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Thema: Ein rekursives kosmologisches Modell

  1. #21
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    Zitat Zitat von InFra Beitrag anzeigen
    Die Kugel die ich meine entsteht, wenn man über der xy-Ebene auf der t-Achse die Eigenzeiten der kräftefreien Teilchen aufträgt, welche sich vom Ursprung nach xy bewegt haben.
    Nein, dann entsteht ein Epstein-Diagramm. Die "Zeitachse" ist im Allgemeinen keine gültige Koordinate, und du kannst darauf keine Lorentztrafos anwenden.
    Im deinem speziellen Fall, wenn ausschließlich ein konstant, isotrop und homogen expandierendes Fluid betrachtet wird, ist diese Halbkugel ein Schnitt konstanter Minkowskizeit in Robertson-Walker-Koordinaten. Siehe Milne Model. Diese Halbkugel hat nicht die Eigenschaften, die du ihr zusprichst, insbesondere ist sie keine Kugel. Außerdem entspricht ihr unterer Rand dem Urknall und nicht dem heutigen Universum.

  2. #22
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    Hallo Ich,

    danke für Deine Hinweise,

    Nein, ...
    ich denke schon.

    Man kann die Kugel ganz deutlich sehen (Bild).

    Nicht im Minkowski-Raum (andere Abstandsdefinition - unüblich aber möglich).
    Auch nicht im Milne Model (kein 45 Grad Lichtkegel, sondern xy-Lichtebene).
    Zwar ähnlich aber auch nicht im Epstein-Diagramm (kein Tangentialraum mit vt,vx sondern direkt die Ereignisse, allerdings nicht wie bei Minkowski/Milne mit (t,x), sondern mit (t',x) - wobei t' via LT berechnet wird).

    VG
    IF

  3. #23
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    Jetzt muss ich doch noch einmal Klartext reden: Was du erzählst, ist inkohärent und ergibt keinen Sinn. Du bemerkst das nicht, weil du dich nicht um die präzise Bedeutung der Begriffe scherst, die du verwendest. Ich versuche, dem entgegenzuarbeiten, aber du gehst nicht darauf ein. Das macht diesen Austausch anstrengend und ziemlich fruchtlos bis jetzt.
    Also:
    "Die Kugel die ich meine" ist nach ihren von dir im www beschriebenen Eigenschaften eine Kugeloberfläche, sprich: Sphäre. Hier habe ich darauf aufmerksam gemacht, dass da ein himmelweiter Unterschied besteht und man sich auf einheitliche Bezeichnungen einigen sollte. Du hast bist jetzt nicht klargestellt, was du meinst. Sobald du das tun würdest, würde dir auffallen, dass du entweder das eine oder das andere (oder, wie in diesem Fall: keins von beiden) haben kannst, aber nicht beides zusammen.
    Man kann die Kugel ganz deutlich sehen (Bild).
    Was man ganz deutlich sieht ist
    a) keine Kugel, sondern die rechte Hälfte einer Kugeloberfläche
    b) ...die eben keine Kugeloberfläche ist, sondern wie von mir auch behauptet die Oberfläche einer Halbkugel
    Und eine Halbkugeloberfläche hätte eben nicht die Eigenschaften, von denen du erzählst (man kommt wieder beim Startpunkt raus und so). Das ist topologisch ein ganz anderes Ding. Wobei das egal ist, weil das abgebildete Objekt nur in diesem krummen Pseudokoordinatensystem wie eine Halbkugel aussieht, aber in Wirklichkeit komplett ungekrümmt ist, während eine Halbkugel natürlich überall positiv gekrümmt ist. Außerdem kann man diese Pseudohalbkugel nicht mit unserem Universum zum jetzigen Zeitpunkt (im kosmologischen Sinne) identifizieren, weil sie einen Schnitt durch alle Zeiten bis hin zum Urknall beinhaltet.
    Heißt: Nein, das kann gar nicht "die Kugel, die du meinst" sein.

    Und jetzt wird's noch schwieriger:
    Nicht im Minkowski-Raum (andere Abstandsdefinition - unüblich aber möglich).
    Soll also heißen, ich kann die Kugel im Minkowskiraum nicht sehen, weil man eine andere Abstandsfunktion für die Koordinaten verwendet? Ok. Aber Eigenzeit über x,y ist kein Koordinatensystem, sondern ein Esteinscher Mythos, darauf kann man gar keine Metrik definieren. Einzig im vorliegenden Fall, Eigenzeiten kanonischer Beobachter über x,y, kann man das mit einer FRW-Metrik über der flachen Raumzeit identifizieren. Dann kommt eben die beschriebene Halbkugeloberfläche bis zum Urknall heraus, die nichts mit der "Kugel, die du meinst" zu tun hat.
    Auch nicht im Milne Model (kein 45 Grad Lichtkegel, sondern xy-Lichtebene).
    Hier kann ich trotz meiner ausgeprägten seherischen Fähigkeiten keinen Sinn mehr reininterpretieren. Der 45 Grad Lichtkegel ist der Urknall. Die xy-Ebene (in Minkowskikoordinaten) ist ganz mit Sicherheit nicht lichtartig, das ist einfach eine Ebene. Und du kannst die Halbkugeloberfläche, die nichts mit der "Kugel, die du meinst" zu tun hat, durchaus sehen, wenn du von Minkowskikoordinaten in FRW-Koordinaten transformierst. Die Formeln dafür findest du hier.
    zwar ähnlich aber auch nicht im Epstein-Diagramm (kein Tangentialraum mit vt,vx sondern direkt die Ereignisse, allerdings nicht wie bei Minkowski/Milne mit (t,x), sondern mit (t',x) - wobei t' via LT berechnet wird).
    Kein Tangentialraum? Bist du dir sicher, dass du weißt, was dieser Begriff bedeutet? Die Crackpotseite, auf die du verlinkst, ist sicher keine Hilfe. Ist aber auch egal. Wir reden von tau über x,y, und das ist kein Koordinatensystem, sondern ein Zustand. Und meines Erachtens ein Epsteindiagramm, wenn man auf Seiten nachliest, die einem nicht Helmut Hansens Mandalaphysik verkaufen wollen.

    Also, Fakt: Die Halbkugeloberfläche, die du zeigst, ist nicht die Kugel, von der du redest. Außerdem: Eine solche kann es auch gar nicht geben. Falls du nochmal antwortes: Bitte diesmal wenistens mit so viel Präzision, dass der Unterschied zwischen einer Kugeloberfläche und einer Kugel erkennbar wird.
    Geändert von Ich (14.04.2019 um 22:38 Uhr)

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