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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wenn morgen die Regierungen die Wahrheit verkünden würden....



Farang
05.02.2009, 18:02
Hi es gibt ja einige Indizien das die Regierungen vor allem die der USA wissen über Ausserirdische Intelligenzen verschweigen.
Es sagen immer mehr ehemalige Militär und CIA Agenten aus.

Wenn sich nun bewahrheiten würde das wir nicht alleine sein und die Regierungen schon seit Jahrzehnte Kontakt haben.

Morgen an die Weltpresse gegangen mit den Worten " Ja,wir haben Kontakt zu außerirdischen Lebensformen" wird.



Was würde das für uns außer der Tatsache bedeuten das wir nicht alleine sind?

Was das für die Menschheit schlagartig bedeuten?

Würden wir das überhaupt verkraften können? Alle Religionen könnten sofort in die Bedeutungslosigkeit versinken.
Wir würden wahrscheinlich erfahren das nichts so ist wie wir immer dachten.

Eventuell Massenpanik, vielleicht sogar eine "Massen-depression" ?


Was stellt ihr euch vor wie es die Menschheit ergeht wenn es bekannt gegeben würde?


:wäre es vielleicht nicht wirklich verständlich das man uns Jahrezehte belogen hat um die Menschheit langsam darauf vorzubereiten da die Wahrheit über das sein vielleicht nicht so angenehm ist wir wir es uns denken und wünschen ?
mfg

Orbit
05.02.2009, 18:16
Würden wir das überhaupt verkraften können?
Ich schon. Würd mich zwar a bisserl über die Geheimniskrämerei ärgern, dann aber überlegen, wie ich die Empfangsparty für die neuen Freunde gestalten könnte. :)

Alle Religionen könnten sofort in die Bedeutungslosigkeit versinken.
Wieso denn? Stell Dir mal vor, welche neuen Räume sich den Missionaren öffnen würden! Und der Vatikan könnte endlich sein mickriges Territorium erweitern.

Wir würden wahrscheinlich erfahren das nichts so ist wie wir immer dachten.
Das wissen wir doch ohnehin schon lange, wenn wir uns auf all den Internetseiten umschauen, die sich mit Verschwörungstheorien wichtig machen. :D

Eventuell Massenpanik, vielleicht sogar eine "Massen-depression" ?
Ach geh! Trink noch eine Limonade und schau Dich ein wenig in diesem Forum um, in dem ich Dich willkommen heisse.
Orbit

Farang
05.02.2009, 18:23
Hallo. Naja ,aber wir müßten uns ja schon mal die Frage stellen was das für die Menschheit im gesammten bedeuten könnte.

Das die Regierungen was verschweigen und belügen würde den meisten wahrscheinlich nicht wundern und es deshalb nicht nicht so aufstoßen. Denn mal ehrlich den Verdacht haben wir fast alle irgendwie.

Aber wenn eine oder mehrere hochentwickelte Zivilisationen nun auf einmal tatsächlich Real da wären würde sich das auf uns radikal auswirken.


Vielleicht ist es da wirklich nur verständlich das man uns sowas seit langer zeit verschweigen würde.
Die Frage müßte man sich nicht als einzelnder stellen ob man dafür bereit wäre sondern ob die gesammte Menschheit überhaupt schon bereit für den Kontakt und die damit verbundenen angenehmheiten und mit sicherheit auch unangenehmheiten wäre.

Orbit
05.02.2009, 18:28
ob man dafür bereit wäre sondern ob die gesammte Menschheit überhaupt schon bereit für den Kontakt ... wäre.
Darüber wurde in diesem Forum schon verschiedentlich diskutiert:
http://www.astronews.com/forum/search.php?searchid=589373

mac
05.02.2009, 18:38
Hallo Farang,

willkommen im Forum.




Hi es gibt ja einige Indizien das die Regierungen vor allem die der USA wissen über Ausserirdische Intelligenzen verschweigen.so so.




Wenn sich nun bewahrheiten würde das wir nicht alleine sein und die Regierungen schon seit Jahrzehnte Kontakt haben.in welcher Form? Funk? Persönlich?




Würden wir das überhaupt verkraften können?Du etwa nicht?



Alle Religionen könnten sofort in die Bedeutungslosigkeit versinken.warum das denn? Nach Allem, was die schon erlebt und ‚überlebt‘ haben?



Wir würden wahrscheinlich erfahren das nichts so ist wie wir immer dachten.was haben wir denn bisher gedacht? Und ist diese Erfahrung etwa so ungewöhnlich, noch nie da gewesen?


Eventuell Massenpanik,da es bei jeder denkbaren Massenversammlung von Menschen gelegentlich zu Panik-Reaktionen kommt, würde ich vorschlagen bei einer solchen Nachricht etwas Abstand zu halten von sehr großen Menschenansammlungen – man weiß ja nie …



vielleicht sogar eine "Massen-depression" ?Depressionen sind sehr häufig auf eine Stoffwechselfehlfunktion in der Versorgung der Gehirnzellen zurückzuführen. Mich würde es ganz sicher nicht depressiv machen, warum also dann die breite Masse der Weltbevölkerung?




wäre es vielleicht nicht wirklich verständlich das man uns Jahrezehte belogen hat um die Menschheit langsam darauf vorzubereiten da die Wahrheit über das sein vielleicht nicht so angenehm ist wir wir es uns denken und wünschen ?Ich weiß bisher nicht, was Du persönlich für Dich befürchtest. Aber ganz allgemein solltest Du Dir vielleicht zuallererst einmal Gedanken darüber machen, wieso die Außerirdischen ausgerechnet jetzt und nicht schon vor einigen hundert Millionen Jahren, oder erst in einigen hundert Millionen Jahren zu uns gekommen sind, oder zu uns kommen und warum sie, wenn sie das schon getan haben, unser Sonnensystem derart spurenlos wieder verlassen haben, statt es bis auf das letzte Molekül für ihre eigene Vermehrung auszubeuten?

Die Chance, daß es Außerirdische gibt, die bis zu uns gelangen können ist sehr klein. Bisher unabsehbar klein. Wenn es sie aber gibt und wenn sie solche Entfernungen überbrücken können, und das auch noch persönlich tun, werden sie sich sehr wahrscheinlich ausbreiten und alle verfügbaren Ressourcen für sich in Anspruch nehmen. Sie können das, wenn es denn überhaupt möglich ist, in einigen zehn- bis einigen hundert Millionen Jahren tun. Über die gesamte Galaxis hinweg. Wo sind sie? Etwa persönlich und dann nur heimlich hier? Warum? Nur zum kucken? Dazu könnten sie auch einfache Raumsonden schicken und die Bilder nach Hause funken. Das geht fast doppelt so schnell und man braucht sich nicht persönlich in Gefahr zu begeben.

Herzliche Grüße

MAC

Farang
05.02.2009, 19:05
Hi Mac, danke dir.
Sorry kann noch nicht Quoten deshalb lass ich das erstmal :P


Also für uns ist es natürlich unvorstellbar das es da draußen Zivilisationen geben könnte die die weiten entfernungen überbrücken können, aber nur weil es für uns unmöglich erscheint ist es ja nicht gleichbedeutend damit das es andere Rassen sofern es sie gibt ja nicht können ;) Ich denke da sollten wir uns einig sein.
Denn wir Menschen tuen immer so als ob wir verstehen würden obwohl wir ehrlich gesagt nicht wirklich verstehen wie es da draußen funktioniert.

Ich bin der Meinung wir können nicht einfach so sagen das die Chance das es da draußen intelligentes Leben gibt so gering ist. denn mit unseren (nicht)wissen können wir sowas nicht als Fakt dahinstellen.


Aber wenn wir erfahren sollten das es andere hochentwickelte Zivilisationen da draußen gibt und diese auch Kontakt mit uns aufnehmen das sich vieles für die Menschheit verändern würde. Wie würden wahrscheinlich über Dinge erfahren die wir schon immer wissen wollten.
Wäre da nur einmal als Beispiel das enstehen des Lebens auf unseren Planeten genannt . nehmen wir einfach mal an das anderes rauskommen würde als wir z.b mit der Evolutionstheorie momentan annehmen. Dann hätte wir doch eine eventuelle Situation wo uns der Kontakt zu anderen Zivilisationen eher schaden als nützen könnte.

Das war nur mal als Beispiel gedacht , da ein Kontakt zu anderen Zivilisationen nicht umbedingt positiv sein muß denn wir könnten sachen erfahren die uns massiv schocken könnten.

Auch wenn z.b die Mehrheit daran glaubt das dort draußen anderes intelligentes Leben exisitert bedeutet das nicht das die Mehrheit auch wirklich bereit für ein Kontakt wäre.

Außerdem würde sich meiner Meinung auch die Problematik stellen wie es hier auf der Erde regierungsmäßig weiter geht , im grunde müßte dann über eine Weltregierung nachgedacht werden, alleine da sehe ich schon massive Probleme.

Ich zweifele stark das die Menschheit als Gesammtheit wirklich schon bereit für einen Kontakt wäre.



mfg

Infinity
05.02.2009, 19:21
Wenn bei so einem Wenn-Fall die Regierung nichts weiter rausdrückt, als dass sie Kontakt zu Außerirdischen haben, also keine Position am Himmel angeben, kann man deren Gequake gleich wieder vergessen.
Sollte sie es aber tatsächlich verraten, denke ich, dass man sehr intensiv Teleskope auf diesen Planeten richtet.
Außerirdisches Leben muss ja nicht so sein, dass wir wirklich Kontakt miteinander aufnehmen können - heißt, es kann sich auch um Mikroorganismus, was beispielsweise viel wahrscheinlicher ist als ein grünes Männchen in Form eines Menschen, handeln.


Würden wir das überhaupt verkraften können?
Verkraften kann ich die Herausstellung, dass es Leben außerhalb der Erde gibt, ganz gut, weil ich selbst daran glaube.


Alle Religionen könnten sofort in die Bedeutungslosigkeit versinken.
Wir würden wahrscheinlich erfahren das nichts so ist wie wir immer dachten.
Warum werden die Religionen bedeutungslos?


Wie Völker auf Erdbesuch von Außerirdischen reagieren würden, konnte man bereits 1938 sehen:


Eindrucksvoll bewiesen bereits im Jahr 1938: Damals inszenierte der US-amerikanische Schauspieler und Autor Orson Welles in seinem legendären Hörspiel "Der Krieg der Welten" die Eroberung der Erde durch Mars-Menschen. Trotz mehrfacher Hinweise während der Sendung, es handele sich um eine fiktive Geschichte, flohen - einigen Berichten zufolge - viele Menschen in Panik aus ihren Häusern. Aus Angst vor den Außerirdischen.

Wie man sich vorbeitet, darüber mag die "Zeit" etwas berichten:
< http://www.zeit.de/2002/01/Aliens_sind_Laendersache

Im Übrigen frage ich mich, warum der Staat nach mehreren Jahren oder Jahrzehnten uns wie schon so oft belügen sollte, wenn sich unzählige Aufnahmen und angebliche Funde von Aliens sich als falsch erwiesen haben, wie die berühmte "Alien"-Autopsie aus dem Jahre 1947?



Auch wenn z.b die Mehrheit daran glaubt das dort draußen anderes intelligentes Leben exisitert bedeutet das nicht das die Mehrheit auch wirklich bereit für ein Kontakt wäre.

Ich würde nicht sagen, dass ich wirklich bereit auf einen Besuch von anderen Zivilisationen wäre, eher denke ich, dass alle Menschen auf der Welt ziemliche Angst hat, aber es wird sich bestimmt die eine oder andere Gruppe finden lassen, die den Mut hat, persönliche Kommunikation zu führen.
Dass sich alle sechseinhalb Milliarden Menschen in Kellern verstecken, ist ja auch nicht das Beste ;).

Gruß!
infiniti

Schmidts Katze
05.02.2009, 20:04
Sorry kann noch nicht Quoten deshalb lass ich das erstmal :P
Hallo Farang,

guckst du unten rechts bei dem post, das du zitieren willst.
Drückst du "Zitieren"-Button.



Also für uns ist es natürlich unvorstellbar das es da draußen Zivilisationen geben könnte die die weiten entfernungen überbrücken können, aber nur weil es für uns unmöglich erscheint ist es ja nicht gleichbedeutend damit das es andere Rassen sofern es sie gibt ja nicht können ;) Ich denke da sollten wir uns einig sein.
Nein, ich glaube an die kosmische Geschwindigkeitsbegrenzung.

Ich bin der Meinung wir können nicht einfach so sagen das die Chance das es da draußen intelligentes Leben gibt so gering ist. denn mit unseren (nicht)wissen können wir sowas nicht als Fakt dahinstellen.
Da bin ich deiner Meinung.


Aber wenn wir erfahren sollten das es andere hochentwickelte Zivilisationen da draußen gibt und diese auch Kontakt mit uns aufnehmen das sich vieles für die Menschheit verändern würde. Wie würden wahrscheinlich über Dinge erfahren die wir schon immer wissen wollten.
Wäre da nur einmal als Beispiel das enstehen des Lebens auf unseren Planeten genannt . nehmen wir einfach mal an das anderes rauskommen würde als wir z.b mit der Evolutionstheorie momentan annehmen. Dann hätte wir doch eine eventuelle Situation wo uns der Kontakt zu anderen Zivilisationen eher schaden als nützen könnte.
Der Kontakt mit Darwin hat ja den Kreationisten auch nicht geschadet. Man muß auch nicht alles glauben, auch wenn es ein Außerirdischer sagt.

Aber mal ne ganz andere Frage: Was wollen die extraterrestrischen Intelligenzen (ETIs) hier?

Eine Kolonie errichten?
Das würden wir schnell merken, könnten dem aber nichts entgegensetzen.

Forschen?
Das würden auch die Regierungen nicht merken.

Kulturellen Austausch?
Dann würden sie sich an uns alle wenden (z.B. über Radio), und nicht nur an die Regierungen.

Grüße und Willkommen im Forum

Schmidts Katze

Orbit
05.02.2009, 20:19
Der Kontakt mit Darwin hat ja den Kreationisten auch nicht geschadet.
:D
Das ist ein Kandidat für das Bonmot des Jahres.

mac
05.02.2009, 21:22
:D
Das ist ein Kandidat für das Bonmot des Jahres.Ja, vorallem wo langsam der Bauchmuskelkater einsetzt. :D

Herzliche Grüße

MAC

mac
05.02.2009, 21:37
Hallo Farang,

Quoten:

Eckige Klammer auf quote]das was Du zitieren möchtest[/quote eckige Klammer zu, immer ohne Leerzeichen zwischen Klammern und quote.
quote=Farang] zeigt den Namen des Zitierten
quote=Farang;49345]verlinkt den Post aus dem das Zitat stammt. Die Nummer erscheint z.B., wenn Du mit dem Mauszeiger auf die Fortlaufende Postnummer (oben rechts im blauen Balken über dem Post) zeigst, unten links innerhalb der Link-Textzeile.




Also für uns ist es natürlich unvorstellbar das es da draußen Zivilisationen geben könnte die die weiten entfernungen überbrücken können, aber nur weil es für uns unmöglich erscheint ist es ja nicht gleichbedeutend damit das es andere Rassen sofern es sie gibt ja nicht können ;) Ich denke da sollten wir uns einig sein.Du verdrehst meine Meinung durch den Filter Deiner Anschauung hindurch, etwas zu leichtfertig.

Ich kann mir sehr viel vorstellen. Aber nach der ersten Vorstellungseuphorie fange ich damit an, mir die Tatsachen anzuschauen. :)

Da wäre zunächst mal das Fermi-Paradoxon.
Es gibt seit rund 12 Milliarden Jahren Sterne und seit gut der Hälfte dieser Zeit gibt es eine wahrscheinlich ausreichend hohe Metallizität, um komplexe Organismen überhaupt erst möglich zu machen.

Unser Sonnensystem ist, soweit wir das überhaupt sehen können, völlig unversehrt.

Damit steht folgendes Fest: Es hat bisher in unserer Milchstrasse keine einzige Zivilisation gegeben, die die Entfernung zwischen den Sternen überbrücken konnte, das auch getan und sich weiter vermehrt hat.

Daraus lassen sich mehrere Schlußfolgerungen ableiten, einzeln und gemeinsam:
Wir sind die einzigen innerhalb der bisher möglichen Reichweite, die dazu in der Lage (sein könnten)
Wir gehören zu den ersten innerhalb der bisher möglichen Reichweite, die dazu in der Lage sein könnten.
Die Entfernung ist für alle ein unüberwindliches Hindernis, die innerhalb der möglichen Reichweite leben.

Es gibt noch eine Reihe weiterer denkbarer Gründe, von denen aber einige nicht unabhängig von nicht vorhersehbaren ‚kulturellen‘ Bedingungen sind.

Mit diesen Tatsachen vor Augen den Verdacht zu hegen, daß ‚Sie‘ gerade eben angekommen sind und nichts anderes tun, als mit unsere(r)(n) Regierung(en) zu konspirieren, kommt mir schon ziemlich abgedreht vor.

Ich würde, gerade mit Blick auf die dafür zwingend abgelaufene Vorgeschichte, als erstes meine Redundanzen erhöhen, um diese lange Reise nicht durch irgend einen blöden Zufall völlig in den Sand zu setzen, ja ich würde von vornherein schon mit ausreichender Redundanz hier ankommen oder erst gar nicht ‚persönlich‘ starten. Fünfhundert bis weit über fünftausend Jahre unterwegs zu sein, nur mit einem ‚Eidotter‘, wird, wenn sie überhaupt schon so weit sind, auch für sie kein Moment sein.

Und auf mich aufmerksam machen, in einem System wie unserem, würde ich erst, wenn ich entdeckt bin, oder so stark, daß mich hier niemand mehr verdrängen kann.

Wenn Du jetzt einwendest: Das seien typisch menschliche Gedanken, dann halte ich dagegen: Mit welcher rein passiven Einstellung es einer Zivilisation gelingen könnte Zivilisation zu werden und auf die Idee zu kommen, sich mit Hilfe von Technik und der Investition ungeheuer großer Ressourcen auszubreiten. Man Beachte, daß ich nicht von ‚Eroberung‘ im menschlichen Sinne spreche. Völlig friedfertige, ja zu solchen Gedanken und Gefühlen gar nicht fähige Bakterien fressen uns auf, wenn wir sie nicht mehr daran hindern können, weil wir tot oder auch nur ausreichend krank sind. Ich kann mir sehr viele andere Formen von ‚Zivilisation‘ vorstellen, aber nur wenige sind darunter, bei denen ich mir dann auch noch vorstellen kann, daß sie ernsthaft auf die Idee kämen persönlich eine solche Reise anzutreten. Es kann durchaus auch ganz und gar friedlich ablaufen. Sie lassen uns auf unserem Planeten vollkommen in Ruhe und ‚futtern‘ uns nur den Rest weg, auf den wir nicht angewiesen sind. Dann sähe unser Sonnensystem aber nicht mehr so aus, wie es jetzt aussieht.


Ich bin der Meinung wir können nicht einfach so sagen das die Chance das es da draußen intelligentes Leben gibt so gering ist. denn mit unseren (nicht)wissen können wir sowas nicht als Fakt dahinstellen.Bis zum Beweis des Gegenteils ist diese Meinung ziemlich gleich schlecht begründet wie ihr Gegenteil.



Aber wenn wir erfahren sollten das es andere hochentwickelte Zivilisationen da draußen gibt und diese auch Kontakt mit uns aufnehmen das sich vieles für die Menschheit verändern würde. Wie würden wahrscheinlich über Dinge erfahren die wir schon immer wissen wollten.Dazuzulernen kann nur gut sein.



Wäre da nur einmal als Beispiel das enstehen des Lebens auf unseren Planeten genannt . nehmen wir einfach mal an das anderes rauskommen würde als wir z.b mit der Evolutionstheorie momentan annehmen. Dann hätte wir doch eine eventuelle Situation wo uns der Kontakt zu anderen Zivilisationen eher schaden als nützen könnte.Mehr Information schadet nur dann, wenn man sie missbraucht.


Das war nur mal als Beispiel gedacht , da ein Kontakt zu anderen Zivilisationen nicht umbedingt positiv sein muß denn wir könnten sachen erfahren die uns massiv schocken könnten.zum Beispiel?



Auch wenn z.b die Mehrheit daran glaubt das dort draußen anderes intelligentes Leben exisitert bedeutet das nicht das die Mehrheit auch wirklich bereit für ein Kontakt wäre.wann oder wodurch wäre man denn bereit für einen Kontakt?



Außerdem würde sich meiner Meinung auch die Problematik stellen wie es hier auf der Erde regierungsmäßig weiter geht , im grunde müßte dann über eine Weltregierung nachgedacht werden, alleine da sehe ich schon massive Probleme.Die Idee ist nicht neu. Und ich sage dazu: Gott möge uns davor schützen.


Ich zweifele stark das die Menschheit als Gesammtheit wirklich schon bereit für einen Kontakt wäre.Ich auch, aber wie ich sehe, aus ganz anderen Gründen. Ich bin immer noch sehr zuversichtlich, daß wir sie finden, bevor sie uns finden. ;)

Herzliche Grüße

MAC

FrankSpecht
06.02.2009, 04:30
zum Beispiel?
http://de.wikipedia.org/wiki/The_13th_Floor_%E2%80%93_Bist_du_was_du_denkst%3F
:eek:

Orbit
06.02.2009, 07:16
Gar nicht schlecht.
Danke Specht.

mac
06.02.2009, 09:41
Hallo Frank,

in der Tat!

http://de.wikipedia.org/wiki/The_13th_Floor_%E2%80%93_Bist_du_was_du_denkst%3F
:eek:wir wären dann also sowas wie unsere eigenen Außerirdischen - als ...der schrecklichste der Schrecken ...

Herzliche Grüße

MAC

PS. Die Fassbinderverfilmung finde ich heute noch gut.

N. H.
06.02.2009, 14:23
Naja ,aber wir müßten uns ja schon mal die Frage stellen was das für die Menschheit im gesammten bedeuten könnte.
Mich würde interessieren, was für Auswirkungen das auf die Ethik hätte, vor allem in Bezug auf Tierrechte etc.


Das war nur mal als Beispiel gedacht , da ein Kontakt zu anderen Zivilisationen nicht umbedingt positiv sein muß denn wir könnten sachen erfahren die uns massiv schocken könnten.
Dafür braucht es ehrlich gesagt, keine Lebensform außerhalb der Erde, das schaffen wir schon selbst. Und das will was heißen!


Würden wir das überhaupt verkraften können?
Ich würde mich in meinen Ansichten bestätigt fühlen.

Aber ich halte persönlich nichts von irgendwelchen Verschwörungstheorien über die Regierung, die Außerirdische in geheimen Laboratorien versteckt.
Welche Indizien sprechen denn dafür? Einzelne Fakten, die Menschen nicht verstehen/akzeptieren können und daher in einen Zusammenhang bringen, der nicht existiert?

Viele Grüße

Sir Atlan
06.02.2009, 15:19
Hallo Farang,

auch von meiner Seite, willkommen im Forum.



Was würde das für uns außer der Tatsache bedeuten das wir nicht alleine sind?

Was das für die Menschheit schlagartig bedeuten?


Zu dem Thema "Erstkontakt", habe ich mal eine ähnliche Frage hier im Forum gestellt.
http://www.astronews.com/forum/showthread.php?t=2644

Hier kannst Du auch nachlesen, wie die allgemeine Sichtweise hier im Forum zum Erstkontakt aussieht.

Gruß
Sir Atlan

Farang
06.02.2009, 16:21
Hallo, erstmal danke ich euch alle für die herzliche Aufnahme.
Finde dieses Forum und die Astornews Seite schon sehr gut und wirklich informativ.

Werde später mehr schreiben. Möchte aber erstmal sagen das nicht der Verdacht erweckt werden soll das ich ein absoluter Anhänger von Verschwörungstheorien bin. Ich habe halt das Denkmuster das was dran sein kann oder aber auch nicht .
Wenn Leute wie Ed Mitchel sagen " ja wir haben Kontakt " ist das natürlich kein Beweis aber meiner Meinung nach schon ein Indiz das mehr daran sein könnte .
Genauso sehe ich die vielen überprüften Zeugen und deren Aussagen wie z.b beim Disclouse Projekt
Es könnte also sein oder nicht .Die Wahrheit wissen wir alle nicht ob oder ob da im Hintergrund ein falsches spiel gespielt wird. Sollte uns da die Beweiskraft nun einmal fehlt aber nicht wirklich weiter interessieren.. wir wissen es halt nicht von daher sind Diskussionen darüber einfach sinnlos und ich glaube hier in dem Forum auch nicht wirklich angebracht.


Aber interessant ist die Frage allemale was wäre wenn bei m Erstkontakt.
Eines steht ja völlig fest , es würde sich vieles für die Menschheit ändern und sollte wahrscheinlich auch besonders was der Umgang mit uns und andere Leben auf der Erde angeht.


Die hier von Usern angedeuteten Auswirkungen der Ethik und auch was hochentwickeltes Leben von außen überhaupt hier will ist auch sehr interessant.



So muß jetzt leider wieder gehen bin gerade knapp mit der Zeit werde später aber wieder vorbei schauen und dann versuchen auf einiges einzugehen :)

lg
Farang

BigReD
10.02.2009, 15:57
Ich habe da einen anderen Blickwinkel:

Seid der Menschheitsgeschichte, streben menschen nach macht.
Ständig wurde ein Kaiser oder ein König angebetet.
Die Menschen brauchen ein Ziel. Warum gibt es Gettos und Grupierungen?
Warum müssen wir über die Macht heraus Kriege führen? Warum gibt es die religion und der Wunsch nach Gott?

Wenn wir uns mal überlegen was die ganzen Jahrhunderte so abging, kann ich mir vorstellen, das wenn wir keinen Gott erreichen, nach einem Höheren Wesen suchen um ein Ziel zu haben.

Sollte es sich rausstellen das es andere Lebensformen gibt würde sich mit Sicherheit das ganze Leben auf der Erde ändern.
Da aber höhere Mächte ihre "Macht" nicht Verlieren wollen, werden diese alles daran tun um eventuelle Nachrichten zu Blockieren.

Denn der Kapitalismus würde sich mit einem Schlag ändern.
Bitte kommt mir nicht mit auseinanderlegungen meines Textes. Sondern überlegt mal wie wir seid der Steinzeit und -eventuell noch früher- "Leben".

Was eigentlich hier abgeht auf unserem Planeten. Ich finde das die Regierung alles daran setzt um das zu Verhindern. Jeder Mensch strebt nach Macht. Und hat ein Mensch diese Macht gibt er sie nicht wieder her.

Wieso sollte es in den Hohen Kreisen der Wirtschaft und Politik also auch Kapitalismus anders sein oder anders werden?
Wenn der Mensch die eindeutige Beweislage hat das es mehr als die Menschheit gibt, Verliert jeder Mächtige seine position.

Deswegen auch die Illusion von Kirche und Gott. Die Kirche und Gott sind nur an antriebsmittel für die heutige Bevölkerung, um sich überhaupt zu Bewegen. Gut zu sein und in den himmel zu kommen. Das ist so als wenn man einen tiger die ganze Zeit vor dem Gitter Fleisch hinhält dieser Kunststücke macht aber nur auf Hoffnung um das Fleisch zu kriegen. Der unterschied ist einfach zu Fleisch und Gott: Der Tiger wird sein Fleisch bekommen aber wir keinen Gott!!

Das heisst nicht das ich an Aliens glaube, aber ich glaube an die Falschen Spiele der höheren Mächte. Denn die haben einfach Angst ihre MAcht zu Verlieren. Politik sind nicht 10 Politiker sondern das ganze Volk. Und sollte das ganze Volk aufstehen können die nichts mehr machen. Außer Kriege zu starten und das Volk zu zerstören.

--Denkt mal drüber nach--

Orbit
10.02.2009, 16:47
--Denkt mal drüber nach--
Ich mag über solches Zeug aus der Mottenkiste einfältiger Verschwörungstheorie nicht nachdenken; aber ich hab hier mal Deinen Text korrigiert:

Ich habe da einen anderen Blickwinkel:

Seid der Menschheitsgeschichte, streben menschen nach macht.
Ständig wurde ein Kaiser oder ein König angebetet.
Die Menschen brauchen ein Ziel. Warum gibt es Gettos und Grupierungen?
Warum müssen wir über die Macht heraus Kriege führen? Warum gibt es die religion und der Wunsch nach Gott?

Wenn wir uns mal überlegen, was die ganzen Jahrhunderte so abging, kann ich mir vorstellen, das wenn wir keinen Gott erreichen, nach einem Höheren Wesen suchen, um ein Ziel zu haben.

Sollte es sich rausstellen, das es andere Lebensformen gibt, würde sich mit Sicherheit das ganze Leben auf der Erde ändern.
Da aber höhere Mächte ihre "Macht" nicht Verlieren wollen, werden diese alles daran tun, um eventuelle Nachrichten zu Blockieren.

Denn der Kapitalismus würde sich mit einem Schlag ändern.
Bitte kommt mir nicht mit auseinanderlegungen meines Textes. Sondern überlegt mal, wie wir seid der Steinzeit und -eventuell noch früher- "Leben".

Was eigentlich hier abgeht auf unserem Planeten. Ich finde, das die Regierung alles daran setzt, um das zu Verhindern. Jeder Mensch strebt nach Macht. Und hat ein Mensch diese Macht, gibt er sie nicht wieder her.

Wieso sollte es in den Hohen Kreisen der Wirtschaft und Politik also auch Kapitalismus anders sein oder anders werden?
Wenn der Mensch die eindeutige Beweislage hat, das es mehr als die Menschheit gibt, Verliert jeder Mächtige seine position.

Deswegen auch die Illusion von Kirche und Gott. Die Kirche und Gott sind nur an antriebsmittel für die heutige Bevölkerung, um sich überhaupt zu Bewegen. Gut zu sein und in den himmel zu kommen. Das ist so, als wenn man einen tiger die ganze Zeit vor dem Gitter Fleisch hinhält, dieser Kunststücke macht; aber nur auf Hoffnung um das Fleisch zu kriegen. Der unterschied ist einfach zu Fleisch und Gott: Der Tiger wird sein Fleisch bekommen, aber wir keinen Gott!!

Das heisst nicht, das ich an Aliens glaube, aber ich glaube an die Falschen Spiele der höheren Mächte. Denn die haben einfach Angst ihre MAcht zu Verlieren. Politik sind nicht 10 Politiker sondern das ganze Volk. Und sollte das ganze Volk aufstehen können die nichts mehr machen, außer Kriege zu starten und das Volk zu zerstören.
Rechtschreib- und Grammatikfehler sind fett markiert, Stilfehler unterstrichen.

BigReD
10.02.2009, 17:50
Trotzdem werden die Leute meinen Text lesen, denn es geht nicht um einen Aufsatz sondern um den Inhalt ;)

Da nützt auch Diskriminierung nichts ;)

Ich habe übrigens auch Office 2007, aber ist ja egal. Du hast grad dein wahres Gesicht gezeigt, danke Orbit ;)

Schmidts Katze
10.02.2009, 23:43
Hallo Orbit, hallo BigReD,

da wird sich Farang aber freuen, daß ihr seinen Thread benutzt, um über den Nutzen von Orthographie und Grammatik zu diskutieren.

Da ich sowas schon öfter in diesem Forum gesehen habe, und selbst auch schon in eine solche Diskussion "verwickelt wurde", eröffne ich jetzt einen Thread zu diesem Thema im Unterforum "Smalltalk".

Grüße
SK

Orbit
10.02.2009, 23:53
Hallo Orbit, hallo BigReD,
SK
Hättest besser nur mich angeredet; denn BigRed ist insofern unschuldig, als er nur die Fehler in diesem grottenschlechten Beitrag geschrieben hat. Entschuldigen tu ich mich für meine Schulmeisterei nicht. Musste mich irgend wie abreagieren.
Orbit

Schmidts Katze
11.02.2009, 00:01
SK
Hättest besser nur mich angeredet; denn BigRed ist insofern unschuldig, als er nur die Fehler in diesem grottenschlechten Beitrag geschrieben hat. Entschuldigen tu ich mich für meine Schulmeisterei nicht. Musste mich irgend wie abreagieren.
Orbit

Hallo Orbit,

ich hab ja geschrieben, daß ich selbst schon in eine solche Diskussion verwickelt war.
Aber wir sollten Farang seinen Thread nicht mit dieser Diskussion zerreden, antworte mir bitte zu diesem Thema im Smalltalk.

SK

fspapst
11.02.2009, 12:56
Hallo BigReD,

Ich habe da einen anderen Blickwinkel:
--Denkt mal drüber nach--

Ich denke, wenn wir wissen, dass wir nicht allein im Universum sind, wird das recht wenig Auswirkungen haben, weil die Meisten Menschen sich schon Gedanken über kleine grüne Menschen von wer weiß wo gemacht haben.
Die UFO-Diskussion ist fast jedem westlichen Menschen bekannt.

Also wird das reine Wissen um eine oder mehrere ETI nichts ändern außer einiger naturwissenschaftlicher Grundlagen.

Anders mag es sein, wenn ein Informationsaustausch (Technologie) stattfinden wird oder gar ein Handel. :rolleyes:

Gruß
FS

frosch411
11.02.2009, 14:04
Morgen an die Weltpresse gegangen mit den Worten " Ja,wir haben Kontakt zu außerirdischen Lebensformen" wird.
Was würde das für uns außer der Tatsache bedeuten das wir nicht alleine sind?


Ich würde auf den Kalender schauen. 1.4.? Alles klar.

o_o

mac
11.02.2009, 14:14
Hallo BigReD,



Seid der Menschheitsgeschichte, streben menschen nach macht.Ja, warum eigentlich? Vielleicht, weil man als Mensch im Rudel erfolgreicher jagen konnte? Dazu brauchte man jemanden der sagte wo’s lang geht. Eine demokratische Abstimmung mit vorangehender Debatte ist beim Anschleichen (weil man ja doch häufig etwas langsamer ist, als die potentielle Beute) eher kontraproduktiv. Solche ‚alten Gewohnheiten‘, noch dazu wenn sie sozusagen ‚im Blute‘ liegen, legt man nicht einfach ab, sondern versucht natürlich, sie einer sinnvollen Wiederverwendung zuzuführen. Auch das scheint zumindest keine krassen Nachteile gehabt zu haben, sonst wäre es wohl schon ausgestorben.




Ständig wurde ein Kaiser oder ein König angebetet.Ja. Und gelegentlich auch gemeuchelt.




Die Menschen brauchen ein Ziel. Warum gibt es Gettos und Grupierungen?Das Leben in einem Getto als erstrebenswertes Ziel anzusehen, kann ich mir jetzt allerdings nicht zwanglos vorstellen.




Warum müssen wir über die Macht heraus Kriege führen?das ist wiederum ganz einfach: Wenn man solches ohne Macht versucht, landet man am Galgen, im Gefängnis in der Psychatrie oder auf der Flucht.




Warum gibt es die religion und der Wunsch nach Gott?

Wenn wir uns mal überlegen was die ganzen Jahrhunderte so abging, kann ich mir vorstellen, das wenn wir keinen Gott erreichen, nach einem Höheren Wesen suchen um ein Ziel zu haben. das ist eine gute Frage. Abgesehen davon könnte man sogar einen Zusammenhang konstruieren zwischen Aliens und dieser Frage.



Sollte es sich rausstellen das es andere Lebensformen gibt würde sich mit Sicherheit das ganze Leben auf der Erde ändern.Das ist mir zu allgemein. Das Feuer, das Rad, die Glühbirne, der Kühlschrank, die Zeitung und das Papiertaschentuch z.B. könnten das (zumindest teilweise) auch für sich in Anspruch nehmen.




Da aber höhere Mächte ihre "Macht" nicht Verlieren wollen, werden diese alles daran tun um eventuelle Nachrichten zu Blockieren.Interessante Vorstellung. Schauen wir uns das doch mal praktisch an: Georg dabbelju Bush, oder war’s schon Harry S. Truman? Oder John F. Ken - hm, woher wußte der eigentlich, daß man noch in diesem Jahrzehnt … na, is‘ ne andere Baustelle - stolpert eines Tages im Mai im Oval Office über ET. Die beiden plauschen eine Weile, Georg (Harry? John?) bittet um Information, ET nickt und beide vereinbaren Stillschweigen, ET verschwindet, wie er gekommen ist, durch seinen tragbaren Dimensionstunnel und Georg? Der hat jetzt ein Problem und kann’s noch nicht mal erzählen. Er sieht grüne Männchen - als Präsident. Das würde er selbst nicht glauben!

Ändern wir das Szenario mal ein wenig. Georg war nicht der einzige der ET gesehen und gesprochen hat. Dann wachsen die Probleme aber noch. Noch nicht mal Bill konnte seine Monnnika ‚Blockieren‘.

Du stellst Dir also vor, ET konspiriert mit einigen Mächtigen der Welt um deren Macht zu erhalten. Erste Frage: Du, als Kapitän eines interstellaren Raumschiffes, würdest 60 Jahre lang mit den Mächtigen auf Alpha 2 Centauri c konspirieren, um deren Macht, die sie über ihre Völker ausüben, zu erhalten? Noch dazu, wenn es sich um Demokratien handelt?

Gut, man könnte das ja nach dem Motto: Divide et impera sehen. Nur, wenn man da mal genauer hinschaut, scheint dieser Plan in den letzten 60 Jahren mächtig aus dem Ruder gelaufen zu sein. Sowohl was das divide als auch was das impera anbelangt.

Gut, vielleicht ein Langzeitplan. Nur, wozu? Je länger man wartet, auf was eigentlich, um so mehr haben wir verbraucht. Welchen Vorteil bringt unter diesen Umständen Konspiration?



Andere Möglichkeit. Die Aliens sind grundgut, wollen uns helfen und fördern. Dazu konspirieren sie mit allen Mächtigen der Welt und keiner hat was gesehen, keiner sacht wat? Wer sind überhaupt ‚alle Mächtigen‘ der Welt? Nehmen wir da die Bürgermeister (auch noch die unter 25000 Einwohnern?) und Landesfürsten mit ins Boot? Und wenn wir Jürgen einladen, dann kommt Britta nich und Franz fängt garantiert wieder an, Jossef zu provozieren. Wat macht denn dat für’n Eindruck?


Ernsthaft: Wie soll das genau ablaufen? Und vorallem: Warum? Oder sind die Aliens Menschen?



Denn der Kapitalismus würde sich mit einem Schlag ändern.Ach! Die Aliens hatten auch ihren Marx? Wieso wußte das eigentlich McCarthy nicht? (Na ja, die Frage ziehe ich zurück. Ich hätte so’n Fiesling auch nich‘ mit eingeladen.)




Bitte kommt mir nicht mit auseinanderlegungen meines Textes. Sondern überlegt mal wie wir seid der Steinzeit und -eventuell noch früher- "Leben".Hab‘ ich getan. Hat aber zur Beantwortung der Alien-Frage nicht weiter geholfen. Deshalb ...


Was eigentlich hier abgeht auf unserem Planeten. Ich finde das die Regierung alles daran setzt um das zu Verhindern. Jeder Mensch strebt nach Macht. Und hat ein Mensch diese Macht gibt er sie nicht wieder her. (Hm, ich weiß nicht, irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, daß Du hier beim Aufschreiben was verwechselt hast.)

Die Regierung setzt alles daran um das zu verhindern was auf diesem Planeten abgeht? Hm, manchmal. Zugegeben etwas halbherzig.

Allerdings beim Eindämmen des Machtstrebens jedes?? Menschen ist man doch eigentlich auch nicht ganz erfolglos geblieben. Immerhin ist Georg jetzt nur noch ‚Altpräsident‘, sogar ohne ihn zu meucheln. Jaa - ich weiß ja, hat ne Weile gedauert.




Wieso sollte es in den Hohen Kreisen der Wirtschaft und Politik also auch Kapitalismus anders sein oder anders werden?Was? Die hat man auch eingeladen? Und das hat sonst keiner gemerkt?




Wenn der Mensch die eindeutige Beweislage hat das es mehr als die Menschheit gibt, Verliert jeder Mächtige seine position.an wen? Warum? Glaubst Du, daß man Produktionsabläufe basisdemokratisch organisieren kann? Ich stelle mir das gerade in meinem ‚Betrieb‘ vor. Wir entscheiden alle nach Debatte und Abstimmung, wer mit welcher Therapie behandelt wird. Der Patient hat natürlich auch nur eine Stimme. Aber spätestens da geht das Gezeter dann richtig los: Welche Angehörigen dürfen mit abstimmen? Was machen wir mit Tante Ellie?

Nochmal im Ernst: Was genau bringt Dich zu der Überzeugung, daß Aliens an der Soziologie des Menschen durch bloße Anwesenheit, etwas prinzipielles ändern könnten?




Deswegen auch die Illusion von Kirche und Gott. Die Kirche und Gott sind nur an antriebsmittel für die heutige Bevölkerung, um sich überhaupt zu Bewegen. Gut zu sein und in den himmel zu kommen. Das ist so als wenn man einen tiger die ganze Zeit vor dem Gitter Fleisch hinhält dieser Kunststücke macht aber nur auf Hoffnung um das Fleisch zu kriegen. Der unterschied ist einfach zu Fleisch und Gott: Der Tiger wird sein Fleisch bekommen aber wir keinen Gott!!Ich behaupte mal: Wenn es keine Religion gäbe, würden Menschen sie erfinden. Im ersten Anlauf sogar ganz ohne Machtstreben. Im zweiten Anlauf würden natürlich einige Menschen merken, daß man sie auch zur Ausübung von Macht benutzen kann.

Glaubst Du, daß alle Menschen die sich keiner Religion zugehörig fühlen, antriebslos sind, böse sind? Fühlst Du Liebe und Verbundenheit mit anderen Menschen nur deshalb, weil Du sonst die Hölle fürchtest, oder Dir das Paradies entgehen könnte?




Das heisst nicht das ich an Aliens glaube, aber ich glaube an die Falschen Spiele der höheren Mächte. Denn die haben einfach Angst ihre MAcht zu Verlieren. Politik sind nicht 10 Politiker sondern das ganze Volk. Und sollte das ganze Volk aufstehen können die nichts mehr machen. Außer Kriege zu starten und das Volk zu zerstören.Also wolltest Du uns nur sagen, daß Du zum Thema eigentlich nichts sagen möchtest, aber daß Du unseren Politikern jede denkbare und auch undenkbare Schandtat zutraust und das auch allen übrigen Menschen, die irgendwo einem anderen Menschen sagen können wo’s lang geht, zutraust, weil alle ihre Macht behalten wollen?


Bei einem solchen Menschenbild hätte ich ehrlich gesagt auch Angst – Angst vor den Menschen incl. mir selbst.

Ohne jeden Zweifel: Es gibt solche Menschen. Aber es gibt ebenso ohne jeden Zweifel auch andere Menschen. Es liegt in ihrer Natur, daß Sie uns meistens nicht so sehr auffallen. Um so unfairer ist es, sie alle ‚über einen Kamm zu scheren‘.


Herzliche Grüße

MAC

BigReD
11.02.2009, 18:58
@ mac:

naja einige dinge waren bestimmt nicht so gemeint, als wie du sie gerade Zitierst.
Ich glaube kaum das irgendwer mit "ET" kontakt hat. Doch falls es so ist, gehe ich davon aus, das wegen der Menschheitsgeschichte und unseren heutigen Problemen darüber geschwiegen würde.

Mein Text ist sehr allgemein und auch bestimmt etwas mehrdeutig vefasst.
Ich werde das noch mal Vernünftig erklären die Tage.

Und ich werde es vorher in Office schreiben damit es keine Augenschmerzen gibt. Bis die Tage also, euer BigReD....

Nathan5111
11.02.2009, 22:12
Wenn es keine Religion gäbe, würden Menschen sie erfinden. Im ersten Anlauf sogar ganz ohne Machtstreben. Im zweiten Anlauf würden natürlich einige Menschen merken, daß man sie auch zur Ausübung von Macht benutzen kann.

Menschen haben die Religionen erfunden, und auch schon im ersten Anlauf haben Einige festgestellt, dass man davon ausgezeichnet leben kann. Wenn man bedenkt, welch gigantische Konzerne aus dem echt ältesten Gewerbe entstanden sind ...

mac
11.02.2009, 22:46
Hallo Nathan5111


Menschen haben die Religionen erfundenwas ich, wenn Du genau hinschaust, auch nicht bestritten habe. :)



und auch schon im ersten Anlauf haben Einige festgestellt, dass man davon ausgezeichnet leben kann.das wiederum ist eine Auslegungsfrage. Wenn Du die selbstlose Fähigkeit zum Trösten in Deine Definition von 'ausgezeichnet leben' mit einbeziehst, gebe ich Dir Recht.




Wenn man bedenkt, welch gigantische Konzerne aus dem echt ältesten Gewerbe entstanden sind ...das würde ich allerdings zeitlich erst nach dem 2. Anlauf einordnen. Und bei dem Gewerbe-Ranking bist Du schon widerlegt.
http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/news/75514/index.html :D


Herzliche Grüße

MAC

Major Tom
08.11.2011, 11:28
Zwar will das Weiße Haus Existenz von Außerirdischen nicht gänzlich ausschließen, hat aber selbst keine Kenntnisse, dass diese jemals die Erde besucht haben.
Das ist das Ergebnis von zwei Petitionen auf der Website des Weißen Hauses, in denen es aufgefordert wurde, eine außerirdische Präsenz auf der Erde offiziell zu bestätigen.
Präsidentenberater Phil Larson schrieb in seiner Antwort auf die Petitionen , dass viele Wissenschaftler zu dem Schluss gekommen seien, unter den Billionen Sternen im Universum müsste es wahrscheinlich Planeten geben , die ähnlich wie die Erde Leben beherbergen, aber viele Experten hielten die Aussicht für äußerst gering, dass Außerirdische jemals in Kontakt mit der Erde treten könnten. "Fakt ist, dass wir keine glaubwürdigen Beweise für die Präsenz Außerirdischer hier auf der Erde haben“ formulierte Larson.
In den Petitionen wird unter anderem behauptet, Hunderte Vertreter von Militär und Behörden hätten die Existenz von Außerirdischen auf der Erde bestätigt, das würde aber von der Regierung geheim gehalten. Immerhin 17.000 Bürger hatten die beiden Petitionen unterstützt.:rolleyes:

Gruß
MT

frosch411
08.11.2011, 14:06
Und was bringt das?
Wer nicht an Ufos glaubt, der wird durch diese Aussage natürlich bestätigt, aber wer an Ufos glaubt, der wird in seiner Meinung doch nur bestätigt, dass dahinter eine große Weltverschwörung steckt...

entreri73
08.11.2011, 16:07
Wenn man dieses Thema bis zum Ende durchdiskutiert, ist es doch schliesslich so, dass es eigtl. total müssig ist:

Nehmen wir mal an, es gibt Ausserirdische (das ist für mich nicht wirklich unwahrscheinlich) und diese sind in der Lage mit uns persönlich in Kontakt zu treten (das dagegen sehr).
Dann ist es ja wohl so, dass diese Spezies uns technologisch sowas von überlegen ist, dass der Gedanke daran, wie wir uns im Extremfall verteidigen könnten, ungefähr den Überlegungen gleichkommt, die eine Stubenfliege hätte, die via Flügelschlag einen Elefanten töten möchte. Der Möglichkeit ein Virus (technologisch oder biologisch) könnnte "Independence Day"-like die Wende bringen, ist da wohl reines Hollywood-Wunschdenken (bzw. das Wunschdenken des ein oder anderen SciFi-Autors).
Ergo ist eine dahingehende Überlegung kontraproduktiv, da kein "positives" Ende gefunden werden kann.

Es bleibt also die "ET-Variante" der friedliebenden Koexistenz, bei der es sich (wenn überhaupt) lohnt zu diskutieren. Aus unserem psychologischen Verständnis heraus, würde es da u.U. sogar Sinn machen, erst mit den Vertretern der mächtigsten Gruppierung Kontakt aufzunehmen, gerade um solche Dinge zu klären, ob die Menschheit bereit für "die Wahrheit" ist.
Aber bei dem Globalisierungsfaktor und den Informationsflüssen, die wir derzeit haben, wäre dieses Szenario wohl nicht wirklich über 60 Jahre (mal verschwörungstheoretisch von Roswell ausgehend) geheim geblieben, sondern Julian hätte diese längst ge"leak"ed. Wer weiss…vielleicht sind diese Beweise ja in seiner "Lebensversicherungsdatei" :-D

Desweiteren ist ja überhaupt nicht klar, dass diese Besucher genauso über Psychologie denken, wie wir. Es ist nichtmal klar, ob sie überhaupt nur ansatzweise uns ähnliche Denkstrukturen haben und somit überhaupt diesen Weg gehen würden.

Von daher ist eine Diskussion auch bei diesem Szenario nicht zielführend und somit unproduktiv (was nicht heisst, dass es nicht ab und zu Spass macht^^)

VG
Entreri

Infinity
08.11.2011, 17:38
Hallo entreri73,


Nehmen wir mal an, es gibt Ausserirdische (das ist für mich nicht wirklich unwahrscheinlich) und diese sind in der Lage mit uns persönlich in Kontakt zu treten (das dagegen sehr).
das denke ich auch.


Dann ist es ja wohl so, dass diese Spezies uns technologisch sowas von überlegen ist, dass der Gedanke daran, wie wir uns im Extremfall verteidigen könnten, ungefähr den Überlegungen gleichkommt, die eine Stubenfliege hätte, die via Flügelschlag einen Elefanten töten möchte.
Prinzipiell magst Du Recht haben. Allerdings kommt es auch auf die moralische und zivilische oder militante Einstellung an. Treffen wir zum Beispiel auf Wesen wie die Ferengi, dann wird das wohl so sein, ein Picard lehnt aber jeglichen Streit mit Waffen möglichst ab.:D

Wichtig ist ja hierbei auch die Geschichte dieser speziellen Außerirdischen: eine negative Geschichte könnte sie zu verzweifelten Kriegern, eine positive zu zivilisierte Partner machen. Ich glaube sogar, dass es viele Sternensysteme mit Lebewesen gibt. Ob das aber Wesen sind, die wie wir mit Beinen gehen und über ein derart intelligentes Gehirn verfügen (wobei ich bewusst "intelligent" als relativ setze), ist eine andere Sache. Vielmehr gehe ich von Planeten voll von Einzellern oder sonstigen unspektakulären Völkern aus.


Ergo ist eine dahingehende Überlegung kontraproduktiv, da kein "positives" Ende gefunden werden kann.
Vielleicht. Auf jeden Fall finde ich für mich ein positives Ende, gerade weil die Begegnung mit Außerirdischen so unwahrscheinlich ist, dass es selbst sinnvoller wäre, über zehn Sechserlottos zu reden.



Aber bei dem Globalisierungsfaktor und den Informationsflüssen, die wir derzeit haben, wäre dieses Szenario wohl nicht wirklich über 60 Jahre (mal verschwörungstheoretisch von Roswell ausgehend) geheim geblieben, sondern Julian hätte diese längst ge"leak"ed.
Wer ist Julian?


Desweiteren ist ja überhaupt nicht klar, dass diese Besucher genauso über Psychologie denken, wie wir. Es ist nichtmal klar, ob sie überhaupt nur ansatzweise uns ähnliche Denkstrukturen haben und somit überhaupt diesen Weg gehen würden.
Ich schlage vor, dass wir Menschen erst einmal dafür sorgen sollten, dass wir uns unter uns selbst verstehen. Also ich verstehe nicht viele Leute, ganz zu schweigen die Politiker da oben. So gesehen sind die Außerirdischen wirklich bereits auf der Erde.:p

Bynaus
08.11.2011, 17:57
Dann ist es ja wohl so, dass diese Spezies uns technologisch sowas von überlegen ist, dass der Gedanke daran, wie wir uns im Extremfall verteidigen könnten, ungefähr den Überlegungen gleichkommt, die eine Stubenfliege hätte, die via Flügelschlag einen Elefanten töten möchte.

Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht.

Ich halte es für sehr plausibel, dass ETIs nicht in Form von Imperien und Föderationen, oder mit Flotten von Kolonieschiffen im Schlepptau auftauchen werden, sondern dass es, wenn überhaupt, die kleine Minderheit jener Zivilisation ist, die 1) lang genug überlebt hat, um die Begegnung mit einer anderen intelligenten Spezies zu erleben und 2) nach all der Zeit immer noch das Interesse aufbringt, aktiv bemannte interstellare Raumfahrt zu betreiben. Eine solche, relativ kleine Gruppe von ETI-Forschern könnte ein starkes Interesse daran haben, mit ihrem Studienobjekt nicht offen in Kontakt zu treten bzw. schon nicht dessen direkte Aufmerksamkeit zu erregen, wegen der Gefahr, im übertragegen Sinn von den Wilden in den Kochtopf gesteckt und lebend gekocht zu werden.

Anders gesagt: technologische Überlegenheit einer ETI-Zivilisation muss nicht heissen, dass ihre Mitglieder in jeder feindlichen Begegnung einer primitiveren Zivilisation stets überlgen wären.

mac
08.11.2011, 18:17
Hallo Bynaus,


Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht.Ja.




Ich halte es für sehr plausibel, dass ETIs nicht in Form von Imperien und Föderationen, oder mit Flotten von Kolonieschiffen im Schlepptau auftauchen werden, ich glaube auch nicht, daß sie mit einer überflüssig großen Redundanz auftauchen werden.




sondern dass es, wenn überhaupt, die kleine Minderheit jener Zivilisation ist, die 1) lang genug überlebt hat, um die Begegnung mit einer anderen intelligenten Spezies zu erleben und 2) nach all der Zeit immer noch das Interesse aufbringt, aktiv bemannte interstellare Raumfahrt zu betreiben. das kann ich mir zwar vorstellen, aber das werden, selbst wenn es die Mehrheit aller dazu fähigen wären, sehr wahrscheinlich nicht diejenigen sein, die hier zuerst auftauchen.




Eine solche, relativ kleine Gruppe von ETI-Forschern könnte ein starkes Interesse daran haben, mit ihrem Studienobjekt nicht offen in Kontakt zu treten bzw. schon nicht dessen direkte Aufmerksamkeit zu erregen, wegen der Gefahr, im übertragegen Sinn von den Wilden in den Kochtopf gesteckt und lebend gekocht zu werden.Ja.




Anders gesagt: technologische Überlegenheit einer ETI-Zivilisation muss nicht heissen, dass ihre Mitglieder in jeder feindlichen Begegnung einer primitiveren Zivilisation stets überlgen wären.Ja.



Herzliche Grüße

MAC

entreri73
08.11.2011, 20:18
Hallo zusammen,


...Prinzipiell magst Du Recht haben. Allerdings kommt es auch auf die moralische und zivilische oder militante Einstellung an. Treffen wir zum Beispiel auf Wesen wie die Ferengi, dann wird das wohl so sein, ein Picard lehnt aber jeglichen Streit mit Waffen möglichst ab...

Deswegen hatte ich ja die "E.T.-Variante" als friedliebenden Gegenpart erwähnt ;-)


Wer ist Julian?

Damit meinte ich diesen hier :-D (http://de.wikipedia.org/wiki/Assange)


Ich schlage vor, dass wir Menschen erst einmal dafür sorgen sollten, dass wir uns unter uns selbst verstehen. Also ich verstehe nicht viele Leute, ganz zu schweigen die Politiker da oben. So gesehen sind die Außerirdischen wirklich bereits auf der Erde.:p

Das sehe ich ganz genauso. Ich denke wir brauchen noch so einiges an Entwicklungen nicht nur technischer Art, bevor wir "bereit für die Wahrheit" sind. Von daher müsste man den USA ja sogar dankbar sein, wenn sie uns was verschweigen ;-)


.....Ich halte es für sehr plausibel, dass ETIs nicht in Form von Imperien und Föderationen, oder mit Flotten von Kolonieschiffen im Schlepptau auftauchen werden, sondern dass es, wenn überhaupt, die kleine Minderheit jener Zivilisation ist, die 1) lang genug überlebt hat, um die Begegnung mit einer anderen intelligenten Spezies zu erleben und 2) nach all der Zeit immer noch das Interesse aufbringt, aktiv bemannte interstellare Raumfahrt zu betreiben. Eine solche, relativ kleine Gruppe von ETI-Forschern könnte ein starkes Interesse daran haben, mit ihrem Studienobjekt nicht offen in Kontakt zu treten bzw. schon nicht dessen direkte Aufmerksamkeit zu erregen, wegen der Gefahr, im übertragegen Sinn von den Wilden in den Kochtopf gesteckt und lebend gekocht zu werden.

Anders gesagt: technologische Überlegenheit einer ETI-Zivilisation muss nicht heissen, dass ihre Mitglieder in jeder feindlichen Begegnung einer primitiveren Zivilisation stets überlgen wären.

Also wenn wir uns das mal im Kleinen anschauen ("Erschliessung" Afrikas/Südamerikas durch das "zivilisierte" Europa) so gab es diese Kochtopf-Ereignisse schon, aber meistens waren die Expeditionen schon mehrere Hundert Mann stark und entsprechend des Entwiklungsstatusses bewaffnet. Also einen anständig bewaffneten Stosstrupp muss man dann wohl schon erwarten.
Und ich denke, darauf o.ä. wollte mac damit


...das kann ich mir zwar vorstellen, aber das werden, selbst wenn es die Mehrheit aller dazu fähigen wären, sehr wahrscheinlich nicht diejenigen sein, die hier zuerst auftauchen...

auch hinaus.

VG
Entreri

StarWolf
08.11.2011, 21:41
Wenn morgen die Regierungen die Wahrheit verkünden würden.... - Welche Wahrheit?

Posting #5


Ich weiß bisher nicht, was Du persönlich für Dich befürchtest. Aber ganz allgemein solltest Du Dir vielleicht zuallererst einmal Gedanken darüber machen, wieso die Außerirdischen ausgerechnet jetzt und nicht schon vor einigen hundert Millionen Jahren, oder erst in einigen hundert Millionen Jahren zu uns gekommen sind, oder zu uns kommen und warum sie, wenn sie das schon getan haben, unser Sonnensystem derart spurenlos wieder verlassen haben, statt es bis auf das letzte Molekül für ihre eigene Vermehrung auszubeuten?

Die Chance, daß es Außerirdische gibt, die bis zu uns gelangen können ist sehr klein. Bisher unabsehbar klein. Wenn es sie aber gibt und wenn sie solche Entfernungen überbrücken können, und das auch noch persönlich tun, werden sie sich sehr wahrscheinlich ausbreiten und alle verfügbaren Ressourcen für sich in Anspruch nehmen. Sie können das, wenn es denn überhaupt möglich ist, in einigen zehn- bis einigen hundert Millionen Jahren tun. Über die gesamte Galaxis hinweg. Wo sind sie? Etwa persönlich und dann nur heimlich hier? Warum? Nur zum kucken? Dazu könnten sie auch einfache Raumsonden schicken und die Bilder nach Hause funken. Das geht fast doppelt so schnell und man braucht sich nicht persönlich in Gefahr zu begeben.


Das ist für mich das beste Argument, vor allem das Wort "SPURENLOS". Es gibt ja keine Hinweise darauf, dass jemals wer in unserem Sonnensystem war.

Da aber absolut nichts dafür spricht, ausser EvD, könnte man ja auch davon ausgehen, dass unsere "nächsten" Nachbarn ja weit weniger entwickelt sind als wir, vielleicht malen die grad ihre ersten Höhlenbilder.

Gruß - StarWolf

Bynaus
08.11.2011, 22:59
@mac:


das kann ich mir zwar vorstellen, aber das werden, selbst wenn es die Mehrheit aller dazu fähigen wären, sehr wahrscheinlich nicht diejenigen sein, die hier zuerst auftauchen.

Absehbare Frage: Welche werden denn deiner Meinung nach diejenigen sein, die zuerst hier auftauchen?

Meine Argumentation geht in etwa so: Es gibt offensichtlich keine Sternimperien und Galaktischen Föderationen (sonst sähen wir dies vermutlich und müssten auch mit grosser Wahrscheinlichkeit in einer leben). Folglich müssen Kontakte zwischen Zivilisationen auf Stipvisiten und Expeditionen beschränkt sein (und eben nicht durch Kontakt an den Rändern eines expandierenden Imperiums). Da Zivilisationen nach aller Wahrscheinlichkeit durch grosse Abstände in Zeit und Raum getrennt sind, sind gerichtete Expeditionen eher unwahrscheinlich. Kontakte wären dann eher zufällig und unvorbereitet.

@entreri73:


Also wenn wir uns das mal im Kleinen anschauen ("Erschliessung" Afrikas/Südamerikas durch das "zivilisierte" Europa) so gab es diese Kochtopf-Ereignisse schon, aber meistens waren die Expeditionen schon mehrere Hundert Mann stark und entsprechend des Entwiklungsstatusses bewaffnet. Also einen anständig bewaffneten Stosstrupp muss man dann wohl schon erwarten.

Der entscheidende Unterschied ist, dass man unabhängig voneinander entstehende Zivilisationen im All nicht mit der Situation der von Menschen völllig besiedelten Erde vergleichen kann. Die Reisezeiten zwischen den Teilen der Welt sind winzig klein gegenüber den Entwicklungsunterschieden. Eine kleine Goldexpedition nach Südamerika dauert vielleicht ein paar Jahre: der Entwicklungsunterschied zwischen Spanien und Südamerika beträgt aber zumindest einige Jahrhunderte bis Jahrtausende (1:100). In der Galaxis ist es umgekehrt. Eine Zivilisation kann sich in wenigen 1000 Jahren entwickeln, aber die Zeiträume zur Überwindung der Distanzen zwischen Zivilisationen sind demgegenüber gewaltig (selbst mit 10% der Lichtgeschwindigkeit bis zu 100:1).
Deshalb kann Spanien ohne weiteres mal ein kleines Expeditionskorps ans andere Ende der Welt schicken, das innerhalb überschaubarer Zeiträume (klein gegenüber der Lebensspanne des Köngis etwa) messbare Erfolge bringt. Eine Zivilisation am anderen Ende der Galaxis kann das nicht. Bis deren Expeditionskorps bei der Erde ankommt, ist die heimatliche Zivilisation (oder die Menschheit) vielleicht schon wieder verschwunden.

@StarWolf:


Das ist für mich das beste Argument, vor allem das Wort "SPURENLOS". Es gibt ja keine Hinweise darauf, dass jemals wer in unserem Sonnensystem war.

Ich stimme dir grundsätzlich zu, aber wir könnten auch bloss deshalb noch nichts gefunden haben, weil wir noch nicht systematisch genug danach gesucht haben. Okay, es gibt bisher keine Spuren auf der Erde. Aber ich denke, wir könnten zur Zeit nicht einmal ausschliessen, dass auf der Mondoberfläche ein 50 m grosses Wrack eines ETI-Raumschiffs herumliegt. Die Mondoberfläche wird zwar von LRO mit einer Genauigkeit von ca. 1 m vermessen, aber ich glaube nicht, dass diese Daten schon systematisch durchsucht wurden. Noch viel schlechter sieht es mit der Durchmusterung des Asteroidengürtels aus, der sich für jedes Besucherraumschiff als Rohstoffquelle anbieten würde. Wir haben inzwischen vielleicht 10 Asteroiden aus der Nähe gesehen. Es gibt aber noch Millionen andere.

Gerade gestern gabs dazu ein Paper auf arxiv: http://arxiv.org/abs/1111.1212

Alex74
09.11.2011, 01:19
Wir haben inzwischen vielleicht 10 Asteroiden aus der Nähe gesehen. Es gibt aber noch Millionen andere.
...wobei das der Argumentation ob es weiße Raben gibt nahe kommt.
Um festzustellen ob an der Theorie "Es gibt weiße Raben" ("es gibt ET-Technik in unserer Nähe) etwas dran ist, muß man genaugenommen alle Raben (Objekte im Sonnensystem) aus der Nähe anschauen. Man nimmt sich einen vor, sieht: aha, schwarz (aha, ein Asteroid), auf zum nächsten...
Mit dem geringen Vorwissen was wir haben (einerseits: weiße Raben scheinen recht selten zu sein / andererseits: ET-Technik scheint recht selten zu sein) muß man sehr wahrscheinlich einen sehr großen Teil aller Raben / Objekte im Sonnensystem anschauen, wenn nicht alle.

Ich halte es daher für erfolgversprechender, die Frage mit bekannten Zusammenhängen zu beantworten.
Im Fall der Raben geben uns die Erkenntnisse der Biologie eine Antwort: Albinismus ist genetish verankert und auch wenn noch niemand einen Albinoraben gesehen hat, so ist dieser wohl prinzipiell möglich. Man hat dadurch sehr viel mehr verstanden als durch den Fund eines oder ein paar weißer Raben.

Im Fall der Astroiden sagt uns unser Wissen aus Physik, Biologie und Mathematik einfach daß es Unsinn ist, das Sonnensystem nach ET-Technik abzusuchen - und zu dem Ergebnis kommt ja auch das von Bynaus verlinkte Paper. Die Umstände genauer zu untersuchen ob Zivilisationen Technik in fremden Welten verbreiten ist einfacher und bringt uns mehr als der Fund des millionsten Felsbrockens da draußen (zumindest hinsichtlich der ET-Frage).

Der Reiz ist trotz dieser Überlegungen enorm hoch finde ich... :cool:

Bynaus
09.11.2011, 09:10
...wobei das der Argumentation ob es weiße Raben gibt nahe kommt.

Ich sage ja nicht, es gibt weisse Raben. Ich sage nur: wir können es heute nicht kategorisch ausschliessen.


Im Fall der Astroiden sagt uns unser Wissen aus Physik, Biologie und Mathematik einfach daß es Unsinn ist, das Sonnensystem nach ET-Technik abzusuchen - und zu dem Ergebnis kommt ja auch das von Bynaus verlinkte Paper. Die Umstände genauer zu untersuchen ob Zivilisationen Technik in fremden Welten verbreiten ist einfacher und bringt uns mehr als der Fund des millionsten Felsbrockens da draußen (zumindest hinsichtlich der ET-Frage).

Es ist Unsinn vom Aufwand her, ja. Allerdings könnte es sein, dass eine solche Suche sich eines Tages einfach "nebenbei" ergibt. Wenn robotische Sonden etwa den Asteroidengürtel automatisch nach bestimmten Typen von Asteroiden durchkämmen, die sich besonders für Bergbau eignen, könnte der eine oder andere weisse Rabe auftauchen.

mac
09.11.2011, 12:16
Hallo Bynaus,


Meine Argumentation geht in etwa so: Es gibt offensichtlich keine Sternimperien und Galaktischen Föderationen (sonst sähen wir dies vermutlich und müssten auch mit grosser Wahrscheinlichkeit in einer leben).dem Teil stimme ich zu.



Folglich müssen Kontakte zwischen Zivilisationen auf Stipvisiten und Expeditionen beschränkt sein (und eben nicht durch Kontakt an den Rändern eines expandierenden Imperiums).dem stimme ich nicht zu. Das liegt im Wesentlichen an dem ersten Wort ‚Folglich‘. Das (vielleicht glückliche) Ausbleiben solcher Assimilation unseres Sonnensystems ist kein Argument zu Gunsten Deiner Alternative einer zufälligen Stipvisite. Ohne zusätzliche Begründungen schließt ja das Eine das Andere nicht aus. Und so lange das so ist, sind wir auf die Ebene von Wahrscheinlichkeiten reduziert. Und auf dieser Ebene brauchst Du nur eine einzige sich systematisch ausbreitende Spezies um fast sicher gefunden zu werden, aber sehr viele Spezies und großes ‚Glück‘ um durch eine Stipvisite ‚gefunden‘ zu werden. Was ich als mir bestmögliche Antwort auf
Absehbare Frage: Welche werden denn deiner Meinung nach diejenigen sein, die zuerst hier auftauchen? gebe.

Wohl gemerkt, ich schließe 'Dein' Szenario nicht aus, aber ich halte es für extrem viel unwahrscheinlicher. Es sei denn, es gibt z.B. einen zwingenden, universumsweit geltenden Grund, der zwar Stipvisiten erlaubt, aber Ausbreitung unterbindet.

An ein Sternenimperium oder eine Föderation habe ich dabei eigentlich auch nicht gedacht. Das erscheint mir, vor allem wegen der großen Entfernungen nicht analog den geschichtlichen Vorbildern organisierbar. Mir schwebt da, wie an anderen Stellen schon beschrieben, eher ein Prinzip vor, wie sich Pflanzen ausbreiten. Allenfalls leicht modifiziert mit den irdischen Organisationsprinzipien aus der Zeit vor der lichtschnellen Kommunikation.




Da Zivilisationen nach aller Wahrscheinlichkeit durch grosse Abstände in Zeit und Raum getrennt sind, sind gerichtete Expeditionen eher unwahrscheinlich. Kontakte wären dann eher zufällig und unvorbereitet. Ja.

Herzliche Grüße

MAC

entreri73
09.11.2011, 12:34
Hmm...irgendwie sind mir das zuviele "könnte"'s hintereinander, die alle zutreffen müssten, damit dieser weisse Rabe gefunden werden könnte ;)

In meinen Augen brauchen wie ein bischen was konkrete(re)s. Ein neues "WOW"-Signal z.B., welches nicht nur von einem Teleskop registriert wird
oder etwas in Richtung spezieller Spektralanalysen. Dann könnte ;) man konkret überlegen, wie man damit umgeht. Solange wir (jetzt ja auch hochoffiziell^^) nicht den kleinsten Hinweis haben, ist das Thema schon sehr arg spekulativ und verwischt die Grenze zwischen einem realistischem Szenario und reiner Fiktion.

Ich persönlich glaube auch nicht, dass wir auf "konventionelle" Art jemals Kontakt (im Sinne von Interaktion) bekommen werden. Wie von Euch in einigen anderen Threads ja schon diskutiert, spricht die Tatsache, dass wir noch keinen Hinweis haben dafür, dass wir entweder räumlich oder zeitlich einfach zu weit auseinader liegen, um jemals Kontakt zu haben (oder wir halt doch die einzigen sind). Ergo ist es ein Indiz, dass keine Zivilisation die technischen Mittel hat, diese Entfernungen zu überwinden.
Also bedarf es "unkonventionller" Technologien (damit meine ich, vom jetzigen Stand noch nichtmal ansatzweise absehbar), die uns dann ggf. in die Lage versetzen, diese Entfernungen zu überwinden.

Ob es dann ein (wie von Bynaus im "interstellarer Handel"-Thread erwähntes) Wurmlochnetzwerk ist oder eine spezielle Antriebsform oder etwas ganz anderes, überlasse ich gepflegt den Wissenschaftlern der nächsten Jahrhunderte ;)

Live long and prosper
Entreri

Alex74
09.11.2011, 12:46
Die Möglichkeit eines Wurmlochnetzwerks (oder ähnlich) können wir glaube ich sogar ziemlich sicher ausschließen, da ist Fermi ziemlich konsequent; wenn es eine Möglichkeit gäbe, derart einfach andere Sterne zu besiedeln (nachdem man ein "Tor" dort hin gebracht hat, was immerhin möglich wäre), dann wäre hier erst recht alles voll von Aliens weil es dann keinen Grund mehr gibt, Schwierigkeiten des interstellaren Flugs als Schranke anzunehmen. Folglich gibt es sehr wahrscheinlich nicht die Möglichkeit, per Wurmloch oder Raumzeit-Sprung zu reisen.

entreri73
09.11.2011, 14:00
....(nachdem man ein "Tor" dort hin gebracht hat, was immerhin möglich wäre...

Das ist wohl der springende Punkt. Wenn es nötig ist, ein Tor über x pc irgendwo per konventionellen Antrieb hinzubringen, ist der "Invest" an Zeit wohl zu gross für den dann sehr spät einsetzenden Nutzen.

In dem Zusammenhang stellt sich mir gerade eine (offtopic) Frage. Theoretisch/mathematisch kann man ja Wurmlöcher mithilfe exotischer Materie "bauen". Angenommen ich habe nun x g (to, JM egal) exotische Materie und möchte mir meine Einstein-Rosen-Brücke bauen.
Wenn ich das richtig verstanden habe ist es dann das Prinzip einer Einbahnstrasse: Schwarzes Loch->Materie rein, Weisses Loch->Materie raus.

Wie würden sich nun die Koordinaten des WL bilden, wenn ich meine exotische Materie "freisetze" ?

spacewalk1
09.11.2011, 14:17
....oder etwas in Richtung spezieller Spektralanalysen.


Im Umkreis von 130 Lichtjahren freuen sich alle Aliens's:

"Schaut her, jetzt haben die Erdlinge das elektrische Licht erfunden!" :)


Gruss
Spacewalk

Bynaus
09.11.2011, 14:25
Das (vielleicht glückliche) Ausbleiben solcher Assimilation unseres Sonnensystems ist kein Argument zu Gunsten Deiner Alternative einer zufälligen Stipvisite.

Doch. Kein schlüssiger Beweis natürlich, denn natürlich kann man immer irgendwelche Szenarien konstruieren, warum gerade wir eine Ausnahme sein sollten. Aber angesichts dessen, dass es keine Imperien/Föderationen gibt, gibt es - für tatsächlich stattfindende direkte Kontakte - eigentlich nur eine Alternative, die Stipvisite (als Gegenstück zur Kolonisation / Assimilation, von mir auch aus zur Zerstörung).

Es gibt keine systematisch sich ausbreitenden Zivilisationen (SAZ). Und wenn doch, müssen sie so extrem selten sein, dass ihre Bevölkerungszahl derjenigen der sich nicht systematisch ausbreitenden Zivilisationen (nSAZ) um Grössenordnungen unterlegen ist. Das ist, so würde ich schätzen, so vernachlässigbar wenig, dass die tieferen Chancen, durch eine Stipvisite gefunden zu werden, längst aushebelt werden. Natürlich hängt das von ein paar Annahmen ab. Die meisten davon lassen sich aber abschätzen:

Um ein vereinfachtes Beispiel zu geben: sagen wir, eine nSAZ hat, über ihre ganze Geschichte gesehen, 100 Mrd Mitglieder. Eine SAZ hat wohl nahezu unendlich viele Mitglieder (denn sie ist praktisch unsterblich), aber sagen wir der Einfachheit halber, es seien N = 100 Mio mal mehr als eine sich nicht ausbreitende Zivilisation (Idee dahinter: Eine solche Zivilisation bevölkert zumindest alle "erdähnlichen" Planeten in der Galaxis, deren Anzahl schon öfters auf 100 Mio (dh, eta_Earth = ~0.001) geschätzt worden ist - aber das ist erst eine einzige Galaxie, und von Terraforming etc. reden wir noch gar nicht!).
Damit wir selbst mit grosser Wahrscheinlichkeit zu einer nSAZ zu gehören, müssten diese zusammen, sagen wir, 100 Mal Bevölkerungsstärker sein. Das heisst, auf eine SAZ kämen 100 * N = 10 Mrd nSAZ. Wenn nun D der mittlere räumliche Abstand zwischen Zivilisationen ist, dann wäre die nächste SAZ also etwa R = N^(1/3) * D/2 oder ca. 1000 D. Wenn die SAZ sich mit v/c ausbreitet, dann muss jede nSAZ, die von einer SAZ kontaktiert werden soll, zumindest 1000 D / v Jahre überdauern, dh, Lebenserwartung L = 1000 D / v wenn alle nSAZ von SAZ kontaktiert werden. Für jede Grössenordnung, die L neben 1000 D / v liegt, werden zehnmal mehr nSAZ nie von einer SAZ kontaktiert. Nehmen wir v als 10% der Lichtgeschwindigkeit und L = 10000 Jahre, dann müsste D = 1 Lichtjahr sein - unverträglich mit Beobachtungen. Nehmen wir für D, sagen wir, 1 Mio LJ, und v = c, dann müsste L = 1 Mrd Jahre sein. Dass die nSAZ so lange überdauern können, scheint ebenfalls unrealistisch. Es scheint, dass da ein Mismatch von vielen Grössenordnungen vorliegt. Selbst wenn es also SAZ gibt, werden die allermeisten Zivilisationen im Universum nie mit ihnen in Kontakt treten.

EDIT:


Die Möglichkeit eines Wurmlochnetzwerks (oder ähnlich) können wir glaube ich sogar ziemlich sicher ausschließen, da ist Fermi ziemlich konsequent; wenn es eine Möglichkeit gäbe, derart einfach andere Sterne zu besiedeln (nachdem man ein "Tor" dort hin gebracht hat, was immerhin möglich wäre), dann wäre hier erst recht alles voll von Aliens weil es dann keinen Grund mehr gibt, Schwierigkeiten des interstellaren Flugs als Schranke anzunehmen. Folglich gibt es sehr wahrscheinlich nicht die Möglichkeit, per Wurmloch oder Raumzeit-Sprung zu reisen.

Es ist ja nicht gesagt, dass das Wurmlochnetzwerk zur Kolonisation verwendet wird. Wenn ich die Terminologie von oben weiter brauche, sowohl nSAZ als auch SAZ könnten Wurmlochnetzwerke nutzen. Ob das nun dazu dient, den Weltraum zu erforschen oder ihn zu besiedeln, spielt eigentlich keine Rolle.

Die Antarktis wird ja auch nicht deshalb nicht besiedelt, weil die Überquerung der Ozeane so schwierig wäre - sondern weil da niemand leben will.

Alex74
09.11.2011, 14:37
sondern weil da niemand leben will.

Weil es da nichts gibt, was es nicht auch hier gibt bzw. der Aufwand eben doch zu hoch ist.
Kann man mit einem einzigen Schritt durch ein Tor gehen so gibt es de fakto keinen Grund mehr wieso dort nicht kolonisiert werden sollte. Da ist es dann fast egal wie lebensfeindlich es dort ist, wenn man mit einem Spaziergang direkt auf den gemütlichen Heimatplaneten zurück kann.


Das ist wohl der springende Punkt. Wenn es nötig ist, ein Tor über x pc irgendwo per konventionellen Antrieb hinzubringen, ist der "Invest" an Zeit wohl zu gross für den dann sehr spät einsetzenden Nutzen.
Das glaube ich nicht. Hätte man so eine Technik, dann würde man das auch direkt angehen, denn der Nutzen wäre gigantisch. Nur mal ein paar Ideen: unbegrenzte Wasserstoffversorgung (von Gasriesen), unbegrenzte Müllentsorgung (auf irgendwelchen Körpern). Genügt das? (Vom wissenschaftlichen Gewinn mal gar nicht zu reden...)

entreri73
09.11.2011, 15:15
Dann rechne mal aus, wielange es dauert, bis der Heimatplanet von dieser Technologie profitiert !?
Bleiben wir mal bei den Annahmen von Bynaus und gehen von 100 Mio erdähnlichen Planeten in der Milchstrasse aus. Und nehmen wir weiter an, sogar jeder zehnte davon wäre bewohnbar für uns.
Dann beträgt die mittlere Entfernung (bei Gleichverteilung) zum nächsten Bewohnbaren (wenn ich richtig rechne) ca. 700 LJ. Bei 10% der Lichgeschwindigkeit dauert es also 7000 Jahre, bis der Heimatplanet davon Nutzen hat. Da müsste unsere Lebenserwartung schon um einiges steigen, bis wir uns Gedanken um einen Nutzen in diesem Zeitraum machen oder ?

VG
Entreri

Alex74
09.11.2011, 16:37
Wie gesagt ist es dann nicht nötig nur auf erdähnliche Planeten mit Biosphäre zu hoffen. Schon sehr unwirtliche Einöden können dann sehr einfach besiedelt werden. Daher sind keine jahrtausendelangen Reisen sondern nur dutzende Jahre lange Reisen nötig. Das Tor würde ja sogar ermöglichen die Sonde unterwegs mit Energie von der Erde zu versorgen. Sie könnte auch bemannt sein, der Astronaut kann ja während des Flugs einfach durchs Tor gehen.

Wohlgemerkt ist das die komplizierte Annahme der Funktionsweise eines solchen Tores. Die einfache ist, daß man hier ein Tor baut und man mit dem Bau (oder danach) bestimmen kann wo sich das andere Ende öffnet.

Und es genügt nachwievor die Annahme daß irgendwelche Zivilisationen das dann so benutzen. Ich wüßte keinen Grund der dann dagegen spräche.

Bynaus
09.11.2011, 16:58
Kann man mit einem einzigen Schritt durch ein Tor gehen so gibt es de fakto keinen Grund mehr wieso dort nicht kolonisiert werden sollte. Da ist es dann fast egal wie lebensfeindlich es dort ist, wenn man mit einem Spaziergang direkt auf den gemütlichen Heimatplaneten zurück kann.

Ja, aber warum sollte da jemand hinwollen, bzw., sich dort wohnlich niederlassen und Kinder aufziehen wollen? Was soll es dort geben, was den gewaltigen Aufwand rechtfertigt?


Nur mal ein paar Ideen: unbegrenzte Wasserstoffversorgung (von Gasriesen), unbegrenzte Müllentsorgung (auf irgendwelchen Körpern).

Wer Wurmlöcher baut, der hat ganz andere Sorgen als Wasserstoff und Müllentsorgung... :)


Ich wüßte keinen Grund der dann dagegen spräche.

Fruchtbarkeitsraten < 2?

mac
09.11.2011, 16:58
Hallo Bynaus,


Doch. Kein schlüssiger Beweis natürlich, denn natürlich kann man immer irgendwelche Szenarien konstruieren, warum gerade wir eine Ausnahme sein sollten. sind wir denn eine? Die denkbare Möglichkeit einer Ausbreitung ist noch immer hoch spekulativ.



Aber angesichts dessen, dass es keine Imperien/Föderationen gibt, gibt es - für tatsächlich stattfindende direkte Kontakte - eigentlich nur eine Alternative, die Stipvisite (als Gegenstück zur Kolonisation / Assimilation, von mir auch aus zur Zerstörung). Ja, so formuliert ist das richtig.

Aber es gibt diese direkten Kontakte (bisher zumindest) nicht, Du verwendest aber diese Formulierung als Rechtfertigung für etwas, was ich mal Beweislastumkehr nennen will.

Nicht Deine Rechnung als solche ist ohne Fundament (ich hab‘ im Vertrauen auf Dich nicht nachgerechnet) sondern Deine Verschiebung der Ausgangslage.

Du kannst nicht zwischen den Alternativen <zu dünne Besiedelung> und <sehr hoher Extinktionsfaktor für SAZ gegenüber nSAZ> unterscheiden, würdest aber für diese Unterscheidung auf jeden Fall entweder die Tatsache als solche bei (noch) unbekannter Begründung oder aber eine Begründung bei (noch)unbekannter Tatsache brauchen. Ohne, machst Du nur einen Zirkelschluß.

Herzliche Grüße

MAC

Sissy
09.11.2011, 17:05
Hi Alex,


Das Tor würde ja sogar ermöglichen die Sonde unterwegs mit Energie von der Erde zu versorgen. Sie könnte auch bemannt sein, der Astronaut kann ja während des Flugs einfach durchs Tor gehen.

schwebt Dir da sowas ala SG bzw. SGA vor? Ich mag die Sendungen als Unterhaltung, aber das hat doch mit der Realität nix zu tun. Ein "Tor" braucht Energie. Viel Energie. So viel, daß man die nicht einfach in ner Keksdose mitnehmen kann. :p

Sissy

Bynaus
09.11.2011, 17:14
@mac: Ich behaupte ja nicht, dass wir mit einer nSAZ Kontakt aufnehmen werden oder dass es auch nur wahrscheinlich ist. Ich will gar nicht zwischen den von dir genannten Alternativen unterscheiden.
Es ist bloss so, dass SAZ so selten sein müssen, dass wir nicht darauf zählen sollten, jemals einer zu begegnen. Die Wahrscheinlichkeit, mit einer nSAZ Kontakt aufzunehmen ist schwieriger abzuschätzen, es scheint mir aber nicht so unwahrscheinlicher wie der Kontakt mit einer SAZ.


sind wir denn eine?

Davon gehe ich nie aus. Im Gegenteil, all meine Überlegungen fussen auf der vernünftigen Annahme, dass unsere Beobachtungen typisch für alle Beobachter des Universums sind.


(ich hab‘ im Vertrauen auf Dich nicht nachgerechnet)

Vielleicht hättest du das sollen... ;)

mac
09.11.2011, 18:14
Hallo Bynaus,


@mac: Ich behaupte ja nicht, dass wir mit einer nSAZ Kontakt aufnehmen werden oder dass es auch nur wahrscheinlich ist.das hatte ich auch nicht so verstanden und auch selber nicht so gesagt. Vielleicht hast Du mich aber gerade hier mißverstanden?




Ich will gar nicht zwischen den von dir genannten Alternativen unterscheiden. Das ist der Punkt.




Es ist bloss so, dass SAZ so selten sein müssen, dass wir nicht darauf zählen sollten, jemals einer zu begegnen.Ja, dem stimme ich zu.




Die Wahrscheinlichkeit, mit einer nSAZ Kontakt aufzunehmen ist schwieriger abzuschätzen, es scheint mir aber nicht so unwahrscheinlicher wie der Kontakt mit einer SAZ. sogar dem könnte ich zustimmen, wenn Du dafür eine plausible Begründung liefern würdest.

Du separierst hier die Begegnungswahrscheinlichkeiten zwischen uns und SAZ versus nSAZ und stellst sie unabhängig voneinander. Sie sind aber aus meiner Sicht miteinander gekoppelt.

Für mich sagst Du hier nichts anderes als: Technische Zivilisationen die interstellare Entfernungen überwinden können und das auch tun, breiten sich fast niemals aus! (Extinktion)

Ich frage darauf hin: Warum?

Du antwortest: Weil wir ihnen noch nicht begegnet sind.

Ich sage: Das ist keine Begründung für diese von Dir geforderte Extinktion, sondern bisher nur ein Bezug auf sich selbst.




Davon gehe ich nie aus. Im Gegenteil, all meine Überlegungen fussen auf der vernünftigen Annahme, dass unsere Beobachtungen typisch für alle Beobachter des Universums sind.Ja, ohne zusätzliche Informationen kein Widerspruch.

Herzliche Grüße

MAC

Bynaus
09.11.2011, 18:22
Du antwortest: Weil wir ihnen noch nicht begegnet sind.

Nein, das tue ich nicht. Gut, dass wir jetzt wissen, wo das Missverständnis vorliegt.

Zwei Schritte zurück:


Für mich sagst Du hier nichts anderes als: Technische Zivilisationen die interstellare Entfernungen überwinden können und das auch tun, breiten sich fast niemals aus! (Extinktion)

Jep.


Ich frage darauf hin: Warum?

Weil wir (nach aller Wahrscheinlichkeit) keine SAZ sind.

mac
09.11.2011, 18:36
Hallo Bynaus,

ja, dem stimme ich zu. Das trifft aber zum jetzigen Zeitpunkt ebenso auf die Aussage zu: Weil wir aller Wahrscheinlichkeit nach keine nSAZ sind. Und alles was dann kommt würde wieder auf die DA-Argumentation hinauslaufen. :(

Herzliche Grüße

MAC

PS Vielleicht sollte ich, wenn die jetzt immer wieder angewendet wird, doch mal ein paar 'Zähne' bei einer anschauliche Widerlegung riskieren? ;)

Runzelrübe
09.11.2011, 18:36
Ich finde es immer wieder amüsant, wie man auf der einen Seite von ausbleibender Assimilation oder Zerstörung redet, auf der anderen aber verbietet, dass es so etwas wie Schutzschilde, Sternentore, Positionstransfer mit relativer Überlichtgeschwindigkeit etc. gibt. Wovor genau sollen wir Angst haben - davor, dass die Ausserirdischen eine universenfremde Physik benutzen? Ab wievielen Ausserirdischen haben wir denn eine Zerstörung zu befürchten? Halt, ich beantworte mir die Frage selbst: woher sollen wir denn wissen, was die für Waffen haben?! Selten so geschmunzelt. :D

Echt herrlich, immer wieder wird solch eine Endzeitpropaganda aus dem Ärmel geschüttelt, basierend auf menschlichen Werten. Wie soll denn beispielsweise Versklavung aussehen? Gleichmäßige Verteilung über die Erdoberfläche ohne Ressourcennachschub? Oder bringen die genügend Energie, Waffen und Munition mit? Da sind sie also gleich bis an die Zähne bewaffnet losgeflogen. Kostet ja auch keine Energie. :D

Aber stimmt schon, Außerirdische sind alle so blöde, dass sie sich nicht denken können, dass sich eine intelligente Spezies verteidigen oder den Planeten selbst über den Jordan schicken kann. Dann zieht man eben... äh... weiter!? ;)

Militärtaktik 4- mit Sternchen, setzen!

Oder aber die haben so clevere Wissenschaftler an Bord, dass sie innerhalb weniger Minuten nach der Ankunft ein 100% letales Virus entwickeln können, dass einzig und allein Menschen tötet (nagut, meinetwegen auch noch Delfine und Krähen) - in einem Zeitraum, in dem wir nicht reagieren können. Wer die Schweinerei der verwesenden Körper dann wegmacht, sei mal dahingestellt.

Kibo
09.11.2011, 19:54
Hallo,


Ich finde es immer wieder amüsant, wie man auf der einen Seite von ausbleibender Assimilation oder Zerstörung redet, auf der anderen aber verbietet, dass es so etwas wie Schutzschilde, Sternentore, Positionstransfer mit relativer Überlichtgeschwindigkeit etc. gibt.

Wer schließt denn in welchen Post das aus? Ich hab das bis jetzt in keiner neueren Antwort herauslesen können.

mfg

mac
09.11.2011, 21:50
Hallo Runzelrübe,

Deine, wie mir scheint, nur durch Stichworte getriggerten Schlußfolgerungen haben mit dem Stand der Debatte fast nichts gemein.

Das geht los mit Deinem ersten Satz. Die diesbezügliche Debatte hat im Wesentlichen das Fermi-Paradoxon als Basis und wie mir scheint, absehbare technische Entwicklungen ohne Unobtanium. Aber Deine Vergleiche dazu verstoßen teilweise gegen bekannte Naturgesetze oder haben zumindest keine Grundlage in absehbaren technischen Entwicklungen.

Die Bandbreite denkbarer Abläufe, die das Fermiparadoxon aufheben würden, ist sicher unübersehbar groß.

Eine Möglichkeit dazu wäre, daß sie die verfügbare und erreichbare Materie in unserem Sonnensystem für den Aufbau, die Erweiterung einer 'Biosphäre' verwendet hätten. Am wahrscheinlichsten wird das wohl durch 'uns' stattfinden. Dieses Szenario wird auch in der Wissenschaft seriös diskutiert. Stichworte dazu: Habitate, Asteroidenbergbau, Energiegewinnung. Das ist aber kein Ablauf, der sich auf menschliches Verhalten beschränkt. Er ist lediglich auf (technische?) Zivilisationen beschränkt, die in der Lage sind ihren Ursprungsplaneten zu verlassen.

Das Prinzip aber, daß Lebewesen (damit meine ich hier ganz allgemein zur Replikation fähige Strukturen. Von Neumann-Sonden zähle ich z.B.auch dazu) von außerhalb des Sonnensystems hier her kommen könnten - A) wenn es sie gibt und B) wenn eine solche Reise überhaupt realisierbar ist, kann als für uns ungünstige Alternative so ablaufen, daß sie die für sich erreichbare Materie des Sonnensystems in ihre mitgebrachte Biosphäre integrieren - Egal wie sie aussieht, sie wird wohl immer aus Materie bestehen.

Und es ist dabei egal wie sie gestrickt sind – wenn sie zur Replikation fähig sind, dann werden sie das auch tun. Die die es dennoch nicht tun, kommen in Konkurrenz zu denen die es tun, nicht weit, wie wir bereits in unserer Biosphäre sehen können. Ich sehe auch keinen wirklichen Ausweg aus dieser Situation, auch nicht für uns, wenn wir die Einzigen weit und breit sind?/wären?

Aber, entsprechende Spuren gibt es nicht bei uns, daher Fermiparadoxon.

Vom oft als alternative ins Spiel gebrachten Zoo- oder Beobachter-Szenario halte ich nur sehr wenig. Es ist einfach zu ‚teuer‘.

Das hat für mich nichts mit Endzeitpropaganda zu tun. Wenn es sie gäbe und es ginge, wäre mit viel größerer Wahrscheinlichkeit schon alles gelaufen gewesen, bevor es überhaupt Menschen gab.

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit wurden zum Fermiparadoxon noch einige andere Erklärungen genannt:
Es ist zu weit von Stern zu Stern
Zu wenige technische Zivilisationen existieren dazu.
Zu wenige technische Zivilisationen überleben die dazu notwendige Fähigkeit so viel Energie einsetzen zu können, wie für die Reise nötig wäre.
Quarantäne


Aber stimmt schon, Außerirdische sind alle so blöde, dass sie sich nicht denken können, dass sich eine intelligente Spezies verteidigen oder den Planeten selbst über den Jordan schicken kann. Dann zieht man eben... äh... weiter!?Sicher nicht. Und eine (selbst?)Vernichtung des hiesigen bewohnten Planeten wäre nur gut für sie, aber nicht für uns.

Wenn Du schon glaubst auf diesem Niveau sticheln zu dürfen, solltest Du Dir mal vorher ein paar Gedanken dazu machen, welche technischen Fähigkeiten sie mindestens haben müssen, um ihr Sonnensystem zu verlassen und hier her zu kommen. Dann könnte Dir auffallen, daß diese Mindestvoraussetzungen sie sie zwar nicht unabhängig von Energie und Materie, aber unabhängig von Planeten machen würden. ;)

Herzliche Grüße

MAC

Bynaus
09.11.2011, 22:18
@mac:


Weil wir aller Wahrscheinlichkeit nach keine nSAZ sind. Und alles was dann kommt würde wieder auf die DA-Argumentation hinauslaufen.

Selbstverständlich. Was denn sonst? :D Ich würde dies übrigens nicht generell "DA-Argumentation" nennen. Das DA ist bloss eine Anwendung (von vielen denkbaren) eines viel grundlegenderen Prinzips: dem "Prinzip der Mittelmässigkeit".

Aber ja, wir sind aller Wahrscheinlichkeit nach eine nSAZ. Wenn es nur SAZ und nSAZ gibt, und SAZ extrem selten sind, sind wir mit hoher Wahrscheinlichkeit eine nSAZ. Ausserdem, wenn wir eine SAZ wären, wären wir mit unserer gegenwärtigen Position gleich doppelt untypisch.


PS Vielleicht sollte ich, wenn die jetzt immer wieder angewendet wird, doch mal ein paar 'Zähne' bei einer anschauliche Widerlegung riskieren?

Och, so ein neues Gebiss ist doch was schönes... :D Ich bezweifle ganz ehrlich, dass dir das gelingen wird. Aber wenn schon, müsste dies im entsprechenden Thread geschehen.

Runzelrübe
10.11.2011, 00:48
Hi mac,


Deine, wie mir scheint, nur durch Stichworte getriggerten Schlußfolgerungen haben mit dem Stand der Debatte fast nichts gemein.

Du liest auf der einen Seite den Sarkasmus raus, möchtest mir auf der anderen aber im Detail widerlegen, was ich da geschrieben habe. Macht das Sinn?
Ich musste nur die letzten beiden Seiten durchgehen und fand den literarischen Beigeschmack pro/contra Außerirdische dumm/intelligent zu verlockend. Von-Neumann-Sonden beispielsweise betrachte ich ja eventuell noch als effizient, aber reduziert auf Replikation und ohne Nutzen für den Erbauer als Verschwendung der vorhandenen Ressourcen und Energie - wissenschaftlicher und unkontrollierter Müll. Daher verkneife ich mir beispielsweise genau die Verallgemeinerung, die Du als "Lebewesen" zusammengefasst hast. Aber das handhabt eben jeder anders. :)

Ich frage mich ernsthaft, wieso einige theoretische Konstrukte wie VNS immer wieder den Weg in Diskussionen wie diese hier finden. Es macht sicherlich irgendwo auch Sinn, die Menge aus Spekulationen in wahrscheinlichere und unwarscheinlichere einzuteilen. Es bleiben aber Spekulationen. Und na klar, es könnte durchaus sein, dass wir einfach noch keine VNS entdeckt haben. Ich plädiere aber dafür, doch bitte häufiger erst einmal unsere eigene Spezies als die hochentwickeltste zu betrachten, die wir kennen, statt uns kleinzureden mit angeblich bestimmt da draußen vorhandenen, noch intelligenteren Spezies. Nebenbei bemerkt: Von-Neumann-Sonden sind in erster Linie eine menschliche Erfindung, kein evolutionstechnischer Zielpunkt.


Wenn Du schon glaubst auf diesem Niveau sticheln zu dürfen, solltest Du Dir mal vorher ein paar Gedanken dazu machen, welche technischen Fähigkeiten sie mindestens haben müssen, um ihr Sonnensystem zu verlassen und hier her zu kommen. Dann könnte Dir auffallen, daß diese Mindestvoraussetzungen sie sie zwar nicht unabhängig von Energie und Materie, aber unabhängig von Planeten machen würden. ;)

Da habe ich glatt einen Vorschlag zur Güte: lies meinen Beitrag gleich noch einmal durch, nachdem ich Dir jetzt mitteile, dass ich ausschließlich aus dem Grund, dass ich mir diese Gedanken gemacht habe, das so formulieren musste. Denn nur so konnte ich den Sarkasmus kiloweise verteilen. Nach der Zitate-Auseinanderpflückerei blieb mir nichts anderes mehr übrig. Eigentlich wollte ich euch nur den Wind aus den Segeln nehmen, da es mir so vorkam, dass hier ein gefühlter Zwang vorherrscht (verwöhnt durch Star Trek und Konsorten), als müssten wir uns auf böse Außerirdische vorbereiten. Und eben das fand ich äußerst amüsant. ;)

Eben jene Voraussetzungen, die Außerirdische erfüllen müssten, um hierher zu kommen, widersprechen dem Bedarf an unserem Planeten. Wenn sie (zu welchem Zweck auch immer) soviel mehr Energie mitnehmen könnten, müssten sie die technologische Grundlage dazu basierend auf der im Universum vorherrschenden Physik entwickelt haben. Das ließe den Schluss zu, dass uns dann wohl nur die Energie und entsprechende Speicher fehlen, um solch ein Vorhaben selbst durchzuführen!? Wohl kaum...

Wer auf mehr spekuliert, der begibt sich zwangsläufig in ein magisches Rätselraten um futuristisch anmutende Antriebsformen. Solche lassen sich aber basierend auf dem heutigen Wissensstand ausschließen. Ich gehe jetzt mal stillschweigend davon aus, dass niemand vortreten und uns sagen mag, dass die Grundlagenforschung der letzten hundert Jahre kompletter Schwachsinn war!

Da ich der Diskussion aber wohl nichts einträgliches beizufügen habe, überlasse ich das Ausdiskutieren wieder Dir und Bynaus. Viel Spaß! :)

eeralfcosmo
10.11.2011, 05:49
wenn wir von außerirdichen ausgehen, die uns erreichen koennen, dann muessen wir mit dem unmoeglichen rechnen (ok zufall, laut gelacht), und mit dem unmoegliechen laesst es sich mal nicht rechnen

basta,

ET cant coming here

Ralf

mac
10.11.2011, 10:14
Hallo Runzelrübe,


Du liest auf der einen Seite den Sarkasmus raus, möchtest mir auf der anderen aber im Detail widerlegen, was ich da geschrieben habe. Macht das Sinn?Nur, wenn man Spaß an der Auslotung von Wegen hat, die man noch nicht kennt und dabei auf kompetente Begleiter hofft.
...überlasse ich das Ausdiskutieren wieder Dir und Bynaus.schade! Aber es ist schon klar, wenn man keinen Spaß daran hat, wird es schnell zur Qual. Wie im richtigen Leben.


Viel Spaß! :)Danke :)

Herzliche Grüße

MAC

_Mars_
20.11.2011, 20:59
Zitat einige Seiten vorher ;)


Der Möglichkeit ein Virus (technologisch oder biologisch) könnnte "Independence Day"-like die Wende bringen, ist da wohl reines Hollywood-Wunschdenken (bzw. das Wunschdenken des ein oder anderen SciFi-Autors).

Wer weiß, würden die Aliens nicht viel schneller ein Virus zusammengebastelt haben, das Menschen .... naja

Alex74
21.11.2011, 00:11
Mein Lieblingsspruch dazu stammt von Prof.Lesch: "Mit Aliens die nicht weiter gekommen sind als Apple und Microsoft möchte ich persönlich nichts zu tun haben."