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Thema: Sonne: Ein ungewöhnlich ruhiger Stern seiner Klasse?

  1. #11
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    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    Zweifelsohne interessant wäre auch die Referenz 13, doch die lautet: "Materials and methods are available as supplementary materials." und ist nicht im Lieferumfang für die 30 Dollar dabei.
    Ich nehme alles zurück, das ist inbegriffen, man muss es nur separat downloaden.


    Freundliche Grüsse, Ralf

  2. #12
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    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    völlig analog gibt es auch keine weiblichen Forscher. Das wären nämlich Forscherinnen.
    Forscherinnen sind weibliche Forscher. Die einfachsten Hausfrauen wissen zwischen natürlichem und grammatikalischem Geschlecht zu unterscheiden, nur bestimmte hochtrabende neunmalkluge Intellektuelle nicht.

  3. #13
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    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Es gibt keine männlichen Forscherinnen. Das ist grober Unfug und Sprachzersetzung.
    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Forscherinnen sind weibliche Forscher.
    Hallo Aries,

    offensichtlich liegt hier eine Asymmetrie vor, die mit der Gleichberechtigung nicht verträglich ist. Du (und auch andere) begründest das mit "grober Unfug und Sprachzersetzung".

    Wie willst Du eine Gleichberechtigung erreichen, wenn das schon an der Sprache scheitert ? Zumal die vorgeschlagen Ergänzungen minimal und einfach verständlich sind, trotzdem aber aus Prinzip auf Ablehnung stossen.


    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Die einfachsten Hausfrauen wissen zwischen natürlichem und grammatikalischem Geschlecht zu unterscheiden, nur bestimmte hochtrabende neunmalkluge Intellektuelle nicht.
    Es gibt auch Männer, die den Haushalt übernehmen. Diese haben aber offenbar das Privileg, einen eigenen Begriff zu bekommen, nämlich "Hausmänner", und würden wohl auch darauf bestehen, dass sie sich bei einer Anrede "Sehr geehrte Hausfrauen" nicht angespochen fühlen, d.h. hier wird natürlich stillschweigend erwartet, dass von "Hausfrauen und Hausmännern" die Rede ist.

    Aber bei den "Forscherinnen und Forschern", da geht das angeblich nicht ...


    Freundliche Grüsse, Ralf

  4. #14
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    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Die einfachsten Hausfrauen wissen zwischen natürlichem und grammatikalischem Geschlecht zu unterscheiden, nur bestimmte hochtrabende neunmalkluge Intellektuelle nicht.
    Das sind dann wohl weibliche Hausmänner.
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  5. #15
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    Wie weit die Gleichberechtigung gediehen ist sieht man daran, dass grüne und linke Frauen bei Debatten den Männern das Wort entziehen können ohne dass die Hosenscheißer wagen aufzumucken, deshalb plädiere ich dafür nur noch "Wissenschaftlerinnen und Forscherinnen" zu benutzen.
    meine Signatur

  6. #16
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    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    offensichtlich liegt hier eine Asymmetrie vor, die mit der Gleichberechtigung nicht verträglich ist. Du (und auch andere) begründest das mit "grober Unfug und Sprachzersetzung".
    Es geht hier nicht um Gleichberechtigung. Im Englischen haben die Forscherinnen kein Problem damit, dass sie researcher genannt werden, und es für sie keine Sonderbezeichnung gibt. Hier geht es um Sprachzersetzung und Spaltung. Wenn von Forscherinnen und Forschern die Rede ist, impliziert das, es wären getrennte Gruppen. Wenn man sie als eine Einheit benennen möchte, braucht man ein Wort und das haben wir: Forscher.

    Zitat Zitat von ralfkannenberg
    Zumal die vorgeschlagen Ergänzungen minimal und einfach verständlich sind, trotzdem aber aus Prinzip auf Ablehnung stossen.
    Die sind zu lang oder komplett unverständlich.

    Zitat Zitat von ralfkannenberg
    Es gibt auch Männer, die den Haushalt übernehmen. Diese haben aber offenbar das Privileg, einen eigenen Begriff zu bekommen, nämlich "Hausmänner", und würden wohl auch darauf bestehen, dass sie sich bei einer Anrede "Sehr geehrte Hausfrauen" nicht angespochen fühlen, d.h. hier wird natürlich stillschweigend erwartet, dass von "Hausfrauen und Hausmännern" die Rede ist.

    Aber bei den "Forscherinnen und Forschern", da geht das angeblich nicht ...
    "-in", "-mann" und "-frau" sind Endungen, die über das natürliche Geschlecht Auskunft geben. "-er" gibt keine Auskunft über das natürliche Geschlecht. Siehst Du auch an Wörtern wie Mutter, oder dass es im Englischen auch die Endung "-er" gibt, ohne dass dort nach Geschlecht unterschieden wird.

    Zitat Zitat von pauli
    Wie weit die Gleichberechtigung gediehen ist sieht man daran, dass grüne und linke Frauen bei Debatten den Männern das Wort entziehen können ohne dass die Hosenscheißer wagen aufzumucken, deshalb plädiere ich dafür nur noch "Wissenschaftlerinnen und Forscherinnen" zu benutzen.
    Dass Männer im Schnitt mehr beruflichen Ehrgeiz haben als Frauen, liegt auch daran, dass Frauen darauf beim anderen Geschlecht bei der Partnerwahl mehr Wert legen als Männer. Von daher ist eine totale Gleichmacherei einfach feministischer Mumpiz. Gleichberechtigt sind Frauen längst, tatsächlich geht es hier um feministische Machtübernahme.

    Als Kompromiss könnte man sich vielleicht darauf einigen, dass wir einfach ralfkannenberg aus Gleichberechtigungsgründen als Forscherin bezeichnen, damit das Wort etwas mehr Verwendung findet.

  7. #17
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    Hallo Aries,

    da offensichtlich das Thema mit der ruhigen Sonne ohnehin nicht von Interesse ist:

    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Es geht hier nicht um Gleichberechtigung.
    Das habe ich schon bemerkt.


    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Hier geht es um Sprachzersetzung und Spaltung. Wenn von Forscherinnen und Forschern die Rede ist, impliziert das, es wären getrennte Gruppen. Wenn man sie als eine Einheit benennen möchte, braucht man ein Wort und das haben wir: Forscher.
    Ich wage die These, dass das eine bequeme Ausrede ist.


    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Die sind zu lang oder komplett unverständlich.
    Was meine These stützt.


    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    "-in", "-mann" und "-frau" sind Endungen, die über das natürliche Geschlecht Auskunft geben. "-er" gibt keine Auskunft über das natürliche Geschlecht. Siehst Du auch an Wörtern wie Mutter
    Das stimmt, für so etwas gibt es den Artikel, also "der", "die" oder "das".


    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Dass Männer im Schnitt mehr beruflichen Ehrgeiz haben als Frauen, liegt auch daran, dass Frauen darauf beim anderen Geschlecht bei der Partnerwahl mehr Wert legen als Männer. Von daher ist eine totale Gleichmacherei einfach feministischer Mumpiz.
    Du könntest noch ergänzen, dass deswegen aus Deiner Sicht die Gleichberechtigung abzulehnen ist.


    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Gleichberechtigt sind Frauen längst
    Permanente Wiederholung macht diese Aussage nicht richtig.


    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    tatsächlich geht es hier um feministische Machtübernahme.
    Das erscheint mir nun allerdings etwas sehr realitätsfremd. Aber ok: Angriff ist die beste Verteidigung der männlichen Privilegien.


    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Als Kompromiss könnte man sich vielleicht darauf einigen, dass wir einfach ralfkannenberg aus Gleichberechtigungsgründen als Forscherin bezeichnen, damit das Wort etwas mehr Verwendung findet.
    Erstens bin ich nicht in der Forschung, sondern in der Privatwirtschaft berufstätig.
    Zweitens war ich auch nicht in der Forschung tätig, da ich nach Abschluss meines Studiums sofort in der Privatwirtschaft Arbeit gefunden habe.
    Drittens selbst wenn dem nicht so wäre, dann würde ich nicht zur Gruppe der "Forscherinnen" gehören, sondern zur Gruppe der "ForscherInnen" oder "Forscherinnen und Forscher", oder meinetwegen auch zur Gruppe der "Forscher*nnen", obgleich ich weder mein Geschlecht verändert habe noch beabsichtige, dies in Zukunft zu tun, oder auch ganz einfach der "Forschenden".

    Ist das sehr schwierig für Dich, Dir das zu merken ?


    Freundliche Grüsse, Ralf

  8. #18
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    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Als Kompromiss könnte man sich vielleicht darauf einigen, dass wir einfach ralfkannenberg aus Gleichberechtigungsgründen als Forscherin bezeichnen, damit das Wort etwas mehr Verwendung findet.
    Schön, dass es hier mal wieder was zu lachen gibt .
    Freundliche Grüße, B.

    Überhaupt droht ja jedem universelle Geltung heischenden Ansatz die Sphinx der modernen Physik, die Quantentheorie - T. Kaluza, 1921

  9. #19
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    Zitat Zitat von Bernhard Beitrag anzeigen
    Schön, dass es hier mal wieder was zu lachen gibt .
    In diesem Sinne sollten wir uns vielleicht darauf einigen, dass Aries in Ariel und die Sonne in SonnIn umbenannt werden.
    Grüße, Astrofreund
    Geändert von astrofreund (05.05.2020 um 22:54 Uhr)
    „Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vorneherein ausgeschlossen erschien.“
    A. Einstein

  10. #20
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    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    Ich wage die These, dass das eine bequeme Ausrede ist.
    Na wenn es mir bequem ist, spielt es wohl keine Rolle mehr, dass es richtig ist. Ziemlich weibische Denkweise.

    Zitat Zitat von ralfkannenberg
    Das stimmt, für so etwas gibt es den Artikel, also "der", "die" oder "das".
    Also sind alle Menschen männlich weil es "der Mensch" heißt. Sehr intelligent.

    Zitat Zitat von ralfkannenberg
    Permanente Wiederholung macht diese Aussage nicht richtig.
    Jo, Gleichberechtigung hast Du auch nicht verstanden. Es bedeutet nicht, dass alles gleich ist, sondern das die gleichen Rechte bestehen. Wenn eine Frau sich z. B. entscheidet ihre Karriere hinter die Familie anzustellen, ändert das nichts an der gleichen Berechtigung zur Karriere. Gleichberechtigung besteht längst. Totale Gleichheit ist weder möglich noch erstrebenswert.

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