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Thema: UWE-4: Bahnkorrekturen im Erdorbit

  1. #1

    Standard UWE-4: Bahnkorrekturen im Erdorbit

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    Kleinstsatelliten werden immer leistungsfähiger und dürften in Zukunft für ganz unterschiedliche Anwendungsbereiche genutzt werden können. Nun hat UWE-4, der Experimentalsatellit der Universität Würzburg, mit seinem Elektroantrieb eine neue Fähigkeit für diese Satellitenwinzlinge unter Beweis gestellt: Der Kleinstsatellit hat seine Umlaufbahn gezielt verändert. (12. August 2020)

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  2. #2
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    Zitat Zitat von astronews.com Redaktion Beitrag anzeigen
    Kleinstsatelliten werden immer leistungsfähiger und dürften in Zukunft für ganz unterschiedliche Anwendungsbereiche genutzt werden können. Nun hat UWE-4, der Experimentalsatellit der Universität Würzburg, mit seinem Elektroantrieb eine neue Fähigkeit für diese Satellitenwinzlinge unter Beweis gestellt: Der Kleinstsatellit hat seine Umlaufbahn gezielt verändert.
    Hallo zusammen,

    sind diese Kleinstsatelliten eigentlich teuer ?


    Freundliche Grüsse, Ralf

  3. #3
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    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    sind diese Kleinstsatelliten eigentlich teuer ?
    Als da wäre:

    UWE-4 https://de.wikipedia.org/wiki/UWE-4
    Steuerbarer Kleinstsatellit mit Ionenantrieb zum Testen eben dieses Antriebes

    Wir haben also eine elektronische Sende- und Empfangseinheit, Navigationselektronik sowie das Triebwerk

    Die reinen Materialkosten schätze ich auf ca. 3 bis 4 Tsd. €.
    Dazu kommt dann noch die Arbeitszeit, die sich auf mehrere Personen mit unterschiedlichen Qualifikationen aufteilt, Studenten nicht mitgezählt.
    Geändert von Bernhard (12.08.2020 um 23:13 Uhr)
    Freundliche Grüße, B.

    Überhaupt droht ja jedem universelle Geltung heischenden Ansatz die Sphinx der modernen Physik, die Quantentheorie - T. Kaluza, 1921

  4. #4
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    Zitat Zitat von Bernhard Beitrag anzeigen
    Die reinen Materialkosten schätze ich auf ca. 3 bis 4 Tsd. €.
    Dazu kommt dann noch die Arbeitszeit, die sich auf mehrere Personen mit unterschiedlichen Qualifikationen aufteilt, Studenten nicht mitgezählt.
    Hallo Bernhard,

    das bedeutet also, dass Schurkenstaaten und Terroristen die unter einem Vorwand in den Orbit bringen können und von dort dann gezielt andere Satelliten angreifen können.

    Hat man sich dagegen schon Massnahmen überlegt ?


    Freundliche Grüsse, Ralf

  5. #5
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    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    Hat man sich dagegen schon Massnahmen überlegt ?
    Sicher hat man das. Trump hat z.B. den "Krieg der Sterne reaktiviert". Er sagt zwar NASA wiederbelebt, aber es gibt eine neue Einheit bei den US-Streitkräften für derartige Aufgaben. Bis diese wirklich aufgebaut und wirksam ist, gibt es Trump (selbst bei einer 2.Amtsperiode) nicht mehr.

    Terroristen als kleinere Gruppen brauchen Transportmittel, da sie sicher keine eigenen Raketen haben, die Sats in den Orbit bringen können. Das unauffällig zu machen stelle ich mir kompliziert vor. Damit diese Sats andere angreifen können, müssen sie eine bestimmte Größe haben, sonst dürften sie als Waffenträger ungeeignet sein. Kollisionkurs wäre noch denkbar. Das erscheint mir jedoch ineffektiv, da pro zerstörtem Sat ein eigener Sat benötigt wird. Sollte es Sats von Terrorgruppen geben, dann könnte man die mit den Methoden der Weltraumschrottbekämpfung (Zukunftsmusik!) mit aus dem Orbit holen und unwirksam machen.

    "Schurkenstaaten" als größere Gruppierung und administrativ gefördert können auf eigene Transportmittel zurückgreifen und damit Sats mit Waffenplattform zum Einsatz bringen. Konkretes Beispiel ist mir nicht bekannt. Blick geht auf Iran, Nordkorea, ? Die Raketenstarts in Nordkorea betrachte ich mit Fragezeichen. Das sieht mehr nach Verschrottungsprogramm älterer russischer Raketen aus. Ist nicht nur meine Meinung.

    Ergo bleiben "Sternenkriege" zwischen den Raumfahrtnationen als einzige Alternative übrig. Raketenschutzschilde gegen arabische Angriffsraketen gehören dazu. Wobei arabische Raketen bisher nicht Europa oder die USA erreichen können. Raketenschutzschilde haben eher die Aufgabe, eigene Angriffe abzusicheren. Das das Schwachsinn ist, haben Verantwortliche schon lange erkannt und Rußland und China führen Raketen mit Hyperantrieb auf Paraden vor. Die USA sagen, sie hätte auch derartige Raketen. Also Raketen die so schnell sind, dass jeder Schutzschirm sinnlos ist.

    Das alles und vieles mehr muss neben dem Preis für den Sat beachtet werden. Die Gefahr von noch mehr Weltraumschrott ist aber insgesamt nicht geringer geworden. Aber das ist wie bei allen solchenThemen. Erst wenn die Gefahr so groß ist, dass wir Schaden erleiden, beginnen einige zur Vernunft zu kommen und gegenzusteuern. Kann man nur hoffen, dass es immer rechtzeitig gelingt.

    Gruß, Astrofreund
    "Organisation ist die Kunst, andere für sich arbeiten zu lassen. Überorganisation ist die Kunst, andere von der Arbeit abzuhalten."
    Jonathan Zenneck (1871 - 1959, Funkpionier und Miterfinder der Kathodenstrahlröhre)

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