genauer anzusehen. Wie die Missionen zu Jupiter und Saturn gezeigt haben - und noch zeigen - gibt es dort noch sehr viel zu entdecken, was Voyager 2 übersehen hat.

    Zum Kontakt mit Aliens: Schwer zu sagen, wie er zustande kommen wird - hier räume ich dem Vorhandensein bewusst oder zufällig hinterlassener Artefakte oder Sonden im Sonnensystem den Vorrang ein vor dem Auffangen einer Radiobotschaft. In der Telepolis gab es vor knapp zwei Jahren einen interessanten Artikel darüber, dass Sonden als interstellare Botschaft letztlich billiger sind als Radiosendungen. Hier kann man das nachlesen:

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/18/18273/1.html

    Folgt man dem Link auf Roses Homepage, kann man den Nature Brief aufrufen und dort direkt nachlesen. Falls also Aliens das Problem des Einschwenkens in eine Umlaufbahn um den Zielstern gelöst haben - auch hier mit Hilfe sich selbst handlungsoptimierender Roboter - dann besteht zumindest die Chance, dass im Sonnensystem etwas zu finden ist, was haltbar genug ist, um einige Tausend Millionen Jahre zu überdauern.

    Äußerlich wäre die Sonde wegen einer Vielzahl kleinerer und größerer Einschläge von einem gewöhnlichen Mond oder Asteroid nicht zu unterscheiden - bei genauerer Untersuchung durch geeignete Missionen müssten jedoch Anomalien erkennbar sein, die auf eine künstliche Natur schließen lassen. Ich denke z.B. an verborgene Wärmequellen - vielleicht durch lokale Anhäufungen radioaktiven Materials - oder an eine hohe Gesamtdichte durch einen übermäßig großen Metallanteil oder auch an magnetische Felder usw.

    Irgendwelche Sende- und Empfangseinrichtungen dürften wir allerdings nicht erwarten - diese sind zu störanfällig. Stattdessen enthielte die Sonde eher eine Art Kapsel mit gespeicherten Daten, die mit geeigneten Apparaturen lesbar - in Gestalt bildgebender Verfahren sein dürften. Ob die aussendende Zivilisation dann noch existiert und ob sie noch lokalisierbar ist - geschweige denn, ob es zu einem weiteren Kontakt kommen kann, steht allerdings auf einem anderen Blatt.

    Um einen Blick in die ferne Zukunft zu wagen: Bemannte Raumfahrt hat erst dann einen Sinn, wenn es gelingt, die Gehirnfunktionen auf ein weniger anfälliges Medium zu transformieren - sprich: wir bedürfen dann keiner Raumschiffe mit lebenserhaltenden Systemen - wir sind selber diese Raumschiffe!

    Mit futurologischen Grüßen

    Mahananda!

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