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Thema: Hubble: Dem Gender Bias auf der Spur

  1. #51
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    Hallo Ralf,

    danke für die klaren Worte. Ich würde die Anzahl der Möglichkeiten und Methoden des Angstmachens gern erweitern:

    - Verschwörungstheorien aller Art (CIA hat Twintower einstürzen lassen, USA waren nie auf dem Mond, die BRD ist eine GmbH - Gesetze des 3.Reiches gelten weiter in dessen Grenzen)
    - Ufoberichte (Aliens unter uns steuern alles, Hitler lebt noch am Nordpol)
    - Geheimgesellschaften (geheime Mächte steuern Regierungen, Weltverschwörung, Bilderbergerkonferenzen, Trilaterale, Soros )
    - Geheimtechnologien (Chemtrails, Elektrosmog und Schutz davor mit Aluhüten)
    - Zeitgeschichte (Judentum an allem Bösen schuld, Rothschilds, Geld, Macht)
    - Verschwörungen (Lüge vom Klimawandel, Rassenvermischung sei Teil der von Eliten angestrebten "Neuen Weltordnung" einer totalitäre Eine-Welt-Regierung)
    - Esoterik, Mythen aller Ausprägungen

    Wem das noch nicht reicht, kann hier https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_...6rungstheorien Einblick in die Themen von Verschwörungstherorien der letzten Jahrhunderte nehmen.

    Genügend Themen, um zum gg. Anlaß das passende Horrorszenario basteln und einsetzen zu können. Mit solchen kruden Denkbildern liefen z.B. die Attentäter von Halle und Hanau herum. Auch weitaus genug Material, um eine Gesellschaft zu spalten und vom Bürgerkrieg zu schwadronieren. Die modernen "Giftköche" werden erst Ruhe geben, wenn sie die Macht erobert haben oder - man soll die Hoffnung nie aufgeben - das Wahlvolk in noch größerer Zahl die wahren Absichten dieser "Weltenretter" durchschaut und derartige Demokratiefeinde nicht mehr wählt.

    Man sollte nie vergessen, dem restlichen Universum sind wir vollkommen egal. Auf unserem Planeten müssen wir selbst aufräumen. Aber nicht mit Leuten, die das Blaue vom Himmel versprechen, doch am Ende alles noch schlimmer machen.

    Gruß, Astrofreund
    Geändert von astrofreund (05.03.2020 um 14:55 Uhr)
    "Organisation ist die Kunst, andere für sich arbeiten zu lassen. Überorganisation ist die Kunst, andere von der Arbeit abzuhalten."
    Jonathan Zenneck (1871 - 1959, Funkpionier und Miterfinder der Kathodenstrahlröhre)

  2. #52
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    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    bist Du also einverstanden, wenn ich feststelle, dass der wahre "Feind" in Form des übertriebenen Kapitalismus von innen kommt und keineswegs in Form von Flüchtlingen von aussen ?
    Vielleicht nicht der einzige "Feind" aber gewisse Aspekte des Kapitalismus sind schon mit das Hauptproblem. Eine verfehlte Politik ob nun beim Flüchtlingsthema oder anderen Themen, kann man grundsätzlich kaum machtlosen Gruppen wie Flüchtlingen vorwerfen, sondern selbstverständlich sind dafür die Mächtigen verantwortlich und das sind im Kapitalismus natürlich vor allem auch die Kapitalisten.

    Bei Kapitalismuskritik müssen wir aber aufpassen, dass wir von astrofreund nicht sogleich der Verschwörungstheorie und des Antisemitismus angeklagt werden:

    Zitat Zitat von astrofreund
    Ich würde die Anzahl der Möglichkeiten und Methoden des Angstmachens gern erweitern:
    ...
    - Geheimgesellschaften (geheime Mächte steuern Regierungen, Weltverschwörung, Bilderbergerkonferenzen, Trilaterale, Soros )
    ...
    - Zeitgeschichte (Judentum an allem Bösen schuld, Rothschilds, Geld, Macht)
    Solange der Kapitalismus nicht rundherum gänzlich abgelehnt wird, dürfte Kapitalismuskritik nämlich aus linker Sicht unter strukturellen Antisemitismus fallen. Mächtige zu kritisieren, reicht da schon für eine Anklage aus.

  3. #53
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    Man kann jedes Thema in die gewünschte Richtung drehen - besonders ein für sich favorisiertes Thema wie die Flüchtlingspolitik. Einige Mitmenschen haben sich regelrecht darauf spezialisiert.
    Ansonsten ist das Gute an einem Forum, dass man nicht auf jeden Unsinn von Murxismus eingehen und antworten muss. Aber schön, dass Dir meine Liste gefallen hat und Du Dich offenbar darin wieder findest.
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  4. #54
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    @astrofreund
    Das Flüchtlingsthema hast Du angestoßen. Eine vergleichsweise hohe Geburtenrate haben auch schon länger in Europa lebende Moslems.

    Deine Liste ist in dem Sinne schon schön aufschlussreich, dass da Geld und Macht aufgelistet sind. Aus linker Sicht ist da Kritik wohl verboten, es sei denn sie kommt von "links" selbstverständlich.

  5. #55
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    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Vielleicht nicht der einzige "Feind" aber gewisse Aspekte des Kapitalismus sind schon mit das Hauptproblem. Eine verfehlte Politik ob nun beim Flüchtlingsthema oder anderen Themen, kann man grundsätzlich kaum machtlosen Gruppen wie Flüchtlingen vorwerfen, sondern selbstverständlich sind dafür die Mächtigen verantwortlich und das sind im Kapitalismus natürlich vor allem auch die Kapitalisten.
    Hallo Aries,

    ich denke, da sind wir uns einig, zumal ich ja auch von einem "übertriebenen" Kapitalismus geschrieben habe, was auch immer das im konkreten Fall sein mag.

    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Bei Kapitalismuskritik müssen wir aber aufpassen, dass wir von astrofreund nicht sogleich der Verschwörungstheorie und des Antisemitismus angeklagt werden

    (…)


    Solange der Kapitalismus nicht rundherum gänzlich abgelehnt wird, dürfte Kapitalismuskritik nämlich aus linker Sicht unter strukturellen Antisemitismus fallen. Mächtige zu kritisieren, reicht da schon für eine Anklage aus.
    Das hingegen ist eine völlig unnötige Provokation, die niemanden weiterbringt, und der Vorwurf ist auch reichlich konstruiert; zudem hat der Astrofreund keinerlei Zusammenhang zwischen Kapitalismuskritik und Antisemitismus oder gar einer Anklage hergestellt.

    Und das, was er über Verschwörungstheorien geschrieben hat kann man nachlesen, wobei ich Dich auch gar nicht in dieser Ecke verorte - dafür argumentierst Du viel zu sachlich und hast es auch gar nicht nötig, irgendeiner solchen Verschwörungstheorie irgendwie anzuhängen.


    Freundliche Grüsse, Ralf

  6. #56
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    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    Aus linker Sicht ist da Kritik wohl verboten, es sei denn sie kommt von "links" selbstverständlich.
    Woher nimmst Du Dein 'Wissen' über "links"?
    Nichts ist Dir doch ferner.
    Geändert von Nathan5111 (06.03.2020 um 01:20 Uhr)
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  7. #57
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    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    Das hingegen ist eine völlig unnötige Provokation
    Vielleicht, ich finde den Punkt allerdings ganz interessant.

    Zitat Zitat von ralfkannenberg
    der Vorwurf ist auch reichlich konstruiert; zudem hat der Astrofreund keinerlei Zusammenhang zwischen Kapitalismuskritik und Antisemitismus oder gar einer Anklage hergestellt.
    Ich frage mich, was es mit Macht und Geld in dieser Aufzählung auf sich hat:

    - Zeitgeschichte (Judentum an allem Bösen schuld, Rothschilds, Geld, Macht)
    Wie soll das anders verstanden werden als dass Kritik an Macht und Geld mit Antisemitismus auf eine Stufe gestellt wird? Klingt und ist zwar absurd, aber diese unsinnige Ausweitung des Antisemitismusvorwurfs ist nichts neues. Siehe dazu:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Antise...Antisemitismus

    Zitat Zitat von Wikipedia
    Als strukturell antisemitisch werden Ideologien bezeichnet, die sich nicht ausdrücklich gegen Juden richten, aber dem „klassischen“ Antisemitismus von ihrer Begrifflichkeit und Argumentationsstruktur her ähneln. Gemeint ist beispielsweise die aus dem Frühsozialismus stammende Unterscheidung von Finanzkapital und Produktivkapital, wobei Ersteres mit seinen Repräsentanten identifiziert wird.[68] Diese werden für die Armut und das Leiden des „kleinen Mannes“ verantwortlich gemacht. Oft kommt der Vorwurf dazu, die „reichen Bonzen“ würden nur von der Arbeit der ehrlichen Arbeiter leben, während sie selbst nicht arbeiteten.
    Wir waren vorher bei dem Punkt, dass Arbeitgeber Mitarbeitern heute viel Flexibilität und zusätzliche Arbeit zuhause abverlangen und entsprechend wenig Zeit für die Familie einräumen. Mitarbeiter werden sozusagen so gut es geht zur Profitmaximierung ausgequetscht. Ich würde das auch in dem größeren Kontext sehen, dass heute viele Manager relativ kurze Verträge haben, dadurch Entscheidungen treffen, die kurzfristig rentabel sind, aber längerfristig dem Unternehmen oder der Volkswirtschaft insgesamt schaden. Wenn Eltern ihre Kinder vernachlässigen ist das z. B. längerfristig schlecht für die Volkswirtschaft. Wenn die Kinder garnicht erst geboren werden, erst recht. Das Problem tritt bei börsennotierten, internationalen Unternehmen mit wechselnden Managern sicher viel stärker auf als bei Familienunternehmen. Ein Familienunternehmer möchte sein Unternehmen später einmal vererben, denkt daher an den längerfristigen, nachhaltigen Erfolg und kennt darüber hinaus viele Mitarbeiter vielleicht auch persönlich.

    Diese Unterscheidung, die ich hier treffe, ist aber eine zwischen "guten" Unternehmern und "schlechten" Unternehmern bzw. Aktienbesitzern, wobei ich den schlechten unter anderem vorwerfen "den kleinen Mann", "die Arbeiter", "das Volk" auszubeuten. Antisemiten hingegen werfen den Juden selbiges vor, und die Nazis haben auch zwischen raffendem jüdischem Kapital und schaffendem arischen Kapital unterschieden. Obwohl ich nicht gegen Juden argumentiere, fällt mein Standpunkt also nach obiger Definition unter strukturellen Antisemitismus, weil Antisemiten ähnliche Argumentationsmuster gegen Juden verwenden. Und das ist halt grober Unfug. Obiger Aufzählung von astrofreund nach zu urteilen, vertritt er aber diesen Unfug.

    Zitat Zitat von Nathan5111 Beitrag anzeigen
    Woher nimmst Du Dein 'Wissen' über "links"?
    Nichts ist Dir doch ferner.
    Durch das Wörtchen "wohl" habe ich ja eine gewisse Unsicherheit eingeräumt. Bei "links" muss man auch unterschiedliche Strömungen unterscheiden. Astrofreund ist, wenn ich mich recht entsinne, Kommunist.

    Hier ein Vortrag zur marxistischen Sicht auf Kapitalismuskritik: https://www.youtube.com/watch?v=CVFILHMMags
    Hier ein Gespräch, das weiteren Einblick über die Denkweise gibt: https://www.youtube.com/watch?v=8EVPR6B6OJ4
    Und hier ein praktischer Fall, in dem jemand des glühenden Antisemitismus bezichtigt wurde aufgrund Kritik an der US-amerikanischen Notenbank FED: https://de.wikipedia.org/wiki/Els%C3...tfurth-Prozess

  8. #58
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    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    @astrofreund
    Das Flüchtlingsthema hast Du angestoßen. Eine vergleichsweise hohe Geburtenrate haben auch schon länger in Europa lebende Moslems.

    Deine Liste ist in dem Sinne schon schön aufschlussreich, dass da Geld und Macht aufgelistet sind. Aus linker Sicht ist da Kritik wohl verboten, es sei denn sie kommt von "links" selbstverständlich.
    Ach so und der Satz "In unserem Fall steht die patriarchale islamische Kultur mit hoher Geburtenrate bereit." war von mir?
    Immer dreh Dir die Dinge so zusammen, wie Du sie gern hättest und für Deine "Argumentationslinien" brauchst.
    Wie schon gestern gesagt, auf den restlichen Unfug muss ich nicht eingehen. Wenn Du wirklich mal Wissen hast ... ach was solls. Wird eh nix.
    Geändert von astrofreund (06.03.2020 um 08:42 Uhr)
    "Organisation ist die Kunst, andere für sich arbeiten zu lassen. Überorganisation ist die Kunst, andere von der Arbeit abzuhalten."
    Jonathan Zenneck (1871 - 1959, Funkpionier und Miterfinder der Kathodenstrahlröhre)

  9. #59
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    Ja, das wird nix. In Europa leben Moslems, scheint Dir unbekannt zu sein. Selbst der Spiegel gibt mir recht: https://www.spiegel.de/politik/ausla...a-1181018.html
    Geändert von Aries (06.03.2020 um 15:02 Uhr)

  10. #60
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    Zitat Zitat von Aries Beitrag anzeigen
    In Europa leben Moslems, scheint Dir unbekannt zu sein. Selbst der Spiegel gibt mir recht: https://www.spiegel.de/politik/ausla...a-1181018.html
    Hallo zusammen,

    geht es nun um die Moslems, die schon hier leben und integriert sind, oder um die Moslems, die als Flüchtlinge zu uns kommen ?


    Freundliche Grüsse, Ralf

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