Noch immer rätseln ja die Astronomen, wie groß das Universum wirklich ist.
Man kennt nur das sogenannte beobachtbare Universum, welches einen Radius von etwa 46 Mrd. Lichtjahren um uns herum aufweist.

Jetzt ist mir eine Idee gekommen:

Wenn man weiß, wie viel Materie in der Singularität zum Zeitpunkt des Urknalls existierte und gleichzeitig messen kann, wie viel Materie das beobachtbare Universum aufweist (inclusive dunkler Materie), dann kann man daraus ja die Größe des Gesamtuniversums hochrechnen, vorausgesetzt, dass die Materie im Rest-Universum in etwa so verteilt ist wie bei uns und das Universum dort genau so expandiert.

Zumindest müsste man eine maximale Größe des Universums festlegen können, je nachdem was die maximale Masse ist, die in der Singularität Platz hat. Wenn die Planck-Dichte die maximale Dichte darstellt, so wie sie auch in der Singularität herrschte, müsste man von dieser auf die maximale Masse rückschließen können, wenn man davon ausgeht, dass diese im Raum einer Planck-Länge (oder einer Kugel mit der Planck-Länge als Radius?) Platz hatte.

https://de.wikipedia.org/wiki/Planck-Einheiten

Außerdem müsste man sich der Größe des Universums ja auch von einer anderen Seite annähern können, nämlich von seiner annähernden Flachheit her. Je nachdem, wie nahe die Flachheit k am Wert 0 liegt, kann man Mindestgrößen des Universums postulieren.

https://de.wikipedia.org/wiki/Flachheitsproblem

In Kombination mit dem oben erwähnten Höchstwert sollte man sich der tatsächlichen Größe immer mehr annähern können.

Oder?