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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Unterhaltung mit Außerirdischen



adora
10.12.2011, 21:36
Wenn Außerirdische auf einen Extrasolaren Planeten genauso aussehen (Menschenähnliche Wesen) und die gleichen Umweltbedingungen haben wie wir , ist es möglich das man sich mit diesen unterhalten könnte selbst dann wenn sie sprachlich anders kommunizieren und wären sie in der Lage das irdische ABC zu erlernen ?

Gruß adora

eeralfcosmo
10.12.2011, 21:55
Wenn
Gruß adora

dann alles moeglich
ralf

galileo2609
10.12.2011, 21:58
Hallo adora,

was sollte das eine

Wenn Außerirdische auf einen Extrasolaren Planeten genauso aussehen (Menschenähnliche Wesen) und die gleichen Umweltbedingungen haben wie wir ,
mit dem anderen

ist es möglich das man sich mit diesen unterhalten könnte selbst dann wenn sie sprachlich anders kommunizieren und wären sie in der Lage das irdische ABC zu erlernen ?
zu tun haben?

Und, ohne dir nahetreten zu wollen. Warum eröffnest du immer neue Threads, die lediglich Variationen derselben Grundfrage sind, ohne die bereits gegebenen Antworten in den alten Threads zu verarbeiten?

Grüsse galileo2609

Infinity
10.12.2011, 23:17
Hallo galileo2609 und adora,

soweit ich es richtig verstanden habe, geht adora davon aus, dass sich Menschen und Außerirdische im Regelfall schonmal aufgrund ihrer unterschiedlichen Herkunft, Geschichte, eventuell Motivation und Kommunikationsweise nicht verständigen können. Zugleich sehen wir aber, dass Menschen untereinander kommunizieren. Daraus dachte er/sie sich: wenn man dann einfach setzt, dass diese Außerirdischen humanoid sind, dann sollte die Wahrscheinlichkeit - unter Voraussetzung der beiden eben genannten Annahmen - theoretisch höher sein, dass eine Verständigung in etwa wie unter Menschen möglich ist. Das mit dem ABC lernen ist nur ein Beispiel für etwas, was "nur Menschen drauf haben", denn andere Lebewesen werden mit hoher Wahrscheinlichkeit, wenn überhaupt, ihre Kommunikation und Informationsweitergabe anders aufbauen.

Vielleicht hat es adora etwas schwammig ausgedrückt, da "genauso aussehen" geschrieben wurde. Denn gleiches Aussehen sagt noch nicht aus, ob auch gleiches Denken vorliegt.

Deine Frage kann ich nachvollziehen, schließe mich daher dem auch an.


Wenn Außerirdische auf einen Extrasolaren Planeten genauso aussehen (Menschenähnliche Wesen) und die gleichen Umweltbedingungen haben wie wir , ist es möglich das man sich mit diesen unterhalten könnte selbst dann wenn sie sprachlich anders kommunizieren und wären sie in der Lage das irdische ABC zu erlernen ?
Es ist möglich. Möglichkeit sagt aber nichts aus, was uns von Hilfe sein würde. Wichtiger scheint mir die Frage nach der Wahrscheinlichkeit zu sein. Bleibt es nur bei der Bedingung "genauso aussehen", dann haben wir noch ein sehr breit gefächertes Angebot an Möglichkeiten, beinahe wie es eeralfcosmo ausgedrückt hat. Es gibt Wesen, die sehen einander gleich oder in bestimmten physischen Bereichen ähnlich aus und können sich mehr oder weniger gut verständigen, aber auch welche, die das eben nicht können. Zur Eingrenzung der Möglichkeiten und um in Richtung Wahrscheinlichkeiten zu wechseln ist eine Frage nach der psychischen Beschaffenheit von größerem Interesse. Dennoch: hier ist Deine Antwort. Damit Du eine Antwort erhältst, die konkreter als die von eeralfcosmo ist - denn seine Antwort ist durchaus richtig aus meinen Augen, hat jedoch für Dich keinen Informationsgehalt, der für Dich von Interesse wäre oder den Du erwartet hättest - solltest Du Deine Frage umformulieren.

Edit: hier noch einige Links mit allgemeingehaltenen Informationen, die für Dich von Interesse sein könnten:

http://de.wikipedia.org/wiki/Exobiologie
http://de.wikipedia.org/wiki/Außerirdisches_Leben

Zusätzlich empfehle ich Dir Bücher in Bezug auf Psychologie und extraterrestrisches Leben.

eeralfcosmo
10.12.2011, 23:54
wenn man das wort "wenn" benutzt dann wirds kritisch, das habe ich auch schon bemerkt, besser ist man macht eine beobachtung und dann folgert daraus was, vieleicht bin ich nun zu vorsichtig

aber bei intiligenten ausserirdischen, vieleicht 100000 Lj von uns entfernt , ob die das ABC koennen muessen oder wollen?

galileo2609
10.12.2011, 23:57
Hallo Infinity,

Daraus dachte er/sie sich: wenn man dann einfach setzt, dass diese Außerirdischen humanoid sind, dann sollte die Wahrscheinlichkeit - unter Voraussetzung der beiden eben genannten Annahmen - theoretisch höher sein, dass eine Verständigung in etwa wie unter Menschen möglich ist.
vielleicht geht's am Thema vorbei, vielleicht auch nicht. Am spannendsten fände ich ja erstmal eine Beobachtung, wie extraterrestrisches Leben seine Kopieanweisungen 'kommuniziert'. Sprich, in welcher biochemischen Form, in welchem 'ABC' die für jede vorstellbare Lebensform notwendige Erbinformation kodifiziert wird. Werden wir diese entschlüsseln können, sollten wir z. B. nur auf fossiles Leben auf dem Mars treffen? Selbst bei einem weiten spekulativen Blick in die Zukunft scheint mir dieser Rosetta-Stone der entscheidende Meilenstein zu sein. Erst wenn wir wissen, ob und wie das Leben eine von unserem irdischen Dasein unabhängige Möglichkeit zur Entstehung und (höheren) Entwicklung gefunden hat, werden wir in der Lage sein, andere Biosphären in ihrer Komplexität überhaupt wahrzunehmen.

Grüsse galileo2609

adora
11.12.2011, 07:14
Ich meine das diese den gleichen Körperbau haben wie wir Menschen, damit drücke ich mich genauer aus.

Gruß adora

galileo2609
11.12.2011, 13:20
Hallo adora,

irgendwie klingt das für mich, du würdest darüber spekulieren, dass es eine mehrfache 'Kreation' des Menschen im Universum gegeben haben könnte.

Grüsse galileo2609

Monod
11.12.2011, 15:44
@ galileo:


Werden wir diese entschlüsseln können, sollten wir z. B. nur auf fossiles Leben auf dem Mars treffen?

Das glaube ich nicht. Fossilien haben die unangenehme Eigenschaft, dass sich das biochemische Inventar binnen kurzer Zeit zersetzt. Aus den Zersetzungsprodukten, sofern sie nicht anderweitig verwertet werden bzw. aus der fossilen Membranhülle hinausdiffundieren, lassen sich keine funktionalen Eigenschaften rekonstruieren, die auf eine Aufstellung des genetischen Codes hinauslaufen. Es ist zweifelhaft, ob überhaupt die beteiligten Stoffklassen, die das Genom und das Proteom konstituieren, eindeutig ermittelt werden können. Bei fossilen Mikroben sehe ich also schwarz, was die Aufdeckung der Biochemie betrifft.

Aufschlussreicher wäre, wenn im Permafrost intakte Mikroben gefunden würden. Diese könnte man ggf. in einem Inkubator vermehren, um hinreichend Biomasse zur Analyse zu gewinnen.

Solitaire
01.01.2012, 22:17
Hallo allerseits,
wenn Du darüber nachdenkst, wie Ausserirdische aussehen könnten, brauchst Du nur die Menschen anzuschauen. (schnell gegoogelt)
http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/24359949
http://img.fotocommunity.com/images/Portraitfotografie-Maenner/Outdoor/Italiener-a24359949.jpg
http://cdn.fotocommunity.com/photos/17113215.jpg
http://cdn.fotocommunity.com/photos/6941264.jpg
http://cdn.fotocommunity.com/photos/15522440.jpg
http://cdn.fotocommunity.com/photos/5501384.jpg
http://cdn.fotocommunity.com/photos/21707935.jpg
http://cdn.fotocommunity.com/photos/723476.jpg
http://cdn.fotocommunity.com/photos/11739315.jpg
Diese Lebewesen leben auf ein und demselben Planeten. Mit derselben Schwerkraft. Derselben Sonne.
Nur das Klima und damit die Umwelt haben sie in ihrem Aussehen geformt. Und damit ihre Religion, soziale Struktur und Denken.

Jetzt stell Dir mal vor, die Schwerkraft ist nur um 5% höher. Oder die Temperatur überall um 10 Grad wärmer oder kälter.
Da würde sich doch schon im Körperbau alles ändern.
Und genauso die "weltanschauung" (mal allgemein gesagt). Das Wetter ist bestimmt völlig anders, wenn sich die Schwerkraft, Windgeschwindigkeit, Temperaturverteilung von der Erde unterscheiden. Entsprechend entwickeln sich andere Mythen, Götterbilder usw.
Das Aussehen udn der Aufbau der Sinnesorgane, wie z.B. der Augen würde sich ebenfalls ändern, wenn die Sonne in einem anderen Spektrum leuchten würde.

Ich phantasiere mal was zusammen:
Stell Dir ein Volk vor das durch ganzjährige verheerende Steppenbrände (höherer Sauerstoffgehalt) gezwungen ist, immer auf der Flucht zu sein, und nie länger als ein paar Tage an einem Ort sein kann, bevor das Feuer wieder zu nahe kommt.
Dieses Volk würde das Konzept von Ackerbau überhaupt nicht verstehen - und schon der Gedanke lebenslang in einem Haus und in einer Stadt zu leben völlig absurd finden.

Wenn man es unwahrscheinlich findet, dass die Menschheit auf Ausserirdische trifft - dann ist die Idee, dass diese auch nur ansatzweise denken wie wir Menschen absolut unmöglich.

Gruß, Solitaire

adora
24.06.2012, 21:13
Könnte man einen Weg finden um mit extraterrestrischen Menschen auf einen Exoplaneten in Kontakt zu treten und sich mit ihnen zu unterhalten oder besser ob es überhaupt möglich ist ?
Und wie könnte solch ein Kontkt ablaufen ?

gruß adora

FrankSpecht
25.06.2012, 00:00
Die Sprache der Mathematik dürfte hier erste Wahl sein. Sie ist universell.

adora
22.12.2013, 19:15
Es ist ja nicht auszuschließen dass irgendwo auf einen Exoplaneten noch einmal eine Menschliche Zivilisation entstehen könnte natürlich nicht so wie bei der Irdischen Evolution aber in ähnlicher Weise.
Diese außerirdischen Menschen werden sicherlich eine andre Denkweise haben als wir und sich anders verhalten, Sprache, Gestik, Gesellschaft, denn das diese der Irdischen gleicht ist unwahrscheinlich.

ralfkannenberg
23.12.2013, 09:43
Es ist ja nicht auszuschließen dass irgendwo auf einen Exoplaneten noch einmal eine Menschliche Zivilisation entstehen könnte natürlich nicht so wie bei der Irdischen Evolution aber in ähnlicher Weise.
Diese außerirdischen Menschen werden sicherlich eine andre Denkweise haben als wir und sich anders verhalten, Sprache, Gestik, Gesellschaft, denn das diese der Irdischen gleicht ist unwahrscheinlich.

Hallo adora,

der allererste Ansatz wird immer die Mengenlehre sein. Diese ist elementar und es gibt von allen Mengen eine, die ausgezeichnet ist, nämlich die leere Menge. Mit Hilfe der leeren Menge lassen sich völlig analog zu den Peano-Axiomen die natürlichen Zahlen herleiten. Vermutlich würde eine solche Zivilisation dann auch rasch mal auf Operationen wie Addition (mehrfache Anwendung des Nachfolgeoperators der Peano-Axiome bzw. des Aufbaus der natürlichen Zahlen aus der leeren Menge) sowie der Multiplikation (mehrfache Anwendung der Addition) stossen. Dies wiederum führt sofort zu den Primzahlen.

Die natürlichen Zahlen bilden mit der Addition eine Halbgruppe. Vermutlich wird eine intelligtente Zivilisation rasch hieraus Gruppen-, Ring- und Körperstrukturen aufbauen und nun lassen sich auch geometrische Konstruktionen mathematisch beschreiben.

Ein anderer ebenfalls elementarer Ansatz dürfte der Kreis sein, die Menge aller Punkte, die von einem ausgezeichneten Punkt denselben Abstand hat. Man wird hier über gleichseitige Dreiecke - gleichseitige Dreiecke haben immer gleich grosse Innenwinkel - und gleichseitige Vierecke mit gleichgrossen Innenwinkeln ("Quadrate") Approximationen durchführen, man wird von gleichseitigen Vierecken ohne gleichgrossen Innenwinkeln inspiriert auf parallele Geraden stossen, weil bei gleichseitigen Vierecken (Raute bzw. Rhombus) gegenüberliegende Seiten immer parallel sind, und somit auch auf das Parallelenaxiom.

Und jetzt sind wir schon mitten drin in der Mathematik, wie wir sie kennen.


Freundliche Grüsse, Ralf

frosch411
23.12.2013, 10:54
Ich würde sagen, es kommt darauf an, ob es möglich ist, mit den Ausserirdischen zu interagieren, also ob man ihnen z.B. begegnet um die Kommunikation zu versuchen. Zumindest visuell sollte es recht schnell möglich sein, eine Art Verständigung hinzukriegen, auch wenn die Aliens untereinander möglicherweise ganz anders kommunizieren wie wir das tun. Gibt es Sprache? Auf welchen Frequenzen und wie aufgebaut? Schrift?
Viel schwieriger wird es, wenn die Ausserirdischen nicht direkt verfügbar sind. Zum Beispiel dürfte schon die Entschlüsselung eines SETI-Signals recht schwierig sein. Auch eine potentielle Entdeckung eines Artefakts, z.B. einer außerirdischen Sonde, vielleicht auch mit einer Tafel versehen wie bei Pioneer, würde die Wissenschaftler vor große Herausforderungen stellen. Wenn die Außerirdischen es darauf abgesehen haben verstanden zu werden, könnte sicher die Mathematik eine Möglichkeit sein. Fast unmöglich wird eine Entschlüsselung sein, wenn man sozusagen nur Signale bekommt, die z.B. eine Kommunikation der Aliens untereinander mitschneidet. Es gibt ja auch ohne Aliens schon Schriftstücke, die noch niemand entschlüsseln kann, wie z.B. das Rongorongo der Osterinseln.

Major Tom
23.12.2013, 13:14
Was aber wenn deren Kommunikation auf Bioluminiszenz oder komplexer Hautmuster aus Veränderung von Struktur und Farbe beruhen.
Könnte für uns Menschen extrem schwierig werden hinter einen Algorithmus zu kommen, wenn Sprache derartig kodiert wäre.
Abgesehen von Biosozialen Eigenheiten. Blau/braun/grün mit wechselnder Hautstruktur und Mimik in bestimmten Rhytmus kombiniert mit dem Kammerton A wäre die Zahl 15 – aber nur wenn man mit Vorgesetzten des vierten Geschlechts spricht
Gruß MT

ralfkannenberg
23.12.2013, 13:27
Was aber wenn deren Kommunikation auf Bioluminiszenz oder komplexer Hautmuster aus Veränderung von Struktur und Farbe beruhen.
Könnte für uns Menschen extrem schwierig werden hinter einen Algorithmus zu kommen, wenn Sprache derartig kodiert wäre.
Abgesehen von Biosozialen Eigenheiten. Blau/braun/grün mit wechselnder Hautstruktur und Mimik in bestimmten Rhytmus kombiniert mit dem Kammerton A wäre die Zahl 15 – aber nur wenn man mit Vorgesetzten des vierten Geschlechts spricht
Hallo Major Tom,

das wüssten diese Wesen und würden das entsprechend berücksichtigen, wenn sie mit uns in Kontakt treten wollen.


Freundliche Grüsse, Ralf

Major Tom
23.12.2013, 14:19
Hallo Ralf,

Ich denke wir stimmen überein, daß die Gesetze von Mathematik, Logik und Kausalität universell sind, und daher eine gemeinsame Basis zur Verständigung bietet – vorausgesetzt der Wille dazu ist vorhanden.

Aber verstehen im eigentlichen Sinn ist denke ich weiter zu fassen. Bei manchen der weltweit über 6000 Sprachen muss die Aussprache besonders mühsam erlernt werden, bei den anderen hat es die Grammatik in sich. Außerdem spielt beim Erlernen einer neuen Sprache immer eine große Rolle, ob diese mit der eigenen Muttersprache verwandt ist oder man in eine völlig fremde Gedankenwelt eintauchen muss.

Es gibt eine Studie des US Foreign Service Institutes in welcher untersucht wurde, wie viele Unterrichtsstunden notwendig sind, um in einer Sprache ein bestimmtes Niveau in Wort und Schrift (Stufe 3 von 5) zu erreichen. (für Englisch sprechenden)

Mit etwa 600 Stunden am schnellsten lernen lassen sich Sprachen aus der indoeuropäischen Sprachenfamilie.

Einige unserer Nachbarn, wie die Finnen und Ungarn, sprechen ein für uns völlig fremdes Kauderwelsch, was daran liegt, dass ihre Sprachen nicht zur indoeuropäischen Sprachfamilie, sondern zur finnisch-ugrischen gehören. Das heißt: Im Unterschied zu den meisten europäischen Sprachen – wie Deutsch, Englisch und Französisch – stammen sie von einer anderen Ursprache ab und folgen deshalb ganz anderen Regeln. Man braucht über 2000 Unterrichtsstunden .

Mit ca. 3000 Stunden als besonders schwierig gilt das Japanische – weil der schriftliche Code dieser Sprache nicht dem gesprochenen Code entspricht. D.h. man kann die Sprache nicht sprechen lernen, indem man anfängt, sie zu lesen – oder umgekehrt. Außerdem gibt es im Japanischen gleich drei Schriftsysteme: zwei Silbenschriften und eine Zeichenschrift mit bis zu 15000 Zeichen. Selbst Begrüßungsfloskeln wie »Hallo, wie geht es Ihnen? Danke, gut!« sind viel zu kompliziert dafür, weil im Japanischen jeder Dialog anders klingt – je nachdem, ob man mit Alt oder Jung, Arm oder Reich, Mann oder Frau spricht.

Aber im Prinzip gehören wir Menschen alle einer Familie an und sind neurologisch und physisch praktisch identisch. Mehr noch – jeder Tintenfisch ist quasi ein enger Verwandter verglichen mit einem Alien.

Gruß
MT

ralfkannenberg
23.12.2013, 15:33
Mit ca. 3000 Stunden als besonders schwierig
Hallo Major Tom,

im Vergleich mit dem Entwicklungsaufwand der übrigen Technologie, die es für die Kontaktaufnahme mit den Aliens braucht dürften diese 3000 Stunden vernachlässigbar sein.

Mit 3000 Stunden Aufwand kann übrigens ein Amateurastronom im Durchschnitt 3 Kometen entdecken ;)


Freundliche Grüsse, Ralf

Major Tom
23.12.2013, 15:45
Mit 3000 Stunden Aufwand kann übrigens ein Amateurastronom im Durchschnitt 3 Kometen entdecken ;)


Freundliche Grüsse, Ralf
Hallo Ralf

so hab ich das noch gar nicht betrachtet :rolleyes:- na dann sieh mal zu ob Du den Stern von Betlehem wieder findest ...

Frohe Weihnachten & Schöne Feiertage
MT

adora
23.12.2013, 16:40
Lassen wir mal der Phantasie freien lauf und nehmen an das auf dem Exoplaneten auch Menschen existieren durch einen Glücklichen Zufall der dort ablaufenden Evolution.


Wenn dort Irdische Astronauten zu einen Besuch dort landen sollten wie kann man sich Ablauf der Ereignisse Vorstellen, Kontaktaufnahme, Unterhaltung, Eingliederung der Irdischen Raumfahrer in die dortige Gesellschaft und wie könnte dieses Gesellschaftssystem mit den extraterrestrischen Menschen aussehen?

Gruß adora

Sissy
26.12.2013, 02:31
Hi Adora,

falls diese "humanoiden Intelligenzen" in ihrer gesellschaftlichen Entwicklung ein paar hundert Jahre hinter der unseren heutigen stehen, dann müssen Deine hypothetischen Astronauten aufpassen, daß sie weder in Kochtöpfen landen, noch als "Hexen" oder "Zauberer" verbrannt werden oder aber den Status von "Göttern" einnehmen.

Sind die "humanoiden Intelligenzen" in etwa auf unserer Entwicklungsstufe, dann landen unsere Astronauten entweder in Kriegsgebieten (= werden unbeabsichtigt umgebracht), werden von religiösen Spinnern in die Luft gesprengt (weil sie deren Weltbild/Religion bedrohen), oder sie landen in irgend einem Gefängnis oder in einer Irrenanstalt die von Geheimdiensten betrieben wird.

Sind die "humanoiden Inteligenzen" dagegen weiter entwickelt als wir, kommen unsere Astronauten entweder auf nen Seziertisch oder als Atraktion in einen Zoo.

Deprimierend? Ja. Aber da Du explizit von Intelligenzen ausgehst, die so handeln und denken wir "wir", wäre das ihr Schicksal.

Deine Gedankengeschichte spielt in einer sehr fernen Zeit, in der "wir" das Problem des überlichtschnellen Raumfluges gelöst haben werden. Das ist ein sehr optimistischer Ansatz. Aus meiner Sicht reines Wunschdenken. Im Moment ist die Menschheit noch nicht so weit. Und sie wird dieses Stadium auch so schnell nicht erreichen. Im Moment sägt "die Menschheit" noch kräftig an dem Ast, auf dem sie sitzt. :mad:

In 200 Jahren haben wir keine fossilen Brennstoffe mehr, haben uns wie die Lemminge vermehrt und fressen den Planeten kahl. Kriege um sauberes Wasser, Nahrungsmittel und Siedlungsplatz werden die Folge sein. Gewinnen wird da keiner. In 500 Jahren gibt es ein paar Überlebende, die wieder als Jäger und Sammler ein kümmerliches Dasein auf einem verwüsteten Planeten zwischen den gefährlichen Hinterlassenschaften einer weltweiten egoistischen Wegwerfgesellschaft (Atomruinen, Mülldeponien, verseuchten Böden und Gewässern) fristen. Schulen wird es keine mehr geben. Forschung auch nicht. Die Menschheit wird wieder als "nackte Wilde" leben.

In spätestens 100 Jahren schließt sich das Zeitfenster, innerhalb dem wir dieser Entwicklung gegensteuern könnten. Dann wird durch den Klimawandel so viel fruchtbares Land im Meer verschwunden sein, daß massenhafte Migration einsetzt. Mit allen Konsequenzen (Kriege, Seuchen, ...), daß ein Aufbruch der Menschheit ins All mit entsprechender Technik völlig illusorisch ist. Dann rafft jeder einzelne zusammen, was er kriegen kann.

Die Parallelen zum Zusammenbruch der römischen Reiches sind unübersehbar, aber unsere Mitmenschen, Geschäftsleute und Politiker wollen aus der Geschichte nicht lernen. Wir kriegen ein 2. "Mittelalter". Nur gibt es diesmal keine "Araber und Chinesen" die die Naturwissenschaft durch ein solches dunkles Zeitalter hindurch bewahren/weiterentwickeln und eine "Renesance" einleiten... Es gibt auch keinen unentdeckten Kontinent mehr, auf den man auswandern kann, wenn es zu eng wird.

Für "Menschheit 2.0" gibt es weder Kohle noch Erdöl als günstige und ohne größere Probleme zu findende Energiequelle. Auch die oberirdisch zugänglichen Rohstoffe (z. B. Metalle) sind verbraucht. Hemmungslos verbraucht. Eventuell gibt es noch ein paar Schrottplätze, wo Eisen, Stahl und Kupfer vor sich hinrostet...

Bis dahin haben sich durch gnadenlose, kurzfristig profitorientierte Abholzung der grünen Lungen (Amazonas, Kongo, Asiens Regenwälder...) Wüsten ausgebreitet, sind die Flüsse, Seen und Meere leergefischt und durch Verarmung an Biodiversität (ausgestorbene Pflanzen und Tiere) die "Selbstheilungskräfte" unserer Biosphäre insgesamt drastisch verschlechtert.

In ein paar tausen Jahren ist unser Planet wieder heil und hat sich vom Parasit "Menschheit" erholt. "Erde 2.0" wird es geben. "Menschheit 2.0" nicht.

Grüße
Sissy

PS: Ich sollte mich wol eher Cassandra nennen. :(

adora
26.12.2013, 06:45
Die Außerirdischen werden sich natürlich ganz wesentlich von den Menschen unterscheiden und das schon deshalb weil die Evolution der Außerirdischen einen andren Weg gehen wird als die irdische.
Die Beschaffenheit des Exoplaneten deren Tektonik/Atmosphäre/Größe und andere Dinge spielen dabei eine wichtige Rolle und können die Evolution in eine ganz andre Bahn lenken, es somit keine 1:1 Kopie der irdischen Evolution auf einen Exoplaneten möglich ist.

Sollten jemals irdische Raumfahrer zu einen der Exoplaneten reisen der über Lebensformen verfügt, dann werden diese eine gänzlich andere Welt sehen und so gesehen ist eine Unterhaltung mit Außerirdischen schwierig bis unmöglich weil die Sprachen/Schriften/Zeichen völlig andersartig sind und der irdischen entfremdet ist.

Weder können Außerirdische unser irdisches ABC lernen und verstehen es ist nur den Menschen eigen und ebenfalls können wir Menschen nicht die Sprache der Außerirdischen lernen und verstehen.

Gruß adora

mac
26.12.2013, 11:55
Hallo Ralf,

ich fürchte Dein mathematischer Ansatz könnte an von Dir völlig unerwarteten Randbedingungen aber so was von scheitern...

Wenn Außerirdische auf einen Extrasolaren Planeten genauso aussehen (Menschenähnliche Wesen) und die gleichen Umweltbedingungen haben wie wir , ist es möglich das man sich mit diesen unterhalten könnte selbst dann wenn sie sprachlich anders kommunizieren und wären sie in der Lage das irdische ABC zu erlernen ?

Könnte man einen Weg finden um mit extraterrestrischen Menschen auf einen Exoplaneten in Kontakt zu treten und sich mit ihnen zu unterhalten oder besser ob es überhaupt möglich ist ?
Und wie könnte solch ein Kontkt ablaufen ?

Es ist ja nicht auszuschließen dass irgendwo auf einen Exoplaneten noch einmal eine Menschliche Zivilisation entstehen könnte natürlich nicht so wie bei der Irdischen Evolution aber in ähnlicher Weise.
Diese außerirdischen Menschen werden sicherlich eine andre Denkweise haben als wir und sich anders verhalten, Sprache, Gestik, Gesellschaft, denn das diese der Irdischen gleicht ist unwahrscheinlich.

Lassen wir mal der Phantasie freien lauf und nehmen an das auf dem Exoplaneten auch Menschen existieren durch einen Glücklichen Zufall der dort ablaufenden Evolution.

Die Außerirdischen werden sich natürlich ganz wesentlich von den Menschen unterscheiden und das schon deshalb weil die Evolution der Außerirdischen einen andren Weg gehen wird als die irdische.

Eine, besonders im menschlichen Beziehungsalltag oft kolportierte Kommunikationsform, die eigentlich etwas völlig Anderes meint, als sie (profan oberflächlich) sagt. Ich fürchte, daß der mengentheoretische Ansatz dabei mindestens zwei Bedingungen erfüllen muß: 1. Als nicht leere Menge, Teilmenge einer leeren Menge zu sein und 2. keine Schnittmenge mit dieser Kommunikationsform bilden darf... das kann schwierig werden --- ;)

Frohe Weihnachten

MAC

Sissy
26.12.2013, 22:55
Hi Adora,


#21: Lassen wir mal der Phantasie freien lauf und nehmen an das auf dem Exoplaneten auch Menschen existieren durch einen Glücklichen Zufall der dort ablaufenden Evolution.

#23: Die Außerirdischen werden sich natürlich ganz wesentlich von den Menschen unterscheiden und das schon deshalb weil die Evolution der Außerirdischen einen andren Weg gehen wird als die irdische.

ja was denn nun? :confused:


Die Beschaffenheit des Exoplaneten deren Tektonik/Atmosphäre/Größe und andere Dinge spielen dabei eine wichtige Rolle und können die Evolution in eine ganz andre Bahn lenken, es somit keine 1:1 Kopie der irdischen Evolution auf einen Exoplaneten möglich ist.

sorry. ohne Plattentektonik/Vulkanismus bleiben all die netten Dinge unten an der Mantel/Krustengrenze, die die Evolution so braucht.

keine Plattentektonik -> keine Gebrige
keine Gebirge -> kein Regen
kein Regen -> keine Vegetation
keine Vegetation - nix zu futtern
nix zu futtern -> keine Evolution vom Nagetier zum Inteligenzwesen

ohne Plattentektonik/Vulkanismus würde durch die Erosion das Land eingeebnet und irgendwann unter Meeresspiegelniveau abgetragen. Der Planet wird zum Wasserplanet -> kein Feuer, keine Töpferei, keine Landwirtschaft, keine Viehzucht, keine Stadtentwicklung, keine Metallverhüttung, keine Schrift, keine Wissenschaft, keine Zivilisation, die es lohnenswertmacht auf so nem Planeten zu landen. Willste mit nem Schwarm Sardinen über Philosophie, Naturwissenschaft oder Kunst diskutieren? Wenn die Atmosphäre für uns giftig wäre, oder die Gravitation des Planeten deutlich kräftiger als bei uns auf der Erde wäre, dann wäre dieser Exoplanet auch nicht atraktiv für uns. Wer will denn als plattgedrückte Flunder sein Leben zubringen?

Genausogut kannst drüber spekulieren, auf welche Art Du mit dem unsichtbaren rosa Einhorn in meiner Garage diskutieren könntest.

Was Du Dir wünschst (Kontakt zu ET), ist als frommer Wunsch ok. Aber wenn Du Dir wirklich Gedanken machst, wie das in der Realität ablaufen könnte, dann mußt die Fantasie abstellen und erstmal rauskriegen, wie es bei uns auf der Erde funktioniert hat mit der Entwicklung von der Amöbe zur Menschheit. Also Wissenschaft betreiben und net "wünschen"...


Weder können Außerirdische unser irdisches ABC lernen und verstehen es ist nur den Menschen eigen und ebenfalls können wir Menschen nicht die Sprache der Außerirdischen lernen und verstehen.

Wenn

a) es außerirdische Intelligenzen gibt
b) die sich und ihren Planeten net in die Luft sprengen auf dem Weg in den Weltraum
c) die sich ein gewisses Maß an Neugier auf Fremdes bewahrt haben
d) ihre Sinnesorgane wie die unseren funktionieren

dann kann man sich auch mit denen irgendwie unterhalten. Natürlich net in ein paar Tagen. Dazu muß von beiden Seiten der Wille vorhanden sein. Man erarbeitet eine gemeinsame Sprache auf der Basis der Mathematik und dann "spricht" man miteinander. Ob das über Töne, bunte Lichter, Gesten oder Flaggensignale geht, ist dabei völlig wurscht.

Die Niederländer, Engländer, Franzosen und Spanier haben ja auch geschafft, mit den Polynesiern, Afrikanern oder Amerikanischen Ureinwohnenr zu kommunizieren... Die einen glaubten an Jesus, die anderen an den Donnergott. Die einen hatten Leibeigene und Technik, die anderen verspeißten mit Vorliebe ihre Gegner, um deren Kraft und Intelligenz zu bekommen.

Ein intelligentes, in Sozialverbänden lebendes Lebewesen auf dem Festland eines Sauerstoffplaneten, welches Tag und Nacht erlebt, Wind und Wetter, wird nicht alleinig über Lumineszenz/Pheromone/Oberflächenstrukturänderung kommunizieren sondern auch über Gesten und Laute. Und das können wir auch...

Sissy

adora
19.01.2014, 19:52
Welche Gründe hat es das Außerirdische nicht so eine ähnliche Denkweise Entwickeln können die mit unserer vergleichbar ist?

Gruß adora

Sissy
19.01.2014, 22:00
Hi Adora,

solange wir keine Außerirdischen Intelligenzen kennenlernen, kann diese Frage keiner mit Sicherheit beantworten.

Wenn es solche Außerirdischen gibt, sie ihre Umwelt auf ähnliche Weise wahrnehmen wie wir (unsere 5 Sinne), dann wird sich auch eine ähnliche Verarbeitungsstruktur (Gehirn, Nervensystem) herausgebildet haben. Dann könnten sich auch ähnliche Denkweisen (Logik, mathematisches Verständnis) herausbilden. Und die wären dann die Grundlagen für eine Kommunikation...

Sissy

Major Tom
20.01.2014, 00:04
Da Logik und Rationalität per Definition wohl ein unverzichtbares Kennzeichen für Intelligenz darstellt, werden wir mit intelligenten Wesen auch kommunizieren können. Es dürfte wenig Probleme machen über eine algebraische Ableitung oder über geometrische Koordinaten zu plaudern.

Verstehen ist aber nicht nur eine beschreibende Messung und rein logische Erfassung der Welt sondern besteht - nicht nur für uns Menschen - auch in einer subjektiven Bewertung von Ursachen. Das bedeutet, dass wir nicht aufgrund von Ursachenzuschreibungen bestimmte Emotionen entwickeln, sondern dass uns Emotionen dazu veranlassen, für Ereignisse gewisse Gründe anzunehmen. Emotionen sind meiner Meinung nach in der Evolution einer Spezies entstandener Mechanismen, welche aufgrund ihrer gattungsgeschichtlichen Verwurzelung in der menschlichen Psyche in allen Kulturen gleichermaßen anzutreffen sind – was aber wohl nur für die Menschliche Gattung gelten kann – und mit Abstrichen vielleicht für enge Verwandte des Menschen. Möglicherweise haben sogar manche Haustiere eine Entwicklung genommen in welcher ein Verstehen menschlichen Verhaltens ein Evolutionsfaktor war (z.B. Hunde).

Ich bin grundsätzlich ein Anhänger des Konvergenzprinzips nach welchem in der Natur für gleiche Aufgabenstellungen sehr ähnliche Lösungen gefunden werden. Daher könnte ich mir durchaus vorstellen, dass dieses Prinzip auch auf soziokulturelle Verhaltensweisen zutreffen kann. Emotionen wie Zuneigung oder Abscheu, Lust oder Ekel, Furcht oder Risikobereitschaft könnten durchaus universelle Emotionen sein. Aber große Umbrüche unserer Geschichte gehen auch z.B. auf das Konto von Stolz, Scham, Schuldgefühl, Demut, Arroganz etc.

Viele Variable - wirklich beantworten werden diese spannenden Fragen wohl erst können wenn uns die Kerle wirklich einmal besuchen – bis jetzt spricht allerdings nicht allzuviel dafür, daß das bald geschehen könnte.



Gruß

MT

adora
20.01.2014, 15:01
Danke für die Antworten.

Gruß adora