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Thema: Neues Teleskop erwerben

  1. #1
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    Standard Neues Teleskop erwerben

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    Ich habe eine Frage:
    Ich bin glücklicher Besitzer eines Bresser "classic" Teleskopes. Möchte mir jetzt aber einmal ein neues kaufen, da ich nicht nur unsere Planeten und deren Trabanten sehen möchte.
    Was empfehlt Ihr mir, wenn ich auch Galaxien, Nebel, Doppelsterne etc. (sehr)gut erkennen will und evtl., da ich gerne fotografiere auch einmal ein Foto machen möchte (keie Digitalk.)?

    Vielen Dank vorab für Eure Zahlreichen Antworten.

    atomics

  2. #2
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    Standard

    Zitat Zitat von atomics Beitrag anzeigen
    Ich habe eine Frage:
    Ich bin glücklicher Besitzer eines Bresser "classic" Teleskopes. Möchte mir jetzt aber einmal ein neues kaufen, da ich nicht nur unsere Planeten und deren Trabanten sehen möchte.
    Was empfehlt Ihr mir, wenn ich auch Galaxien, Nebel, Doppelsterne etc. (sehr)gut erkennen will und evtl., da ich gerne fotografiere auch einmal ein Foto machen möchte (keie Digitalk.)?

    Vielen Dank vorab für Eure Zahlreichen Antworten.

    atomics
    Also, preis/leistungstechnisch gibt es wohl momentan nichts Besseres als ein Dobson von GSO. Händlerlink möchte ich dir keinen senden, da ich nicht gerne für andere Werbung mache.
    Astrofotografie ist damit allerdings, aufgrund der azimutalen Montierung kaum möglich, da der Schwerpunkt des Teleskops in der Rockerbox nicht verstellt werden kann. Außer du kaufst dir eine Parallaktische Montierung mit Motorführung dazu.
    Astrofotografie macht generell mit Schmidt-Cassegrain-Teleskopen mehr Sinn, da diese wesentlich kompakter sind, eine hohe Lichtausbeute haben und du dazu vor allem eine elektronische Nachführung wg. der langen Belichtungszeit benötigst. Diese sind allerdings aufgrund der aufwendigen Optik wesentlich teurer als Newton-Teleskope, Preisklasse so ab 1500 Euro aufwärts..
    An deiner Stelle würde ich auf Fotografie verzichten, da es meistens den Preisrahmen sprengt, wenn man's vernünftig betreiben will.

  3. #3
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    Hallo,
    vielen Dank Komet 007. Der Preis spielt natürlich eine dominante Rolle. Klar würde ich gerne...... , aber das geht nicht und deshalb suche ich halt nach vernünftigen alternativen Lösungen.

    Habe vielen Dank
    atomics

  4. #4
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    Zitat Zitat von atomics Beitrag anzeigen
    Hallo,
    vielen Dank Komet 007. Der Preis spielt natürlich eine dominante Rolle. Klar würde ich gerne...... , aber das geht nicht und deshalb suche ich halt nach vernünftigen alternativen Lösungen.
    Hallo Atomics

    Astrofotografie wäre natürlich eine feine Sache, um allerdings wirklich hochauflösende Bilder hinzubekommen, musst du einige tausend Euro investieren, von der Kamera mal ganz abgesehen.
    Wenn du von Refraktor auf Spiegel umsteigen willst, bist du mit einem Dobson, schon alleine wegen dem Handling am besten beraten. Das Auffinden von lichtschwachen Objekten ist aufgrund der reinen Handbedienung über die Rockerbox und durch ein großes Blickfeld über ein spezielles Sucherokulare besonders einfach. Die Nachführung der Erdrotation klappt mit Handnachführung auch bestens. Vor allem die Lichtausbeute mit einem Öffnungsverhältnis von 1:5 ist bei diesem Preis unschlagbar. Empfehlen kann ich dir das Dobson GSD 250E - Öffnung 250mm - Brennweite 1250mm. Den teureren Spiegel kannst du dir meiner Meinung nach sparen, da der einzig sichtbare Vorteil nur ein schnelleres Abkühlen des Materials ist. Vor allem kannst du das Teleskop noch alleine transportieren und bekommst es locker ins Auto. Preislich bist du dann so bei 450 Euro ohne Zubehör.

    Gruß

    Wolfgang

  5. #5
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    Daumen hoch Neues Teleskop konzept!

    Hallo,leute.Habe mich in dem Forum angemeldet weil ich auf eure meinung angewiesen bin,bezüglich meiner neuesten Erfindung.Stellt euch ein Teleskop vor: 500 mm lang 25 mm breit und 5Kg leicht der ca. die gleiche leistung bringt,wie ein 6" TS Refraktor.Wobei man ihn sowohl für Deepsky als auch für Planeten beobachtung benutzen kann.Beides geht gleichermassen gut.Ach ja der pres: nun der liegt etwa bei 300.- Euro(herstellungskosten).
    Dies klingt wie ein toller traum aus dem man nicht aufwachen möchte,ist aber eine Tatsache.Klein , handlich , leicht , leistungsstark und kostet fast nix. Fünf gute gründe um sich für meinen Entwurf zu entscheiden.Werde demnächst ein Patent anmelden kratze noch das geld zusammen.Ich denke einen Hersteller der das Monster baut wird sich schnell finden.
    Also,was haltet Ihr davon???
    Würdet Ihr euch so ein Teil zulegen???
    Ich freue mich über jede kritik ob gut oder schlecht.

    E-mail: igorickert@hotmail.de

  6. #6
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    Hallo Senfbohne,
    Kritik und Lob kannst Du nicht erwarten, nur aufgeschriebene Worte bringen nichts, ich habe in der Lotterie schon irre viele Mill. und Autos gewonnen.

    Der Herstellungspreis 300€, gut, ist ja auch nie der Endpreis, die Dinger die so auf dem Markt kausieren, sind bestimmt in den Herstellungskosten auch nicht wesentlich teurer, ist ja auch immer eine Frage der jeweiligen Teile, Linsen etc., Motor etc. und deren Quallität.

    Preis ist immer wichtig, aber die Qulität auch.
    Schuhe kann man sich öfters kaufen, ein Teleskop normalerweise nicht.

    Da ja noch nicht patentiert, wirst Du sicherlich auch kein Bildchen von Deiner Wunder-Entwicklung raussende? oder?

    Wenn Dein Patent raus ist, dann kannste mir ja mal ein private mail senden.

    Bin schon interessiert.
    Grüße atomics

  7. #7
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    Hallo atomics,
    vielen Dank für dein bericht.Aber so ganz überzeugt scheinst Du ja nicht zu sein.Das ist auch verstandlich da ich noch keine bilder zeigen kann.
    Ich muss noch erwehnen,das ich durchaus einen vergleich ziehen kann zwischen meiner Eigenkonstruktion und anderen teleskopen.Im laufe der zeit hatte ich einen 4"er,dann einen 200/1200mm Dobson ,einen 5" Mak f=2000 und auch einen 6" TS Refraktor 152/660.Sicher habe ich hier bei nicht die beste Optik verwendet,trotzdem ist der gesammteindruck sehr gut.Das bild erscheint klar und kontrastreich.Vergrösserung bis 280x sind gar kein problemm.Bis 200x ist das bild sogar deutlich besser als beim 6" TS.
    In einem punkt hast Du sicherlich recht,die herstellungskosten ergeben nicht automatisch den verkaufspreis.Aber ist es da nicht besser das geld was man für einen 6"er ausgeben muss in ein geräht zu investieren ,das kleiner, leichter und leistungsstärker ist?
    Gerne würde ich Dir das Monster vorstellen,damit Du dich selbst überzeugen kannst.Doch im moment ist jede zur schaustellung TABU.

    MfG Senfbohne.

  8. #8
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    Hallo Senfb.,

    ich habe nicht gesagt, dass ich nicht überzeugt bin, ich meinte doch nur, dass man nicht Lob und Tatel aussprechen kann über etwas was man nicht gesehen hat.

    Kleine leicht transportierbare Teleskope mit super Leistung sind immer zu empfehlen.

    Aber man muß es gesehen haben und da es nun einmal, auch verständlicher Weise, nicht geht. Muß man warten bis Du es veröffentlichen kannst.

    Viele Grüße atomics

  9. #9
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    Hi
    Eines vorneweg, das ideale Teleskop welche alle deine Wünsche abdeckt gibt es nicht, man geht immer einen Kompromis ein.
    Nochwas, das Erkennen von astronomischen Objekten erfordert Übung, welche man als Beobachter erst erlernen muss. Ich kann mich gut an mein Umstieg von 4,5" auf 10" errinnern, um ehrlich zu sein war ich erst einmal etwas enttäuscht aber mit der Zeit und etwas Übung gelang es mir immer besser Einzelheiten auszumachen, nun spüre ich auch mit dem 4,5" Einsteigernewton Objekte auf von denen ich vorher nicht zu träumen wagte.

    Das Thema ist ziemlich komplex besonders das Astrografie mit im Spiel ist. Bei dieser ist nämlich nicht so sehr das Teleskop der Hauptbestandteil sondern eine ausreichend stabile Montierung, am besten motorisiert. Nun kann man sich fragen, lieber eine teurere Variante kaufen und damit vielleicht für später vorgesorgt haben oder eine etwas günstigere und damit erste Erfahrungen sammeln und später aufrüsten.
    Die Entscheidung liegt bei dir und deinem Budget.
    Persönlich habe ich gute Erfahrungen mit der sogn. Piggybackfotografie gesammelt. D.h. die Kamera (analoge SLR) wird mit div. Objektiven parallel zum Teleskop befestigt. Das Teleskop dient als Leitrohr zur Nachführung. Schon mit 50mm Brennweite lassen sich Übersichtsaufnahmen und erste Deep Sky Objekte sichtbar machen. Allerdings wächst mit der Brennweite der Objektive auch die Anforderung an die Genauigkeit der Nachführung, bis 300mm Teleobjektiv sollte es aber schon gut funktionieren.
    Wichtig beim Kauf der Montierung ist die motorische Nachführung mit verschiedenen Geschwindigkeiten, es sollte möglichst auch eine Variante mit geringer Geschwindigkeit geben. Ebenso sollte die Monti über ein Polsucherfernrohr verfügen um die Ausrichtung auf den Himmelspol zu garantieren.
    Wichtig, lerne um was es geht. Wie gesagt das Thema ist sehr vielschichtig.
    Das Buch "Astrografie in 5 Schritten" hat mir sehr geholfen die Grundlagen zu verstehen.
    Hoffe ein bisschen geholfen zu haben.
    Grüsse Udo
    Dumm stellen schafft Freizeit.

  10. #10
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    Hallo Udo,

    habe vielen Dank für Deine Ausführung, ich gehe die Sache auch langsam und mit Ruhe an. Lasse mich auch in einem Fachgeschäft bei mir um die Ecke beraten.

    Nochmals viele Dank

    atomics

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