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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Das Verhalten von Außerirdischen



adora
28.11.2011, 14:03
Wenn eine Interstellare irdische Mission auf einen Extrasolaren Planeten landet der leben trägt , wie werden die Außerirdischen mit den irdischen Astronauten umgehen wenn es zu einen zusammentreffen kommt ?
Wie machen sich die Außerirdischen Lebewesen auf einen Extrasolaren Planeten bemerkbar ?
Gruß adora

Alex74
28.11.2011, 14:19
Hallo Adora und willkommen im Forum :-)

Leben auf Exoplaneten läßt sich natürlich nicht leicht finden, zumal man sich ja nicht sicher sein kann daß es sich ähnlich auf seine Umwelt auswirkt wir das auf der Erde. Auf der Erde erzeugt Leben (bzw. Pflanzen) molekularen Sauerstoff. Dieser reagiert in oberen Atmosphärenschichten zu Ozon.
Würde man auf einem Exoplaneten Ozon nachweisen können (das geht durch das Licht welches man von dort empfangen könnte), wäre das ein sehr starkes Indiz dafür daß dort Lebewesen sind die ebenfalls Sauerstoff ausatmen.
Und da Sauerstoff sehr reaktionsfreudig ist, heißt das, daß es dort dann wohl auch Lebewesen gibt die a) in dieser Atmosphäre überleben können, und b) daß es dort sehr wahrscheinlich auch Lebewesen gibt die diesen Sauerstoff auch nutzen können.

Wie man sieht sind das schon alles sehr indirekte Methoden.

Darüber, wie sich Außerirdische verhalten können also nur reine Spekulation sein, wobei es natürlich Rahmenbedingungen gibt;
Es ist z.B. nicht anzunehmen daß sie sofort alles abschlachten was sie sehen. Sie hätten sonst als Art wohl genausowenig überleben können wie wenn sie sofort jedem um den Hals fallen. Eine gewisse Ausgeglichenheit an Agressivität und Vertrauen kann man also wohl annehmen.

Aber darüber hinaus - woher sollte man das wissen?`

Gruß Alex

Infinity
28.11.2011, 15:03
Hallo adora,

Wenn eine Interstellare irdische Mission auf einen Extrasolaren Planeten landet der leben trägt , wie werden die Außerirdischen mit den irdischen Astronauten umgehen wenn es zu einen zusammentreffen kommt ?
das weiß niemand. Das können wir auch nicht wissen, solange wir sie nicht beobachtet haben. In unseren geistigen Fähigkeiten sind wir bei der Erforschung von Außerirdischen nicht begabter als bei der von Menschen, das bedeutet, dass wir vom Unbekannten höchstens lediglich gewisse Einschränkungen annehmen dürfen - wenn Du eine Person erwartest, von der Du noch nie etwas gehört hast, dann weißt Du eben nicht, welches Verhalten sie aufweisen könnte, denn das Spektrum ist breit. Du kannst nur annehmen, dass sie ein Verhalten aufweist, das sich im menschlichen Rahmen befindet, was jenem Spektrum entspricht - und dieses reicht etwa von einem übertrieben vernünftigen und ruhigen bis zu einem übertrieben verrückten und lautstarken Charakter. Hier (http://www.ipersonic.de/persoenlichkeitstypen.html) kannst Du verschiedene Persönlichkeitstypen sehen. Mit ein wenig Rücksicht auf Wahrscheinlichkeiten weißt Du aber, dass ein Charakter wahrscheinlicher ist als ein anderer.


Wie machen sich die Außerirdischen Lebewesen auf einen Extrasolaren Planeten bemerkbar ?
Die Frage setzt voraus, dass sie sich überhaupt bemerkbar machen. Dann könnten wir schon Lebewesen erwarten, bei denen es sich weder um Höhlenwesen noch um ein Haufen aus Einzellern und Bakterien handelt, sondern höherentwickelte, bestenfalls humanoide Formen. Und auch hier bleibt nichts anderes übrig, als zu sagen: das weiß niemand. Wir müssten schon einen Blick auf deren Technologie werfen, können hingegen aber, wie im Thema um das Verhalten von Außerirdischen, bestimmte Eingrenzungen auflisten, zu denen zum Beispiel das wissenschaftliche Befassen mit Materialien (Gase, Flüssigkeiten, Metalle und so weiter) und gemeinschaftliche Arbeit zählen. Was ich aber nicht mit einlisten möchte, ist die Tatsache, ob sie überhaupt über ein derart geistiges Niveau verfügen, um wissenschaftliche Arbeit anzunehmen oder um über Gott und die Welt zu philosophieren. Eine andere, aber weniger wahrscheinliche Möglichkeit, besteht darin, dass sie eine hausgemachte Fähigkeit besitzen, mit der sie Signale ins All aussenden können. Auch von Interesse ist der (vermeintliche) Erkenntisstand: haben sie denn zur Zeit die Hoffnung, dass es jenseits von ihnen noch andere Lebewesen in lokaler Nähe gibt, wie uns Menschen, oder haben sie sie aufgegeben und beschränken sich auf ihre Gemeinschaft?

blackhole
28.11.2011, 19:57
@adora................. wenn es dazu kommen können würde , würde eine aus heutiger humanoider sicht technische hyperzivilisation wohl eher *friedlich* mit den *anderen* umgehen , hätte sie doch möglichkeiten , die sie über die bekannten verhaltensmuster von *eroberern* erhaben macht .............. eine andere sicht wäre *leben* , das sich im *freien* raum ggf als energiesignatur bewegt ................ ist jetzt keine spinnerei , sondern nur der gedanke , daß unsere erfahrung von *leben* eine sehr *erdgebundene* ist ...................

PlanetHunter
29.11.2011, 00:21
Was ich mich dabei immer frage, ist, ob wir überhaupt auf einem fremden Planeten, der intelligentes Leben hervorgebracht hat, landen würden.
Ich halte es für viel zu wahrscheinlich, dass wir es nicht riskieren würden, unsere Bakterien auf den Planeten zu bringen oder den dortigen ausgesetzt zu sein und erst einmal lange - sehr lange - Zeit mit Beobachtungen verbringen würden.
Direkter Kontakt zu Außerirdischen käme also meiner Meinung nach wenn überhaupt nur sehr indirekt vor.

Infinity
29.11.2011, 02:10
Hallo PlanetHunter,


Ich halte es für viel zu wahrscheinlich, dass wir es nicht riskieren würden, unsere Bakterien auf den Planeten zu bringen oder den dortigen ausgesetzt zu sein und erst einmal lange - sehr lange - Zeit mit Beobachtungen verbringen würden.
auf jeden Fall sollte vor einer Landung auf einem fremden Planeten der Planet selbst sehr genau auf Risiken vermessen werden - nicht zuletzt wird das ja auch für die Mission zum Mars organisiert, um zu analysieren, welchen Einflüssen die Astronauten unterliegen würden, landeten sie auf der Oberfläche. Dasselbe muss selbstverständlich auch mit beheimateten Planeten außerhalb der Erde gemacht werden. Es wäre meiner Ansicht nach nicht nur äußerst gewagt, sondern auch völlig unüberlegt, wenn man ohne zahlreiche vorige Untersuchungen mit Raumsonden und Landern selbst einen Spaziergang quer durch die fremde Landschaft machen will.

Und dasselbe gilt auch für die Untersuchung von Bakterien. Ehe man in den Mittelpunkt des Geschehens reinspringt, sollte man meiner Meinung nach eine kleine Menge an außerirdischen Bakterien über eine Raumsonde, sofern es die Distanz zulässt, zur Erde schicken und sie untersuchen. Falls sie über einen ähnlichen Aufbau der DNA verfügen, könnte man doch abschätzen, ob unsere irdischen Bakterien, also die, die keine Gefahr für uns stellen, eine Gefahr für die Wesen stellen würden, mit denen wir kommunizieren wollen, oder nicht? (Die Frage geht vor allem an Biologen.)

adora
29.11.2011, 12:10
Aber trotz aller Vorsicht und Kontrollen besteht immer ein Restrisiko das was schiefgehen kann.
Wenn es denkende Außerirdische Wesen sind dann müssten sie merken das sich welche aufhalten die nicht zu ihnen gehören und eine andre Sprache haben wenn es zu einen Direkten Kontakt kommt.
Eine Rückreise zur Erde wäre sinnlos da sie längst nicht mehr da ist oder die Entwicklung auf der Erde soweit fortgeschritten ist das es keine Menschen mehr gibt und somit andere Wesen die Erde bevölkern.
Dann werden sich die Irdischen Kosmischen Auswandrer wohl oder übel den dortigen Bedingungen anpassen müssen.
Sicherlich haben auch Außerirdische Gesetze und Vorschriften wenn es denn denkende Wesen sind und kann mann am Verhalten der Außerirdischen erkennen ob eine Gefahr droht oder nicht.

Gruß adora

Stevie
29.11.2011, 23:45
Wenn eine Interstellare irdische Mission auf einen Extrasolaren Planeten landet der leben trägt , wie werden die Außerirdischen mit den irdischen Astronauten umgehen wenn es zu einen zusammentreffen kommt ?
Wie machen sich die Außerirdischen Lebewesen auf einen Extrasolaren Planeten bemerkbar ?
Gruß adora

Dies war die Frage!

Die technischen und biologischen Implikationen mal als gelöst vorausgesetzt:

Die Reaktionen von Extraterrestriern auf unseren Besuch können so vielfältig sein, dass wir das einfach nicht wissen können. Auf Grund unserer menschlichen Denkweise vermutete Reaktionen, können annähernd zutreffen...wir könnten aber auch ganz daneben liegen. Niemand wird das wissen, bis ein solcher Fall eintritt - wir wissen ja noch nicht einmal, ob er jemals eintritt.

Erizo_Erizado
30.11.2011, 00:38
Was ich nicht verstehe: Wie kann man ernsthaft davon ausgehen, das wir auf einem potenziell lebensfreundlichen Planeten eine intelligente Zivilisation wie die Unsere antreffen? Unsere Erde existiert 4,56 Mrd. Jahre und während dieser Zeit gab es für ein paar tausend Jahre (0,000000088% der Gesamtzeit) so etwas wie "Zivilisationen" wie wir sie uns vorstellen. Selbst mehrzelliges Leben gab es nur 1/10 der gesamten Zeit. Wenn wir nun davon ausgehen, das Sterne eine unterschiedliche Lebensdauer und Entstehungsfenster besitzen, wie wahrscheinlich ist da die Verzahnung des Zeitfensters der einen "Zivilisation" mit dem der Anderen? Die Chance jedes Wochenende im Lotto zu gewinnen dürfte höher sein.

StarWolf
30.11.2011, 01:21
@Erizo_Erizado:
Hier gehts mal um einen rein theoretischen Fall.

@all:
Was passiert, wenn die gefundene Zivilisation der irdischen weit unterliegt. Besteht da nicht die Gefahr des Missionierens? Ich sag mal, Ja, der Mensch hat das auf seinem eigenem Planeten ja schon gemacht. Wieso sollte es bei unterlegenen Ausserirdischen anders sein?
Eng wirds dann, wenn sie auf einem höheren Level sind und aus irgendwelchen Gründen nicht ins Weltall gegangen sind. Dann sehen sie uns womöglich als Eindringlinge, oder als Glaubensfeindbild, oder oder oder, die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.
Und ich denke auch, man fliegt ja nicht einfach wohin um nur "Hallo" zu sagen, man erwartet sich ja was vom Aufwand.

Grüße

FrankSpecht
30.11.2011, 02:18
Moin, SK,

Was passiert, wenn die gefundene Zivilisation der irdischen weit unterliegt. Besteht da nicht die Gefahr des Missionierens? Ich sag mal, Ja, der Mensch hat das auf seinem eigenem Planeten ja schon gemacht.
Ja, hier auf der Erde ist das passiert. Aber es gibt auch schöne Gegenbeispiele, die zwar weit in der Minderheit zu ökonomischen Interessen liegen, aber dennoch Grund zur Hoffnung geben. Es gibt bspw. heute noch Yanomami-Stämme, die völlig isoliert von der Außenwelt im Regenwald Südamerikas leben und die man auch absichtlich nicht kontaktiert. Dass sie bedroht sind von der industriellen Nutzung des Regenwalds, ist leider eine andere Frage.

In den SciFi-Geschichten unserer Zeit wurden Direktiven (http://www.spookyweb.de/startrek/direktiv.htm) eingeführt, von denen einige vielleicht auch Einzug in zukünftige Raumfahrtprogramme finden werden. Der Gedanke zum Schutz anderer Lebensformen ist definitiv da. Die Frage ist: Was wollen wir da draußen?

Wenn es allein um Rohstoffe geht, sehe ich schwarz. Dann stehen Milliardenschwere Konzerne ohne Rückgrat dahinter. Wenn es um Forschung/Erkenntnis geht, habe ich ein bisschen mehr Hoffnung. Aber auch hier gibt es leider, wohl oder übel, negative irdische Beispiele: Wissenschaftler holen Meeresbewohner aus großen Tiefen zur Untersuchung an die Oberfläche. Diese Meeresbewohner verenden zwar, können es den Wissenschaftlern aber ermöglichen, etwas über die Welt da unten zu erzählen.

Das ist halt wie bei Heisenberg: Eine Messung bewirkt unweigerlich eine Änderung der Umwelt der Messung.

Die Conclusio ist: Wann erkennt der Mensch allgemein, dass ein Territorium vor ihm (dem Menschen) geschützt werden muss?

Infinity
30.11.2011, 02:45
Hallo adora,


Abertrotz aller Vorsicht und Kontrollen besteht immer ein Restrisiko daswas schiefgehen kann.
nichts ist wirklich absolut sicher, selbst beim Weg zur Arbeitsstelle besteht ein Risiko. Es ist gerade Aufgabe der an der Mission Beteiligten, die Gefahrenmöglichkeiten abzuschätzen und wo ihre Schwachstellen sind, an denen sie besonders achten müssen. Für mich stellt sich noch die Frage, was Du Dir genau unter „schiefgehen“ vorstellst: Technisches, Soziales (also die Beziehung zwischen Mensch und Außerirdischem), Kommunikatives, Gesundheitliches?


Eine Rückreise zur Erde wäre sinnlos da sie längst nicht mehr da ist oder die Entwicklung auf der Erde soweit fortgeschritten ist das es keine Menschen mehr gibt und somit andere Wesen die Erde bevölkern.
Warum sollte es dazu kommen?


Dann werden sich die Irdischen Kosmischen Auswandrer wohl oder übel den dortigen Bedingungen anpassen müssen.
Dann ja. Ob sie das im Falle eines realistischen Erstkontakts aber auch wirklich müssen, steht noch in den Sternen geschrieben.


kann mann am Verhalten der Außerirdischen erkennen ob eine Gefahr droht oder nicht.
Für mich ist es nicht einfach zu sagen. Grundsätzlich gilt für die Menschen aber selbstverständlich, bei aggressivem Verhalten Distanz zu nehmen. Ich glaube auch nicht daran, dass außerirdische Lebensformen so fremdartig sein können, dass wir ihr Verhalten überhaupt nicht nachvollziehen könnten, vielmehr bin ich der Meinung, dass alle Lebewesen im Universum gewisse grundlegende Dinge gemeinsam haben, auf denen sich dann die Dinge aufbauen, welche jedes Lebewesen verschieden vom anderen machen.



Hallo Erizo_Erizado,


Was ich nicht verstehe: Wie kann man ernsthaft davon ausgehen, das wir auf einem potenziell lebensfreundlichen Planeten eine intelligente Zivilisation wie die Unsere antreffen?
Ganz einfach: weil wir so etwas erleben wollen. Es ist doch letztendlich die Neugier und die Freude am Unbekannten, was uns vorantreibt. Wenn Du der Meinung bist, dass es allein wahrscheinlichkeitstheoretisch so gut wie unmöglich ist, intelligente Lebensformen zu lokalisieren, und es zudem mit einer groben Rechnung belegst, dann ist das Dein gutes Recht. Nur musst Du beachten, dass sich nicht jeder damit zufrieden gibt, Einige wollen es wirklich wissen und sich nicht mit Spekulationen oder Wahrscheinlichkeiten zur Ruhe begeben.


Unsere Erde existiert 4,56 Mrd. Jahre und während dieser Zeit gab es für einpaar tausend Jahre (0,000000088% der Gesamtzeit) so etwas wie "Zivilisationen" wie wir sie uns vorstellen.
Da musst Du gut drei Nullen zu viel haben.


Die Chance jedes Wochenende im Lotto zu gewinnen dürfte höher sein.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob das wirklich so ist, aber wenn Du mir eine Rechnung vorlegst, dann lasse ich mich gerne überzeugen. Übrigens ging es adora auch nicht nur um intelligente, sondern ganz allgemein um außerirdische Lebewesen.

StarWolf
30.11.2011, 03:00
Es gibt bspw. heute noch Yanomami-Stämme, die völlig isoliert von der Außenwelt im Regenwald Südamerikas leben und die man auch absichtlich nicht kontaktiert. Dass sie bedroht sind von der industriellen Nutzung des Regenwalds, ist leider eine andere Frage.

Der Vergleich hinkt meiner Meinung nach. Wären sie damals entdeckt worden, gäbe es sie auch nicht mehr so wie heute. Hier liegt die Gefahr, es handelt sich ja nicht um "Erdenbürger".



Der Gedanke zum Schutz anderer Lebensformen ist definitiv da.

Bist du dir da sicher? Man sieht wie der Mensch heute mit anderen Lebensformen umgeht.



Die Frage ist: Was wollen wir da draußen?

Das ist die Frage. In den Sci-Fi-Serien ist immer alles einfach. Macht und Habgier sind aber wohl nicht so schnell abzustellen, ich täts mir wünschen.



Wissenschaftler holen Meeresbewohner aus großen Tiefen zur Untersuchung an die Oberfläche. Diese Meeresbewohner verenden zwar, können es den Wissenschaftlern aber ermöglichen, etwas über die Welt da unten zu erzählen.

Das gilt nicht allgemein, sehr viele Tiere überleben das, macht das ganze aber nicht besser.


Hoffen wir, dass die Menschheit nicht klingonisch wird. :p

Grüße - Wolfi

FrankSpecht
30.11.2011, 03:09
Bist du dir da sicher? Man sieht wie der Mensch heute mit anderen Lebensformen umgeht.
Ja, da es heute schon Menschen gibt, die sich um das Wohl der Tierwelt auf der Erde sorgen bzw. kümmern. Allein, diese Menschen befinden sich derzeit in einer großen Minderheit. Aber die Hoffnung hat dazusein!

adora
30.11.2011, 09:12
Die Außerirdischen machen sich doch irgendwie bemerkbar durch Fußspuren ,Rufe, Gebärden, Zeichen, Signale , die Gestaltung ihrer Landschaft und anderes.
Das man auf intelligente Wesen stößt dafür gibt es keine Garantie wenn die interstellaren Raumfahrer dort ankommen.
Das dort auch Saurier ähnliche Wesen rumlaufen können ist ebenso möglich so dass man nicht weiß was einen dort erwartet.
Ob die dortige Evolution noch einmal den Menschen hervorbringt ist unwahrscheinlich, weil sich eine Evolution wohl nicht ein zweites Mal wiederholt und ob die Evolution so erfolreich abläuft wie auf der Erde muss nicht garantiert sein.

Sicherlich werden sich die Außerirdischen anders verhalten als wir.

Gruß adora

Erizo_Erizado
30.11.2011, 10:42
Die Conclusio ist: Wann erkennt der Mensch allgemein, dass ein Territorium vor ihm (dem Menschen) geschützt werden muss?

Die Antwort ist eindeutig und deprimierend zugleich. Wenn der Mensch merkt, das er von dem Territorium abhängig ist. Der Mensch kümmert sich ja nicht um Artenvielfalt und die Ökosysteme des Planeten, weil er Eisbären so possierlich findet sondern weil er weiß, das er Teil der Natur ist und von ihr abhängig ist. Und selbst wenn er diese Erkenntnis gemacht hat kommt es drauf an, ob die Gefahr plötzlich droht oder wie der Klimawandel allmählich daherkommt. Wie reagiert denn der Mensch auf den Klimawandel? Ich sag es Dir: "Also ich würde ja furchtbar gerne den Klimawandel verhindern, aber ich entscheide mich lieber für Wachstum und Arbeitsplätze." Und das ist sogar noch vernünftigere der Teil der Menschheit, der Andere leugnet den Klimawandel sehenden Auges.

blackhole
30.11.2011, 11:07
Die Außerirdischen machen sich doch irgendwie bemerkbar durch Fußspuren ,Rufe, Gebärden, Zeichen, Signale , die Gestaltung ihrer Landschaft und anderes.
Das man auf intelligente Wesen stößt dafür gibt es keine Garantie wenn die interstellaren Raumfahrer dort ankommen.
Das dort auch Saurier ähnliche Wesen rumlaufen können ist ebenso möglich so dass man nicht weiß was einen dort erwartet.
Ob die dortige Evolution noch einmal den Menschen hervorbringt ist unwahrscheinlich, weil sich eine Evolution wohl nicht ein zweites Mal wiederholt und ob die Evolution so erfolreich abläuft wie auf der Erde muss nicht garantiert sein.

Sicherlich werden sich die Außerirdischen anders verhalten als wir.

Gruß adora



....... es bleibt zu hoffen , daß unsere sonne für sie zur auffüllung der energiespeicher ihres intergalaktischen *gefährts* uninteressant ist ......... ggf. hat unsere kohlenstoffbasierte ökosphäre für die keinen stellenwert .............. mich beruhigen da schon die überlegungen zur möglichen häufigkeit *technischer* zivilisationen , die sich entwickeln müssen , lust haben müssen auf die reise zu gehen und das dann noch in einem passenden zeitfenster passiert , sich überhaupt *treffen* zu können ............... ich denke da eher , daß eine hyperzivilisation ggf auf quantenebene (oder was uns da noch alles erwartet) in *echzeit* das erfaßbare universum scannen würde , nach *leben* zu suchen ...................... zu welchem zweck ? ....... vllcht zu erforschen wo sie selbst dereinst starteten ............ oder den sprung in die nächste singularität vorzubereiten , sollte die entropie ausgespielt haben ...................

mit grüßen von jenseits des ereignsihorizontes

Erizo_Erizado
30.11.2011, 11:48
....... es bleibt zu hoffen , daß unsere sonne für sie zur auffüllung der energiespeicher ihres intergalaktischen *gefährts* uninteressant ist ......... ggf. hat unsere kohlenstoffbasierte ökosphäre für die keinen stellenwert .............. mich beruhigen da schon die überlegungen zur möglichen häufigkeit *technischer* zivilisationen , die sich entwickeln müssen , lust haben müssen auf die reise zu gehen und das dann noch in einem passenden zeitfenster passiert , sich überhaupt *treffen* zu können ............... ich denke da eher , daß eine hyperzivilisation ggf auf quantenebene (oder was uns da noch alles erwartet) in *echzeit* das erfaßbare universum scannen würde , nach *leben* zu suchen ...................... zu welchem zweck ? ....... vllcht zu erforschen wo sie selbst dereinst starteten ............ oder den sprung in die nächste singularität vorzubereiten , sollte die entropie ausgespielt haben ...................

mit grüßen von jenseits des ereignsihorizontes

"Hyperzivilisation auf Quantenebene"...

Ich bitte um Erklärung.

blackhole
30.11.2011, 12:51
..... gern , mir kam so in den sinn , daß es dereinst vllcht es uns oder anderen zivilisationen möglich wäre , zb auf basis des phänomens der quantenverschränkung quasi in *echtzeit* jeden winkel des erfaßbaren universums zu erkunden ................ hyperzivilisation sollte klar sein ?! ........ dieser status müßte erreicht sein , rein technologisch und wissensmäßig .....

mit grüßen von jenseits des ereignsihorizontes

Alex74
30.11.2011, 13:00
Du spielst auf die "Spukhafte Fernwirkung" an?
Damit ist keine physikalisch relevante Überlichtgeschwindigkeit möglich.


hyperzivilisation sollte klar sein ?!
Äh, nein?
hyper = griechisch für "über"
Zivilisation = soweit klar.
Überzivilisation also? Was bedeutet das?

Gruß Alex

blackhole
30.11.2011, 13:23
........ quantenverschränkung ist nicht im ansatz verstanden noch erforscht , ich habe etwas spekuliert ....
........ zur hyper- oder superzivilisation , zb nutzung galaktischer energiequellen für das scannen des universums ....
........ mal ein LINK : http://arxiv.org/abs/physics/0308078

mit grüßen von jenseits des ereignsihorizontes

Erizo_Erizado
30.11.2011, 13:37
........ quantenverschränkung ist nicht im ansatz verstanden noch erforscht , ich habe etwas spekuliert ....
........ zur hyper- oder superzivilisation , zb nutzung galaktischer energiequellen für das scannen des universums ....
........ mal ein LINK : http://arxiv.org/abs/physics/0308078

mit grüßen von jenseits des ereignsihorizontes

"Scannen des Universums"...dabei scannen wir doch eh nur die Vergangenheit, je weiter weg, desto länger her.

"Nutzung galaktischer Energiequellen"...Hybris, ein anderes Wort fällt mir dazu wirklich nicht ein.

Alex74
30.11.2011, 13:51
Der verlinkte Artikel ist hochgradig spekulativ und versucht lediglich einen Ausweg aus dem Fermi-Paradoxon zu finden in dem Sci-Fi Szenarien (wider besseren Wissens) doch möglich sein könnten.

Überdies, was soll denn eine "galaktische Energiequelle" sein? Und wozu sollte man sie nutzen?

adora
30.11.2011, 14:12
Könnte ich bitte eine Konkrete Antwort auf die Heute von mir um 08:12 Uhr reingestellte Frage bekommen.

Gruß adora

Alex74
30.11.2011, 14:16
Die Außerirdischen machen sich doch irgendwie bemerkbar durch Fußspuren ,Rufe, Gebärden, Zeichen, Signale , die Gestaltung ihrer Landschaft und anderes.
Das man auf intelligente Wesen stößt dafür gibt es keine Garantie wenn die interstellaren Raumfahrer dort ankommen.
Das dort auch Saurier ähnliche Wesen rumlaufen können ist ebenso möglich so dass man nicht weiß was einen dort erwartet.
Ob die dortige Evolution noch einmal den Menschen hervorbringt ist unwahrscheinlich, weil sich eine Evolution wohl nicht ein zweites Mal wiederholt und ob die Evolution so erfolreich abläuft wie auf der Erde muss nicht garantiert sein.

Sicherlich werden sich die Außerirdischen anders verhalten als wir.

Gruß adora
Ich lese da ehrlich gesagt keine Frage heraus, was möchtest Du denn wissen?

mac
30.11.2011, 14:20
Hallo adora,

welche Frage meinst Du? In dem Post #15 finde ich keine Frage. Und Deine Ausagen hast Du dort schon selber beantwortet
so dass man nicht weiß was einen dort erwartet. ...
...
Sicherlich werden sich die Außerirdischen anders verhalten als wir.

Herzliche Grüße

MAC

adora
30.11.2011, 14:35
Was für Gefahren und Bedrohungen durch Außerirdische Lebewesen auf die interstellaren Raumfahrer zukommt wenn sie auf diesen Extrasolaren Planeten landen ?

Gruß adora

blackhole
30.11.2011, 14:39
Der verlinkte Artikel ist hochgradig spekulativ und versucht lediglich einen Ausweg aus dem Fermi-Paradoxon zu finden in dem Sci-Fi Szenarien (wider besseren Wissens) doch möglich sein könnten.

Überdies, was soll denn eine "galaktische Energiequelle" sein? Und wozu sollte man sie nutzen?

....... bin schon etwas verwundert , doch gern noch einen LINK zu einem von mir nicht so geliebten medium , doch der spezielle beantwortet deine frage(n) zunächst ?!

http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,669218,00.html

Kibo
30.11.2011, 15:10
Was für Gefahren und Bedrohungen durch Außerirdische Lebewesen auf die interstellaren Raumfahrer zukommt wenn sie auf diesen Extrasolaren Planeten landen ?

Gruß adora

REIN SPEKULATIV

Planetare Gefahren

Vergiftung, durch Umwelteinflüsse (Atmosphäre, vorgefundene Rohstoffe)
Physikalische Einwirkungen (Große/kleine Drücke, Temperatur, Unfälle durch Erdbeben ect)
Man verhungert/erstickt weil es in dem Sonnensystem zufälligerweise gar keine kompatiblen Rohstoffe gibt

Kulturelle Gefahren

Missverständnisse bringen die Bewohner gegen die Menschen auf
Die Bewohner erforschen unsere Leute zu Tode

adora
30.11.2011, 15:21
Erstmal Danke für die Antwort

Ist denn ein Rückflug zur Erde überhaupt sinnvoll weil sich seit dem Start von der Erde vieles verändert hat ?
Gruß adora

Erizo_Erizado
30.11.2011, 15:26
Was für Gefahren und Bedrohungen durch Außerirdische Lebewesen auf die interstellaren Raumfahrer zukommt wenn sie auf diesen Extrasolaren Planeten landen ?

Gruß adora

Ganz generell: Entweder der Besucher erleidet einen Exodus, weil er mit den vorherrschenden Bedingungen (mein Vorredner sprach von planetaren Bedingungen) nicht zurecht kommt. Wahrscheinlicher ist aber, wenn die planetaren Bedingungen passen, das BEIDE, also Besucher und Besuchter einen Exodus erleiden. Wenn unsere Bakterien und Viren auf fremde Ökosysteme und Lebewesen losgelassen werden, ist dort wohl fröhliches Massensterben angesagt. Dasselbe gilt für den Besuchten. Es prallen also ganz generell Ökosysteme und Lebewesen aufeinander, deren Abstand so groß ist, das die Einstellung eines Quasigleichgewichts länger dauert und dabei viele Arten über den Jordan gehen. Am ehesten gehen dabei die höher entwickelten Arten drauf.

Stevie
30.11.2011, 15:35
@adora

Das ist auch wieder so eine Frage, auf die x Antworten mit allen möglichen Wenns und Abers gegeben werden können.

Stellst Du die Frage aus dem Hintergrund der Dilalation, weil Dein theoretischer Besuch auf einem Exoplanten nur mit Hilfe relativistischer Geschwindigkeiten möglich wurde?

Oder unterstellst bsw. eine Art Generationenraumschiff, das evtl. Jahrtausende von Jahren unterwegs ist?

mac
30.11.2011, 18:03
Hallo Erizo Erizado,


Ganz generell: Entweder der Besucher erleidet einen Exodus, weil er mit den vorherrschenden Bedingungen (mein Vorredner sprach von planetaren Bedingungen) nicht zurecht kommt. Wahrscheinlicher ist aber, wenn die planetaren Bedingungen passen, das BEIDE, also Besucher und Besuchter einen Exodus erleiden. Ich verstehe nicht was Du hier sagen willst.

Keine der mir bekannten Bedeutungen von
EXODUS
http://synonyme.woxikon.de/synonyme/exodus.php
Abwanderung, Ausfahrt, Ausmarsch, Ausreise, Auswanderung, Emigration, Räumung, Umsiedlung, Umzug, Weggang, Wegzug, Wohnungsaufgabe, Wohnungswechsel, Auflösung, Abzug,

ergeben einen, für mich nachvollziehbaren Sinn in Deiner Aussage.

Herzliche Grüße

MAC

Erizo_Erizado
30.11.2011, 18:16
Hallo Erizo Erizado,

Ich verstehe nicht was Du hier sagen willst.

Keine der mir bekannten Bedeutungen von
EXODUS
http://synonyme.woxikon.de/synonyme/exodus.php
Abwanderung, Ausfahrt, Ausmarsch, Ausreise, Auswanderung, Emigration, Räumung, Umsiedlung, Umzug, Weggang, Wegzug, Wohnungsaufgabe, Wohnungswechsel, Auflösung, Abzug,

ergeben einen, für mich nachvollziehbaren Sinn in Deiner Aussage.

Herzliche Grüße

MAC

Sie wollen wirklich diese Diskussion für ihre Haarspalterei unterbrechen? Ich bezweifle stark, das sie nicht wissen worum es mir geht.

Aber gut: Ich meine Aussterben.

Klugscheissermodus off?

UMa
30.11.2011, 18:29
Hallo Erizo_Erizado,

dann meintest du 'Exitus' statt 'Exodus', richtig?
Dann könnte die Rätzelei der Leser, was du gemeint haben könntest, aufhören.

Grüße UMa

Schmidts Katze
30.11.2011, 19:07
Wahrscheinlicher ist aber, wenn die planetaren Bedingungen passen, das BEIDE, also Besucher und Besuchter einen Exodus erleiden. Wenn unsere Bakterien und Viren auf fremde Ökosysteme und Lebewesen losgelassen werden, ist dort wohl fröhliches Massensterben angesagt. Dasselbe gilt für den Besuchten. Es prallen also ganz generell Ökosysteme und Lebewesen aufeinander, deren Abstand so groß ist, das die Einstellung eines Quasigleichgewichts länger dauert und dabei viele Arten über den Jordan gehen. Am ehesten gehen dabei die höher entwickelten Arten drauf.

Hallo Erizo_Erizado,

heisst natürlich Exitus, aber ansonsten bin ich völlig deiner Meinung.

Haben wir hier auch schon diskutiert, find ich jetzt aber nicht wieder.

Grüße
SK

Erizo_Erizado
30.11.2011, 21:03
Gut, dann meinte ich Exitus. Danke für die Berichtigung.

mac
30.11.2011, 21:14
Hallo Erizo Erizado,

seltsam, daß Du eine Nachfrage die klären sollte was Du meinst, für Klugscheißerei hältst.

OK, Du meintest Aussterben.


Ganz generell: Entweder der Besucher erleidet einen Exodus, weil er mit den vorherrschenden Bedingungen (mein Vorredner sprach von planetaren Bedingungen) nicht zurecht kommt.Warum sollte er deswegen aussterben?




Wahrscheinlicher ist aber, wenn die planetaren Bedingungen passen, das BEIDE, also Besucher und Besuchter einen Exodus erleiden.Wenn das so wäre, wieso passen dann die planetaren Bedingungen? Was meinst Du überhaupt mit planetaren Bedingungen?


Wenn unsere Bakterien und Viren auf fremde Ökosysteme und Lebewesen losgelassen werden, ist dort wohl fröhliches Massensterben angesagt. Ja, aber nur für unsere Viren. Die werden dort, ohne die Lebewesen aus unserer Biosphäre, höchst wahrscheinlich aussterben.

Für unsere Bakterien ist diese Frage wesentlich komplizierter. Auch sie werden sang und klanglos aussterben, wenn sie die Produkte der dortigen Biosphäre nicht für ihren Stoffwechsel einsetzen können. Denkbar wäre aber auch, daß sie in dieser Konstellation parallel zur dortigen Biosphäre, eine eigenen Biosphäre errichten. Egal wie sie das machen, es wird nach einiger Zeit immer auf eine Konkurrenz um Ressourcen hinauslaufen, wenn sie nicht gleich am Anfang verhungern.

Es wäre auch denkbar, daß sie die dortige Biosphäre für ihren Stoffwechsel verwenden können. Auch dann wird es eine Konkurrenz um die Ressourcen geben.

Wer aus dieser Konkurrenz erfolgreicher hervor geht, ist unmöglich vorherzusagen. Am wahrscheinlichsten werden sich beide aneinander anpassen und damit wird dieser Planet für uns ebenso unbewohnbar, wie er es vorher war. Selbst dann, wenn unsere Bakterien die fremde Biosphäre völlig überrennen, sind sie am Ende nicht mehr das, was sie vorher mal waren – auch dann ist dieser Planet für uns unbewohnbar.

Die Stärke unserer Biosphäre ist die Fähigkeit sich an veränderte Umweltbedingungen anzupassen. Das geht immer mit Veränderungen der Individuen einher. Die, die es nicht schaffen, sterben aus. Die, die es schaffen, sind anders als die die ausgestorben sind. Daher halte ich Ideen zum Terraforming für zumindest fragwürdig, wahrscheinlich sogar prinzipiell unmöglich. Und warum auch? Wozu sollte das gut sein?

Wenn wir dort ankommen, dann müssen wir auch dorthin gekommen sein. Wie soll das genau ablaufen? Diese Frage wäre meiner Meinung nach zu allererst zu klären, denn ohne eine Antwort auf diese Frage gibt es auch kein ‚dort ankommen‘ von ‚uns‘. Und wenn man sie hier so einfach abtut wie schon geschehen, übersieht man natürlich auch leicht, daß die Antwort auf diese Frage vielleicht die Antwort auf die Probleme vor Ort, gleich mit beinhaltet.

Herzliche Grüße

MAC

Erizo_Erizado
30.11.2011, 21:44
Hallo Erizo Erizado,

Warum sollte er deswegen aussterben?

Ein Beispiel: Als die Bewohner der neuen Welt sich ein paar Bakterien der Europäer eingefangen haben, sind viele daran gestorben. Es geht dabei um das Immunsystem der Menschen, ob sie in der Lage sind, Krankheitserreger abzutöten. Wenn es schon auf der Erde der Fall ist, das homo sapiens sich innerhalb von Zehntausenden Jahren unterschiedlicher Heimat hinsichtlich seines Immunsystems unterschiedlich entwickelt, wie reagiert dann das Immunsystem auf völlig neue Arten von Erregern, Bakterien und sofort, wie es bei einem "Besuch" der Fall wäre? Ich bezog mich ja auch explizit auf das am höchsten entwickelte Lebewesen, also Besucher auf der Einen und Besuchter auf der anderen Seite.



Wenn das so wäre, wieso passen dann die planetaren Bedingungen? Was meinst Du überhaupt mit planetaren Bedingungen?

Mit planetaren Bedingungen meine ich grundlegende Elemente wie Größe des Planeten (--> Gravitation), Atmosphärenzusammensetzung, Klima, Magnetfeld uvm. Denn nur wenn die stimmen kann man ja überhaupt drüber nachdenken einen Fuß auf diesen Planeten zu setzen.


Für unsere Bakterien ist diese Frage wesentlich komplizierter. Auch sie werden sang und klanglos aussterben, wenn sie die Produkte der dortigen Biosphäre nicht für ihren Stoffwechsel einsetzen können. Denkbar wäre aber auch, daß sie in dieser Konstellation parallel zur dortigen Biosphäre, eine eigenen Biosphäre errichten. Egal wie sie das machen, es wird nach einiger Zeit immer auf eine Konkurrenz um Ressourcen hinauslaufen, wenn sie nicht gleich am Anfang verhungern.

Es wäre auch denkbar, daß sie die dortige Biosphäre für ihren Stoffwechsel verwenden können. Auch dann wird es eine Konkurrenz um die Ressourcen geben.

Das ist alles richtig. Bis dahin hat alles höher entwickelte Leben aber höchstwahrscheinlich schon ins Gras gebissen.


Wer aus dieser Konkurrenz erfolgreicher hervor geht, ist unmöglich vorherzusagen. Am wahrscheinlichsten werden sich beide aneinander anpassen und damit wird dieser Planet für uns ebenso unbewohnbar, wie er es vorher war. Selbst dann, wenn unsere Bakterien die fremde Biosphäre völlig überrennen, sind sie am Ende nicht mehr das, was sie vorher mal waren – auch dann ist dieser Planet für uns unbewohnbar.

Die Stärke unserer Biosphäre ist die Fähigkeit sich an veränderte Umweltbedingungen anzupassen. Das geht immer mit Veränderungen der Individuen einher. Die, die es nicht schaffen, sterben aus. Die, die es schaffen, sind anders als die die ausgestorben sind. Daher halte ich Ideen zum Terraforming für zumindest fragwürdig, wahrscheinlich sogar prinzipiell unmöglich. Und warum auch? Wozu sollte das gut sein?

Sehe ich genauso. Eine Exoplanet wird für uns aus solchen Überlegungen heraus wohl immer unbewohnbar bleiben.


Wenn wir dort ankommen, dann müssen wir auch dorthin gekommen sein. Wie soll das genau ablaufen? Diese Frage wäre meiner Meinung nach zu allererst zu klären, denn ohne eine Antwort auf diese Frage gibt es auch kein ‚dort ankommen‘ von ‚uns‘. Und wenn man sie hier so einfach abtut wie schon geschehen, übersieht man natürlich auch leicht, daß die Antwort auf diese Frage vielleicht die Antwort auf die Probleme vor Ort, gleich mit beinhaltet.

Ich habe hier ebenfalls schon in Zweifel gezogen, das wir überhaupt a) zu einem Exoplaneten fliegen können bzw. b) dann auch noch eine Zivilisation finden. Dann wurde ich gemaßregelt, ich solle mich nur auf das Gedankenexperiment einlassen und den Rest außen vorlassen. Das hab ich dann auch gemacht.

Grüße,

Erizo.

Schmidts Katze
30.11.2011, 22:01
Hallo mac, hast du schlechte Laune?

Kibo schrieb in #29 14:10 von planetaren Gefahren, Erizo schrieb in #31 14:26 von planetaren Bedingungen, die sein Vorredner erwähnte.

Wo ist dein Problem?



Wer aus dieser Konkurrenz erfolgreicher hervor geht, ist unmöglich vorherzusagen. Am wahrscheinlichsten werden sich beide aneinander anpassen und damit wird dieser Planet für uns ebenso unbewohnbar, wie er es vorher war. Selbst dann, wenn unsere Bakterien die fremde Biosphäre völlig überrennen, sind sie am Ende nicht mehr das, was sie vorher mal waren – auch dann ist dieser Planet für uns unbewohnbar.

Die Stärke unserer Biosphäre ist die Fähigkeit sich an veränderte Umweltbedingungen anzupassen. Das geht immer mit Veränderungen der Individuen einher. Die, die es nicht schaffen, sterben aus. Die, die es schaffen, sind anders als die die ausgestorben sind.

Genau, und höhere Lebensformen werden es wohl nicht schaffen.

Grüße
SK

ralfkannenberg
30.11.2011, 22:20
Sie wollen wirklich diese Diskussion für ihre Haarspalterei unterbrechen? Ich bezweifle stark, das sie nicht wissen worum es mir geht.
Hallo Erizo,

ich nicht. Und ich habe es schon lange satt, zu raten, was der oder die Gegenüber meinen könnte.



Aber gut: Ich meine Aussterben.

Klugscheissermodus off?
Insbesondere dann, wenn eine höfliche Nachfrage zur Vermeidung von Missverständnissen als "Haarspalterei" und "Klugschei**erei" empfunden wird.

Zumal Du es ja wirklich auch besser kannst.

Just my 2 cents.


Freundliche Grüsse, Ralf

mac
01.12.2011, 00:03
Hallo SK,

nö, bis gerade eben hatte ich nach heute Nachmittag wieder gute Laune.

Eine Frage die ich stelle, würde ich auch nicht sofort als Problem bezeichnen. Daß diese Frage für Dich beantwortet war, glaube ich Dir ja. Für mich war sie es nicht und das wiederum hat etwas damit zu tun, welche Gedanken ich mir für ihre Beantwortung gemacht habe, also wie ich dieses Thema differenziere. Dazu war es für mich wichtig zu klären, ob es um Biochemie, Physik, Biologie und da wiederum ,in welcher Gewichtung es geht, um zu wissen wie ich meine Antworten dazu am besten aufbaue.
Herzliche Grüße

MAC

mac
01.12.2011, 00:09
Hallo Erizo-Erizado,

Ein Beispiel: Als die Bewohner der neuen Welt sich ein paar Bakterien der Europäer eingefangen haben, sind viele daran gestorben….Ja, so viel ich weiß, ist das so gewesen und das hat auch etwas mit dem Anpassungsprozess zu tun, von dem ich oben geschrieben habe und der Dir auch bekannt ist.

Aber wir sprechen, so wie ich es verstanden habe, nicht von Menschen, die auf ihrem Planeten ferne Länder erkunden und nichts von Bakterien und Viren und schon gar nichts von Biochemie wissen.

Diejenigen, die sich ein geeignetes Transportmittel herstellen können, die diesen Transport über Jahrunderte bis Jahrzehntausende überleben und am ‚Ziel ihrer Wünsche?‘, womöglich alle noch gemeinsam auf dem Planeten landen, aussteigen und die frische Luft genießen, werden wohl aussterben. Ehrlich gesagt, das wäre auch kein Verlust für’s Universum. Obwohl, ihre blinden Passagiere könnten es auf einem solchen Planeten vielleicht doch überleben (siehe oben).

Aber nun die eigentliche Frage dazu: Wenn sie all das schaffen (Bau, Reise) warum sollten sie auf einem, in jedem Falle lebensfeindlichen Planeten landen? Womöglich noch ungeschützt?

Eine mögliche Antwort: Wenn sie auf ihrer Reise so verblödet sind, dann funktioniert das mit dem Ausbreiten so auf jeden Fall schon mal nicht. Und damit müßten wir uns dann eigentlich auch keine weiteren Gedanken dazu machen.





Mit planetaren Bedingungen meine ich grundlegende Elemente wie Größe des Planeten (--> Gravitation), Atmosphärenzusammensetzung, Klima, Magnetfeld uvm. Denn nur wenn die stimmen kann man ja überhaupt drüber nachdenken einen Fuß auf diesen Planeten zu setzen.dem kann ich nur teilweise zustimmen.

Das Teilweise liegt wahrscheinlich daran, daß Du hier unter Betreten etwas anderes verstehst als ich? Ich denke dabei an sowas wie den Mond oder den Mars zu betreten, ohne daß ich das mit der Absicht paare, dort in Zukunft zu leben. Und warum sollte ich dort leben wollen?

Für das Betretenkönnen sind weder Atmosphäre nötig und wenn vorhanden, dann wird wohl ihr Druck und ihre Temperatur das limitierende Kriterium für ein Betreten sein (siehe Venus)

Magnetfeld? Das ist komplizierter.
Gehen wir davon aus, daß die kosmische Strahlung dort so ist, wie bei uns, dann ist der Stern des Systems der Maßsstab, der entscheidet, ob man das System überhaupt anfliegen kann und wenn ja, wie lange, wie nahe man sich an ihm aufhalten kann ohne weiteren Schutz. Hat der Planet eine, wie auch immer geartete Atmosphäre, die das Betreten nicht von sich aus unmöglich macht, dann braucht man in den meisten Fällen kein Magnetfeld zum Schutz vor dem Sonnenwind. Diese gegenseitigen Abhängigkeiten sind im richtigen Leben zwar noch viel komplizierter, aber so ist auch schon mal etwas mehr gesagt.

Übrigens, auch wenn er eine Sauerstoffatmosphäre hat, ist er für uns sehr wahrscheinlich unbewohnbar.



Das ist alles richtig. Bis dahin hat alles höher entwickelte Leben aber höchstwahrscheinlich schon ins Gras gebissen.Ja, wenn’s so kommt wie oben beschrieben, ja – nur, das ist halt eine vermeidbare Sackgasse.




Sehe ich genauso. Eine Exoplanet wird für uns aus solchen Überlegungen heraus wohl immer unbewohnbar bleiben. davon würde ich nach meinem heutigen Wissensstand ausgehen. Das hab‘ ich damals, als mir das anfing klar zu werden, auch bedauert und auch mit aller Kraft nach einem Ausweg gesucht.




Ich habe hier ebenfalls schon in Zweifel gezogen, das wir überhaupt a) zu einem Exoplaneten fliegen können bzw. b) dann auch noch eine Zivilisation finden. Dann wurde ich gemaßregelt, ich solle mich nur auf das Gedankenexperiment einlassen und den Rest außen vorlassen. Das hab ich dann auch gemacht. Gemaßregelt? Ich lese jetzt nicht nochmal alles durch – aber von denen die sich damit schon mal intensiver auseinander gesetzt haben, wissen alle, wie unwahrscheinlich sowas wäre, also einer weiteren Zivilisation auf ähnlichem Stand wie wir, persönlich guten Tag zu sagen.

OK, sich Gedanken machen was wäre wenn, kann man ja trotzdem. Es ist halt auch die Frage, mit wie vielen Zielvorgaben, die ohne Basis sind, man dabei vorgehen möchte.

Ich persönlich sehe keinen zwingenden (also keinen physikalischen) Grund, warum eine solche Reise nicht möglich sein sollte, aber nach den physikalischen Gründen kommen erst mal die ingenieurtechnischen Gründe und in unserer Welt vor denen nochmal davor, dabei und danach, die monetären Gründe. Die lassen wir alllerdings öfter gerne weg. Und ich meine wirklich gerne. ;) Aber es gibt auch ein paar Wirtschaftsexperten unter uns, die uns dann auch ebenso gerne wieder auf den Boden ihrer Tatsachen holen.

Herzliche Grüße

MAC

adora
12.12.2015, 22:57
Wenn interstellare irdische Raumfahrer nach dem langen Flug durch das Weltall auf einem der Exoplaneten landen werden diese dann eine Andersgeartete Welt kennenlernen.
Es kann lehrreich und Interessant sein mal eine andere Kultur und Lebensweise bestaunen zu können, wie die dortigen Lebewesen sich entwickeln und fortpflanzen.
Langeweile kommt dort nicht auf denn jeden Tag gibt es neues zu erforschen und zu entdecken.

Sie erweitern ihren geistigen Horizont und machen die Erfahrung dass diese Welt nicht der irdischen gleicht.

Die Flora und Fauna des dortigen Exoplaneten zu erkunden oder auf ein Lebewesen zu treffen dass einen andren Körperbau aufweist.
Die gesellschaftlichen Verhältnisse werden studiert ebenso wie der Versuch einer Kontaktaufnahme bei menschenähnlichem Gesellschaftssystem.

adora

adora
01.10.2017, 11:51
Dies ist nur ein Gedankenexperiment.

Wenn Menschen mit einen Außerirdischen Wesen auf einen Planeten zusammenleben würden und das Außerirdische Wesen über die gleiche DNA verfügt wie wir könnte es durchaus möglich sein auch wenn es Unterschiede gibt das ein friedliches Zusammenleben zustande kommt.

Auf der Erde gibt es Bespiele das zwei Unterschiedliche Kulturen nebenan der ohne sich gegenseitig zu sich zu bekämpfen miteinander existieren können, das Gegenstück kann es auch mit Menschen und Außerirdischen Wesen geben wenn die Materie stimmt, untereinander Kompromisse geschlossen werden.

Ob dies zustande kommt ist die große unbekannte wenn es eines fernen Tages durch ein Ereignis so sein wird dann zeigt sich wie es ablaufen wird.

Gruß adora

Stevie
01.10.2017, 23:17
Dies ist nur ein Gedankenexperiment.

Wenn ... das Außerirdische Wesen über die gleiche DNA verfügt wie wir ...

Gruß adora

..wäre es vermutlich ein Mensch...

Bynaus
02.10.2017, 10:14
Tatsächlich wäre zu grosse Ähnlichkeit wohl eher ein Hindernis: dann würde man sich irgendwann um die gleichen Ressourcen streiten. Wir könnten aber die Erde z.B. relativ problemlos mit intelligenten Tiefseelebewesen teilen.