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Thema: Spezielle Relativitätstheorie: Josef und seine Brüder

  1. #61
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    Zitat Zitat von badhofer Beitrag anzeigen
    Wieso sollte es den Zug zerreißen?
    Wenn du korrekt nach SRT gezeichnet hättest, müsstest du nicht fragen, sondern die Antwort läge wie selbstverständlich auf der Hand.

    https://www.geogebra.org/m/uwz5vQNF

    Stellst du oben t'=0 ein. dann liegen sich die Orte x'=0 und x=0 gegenüber. Und jetzt soll ein Zug, der von x'=0 bis x'=3 reicht bei t':Gleichzeitigkeit zum Halten gebracht werden, also ins System S "hinüber geworfen" werden.

    Dann siehst du sofort wegen der Längenkontraktion. Es passen dann 3 blaue Längeneinheiten auf 5 rote Einheiten. Der Zug wird also um den Faktor 5/3 gestreckt.

    Wenn du weiterhin das Unwichtige aufbauschst und beim Wesentlichen auf Durchzug (passt ja gut zum Thema Züge) schaltest, kommst du natürlich nie auf einen grünen Zweig.

  2. #62
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    Daumen runter

    Badhofers Zugbeispiel krankt daran, daß er selbst nicht merkt, daß er durch die Hintertür die absolute Zeit einführen will

    Wiewohl es keine starren Körper gibt, gibt es auch keine absolute Zeit als Bezug, Zeit ist relativ im Vergleich zweier Systeme.
    Die absolute Zeit würde von einer absolut durchgemachten Bewegungshistorie eines bevorzugten Systems abhängen, die keiner kennt.
    Er meint, daß Anfang und Ende seines vorher bewegten Zuges gleiche Zeit hätten, das ist wegen der Beschleunigungszustände unmöglich.
    Auch bei einem jetzt "ruhenden" System ist der Bewegungszustand und der Zeitverlauf in der Vergangenheit unbekannt.
    Wir vergleichen im Jetzt jetzt gleichförmig zueinander bewegte Systeme, die sich anhand der Naturgesetze nicht unterscheiden lassen.
    Dann verletzen wir die Symmetrie und versetzen ein System in eine Umkehrbewegung und hoppla können wir die "Relativzeit" messen.

    PS: die Natur taktet, abhängig von Gravitation und Bewegungszustand, aber sie zählt nicht, dafür mußten wir erst Uhren bauen!
    Das Weltall funktioniert zwar überall gleich, soweit wir überblicken können, aber die "Einzelteile" sind nicht überall gleich alt,
    wir definieren lediglich anhand ausgewählter Beobachtungen der Expansion ein "gemeinsames / unser" Weltalter als Rückrechnung.
    Geändert von Herr Senf (10.02.2021 um 20:40 Uhr)

  3. #63
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    Zitat Zitat von Herr Senf Beitrag anzeigen
    Er meint, daß Anfang und Ende seines vorher bewegten Zuges gleiche Zeit hätten, das ist wegen der Beschleunigungszustände unmöglich.
    Beschleunigungszustände werden bei einem Gedankenexperiment der SRT nicht berücksichtigt.

  4. #64
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    Böse

    Zitat Zitat von badhofer Beitrag anzeigen
    Beschleunigungszustände werden bei einem Gedankenexperiment der SRT nicht berücksichtigt.
    doch, eine Beschleunigung besteht auch nur aus (unterschiedlichen) Geschwindigkeiten, muß man halt Tippel-Tappel rechnen
    aber, das Wichtigste für ein Gedankenexperiment ist, die richtigen Gedanken machen, und nicht mit falschen in's Experiment steigen.
    In der Physik heißt sowas "Annahmen" und die müssen richtig sein, sonst kommt der eingelegte Käse wieder raus - siehe Badhoferzug

  5. #65
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    Moin Dip,
    badhofer hatte in seinem letzten Posting leider einen klitzekleinen Rechtschreibfehler, der alles gerade rückt.

    Er schrieb:
    Zitat Zitat von badhofer Beitrag anzeigen
    Beschleunigungszustände werden bei einem Gedankenexperiment der SRT nicht berücksichtigt.
    Korrekt müsste es heißen:
    Zitat Zitat von badhofer Beitrag anzeigen
    Beschleunigungszustände werden bei „m“einem Gedankenexperiment der SRT nicht berücksichtigt.
    Es gibt bei ihm keinen Umkehrpunkt zwischen Beschleunigung und Abbremsung, hat er ja schon mehrmals erklärt.
    Der 3*10^6 km lange Zug fährt einfach mit 0,5c los und hält ebenso plötzlich an.
    Geändert von FrankSpecht (11.02.2021 um 01:02 Uhr)
    cs, Frank
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  6. #66
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    Zitat Zitat von badhofer Beitrag anzeigen
    Beschleunigungszustände werden bei einem Gedankenexperiment der SRT nicht berücksichtigt.
    Hallo badhofer,

    warum denn nicht ? - Es ist nicht verboten, in der SRT zu beschleunigen, es ist lediglich sehr umständlich auszurechnen.

    Die SRT wird nicht über Beschleunigungen definiert, das ist korrekt, aber das bedeutet nicht, dass es in der SRT keine Beschleunigungen geben würde.


    Freundliche Grüsse, Ralf

  7. #67
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    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    Es ist nicht verboten, in der SRT zu beschleunigen, es ist lediglich sehr umständlich auszurechnen.
    Hallo Ralf,
    willst du badhofer ernsthaft die Berechnung über Dreier- oder Viererbeschleunigung oder gar krummlinige Koordinaten zumuten?
    cs, Frank
    frank-specht.de

  8. #68
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    Zitat Zitat von FrankSpecht Beitrag anzeigen
    willst du badhofer ernsthaft die Berechnung über Dreier- oder Viererbeschleunigung oder gar krummlinige Koordinaten zumuten?
    Hallo Frank,

    ich denke, es genügt völlig, wenn er versteht, dass es geht. - Wie, das kann er den Spezialisten überlassen und mal hier nachschauen, wie das so ungefähr funktioniert.


    Freundliche Grüsse, Ralf

  9. #69
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    @Badhofer
    Plötzlich anfahrende und stehenbleibende Züge sind für dich (und für mich auch) einfach viel zu kompliziert.

    https://de.wikibooks.org/wiki/Spezie...heorie:_Teil_I
    https://de.wikibooks.org/wiki/Spezie...eorie:_Teil_II

    Bei Teil 1 sind vor Allem die Gleichungen A bis D wichtig, um dein Beispiel als durchfahrende Züge zu beschreiben. Deren Ableitung kannst du ja überspringen. Ansonsten ist das Ganze recht anschaulich beschrieben.

  10. #70
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    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    ... kann er den Spezialisten überlassen und mal hier nachschauen, wie das so ungefähr funktioniert.
    Freundliche Grüsse, Ralf
    Hätte er sich zumindest anschauen können, wenn er sich meinen Beitrag #11 ernsthaft und vollständig reingezogen hätte. Klar ist keine einfache Sache, aber das Zitat "Es sollte betont werden, dass die Beschleunigung nicht mit der Krümmung der Raum-Zeit verbunden ist und daher im Rahmen der speziellen Relativitätstheorie beschrieben werden kann." hätte zumindest ein intensiveres Nachdenken gefordert. Ich hätte auch verstanden, wenn er sagt, dass er nicht an Maple und damit nicht an das Application Center unter Physics und Relativity rankommt. Entgeht ihm zwar eine beeindruckende Berechnung, aber nur das herauspicken, was in den Kram passt und die Theorie nach eigenem Gutdünken aufbauen wird nicht zum Erfolg und Verständnis führen.

    Ich habe mir verkniffen die im Mapple-Artikel angegeben Referenzen:
    J. L. Synge, Relativitätstheorie: The General Theory, Amsterdam (1960)
    L.D. Landau, E, M. Lifshitz, Die klassische Feldtheorie, Pergamon Press, Oxford (1962)
    A. Duschek, A. Hochrainer, Grundzüge der Tensorrechnung in analytischer Darstellung, III. Teil, Wien, Springer (1955)
    A.A. Logunov, Vorlesungen über Relativitätstheorie und Gravitation: Eine moderne Problemanalyse, Moskau, Nauka (1987, in russischer Sprache)

    aufzuführen, weil es nichts bringen würde. Gut, es gibt auch Einführungswerke von Günther, Freund, Ruhrländer etc. die für ein weitestgehendes Verständnis ausgereicht hätten. Von Günther gibt es seit Oktober 2020 ein Büchlein aus der Essentials-Reihe mit dem Titel "Das Zwillingsparadoxon". Aber zum Studium scheint die Motivation zu fehlen. Doch vielleicht lässt der Abschlußtext des genannten Mapleartikel nachdenken:

    "Zusammenfassung
    Eine rein geometrische Interpretation der Beschleunigung als Christoffel-Symbole ungleich Null in einer flachen pseudo-euklidischen Raumzeit ohne Beschränkung auf die galiläische (diagonale) Metrik ermöglicht die Beschreibung der beschleunigten Bewegung im Rahmen der Theorie der speziellen Relativitätstheorie . Die Meinung, dass Beschleunigungen die Verwendung der allgemeinen Relativitätstheorie zur Beschreibung der Situation erfordern, ist nicht richtig."

    zeigt zumindest, dass einiges an Wissen erforderlich ist und mehr gefragt ist. Kann ich alles nur empfehlen.
    Gruß, Astrofreund
    "Organisation ist die Kunst, andere für sich arbeiten zu lassen. Überorganisation ist die Kunst, andere von der Arbeit abzuhalten."
    Jonathan Zenneck (1871 - 1959, Funkpionier und Miterfinder der Kathodenstrahlröhre)

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