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Thema: Hubble: Dem Gender Bias auf der Spur

  1. #1
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    Standard So lügt man mit Statistik

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    Die, in die Mode gekommene, und völlig unnütze "Genderforschung" erreicht nun auch die seriöse Wissenschaft der Astronomie. Ist es ein Wunder, dass nur knapp 20% der Anträge von Frauen kommen? Wie hoch ist denn der Anteil der Frauen am Forschungsgebiet Astronomie?
    Statistiken sollte man nicht bemühen, v.a., wenn sie von Astronom**innen*innen*innen stammen... Die Unterschiede in den erfolgreich eingebrachten Anträge eingebrachten Anträgen sind im Rahmen der statistisch möglichen Abweichung. Also wozu das ganze Geschrei?
    Können wir vielleicht beginnen, Wissenschaft zu betreiben statt sich mit der unsäglichen, von einer wohlstandsverblödeten Gesellschaft erzwungen Diskussion von "Geschlechtergerechtigkeit" herumzuschlagen?
    Unsinn zu verbreiten, heißt nicht, Theorien aufzustellen...

  2. #2

    Standard Hubble: Dem Gender Bias auf der Spur

    Haben es Astronominnen schwerer, begehrte Beobachtungszeit mit dem Weltraumteleskop Hubble zu ergattern und gibt es Möglichkeiten, das Verfahren fairer zu machen? Eine Antwort auf diese Fragen lieferten nun zwei Wissenschaftlerinnen. Sie werteten dazu mehr als 15.000 Anträge auf Beobachtungszeit mit Hubble aus. (19. Februar 2020)

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  3. #3
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    Von diesen 15.545 Anträgen hatten nur 3.533 Anträge weibliche Hauptantragssteller. Und während männliche Hauptantragssteller sich über eine Erfolgsquote von 23 Prozent freuen konnten, waren es bei den Frauen nur 19 Prozent.
    Ein wahres pillepalle-Ergebnis von zwei pillepalle-Wissenschaftlerinnen
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  4. #4
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    Und sonst gehts noch? Kriegt euch wieder ein, beruhigt euch, atmet durch und startet euer Gehirn neu. Und dann vielleicht mal damit beginnen, den Artikel wirklich ganz durchzulesen.

    Dass der Anteil der Anträge von Frauen kleiner als 50% ist, lässt sich ja schon mit dem tieferen Frauenanteil in der Astronomie insgesamt erklären. Warum ist der eigentlich unter 50%? Das ist eine gute Frage, die keineswegs eine triviale Antwort hat. Wenn man sieht, dass der Frauenanteil immer weiter zurück geht, je weiter oben auf der Karriereleiter man schaut, und auch je mehr eigene Kinder im Spiel sind, dann liegt zumindest die Vermutung nahe, dass hier immer noch bestimmte Rollenbilder im Spiel sind.

    Dass die Anträge von Frauen eine höhere Ablehnungsquote haben, kann ich mir aber beim besten Willen nicht ohne einen gewissen Bias erklären. 23 vs. 19% ist übrigens durchaus statistisch signifikant. Der Zählfehler bei n = 15545 ist bloss +-125, also ca. 0.8%.

    Den Gender-Bias gibts bereits in der Schule: Identische Tests, auf denen Frauen- bzw. Mädchennamen stehen, bekommen im Schnitt schlechtere Noten. Das bestätigt sich offenbar auch hier. Aus dem Artikel: "In einem weiteren Schritt wurden schließlich sämtliche persönlichen Informationen aus den Anträgen entfernt und die Antragsstellerinnen und Antragssteller zusätzlich gebeten, in den Anträgen jeden Hinweis zu vermeiden, der Rückschlüsse auf die Person zulassen würde, die den Antrag eingereicht hat. Bei einer Antragsrunde, bei der dieses Verfahren angewandt wurde, waren die Antragsstellerinnen plötzlich sogar etwas erfolgreicher als die Antragssteller. Es gab zudem keine geschlechterspezifischen Unterschiede bei der Bewertung der Anträge durch das Gutachtergremium.".

    Das ist ein bemerkenswertes Ergebnis, das man vielleicht mal ein wenig setzen lassen sollte: wenn man alle persönlichen Informationen aus den Anträgen entfernt, schneiden Männer und Frauen in gleich gut ab bzw. Frauen etwas besser (wobei sich hier wegen der fehlenden Zahlen nicht sagen lässt, ob der Vorsprung der Frauen signifikant ist oder nicht: ich halte es zumindest für denkbar, denn vermutlich würden bei stärkerer vorgängiger Selektion über die Kinderfrage im Schnitt die "besseren" Frauen zurückbleiben, die gegen einen weniger stark selektionierten Pool von Männern antreten. Das müsste aber natürlich getestet werden). Entfernt man die Informationen nicht, schneiden Männer statistisch signifikant besser ab. Wie man es also dreht und wendet - Gender-Bias existiert.
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  5. #5
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    Zitat Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
    Und sonst gehts noch? Kriegt euch wieder ein, beruhigt euch, atmet durch und startet euer Gehirn neu. Und dann vielleicht mal damit beginnen, den Artikel wirklich ganz durchzulesen.

    Dass der Anteil der Anträge von Frauen kleiner als 50% ist, lässt sich ja schon mit dem tieferen Frauenanteil in der Astronomie insgesamt erklären. Warum ist der eigentlich unter 50%? Das ist eine gute Frage, die keineswegs eine triviale Antwort hat.
    Völlig uninteressante Frage, was geht dich das überhaupt an wer sich wofür nicht interessiert? Wie kommt man auf die Idee Frauen müssten sich zu gleichem Anteil wie Männer für Dinge interessieren und umgekehrt?

    Wenn man sieht, dass der Frauenanteil immer weiter zurück geht, je weiter oben auf der Karriereleiter man schaut, und auch je mehr eigene Kinder im Spiel sind, dann liegt zumindest die Vermutung nahe, dass hier immer noch bestimmte Rollenbilder im Spiel sind.
    Vermutungen interessieren nicht

    Dass die Anträge von Frauen eine höhere Ablehnungsquote haben, kann ich mir aber beim besten Willen nicht ohne einen gewissen Bias erklären. 23 vs. 19% ist übrigens durchaus statistisch signifikant. Der Zählfehler bei n = 15545 ist bloss +-125, also ca. 0.8%.

    Den Gender-Bias gibts bereits in der Schule: Identische Tests, auf denen Frauen- bzw. Mädchennamen stehen, bekommen im Schnitt schlechtere Noten. Das bestätigt sich offenbar auch hier. Aus dem Artikel: "In einem weiteren Schritt wurden schließlich sämtliche persönlichen Informationen aus den Anträgen entfernt und die Antragsstellerinnen und Antragssteller zusätzlich gebeten, in den Anträgen jeden Hinweis zu vermeiden, der Rückschlüsse auf die Person zulassen würde, die den Antrag eingereicht hat. Bei einer Antragsrunde, bei der dieses Verfahren angewandt wurde, waren die Antragsstellerinnen plötzlich sogar etwas erfolgreicher als die Antragssteller. Es gab zudem keine geschlechterspezifischen Unterschiede bei der Bewertung der Anträge durch das Gutachtergremium.".

    Das ist ein bemerkenswertes Ergebnis, das man vielleicht mal ein wenig setzen lassen sollte: wenn man alle persönlichen Informationen aus den Anträgen entfernt, schneiden Männer und Frauen in gleich gut ab bzw. Frauen etwas besser (wobei sich hier wegen der fehlenden Zahlen nicht sagen lässt, ob der Vorsprung der Frauen signifikant ist oder nicht: ich halte es zumindest für denkbar, denn vermutlich würden bei stärkerer vorgängiger Selektion über die Kinderfrage im Schnitt die "besseren" Frauen zurückbleiben, die gegen einen weniger stark selektionierten Pool von Männern antreten. Das müsste aber natürlich getestet werden). Entfernt man die Informationen nicht, schneiden Männer statistisch signifikant besser ab. Wie man es also dreht und wendet - Gender-Bias existiert.
    Oder ihre Anträge waren einfach zu wortreich formuliert

    Es gibt nun mal Unterschiede und verschiedene Beweggründe bei der Wahl des Studienfaches, z.B. Medizin Frauen deutlich mehr, Physik und Raumfahrtechnik Männer deutlich mehr, und das finde ich richtig gut

    https://www.zeit.de/campus/2019-10/g...m-universitaet
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  6. #6
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    Zitat Zitat von pauli Beitrag anzeigen
    und das finde ich richtig gut
    Was geht die Frauen das überhaupt an, was Du gut findest?
    Geändert von astrofreund (21.02.2020 um 20:20 Uhr)
    „Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vorneherein ausgeschlossen erschien.“
    A. Einstein

  7. #7
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    Zitat Zitat von pauli Beitrag anzeigen
    Oder ihre Anträge waren einfach zu wortreich formuliert
    Hallo pauli,

    dies steht aber im Widerspruch zur Feststellung, dass bei anonymisierten Angaben über die Autorenschaft der Bias verschwunden ist ...


    Freundliche Grüsse, Ralf

  8. #8
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    Zitat Zitat von astrofreund Beitrag anzeigen
    Was geht die Frauen das überhaupt an, was Du gut findest?
    Wer hat dich Pfeife was gefragt?
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  9. #9
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    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    Hallo pauli,

    dies steht aber im Widerspruch zur Feststellung, dass bei anonymisierten Angaben über die Autorenschaft der Bias verschwunden ist ...


    Freundliche Grüsse, Ralf
    Das haben sie nur erfunden
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  10. #10
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    Zitat Zitat von pauli Beitrag anzeigen
    Wer hat dich Pfeife was gefragt?
    Oh, welch hohes intellektuelles Niveau. Kaum noch zu übertreffen ... nach unten hin. Dann weiterhin viel Spaß in Deinem Kindergarten.
    Geändert von astrofreund (21.02.2020 um 20:22 Uhr)
    „Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vorneherein ausgeschlossen erschien.“
    A. Einstein

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