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Thema: Hochgeschwindigkeitssterne: Zombie-Sterne auf der Flucht

  1. #1

    Standard Hochgeschwindigkeitssterne: Zombie-Sterne auf der Flucht

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    Astronomen haben drei Hyper-Velocity-Sterne entdeckt, die offenbar eine Supernova überlebt haben. Die Zombie-Sterne könnten neue Erkenntnisse über die Entstehung und Verteilung schwerer Elemente im Universum liefern. Mit ihren Untersuchungen haben die Forscher nicht nur eine neue Klasse dieser Sterne, sondern auch einen neuen physikalischen Schleudermechanismus für diese Sterne identifiziert. (11. März 2019)

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  2. #2
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    917

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    Schwarze Löcher müßten es können, aber Supernovae können es wohl auch:

    Dale Frail vom NRAO berichtet https://public.nrao.edu/news/cannonball-pulsar/ über einen Hyper-Velocity-Pulsar,
    oder auch hier https://phys.org/news/2019-03-fermi-...ll-pulsar.html .
    Der Pulsar PSR J002+6216 entstand vor 10.000 Jahren in der Gaswolke CTB1, aus der er katapultiert wurde und jetzt 50 Lj entfernt ist.
    Die Gegend ist 6.500 Lichtjahre von uns weg und befindet sich im Sternbild Kassiopeia. Mechanismus müßte eine Supernova gewesen sein.
    Der Pulsar "rast" mit 1.130 km/s durch die Galaxie, hinterließ eine Leuchtspur und hat vor 5.000 Jahren den Kokon der SN durchstoßen.

    Der schnellste hyperschnelle ist aber immer noch US 708, ein "gewöhnlicher" Hauptreihenstern, der es auf 1.200 km/s bringt.

    Grüße Dip

  3. #3
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    Planet Erde. (noch)
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    Standard

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    Ich halte schwarze Löcher als Ursache für extrem unwahrscheinlich. Das Doppelsternsystem müßte sich dafür dem SL auf einer extrem langgestreckten Elypse nähern. Dieses entspricht selten den typischen Umlaufbahnen. Wenn sich zwei Sterne dagegen zu nahe kommen und einer (z.B. ein weißer Zwerg) dem anderen die Sternhülle klaut um sich dabei zu überfressen und seine Masse in einer Supernova schlagartig zu verlieren, dann reicht seine verbleibende Masse nicht mehr, um den Partner mit dessen bei der oberflächlichen Berührung sehr hohen Umlaufbahngeschwindigkeit an sich zu binden und die Sterne trennen sich mit etlichen hundert Kilometern pro Sekunde.

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