PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hawking: Schlüssel zum Überleben der Menschheit liegt im All



Viper2024
15.06.2006, 17:42
Hallo Leute
Nicht alle astronomiebegeisterten Menschen teilen die Auffassung, das die Zukunft der Menschheit in der bemannten Raumfahrt liegt, man denke nur an die Äußerungen der alten Bildungs- und Forschungsministerin Buhlman, die einmal sagte, das nur die unbemannte Raumfahrt lohenswert ist.

Aber der weltberühmte Physiker Stephen Hawking sagte nun in einem Interview [am Rande einer Konferenz], das das Schicksal der Menschheit davon abhängt neue bewohnbare Welten im Universum zu finden, da das Risiko einer globalen Katstrophe auf der Erde so hoch ist.

http://www.extrasolar-planets.com/news/2006/2006061501.php

MfG
Sven

mac
15.06.2006, 18:00
Hallo Sven,

das habe ich, vor rund 30 Jahren, etwas anders formuliert schon (wenn ich mich richtig erinnere) von Robert A. Heinlein gelesen (Es ist nicht gut, alle Eier in einen Korb zu legen). Nach meiner Meinung, eines der besten Argumente für eine Ausbreitung. Allerdings bezweifle ich den Zeitrahmen von 100 Jahren.

Herzliche Grüße

MAC

Mark Striper
15.06.2006, 18:14
Wäre es wirklich ein Verlust für das Universum, wenn unsere Rasse ausstirbt ?

mac
15.06.2006, 18:34
Wäre es wirklich ein Verlust für das Universum, wenn unsere Rasse ausstirbt ?
Hallo Mark

ich antworte später, hab' jetzt zu wenig Zeit!

Herzliche Grüße

MAC

Mark Striper
15.06.2006, 18:52
War eigentlich auch keine wirklich ernstgemeinte Frage. ;-)

Viper2024
15.06.2006, 18:53
Hallo Leute,
Viele bekannte Astronomen, populäre Wissenschaftler und Buchautoren haben sich in der Vergangenheit ähnlich geäußert, ich denke da nur an Carl Sagan, Arthur C. Clark oder an die Bücher von Isaac Asimov oder Ben Bova.

Aber leider hat sich dieses Bewusstsein noch nicht bei allen durchgesetzt. Wie oft habe ich schon den Spruch gehört: "Wir sollten erste einmal die Probleme auf der Erde lösen" :mad:

Deswegen finde ich es lobenswert, das in der Öffentlichkeit stehende Personen wie Hawking, dafür "Werbung" machen.

Zu der Frage von Mark kann ich mich leider nur anschließen.

mac
16.06.2006, 19:13
Hallo Mark und Viper2024,

ich finde auch, das diese scheinbaren kO Argumente zu kurz greifen. Auch wenn ich anerkenne, daß sie sorgfältiger mit der Verantwortung für den Einsatz von Ressourcen umgehen, als zB die politisch motivierte Verschwendung bei den bemannten Mondflügen. (Eine Schlußfolgerung auf meinen Standpunkt dazu, würde wahrscheinlich nicht zutreffen)

Deine Frage Mark, kann wahrscheinlich zur Zeit niemand zufriedenstellend beantworten. Wir kennen für das Leben nur das (sehr erfolgreiche) Prinzip der Konkurrenz um Ressourcen. Ich vermute, daß es überall gilt. Das führt zwangsläufig dazu, daß sich Leben aggressiv ausbreitet und aggressiv (Hunger, Seuchen, Kampf) daran gehindert wird.

Wenn aber nur dieses Prinzip gilt, dann stellt sich die Frage, wieso wir noch existieren? Also in dem Sinne, wieso wurde unsere Erde noch nicht von Außerirdischen sterilisiert und besiedelt? (würden wir das überhaupt feststellen können, wenn es schon lange her wäre?)Schaffen sie überhaupt den Weg von einem Sonnensystem zum Anderen, gibt es kaum noch eine ernstzunehmende Hürde für weitere Entfernungen.

Undenkbar aber möglich wäre: Wir sind die Ersten die's vielleicht bald können? (ich glaube das nicht!)

Mit einem einzigen potenziellen Beispiel vor Augen: Alle, die überhaupt an sowas denken konnten, sind ausgestorben/in die 'Steinzeit' zurückgefallen. Vielleicht sogar immer wieder.

Sie haben, nach Überwindung aller Klippen so gedacht wie Du, Mark (nicht daß ich Dir das glaube). Dann werden sie wohl nicht persönlich kommen? Aber möglicherweise bei der ersten ernstzunehmenden Naturkatastrophe aussterben.

Zur Zeit sieht es so aus, als hätten wir eine faire Chance. Mehr als jede Lebensform vor uns auf dieser Erde. Wenn wir sie nicht nutzen, haben wir es nicht verdient, könnte man sagen.

Allerdings tragen wir mit dieser Entscheidung (wenn wir jemals zu einer Wahl kommen) eine weit über unsere eigene Existenz hinaus ragende Verantwortung für das Leben. Wir wären nicht entstanden, wenn es nicht Lebewesen vor uns gegeben hätte, die z.B. unter ungleich schwierigeren Bedingungen das Wasser verlassen und das Land besiedelt hätten.

Ich meine damit nicht eine 'göttliche' Mission, sondern die Verantwortung dafür, das Leben in seiner Vielfalt zu erhalten (ohne dafür anderes Leben zu zerstören) denn welches Potential in ihm enthalten ist, können wir nicht absehen, auch wenn wir vielleicht uns selbst nicht für würdig halten.

Herzliche Grüße

MAC

blackhole
17.06.2015, 22:19
..... es ist zu hoffen , dass die zukunfts- und technikverzagtheit einer schon zu großen menge deutscher angst- und bedenklichkeitsfanatiker kein weltweites phänomenen wird ..... allein unser evolutionsvorteil reflektiven denkvermögens wird über die beherrschung der energien , wie schon Carl Sagan schlüssig erkannt hatte , zum aufbruch ins all führen müssen , letztlich zur erhaltung der komplexen art von biologischem leben unseres planeten , spätestens wenn die sonne sich verabschiedet ...... oder Aphobis einen vorgeschmack darauf gibt .......

Rattan
18.06.2015, 09:29
Hallo,

Intelligenz gepaart ohne Mitgefühl zu den anderen Lebewesen erzeugt dann eine Vorstellung dass wir nur eine bio-mechanische Entität sind die ihre Masse aus dem Higgsfeld beziehen und die dann von den bio-mechanischen Entitäten als "Gottesteilchen" verehrt werden und sagen das Glück der bio-mechanischen Entitäten ist nur in den weiten des Kosmos zu finden - mit Raketen...

"neue bewohnbare Welten im Universum zu finden, da das Risiko einer globalen Katstrophe auf der Erde so hoch ist."

der hat wohl zuviel bärigen Rodan glesen unser neuer Messias Hawking...

unsere geistigen Verwirrungen

http://www.fotos-hochladen.net/view/weltraumschrott1h9ye2t4nd.jpg


Das glücklichste Volk der Welt

https://www.youtube.com/watch?v=MZgtDHDHWcs

Und jetzt haben die fast keine eigene Zukunft mehr nur weil wir mit unserem technischen Wahn die Erde zerstören... In den nächsten 50 Jahren werden die Konflikte die geistigen Ursprung sind ganz andere Dimensionen bekommen...

Schon im Vorschulalter immer mehr Kinder verhaltensauffällig

Sie sind aggressiv oder scheu, scheinen überfordert zu sein oder traurig: Immer häufiger stellen Ärzte psychische Auffälligkeiten an Kindern fest. Jeder fünfte der jungen Patienten soll betroffen sein. Die meisten bleiben unbehandelt. Doch Vorbeugung wäre möglich.

Die Ursachen sind kaum erforscht: Vernachlässigung könne ebenso wie Überforderung eine Ursache sein, vermuten Experten.

http://www.n-tv.de/wissen/Immer-mehr-Kinder-verhaltensauffaellig-article15300921.html

Experten vermuten?

Zuerst muss sich die kranke Gesellschaft ändern, renaturieren, zur Ruhe kommen--dann heilen auch die Kinder, aber die Experten vermuten... Die ganze Globalisierung führt sowieso zu einer Humanitären Katastrophe. Wir ticken biologisch anders. Aber die Experten werden schon eine Glückspille erforschen aber nicht die Ursache beseitigen.... Gesundes Leben braucht Gesunden Raum.

Grüsse Rattan