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Thema: Nur Wasser- und Wüstenwelten da draussen?

  1. #21
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    Gut es gibt also nur wasserwelten und wüsten da draussen..aber wenn die planeten unseremähnlich wären wären es seine Bewohner vermutlich auch.
    Nun sagt da jemand die Bewohner wären nur primitiv weil sie kein Feuer kennen würden, was wenn diese wesen, auch im weltraum überleben könnten so ganz ohne Raumschiffe, die sie dann ja gar nicht brauchen?
    Ihr unterschätzt kleine Lebewesen und Eizeller, weil sie klein sind, sind sie noch lang nicht dumm.

  2. #22
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    Ihr unterschätzt kleine Lebewesen und Eizeller, weil sie klein sind, sind sie noch lang nicht dumm.
    Ok, sie sind vielleicht nicht dumm (ist ohnehin ein völlig relatives Wort). Trotzdem bauen sie keine Radioteleskope oder interstellare Raumschiffe...
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  3. #23
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    Warum sollte eine Bakkterie Radioteleskope bauen wollen, warum sollten sie sich dafür interessierren ob es da draussen noch andere Lebewesen wie sie gibt, für sie sind wir ja schon eine Universum oder zumindes ein Planet, ich will damit sagen sie oparieren in anderen Größenordnungen und sind trozdm wsentlich erfolgreicher als wir.
    Es könnte ja auch Bakkterien auf Asteroiden geben, die disen, unbewusst natürlich, als interstellars Transportmittel benutzen.
    Wir wären für sie genausowenig das was se sich unter gleichberechtigte Aliens vorstellen würden wie sie es für uns sind.
    Nebenbei wärst du auc nict da, wenn es da nicht vor Urzeiten 2 Einzeller gegeben hätte und die größere die kleinere einverleibt hätte und sich von ihr seitdem mit Nahruung versorgen ließ.
    Im grunde bestehen wir aus lauter kleinen Einzellern miit eigener Erinnerung und Vererbungsstruktur.
    DIese Wesen hätten sich so zusammengeschlossen wie es bestimmte arten auch gern tun wenn sie merken dass es in ihrer umwelt auf dauern nichs mehr zuu holen gibt.
    Denk mal darüber nach ob das was du sagst und tust wirklich von ir kommt oder von deinen bbestandteilen

  4. #24
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    Idee

    Das ganze Theorem finde ich sehr interessant und auch glaubwürdig. Ich würde zwar nicht von einem Mittelwert "1 erdähnlicher Planet pro Galaxie" ausgehen (vielleicht 1-20, es gibt ja immerhin 100 Milliarden Sterne, Planeten, Asteroiden und Kometen in ihrer Anzahl mal außen vor gelassen, in einer Galaxie).

    Ich find es aber immer wieder interessant warum _jeder_ von Wasser als Basis des Lebens ausgeht. Ich bin leider kein Fachmann in dem Gebiet aber in mir macht sich oft der Gedanke breit, das es doch auch andere Formen von Leben geben kann. Das uns bekannte Leben besteht in der Basis aus Wasser- und Kohlenstoffverbindungen, das sehe ich richtig? Vermutlich deswegen (hoffe meine Erinnerungen täuschen mich nicht) weil Wasser- und Kohlenstoff sehr gut Verbindungen mit anderen Atomen und Molekülen eingehen können und daher exzellent für "Partnerschaften" geeignet sind, um organisches Material zu bilden.

    Gibt es denn nichts anderes, was ähnliche Verbindungen eingehen könnte, und so organische Strukturen bildet? Silizium? Lithium? Magnesium? Stickstoff? Fluor? Etc ... es gibt doch genügend Stoffe und Atome im Periodensystem Wäre toll wenn sich da jemand zum erklären und ggf. zum diskutieren finden würde! Wenn dem so ist, bitte eine private Nachricht an mich. Ich wäre dankbar für jede Erläuterung zum Thema.

  5. #25
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    Nun, wir können das auch hier diskutieren, nicht?

    Es ist einfach so, dass Wasser:
    1. Im Universum extrem weit verbreitet ist (Wasserstoff ist das häufigste Element, und Sauerstoff kommt auch sehr häufig vor)
    2. Trotz seiner geringen Masse eine hohe Schmelz- und Verdampfungstemperatur hat (vergleichbar leichte Stoffe sind alle gasförmig) - das führt dazu, dass es, obwohl es "volatil" ist, auch bei vergleichsweise hohen Temperaturen in vergleichsweise grossen Mengen vorhanden sein kann
    3. Ein sehr gutes Lösungsmittel für allerlei Substanzen ist
    4. Eine sehr hohe Wärmekapazität hat, das heisst, es braucht viel Energie, um eine Menge Wasser um 1° zu erwärmen - deshalb können grosse Wasserkörper als Energiespeicher dienen, etwa um einen Planeten zu kühlen oder zu wärmen...

    Diese Eigenschaften machen es sehr plausibel, dass ausserirdisches Leben auf Wasser basieren wird, aber natürlich ist Leben auf anderen Elementen basierend nicht ausgeschlossen. Man darf aber auch nicht vergessen, dass Leben, wie wir es kennen, nicht nur von Wasser, sondern auch von Kohlenstoff, Stickstoff, und in geringerem Masse auch von Phosphor, Eisen und Schwefel abhängig ist. Diese Elemente sind bestimmt austauschbar, je nach Vorkommen und Temperatur / Druck Verhältnissen auf dem Alien-Planeten.
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  6. #26
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    Wow, danke für die rasche Antwort. Haben Wissenschaftler denn schonmal versucht Lebensformen zu simulieren die zwar auf Wasser basieren, aber sonst aus anderen Elementen bestehen? Ich schätze ich liege dann auch damit richtig das diese Form von Leben unter Umständen auf der Erde zu Grunde gehen würde, da mitunter der nötige Rohstoff zum überleben fehlt?

    Also wenn ich mir das alles so durch den Kopf gehen lasse, das es äußerst wenige "Erdplaneten" gibt wo sich Leben wie bei uns entwickeln kann, das Wesen die im Wasser leben wohl kaum die Technologie entwickeln können um Raumschiffe zu bauen und das auf Wüstenplaneten das Leben wohl eher im kleinen (Mikroben?) Ausmaße vorhanden, denke ich das wir wohl nie Kontakt haben werden? Es sei denn es gäbe Leben als Energie-Form, dieser Spezies ständen natürlich ungeahnte Möglichkeiten zur Verfügung

  7. #27
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    Okay, dieser Thread ist schon ziemlich alt, aber nun ist eine neue Arbeit in Nature erschienen, die das ganze in ein interessantes neues Licht rückt.

    http://phys.org/news/2013-05-million...like-fate.html

    Demnach spielt der Wasserdampf in der Atmosphäre eines noch glutflüssigen Planeten (dh, eines Planeten mit Magmaozean) eine zentrale Rolle für die weitere Entwicklung, und zwar in Abhängigkeit der Eintragsleistung der Sonnenstrahlung. Liegt diese über einem ganz bestimmten, immer gleichen Wert (von netto ca. 300 Watt/m^2), dann kann ein Planet mit einer Dampfatmosphäre nur langsam auskühlen: der Magmaozean hält sich für bis zu 100 Mio Jahre, und egal wie viel Wasser der Planet am Anfang enthält, es geht (fast) alles verloren, weil der Verlust von Wasser an den Weltraum quasi der einzige Weg ist, über den der Planet überhaupt abkühlen kann. Beträgt die Entragsleistung der Sonnenstrahlung jedoch weniger als den kritischen Wert, kühlt der Planet relativ schnell aus (wenige Mio Jahre) und der Wasserdampf sammelt sich als Ozean auf der Oberfläche. Das thermodynamische Verhalten von Wasserdampf sorgt also dafür, dass es nur zwei Ausgänge geben kann (zumindest für anfängliche Wassermengen im Bereich von bis zu 10 Erdozeanen - je weniger Wasser von Anfang an da ist, desto weniger geht auch (relativ gesehen) verloren - ein Wüstenplanet, der ohne viel Wasser geboren wird, wird ebenfalls schneller auskühlen). Die kritische Grenze liegt bei einem sonnenähnlichen Stern bei ca. 0.76 AU. Die Venus liegt gerade etwas innerhalb dieser Grenze, und ihre extreme Wasserarmut passt auch sehr gut zu den Voraussagen der Idee.
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  8. #28
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    Hallo Bynaus,

    Beträgt die Entragsleistung der Sonnenstrahlung jedoch weniger als den kritischen Wert, kühlt der Planet relativ schnell aus (wenige Mio Jahre) und der Wasserdampf sammelt sich als Ozean auf der Oberfläche.
    Ehrlich gesagt, verstehe ich das nicht. Wenn die Oberfläche aufgeschmolzen ist, bleibt doch der Dampf in der Atmosphäre. Also muss doch auch dann die Abkühlung über den Wasserverlust ablaufen. Warum hat die Einstrahlung der Sonne hierbei einen so großen Einfluss, dass die Abkühlungszeit entweder sehr lange oder nur sehr kurz dauert? Die Atmosphäre wird doch von "unten" aufgeheizt. Eigentlich müsste doch die vorhandene Dampfmenge den Ausschlag geben, wie viel davon nach der Abkühlung noch übrig ist und abregnen kann - und natürlich die Zusammensetzung des Planeteninneren hinsichtlich der Dauer der Abkühlung (Gehalt an radioaktiven Elementen usw.). Den beschriebenen gravierenden Einfluss der Sonneneinstrahlung kann ich irgendwie nicht nachvollziehen.

    Viele Grüße!

  9. #29
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    Eine wasserdampfgesättigte Atmosphäre kann nur maximal 300 Watt pro Quadratmeter abstrahlen, egal wie heiss der Planet darunter ist (in erster Näherung). Beträgt die Eintragsleistung des Sterns weniger als das, hat die Atmosphäre einen "Abkühlungsspielraum": der Planet nimmt global ebendiese 300 Watt pro Quadratmeter an, und verliert so relativ schnell an Wärme. Beträgt die Einstrahlungsleistung hingegen mehr, so wird stets so viel Energie eingebracht, wie maximal abgestrahlt werden könnte, mit der Folge, dass der Planet nicht abkühlen kann: stattdessen heizt sich die Atmosphäre so stark auf, dass Wasserdampf stetig an den Weltraum verloren geht - entsprechend viel länger dauert es, bis die Wärme des Magmaozeans an den Weltraum abgegeben wurde.
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  10. #30
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    Danke für den Artikel, Bynaus!

    Wenn ich das richtig verstehe, wird damit die innere Grenze der habitablen Zone um Sterne um einiges genauer.
    Es wäre sicher interessant diese Rechnung dann mal auf diverse Exoplaneten anzuwenden.

    Gruß Alex

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