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Thema: Lise-Meitner-Programm: Offene Fragen der Kosmologie im Visier

  1. #31
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    Zitat Zitat von Ned Flanders Beitrag anzeigen
    Wenn wir aber von Fächern reden an denen Frauen genauso interessiert sind wie Männer, sagen wir Biologie oder Medizin, dann muss man feststellen, dass wir jährlich zigtausende von hochqualifizierten Menschen an Universitäten ausbilden, die aber nacher beruflich keine Perspektive haben, weil der Job so garstig ist, dass man als Frau mit Familienwunsch keine realistische Chance hat Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen.

    Da sind eklatante Mängel im System die dringend behoben werden müssen. Eine Quote ist aber kein probates Mittel dafür. Das einzige was eine Quote als Methode auszeichnet ist das sie billig ist... Sie kostet garnichts. Sie löst aber auch das Problem nicht.
    Hallo Ned Flanders,

    ich denke, wir beide sind schon ein grosses Stück weitergekommen, denn diesbezüglich sind wir wenn ich es richtig sehe derselben Meinung.

    Einfach mal als "Zwischenstatus". - Einverstanden ?


    Freundliche Grüsse, Ralf

  2. #32
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    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    Hallo pauli,

    all die Leute, die das tagtäglich im Büro mitkriegen gelten für Dich vermutlich nicht als Quelle, nicht wahr ? Ebensowenig die Kommentatoren in den Tageszeitungen, die sich in dieser Hinsicht ebenfalls sehr eindeutig äussern.


    Freundliche Grüsse, Ralf
    Ich sag wie es ist: Hörensagen, Mutmaßungen, eigene Vorbehalte, "das weiß man doch", ...
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  3. #33
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    Zitat Zitat von pauli Beitrag anzeigen
    Ich sag wie es ist: Hörensagen, Mutmaßungen, eigene Vorbehalte, "das weiß man doch", ...
    Hallo pauli,

    wenn Dein Projektleiter das Budget gekürzt kriegt und Dir von Deinen 2 Mitarbeitern einer weggenommen wird, gleichzeitig aber die Erwartunghaltung was das Einhalten von Terminen anbelangt unverändert bleibt, weil da ja ein wichtiger Kunde dranhängt und man deswegen - nota bene kostenlos - am Wochenende antanzen darf, dann ist das weder Hörensagen noch eine Mutmassung !!

    Und wenn Dir dann noch eine Kollegin weil sie gerade ein süsses Kindlein erwartet auch nicht mehr zur Verfügung steht und in den Statistiken eine andere Scheisse steht, dann ist das trotzdem die Realität, eine Realität, die halt niemand wahrhaben will.


    Von draussen klugzuscheissen ist einfach, aber von uns hier drinne wird Leistung erwartet !! - Und wer das nicht hinkriegt, der ist "unflexibel" und "nicht belastbar" und wird bei der nächsten Reorganisation aussortiert.


    Freundliche Grüsse, Ralf

  4. #34
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    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    Einfach mal als "Zwischenstatus". - Einverstanden ?
    Hallo Ralf, da ich mich keinen Milimeter von meinem Ausgangsstandpunkt fort bewegt habe, waren wir von Anfang an der gleichen Meinung oder du bist mittlererweile bei mir ;-)

    Das war für mich nie ein Streitgespräch. Ich hatte auch nie den Eindruck du seist anderer Meinung gewesen sondern nur das dir der Einblick gefehlt hat.

    Aber klaro... Einverstanden.

  5. #35
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    Zitat Zitat von Ned Flanders Beitrag anzeigen
    Ich hatte auch nie den Eindruck du seist anderer Meinung gewesen sondern nur das dir der Einblick gefehlt hat.
    Hallo Ned Flanders,

    ich denke, der Hauptunterschied unserer Positionen ist der, dass Du die Idee einer Quote ablehnst, während ich sie als mögliche temporäre Massnahme durchaus für sinnvoll halte.

    Was die Frage anbelangt, wann bzw. ab wann jemand diskriminiert ist, so haben wir darüber bislang noch nicht wirklich gesprochen und vermutlich kann man diese Fragestellung auch gar nicht so einfach beantworten.

    Kommt hinzu, dass da auch eine sehr starke subjektive Komponente hinzukommt, nämlich wann bzw. ab wann sich jemand überhaupt diskriminiert fühlt. Wobei letzteres noch eine weitere m.E. grosse Gefahr beinhaltet, nämlich dass eine Person mit Machtbefugnis einer abhängigen Person einzureden versucht, dass sie doch gar nicht diskriminiert sei, obgleich sie diskriminiert ist.


    Freundliche Grüsse, Ralf

  6. #36
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    Hallo Ralf,

    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    ich denke, der Hauptunterschied unserer Positionen ist der, dass Du die Idee einer Quote ablehnst, während ich sie als mögliche temporäre Massnahme durchaus für sinnvoll halte.
    Ja, das habe ich schon verstanden. Allein mir fehlt der Glaube.

    Vieleicht ist es einfacher wenn du versuchst zu erklären, warum Du glaubst, wie eine Quote hilft qualifizierte Frauen zu finden, wo ein Mangel an qualifizierten Bewerberinnen das Dilemma erst ausgelöst hat.

    Gruss,

    Ned

  7. #37
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    Zitat Zitat von Ned Flanders Beitrag anzeigen
    Vieleicht ist es einfacher wenn du versuchst zu erklären, warum Du glaubst, wie eine Quote hilft qualifizierte Frauen zu finden, wo ein Mangel an qualifizierten Bewerberinnen das Dilemma erst ausgelöst hat.
    Hallo Ned,

    unter der Voraussetzung, dass die betroffenen Frauen diskriminiert sind, schafft eine Quote eine Art "Schutzraum", in dem die betroffenen Frauen nicht gegen eine kaum erreichbare Konkurrenz antreten können. Das kann somit Anreize schaffen, diese Art Karriere zu versuchen und dann über den Schutzraum eine Chance zu haben. Ohne den Schutzraum mag das Risiko, später keine Stelle zu finden, als so hoch beurteilt werden, dass die betroffenen Frauen bevorzugt eine Ausbildung wählen, bei der sie bessere Chancen haben.

    Zudem bin ich verwundert, dass es einen Mangel an qualifizierten Bewerberinnen gibt, denn ich hatte Dich so verstanden, dass Du den Leistungsausweis als ausschliessliches Kriterium für die Stellenbesetzung anwenden wolltest, d.h. falls es einen Mangel gibt, dann nicht einen Mangel an qualifizierten Bewerberinnen, sondern einen Mangel an qualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern.


    Freundliche Grüsse, Ralf

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