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Thema: Dunkle Materie: Keine nachweisbare Wirkung auf Atomkerne

  1. #91
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    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    Hallo sekeri,

    der Artikel ist schon 18 Jahre alt. Könntest Du bitte nochmals kurz Dein Konzept vorstellen, damit ich die Leserschaft das besser beurteilen kann ?



    Besten Dank und freundliche Grüsse, Ralf
    https://www.astronews.com/forum/show...ormel-geknackt
    Stör dich nicht an den Begriff „diamagnetisch“
    Es soll den Druck bezeichnen unter dem bm,dm Wechsel wirken.

    Lg

  2. #92
    Registriert seit
    16.09.2005
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    Zitat Zitat von sekeri Beitrag anzeigen
    https://www.astronews.com/forum/show...ormel-geknackt
    Stör dich nicht an den Begriff „diamagnetisch“
    Es soll den Druck bezeichnen unter dem bm,dm Wechsel wirken.
    Hallo sekeri,

    ich wusste noch, dass Du mal etwas dazu geschrieben hast, habe es aber nicht gefunden - ich dachte auch, es wäre weniger als 2 Jahre her - wie die Zeit vergeht ...

    Danke für den Link, ich werde bei Gelegenheit mal reinschauen, allerdings ist meine ToDo-Liste derzeit sehr lang. Vielleicht möchten das ja auch andere gerne tun.


    Freundliche Grüsse, Ralf

  3. #93
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    Physiker vom XENON-Experiment glauben ein Signal der Dunklen Materie gefunden zu haben:

    https://journals.aps.org/prd/abstrac...evD.102.072004
    An excess over known backgrounds is observed at low energies and most prominent between 2 and 3 keV. The solar axion model has a
    3.4σ significance, and a three-dimensional 90% confidence surface is reported for axion couplings to electrons, photons, and nucleons.
    In der Ausgabe gibt es 5 weitere Artikel zur Prüfung der Hypothese https://journals.aps.org/prl/issues/125/16

    Grüße Dip

  4. #94
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    Hallo Thomas, (Thomas = sekeri)

    ich finde es bemerkenswert wie für Dich aus einem solchen Text:

    Quelle: https://www.spektrum.de/pdf/suw-2002...83?file&_wis=1
    Es ist bemerkenswert, wie weit wir in unseren Überlegungen gekommen sind, indem wir ausschließlich die beiden grundlegenden Symmetrieannahmen verwendet haben, ohne eine einzige Rechnung durchzuführen. Bevor wir fortfahren können, müssen wir uns aber noch einen Sachverhalt aus der Speziellen Relativitätstheorie in Erinnerung rufen, nämlich die Äquivalenz von Masse und Energie, die durch Einsteins berühmte Formel E = m c2 ausgedrückt wird. Diese Äquivalenz bewirkt, dass auch der Druck eines Gases als Quelle der Gravitation wirken muss, d. h., dass der Druck eine
    Schwerkraft ausübt: Druck auf eine Fläche kommt dadurch zustande, dass die Gasteilchen sich bewegen und gegen die Fläche stoßen. Er ist also eine Folge der Bewegung der Teilchen und muss mit der Energie verwandt sein, die in der Teilchenbewegung steckt (siehe Abb. 6). Nach Einsteins Formel ist die Bewegungsenergie der Teilchen zu einer Masse äquivalent, und diese übt ebenso eine Schwerkraft aus wie jede andere Masse. Allerdings muss der Druck eines Gases nur dann als Quelle der Gravitation berücksichtigt werden, wenn die Gasteilchen sich (beinahe) mit Lichtgeschwindigkeit bewegen, wenn es sich also um ein »relativistisches Gas« handelt; anderenfalls ist sein Beitrag vernachlässigbar klein. Das wichtigste Beispiel für ein retivistisches Gas ist eine Ansammlung von Photonen, also von Lichtteilchen. Wenn sich in unserem kugelförmigen Kleinuniversum ein Gemisch von nichtrelativistischer und relativistischer Materie befindet, müssen wir bei der Bestimmung der gesamten Gravitationskraft neben der Masse den Anteil berücksichtigen, den der Druck der relativistischen Materie beiträgt. Den weitaus größten Teil dazu steuert der Mikrowellenhintergrund bei, d. h., der relativistische Materieanteil im heutigen Universum ist fast vollständig durch den Mikrowellenhintergrund bestimmt.
    sowas

    Zitat Zitat von sekeri Beitrag anzeigen
    Das Ganze ist natürlich nur eine Theorie, aber bestechend einfach und schlüssig: Die Anziehungskraft wird in eine Druckgravitation umgewandelt. Zwei Himmelskörper ziehen einander nicht an sondern werden durch Druck auf Abstand gehalten und umkreisen sich. Raumdruckfelder sind stets in unmittelbaren Kontakt, wirken aufeinander ein und auf sich selbst zurück. Mit der Drucktheorie lassen sich auch die nicht erklärbaren Planetenbahnabweichungen innerhalb unseres Sonnensystems erklären. Die fast schon verzweifelten Astronomen hätten somit endlich eine physikalisch ausreichend geklärte Grundlage bei der Erforschung unseres Sonnensystems und müssten nicht mehr nach einem zusätzlichen Planeten, nach dunkler Materie oder dunkler Energie suchen oder mit Rechentricks arbeiten um die Abweichungen der Planetenbahnen zu erklären. Wäre das Universum so kompliziert wie es immer dargestellt wird dann könnte es gar nicht funktionieren und wäre gar nicht erst entstanden. In der Natur ist alles Geniale immer einfach. Wenn man eine Theorie entwickelt die bessere oder neue Vorhersagen erlaubt, die man mit technischen Mitteln nachweisen und reprodzieren kann, dann hat man etwas vom Universum verstanden. Falsifizier- und Reproduzierbarkeit sind die Lichter, die dir den Weg leuchten und dir sagen ob du dich auf Irrwegen befindest. Wer auf diese Lichter verzichtet, sitzt für immer im Dunkeln
    werden kann, wie Du es hier:
    Zitat Zitat von sekeri Beitrag anzeigen
    Das spiegelt mein Konzept wieder .
    nachschiebst.

    Du hast das mit dem Druck ganz offensichtlich völlig missverstanden. Ein Hinweis auf Dein ganz grundsätzliches Missverständnis hätte für Dich z.B. auch weiter unten im SuW Artikel die folgende Passage
    Kommen wir nun auf die Rolle des Drucks zurück. Wie erwähnt, ist der relativistische Materieanteil am Universum fast vollständig durch den Mikrowellenhintergrund bestimmt. Wegen der sehr geringen Temperatur der Mikrowellenstrahlung ist ihre Energiedichte heute so gering, dass wir ihren Druck und damit die von ihr ausgeübte Schwerkraft ohne weiteres vernachlässigen können.
    sein können.

    Das ist aber auch nur wieder ein Indiz dafür, daß nur das wahrgenommen wird, was scheinbar passt.

    Das was im SuW Artikel über den Druck geschrieben wurde, bezieht sich auf die Energie, die man z.B. einem Gas zuführen muß um einen entsprechenden Druck zu erzeugen. Und weil Energie und Masse äquivalent sind, trägt diese Energie auch zur Gravitation durch das Gas bei.

    Du hast anscheinend die in der üblichen Erklärung von Druck verwendete Fläche, auf die die Gasmoleküle auftreffen und dadurch einen Druck ausüben, einfach auf die Oberfläche eines Körpers (Himmelskörpers) übertragen und geglaubt, das als äquivalent für Gravitation verwenden zu können.

    Da hast Du etwas gründlich missverstanden!

    Dieser Druck wirkt auf die Wandung des Behälters in dem das Gas eingeschlossen ist als Kraft die nach außen drückt, aber den Behälter nicht verlassen kann.

    Der Druck von dem in dem obigen SuW Artikel die Rede ist, wird durch die kinetische und die potentielle Energie des Gases überhaupt erst erzeugt. Diese Energie muß bei der Berechnung der Gravitation berücksichtigt werden, denn Energie und Materie sind äquivalent. (e = m * c²) Und im Artikel steht auch, daß sich das überhaupt erst dann lohnt, wenn die Geschwindigkeiten der Massen in den relativistischen Bereich kommen.

    Als Beispiel für solche Geschwindigkeiten wurden im Atikel die Photonen herangezogen. Dabei wurde als Vereinfachung nicht erwähnt, daß Photonen keine Masse haben und ihre Energie über ihre Wellenlänge und das Plancksche Wirkungsquantum berechenbar ist. Aber es wurde ebenso beschrieben, daß das im heutigen Universum keine nennenswerte Rolle mehr bei der Berechnung der Gravitation spielt (Siehe in diesem Beitrag das zweite Zitat aus dem SuW Artikel)

    Du kannst also mit dem SuW Artikel überhaupt keine Verbindung zu Deinen Vorstellungen aus dem bei Astronews inzwischen geschlossenen Thread herstellen.


    Herzliche Grüße

    MAC

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