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esperanto
07.07.2009, 22:28
also was mir so im kopf schwirrt will bestimmt keiner wissen
aber

bei der habitablen zone wird immer von leben wie wir es kennen geredet

nun gut

was für eine habitable zone hat nun der mensch

im allgemeinen mein ich damit nicht die gesammte habitable zone sondern vielmehr die spektralklassen

bekommen wir auf m sternen zu wenig licht in den regenbogenfarben?
fehlt uns gar die uv strahlung zum leben?

ist ein a stern viel zu uv intensiv egal wie weit ein habitat für menschen wegwäre?

das gleiche gillt für f sterne

bei k sternen evtl auch zu wenig uv?

und bei den g sternen? geht es überhaupt das wir auf einem planeten leben der ein anderes spektrum als unsere sonne hat ohne uns genzumanipulieren?

würde mich riesig freuen wenn da jemand ahnung von hat

ps: das gillt auch dafür in wieweit man die atmosphäre verändern darf da diese ja licht regulieren kann solang der mensch nicht beeinträchtigt wird mfg

natürlich auch ob ein pplanet in der entfernung zu dem jeweiligen stern eine erdähnliche grösse und anziehungskraft hat

mfg

Chrischan
07.07.2009, 22:57
Hallo esperanto,

bei der habitablen zone wird immer von leben wie wir es kennen geredet
das ist so nicht richtig. Die habitable Zone wird über die Temperatur definiert und nicht über spektrale Strahlung.

Schau mal hier (http://de.wikipedia.org/wiki/Habitable_Zone).

Insofern kann es durchaus sein, daß eine Mensch bei vielen Sternen in der habitablen Zone nicht ohne Schutz leben könnte. Aber generell könnte sich Leben in der habitablen Zone entwickeln.

Gruß, Christian

jonas
07.07.2009, 23:01
Hi esperanto

Erstmal Gratulation für diesen wirklich lustigen Threadtitel :)

Grundsätzlich gilt für die habitable Zone, daß auf dem Planeten flüssiges Wasser möglich sein muß. Ist die einzige Wärmequelle der Stern, dann ist die Zone schonmal weitestgehend festgelegt. Die Frage ist dann, wie sich die unterschiedlichen Spektralklassen auswirken.

Ist der Stern recht klein, so kann es passieren, daß die Photosynthese nicht mehr funktioniert. Dies unterbricht die Nahrungskette und der Mensch hätte ohne künstliche Beleuchtung in Gewächshäusern kaum eine Chance.

Auch ist der Planet wegen des kleinen Abstands der habitablen Zone zum Stern dessen Strahlungsausbrüchen stark ausgesetzt. Soweit ich hier im Forum die Diskussion zu dem Thema verfolgt habe, ist es aber bei roten Zwergen so, daß im Laufe der Zeit ihre Ausbrüche schwächer und seltener werden. Man müsste sich also einen Stern aussuchen, der schon eine ganze Weile existiert. Ob das Alter des Universums dafür schon ausreicht, kann ich jetzt aber nicht sagen.

Je größer ein Stern wird, desto stärker wird auch der Anteil der harten Strahlung in seinem Spektrum. Obwohl die Atmosphäre (irdischer Zusammensetzung) in der Lage ist gewisse Teile der Strahlung herauszufiltern, gelingt ihr das aber nicht vollständig. Sonst würde man ja keinen Sonnenbrand bekommen :)

Je mehr energiereiche Strahlung also auf den Planeten trifft, umso schieriger wird es für die Biochemie ihre komplexen Moleküle aufzubauen und zu erhalten. Auch kann es für die Atmosphäre selbst kritisch werden, wenn ihre Moleküle durch die Strahlung gespalten werden.

Ob die Größe bzw. Spektralklasse eines Sterns Einfuss darauf hat ob, und in welcher Größe sich Gesteinsplaneten in seiner Nähe bilden können, ist nach meinem Wissen noch nicht bekannt. Entsprechende Modelle zur Planetenbildung müssen sich erst noch an tatsächlich gefundenen Exoplaneten messen. Dazu reicht die Datenlage heute IMHO noch nicht aus.

esperanto
07.07.2009, 23:03
ja genau das mein ich ja

warum suchen wir nach aliens

wolln wir sie essen
krieg führen
wissen ob sie uns essen wollen
oder krieg führen

warum ist noch keiner auf die idee gekommen mal irgendwo hinzuschreiben bei welchem lichtspektrum der mensch überhaupt lebensfähig ist?

deswegen auch die spektralklassenaufzählung
und die weitere aufführung von planetengrösse und entfernung und atmosphäre

mich interessiert es schlafwandelnd welches spektrum eines sterns für homo sapiens überhaupt erträglich ist ohne genmanipulation

und ich hab leider auch zu wenig kenntnis darüber wie stark die uv strahlung in der entfernung zu einem stern abnimmt und ob ein a oder f stern überhaupt genug licht des restlichen lichtspektrums abgibt

und ob es überhaupt möglich ist das ein erdähnlicher planet in der nötigen entfernung zur ersatzsonne seine irdischen eigenheiten hat

bitte füttert meine grauen zellen

esperanto
07.07.2009, 23:07
Hi esperanto



Ist der Stern recht klein, so kann es passieren, daß die Photosynthese nicht mehr funktioniert. Dies unterbricht die Nahrungskette und der Mensch hätte ohne künstliche Beleuchtung in Gewächshäusern kaum eine Chance.

Auch ist der Planet wegen des kleinen Abstands der habitablen Zone zum Stern dessen Strahlungsausbrüchen stark ausgesetzt. Soweit ich hier im Forum die Diskussion zu dem Thema verfolgt habe, ist es aber bei roten Zwergen so, daß im Laufe der Zeit ihre Ausbrüche schwächer und seltener werden. Man müsste sich also einen Stern aussuchen, der schon eine ganze Weile existiert. Ob das Alter des Universums dafür schon ausreicht, kann ich jetzt aber nicht sagen.

Je größer ein Stern wird, desto stärker wird auch der Anteil der harten Strahlung in seinem Spektrum. Obwohl die Atmosphäre (irdischer Zusammensetzung) in der Lage ist gewisse Teile der Strahlung herauszufiltern, gelingt ihr das aber nicht vollständig. Sonst würde man ja keinen Sonnenbrand bekommen :)


also für photosynthese wird nur 0,5% des irdischen lichts gebraucht ist ein sehr aktuelles forschungsergebnis leider den link nich zur hand

zudem wurden mv sterne ins seti aufgenommen da nur junge m sterne strahlungsausbrüche haben und danach für millarden von jahren unglaublich stabil sind
hab ich voner seti homepage

und das mit je grösser der stern *ich nehm mal hauptreihensterne* hängt ja auch mit edr spektralklasse zusammen deswegen meine überlegungen
edit
auch das mit der uv strahlung da ein a stern ja 80% oder so in den uv bereich abstrahlt kann man das kompensieren und halt die anderen faktoren

danke für eure beteiligung

meine grauen zellen brauchen mehr

edit2
auch bei nicht rotierenden planeten um rote zwerge hätte photosynthese eine gute chance wegen der 24 stunden beleuchtung *seti titat*

Chrischan
07.07.2009, 23:20
mich interessiert es schlafwandelnd welches spektrum eines sterns für homo sapiens überhaupt erträglich ist ohne genmanipulation

Klare Antwort: Das Spektrum eines G2-Sternes.

Unter solch einem Spektrum sind wir entstanden und deshalb auch an dieses Spektrum angepasst. Andere Spektralklassen besitzen entweder zuviel UV- bzw. IR-Strahlung oder zuwenig für ein unbeschwertes Leben.

Gruß, Christian

esperanto
07.07.2009, 23:26
danke aber bist du dir sicher das wir da sooooo genau dran gebunden sind

denn wie gesagt kann die atmosphäre ja etwas kompensieren und was in der stratosphäre so los ist interessiert meinen nachbarn im allteag ja nicht

ich mein das was die sonne abstrahlt kommt ja auch nur zu 60%?? bei uns an und unsere atmosphäre regelt nochma so 5%? zumindest fast die gesammte uv strahlung
die 60% glaub ich wegen de entfernung

dadurch das ich gesehen hab wie sehr die uv strahlung kompensiert wird kam ich u.a. auf den gedanken und infrarot wird auch in den höheren bereichen komplett neutralisiert dazu ist infrarot doch garnicht sooo schädlich für uns oder?

Chrischan
07.07.2009, 23:38
danke aber bist du dir sicher das wir da sooooo genau dran gebunden sind
Naja, ok also vielleicht nicht exakt G2. Kann auch eine Spanne G0-G4 sein... :)


denn wie gesagt kann die atmosphäre ja etwas kompensieren Aber auch die Zusammensetzung der Atmosphäre hat was mit der UV- und IR-Strahlung zu tun...


dadurch das ich gesehen hab wie sehr die uv strahlung kompensiert wird kam ich u.a. auf den gedanken und infrarot wird auch in den höheren bereichen komplett neutralisiert dazu ist infrarot doch garnicht sooo schädlich für uns oder?
Kommt darauf an wie warm Du es magst... :)
Und zum Thema UV: Denk mal an das Ozonloch. In einigen Gebieten ist es nicht sehr gesund sich lange und ungeschützt draußen aufzuhalten. Der Mensch reagiert da sehr empfindlich.

Also damit sich Menschen wirklich wohl fühlen können (ohne Schutzmaßnahmen, Genmanipulation und auf Dauer) sollte der Stern schon zemlich nah an G2 dran sein.

Gruß, Christian

Orbit
07.07.2009, 23:40
ich mein das was die sonne abstrahlt kommt ja auch nur zu 60%?? bei uns an...
Das wäre doch gar viel:
http://de.wikipedia.org/wiki/Solarkonstante

und infrarot wird auch in den höheren bereichen komplett neutralisiert
Wo hast Du denn das gelesen?

esperanto
07.07.2009, 23:51
http://www.tf.uni-kiel.de/matwis/amat/mw2_ge/kap_6/illustr/t6_4_1.html

kann ich irgendwie eine exakte bestimmung bekommen?

ne formel oder hinweise wie zu berechnen

oder vielleicht jmand der mir hilft das rauszufinden

http://www.tf.uni-kiel.de/matwis/amat/mw2_ge/kap_6/illustr/t6_4_1.html

nich gelesen aber von der abbildung ist leider schlechte qualität hatte ne bessser mit zoomfunktion

Orbit
08.07.2009, 12:59
Auf der Seite der Uni Kiel steht nichts von einer Absorption der Infrarot-Strahlung.

esperanto
08.07.2009, 13:07
in der grafik wird dargestellt wo welches spektrum von welchem gas wieviel aufgefangen wird
mit komplett hab ich wohl übertrieben aber es ist im verhältnis schon enorm

hier nochma ne andere seite
http://www.sprafimo.de/index.php?l=B&m=A

aber mal zurück zum topic

wie ist das mit dem was manschen aushalten?
ich mein ne anziehung des planeten wäre mit sicherheit +-20% kein grosses problem auf die dauer
aber muss jetzt z.b. in der habi zone bei einem planeten 3*sonne spektralklasse a grundsätzlich so sein das der planet mindestens doppelt so gross ist?

wieviel kann man durch eine menschliche atmosphäre an infrarot uv neutralisieren?

und halt in welchen spaktralklassen kann ein mensch nach diesen kriterien dann fuss fassen?

Orbit
08.07.2009, 13:43
In diesem Link steht ja, was ich meine:

Sie schwächt die von der Sonne kommende UV-Strahlung ab, während Licht größerer Wellenlängen die Atmosphäre fast ungehindert durchdringen kann
Zu Deinen neuen Fragen:

ich mein ne anziehung des planeten wäre mit sicherheit +-20% kein grosses problem auf die dauer
Das denke ich auch. Mittelfristig hält der Mensch ja sogar die Schwerelosigkeit aus; aber da müssten wir wohl einen zu Wort kommen lassen, der von Physiologie mehr versteht als ich.

aber muss jetzt z.b. in der habi zone bei einem planeten 3*sonne spektralklasse a grundsätzlich so sein das der planet mindestens doppelt so gross ist?
Nein. Der Planet müsste 1,723 (Wurzel 3) mal so weit entfernt sein wie die Erde von der Sonne.

Zu Deinen letzten beiden Fragen sollen sich andere äussern, die mehr wissen als ich.
Orbit

mac
08.07.2009, 13:46
Hallo esperanto,


in der grafik wird dargestellt wo welches spektrum von welchem gas wieviel aufgefangen wird
mit komplett hab ich wohl übertrieben aber es ist im verhältnis schon enormüberwiegend durch Wasserdampf, abhängig von der Wellenlänge gibt es einige Abschnitte, die 'enorm' gefiltert werden. Auf den gesamten Bereich gerechnet, etwa die Hälfte der eingestrahlten Energie.




wie ist das mit dem was manschen aushalten?da gibt es vor allem noch viel zu lernen.




ich mein ne anziehung des planeten wäre mit sicherheit +-20% kein grosses problem auf die dauer
aber muss jetzt z.b. in der habi zone bei einem planeten 3*sonne spektralklasse a grundsätzlich so sein das der planet mindestens doppelt so gross ist?dazu gibt es bisher keine Daten. Die Meßmethoden die man bisher zur Planetensuche eingesetzt hat, finden bevorzugt große Planeten. MIt der Bedeckungsmethode die ja mit
Kepler (http://de.wikipedia.org/wiki/Kepler_(Weltraumteleskop)) systematischer auch nach kleineren Planeten suchen kann, werden wir in Zukunft vielleicht ein für solche Aussagen besseres Datenmaterial erhalten.

EDIT Ich sehe gerade, daß Orbit Deine diesbezügliche Frage ganz anders interpretiert hat als ich. Ich dachte Du meinst hier eine Planetenbildungsregel, die abhängig von der Größe des Sterns ist.




und halt in welchen spaktralklassen kann ein mensch nach diesen kriterien dann fuss fassen?Potentiell geeignete Planeten wird es da wohl nur in sehr wenigen Sonnensystemen geben.

Warum soll man denn aber auf Planeten leben?

Herzliche Grüße

MAC

esperanto
08.07.2009, 13:56
soweit mir bekannt versagen die organe auf kurz oder lang bzw müssten wir eine andere körperform haben um auf dem mars ein irdisches menschenleben geniessen zu können

deshalb +-20% da ich denke das das herzkreislaufsystem das auf die dauer mitmacht darüber könnte ich mir probleme schon grenznah vorstellen

wenn der planet dann die 3te wurzel weit entfernt ist heisst es denn dann das der planet dort grundsätzlich nicht erdgrösse haben kann?
ich mein wir leben in einem physikalischen universum mit konstanten etc.
da wird es sicherlich schon fakten geben inwieweit soclhe dinge möglich sind
also wo ein planet wie gross sein kann


@ mac
was ich da auch noch gerad sah das durch partikel auch einiges gefiltert wird

und ich denke das man auf planeten leben sollte da es unsere natur ist
ich denke das ein mensch dem bewusst ist das er vom planeten erde kommt erhebliche psychologische probleme hätte wenn er woran du evtl. dachtest in einer raumstation verweilt

so nochmal zurück zu den spektralklassen der sterne

welche spektralklassen kommen dabei wohl in betracht?
mit der richtigen planeten grösse in dem richtigen bereich unter berücksichtigung der atmosphäre die soweit für menschen nicht schädlich teile der strahlung abfangen

danke für euer interesse und die teilnahme

Orbit
08.07.2009, 14:14
wenn der planet dann die 3te wurzel weit entfernt ist heisst es denn dann das der planet dort grundsätzlich nicht erdgrösse haben kann?
Der kann auch grösser oder kleiner sein.

da wird es sicherlich schon fakten geben inwieweit soclhe dinge möglich sind also wo ein planet wie gross sein kann
In unserem Sonnensystem sind die beiden grossen Planeten Jupiter und Saturn 5, resp. fast 10 AU von der Sonne entfernt. Bei den neu entdeckten Exo-Planeten sind viele schwerer und doch viel näher am Zentralgestirn.
Man kann ja auch einen Satelliten, der im Vergleich zur Erde winzig ist, auf derselben Bahn um die Sonne kreisen lassen wie die Erde.
Orbit

MGZ
08.07.2009, 14:15
Der Spektralbereich, unter dem der Mensch gedeihen kann, ist meines Wissens nach so groß, dass er alle Sterne abdecken würde.
Man muss dann zwar eventuell mehr Sonnencreme auflegen, aber es würde einen nicht umbringen.

esperanto
08.07.2009, 14:21
Der kann auch grösser oder kleiner sein.

In unserem Sonnensystem sind die beiden grossen Planeten Jupiter und Saturn 5, resp. fast 10 AU von der Sonne entfernt. Bei den neu entdeckten Exo-Planeten sind viele schwerer und doch viel näher am Zentralgestirn.
Man kann ja auch einen Satelliten, der im Vergleich zur Erde winzig ist, auf derselben Bahn um die Sonne kreisen lassen wie die Erde.
Orbit

ok damit hast du meinen verdacht schonmal geteilt bzw bestätigt aber da frag ich mich nun wiederrum müsste der planet dann eine andere rotation haben? oder kann das durch einen *mond* ausgeglichen werden?
ich mein die grösse hängt ja in gewissem masse bei einem erdähnlichen planeten grundsätzlich auch mit der masse zusammen wenn nun aber die erde 3* weiter wegwähre zwar an einem grösseren stern aber
sie müsste sich dann doch langsamer drehen oder?

offtopig

maße
masse

rechtschreibregel beides
masse oder?

Orbit
08.07.2009, 14:36
Die Eigenrotation der Planeten hat mit ihrer Umlafbahn um die Sonne nichts zu tun. Hingegen ist deren Umlaufgeschwindigkeit von der Sonnenmasse und dem Sonnenabstand abhängig. Sie ergibt sich näherungsweise aus
vu = sqrt(GMo/r)

G = Gravitationskonstante
Mo = Sonnenmasse
r = Abstand

Schau Dir mal die 3 Keplerschen Gesetze an:
http://de.wikipedia.org/wiki/Keplergesetze
Du wirst leicht erkennen, dass wir hier über das 3. Gesetz reden.
Orbit

esperanto
08.07.2009, 14:50
danke damit wäre ein problem gelösst und ich mach mir gedanken über mein lückenhaftes wissen :D
so bleiben noch 2 punkte nehm ich als erstes mal das problem mit der atmosphäre im verhältnis zur strahlung des sterns

wieviel druck abweichung dürfte ein mensch wohl haben
eine luftdichte von 2kg m³ dürfte doch keine probleme geben oder?
wie ist das auf einem berg wo man keine sauerstoffvergiftung bekommt?
das müsste man doch sogar noch durch einen nidrigeren sauerstoff gehalt in der atmosphäre regulieren können hmm?
denkt ihr das es noch mehr gase gibt die das lichtspektrum abfangen?
und wieviel kann wohl ozon wasserdampf und co² auhalten

z.b. vom uv licht
mit dem infrarotlicht hab ich jetz einen termin im krankenhaus
also bis später

mac
08.07.2009, 15:06
Hallo esperanto,


und ich denke das man auf planeten leben sollte da es unsere natur ist
ich denke das ein mensch dem bewusst ist das er vom planeten erde kommt erhebliche psychologische probleme hätte wenn er woran du evtl. dachtest in einer raumstation verweiltdiese Probleme halte ich durchaus für möglich. Da Du aber von Planeten sprachst die nicht um unsere Sonne ihre Bahnen ziehen, verteilst Du das ‚Bärenfell‘ bevor Du den ‚Bären‘ erlegt hast.

Du mußt, wenn Du Planeten besiedeln willst, egal wo, erst mal dahin kommen. Nehmen wir mal eine sehr optimistisch dahergeredete Reisegeschwindigkeit von 3% Lichtgeschwindigkeit an. (Das dürfte nicht allzu weit weg liegen von dem was mit Fusionstechnik noch zu erreichen wäre (wenn man wieder abbremsen will)) dann braucht ein solches Raumschiff für die von mir genannten 2000 Lichtjahre (für einen geeigneten Planeten) fast 70.000 Jahre. Einfrieren funktioniert bei uns nicht. Winterschlaf verlängert die Lebenszeit (z.B. von Bären) nicht wesentlich. Es käme aus heutiger Sicht also nur sowas wie ein Generationenschiff in Frage.

Was glaubst Du, was die Siedler - deren Vorfahren und sie selbst seit 70000 Jahren unterwegs waren – antworten, wenn man sie fragt was ihre angestammte Heimat ist?

Ein solches Schiff ist nichts anderes als ein Habitat. Wenn wir es nicht auf die Kette kriegen in Habitaten zu (über)leben, dann schaffen wir eine solche Reise erst gar nicht und dann stellt sich die Frage nach einer Besiedelung fremder Welten auch nicht.


In einem Habitat ist die Spektralklasse des ‚Heimatsterns‘ ziemlich egal. Mit genügend Energie kann man jede gewünschte Spektralverteilung beim benötigten Licht produzieren.

Auf einem Planeten geht das auch, wenn man in beleuchteten ‚Gewächshäusern‘ lebt.

Wenn Du natürlich der Vorstellung ‚nachjagst‘, daß wir sozusagen eine Ersatzerde finden könnten – da sehe ich schwärzer als rabenschwarz. Hatte sie ähnlich gute Startbedingungen wie unsere Erde, dann gibt es dort, zumindest nach derzeitiger Auffassung, sehr wahrscheinlich Leben. Damit scheidet sie für eine Besiedelung noch mehr aus, als Venus im Sonnensystem. Jeder andere Planet wird aber eine Ökosphäre die der unseren ähnelt nicht von selbst behalten. Da dürfte der Aufwand diese Ökosphäre zu erhalten mindestens genau so groß sein wie ein Habitat zu bauen und zu betreiben, was man aber schon kann, wenn man dorthin gelangt.


Herzliche Grüße

MAC

esperanto
08.07.2009, 18:11
nach meinem kenntnisstand ist es unmöglich ein raumschiff oder dergleichen zu bauen auf dem ein längeres leben möglich ist
aber das off topic
um die reise zu einem anderen stern zu schaffen gibt es durchaus schon halbwegs ausgereifte technologien um nahezu lichtgeschwindigkeit zu fliegen

atombomben z.b.
und die gravitation der milchstr.
aber das ist auch nicht gerad mein spezialgebiet

und ich hoffe das der mensch wenigstens soviel würde hat nicht unter gewächshausbedingungen leben zu wollen
das wir innerhalb der nächsten 50 parsec keinen geeigneten planeten haben ist auch nur pessimistische spekulation
1. brauch ein bewohnbarer planet nur ein relativ junges planetensystem und hat dann millarden jahre zeit
2. sind die entstehungen eines planetensystems mittlerer weile recht gesichert sehr ähnlich
wie ich schon sagte ist physik ja recht konstantenreich und leben entstand durch die einwirkung von genug energie
es gibt ja auch eine theorie das direkt bei einer supernova die ersten bausteine entstanden
demnach ist es recht wahrscheinlich das es mehr leben gibt als wir vermuten da es auch nichts anderes ist als eine chemische synthese wie es täglich von teilchen gemacht wird und natürlich auch bei der fusion in sternen oder bei der entstehung neuer systeme

kohlenstoff ist allgegenwärtig wenn wir andere dinge wie silizium erstma aussenvorlassen

das in verbindung mit energetischer einstrahlung und einem eruptiven planeten zusammen mit geeigneter flüssigkeit also auch rnsketten gebildet wurden ist durchaus denkbar
wenn du dir mal ausmalst wie man den spruch
*das leben findet einen weg*
ein bischen auseinander nimmst

kannst du das nachvollziehen was ich meine
ist zwar nur eine theorie aber ich halte diese für logischer da es einfach zu komplexe lebensformen allein schon auf der erde gibt die unter unterschiedlichsten extreemen leben

und terraforming für erdähnliche probleme in einem begrenzten zeitraum halte ich auch für nicht problematisch da wir das mit unserer wenn wirs drauf anlegen auch recht fix machen können

wenn nun ein anderer erdähnlicher planet belebt sein sollte währe das auch nicht von nachteil da unsere nahrungsversorgung somit schnell gedeckt wäre *hehe*

ich bin im moment auch nicht davon überzeugt das die menschheit so wie sie existiert eine grosse zukunft hat
da die interessen global werden und die wirtschafts und millitärmachte da sehr ausbeuterisch und eigen sind

esperanto
08.07.2009, 18:15
davon aber mal abgesehen interessiert mich das eher allgemein

mein lieblingsthema ist eigentlich unsere erde
in all ihren eigenheiten

wäre aber schön wenn mir noch geholfen wird das spektrum problem zu lösen

mfg und herzlichen dank ma zwischendurch

wenn wir z.b. auf g f und k sternen leben können hätten wir im umkreis von 25 parsek schon über 10.000 mögliche kandidaten einen erdähnlichen planeten zu finden
die atmosphäre dieser muss unserer auch nicht gleichen das können wir schon selbst machen immerhin gibt es unsere derzeitige atmosphäre auch noch nicht lange

mit erdähnlich meine ich rotation grösse mond wasser
2millarden samen mitnehmen paar klima fabriken bauen 1mio tiere mitnehmen
problem in 50 jahren gelösst
dazu vma 30 lichjahre reise
ok wenn wir damit dann 300 jahre unterwegs sind wäre das zur zeit noch eine herrausforderung aber in nicht zu weiter zukunft denkbar auch wenn die realität sich momentan eher mit anderen dingen befasst

so mal zurück zum wesentlichen
mögliche lichtspektren von sternen die dem mensch unter besonderen atmosphärischen bedingungen nicht schaden

Orbit
08.07.2009, 19:53
esperanto
Du hast da ja gleich reihenweise Baustellen aufgemacht. Sieht schon fast aus wie nach einem Impact. :)
Ich picke mal eine heraus:

um die reise zu einem anderen stern zu schaffen gibt es durchaus schon halbwegs ausgereifte technologien um nahezu lichtgeschwindigkeit zu fliegen
Hast Du einen Link oder sonst eine Bestätigung Deiner Behauptung?

dazu vma 30 lichjahre reise
ok wenn wir damit dann 300 jahre unterwegs sind wäre das zur zeit noch eine herrausforderung
Mit heutiger Technologie bräuchten wir 750'000 Jahre dazu.
Orbit

esperanto
08.07.2009, 19:57
ja hatte ich mal wollte aber eigentlich beim topic verbleiben auch wenn ich mal mit ausschweifte
evtl anderen thread dafür aufmachen

Orbit
08.07.2009, 20:10
ja hatte ich mal wollte aber...
Ist das schon das schnellere Denken, von dem im andern Thread die Rede ist?
Ich würde Dir raten, schön Schritt für Schritt vorzugehen und finde das

evtl anderen thread dafür aufmachen
eine gute Idee.
Orbit

esperanto
08.07.2009, 20:33
was soll das denn jetz
nur weil ihr keine ahnung von genforschung habt müsst ihr euch doch nicht aufführen wie kinder oder

in diesem thread gehts einfach um spektralklassen und was für den menschen unschädlich ist
ich versuche das hier beim topic zu halten und gehe mal kurz auf ausflüchte ein

also bleibt doch mal bitte sachlicher
bisher hab ich eure beiträge sehr geschätzt aber heute scheint ihr einen schlechten tag zu haben
sachen zum antrieb findest du sicher im unterforum antriebstechnik und bevor das ganze hier zum science fiktion wird wendet euch bitte dem thema wieder zu

danke

Orbit
08.07.2009, 20:40
nur weil ihr keine ahnung von genforschung habt müsst ihr euch doch nicht aufführen wie kinder oder
Wieso sollten sich Kinder nicht als solche aufführen? :D
Der Fachmann in Sachen Genforschung ist hier übrigens Mahananda. Ich hoffe, dass der sich demnächst mal zu Deinen Ansichten äussern wird.
Orbit