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Thema: Massnahmen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2: angemessen oder Panikmache ?

  1. #61
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    Zu dem Thema möchte ich mal des Dashboard des Robert Koch-Instituts präsentieren.

    https://experience.arcgis.com/experi...3b17327b2bf1d4

    Hatten wir in Deutschland am 3.März noch 65 Neuinfizierte zu verzeichnen, so stieg deren Anzahl am 17.März auf 2400 (siehe rechts unten).

    Will man der Grafik Glauben schenken, so wären wir auch schon über dem Berg. Aber schaun'mer mal wie's weiter geht.

  2. #62
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    Zitat Zitat von julian apostata Beitrag anzeigen
    Zu dem Thema möchte ich mal des Dashboard des Robert Koch-Instituts präsentieren.

    ... Will man der Grafik Glauben schenken, so wären wir auch schon über dem Berg. Aber schaun'mer mal wie's weiter geht.
    Ist gut gemacht und liefert auf wenig Raum viel Infos. Aber übern Berg ... wäre schön ... nur wenn Du Dir mal so Länder ansschaust - es gibt immer Tage mit weniger Fällen. Dafür die folgenden Tage wieder heftiger. Wenn das 4 bis 5 Tage weiter so abwärts ginge, wären wir wohl übern ERSTEN Berg. Nur den Virus hätten wir dann noch lange nicht besiegt. Da braucht es Medikamente und Impfung oder 70 Millionen Deutsche hatten das Dings mal ... Richtig, schaun'mer mal.

    Gruß, Astrofreund

    P.S.: Wenn ich "zu Fuß" die Zahlen nachrechne - komme ich für gestern auf 2.801 und für heute auf 2.958 neue Fälle. Irgendwo stimmt da irgendwie was nicht?
    Geändert von astrofreund (20.03.2020 um 16:08 Uhr)
    „Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vorneherein ausgeschlossen erschien.“
    A. Einstein

  3. #63
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    Ja, diese Dashboards sind echt schick Hier das entsprechende JH-Dashboard: https://coronavirus.jhu.edu/map.html
    Johns Hopkins ist etwas aktueller, liegt wohl daran wann jedes Institut die Meldungen bündelt welche eingehen. Bei RKI kommt mir die Aktualisierung unregelmäßiger vor, und i.d.R. einen halben Tag hintendran. WHO ist sogar fast zwei Tage hintendran, die berichten dann heute irgendwann über das, was von vorgestern bis gestern 10 Uhr passiert ist.

    Genau werden die neuen Fälle sowieso in keinem Fall abgebildet: es gibt je nach Dringlichkeit verschiede Prios (z.B. schwerer klinischer Fall vs. Kontaktperson- oder Nachkontrolle), wann ein Test drankommt.
    Die tägl. neuen Fälle allein betrachtet haben zudem die größten Schwankungen. Kumuliert (=Gesamtinfektionen) betrachtet glättet sich das dagegen mehr, daher betrachte ich lieber diese Zahlen statt der Statistik bei RKI rechts unten. Macht ja einen riesigen Unterschied ob ich 500 direkt mit 1000 vergleiche, oder 20500 mit 21000.

    Über'n Berg sind wir noch nicht, aber da JH bis heute mittag statt meiner errechneten 29000 erst 26.159 Fälle gezählt hat, dürfen wir tatsächlich vorsichtig optimistisch sein. Der Trend muss aber anhalten um da wirklich eine Aussage treffen zu können. Schauen wir wie sich das die kommenden Tage entwickelt.

  4. #64
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    Das Robert-Koch-Institut nimmt nur die "geprüften" Zahlen der Gesundheitsämter, deswegen Meldelücken zum Wochenende und Frage der Aktualität.
    Für mich unverständlich, daß in einer solchen Situation die/alle Gesundheitsämter nicht Bereitschaftsdienst machen: Freitag ab eins macht jeder seins

    Hopkins nimmt alle Meldungen, die sie kriegen - Internet macht's möglich. Der Trend ist zwar stimmig, aber die Zuverlässigkeit muß man berücksichtigen.
    Die Richtigkeit aller Angaben von Quellen, die man selbst im Netz findet, hinkt bestimmt 3 Tage hinterher. Von 14(?) Staaten gibt es gar keine Zahlen.

  5. #65
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    Zitat Zitat von joeydee Beitrag anzeigen
    Über'n Berg sind wir noch nicht, (...), dürfen wir tatsächlich vorsichtig optimistisch sein.
    Hallo joeydee,

    in der Schweiz haben sich die Todesfälle über das Wochenende verdreifacht.

    Es fällt mir nicht leicht, darin irgendeinen wie auch immer gearteten "Optimismus" erkennen zu sollen.


    Freundliche Grüsse, Ralf

  6. #66
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    Hallo Ralf und joeydee,

    der Optimismus darf sich auf die Anzahl der Neuerkrankten richten. In Deutschland sieht es nach Trendwende aus und Südkorea meldet diese. Die Anzahl der Erkrankten wird noch einige Wochen ansteigen - bis die Anzahl Neuerkrankter bei Null liegt. Die Anzahl der Verstorbenen wird leider auch danach noch ansteigen. Die verstorbenen Menschen hatten eine längere Erkrankungszeit. Bis alle Erkrankten gesund sind und keine Todesfälle durch Corona auftreten, wird es daher noch mal Wochen länger dauern. An den Zahlen für China ist das erkennbar.

    Spannend wird, wie die Einschränkungen gelockert werden, ohne dass die nächste Welle ins Rollen kommt. Auch hier hat China begonnen und dies zum großen Teil noch sehr vorsichtig. Solange keine Impfung möglich ist, bleiben viele Fragezeichen. Evtl. einsetzbare, bereits zugelassene Medikamente werden in großem Stil derzeit klinisch getestet. Einsatz im Spätsommer vielleicht? Insgesamt sieht es nicht hoffnungslos aus. Es wird eine Zeit nach Corona geben. Leider für viele Menschen eine schwerere Zeit.

    Gruß, Astrofreund
    Geändert von astrofreund (23.03.2020 um 12:56 Uhr)
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  7. #67
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    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    Hallo joeydee,

    in der Schweiz haben sich die Todesfälle über das Wochenende verdreifacht.

    Es fällt mir nicht leicht, darin irgendeinen wie auch immer gearteten "Optimismus" erkennen zu sollen.


    Freundliche Grüsse, Ralf
    Hallo Ralf.
    Du hast diesen Thread eröffnet mit der Frage ob getroffene Maßnahmen zur Eindämmung sinnvoll sind.
    Ich versuche, das anhand öffentlich zugänglicher Zahlen irgendwie grob abzuschätzen und zu belegen wie ich zu diesen Einschätzungen komme, ab wann eine Tendenz voraussichtlich zu erwarten sein könnte, und unter welchen Voraussetzungen meine Einschätzung überhaupt gilt (u.a.: "Der Trend muss aber anhalten um da wirklich eine Aussage treffen zu können").

    Ich habe von Anfang meiner Posts an darauf hingewiesen, dass ich die Entwicklung in Deutschland betrachte (#17). Sowie die Tendenz der Neuinfektionen, nicht der Todesfälle.
    Es sollte auch klar sein, dass die Kurve von Todesfällen einer etwaigen positiven Tendenz von weniger Neuinfektionen erst mit einem gewissen Zeitversatz folgen kann. Was dennoch eine positive Gesamtentwicklung wäre, da das eine das andere bedingt.
    Meine Aussage gleichzeitig auf andere Länder und Fallzahlen zu beziehen macht daher keinen Sinn.

  8. #68
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    Zitat Zitat von joeydee Beitrag anzeigen
    Du hast diesen Thread eröffnet mit der Frage ob getroffene Maßnahmen zur Eindämmung sinnvoll sind.
    Ich versuche, das anhand öffentlich zugänglicher Zahlen irgendwie grob abzuschätzen und zu belegen wie ich zu diesen Einschätzungen komme, ab wann eine Tendenz voraussichtlich zu erwarten sein könnte, und unter welchen Voraussetzungen meine Einschätzung überhaupt gilt (u.a.: "Der Trend muss aber anhalten um da wirklich eine Aussage treffen zu können").
    Hallo joeydee,

    das ist richtig, ich muss aber auch einräumen, dass ich damals überhaupt nicht damit gerechnet habe, dass die Todeszahlen auch in unseren doch eigentlich guten Gesundheitssystemen so gewaltig ausfallen würden. Und wir sind ja erst am Anfang ...


    Freundliche Grüsse, Ralf

  9. #69
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    Hallo Ralf,

    man muß sich mal die relativen Zahlen angucken, Switzerland ist ja ein kleines Land:
    gemeldete Infizierte pro 1 Mio Einwohner und Todesfälle

    China .......... 58 /Mio ..... 4,0% ... scheint zu Ende
    Italien ....... 950 /Mio ..... 9,3% ... mittendrin
    Schweiz ... 1070 /Mio! .... 1,4% ... stabil?
    Germany ... 350 /Mio ...... 0,4% ... Hoffnung
    England ...... 90 /Mio ....... 4,9% ... da geht's erst los
    Rußland ,,,,,,, 3 /Mio ,,,,,,, 0,2% ... Virus traut sich nicht hin?

    Grüße Dip

  10. #70
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    Zitat Zitat von Herr Senf Beitrag anzeigen
    Rußland ... Virus traut sich nicht hin?
    Russischer Wodka ab 70% Alk - da hat kein Virus eine Chance.

    Gruß, Astrofreund
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