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Thema: interstellare Raumschiffmission: Vor- und Nachteile elektrodynamischer Antriebe

  1. #1
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    Standard interstellare Raumschiffmission: Vor- und Nachteile elektrodynamischer Antriebe

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    Hallo zusammen,

    offenbar besteht Vorstellungsbedarf zum Thema "interstellare Raumschiffmissionen: Vor- und Nachteile elektrodynamischer Antriebe". Das Thema wurde bereits hier und hier angesprochen, doch geht es da letztlich um ein wissenschaftlich fundiertes Thema, welches sich auf bereits getätigte Raummissionen bezieht.


    Um dieses Thema zu entlasten habe ich für Interessenten (zu denen ich nicht gehöre) hier im GdM einen neuen Thread eröffnet.


    Freundliche Grüsse, Ralf

  2. #2
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    Vorteil: Klingt gut. Nachteil: komplett imaginär und unphysikalisch.

    So. Zurück zu den interessanten Dingen.
    Planeten.ch - Acht und mehr Planeten
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  3. #3
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    Und was bedeutet in dem Zusammenhang "elektrodynamisch"?
    meine Signatur

  4. #4
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    Zitat Zitat von pauli Beitrag anzeigen
    Und was bedeutet in dem Zusammenhang "elektrodynamisch"?
    Jens wird es sicher alles bis ins kleinste Detail in seinem Vortrag darstellen.

  5. #5
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    Zitat Zitat von Protuberanz Beitrag anzeigen
    Jens wird es sicher alles bis ins kleinste Detail in seinem Vortrag darstellen.
    Ich versuche es mal.

    Dazu ist aber Grundlagenwissen in der Elektrotechnik, Hochspannungs-, Feldphysik und Astrophysik notwendig.
    Der elektrodynamische Antrieb bezeichnet die Ladungstrennung von externen Plasma, Ionisation von Gasen und der dadurch erzeugte Bewegungsimpuls von Protonen und Ionen
    im elektrischen Feld vor dem Raumschiff.
    Funktionsskizze dazu auf Twitter.

    Vorteile des Atriebes für die Menschheit:
    Befriedigung der Neugier über Exoplaneten.
    Bau von Kollonien auf Exoplaneten in anderen Systemen.
    Kurze und bezahlbare Raumschiffmissionen.

    Das ist erstmal die Kurzfassung.

    Gruß,
    Jens

  6. #6
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    Zitat Zitat von JensU Beitrag anzeigen
    Ich versuche es mal. Dazu ist aber Grundlagenwissen in der Elektrotechnik, Hochspannungs-, Feldphysik und Astrophysik notwendig. ...
    ... und welches davon ist bei Dir einschlägig? Nur damit wir wissen, wo wir einsteigen sollen, wenn's klemmt. Wozu ist der Elektriker gut?

  7. #7
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    Hallo JensU,

    Zitat Zitat von JensU Beitrag anzeigen
    Dazu ist aber Grundlagenwissen in der Elektrotechnik, Hochspannungs-, Feldphysik und Astrophysik notwendig.
    In der Tat!



    Zitat Zitat von JensU Beitrag anzeigen
    Der elektrodynamische Antrieb bezeichnet die Ladungstrennung von externen Plasma, Ionisation von Gasen und der dadurch erzeugte Bewegungsimpuls von Protonen und Ionen
    im elektrischen Feld vor dem Raumschiff.
    Ah ha!


    Zitat Zitat von JensU Beitrag anzeigen
    Funktionsskizze dazu auf Twitter.
    Ich werde mich nicht bei Twitter anmelden!

    Gib Dir Mühe!

    Beschreibe wie Du die nötige Mindestgeschwindigkeit für Deine Art der Energiegewinnung erreichen willst.
    Beschreibe den Vorgang genauer, insbesondere, wie Du den relativen Impuls der Ionen mit denen Dein Raumschiff kollidiert, mit der gewonnenen Fusionsenergie kompensierst.
    Beschreibe wie Du die nötige Kernfusion realisierst.
    Beschreibe wie Du wieder abbremst.
    Beschreibe wie Du das nötige Magnetfeld für das Aufsammeln der Protonen aus dem interstellaren Medium erzeugst und stabilisierst und von der Besatzung abschirmst.



    Zitat Zitat von JensU Beitrag anzeigen
    Vorteile des Atriebes für die Menschheit:
    Befriedigung der Neugier über Exoplaneten.
    Wenn’s denn funktioniert und wenn die, die das Geld geben damit zufrieden sind, daß die Ergebnisse sie zu Lebzeiten nicht mehr erreichen.



    Zitat Zitat von JensU Beitrag anzeigen
    Bau von Kollonien auf Exoplaneten in anderen Systemen.
    wie müßte denn ein solcher Planet Deiner Meinung nach aussehen, also welche Eigenschaften haben?



    Zitat Zitat von JensU Beitrag anzeigen
    Kurze und bezahlbare Raumschiffmissionen.
    Mit welchem Zeitrahmen rechnest Du denn? Wie hoch wären denn diese ‚bezahlbaren Kosten‘ für Dich?



    Zitat Zitat von JensU Beitrag anzeigen
    Das ist erstmal die Kurzfassung.
    mit dem offensichtlichen Vorteil, daß Du nichts sagst worüber man diskutieren könnte.


    Herzliche Grüße

    MAC

  8. #8
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    Zitat Zitat von Herr Senf Beitrag anzeigen
    ... und welches davon ist bei Dir einschlägig? Nur damit wir wissen, wo wir einsteigen sollen, wenn's klemmt. Wozu ist der Elektriker gut?
    Die Elektrotechnik kommt im Raumschiff oder Raumsonde im Energiespeicher und Ladungstrennungsmaschinen zur Anwendung.

    Gruß,
    Jens

  9. #9
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    Zitat Zitat von mac Beitrag anzeigen
    Hallo JensU,

    In der Tat!



    Ah ha!


    Ich werde mich nicht bei Twitter anmelden!

    Gib Dir Mühe!

    Beschreibe wie Du die nötige Mindestgeschwindigkeit für Deine Art der Energiegewinnung erreichen willst.
    Beschreibe den Vorgang genauer, insbesondere, wie Du den relativen Impuls der Ionen mit denen Dein Raumschiff kollidiert, mit der gewonnenen Fusionsenergie kompensierst.
    Beschreibe wie Du die nötige Kernfusion realisierst.
    Beschreibe wie Du wieder abbremst.
    Beschreibe wie Du das nötige Magnetfeld für das Aufsammeln der Protonen aus dem interstellaren Medium erzeugst und stabilisierst und von der Besatzung abschirmst.



    Wenn’s denn funktioniert und wenn die, die das Geld geben damit zufrieden sind, daß die Ergebnisse sie zu Lebzeiten nicht mehr erreichen.



    wie müßte denn ein solcher Planet Deiner Meinung nach aussehen, also welche Eigenschaften haben?



    Mit welchem Zeitrahmen rechnest Du denn? Wie hoch wären denn diese ‚bezahlbaren Kosten‘ für Dich?



    mit dem offensichtlichen Vorteil, daß Du nichts sagst worüber man diskutieren könnte.


    Herzliche Grüße

    MAC
    Funktionsskizzen kann ich auch zusenden, wer nicht bei Twitter angemeldet ist.
    Für Kollonien kommen Erd ähnliche Planeten in Frage, die geringfügig größer sind.
    Die Raumschiffe für Kurzeitmissionen nehmen Lebensmittel mit.
    Für Langzeitmissionen werden Lebensmittel im Raumschiff produziert.
    Die Baukosten hängen dann von der Astronautenanzahl ab.
    Bezahlbar sind die Kosten, die man bereit ist auszugeben.
    Zum Beispiel 2 Billionen Dollar

    Die jeweilige Raumschiffmasse berechnet sich über den verfügbaren Gesamtimpuls
    (Flächenquerschnitt als Kreisfläche) A x (m (Protonen und Ionenmasse cm3) x v(98% der Lichtgeschwindigkeit))

    Gruß,
    Jens

  10. #10
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    Hallo JensU,

    Zitat Zitat von JensU Beitrag anzeigen
    Funktionsskizzen kann ich auch zusenden, wer nicht bei Twitter angemeldet ist.
    Wir diskutieren hier im Forum. Die einzige externe Quelle die ich akzeptiere, wäre ein Link den ich selber aufrufen kann, ohne mich anzumelden.



    Zitat Zitat von JensU Beitrag anzeigen
    Für Kollonien kommen Erd ähnliche Planeten in Frage, die geringfügig größer sind.
    Was genau verstehst Du unter Erdähnlich? (also was für eine Atmosphäre? Wasser/Land Verhältnis? Belebt/unbelebt? Solarkonstante?)



    Zitat Zitat von JensU Beitrag anzeigen
    Die Raumschiffe für Kurzeitmissionen nehmen Lebensmittel mit.
    Für Langzeitmissionen werden Lebensmittel im Raumschiff produziert.
    Du schuldest nach wie vor eine schlüssige Erklärung wie Du dieses Problem überwinden willst.
    Umsetzbar ist das Konzept nach dem heutigen technischen Stand nicht. Neben vielen ungeklärten Detailfragen fehlt die Technologie für einen Fusionsreaktor, der nach dem Prinzip des Staustrahltriebwerkes arbeitet. Auch das Problem der Erzeugung eines ausreichend starken Magnetfeldes bei gleichzeitiger Abschirmung der Besatzung vor diesem ist ungeklärt.
    Aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Bussardkollektor
    Und ausführlicher:
    http://www.projectrho.com/public_htm...lowerlight.php
    https://engineering.fandom.com/wiki/Bussard_ramjet




    Zitat Zitat von JensU Beitrag anzeigen
    Die Baukosten hängen dann von der Astronautenanzahl ab.
    Wie bei einem Kreuzfahrtschiff?



    Zitat Zitat von JensU Beitrag anzeigen
    Bezahlbar sind die Kosten, die man bereit ist auszugeben.
    Das ist auch so schön nichtssagend. Ich bin ganz sicher, daß das nicht das einzige Kriterium ist.
    Cäsar z.B. hätte, egal wozu er bereit gewesen wäre, keine Mondrakete bezahlen können.



    Zitat Zitat von JensU Beitrag anzeigen
    Zum Beispiel 2 Billionen Dollar
    Also ganz grob 2% des derzeitigen Bruttoweltprodukts?



    Zitat Zitat von JensU Beitrag anzeigen
    Die jeweilige Raumschiffmasse berechnet sich über den verfügbaren Gesamtimpuls
    (Flächenquerschnitt als Kreisfläche) A x (m (Protonen und Ionenmasse cm3) x v(98% der Lichtgeschwindigkeit))
    Interessant!

    Ich setze mal ein paar Zahlen ein:

    A=1.000.000 m²
    m=8,4E-27 kg (quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Proton und https://de.wikipedia.org/wiki/Interplanetares_Medium
    98% c = 2,94E8 m/s

    Ergibt eine ‚Masse‘ von 2,45 E-12 kg m^3 / s ???

    Könntest Du mir erklären, was für eine physikalische Einheit das ist?
    Besser noch, könntest Du Dir beim Aufschreiben einer solchen ‚Formel‘ tatsächlich mal die Mühe machen darüber nachzudenken was Du da hinschreibst?

    Herzliche Grüße

    MAC

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