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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Einstein @ Home Suche nach Gravitationswellen



Guido_Waldenmeier
04.02.2005, 13:15
Hier kann jeder der über einen PC vefügt aktiv an der Forschung mitmachen bzw teilhaben.

Näheres dazu in Deutsch

http://boinc.de/einstein.htm

Und hier Die Projekt Seite in Englisch

http://einstein.phys.uwm.edu/

Ein Team Astronews.com habe ich gegründet unter

http://einstein.phys.uwm.edu/team_display.php?teamid=388

Nachtrag:Zeit 18.30
Wie ich gerade sehe haben sie die Aktivierung neuer Accounts wieder mal abgestellt.Ich verfüge noch über einen alten Account mit dem ich schon kräftig Werbung mache siehe ;-)
http://einstein.phys.uwm.edu/show_user.php?userid=580

deepblack
05.02.2005, 12:03
Was sind eigentlich Gravitationswellen :confused:

Guido_Waldenmeier
05.02.2005, 12:43
Gravitationswellen
http://www.geo600.uni-hannover.de/physikjahr/gwwellen.html

deepblack
05.02.2005, 14:15
Und hat das irgendwelche spübaren auswirkungen auf uns?

Guido_Waldenmeier
05.02.2005, 14:33
ja Chef ;-)

Zuerst müssen wir ja es finden,dann erst können wir uns darüber unterhalten
ob es Auswirkungen auf das werte Wohlbefinden hat ;-)
Deshalb gibt es ja Einstein @ Home und andere Ansätze

Zum jetzigen Zeitpunkt ist es eine sehr schöne Theorie,soweit ich informiert bin .

siehe
http://www.astronews.com/frag/antworten/frage028.html

Guido_Waldenmeier
07.02.2005, 20:24
guckst du ,-)
http://einstein.phys.uwm.edu/top_teams.php?sort_by=total_credit&offset=300

Conga-Mac
08.02.2005, 00:30
Hallo zusammen,
bin auch schon lange astronews-Abonnent und langjähriger SETI@home Nutzer (im Moment rechnet er an Data-Unit Nr. 687 herum ;-) und habe vor ein paar Wochen vom Einstein-Gravitationswellen-Projekt erfahren. Leider bin ich noch auf der Warteliste weil wohl im Moment keine neuen User angenommen werden (weiss eigentlich jemand warum???).
Falls ich aber tatsächlich doch meinen Account bekomme trag ich mich natürlich in die astronewsgruppe ein (wir werden die ersten sein!!!)
Falls jemand von euch auch SETI@home User ist darf er sich natürlich gerne in meine Gruppe einklinken. Hab dort den gleichen Nick wie hier und meine Gruppe heißt "Rock'n Roll for universe" (der Grund liegt in meinem Hobby begründet *g*), bis jetzt bin ich leider das einzige Mitglied meiner Gruppe.
Also, falls mich jemand unterstützen will :-)

dann wünsch ich noch einen schönen Tag und fruchtbare Diskussionen

waubi
08.02.2005, 09:49
Hallo Leute,
bin neu hier, habe diese Seite erst vor kurzem gefunden und bin begeistert schaue eigendlich fast jeden Tag mal kurz vorbei. Von dem Einstein Projekt habe ich erst hier erfahren und wollte mal erfahren, was Ihr davon haltet habe mich aber auch schon auf die Warteliste setzen lassen.
Gruß
Waubi

Guido_Waldenmeier
08.02.2005, 11:32
Das Projekt befindet sich nach wie vor in der Beta Phase
deshalb lassen sie nur eine gewisse Anzahl User zu um alles zu Testen.

Ja Seti
Bin auch dabei seit Sommer 1999
aber nur SETI 1

Guido_Waldenmeier
09.02.2005, 11:54
und steigend
*beaten up to the top *
;-)

Guido_Waldenmeier
12.02.2005, 11:06
zu finden hier
http://einstein.phys.uwm.edu/top_teams.php?sort_by=total_credit&offset=220

Auch sind wir jetzt 2 Leute die mitmachen
Willkommen T_Kugler

Hier weitere Team Statistiken

http://boincstats.com/stats/team_graph.php?pr=einstein&id=388

myon
12.02.2005, 17:17
Hallo Forumsteilnehmer, hallo astronews.com!

Sehr gute Idee ein Forum zu etablieren, ich freue mich schon auf viele interessante Threads.

Nach langer Abstinenz von BOINC Projekten habe ich mich jetzt für einstein@home entschieden. Bisher läuft der Client ohne Probleme, die Installation ist schnell und unkompliziert. Mein Tipp: Rann an die Gravitationswellen!

Das astronews.com Team hat jetzt also schon _drei_ Mitrechner ;)!

Grüsse,
Carsten

Guido_Waldenmeier
12.02.2005, 17:46
und wieder ein neuer Mit Rechner
Willkommen kroetzilla im Team

PS
Bei Fragen zur Installation des Boinc Clienten hilfreich

Starten mit BOINC

http://boinc.de/bsstart.htm

Windows tm
und
Linux tm

Englisch BOINC FAQ
http://boinc-doc.net/index.php

Project News
Feb 12, 2005

We are planning to shutdown the Einstein@Home server for approximately 1 hour starting at 23:00 UTC on Sunday the 13th. We will update the mysql database software and the kernel.

Feb 11, 2005

Some additional 'paranoia checks' added into the 4.75-4.77 applications identified an important bug in the central LALDemod() routine of the analysis code. (PoorBoy: your lost workunits were not in vain!). The maximum velocity of our detector (as the earth orbits the sun and rotates on its axis) is about 1% larger than the code allowed for, so for certain data sets and sky directions, a frequency array was one bin smaller than required. This has been fixed, and new applications (4.78, 4.79, 4.80) are now being distributed.

Guido_Waldenmeier
15.02.2005, 17:33
Da ich auch bei anderen Projekten mitmache,die mir besser gefallen
einfach eine e-mail an
webmaster at guidowaldenmeier dot de
ich erkläre dann die der wechsel geht
es gibt einen account mit über 10000 punkten

Sky Darmos
23.02.2005, 15:45
Es würde mich wirklich sehr freuen wenn es ein funktionierendes "Gravitationswellen-Teleskop" gäbe. Man könnte dann Schwarze Löcher viel leichter aufspüren, allein aufgrund ihrer Gravitationsstrahlung. Dann könnte man vielleicht herausfinden ob der Großteil der Dunklen Materie aus Schwarzen Löchern besteht (was ich ja vermute). Naja, man könnte aber nur Schwarzen Löcher nachweisen die sich gerade bilden miteinander Kollidieren oder größere Mengen Materie aufnehmen.

SKY

DanGer
23.04.2005, 11:14
Hail DanGer, God of all Dimensions and Newest Member of this Team.
#6

Sky Darmos
29.04.2005, 04:42
Gravitationswellen tragen ja selbst auch zum Gravitationsfeld bei. So erzeugen die Gravitationswellen an einem Schwarzen Loch, wieder Gravitationswellen, u.s.f. Und so kommt es dann dass ein Schwarzes Loch gravitative Wirkung auf seine Umgebung ausübt, obwohl vom Innern, ja keine Gravitationswellen mehr entkommen können, weil ja der Ereignishorizont nichts entkommen lässt.

Der Ereignishorizont wird ja auch dadurch so glatt, wie er es nach dem "Keine-Haare-Theorem" ist, weil alle Unebenheiten durch die Emission von Gravitationswellen ausgebügelt werden.

Sensei
17.09.2007, 23:44
entweder liegst du ziemlich falsch oder ich.

Da gravitationswellen keine (Teilchen-)Strahlung sondern eine sicht fortpflanzende Eigenschaft des Raumes ist, kann sie sehr wohl den Ereignishorizont verlassen. Und in dem Augenblick, in dem ein schwarzes Loch Materie aufnimmt kann es nach meinem Verständnis sehr wohl Haare haben - und zwar ein Beule auf der seite des schwarzen Loches, an dem sich zu diesem Zeitpunkt mehr materie befindet.

Zum eigentlichen Thema: Bei der Einstein@Home Gruppe tut sich ja nicht mehr viel. Haben alle die Lust an gemeinnütziger Arbeit verloren?

galileo2609
18.09.2007, 00:12
[...] kann sie sehr wohl den Ereignishorizont verlassen.

Quelle?

Grüsse galileo2609

Sensei
18.09.2007, 03:25
abgeleitet aus allgemeinwissen + 'gebogene Zeit und gekrümmter Raum'.

-wenn mal als Vereinfachung die Gravitationswellen als eine Gravitonstrahlung auffasst, wird deutlich, dass diese Strahlung ganz offensichtlich den Schwarzschildradius überwinden können muss

-aber eigentlich muss man gar nicht so viel abstrahieren. Es reicht doch, sich Masse und damit Gravitation als eine Eigenschaft des Raumes vorzustellen. Und die Eigenschaft des Raumes wird doch ganz offensichtlich nicht am Ereignishorizont gekappt. Letztendlich beweisen kann ich es aber nicht.

-Ockhams Rasiermesser

Joachim
18.09.2007, 10:02
abgeleitet aus allgemeinwissen + 'gebogene Zeit und gekrümmter Raum'.

-wenn mal als Vereinfachung die Gravitationswellen als eine Gravitonstrahlung auffasst, wird deutlich, dass diese Strahlung ganz offensichtlich den Schwarzschildradius überwinden können muss


Nö, Gravitationswellen entstehen im Bereich zwischen den umeinander rotierenden Objekten und strahlen von da aus ab. Man braucht immer eine inhomogene Massenverteilung (Quadrupolmoment) um Gravitationswellen zu erzeugen. Dazu müssen mindestens zwei Massenzentren umeinander kreisen und die Raumkrümmung zwischen diesen Zentren pflanzen sich als Wellen fort.

Im Fall von schwarzen Löchern entstehen die Wellen also außerhalb der Ereignishorizonte.

Das ist übrigens ganz analog zu den elektromagnetischen Wellen, die sich auch von dem Feld zwischen den schwingenden Ladungen abtrennen.

Gruß,
Joachim

mac
18.09.2007, 11:31
Hallo Joachim,


Man braucht immer eine inhomogene Massenverteilung (Quadrupolmoment) um Gravitationswellen zu erzeugen. Dazu müssen mindestens zwei Massenzentren umeinander kreisen und die Raumkrümmung zwischen diesen Zentren pflanzen sich als Wellen fort.mir erscheint Deine Beschreibung zumindest missverständlich.



Aus: http://geo600.aei.mpg.de/press-information/brochures/geo600/
Gravitationswellen dagegen durchdringen solche Wolken ungehindert. Sie werden uns daher genaue
Informationen über die Verteilung von Neutronensternen und Schwarzen Löchern im Universum
sowie über den detaillierten Ablauf von kosmischen Katastrophen wie einer Sternexplosion (Supernova)
oder dem Zusammensturz und Verschmelzen zweier Sterne liefern können.

Die Beschreibungen die ich kenne, sprechen allgemeiner von beschleunigten Massen als Quelle für Gravitationswellen. Und die Quellen sind nicht auf Quadrupol-‚Strahler’ beschränkt.

Es ist mir aber bisher nicht gelungen eine für mich verständliche Quelle zu finden, die dieses Thema anschaulich genug beschreibt und mich nicht mit unbeantworteten Fragen die diese Beschreibung aufwirft, zurücklässt.

Herzliche Grüße

MAC

Joachim
18.09.2007, 11:56
Hallo MAC,



Die Beschreibungen die ich kenne, sprechen allgemeiner von beschleunigten Massen als Quelle für Gravitationswellen. Und die Quellen sind nicht auf Quadrupol-‚Strahler’ beschränkt.


Auch höhere Momente können beteiligt sein. Aufgrund der Impulserhaltung kommt eine beschleunigte Masse nie allein vor. Es muss immer gleichzeitig eine andere Masse in entgegengesetzter Richtung beschleunigt sein. Meistens handelt es sich dabei um zwei einander umkreisende Objekte. Das ist ein rotierender Quadrupol (+höhere Momente). Es kann natürlich auch eine kompliziertere Massenverteilung sein, aber um oszillierende Multipole kommt man nicht herum.



Es ist mir aber bisher nicht gelungen eine für mich verständliche Quelle zu finden, die dieses Thema anschaulich genug beschreibt und mich nicht mit unbeantworteten Fragen die diese Beschreibung aufwirft, zurücklässt.


Und das obwohl der User Ich immer wieder Fragen zu diesem Thema beantwortet :) Welche Fragen wären das denn?

Gruß,
Joachim

mac
18.09.2007, 13:40
Hallo Joachim,


Aufgrund der Impulserhaltung kommt eine beschleunigte Masse nie allein vor. Ja. Und das geht eben auch anders, als mit zwei umeinander Rotierenden Stern(resten).




Und das obwohl der User Ich immer wieder Fragen zu diesem Thema beantwortetJa, das stimmt. Leider in diesem Falle nur so, dass er uns zwar die sachlich richtigen Informationen gibt, aber keine Erklärung, die ich verstehe :o und z.B. widerspruchsfrei mit den Informationen von K.Danzmann bekomme. Siehe http://www.astronews.com/forum/showthread.php?t=1500&page=9




Welche Fragen wären das denn?Während ich versuchte meine Frage so zu formulieren, dass man sie auch (hoffentlich) wirklich verstehen kann, ist mir möglicherweise klar geworden, warum ich den Versuchsaufbau von GEO600 bisher nicht verstanden hatte und mir im Moment einbilde, ihn endlich zu begreifen.

Mein ganz aktueller Stand ist jetzt: Der Schenkel, der parallel zur Schwingungsrichtung liegt, wird in seiner Längsrichtung schwingend kontrahiert und gedehnt, was dem anderen Schenkel in seiner Richtung so nicht passiert. Dadurch ändert sich die Frequenz des Lichtes, das bereits unterwegs ist. Wie bei der kontinuierlichen Raumausdehnung durch die kosmische Expansion.

Damit passen jetzt meine Vorstellungen, die Aussagen von Ich und K. Danzmann zusammen.

Der Laser, der das Licht erzeugt, würde dabei genau wie in der Tiefe eines entsprechenden Gravitationsfeldes auch seine Erzeugungsfrequenz ändern, weil für ihn in diesem Moment ein verlangsamter oder beschleunigter Zeitablauf wirksam ist. Aber die Veränderung der Frequenz während der Lichtlaufzeit erleidet weit überwiegend nur der von der (relativ kurzen) Welle betroffene Schenkel und damit kommt dann doch eine Frequenzdifferenz zwischen den beiden Richtungen zustande.

Joachim ich danke Dir sehr für Deine Nachfrage. Wenn das, was ich jetzt beschrieben hab’ richtig war, dann ist, denke ich, bei mir der Knoten endlich geplatzt. :)

Herzliche Grüße

MAC

Orbit
18.09.2007, 14:23
Hallo mac
Mir scheint, ich hatte denselben Knoten. Für mich hat er sich aber bereits am Schluss des Threads, zu dem Du verlinkst, aufgelöst - dank des Users Ich! ^^

http://www.astronews.com/forum/showthread.php?t=1500&page=10

Herzliche Grüsse
Orbit

Sensei
18.09.2007, 20:40
Hat das wirklch was mit der frequenz des Lichtes zu tun. Ich dachte, dort wird 'einfach' der Laufzeitunterschied der beiden Strecken mittels Michelson-Interferometer untersucht. Es ist doch schlicht so, dass die eine Strecke wegen der streckung etwas länger wird, das Licht dadurch länger braucht und deswegen z.b. der 'Lichtberg' etwas fürher ankommt als der des anderen Lichtstrahls.

EDIT:
Soll man sowas schon als seitliche Ansicht einer Spiralgalaxi deuten?

http://cas.sdss.org/astro/en/tools/chart/chart.asp?ra=233.92365441&dec=9.1491649