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Thema: InSight: Zwei Zentimeter, die Hoffnung machen

  1. #21
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    Hallo,

    aktuell steckt die Sonde immer noch schief im Bohrloch und wirft je nach Sonnenstand verschieden lange Schatten und fungiert somit als Sonnenuhr.

    Um die Bewegung aus dem Bohrloch zu erklären sollten alle Effekte die eine solche Bewegung erzeugen können untersucht werden.

    Der Paranuss-Effekt befördert größere Objekte, in einem vibrierenden Granulat, nach oben.

    Der Auftrieb, versetzt man ein Granulat mit einer geeigneten Frequenz in Schwingung dann verhält es sich wie ein Fluid. Ein Festkörper in diesem Fluid erfährt eine Auftriebskraft die sich aus der Dichte und dem verdrängten Volumen ergibt. Nicht mit dem Paranuss-Effekt verwechseln das sind unterschiedliche Effekte, die sich allerdings überlagern können.

    Eine Gasblase die durch Erwärmung entsteht und sich ausdehnt somit die Sonde aus dem Bohrloch drückt. Aus Beitrag #14

    Eine Schwingförderung so wie sie in der Fördertechnik bei Schwingförderer eingesetzt wird. Je nach der Kinematik und Reibung der Bauteile funktioniert das in beide Richtungen.

    Hat jemand weitere Vorschläge?
    Grüße
    Wotan

  2. #22
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    Hallo,
    Sol 346 November 17, 2019 16:09:57.327 PM bis 17:00:50.398 PM

    es gibt ein neues Foto Szenario von 15 Bildern plus ein vorher und hinterher Foto.
    Dieses Fotoserie entspricht dem Szenario wo 150 Hammerschläge kommandiert wurden.
    Beobachten konnte man das ein vorher durch Schaufeldruck erzeugter Abhang eine Rutschung erfuhr (ausgelöst durch Vibrationen der Sonde ?), anschließend konnte man durch Vibrationen erzeugte Bodenbewegungen erkennen. Die Sonde machte eine Drehbewegung im Uhrzeigersinn und eine minimale Nickbewegung da die Schaufel gegen die Sonde bewegt wurde.
    Eine nennenswerte Bewegung in Bohrrichtung war nicht zu erkennen.
    Was aber schwierig zu erkennen ist da die Schaufel bewegt wurde somit hat sich auch die Kamera {robotic arm-mounted, Instrument Deployment Camera (IDC)} bewegt die am Roboterarm befestigt ist.
    Geändert von Wotan (18.11.2019 um 06:01 Uhr)
    Grüße
    Wotan

  3. #23
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    Kann dei Sonde denn den verdammten Bohrer nicht einfach rausholen, sich um x Grad drehen und einen neuen Versuch starten?
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  4. #24
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    Hallo pauli,

    der Greifer des robotischen Arms kann nur einen entsprechenden Haken greifen, die Sonde hat keinen solchen Haken. Das Gehäuse in dem sich die 5m Kabel und die Sonde befanden hat einen, speziell für den Greifer ausgelegten, Haken. Nun ist die Sonde raus aus dem Gehäuse und kann nicht gegriffen werden.
    Geändert von Wotan (19.11.2019 um 07:43 Uhr)
    Grüße
    Wotan

  5. #25
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    Mir ist wirklich nicht klar, warum man sich für dieses Verfahren entschieden hat.

  6. #26
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    geht mir genau so
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  7. #27
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    Standard Und sie bewegt sich doch! - Sogar in die richtige Richtung.

    Hallo,

    Sol 349, November 20, 2019

    eine Fotoserie von 4 Fotos und ein Vorabfoto, diesmal hat man im Minutentakt fotografiert.
    Nach dem Foto 16:30:08.673 PM Ist eine Bewegung zu erkennen. Etwa 15 mm in Bohrrichtung, Vibrationen auf der Schaufel und am Boden sind ebenfalls sichtbar. Die Schaufel und somit auch (der Robot-Arm) die Kamera hat sich um wenige mm bewegt. Im Staub auf der Sonde sind Schabspuren von den Berührungen der Schaufel zu erkennen. Die Sonde hat sich minimal Richtung Boden geneigt.

    15 mm in die richtige Richtung.
    Grüße
    Wotan

  8. #28
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    naja, sind wohl eher gefühlte 15mm, in Wahrheit geht es vermutlich im Messrauschen unter
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  9. #29
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    Hallo pauli,

    die Bilder werden von mir überlagert und dann vermessen, da kann man relative kleine Bewegungen erkennen.
    Die ca. 15 mm Bewegung sind ohne Aufwand zu sehen, schau doch einfach auf die NASA-Hompage.
    Auch am Bohrloch gab es eine Bodenbewegung, auf der Schaufel und rechts neben der Schaufel gab es Vibrationen.

    Eine kleine Bewegung der Kamera hat eine scheinbare Bodenbewegung erzeugt, mit geeigneter Beobachtungstechnik sind auch diese gut zu erkennen.

    Die Fotos wurden Nachmittags gemacht, die Sonne hat ihren Zenit überschritten und wandert Richtung Sonnenuntergang, dadurch nimmt die Helligkeit in der Umgebung von InSigh langsam ab. Die Helligkeitänderung in nur einer Minute kann man in den Änderungen der Belichtungszeit beobachten.
    Grüße
    Wotan

  10. #30
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