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Thema: Ein rekursives kosmologisches Modell

  1. #1
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    Standard Ein rekursives kosmologisches Modell

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    Hallo,

    als ambitionierter Hobbykosmologe habe ich ein Modell entwickelt, ob dessen professioneller Einschätzung ich um Eure wohlwollende Kritik bitte.

    Das Modell wurde im Online-Wissenschaftsmagazin Moringa im Jornal Think Loud Artikel 2 veröffentlicht.

    https://moringa.pub/ojs/index.php/th...cle/view/65/85

    Zusammenfassung:
    Der Artikel behandelt die Geometrie eines kosmologischen
    Modells, in welchem keine Singularitäten auftreten und in dem eine eindeutige
    umkehrbare Abbildung zwischen dem Universum und einem Schwarzen Loch existiert.
    Dabei liegt der Fokus zunächst auf der Initialisierung der Transformation.
    Anschließend wird gezeigt wie die Metriken ineinander überführt werden.

    Viele Grüße
    IF

  2. #2
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    Standard

    Hallo,

    Ich würde mich auch über eine oberflächliche grobe Einschätzung freuen.
    Selbstverständlich auch dann wenn sie negativ ausfallen sollte.

    Vielen Dank
    IF

  3. #3
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    Standard

    Zitat Zitat von InFra Beitrag anzeigen
    Selbstverständlich auch dann wenn sie negativ ausfallen sollte.
    OK. Da findet man bereits auf Seite 3 etwas:
    Dies ermöglicht die prinzipielle Vorstellung, dass ein unendliches Universum in einem begrenzten Schwarzen Loch Platz finden könnte
    Spätestens hier liest kein Physiker mehr weiter und ärgert sich vielmehr darüber, den Link überhaupt angeklickt zu haben.

    EDIT: Ich frage mich, wie oft ich diesen "hirnverbrannten" Unsinn nun schon gelesen habe, dass das Universum in Wirklichkeit ein Schwarzes Loch sein soll.
    Geändert von Bernhard (12.02.2019 um 19:29 Uhr)
    Freundliche Grüße, B.

    Überhaupt droht ja jedem universelle Geltung heischenden Ansatz die Sphinx der modernen Physik, die Quantentheorie - T. Kaluza, 1921

  4. #4
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    Standard

    aber Bernhard, die Arbeit hat peer review, nicht jede Privattheorie schafft das.
    Mich würde ja nur interessieren Dmax eines schwarzen Loches, je größer desto geringer die Dichte - wieviel denn nun.
    Also wie klein müßte ein schwarze Loch sein, damit seine Dichte für ein ganzes Universum reicht?

  5. #5
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    Standard

    Hallo Bernhard,

    das mit der negativen Einschätzung war ernst gemeint, daher vielen Dank erstmal.

    Es tut mir leid Deine Zeit verschwendet zu haben, aber ich habe an dieser Stelle ja extra geschrieben:

    "... prinzipielle Vorstellung ...".

    Wie das im einzelnen funktioniert zeige ich ja erst im Anschluss.

    Wenn man dann natürlich nicht weiter liest hält sich zumindest die Zeitverschwendung in Grenzen.

    Oder bist Du der Meinung, dass Satz 2 an sich falsch ist ?

    Das würde bedeuten die Änderung des Größenunterschiedes 2er Objekte ist etwas Absolutes was nicht vom jeweiligen Bezugssystem abhängig ist.

    In diesem Fall würde ich sehr gerne hören was die Anderen darüber denken.

    Viele Grüsse
    IF

  6. #6
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    Standard

    Hallo Herr Senf,

    das peer review darf man in diesem Fall leider nicht überbewerten. Dadurch wurden im Wesentlichen einige Formulierungen und die Struktur verbessert (und ein paar Flüchtigkeitsfehler beseitigt). Eine Verifikation der inneren Widerspruchsfreiheit und/oder die Vereinbarkeit mit den aktuellen Beobachtungen ist nicht erfolgt.

    Zur Frage:
    Da die gesamte Dichte des Universums ziemlich klein ist, muss das SL doch wohl eher sehr groß sein (also rs ungefähr 14bly), oder ?

    Viele Grüsse
    IF

  7. #7
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    Hallo Bernhard,

    Zitat Zitat von Bernhard Beitrag anzeigen
    EDIT: Ich frage mich, wie oft ich diesen "hirnverbrannten" Unsinn nun schon gelesen habe, dass das Universum in Wirklichkeit ein Schwarzes Loch sein soll.
    Ohne daß ich jetzt irgend eine Aussage zu InFra’s Vorstellungen machen will, die ich auch noch gar nicht gelesen habe, frage ich Dich, weil mir das anscheinend völlig entgangen ist, wann und wie sich z.B. Lee Smolins Gedanken dazu als hirnverbrannter Unsinn erwiesen haben?

    Herzliche Grüße

    MAC

  8. #8
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    Standard

    Dann will ich mal Feedback geben.
    S.4: Licht wird vom Mittelpunkt einer Hyperkugel ausgesendet, die LT auf besagten Mittelpunkt angewendet. Das ist im Widerspruch zu B). Wenn der Mittelpunkt nicht Teil des Raumes ist, kann man auch keine LT oder dort positionierte Beobachter definieren.

  9. #9
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    Standard

    Hallo Ich,

    vielen Dank für Dein Feedback,

    aber das habe ich nicht geschrieben.

    unter B) steht: der Mittelpunkt ist nicht Teil des Randes eines Kreises und nicht Teil der Oberfläche einer Kugel und auch nicht Teil der Hyperoberfläche einer Hyperkugel.

    Um das für die Lichtkugel deutlich zu machen habe extra "Ein Raum zu einem Zeitpunkt" geschrieben.

    Sicherlich ist es von mir nicht 100% klar formuliert,
    Du wirst mir doch aber zustimmen, das die der Mittelpunkt einer Kugel nicht zu ihrer Oberfläche gehört.

    Außer natürlich die Kugel dehnt sich aus und hatte mal den Radius null (aber dann ist es ja eigentlich auch noch keine Kugel).

    Die richtige Formulierung in dem Sinne wie ich es meine muss also lauten:

    Licht wird von einem Punkt ausgesendet welcher später (nachdem sich das Licht ausgebreitet hat) den Mittelpunkt einer Hyperkugel bildet.

    Ich verstehe nicht ganz genau was du mit die LT auf einen Punkt anwenden meinst, meinst du die LT in diesem Punkt initialisieren ?

  10. #10
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    Zitat Zitat von mac Beitrag anzeigen
    frage ich Dich, weil mir das anscheinend völlig entgangen ist, wann und wie sich z.B. Lee Smolins Gedanken dazu als hirnverbrannter Unsinn erwiesen haben?
    Hm. Da hast Du meine obige Aussage doch recht gründlich mißverstanden. Die Aussage ist vielmehr als allgemeiner Forenfrust zu verstehen. Es ist doch immer wieder das gleiche Spielchen: Mit irgendwelchen "wilden" Behauptungen kostenlos Nachhilfe in Physik ergattern - ich mach da nicht mehr mit.
    Geändert von Bernhard (13.02.2019 um 17:56 Uhr)
    Freundliche Grüße, B.

    Überhaupt droht ja jedem universelle Geltung heischenden Ansatz die Sphinx der modernen Physik, die Quantentheorie - T. Kaluza, 1921

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