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Thema: Feedback Gendersprech

  1. #71
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    Zitat Zitat von astrofreund Beitrag anzeigen
    Ich frage mich, ob Du all den gequirlten Unfug selbst glaubst. Für wie dumm hältst Du Deine Mitmenschen, dass man Dir derartige Auslassungen abkauft?


    Lies besser nochmal. Da kannst Du auch eine Antwort finden. Aber wer als Nazi bezeichnet wird, hat danach eine höhere Wahrscheinlichkeit, sich mit der AfD zu solidarisieren. Das liegt auf der Hand.

    Zum anderen spielt es keine Rolle, ob ich glaube, ob andere es glauben. Ich sage, was ich denke.

    Zitat Zitat von astrofreund
    Sei es drum. Sachargumente ... bitte liefert die AfD aktuell selbst:

    "Laut einer Audio-Datei, die der SVZ vorliegt, fordert Enrico Komning, Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Bundestag: „Die parlamentarische Demokratie, die wollen wir doch gar nicht, die wollen wir doch abschaffen.“"

    Was ist daran zweischneidig? Ja und was soll an Stelle der parlamentarischen Demokratie wohl kommen?
    Direkte Demokratie höchstwahrscheinlich.

    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    lass mich das etwas präzisieren: Du bist der Meinung, dass das schlechter Stil sei. Und diese Meinung zu haben ist ja ok, zumal Du nicht der einzige bist. Aber andere sehen das anders, so dass man nicht pauschal sagen kann, dass das schlechter Stil sei.

    Ich schreibe das bewusst in einem Beispiel, das unabhängig von der Gender-Diskussion ist.
    Selbst die Feministen wollen das große Binnen-I nicht des Stiles wegen, sondern aus politischen Gründen. Die wägen einfach ab.

    Zitat Zitat von ralfkannenberg
    Lass mich mal kurz nachrechnen: das mit dem "Großen Binnen-I" haben wir schon verwendet, als ich noch zur Schule ging. Abitur habe ich 1980 gemacht, d.h. diese Idee gärt nun schon seit über 40 Jahren. In Anbetracht der durchschnittlichen Lebenserwartung würde ich sie nicht "wesentlich länger" ausgären lassen.
    Na, wenn Du es selbst unabhängig vom Gender-Thema für ausgegoren hältst, dann ist das eben so. Fürst damit die ganze Idee ad absurdum, also kann ich daran sogar Gefallen finden.

    Zitat Zitat von ralfkannenberg
    Lass mich Deine Wortwahl nutzen: bis 1990 war sie "schlechter Stil". Sogar sehr schlechter Stil. Was diese Plakate anbelangt kann ich nichts dazu sagen, ich bin aber entsetzt und als ich dasjenige der SPD gesehen habe dachte ich zuerst, das soll "von Bonn über Berlin nach Moskau" heissen.
    Na siehst Du, bei NS-Assoziationen bist Du sehr übereifrig.

    Zitat Zitat von ralfkannenberg
    Natürlich wird das Vierte Reich nicht so aussehen wie das Dritte Reich, also mit "Gruss" usw. Es wird einfach im Salvini-Stil die Gewalten gleichschalten und demokratische und rechtsstaatliche Prinzipien so nach und nach abschaffen.
    Dann wäre eine differenziertere und genauere Wortwahl angebracht.

    Zitat Zitat von ralfkannenberg
    Jetzt aber argumentierst Du wie die Erfinderin der "Kopftuchmädchen und anderen Taugenichtse" aus Überlingen am Bodensee, die etwas widerlegt, was niemand behauptet hatte.
    Deines Erachtens hat er also nicht gemeint, parteiinterne Gegner in Auschwitz zu vergasen? Worüber reden wir dann?

    Zitat Zitat von ralfkannenberg
    Über die Nazikeule klagen immer nur die, die sich von einer solchen getroffen fühlen. Woran das wohl liegen mag ?
    Dürfte bei jeder Keule so sein, dass der Getroffene klagt und nicht der, der schwingt.

    Zitat Zitat von ralfkannenberg
    Das wäre mir zu wenig.
    Andere in politischen Diskussionen zu überzeugen, die gegensätzliche Positionen vertreten, ist sehr selten. Da sollte man sich nichts vormachen. Überzeugbar sind eher die, die gar nicht zu Diskussionen neigen oder ähnliche Positionen vertreten.

    Zitat Zitat von ralfkannenberg
    Du meinst, daran sind diejenigen schuld, die sich das Nazi-Vokabular anhören mussten ?
    Es handelt sich doch in der Regel gar nicht um Nazi-Vokabular. Als z. B. Bernd Lucke von "Entartungen der Demokratie" sprach, gab es Nazi-Vorwürfe. "Entartung" ist aber kein Begriff mit Nazi-Patent. Z. B. gibt es in bestimmten Sternen entartete Materie. Das macht Astronomen oder Physiker, die darüber sprechen aber nicht zu Nazis.

  2. #72
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    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen

    a) Zum anderen spielt es keine Rolle, ob ich glaube, ob andere es glauben. Ich sage, was ich denke.

    b) Direkte Demokratie höchstwahrscheinlich.

    c) "Entartung" ist aber kein Begriff mit Nazi-Patent.
    a) Na Hauptsache, Du glaubst Deine Märchen selbst.

    b) Wieso nur habe ich eine derartige Antwort erwartet? Der VS scheint das offenbar anders zu sehen.

    c) Die Nationalsozialisten übertrugen den Begriff 'entartet' auf moderne Kunst und das mit Folgen. Der Begriff ist nicht nur den Naturwissenschaften und der Mathematik vorbehalten.
    Wenn es um durch Nazis missbrauchte Begriffe geht, sollte man schon über alternatives Vokabular nachdenken. Wenn junge Menschen, das missbrauchte Vokabular nicht kennen, kann man ihnen das erklären und darauf einwirken, dass passende Synonyme verwendet werden.
    Politprofis z.B. wie Gottfried Curio (AfD) der vom entarteten Doppelpass sprach, muss man das nicht erklären. Diese Leute wissen, wovon sie sprechen. Es wird bewusst und in voller Absicht mit durch die Geschichte belasteten Begriffen gearbeitet.
    Es ist bekannt, dass die Realität nicht losgelöst von der Sprache existiert. Mit Sprache wird ausgelotet, wie weit man gehen kann, getestet was akzeptiert wird. Nach einiger Zeit wird das akzeptierte Vokabular (unbewussst) verwendet und die Wirkungen bleiben nicht aus.
    Alles was der Mensch tut, findet zuerst im Hirn statt. Dort wird das Feld für die "neue" Politik bereitet und derartig beeinflusste Menschen merken erst sehr viel später, was mit ihnen gemacht wurde und wozu sie mißbraucht wurden. Nur dann hat das Elend seinen Lauf genommen.
    „Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vorneherein ausgeschlossen erschien.“
    A. Einstein

  3. #73
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    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Direkte Demokratie höchstwahrscheinlich.
    Hallo Aries,

    bei der direkten Demokratie besteht die Gefahr einer Ochlokratie. Auch unsere Landsleute vor fast 100 Jahren waren begeisterungsfähig und haben jubelnd ihren Untergang gewählt, ja selbst die Parlamentarierinnen und Parlamentarier haben den Ermächtigungsgesetzen zugestimmt.


    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Selbst die Feministen wollen das große Binnen-I nicht des Stiles wegen, sondern aus politischen Gründen. Die wägen einfach ab.
    Da ich kein Feminist bin, sondern mich lediglich für die Gleichberechtigung der Geschlechter einsetze, suche ich nach zweckmässigen Lösungen, die aber nicht zu kompliziert sind. Du kennst meine beiden Präferenzen, wobei ich auch noch den Binnen-* wenigstens erwähnt haben möchte. Ich sehe übrigens, dass man früher auch Hörer/innen geschrieben hat, auch keine so schlechte Idee.


    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Na, wenn Du es selbst unabhängig vom Gender-Thema für ausgegoren hältst, dann ist das eben so. Fürst damit die ganze Idee ad absurdum, also kann ich daran sogar Gefallen finden.
    Das freut mich, aber wie gesagt - meine Präferenz ist nach wie vor die höfliche Doppelnennung, d.h. erst die weibliche Form, dann ein "und" und dann die männliche Form.


    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Na siehst Du, bei NS-Assoziationen bist Du sehr übereifrig.
    Moskau war schon für andere angreifende Nationen ein interessantes Ziel. Vielleicht sollte man ja etwas weniger übereifrig sein und sich z.B. mit Warschau "begnügen" .......


    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Dann wäre eine differenziertere und genauere Wortwahl angebracht.
    Das heisst das von mir beschriebene "Vierte Reich light" wäre für Dich soweit ok ?


    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Deines Erachtens hat er also nicht gemeint, parteiinterne Gegner in Auschwitz zu vergasen? Worüber reden wir dann?
    Ich beabsichtige nicht, Dir eine Plattform über doppeldeutige Begriffe im Zusammenhang mit dem Holocaust zu bieten.


    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Dürfte bei jeder Keule so sein, dass der Getroffene klagt und nicht der, der schwingt.
    Würde mich jemand als Nazi bezeichnen würde ich mich gar nicht angesprochen fühlen und schon gar nicht auf die Idee kommen, dass da eine "Keule" geschwungen wurde. Eher würde ich zurückfragen, wieso er oder sie zu einer solchen Einschätzung gelangt sei.


    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Andere in politischen Diskussionen zu überzeugen, die gegensätzliche Positionen vertreten, ist sehr selten. Da sollte man sich nichts vormachen. Überzeugbar sind eher die, die gar nicht zu Diskussionen neigen oder ähnliche Positionen vertreten.
    Da bin ich optimistischer als Du. Es gibt Menschen, die lassen sich durch Sachargumente überzeugen; wenigstens bei denen versuche ich es.


    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Es handelt sich doch in der Regel gar nicht um Nazi-Vokabular. Als z. B. Bernd Lucke von "Entartungen der Demokratie" sprach, gab es Nazi-Vorwürfe. "Entartung" ist aber kein Begriff mit Nazi-Patent. Z. B. gibt es in bestimmten Sternen entartete Materie. Das macht Astronomen oder Physiker, die darüber sprechen aber nicht zu Nazis.
    Als wir von der Lohnungleichheit bei Frauen gesprochen haben hast Du allerlei Statistiken zitiert. Wie ist das denn hier: woher kommt es, dass es vorwiegend AfD-Politikerinnen und -Politiker (oder noch weiter rechts) sind, die sich in solchen Doppeldeutigkeiten gefallen und die dann, wenn darauf angesprochen, ganz empört erklären, sie hätten doch nur deutsches Vokabular verwendet ?

    Ich meine, wenn so etwas "normal" ist, dann müsste es doch anderen Leuten anteilmässig auch regelmässig passieren.


    Freundliche Grüsse, Ralf

  4. #74
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    Zitat Zitat von Astrofreund
    c) Die Nationalsozialisten übertrugen den Begriff 'entartet' auf moderne Kunst und das mit Folgen. Der Begriff ist nicht nur den Naturwissenschaften und der Mathematik vorbehalten. Wenn es um durch Nazis missbrauchte Begriffe geht, sollte man schon über alternatives Vokabular nachdenken.
    Ja, der Begriff ist keinem Fachgebiet vorbehalten. Google mal die von Ralf erwähnte Ochlokratie. Da wird mir das im Wörterbucheintrag als "...entartete Form der Demokratie..." erklärt. Kannst Dich ja bei "Oxford Languages" melden und denen ein alternatives Vokabular vorschlagen.

    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    bei der direkten Demokratie besteht die Gefahr einer Ochlokratie. Auch unsere Landsleute vor fast 100 Jahren waren begeisterungsfähig und haben jubelnd ihren Untergang gewählt, ja selbst die Parlamentarierinnen und Parlamentarier haben den Ermächtigungsgesetzen zugestimmt.
    Bei allem möglichen bestehen Gefahren. Alles kann irgendwie entarten, um es mal so zu sagen. In der Schweiz funktioniert es hingegen gut. Mir wäre es auch neu, dass die AfD eine direkte Demokratie in Reinkultur möchte. Könnte bei einem 80 Millionenvolk auch nicht funktionieren, zumindest wüsste ich nicht wie. Wenn ich mir aber ansehe, wie derzeit unserer Volk vertreten wird, dann sehe ich doch gewisse Verkrustungserscheinungen und Arroganz von Parlamentarieren. Da würde die Einführung von bestimmten direktdemokratischen Elementen gut tun.

    Zitat Zitat von ralfkannenberg
    Moskau war schon für andere angreifende Nationen ein interessantes Ziel. Vielleicht sollte man ja etwas weniger übereifrig sein und sich z.B. mit Warschau "begnügen" .......
    Aha, wenn Du meinst. Solche Überlegungen haben jedenfalls mit den tatsächlich bestehenden politischen Fragestellungen unserer Zeit nichts zu tun. Es ist Nonsense über so etwas zu reden.

    Zitat Zitat von ralfkannenberg
    Das heisst das von mir beschriebene "Vierte Reich light" wäre für Dich soweit ok ?
    Nein. Wenn Du z. B. Gewaltenteilung und rechtsstaatliche Prinzipien in Gefahr siehst, dann sag das doch genau so. Wozu brauchst Du da ein "Reich"?

    Zitat Zitat von ralfkannenberg
    Ich beabsichtige nicht, Dir eine Plattform über doppeldeutige Begriffe im Zusammenhang mit dem Holocaust zu bieten.
    Hmm, verstehe ich nicht. Ist wohl auch nicht so wichtig.

    Zitat Zitat von ralfkannenberg
    Würde mich jemand als Nazi bezeichnen würde ich mich gar nicht angesprochen fühlen und schon gar nicht auf die Idee kommen, dass da eine "Keule" geschwungen wurde. Eher würde ich zurückfragen, wieso er oder sie zu einer solchen Einschätzung gelangt sei.
    Zurückfragen ist "schwierig", wenn das z. B. über die Medien kommuniziert wird. Sich nicht angesprochen fühlen, funktioniert generell auch nur, wenn nicht explizit gesagt wird, wer gemeint ist. So reden kann nur jemand, der in der Praxis nicht betroffen ist.

    Zitat Zitat von ralfkannenberg
    Als wir von der Lohnungleichheit bei Frauen gesprochen haben hast Du allerlei Statistiken zitiert. Wie ist das denn hier: woher kommt es, dass es vorwiegend AfD-Politikerinnen und -Politiker (oder noch weiter rechts) sind, die sich in solchen Doppeldeutigkeiten gefallen und die dann, wenn darauf angesprochen, ganz empört erklären, sie hätten doch nur deutsches Vokabular verwendet ?
    Ja, dann zeig mir erstmal Statistiken, dass das überhaupt so ist. Ich behaupte, dass erstens zum Teil andere die gleichen Begriffe verwenden, das aber niemanden stört. Dass zweitens teilweise die Begriffe lediglich mit irgendwie rechtem Gedankengut zu tun haben, aber nicht mit nationalsozialistischem. Und drittens gibt es wohl teilweise eine echte Häufung, was jetzt bei Höcke auffällt. Aber das ist insgesamt nur ein kleiner Teil.
    Geändert von Aries (26.05.2020 um 21:58 Uhr)

  5. #75
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    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Ja, der Begriff ist keinem Fachgebiet vorbehalten. Google mal die von Ralf erwähnte Ochlokratie. Da wird mir das im Wörterbucheintrag als "...entartete Form der Demokratie..." erklärt. Kannst Dich ja bei "Oxford Languages" melden und denen ein alternatives Vokabular vorschlagen.
    Hallo Aries,

    wenn es mal eine beiläufige Erwähnung wäre würde niemand etwas sagen. Doch bei den meisten AfD-Leuten hat das System; in der Wikipedia kann man deren Zitate dann auch einfach nachlesen.


    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Bei allem möglichen bestehen Gefahren. Alles kann irgendwie entarten, um es mal so zu sagen. In der Schweiz funktioniert es hingegen gut. Mir wäre es auch neu, dass die AfD eine direkte Demokratie in Reinkultur möchte. Könnte bei einem 80 Millionenvolk auch nicht funktionieren, zumindest wüsste ich nicht wie. Wenn ich mir aber ansehe, wie derzeit unserer Volk vertreten wird, dann sehe ich doch gewisse Verkrustungserscheinungen und Arroganz von Parlamentarieren. Da würde die Einführung von bestimmten direktdemokratischen Elementen gut tun.
    Was genau funktioniert in der Schweiz gut ? Die Schweizer Regierung beispielsweise wird nicht vom Volk gewählt, auch wenn die SVP das immer wieder fordert.

    Was übrigens erstaunlich ist, denn bei den Ständeratswahlen, welche direkt sind, ist die SVP gemessen an ihrem Stimmenanteil massiv untervertreten.


    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Aha, wenn Du meinst. Solche Überlegungen haben jedenfalls mit den tatsächlich bestehenden politischen Fragestellungen unserer Zeit nichts zu tun. Es ist Nonsense über so etwas zu reden.
    Da wäre ich mir nicht so sicher.


    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Nein. Wenn Du z. B. Gewaltenteilung und rechtsstaatliche Prinzipien in Gefahr siehst, dann sag das doch genau so. Wozu brauchst Du da ein "Reich"?
    Weil das nur der Anfang ist. Eine AfD-/NPD-Koalition mündet innerhalb eines Jahrzehntes ins Vierte Reich, da braucht man sich keinen Illusionen hinzugeben. Man wird von Glück sprechen können, wenn das ganze nicht zum 3.Weltkrieg führt. Aber die Wählerinnen und Wähler verschliessen die Augen und stellen sich auf den Standpunkt, dass die AfD das Gute von "damals" übernimmt und die damaligen Fehler vermeidet. Wobei man sich noch darüber streiten kann, was konkret zu den Fehlern gehört.


    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Hmm, verstehe ich nicht. Ist wohl auch nicht so wichtig.
    Ok, dann biete ich Dir eben eine Plattform: wie würdest Du den Holocaust und dabei ganz konkret das KZ Auschwitz in den historischen Kontext einbetten - war das wirklich alles so schlimm oder gab es da nur einige zweifelsohne verabscheuenswürdige Übergriffe, während die übrigen Darstellungen Phantasien der Linken und entsprechend masslos übertrieben sind ? Dass ich keinerlei Zweifel an den historischen und zeitgenössischen Darstellungen habe dürfte bekannt sein, aber andere sehen das ja vielleicht auch anders.


    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Zurückfragen ist "schwierig", wenn das z. B. über die Medien kommuniziert wird. Sich nicht angesprochen fühlen, funktioniert generell auch nur, wenn nicht explizit gesagt wird, wer gemeint ist. So reden kann nur jemand, der in der Praxis nicht betroffen ist.
    Und woran liegt es, dass ich in der Praxis nicht betroffen bin ?


    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Ja, dann zeig mir erstmal Statistiken, dass das überhaupt so ist. Ich behaupte, dass erstens zum Teil andere die gleichen Begriffe verwenden, das aber niemanden stört. Dass zweitens teilweise die Begriffe lediglich mit irgendwie rechtem Gedankengut zu tun haben, aber nicht mit nationalsozialistischem. Und drittens gibt es wohl teilweise eine echte Häufung, was jetzt bei Höcke auffällt. Aber das ist insgesamt nur ein kleiner Teil.
    Wenn Dein "drittens" stimmt brauche ich wohl keine Statstiken zu bemühen. Allerdings beschränkt sich das ganze nicht auf Höcke, den Du nun zum alleinige Buhmann machen willst. Und es ist auch nicht ein insgesamt nur kleiner Teil. Schau Dir die Wikipedia an, da wirst Du fündig. Da sind natürlich auch AfD'ler dabei, die sich zu fein für solche Ausdrücke sind. Aber ein Dementi von denen (z.B. Jörg Meuthen) sucht man vergebens.

    Aber die wirklichen Verantwortlichen, das sind diejenigen, die solche Politikerinnen und Politiker wählen !


    Freundliche Grüsse, Ralf
    Geändert von ralfkannenberg (27.05.2020 um 00:54 Uhr)

  6. #76
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    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    wenn es mal eine beiläufige Erwähnung wäre würde niemand etwas sagen. Doch bei den meisten AfD-Leuten hat das System; in der Wikipedia kann man deren Zitate dann auch einfach nachlesen.
    Bernd Lucke hat einmal von "Entartung der Demokratie" gesprochen, und schon gab es Nazi-Vorwürfe. Wenn es hingegen im Worterbuch steht, stört es niemanden. Jetzt versuchst Du mit anderen Zitaten abzulenken, bei denen jeweils eine eigene Sachlage besteht, anstatt das hier einmal am konkreten Begriff "Entartung" auszudiskutieren.

    Zitat Zitat von ralfkannenberg
    Was genau funktioniert in der Schweiz gut ?
    Die Schweiz hat mehr direktdemokratische Elemente als Deutschland und ist dennoch keine Ochlokratie, oder?

    Zitat Zitat von ralfkannenberg
    Weil das nur der Anfang ist. Eine AfD-/NPD-Koalition mündet innerhalb eines Jahrzehntes ins Vierte Reich, da braucht man sich keinen Illusionen hinzugeben.
    Ich denke, wir schätzen die Lage einfach zu unterschiedlich ein. Dem Szenario würde ich etwa eine 0,0001% Wahrscheinlichkeit geben. Bei Dir hört sich das an als hätte es ein 25% Wahrscheinlichkeit oder so ähnlich. Bei so unterschiedlicher Tatsacheneinschätzung, bringt es wohl auch nichts, weiterzudiskutieren. Da könnte man genauso gut mit einem Verschwörungstheoretiker diskutieren.

    Zitat Zitat von ralfkannenberg
    Ok, dann biete ich Dir eben eine Plattform: wie würdest Du den Holocaust und dabei ganz konkret das KZ Auschwitz in den historischen Kontext einbetten - war das wirklich alles so schlimm oder gab es da nur einige zweifelsohne verabscheuenswürdige Übergriffe, während die übrigen Darstellungen Phantasien der Linken und entsprechend masslos übertrieben sind ? Dass ich keinerlei Zweifel an den historischen und zeitgenössischen Darstellungen habe dürfte bekannt sein, aber andere sehen das ja vielleicht auch anders.
    Natürlich war das alles wirklich so schlimm. Auschwitz war dabei das größte Vernichtungslager. Da bin ich mir sicher, erstens weil die Sache für zu groß halte, als dass es eine Lüge sein könnte (bin deswegen auch allgemein ziemlich skeptisch gegenüber Verschwörungstheorien), zweitens weil es sehr gut zu Hitlers Ideologie passt, wie er sie auch bereits in Mein Kampf niedergeschrieben hatte, und drittens weil ich familiäre Quellen habe (Urgroßvater hat es bestätigt, Großvater geleugnet aber einmal in hohem Alter doch gestanden).

    Mich wundert es schon,dass Du mir diese Frage stellst, aber bei all den Verschwörungstheoretikern, die heutzutage rumlaufen, vielleicht kein Wunder. Zeigt aber auch erneut, dass Du bei gewissen Schlussfolgerungen und Verdächtigungen sehr schnell bist.

    Zitat Zitat von ralfkannenberg
    Und woran liegt es, dass ich in der Praxis nicht betroffen bin ?
    Naja, ich würde Dich schon zu den linkesten 20% der Bevölkerung zählen. Von denen, die vom Vorwurf betroffen sind, sind allerdings bei weitem nicht alle zurecht betroffen.

    Zitat Zitat von ralfkannenberg
    Wenn Dein "drittens" stimmt brauche ich wohl keine Statstiken zu bemühen. Allerdings beschränkt sich das ganze nicht auf Höcke, den Du nun zum alleinige Buhmann machen willst. Und es ist auch nicht ein insgesamt nur kleiner Teil. Schau Dir die Wikipedia an, da wirst Du fündig.
    Wir brauchen das nicht weiter zu diskutieren. Ich werde jetzt auch nicht für Dich irgendwelche Anschuldigungen raussuchen. Bei meiner Aussage bleibe ich.

  7. #77
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    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Wir brauchen das nicht weiter zu diskutieren. Ich werde jetzt auch nicht für Dich irgendwelche Anschuldigungen raussuchen. Bei meiner Aussage bleibe ich.
    Oder wie der Psychologe sagen würde: "Die Diskussion erreicht für ihn einen kritischen Zustand und er zeigt ein typisches Ausweichverhalten. Beharren auf seiner Aussage führt seinen Diskussionstil zu kindlicher Bockigkeit."
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  8. #78
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    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Bernd Lucke hat einmal von "Entartung der Demokratie" gesprochen, und schon gab es Nazi-Vorwürfe. Wenn es hingegen im Worterbuch steht, stört es niemanden.
    Hallo Aries,

    ich erlaube mir, Gesinde Schwan für mich sprechen zu lassen, sie kann das besser als ich:

    Lucke hatte sich mit dem Hinweis verteidigt, der Ausdruck Entartung sei nicht auf die nationalsozialistische Terminologie beschränkt. Er finde beispielsweise Gebrauch, wenn ein Arzt von einer Krebszelle als einer entarteten Zelle spreche.

    Zu Recht merkte Gesine Schwan an, dass die Sache dadurch keineswegs besser werde, und bot auch eine sprachliche Alternative an: Sie selbst empfinde Angela Merkels Umgang mit dem Parlament in Sachen Europapolitik, auf den sich die umstrittenen Äußerungen des AfD-Sprechers bezogen, selbst als "Missachtung". Damit war eine unproblematischere und nicht minder vorwurfsvolle Formulierung gefunden.
    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Jetzt versuchst Du mit anderen Zitaten abzulenken, bei denen jeweils eine eigene Sachlage besteht, anstatt das hier einmal am konkreten Begriff "Entartung" auszudiskutieren.
    Ganz im Gegenteil ! Es ist nicht ein Fauxpas, der jedem mal aus Gedankenlosigkeit passieren kann, sondern ist ist diese konsequente Aneinanderreihung von Fauxpas, sprich angeblichen Wortspielen mit Nazi-Vokabular. Ein Einzelfall liesse sich sicherlich problemlos erklären, aber doch nicht diese Häufung, wie wir sie bei der AfD vorfinden. Ganz zu schweigen davon, dass Sachargumente ohne Fauxpas und Sprachvergleiche mit Nazivokabular auskommen.

    Das ist das eine.

    Das andere ist, dass die Betroffenen auch noch darauf beharren, dass das gut sei, was sie gesagt haben, statt einzuräumen, dass da eine Gedankenlosigkeit passiert ist. Statt dessen wird bei allernächster Gelegenheit das nächste "Wortspiel" mit Nazi-Vokabular getätigt - von Einsicht keinerlei Spur. Wie war denn das noch, als Frau Weidel und Herr Gauland im Fernsehen lang und breit Herrn Brandners "Judaslohn" auch noch verteidigt haben ! Peinlicher ging es ja wirklich nicht mehr. Aber das kann den beiden natürlich egal sein, denn die Anständigen wählen diese Partei ohnehin nicht. Aber die, die solches Vokabular gut finden, die sind vielleicht tatsächlich bereit, beim nächsten Mal ihr Kreuzchen neben der AfD zu machen.


    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Die Schweiz hat mehr direktdemokratische Elemente als Deutschland und ist dennoch keine Ochlokratie, oder?
    Auch in der Schweiz gab es Abstimmungen, die der Pöbel gewonnen hat ! - Leute, die ihr Gehirn ausgeschaltet haben und blind Christoph Blocher gefolgt sind. Mit der Folge, dass die anderen Politikerinnen und Politiker dann zu jahrelangen zähen bilateralen Verhandlungen mit der EU gezwungen waren, während sich dieser Pöbel darin gefallen hat, es dem Establishment einmal so richtig gezeigt zu haben. Deswegen ist die Schweiz nicht nur nicht in der EU, sie ist ja nicht einmal im EWR. - Und die Ergebnisse der Zuwanderungsinitiative und zum Minarettverbot sind auch keine Heldentaten, die der Pöbel da vollbracht hat. Allerdings hat Blocher es dann in der Regierung masslos übertrieben und wurde mit Schimpf und Schande bei den nächsten Erneuerungswahlen aus dem Amt gejagt !

    Oh doch - der Anteil des Pöbels in der Schweizer Bevölkerung ist leider weit grösser als man gemeinhin annimmt ! - Was indes interessant ist - bei den Ständeratswahlen ist dieser Pöbel nicht mehr zu sehen, da wird fundiert argumentiert und gewählt. Aber bei Volksabstimmungen lässt sich die Bevölkerung zu stark von Meinungsmacherinnen und Meinungsmachern beeinflussen statt die besonnenen Ausführungen des Bundesrates, dem übrigens auch gemässigte SVP-Vertreterinnen und -Vertreter (derzeit nur Vertreter) angehören - andere werden seit dem Blocher-Flop nicht mehr gewählt und Ueli Maurer ist eben doch nicht so der Hardliner wie viele ihn wahrgenommen haben; das hat die Bundesversammlung damals richtig beurteilt.


    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Ich denke, wir schätzen die Lage einfach zu unterschiedlich ein. Dem Szenario würde ich etwa eine 0,0001% Wahrscheinlichkeit geben.
    Deine Meinung.


    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Bei Dir hört sich das an als hätte es ein 25% Wahrscheinlichkeit oder so ähnlich.
    Wie bitte ?? 25% ? Geht es Dir noch gut ? Die Wahrscheinlichkeit liegt bei nahezu 100%. Hör doch bitte auf, diese Gefahr so konsequent zu verharmlosen - damit riskierst Du nur, dass vollendete Tatsachen geschaffen werden und es kein Zurück mehr gibt. Ob das für Dich ein Problem wäre sei dahingestellt, aber ich bin der Meinung, dass sich die Fehler der Geschichte - also der berühmte "Vogelschiss" Gaulands - nicht wiederholen dürfen. Und so anders als damals im Dritten Reich ist das ganze auch nicht. Damals gab es viele Arme, die Arbeitslosigkeit war hoch, damals gab es unheilige Allianzen, d.h. absolute Mehrheiten, wenn die Linken und die Rechten gemeinsam gegen etwas gestimmt haben, damals schon gab es die "Schwatzbude", an die uns auch der heutige Bundestag manchmal erinnert, und die Volksmeinung, dass die Regierung zu wenig für die eigenen Leute mache, u.s.w. Was muss denn noch geschehen, damit Du nicht mehr länger wegschaust ?


    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Bei so unterschiedlicher Tatsacheneinschätzung, bringt es wohl auch nichts, weiterzudiskutieren. Da könnte man genauso gut mit einem Verschwörungstheoretiker diskutieren.
    Da hast Du zweifelsohne recht, wobei ich Dir das mit den 0,0001% Wahrscheinlichkeit nicht abnehme, dazu bist Du viel zu intelligent.


    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Natürlich war das alles wirklich so schlimm. Auschwitz war dabei das größte Vernichtungslager. Da bin ich mir sicher, erstens weil die Sache für zu groß halte, als dass es eine Lüge sein könnte (bin deswegen auch allgemein ziemlich skeptisch gegenüber Verschwörungstheorien), zweitens weil es sehr gut zu Hitlers Ideologie passt, wie er sie auch bereits in Mein Kampf niedergeschrieben hatte, und drittens weil ich familiäre Quellen habe (Urgroßvater hat es bestätigt, Großvater geleugnet aber einmal in hohem Alter doch gestanden).

    Mich wundert es schon,dass Du mir diese Frage stellst, aber bei all den Verschwörungstheoretikern, die heutzutage rumlaufen, vielleicht kein Wunder. Zeigt aber auch erneut, dass Du bei gewissen Schlussfolgerungen und Verdächtigungen sehr schnell bist.
    Moment, bitte keine Argumentationsumkehr: Ausgangspunkt war das Wortspiel "Auschwitz / ausschwitzen" und als ich das angesprochen habe, hast Du erwidert, dass Du nicht glaubst, dass Höcke seine Gegner vergasen wolle. Was soll denn dieser Unfig ? Niemand glaubt, dass Höcke seine Gegner vergasen will. Dass das nicht das Ziel von diesem Wortspiel ist ist also offenbar. Danach hast Du Dich ahnungslos gestellt und daraufhin habe ich mir erlaubt, in diesem Zusammenhang eine konkrete Frage zu stellen, und zwar bewusst so, dass Du jederzeit problemlos und ohne Schaden zu nehmen aus der Nummer wieder herauskommst. - Daraus nun zu schliessen, dass ich bei gewissen Schlussfolgerungen und Verdächtigungen sehr schnell sei ist nun wirklich sehr weit hergeholt. Wenn dem so wäre hätte ich übrigens ganz anders gefragt.

    Aber wie auch immer: Deine Stellungnahme ist gut und aus meiner Sicht gibt es da auch nichts zu ergänzen, danke für Dein Vertrauen aus der familiären Erfahrung - Dein Grossvater hat da offensichtlich Zeit seines Lebens sehr darunter gelitten.Sollte das nicht Anlass genug sein, sich dafür zu engagieren, dass es in 20 Jahren nicht wieder Grossväter geben muss, die Zeit ihres Lebens unter solchen Sitationen leider müssen ?

    Deinem Grossvater ist übrigens kein Vorwurf zu machen - nicht jeder von uns ist zum Helden geboren und das kann man auch nicht erwarten und das braucht man auch nicht zu erwarten.


    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Naja, ich würde Dich schon zu den linkesten 20% der Bevölkerung zählen.
    Das wäre irgendwo bei rot-grün. Ja, damit liegst Du richtig, auch wenn ich manchmal die FDP gewählt habe.


    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Von denen, die vom Vorwurf betroffen sind, sind allerdings bei weitem nicht alle zurecht betroffen.
    Aber mehr als Du nun wahrhaben möchtest. Aber sicher - gewiss nicht alle, da hast Du recht. Manche wie Jenninger haben sich einfach nur ungeschickt angestellt, was sogar die Opposition sehr bedauert hat.


    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Wir brauchen das nicht weiter zu diskutieren. Ich werde jetzt auch nicht für Dich irgendwelche Anschuldigungen raussuchen. Bei meiner Aussage bleibe ich.
    Sollten wir aber, denn wer die Sprache kontrolliert, der kontrolliert auch die Macht. Und da kommen auch beide Themen zusammen: diese permanten Andeutungen zu Nazi-Vokabular, die man dann vehement verteidigt, und der nicht nur von Dir kritisierte "Gendersprech".


    Freundliche Grüsse, Ralf
    Geändert von ralfkannenberg (28.05.2020 um 00:58 Uhr)

  9. #79
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    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    . Was muss denn noch geschehen, damit Du nicht mehr länger wegschaust ?
    Hallo Ralf,

    für Aries muss erst das Vierte Reich und dessen katstrophaler Untergang über uns kommen. Sollten wir Menschen danach noch existent sein, kannst Du mit ihm weiter diskutieren. Im Moment ist die "Vogelschiss"-Ideologie zu tief in ihm verankert und verhindert jedwedes vernunftbasiertes Diskutieren. Seine verwendeten Argumente, seine ständigen Verdrehungen der Fakten und seine katastrophalen Verharmlosungen zeigen das deutlich. Es ist kein Zufall, dass wir ständig an die AfD erinnert werden. Aber er ist auch nicht in der Lage, andere Argumente zu verstehen. Für ihn ist offenbar die AfD die große Offenbarung und die Zukunft in Freiheit und Volksabstimmung. Wie gesagt ... nach dem Untergang dieses erhofften völkischen Reiches kann man weiter diskutieren.

    Gruß, Astrofreund
    „Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vorneherein ausgeschlossen erschien.“
    A. Einstein

  10. #80
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    Zitat Zitat von astrofreund Beitrag anzeigen
    für Aries muss erst das Vierte Reich und dessen katstrophaler Untergang über uns kommen.
    Hallo zusammen,

    das nächste Puzzlesteinchen: Geheimes Waffenlager: Deutsche Eliteeinheit wird durchleuchtet

    Bei der Durchsuchung des Grundstücks des Soldaten fanden die Ermittler unter anderem zwei Kilo Sprengstoff und Zünder, ein Maschinengewehr und diverse andere Waffen sowie mehrere Tausend Stück Munition. Ein Teil stammt aus Bundeswehrbeständen. Das wirft zugleich die Frage auf, ob der Soldat Komplizen hatte. Denn eigentlich soll ein Mehraugen-Prinzip sicherstellen, dass Soldaten nichts mitgehen lassen, schon gar nicht Waffen. Der Soldat war aber ausgestattet wie für einen Krieg.
    Und das darf dabei natürlich auch nicht fehlen:

    damals hatte er an einer Abschiedsfeier eines KSK-Kompaniechefs teilgenommen und soll den Hitlergruss gezeigt haben.

    Freundliche Grüsse, Ralf

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