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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mars: Asteroid steuert auf Mars zu



astronews.com Redaktion
27.12.2007, 11:40
Astronomen haben im November einen Asteroiden entdeckt, der am 30. Januar 2008 auf dem Mars einschlagen könnte. Die Wahrscheinlichkeit eines Treffers liegt derzeit bei 1 zu 75. Der Asteroid 2007 WD5 hat einen Durchmesser von rund 50 Metern und dürfte bei einem Einschlag einen Krater erzeugen, der mehr als einen halben Kilometer groß ist. (27. Dezember 2007)

Weiterlesen... (http://www.astronews.com/news/artikel/2007/12/0712-034.shtml)

jonas
27.12.2007, 12:41
Ich muss schon sagen ... wow. Im November entdeckt, und zwei Monate später, am 30.1.08, könnte es direkt vor unserer Haustür krachen. Da es sich um ein NEO handelt: Man stelle sich vor, nicht der Mars sei das mögliche Ziel, sondern die Erde. Dann hätten wir hier wohl ein ziemliches Durcheinander und äusserst wenig Zeit Evakuierungsmassnahmen vorzubereiten, insbesondere wenn das Ding ins Meer stürzen würde und tausende Kilometer Küste vor einem Tsunami in Sicherheit gebracht werden müssten.

pauli
27.12.2007, 13:45
wow, hoffentlich kracht das Ding in den Mars, würde wunderschöne Bilder ergeben

Adria
27.12.2007, 22:45
Hoffentlich ist dann keine Wolke am Himmel.....

dante_davinci
28.12.2007, 17:52
Die größe ist wie der von 1908 in Sibirien.
Natürlich hoffe ich auch das er auf dem Mars kracht (nichts für ungut Marsinaner ;))

-> allerdings hoffe ich mal das dadurch kein Orbiter probleme hat
-> Rover es überleben bzw. bis dahin noch leben (gell Spirit)
-> in der Zukunft da mal ein Rover in kommt

und das sehr viele Daten davon gibt, schließlich war Jupiter 1994 schon ne weile her.

Mathias
29.12.2007, 10:56
Die Meldung kahm heute morgen sogar in DRS3.
Da können wir schon von Glück reden, das es nicht die Erde erwischt.

Bynaus
29.12.2007, 13:12
Man stelle sich vor, nicht der Mars sei das mögliche Ziel, sondern die Erde.

Dieses Szenario ist sehr unwahrscheinlich: Da praktisch alle erdnahen Asteoriden, die mit ihr kollidieren können, eine Umlaufzeit von etwa einem Jahr haben, sieht und entdeckt man sie bevorzugt dann, wenn sie der Erde nahe sind. Das heisst, die Vorwarnzeit ist entweder ein paar Tage, oder dann mehrere bis sehr viele Jahre.



-> allerdings hoffe ich mal das dadurch kein Orbiter probleme hat
-> Rover es überleben bzw. bis dahin noch leben (gell Spirit)
-> in der Zukunft da mal ein Rover in kommt


Sollte kein Problem sein: der Einschlag ist sehr klein und wird praktisch kein Material in den Raum schleudern. Spirit ist auf der falschen Seite des Planeten, Opportunity in relativer Nähe, aber weit ausserhalb der Gefahrenzone. Einen Rover müsste man extra hinschicken. Sollte der Asteroide tatsächlich mit dem Mars kollidieren, werden aber schöne vorher-nachher-Vergleiche möglich. Ausserdem kann man in der Explosionswolke die Zusammensetzung des Marsbodens untersuchen (quasi ein gratis-"Deep-Impact"), was sicher sehr interessant ist. Bin ja gespannt, obs tatsächlich reicht für einen Einschlag. Die bisherigen Korrekturen (soweit ich informiert bin) rückten den Punkt der nächsten Annäherung immer nähen an Mars heran... :)

werner
29.12.2007, 16:11
Mittlerweile liegt die Wahrscheinlichkeit eines Einschlages laut NASA-Wissenschaftlern bereits bei 1:25.

Wenn es zu einem Einschlag kommen sollte, dann können wir uns bestimmt auf spekatuläre Bilder freuen. ;)

dante_davinci
02.01.2008, 15:42
Irgendwie Pervers :p

1. Weiß man schon mehr über den Asteroid ??? (Hubble/Phönix/Spritzer etc.)
2. Wo schlägt er ein ?
3. Kann der Einschlag die Oribiter gefährden ??

fork
05.01.2008, 11:43
1. Weiß man schon mehr über den Asteroid ??? (Hubble/Phönix/Spritzer etc.)
2. Wo schlägt er ein ?
3. Kann der Einschlag die Oribiter gefährden ??

Laut einem Spiegel-Artikel (http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,526585,00.html) schlüge er in der Äquator-Region des Mars ein. Ob er auf der Tag- oder Nachtseite einschlägt, weiß man wohl noch nicht genau. Und nach dem Artikel besteht auch keine Gefahr für die Rover, wie auch Byanus schon anmerkte ;)

Bynaus
05.01.2008, 11:55
Wenn, dann findet der Einschlag auf der Tagseite statt, weil sich der Asteroid dem Mars von "innen" nähert.

fork
05.01.2008, 12:12
Hi Byanus,

wäre es nicht denkbar, entsprechende Flugbahn vorausgesetzt, dass der Asteroid dennoch in einer Dämmerungszone, die man auch Nachtseite nennen könnte, einschlägt? Und falls nicht, wieso wird das in dem Spiegel-Artikel überhaupt erwähnt?
Würde mich über eine Aufklärung freuen :)

LG

Conz
06.01.2008, 19:36
Mittlerweile liegt die Wahrscheinlichkeit eines Einschlages laut NASA-Wissenschaftlern bereits bei 1:25.


Wo kann ich denn die aktuelle Wahrscheinlichkeit raus bekommen?
Wird die auf irgendeiner Page regelmäßig veröffentlicht?

EDIT: Habe schon eine Page gefunden:
http://neo.jpl.nasa.gov/

dante_davinci
10.01.2008, 16:27
Mars - Asteroideneinschlag unwahrscheinlich

Die Wahrscheinlichkeit für den vorhergesagten möglichen Einschlag des Asteroiden 2007 WD5 am 30. Januar 2008 ist durch neue Beobachtungen praktisch auf Null gesunken.

Fortlaufende Beobachtungen durch vier Stationen auf der Erde haben den Unsicherheitsbereich bei der Orbitvorhersage für den Asteroiden weiter reduziert. Jetzt liegt die Wahrscheinlichkeit für einen Einschlag bei nur noch 0,0001. Nach den aktuellen Ergebnissen wird der Asteroid den Mars in 26.000 Kilometern Entfernung passieren. Mit einer Wahrscheinlichkeit von nur 0,003 wird er sich auf weniger als 4.000 km der Oberfläche nähern. Damit ist ein Einschlag praktisch ausgeschlossen.

Quelle: www.raumfahrer.net

Kann man ja nur Schade sagen :rolleyes:

Orbit
10.01.2008, 16:51
Danke für die Mitteilung.
Damit wird ein Platz in meinem Terminkalender für anderes frei ;-)

jonas
11.01.2008, 00:32
Irgendwie schade, nicht nur, weil wir ein sehr seltenes kosmisches Ereignis in unmittelbarer Nachbarschaft nun nicht erleben werden, sondern auch den Presse Hype ebenfalls verpassen:

Presse: Der Asteroid schlug nun mit beeindruckenden Bildern des Hubble auf dem Mars auf.

Astronom: Ja, das war noch viel bemerkenswerter als der Einschlag damals von Shoemaker Levy auf dem Jupiter, da diesmal ein Gesteinsplanet getroffen wurde und wir Messungen über Hitzeentwicklung, atmosphärische Auswirkungen und Staubeintrag recht gut beobachten konnten. Wirklich beeindruckend.

Presse: Wann wurde der Komet entdeckt?

Astronom: Es handelt sich bei dem Impaktor nicht um einen Kometen, sondern einen Asteroiden. Kometen sind ...

Presse: (unterbricht) Ja,ja, aber wurde der Kome.... also Asteroid nicht erst kürzlich überhaupt entdeckt?

Astronom: Ja, das stimmt, vor knapp drei Monaten

Presse: Was, wenn er nicht Kurs auf den Mars genommen hätte sondern auf die Erde. Mit welchen Mitteln hätte man in dem Fall einen Einschlag des Asteroiden auf die Erde verhindern können? Hätte ein konzentriertes Feuer von Atomraketen den Asteroiden vernichtet?

Astronom: Also mit Atomraketen hätten sie nichts erreicht ausser ein paar hitzebedingten chemischen Reaktionen auf der Oberfläche. Denken Sie an das Atombomben Testgelände in Nevada. Dort sind ja auch keine kilometertiefen Krater geschlagen worden. Ausserden sind die Atomraketen nicht in der Lage genügend hoch zu steigen um einen nahenden Himmelskörper abzufangen.

Presse: Hätten die Raketen vielleicht dann wenigstens den Kurs des Asteroiden so verändern können, dass er die Erde verfehlt?

Astronom: Nein, wie gesagt, die Raketen hätten ihn erst erreichen können, nachdem er bereits in die oberen Schichten unserer Atmosphäre eingedrungen wäre. Bei einem solch geringen Abstand ist es für eine Ablenkung längst zu spät.

Presse: Man hätte also nichts gegen den Asteroiden mehr unternehmen können?

Astronom: So ist es.

Presse: Welchen Schaden hätte ein solcher Einschlag auf der Erde zur Folge?

Astronom: Das kommt darauf an wo er niedergeht. Bei dieser Grösse würde er wohl bereits zerbersten bevor er die Erdoberfläche erreicht. Geschieht das über Wasser oder über unbewohntem Gebiet, so wird sich der Schaden in engen Grenzen halten.

Presse: Und wenn er über bewohntem Gebiet niedergeht?

Astronom: Dann wird eine Energie des Vielfachen der Hieroshima Bombe freigesetzt, allerdings ohne die verheerende Radioaktivität, die dieses Ereignis damals die so langfristig schlimmen Folgen nach sich zog.

Presse: Und die unmittelbaren Folgen?

Astronom: Da fragen sie besser einen Militärexperten für nukleare Explosionen über Grund. Aber sehen Sie sich die alten Fotos des Tunguska Ereignisses an. Das Zerbersten des Asteroiden über einer Stadt wie Berlin würde wohl deutlich weniger von der Stadt und seinen Bewohnern übriglassen als der zweite Weltkrieg.



Also nochmal: Ich finde es wirklich, wirklich schade, dass wir am 31. Januar solche Interviews nun doch nicht auf n-tv geniessen dürfen :(

Der Optimist
11.01.2008, 14:01
ich finds auch schade...

Mal ne Frage: ab welcher entfernung vom Mars wird die Flugbahn des Asteroidn beeinflusst?

Sie könnte sich so auch so verändern das er beim nächsten mal Erde oder Mars treffen könnte?

Hab leider keine Ahnung über die Flugbahn, also wie er sozusagen seine Rundne dreht.
Bleibt der immer im inneren Sonnensystem oder fliegt der dann wieder nach "außen"?
Und wenn er abgelenkt werden würde, könnte das folgen haben?

Ich mein son 50m ding wird ja bei zunemender Entfernung schlecht zu beobachten sein.

Bynaus
11.01.2008, 15:06
Sie könnte sich so auch so verändern das er beim nächsten mal Erde oder Mars treffen könnte?

Soweit ich gelesen habe, haben die Astronomen Kollisionen des Asteoriden mit Mars oder Erde für das weitere 21. Jhd ausgeschlossen.

ralfkannenberg
11.01.2008, 17:37
Also nochmal: Ich finde es wirklich, wirklich schade, dass wir am 31. Januar solche Interviews nun doch nicht auf n-tv geniessen dürfen :(

Also ganz ehrlich, den Kick brauche ich nicht ... - ich bin noch froh, dass der den Mars verfehlt.

Der Gedanke, dass da ein Ereignis auf dem Nachbarplaneten stattfindet, das auf der Erde einen historischen Einfluss hätte und ungeahnte lokale Evakuierungsszenarien zur Folge hätte, erschreckt mich doch mehr als eine Wahrscheinlichkeit, dass alle ca. 50 Millionen Jahre so einer auf die Erde fällt und vermutlich auch etwa alle ca. 50 Millionen Jahre so einer auf den Mars fällt.

Freundliche Grüsse, Ralf

jonas
11.01.2008, 18:38
Hi Ralfkannenberg

Ich glaube mich zu erinnern, dass die Wahrscheinlichkeit von Impaktoren der 50 Meter Klasse sich eher in Jahrhunderten als in Jahrmillionen bemessen.

Interessanterweise habe ich per Google einen Artikel mit Szenarien für die Schweiz als ersten Treffer gefunden :D
http://lexikon.astronomie.info/TNT/TNT.html

Weiter unten im Artikel ist eine Grafik mit Wahrscheinlichkeiten, abhängig von der Grösse des Objekts.

JakeD
26.01.2008, 16:15
In dem Artikel von Stefan Deiters in Astronews steht, dass durch den Einschlag eine Energie vergleichbar mit 3 Megatonnen TNT frei werden dürfte.
Kann mir jemand die Berechnungsgrundlage hierfür mitteilen?

Gruss JakeD

jonas
26.01.2008, 17:30
Also zunächst mal ist das TNT-Äquivalent (http://de.wikipedia.org/wiki/TNT-%C3%84quivalent) folgendes: 1 kT (Kilotonne TNT) = 4,184 · 10E12 J. Die Energie des Einschlags eines Asteroiden ergibt sich aus seiner Masse und seiner Geschwindigkeit im Moment des Einschlags, also seiner kinetischen Energie: T=0,5*mv^2

JakeD
28.01.2008, 22:36
Thx Jonas,
die Formel ist klar.
Sorry, ich seh schon, dass meine Frage nicht genau ausgedrückt hat, worum es mir ging.
Es geht um die Masse m.
Ist die geschätzt, oder kann man sie auf Grund der Bahndaten bei einem Asteroiden auch berechnen?
P.S.
Ich bin mal fiktiv von einem 100% igen Eisenbrocken ausgegangen. Dabei kam ich bei einer Aufschlaggeschwindigkeit von ca. 48000km/h(lt JPL) auf einen Kugeldurchmesser von über 39m. Das passt schon einigermaßen mit den angegebenen 50m(lt JPL), wenn das Ding bestimmt nicht nur aus Eisen besteht und auch bestimmt nicht genau kugelförmig ist.

jonas
29.01.2008, 00:08
Ist die geschätzt, oder kann man sie auf Grund der Bahndaten bei einem Asteroiden auch berechnen?
Gute Frage. Ich wollte grade was schreiben, dass schwerere Körper langsamer abgelenkt werden als leichtere (wie im Massenspektrograph). Und dann fiel mir Galileo ein :D Also aus den Bahndaten kann es wohl irgendwo nicht abgeleitet werden, denn ein den Asteroid begleitendes Staubteilchen von einem milligramm zieht die selbe Bahn wie der Asteroid mit millionen tonnen Masse.

Hier würde ich mich mal der Frage anschliessen wollen :)

MichaMedia
29.01.2008, 00:20
Man berechnet es Anhand der (ca.) Größe und Material, ähnlich (oder eigentlich gleich), wie man die Masse eines Planeten berechnet.

Gruß Micha

Orbit
29.01.2008, 00:46
Micha
Klar, Masse = Dichte mal Volumen. JakeD und Jonas wissen das aber auch. Sie wissen ebenfalls, dass man bei der Dichte von Asteroiden auf Erfahrungswerte angewiesen ist, vor allem aber wissen sie, dass es nicht so einfach ist, die Grösse von diesen kleinen Himmelskörpern aus grosser Distanz zu bestimmen. Und deshalb stand die Frage im Raum, ob die Bahndaten etwas über die Masse verraten würden. Die tun das aber, wie Jonas vermutet, auch nach meinem Wissensstand nicht.
Orbit

stGravi
29.01.2008, 01:28
Hi Orbit,
Deine und Jonas' Vermutung trifft zu, siehe hier:
http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph11/musteraufgaben/10_gravitation/eisenhowers_frage/eisenhowers_frage.htm

Gruß
stGravi

MichaMedia
29.01.2008, 01:39
@Orbit,
sorry war mir in diesem Moment nicht so klar, ich denke Du meinst auch die Form, wenn man in etwa diese weiß, kann man das Volumen bestimmen, weiteres ist recht spekulativ, das man ungenaue oder nur Spekulative Werte besitzt, erhält man ebenso nur spekulative Endwerte.
Der Durchschnitt macht dann den Durchschnitt, wenn man versteht was ich meine, also rein Spekulativ eben.

Gruß Micha

PS: Micha demnächst immer wird zweimal lesen ;)
Ja das ist richtig, also die Bahndaten veratten eben nichts darüber, daher werden auf verschiedenen Methoden Geschwindigkeit, Winkel Lichtreflektion u.s.w. versucht die Größe und weitere Daten zu bestimmen, denoch bleiben oft bei kleinen Objekten ein "between", was somit zu einem Mittelwert für weitere Angaben führt.

mac
29.01.2008, 01:54
Hallo JakeD,


Es geht um die Masse m.
Ist die geschätzt, oder kann man sie auf Grund der Bahndaten bei einem Asteroiden auch berechnen?wenn der Asteroid einen Satelliten hat, dessen Bahndaten bekannt sind, dann kann man die Masse des Asteroiden berechnen. Sonst nur über seine Größe schätzen. Die Größe läßt sich aber bei den meisten Asteroiden nur über ihre Helligkeits(schwankungen)
und ihre (geschätzte) Albedo ermitteln. Nur bei den größeren Brocken, deren Ausmaße man direkt messen kann (größer als zwei drei Pixel im Teleskop).

Bessere Daten können wir uns z.B. über die Asteroidenmission Rosetta erhoffen.

Herzliche Grüße

MAC

JakeD
29.01.2008, 18:33
wenn der Asteroid einen Satelliten hat, dessen Bahndaten bekannt sind, dann kann man die Masse des Asteroiden berechnen.
MAC
Thx MAC,
das ist es, was ich gesucht habe.
Bin inzwischen im Buch ABC der Himmelsmechanik auf das gleiche Ergebnis gestossen:
*Wenn ein Zentralkörper von einem viel kleineren Körper umrundet wird, kann aus seiner siderischen Umlaufzeit die Masse des Zentralkörpers bestimmt werden. Da die Masse des Umlaufkörpers aus allen Gleichungen herausfällt, gibt es keine Möglichkeit, auch seine Masse zu berechnen, wenn er nicht seinerseits von einem Satelilten umkreist wird.*

Schade, dass das so ist. Da ist man doch motiviert nach einer Lösung zu suchen...
Ansonsten herzlichen Dank für Eure Beiträge.

Gruss JakeD

Orbit
29.01.2008, 18:47
Da ist man doch motiviert nach einer Lösung zu suchen...
Da wird man nur über verbesserte Beobachtungstechniken (Teleskope und Sonden) weiter kommen.
Orbit

Orbit
15.02.2008, 14:11
mac und JakeD

wenn der Asteroid einen Satelliten hat, dessen Bahndaten bekannt sind, dann kann man die Masse des Asteroiden berechnen.
Und schon hat man einen solchen Asteroiden gefunden und erst noch einen mit gleich zwei Satelliten und einen, der mit einer Entfernung von 10 Millionen Kilometern offenbar nah genug ist, dass man die Bahndaten der Satelliten herausfinden kann:
http://www.astronews.com/news/artikel/2008/02/0802-021.shtml
Gruss Orbit