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Thema: Die maximale Größe des Universums mithilfe der Planck-Dichte erstellen

  1. #1
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    15

    Standard Die maximale Größe des Universums mithilfe der Planck-Dichte erstellen

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    Noch immer rätseln ja die Astronomen, wie groß das Universum wirklich ist.
    Man kennt nur das sogenannte beobachtbare Universum, welches einen Radius von etwa 46 Mrd. Lichtjahren um uns herum aufweist.

    Jetzt ist mir eine Idee gekommen:

    Wenn man weiß, wie viel Materie in der Singularität zum Zeitpunkt des Urknalls existierte und gleichzeitig messen kann, wie viel Materie das beobachtbare Universum aufweist (inclusive dunkler Materie), dann kann man daraus ja die Größe des Gesamtuniversums hochrechnen, vorausgesetzt, dass die Materie im Rest-Universum in etwa so verteilt ist wie bei uns und das Universum dort genau so expandiert.

    Zumindest müsste man eine maximale Größe des Universums festlegen können, je nachdem was die maximale Masse ist, die in der Singularität Platz hat. Wenn die Planck-Dichte die maximale Dichte darstellt, so wie sie auch in der Singularität herrschte, müsste man von dieser auf die maximale Masse rückschließen können, wenn man davon ausgeht, dass diese im Raum einer Planck-Länge (oder einer Kugel mit der Planck-Länge als Radius?) Platz hatte.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Planck-Einheiten

    Außerdem müsste man sich der Größe des Universums ja auch von einer anderen Seite annähern können, nämlich von seiner annähernden Flachheit her. Je nachdem, wie nahe die Flachheit k am Wert 0 liegt, kann man Mindestgrößen des Universums postulieren.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Flachheitsproblem

    In Kombination mit dem oben erwähnten Höchstwert sollte man sich der tatsächlichen Größe immer mehr annähern können.

    Oder?

  2. #2
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    Standard

    Oder auch nicht.

  3. #3
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    Standard

    Hallo Udalricus,

    Zitat Zitat von Udalricus Beitrag anzeigen
    Jetzt ist mir eine Idee gekommen:
    Selber nachrechnen wäre nicht überflüssig gewesen.



    Zitat Zitat von Udalricus Beitrag anzeigen
    Wenn man weiß, wie viel Materie in der Singularität zum Zeitpunkt des Urknalls existierte und gleichzeitig messen kann, wie viel Materie das beobachtbare Universum aufweist (inclusive dunkler Materie), dann kann man daraus ja die Größe des Gesamtuniversums hochrechnen, vorausgesetzt, dass die Materie im Rest-Universum in etwa so verteilt ist wie bei uns und das Universum dort genau so expandiert.
    Ja, wenn man wüßte wieviel Materie/Energie das war.



    Zitat Zitat von Udalricus Beitrag anzeigen
    Zumindest müsste man eine maximale Größe des Universums festlegen können, je nachdem was die maximale Masse ist, die in der Singularität Platz hat. Wenn die Planck-Dichte die maximale Dichte darstellt, so wie sie auch in der Singularität herrschte, müsste man von dieser auf die maximale Masse rückschließen können, wenn man davon ausgeht, dass diese im Raum einer Planck-Länge (oder einer Kugel mit der Planck-Länge als Radius?) Platz hatte.
    Nehmen wir mal an, daß das der Weg wäre, welche Angaben würden Dir denn dann noch fehlen?

    Du hast die Planckdichte 5,155 E96 kg/m³ und das Planckvolumen 4,222 · E-105 m³ Das führt natürlich wieder zur Planckmasse 2,18E-8 kg. Was ja wohl deutlich weniger ist, als die Masse auch nur eines Steinchens. Woraus folgt, daß Deine Idee nicht wirklich zielführend wäre, oder?

    Hast Du Dir denn mal durchgelesen, wie Planck auf diese, später nach ihm benannten Größen, gekommen ist?

    Übrigens, das mit den Planckgrößen funktioniert nur, wenn Gravitation (schon?) existiert. https://de.wikipedia.org/wiki/Urknall#GUT-Ära

    Herzliche Grüße

    MAC
    Geändert von mac (03.09.2019 um 09:47 Uhr)

  4. #4
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    Danke für die Antwort. Jetzt ist klar, dass diese Idee nicht wirklich weiter führt.

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