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Thema: Gedankenexperiment über den Zeit-paradox

  1. #21
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    Wenn man etwas nicht versteht, fragt man seinen Physik- oder Mathelehrer, bevor man Unfug ins Internet abläßt, das ist keine Müllkippe

  2. #22
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    Herr Senf,
    Bevor ich hier über das Thema Zeit-paradox angefangen habe, das Thema zu veröffentlichen, habe ich, mit einem Dozenten der Uni Kiel darüber gesprochen und er hat mich ermutigt darüber mit Fachleuten zu diskutieren, da er meine Idee gut fand.
    Dabei ist zu bedenken, das es schwer ist, ein Thema das schon als Tausendfach gesichert gilt, neu zu überdenken.

    freundliche Grüße

    Georg Rönnau

  3. #23
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    Zitat Zitat von Herr Senf Beitrag anzeigen
    Wenn man etwas nicht versteht, fragt man seinen Physik- oder Mathelehrer, bevor man Unfug ins Internet abläßt, das ist keine Müllkippe
    Wenn man aber nicht mitbekommt, dass man etwas nicht verstanden hat bzw. der Meinung ist, man versteht das alles?
    - dann kommt man erst gar nicht drauf, einen Lehrer oder Bekannten zu fragen
    - dann kann man nicht wissen, dass man Unfug ins Netz ablässt
    - dann will man "tolle Ideen" mit anderen teilen und diskutieren und möglichst Anerkennung bekommen

    Wie könnte man merken, dass man falsch liegt?
    - ein passendes Lehr- oder Fachbuch heranziehen und die eigenen Aussagen mit denen der Fachexperten vergleichen
    - Lehrer oder Bekannte fragen ... oder im Netz Fragen stellen -> das dann aber so, wie von Ralf heute hier vorgeschlagen. Konkret, Faktenbasiert, mit Mathematik untersetzt und wenn irgendwie geht, mit Berechnungen am Beispiel dargelegt.

    Einen anderen Weg kenne ich nicht und kann ich mir auch nicht vorstellen. Es muss ja immer noch jede Behauptung dahingehend belegt werden, das sie allen Lesenden auch als richtig erscheint.

    Gruß, Astrofreund
    "Der Krieg ist gewonnen - aber nicht der Friede."
    Albert Einstein Botschaft an die Nobel-Gedenkfeier in New York, 19. Dezember 1945

  4. #24
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    Zitat Zitat von kreativzeitnetz Beitrag anzeigen
    Dabei ist zu bedenken, das es schwer ist, ein Thema das schon als Tausendfach gesichert gilt, neu zu überdenken.
    Georg Rönnau
    Das ist sicher so und vor dem Problem stand auch ein Einstein. Unbekannt, jung, keine Vernetzung unter Fachexperten und stellt den seit 250 Jahren gültigen Newton in Frage. Der Newton, der bestimmt mehr als 1000 mal angewendet und für richtig befunden wurde. Klar erzeugt derart mutiges Handeln von Einstein gewaltigen Gegenwind. Sein Glück war, das ein Max Planck zu seinen ersten Lesern und Mutmachern gehörte. Das hätte Planck nicht gekonnt und sicher auch nicht gemacht, wenn Einsteins Ausführungen nicht in der üblichen mathematischen Beschreibung physikalischer Probleme erfolgt wäre und die grundlegende Physik deutlich als verstanden zu erkennen war. Um wirklich Neues zu erdenken, zu erkennen oder zu entwickeln, muss man auf dem bewährten Fundament des seit langer Zeit gültigen Fachwissens sicher zu Hause sein. Vermutungen, Erdenken einer eigenen, neuen Physik als Grundlage für neue Ideen zu verwenden hat meines Wissens noch nie funktioniert. Naja und wie ich schon mal schrieb, die heute in der Forschung Tätigen haben mindestens 5 Jahre Physik studiert und meist noch sehr viel mehr für erforderliche Erweiterung ihres Wissenshorizontes getan, bevor sie als Mitwirkende in Fachkreisen anerkannt wurden. Kein einfacher Weg - zugegeben.

    Viele Grüße, Astrofreund
    "Der Krieg ist gewonnen - aber nicht der Friede."
    Albert Einstein Botschaft an die Nobel-Gedenkfeier in New York, 19. Dezember 1945

  5. #25
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    Grüße an alle,
    zur Verdeutlichung meiner Gedanken.
    Die gewonnenen Erkenntnisse in der Physik werden durch Beobachtung und Auswertung der Vorgänge erzielt. Dadurch ist schon viel neues Wissen darüber entstanden.
    Ein Beispiel zu meinen Gedanken:
    Es wird mit einer Pistole auf ein Ziel geschossen. Während der Schuss wird die Geschwindigkeit des Geschosses gemessen und daraus die Aufschlags kraft gemessen. Die einfache Erklärung, der Schuss ein Loch, mit einer ausgerechneten Aufschlags kraft ins Ziel gemacht.
    Was passiert wenn der Schuss los geht?
    Eine Treibladung explodiert und gibt Kräfte frei, die das Geschoss zum Ziel befördert. So ist die Energie, die bei der Explosion ausgelöst wird, mit ihrer Kraftauswirkung, der Auslöser des Schusses.
    So verhält es sich auch beim Zeit-paradox, nicht die Geschwindigkeit ist entscheidet, sonder die Energie des Antriebs, mit ihrer Kraftauswirkung, beschleunigt das Objekt.
    Daher habe ich mich entschlossen,, die Energie im Mittelpunkt meiner Physikalischen Überlegungen zu stellen. Dabei hab ich festgestellt, das einiges anders zu erklären ist als bisher angenommen.
    Mir ist klar geworden, nur wenn die Energie im Mittelpunkt gestellt wird, kann die Physik wirklich verstanden werden. Alles Andere ist nur das lernen von bisherigen Erkenntnissen. Wir sind an einer Stufe angekommen, wo dies nicht mehr ausreicht.
    Die Grundlagen der Physik kommen aus einer Zeit, wo es keine Möglichkeit gab, so komplizierte Berechnungen wie mit den heutigen Mitteln durchzuführen. Sie waren daher dazu gezwungen, Kompromisse zu machen.
    Ohne Energie mit seiner Kraftwirkung bleibt nichts erhalten oder verändert sich bei physikalischen Vorgängen.
    Denkt darüber nach!

    Georg Rönnau

    PS.
    Wer bringt die Wissenschaft weiter, der auf das Alte beharrt, und daran herumdoktert, oder der kritisch hinterfragt, und neue Ideen verbreitet?

  6. #26
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    Zitat Zitat von kreativzeitnetz Beitrag anzeigen
    Wer bringt die Wissenschaft weiter, der auf das Alte beharrt, und daran herumdoktert, oder der kritisch hinterfragt, und neue Ideen verbreitet?
    Sorry, dieses Märchen wurde mir schon so oft erzählt ... Ich habe im vorhergehenden Beitrag zum wiederholten male erklärt, was es an Grundlagen bedarf, bevor man Erkenntnisse, die zum Teil über Jahrhunderte gewachsen sind und angewendet werden, in Frage stellt. Ist der Satz "Um wirklich Neues zu erdenken, zu erkennen oder zu entwickeln, muss man auf dem bewährten Fundament des seit langer Zeit gültigen Fachwissens sicher zu Hause sein." wirklich nicht zu verstehen? Wenn ja, was und warum nicht?

    Nehmen wir als Beispiel den Schuss mit einer Pistole und hier das betonte Thema Geschossenergie. Wie dieses Thema physikalisch darstellbar ist, zeigt uns Wiki unter https://de.wikipedia.org/wiki/Geschossenergie kurz, konkret und in üblicher Form der Darstellung physikalischen Wissens.
    Es finden sich alle wesentlichen Angaben zum Thema. Wie kinetische Energie und wie diese mit bekannter Gleichung berechnet wird sowie Erklärung von Mündungsenergie und Auftreffenergie. Zum Schluß werden Beispielrechnungen vorgeführt.

    Alles gut gegliedert, mit Inhaltsverzeichnis und den erforderlichen Gleichungen und Quellenangaben. Das kann man mit etwas Physikwissen durchaus verstehen. In dieser Form sollte man seine eigenen Beiträge unter die Menschheit bringen. Nur eine Aneinanderreihung von Behauptungen mit nicht nachvollziehbaren Sprüngen zwischen Klassischer Mechanik und Relativitätsmechanik erfüllt diese Mindestkriterien nicht.

    Die Anzweifelung der Grundlagen der Physik, nur weil diese schon vor langer Zeit von klugen Menschen geschaffen wurden, die noch keinen Computer hatten, ist schon heftig, zumal uns der Autor noch nicht eine einzige Rechnung - einfach oder kompliziert - vorgelegt hat. Wo wurden denn konkret Kompromisse gemacht? Muss man in der heutigen Physik keine Kompromisse mehr machen? Wenn ja, warum?

    Ja und für den Fall, das die wichtigsten ungelösten Probleme der Physik noch nicht bekannt sind, kann das gern hier https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_...eme_der_Physik nachgelesen werden. Wir dürfen mit nahezu 100%-tiger Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, das den in der Forschung arbeitenden Physikern diese Liste bekannt ist. Physikern denen das "alte" Wissen bekannt ist und die auf dieser Grundlagen kritische Hinterfragungen vornehmen. Entweder um ungelöste Probleme zu lösen oder neue Erkenntnisse zu generieren und diese als neue Ideen gern verbreiten. Dazu gibt es einschlägige Adressen im Internet.

    Ich denke, es ist sehr wichtig für den Autor, über alle diese Punkte tief und lang nachzudenken und dann die richtigen Schlussfolgerungen darauß zu ziehen.

    Viele Grüße, Astrofreund
    Geändert von astrofreund (17.02.2022 um 16:50 Uhr)
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  7. #27
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    Zitat Zitat von kreativzeitnetz Beitrag anzeigen
    Grüße an alle,
    Daher habe ich mich entschlossen,, die Energie im Mittelpunkt meiner Physikalischen Überlegungen zu stellen. Dabei hab ich festgestellt, das einiges anders zu erklären ist als bisher angenommen.
    Mir ist klar geworden, nur wenn die Energie im Mittelpunkt gestellt wird, kann die Physik wirklich verstanden werden. ...
    Denkt darüber nach!
    Wer bringt die Wissenschaft weiter, der auf das Alte beharrt, und daran herumdoktert, oder der kritisch hinterfragt, und neue Ideen verbreitet?
    Grüßen Sie lieber einmal einen Physikprofessor zwecks eigener Einsicht und nicht uns, wir denken ohne Sie schon richtig

  8. #28
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    An alle Interessierten,
    nach der Überprüfung meines Gedankenexperiment zum Zeit-paradox melde ich mich wieder.
    Nach rein logischer Überlegung ist Geschwindigkeit relativ, es kommt nur auf den Betrachter an!
    Wenn wir auf der Autobahn mit Hundertzwanzig Stundenkilometer fahren und werden von einem anderen Auto überholt, das Zweihundert fährt, so haben wir den Eindruck, das es mit Achtzig Stundenkilometer fährt. Ein Beobachter am Straßenrand sieht, das ich Hundertzwanzig Stundenkilometer und der Andere Zweihundert. Ihr habt natürlich recht, das sie so schnell sind wie der Beobachter sie am Straßenrand sieht.
    Betrachten wir uns mal die Situation im Weltraum. Unsere Erde dreht sich, reist um die Sonne, die Sonne um die Milchstraße und die Milchstraße wiederum durch das Universum.
    Alles ist in Bewegung. Da stellt sich die Frage, was nehmen wir als Geschwindigkeit, mit der sich ein Objekt auf der Erde bewegt, um den Zeit-paradox zu berechnen.
    Daraus folgere ich, Geschwindigkeit ist Bezugssystem abhängig und kann daher nicht das Ausschlaggebende für den Zeit-paradox sein.
    Der Zeit-paradox ist auch von der Schwerkraft abhängig. Bei Geschwindigkeit und Anziehungskraft ist die Energie, die von ihnen ausgeht, die logische Erklärung. Die Geschwindigkeit wird durch Kraftwirkung von der Beschleunigungsenergie erzeugt. Die Anziehungskraft von der Kraft und damit der Energie, mit der sie sich gegenseitig anziehen. Bei der Beschleunigung ist es die Kinetische Energie, bei der Anziehungskraft die Gravitation. Je höher die Energie und die davon ausgehende Kraft, desto langsamer vergeht die Zeit.

    Freundliche Grüße

    Georg Rönnau

  9. #29
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    ... schon mal bei den ganzen Banalitäten an den Dopplereffekt "beim" Beobachter gedacht, der hebt sich "hin und her" nicht auf.
    Und schon haben wir die schönste Relativität bei einer banalen Relativgeschwindigkeit.
    Auf der Autobahn sind es Geschwindigkeitsdifferenzen, wenn man vom Straßenrand aus mißt - von Auto zu Auto sieht man es anders.

  10. #30
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    O.k., ich sehe ein, das wir hier nicht weiterkommen. Muss ich akzeptieren und damit verabschiede ich mich von diesem Thema.

    Schönen Abend, Astrofreund
    "Der Krieg ist gewonnen - aber nicht der Friede."
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