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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sind wir hörbar?



Solitaire
13.11.2007, 19:22
Hallo allerseits,
ich frage mich, ob die Erde überhaupt für Ausserirdische "hörbar" ist.
SETI sucht nach Signalen aus dem All...aber würden Ausserirdische die Erde mit demselben Progamm finden können?
Interessant dürfe es sein, Erdsignale aus grosser Entfernung zu messen, und zwar auf jenen Bändern, die auch SETI absucht.
Die Pioneer- und Voyager-Sonden dürften sicherlich nicht dafür ausgerüstet sein :(.
Und ihre Entfernung zur Erde ist alles andere als /weit/.

OK, die Sonden können (Befehls-)Signale von der Erde empfangen - aber das sind gerichtete Sendungen. Wie aber sieht das mit dem Signallärm aus, den die Erde diffus abstrahlt?

:D Dürfte ein interessantes Projekt sein, aus dem Signalbrei die Tagesschau von vor ein paar Monaten herauszufiltern.:D


Gruß, Solitaire

Bynaus
14.11.2007, 09:49
"Unser" SETI würde eine Zivilisation wie die Erde nur mit viel Glück ausserhalb von 10 Lichtjahren erkennen (das heisst soviel wie: innerhalb von 10 Lichtjahren können wir Zivilisationen wie die Erde ausschliessen - wobei das wohl niemanden überrascht).

Warum mit viel Glück? Der "EM-Abfall" (Radio- und Fernsehsendungen, etc.) unserer Zivilisation breitet sich kugelförmig um die Erde aus, die Chance, dass er einen bestimmten anderen Stern streift, ist also gegeben. Anderseits sind diese Signale ziemlich schwach. Dafür gibt es noch eine andere Art von Signalen, etwa der Radar, mit dem nach erdnahen Asteroiden gesucht bzw. diese untersucht werden. Das sind stark gebündelte, sehr helle Radarstrahlen, die da ins All hinausgesendet werden. Ein solches Signal kann auch noch in einiger Entfernung (vielleicht einige 100 bis einige 1000 LJ) empfangen werden, aber natürlich passiert der Strahl nur Sterne, die exakt in seiner Flugbahn liegen...

Dazu kommt noch, dass die Erde sich in einer Art "interstellarem Funkloch" befindet. Signale, die jenseits von 550 AU von der Sonne entfernt abgestrahlt werden, werden von der Gravitation der Sonne fokussiert und verstärkt (aber nur für Gebiete, die in der direkten Verlängerung Quelle-Sonne stehen). Ein kugelförmig angeordnetes Netz von Signalstationen in dieser Entfernung hätte deutlich mehr Chancen, die Aufmerksamkeit anderer Zivilisationen auf uns zu ziehen.

Solitaire
14.11.2007, 23:52
Hallo Bynaus,
dann heisst das: wenn wir keinen speziellen Sender aufbauen, könnten wir uns mit SETI nicht einmal selbst finden?

Gruß, Solitaire

jonas
15.11.2007, 01:33
So sieht es wohl aus :(

Vielleicht kann man es mit einem Schiffbrüchigen vergleichen, der in seinem Boot auf dem Pazifik per Schreie versucht Rettung zu rufen. Er hat auch ein Megafon dabei. Und einen Spiegel.

Alle drei Methoden habe unteschiedliche Reichweiten und Streubreiten. Wenn der Pazifik in dem Beispiel die Milchstrasse wäre und Schreie, Megafon und Spiegel unsere Methoden der Kontaktaufnahme, dann kannst Du dir vorstellen wie gut uns andere Intelligenzen im All hören können.

Ich glaube, von den Grössenordnungen her kommt dieser Pazifikvergleich den tatsächlichen Verhältnissen recht nahe.

Edit: Im Milchstrassen Massstab sind Schreie unsere normalen TV und Radiosignale. Das Megafon sind die Radarmessungen auf der Suche nach Asteroiden, und der Spiegel wären Lasersignale an irgendwelche Punkte im All.

Bynaus
15.11.2007, 09:51
Schön gesagt, jonas. Ich möchte noch folgendes zu bedenken geben:

In ein paar Jahren werden erstmals Satelliten gestartet werden, die nach erdähnlichen Planeten suchen sollen. Stellen wir uns vor, was passieren würde, wenn wir tatsächlich eine solche "Erde 2" finden. Man würde mal eine Botschaft senden, um zu sehen, ob was zurück kommt. Nach 2*(Distanz in LJ) Jahren käme natürlich keine Antwort, aber ich bin sicher, bis dann gäbe es private Gesellschaften (etwa so wie die Planetary Society heute), die sich anbieten würden, einen Sender auf irgend einem Jupitermond zu installieren, der mit Sonnenenergie gespiesen konstant Laser- oder Radio-Signale zur fernen Erde schickt, für den Fall, dass sie irgendwann intelligentes Leben hervorbringt. Genauso würden wir es mit allen anderen erdähnlichen Planeten machen, die wir finden, und selbst, wenn die Menschheit ausstirbt, die Sender wären wohl so konzipiert, dass sie noch viele Jahrhunderte, Jahrtausende oder gar Jahrmillionen weitersenden. Bei anderen Zivilisationen wäre das wohl ähnlich: auch wenn es ein paar geben wird, die eisern schweigen, es ist nicht anzunehmen, dass ausnahmslos ALLE die Klappe halten: nur schon, weil die Möglichkeit besteht, dass man diese Idee umsetzen könnte, dürfte es einige geben, die das auch tatsächlich getan haben. Zivilisationen, die in der Lage sind, erdähnliche Planeten zu finden, MÜSSTEN eigentlich hörbar sein.

Allein schon aus dem Umstand, dass wir keine einzige solcher Sendungen empfangen, können wir schliessen, dass Zivilisationen dünn gestreut und kurzlebig sind.

Solitaire
15.11.2007, 11:19
...da kommt wieder der Moment, an dem die Diskussion aufkommt, wie sinnvoll es ist, quer durch's All zu brüllen.
Obwohl ein Besuch von (neu)gierigen Nachbarn bekanntlich unwahrscheinlich ist, könnten viele Leute dafür plädieren, nichts zu riskieren.
Könnte ja sein, dass die anderen einen guten Grund haben, zu schweigen?

Ich lese ja viel SF, in denen auch oft spekuliert wird, wie solch ein Erstkontakt aussehen und ablaufen könnte.
Zum Thema "Leuchtfeuer" erinnere ich mich an ein Buch, in dem eine extrem fortgeschrittene Rasse einen künstlichen Stern erbaut, der durch seine ungewöhnlichen Spektrallinien jedem Astronomen auffallen muss. Zusätzlich kreisen um diesen Stern gigantische Blenden, die das Licht im Rhytmus der Botschaft quasi ein- und ausschalten.
OK, sehr sehr phantastisch, diese Idee. Und in der technischen Durchführbarkeit weit jenseits von dem, was wir uns vorstellen können.
Aber, zugegeben, eine recht robuste Konstruktion, die bestimmt viele Jahrtausende funktioniert.:rolleyes:

Um solch ein Leuchtfeuer zu bauen, müsste eine Rasse schon sehr vereinsamt sein, oder ein extremes Mitteilungsbedürfnis haben :p

Gruß, Solitaire

mac
15.11.2007, 11:47
Hallo Solitaire,


...da kommt wieder der Moment, an dem die Diskussion aufkommt, wie sinnvoll es ist, quer durch's All zu brüllen.
Obwohl ein Besuch von (neu)gierigen Nachbarn bekanntlich unwahrscheinlich ist, könnten viele Leute dafür plädieren, nichts zu riskieren.könnten. Die sehen das vielleicht ähnlich, wie bei der Asteroiden/Kometenabwehr, obwohl es (zumindest in der Vergangenheit) nochmal sehr viel unwahrscheinlicher war.


... Um solch ein Leuchtfeuer zu bauen, ...ein altes Leiden vieler SF-Autoren. Die eigene, doch so geniale Idee, blendet so stark, dass man jeden Schwachsinn in Kauf nimmt, nur um an der Idee festhalten zu können. Es ist wie mit dem Zauberer, der seltsamerweise immer dann vergisst zu zaubern, wenn er in ausweglose Lagen kommen soll, die eigentlich nur für Muggel ausweglos aussähen. ;)

Herzliche Grüße

MAC

Bynaus
15.11.2007, 11:52
Obwohl ein Besuch von (neu)gierigen Nachbarn bekanntlich unwahrscheinlich ist, könnten viele Leute dafür plädieren, nichts zu riskieren.

Was risikiert man denn?

mac
15.11.2007, 12:03
Was risikiert man denn?Sprengung für die neue Autobahn. :p

albert
15.11.2007, 13:32
Womit wir wieder bei einem alten SF-Schmöcker sind: 42

Aber Danke mal an dieser Stelle mac für seine tiefsinnigen Posts. Eigentlich brauche ich nach seinen Comments keine Aliens-Botschaften mehr.

Doch echt: Mit dieser art von Denken können wir mit der Zeit unsere Fragen und Rätsel Stück für Stück selber beantworten.
Oder abstrakt gesagt: Eigentlich brauchen wir gar keine Aliens.
Ob es sie gibt, na ja, diese Frage ist noch offen.

Also: Unser Hirn hat alle Fähigkeiten, das Universum zu verstehen. Heute noch nicht aber Morgen?

:)

Bynaus
15.11.2007, 14:18
Ob es sie giebt, na ja, diese Frage ist noch offen.

Dass es sie gibt, halte ich für unbestritten: wir existieren, also ist die Chance, dass sich intelligentes Leben und Zivilisation entwickelt, grösser als Null. Wenn das Universum unendlich gross ist, ist jede Chance grösser Null unendlichfach verwirklicht.

Solitaire
15.11.2007, 14:38
Was wir riskieren?
Nun, sollte es (hypothetisch) die Möglichkeit geben, dass eine fremde Rasse überlichtschnell reisen kann, werden diese uns naheliegenderweise besuchen.
Nun könnte man annehmen, dass eine solche Rasse eine Art Sternenreich oder gar Imperium hat, in das sie uns eingliedern oder unterwerfen wollen.

Aber das ist absolut aus der Luft gegriffen und ein Hirngespinst.
Wenn es aber von den richtigen Leuten den genügend empfänglichen Leuten eingeflüstert wird, ist alles möglich.

Ich denke da immer an die alte Frau in meiner Bekanntschaft, die seinerzeit kurz nach Tschernobyl alles Grüne abgekocht hat (Trauben, Salat, Schnittlauch) um sich "vor dem Atom" zu schützen.

Eine andere Bekannte hat sich mal ereifert, als ich ihr erzählte, dass ich bei der Arbeit einen Computer benutze.
Sie fand das eine Katastrophe, dass sich immer mehr Leute von einer Maschine sagen lassen, was sie zu arbeiten haben. Computer seien eine Freiheitsberaubung und es sei eine Schande, dass immer mehr junge Leute an Computern sitzen, ohne dass die Regierung was dagegen unternimmt.
:D...oder besser :eek:

Es gibt nunmal Massen von Leuten, die nicht einen Hauch davon haben, wovon die Rede ist. Gegen Hetzreden und die Einfalt der Massen hat man keine Chance.

Solitaire

mac
15.11.2007, 15:23
Hallo Solitaire,

wir haben uns (nicht nur) hier: http://www.astronews.com/forum/showthread.php?t=550 schon mal ziemlich ausführlich über die verschiedenen Aspekte unterhalten.

Herzliche Grüße

MAC

albert
15.11.2007, 19:05
Dass es sie gibt, halte ich für unbestritten: wir existieren, also ist die Chance, dass sich intelligentes Leben und Zivilisation entwickelt, grösser als Null. Wenn das Universum unendlich gross ist, ist jede Chance grösser Null unendlichfach verwirklicht.

Hi Bynaus

das ist zwar logisch, aber nur wenn das Wörtchen WENN, bezogen auf das Universum, stimmt.

Irgendwie sagt mir mein "Gefühl", dass es nichts Unendliches gibt.

Auf der Erde wird geboren und gestorben; und irgendwann ist FINIS. Genauso im Universum.
Der Begriff "Unendlich" scheint mir eine menschliche Erfindung zu sein.

Und wenn das so ist, muss es nicht unbedingt ausserirdische Zivilisationen geben.

Ist das jetzt nicht auch logisch?

:cool:

Bynaus
15.11.2007, 22:31
Ist das jetzt nicht auch logisch?

Sicher - wie du schon sagtest, welche der beiden Fälle zutrifft, hängt allein vom Wörtchen "wenn" wie in "wenn das Universum wirklich unendlich ist..." ab.

MichaMedia
16.11.2007, 04:35
Hmm, also es wird ja immer so schön gesagt, bei sovielen Sternen, so vielen Galaxien, etc. muß es ja woanders Intelligenz geben, klar bei 2 Sterne im Andromeda.

Also selbst wenn "gleichzeitig" es ETI wo gibt, haben wir gleich NULL davon, wenn es in der Vergangenheit ETI´s wo gab, dessen Signale oder ähnlichen uns ereichen, haben wir gleich NULL davon, wenn es irgendwann mal wo ETI´s geben wird, haben wir gleich NULL davon.
Im Prinzip erzielen wir keinen Gewinn, ausser der Erkenntniss, das sich woanders intelligentes Leben entwickelt hat/kann/wird.
Tatsächlich werden wir vergebens nach dem Auffinden von ETI suchen, da..
- Viele viele Sterne, aber wie viele sind brauchbar, recht wenig
- Normalität der Planetenbildung, der Zufall eines möglichen Kandidats ist gering
- Evolutionsdauer, Haltbarkeit, Fortschritt
- Äusserliche Einwirkung (Bomben aus dem All), innerliche Einwirkung (Bomben vom Boden)
- Biologische Richtung der Evolution (wie viele Anläufe bis zum komplexen Leben mit Bewustsein und Intelligenz)

Es gibt so viele Faktoren, die man einbeziehen muß, das man dann tatsächlich auf NULL läuft und nur noch der letzte Faktor "Glück", wie bei uns eben, die große Rolle spielt, und genau so sollte man es sehen, hatten andere ebenfalls das Glück, sind die wohl an Orten so weit, in Ihrer Entwicklung zu weit vorraus oder hinter uns, so weit Entfernt, das es absolut Uninteressant ist.

Wer immer noch, der Meinung ist, ey man ey, bei so vielen Sternen muß es Spock geben, der glaubt auch an den Besuchen, den bei so vielen Besuchen, war doch sicher mal einer Echt oder? Also von der Warscheinlichkeit, die Indizien u.s.w.
Humbuck, einfach nur Humbuck. Ich freunde mich auch ungern damit an, aber es ist so höchst Warscheinlich, das es vieleicht nicht mal zwei oder drei weitere Planeten gibt, die ETI hervorbringen in unserer Galaxie.
Und interstelare Raumfahrt durch den Hyperraum, überlassen wir den SiFi-Authoren.

gruß Micha

Robitobi
16.11.2007, 15:42
Ich bin immer wieder entsetzt , wie mangelhaft bei den Menschen das Vorstellungsvermögen entwickelt ist.

Ich habe mal gelesen, das sich die Gesamtzahl aller im Universum befindlichen
Galaxien ungefähr ähnlich hoch verhält ,wie Anzahl der Sandkörner an einem irdischen Stand - und zwar an ALLEN Stränden der Erde zusammengezählt!!!!!


SO- das stelle man sich erst einmal bildlich vor.

Hat man das geschafft so multipliziere man diese Bild nochmals mit ungefähr 100 Milliarden Sonnen - soviel enthält z.B unsere Milchstraße.

Und jetzt hat man ungefähr die etwaige Anzahl aller sich im Universum befindlichen Sonnen vor Augen.

Immer noch nicht erschöpft? Nein? na dann...... diese nun schon exorbitante
Zahl müssen wir dann noch mit der durchschnittlich eine die Sonne umkreisenden Planetenanzahl malnehmen und schon haben wir eine ungefähre Ahnung über die Anzahl von etwaigen potentiellen Lebensräumen im All.

Und falls es pro Galaxie selbst "nur" 3 intelligente Planeten wie die unsrige Erde gäbe ,so wären es dennoch Universumsweit aberbilliarden von intelligenten Völkern die um Kontakt suchen und die sich finden lassen wollen........

Also - das draußen pulsiert das Leben -laßt uns weiter dannach suchen.....

MichaMedia
16.11.2007, 16:34
Und falls es pro Galaxie selbst "nur" 3 intelligente Planeten wie die unsrige Erde gäbe ,so wären es dennoch Universumsweit aberbilliarden von intelligenten Völkern die um Kontakt suchen und die sich finden lassen wollen........

Also - das draußen pulsiert das Leben -laßt uns weiter dannach suchen.....

.... In dem wir mit der langen Eisenstange wackeln?

Selbst wenn das nächste ETI nur 10.000 Lichtjahre weg ist und Zeitgleich mit uns seine Technik entwickelt, bis wir das mitbekommen könnten, kommunizieren wir schon wieder mit Rauchzeichen.
Und wenn das erste Signal von ETIs aus Andromeda kommt, essen wir nicht nur Wölfe, sondern nutzen das Fell als Kleidung.

Der wichtigste Parameter, beim finden von ETI´s, bzw. mit ihnen in Kontakt zu treten, ist die 4. Dimension.

gruß Micha

Bynaus
16.11.2007, 16:35
Ich bin immer wieder entsetzt , wie mangelhaft bei den Menschen das Vorstellungsvermögen entwickelt ist.

Ich habe mal gelesen, das sich die Gesamtzahl aller im Universum befindlichen
Galaxien ungefähr ähnlich hoch verhält ,wie Anzahl der Sandkörner an einem irdischen Stand - und zwar an ALLEN Stränden der Erde zusammengezählt!!!!!

Und ich bin immer wieder mal entsetzt, wie schnell die Menschen bereit sind, rationales Denken gegen ein bisschen Vorstellungsvermögen einzutauschen.

Sagen wir, ein Sandkörnchen hat einen Durchmesser von 1 mm. Damit hat es ein Volumen von etwa 4 mm^3, und bei einer Dichte von 2.6 g/cm^3 = 0.026 g/mm^3 eine Masse von etwa 0.1 g. Im sichtbaren Universum gibt es etwa 100 Milliarden Galaxien, also 100 Millliarden Sandkörner -> 10 Milliarden Gramm = 10 Millionen Kilogramm = 10'000 Tonnen Sand. Gibt es wirklich nur 10000 Tonnen Sand an allen Stränden der Welt? (wer das über die Dichte wieder in eine Ausdehnung rückrechnen will - bitte!)


Also - das draußen pulsiert das Leben

Das ist eben eine völlig unsinnige Aussage, weil eben nicht nur die Anzahl Sterne und Planeten da draussen überwältigend ist, sondern auch die Distanz zwischen ihnen - und Distanz ist nun Mal entscheidend, denn es geht um Signalübermittlung! Je nach dem, wie diese beiden gewaltigen Zahlen gegeneinander abgewägt werden, kommt man eben zu einem ganz anderen Ergebnis. Es macht eben einen Unterschied, ob die nächste Zivilisation im Schnitt 1000 Lichtjahre oder vielmehr 10 Millionen Lichtjahre entfernt ist. Dazu kommt noch, dass Zivilisationen vermutlich sehr kurzlebig sind.

Das soll jetzt nicht gegen SETI gehen - aber es soll zeigen, dass das Suchen sehr wohl völlig sinnlos sein könnte, obwohl da draussen Abermilliarden von Zivilisationen sind - weil sie nämlich trotzdem so weit entfernt sind, dass wir nie mit ihnen kommunzieren können.

Nathan5111
16.11.2007, 20:11
Also - das draußen pulsiert das Leben ...

Na und?
Und wenn in den letzten 150 Millionen Jahren auf dem Mars radio- und fernsehtechnisch der Bär gesteppt hätte, unser pralles Dino-Leben hätte keine 'Ohren' gehabt, an der GEZ vorbei mitzuhören.

Ein weiteres Problem hat der Herr Fermi mit seinem Paradoxon 'festgelegt'. Such mal danach.

Mit unhörbarem Gruß
Nathan (auf 100 GHz)

galileo2609
18.11.2007, 04:38
Jedenfalls werden wir, ohne zu lauschen, nie etwas hören. Und wenn wir nicht senden, werden andere uns nicht hören, selbst wenn sie lauschen.

Grüsse galileo2609

Robitobi
19.11.2007, 14:46
"Der wichtigste Parameter, beim finden von ETI´s, bzw. mit ihnen in Kontakt zu treten, ist die 4. Dimension."


Ich galube nicht das die Dimension "Zeit" uns beim Kontakt mit Außerirdischen
behilflich sein wird.

Ich denke, nur derjenige ,der den Sinn und das Wesen einer etwaigen
5. Dimension beherrscht ,ist in der Lage überlichtschnell zu reisen und zu kommunizieren........

MichaMedia
19.11.2007, 15:02
Ich galube nicht das die Dimension "Zeit" uns beim Kontakt mit Außerirdischen
behilflich sein wird.

Ich sagte ja auch nicht das die Zeit hilfreich ist, ich meinte ehr das sie uns drann hindert, wie man eigentlich meinem Post entnehmen kann, wegen hohen Zeitdiferenzen.

Und genau das ist das Problem, beim lauschen und rufen.

gruß Micha

mac
19.11.2007, 15:12
Hallo Micha,

RobiTobi's Beitrag spricht auf so vielen Ebenen für sich selbst, ja sogar für das Thema, und auch noch das eigentliche Problem, daß ich gerade aufgegeben hab', ihn zu kommentieren. :rolleyes: :D

Herzliche Grüße

MAC

albert
19.11.2007, 16:07
Jedenfalls werden wir, ohne zu lauschen, nie etwas hören. Und wenn wir nicht senden, werden andere uns nicht hören, selbst wenn sie lauschen.

Hi Galileo:

Wunderbar ausgedrückt: So ist es.

Aber auch wenn: Eben die Zeit ist der unüberbrückbare Hacken, wie hier ja ausführlich beschrieben wird.
Na ja, ab der 5. Dimension wird es vielleicht interessant und vielleicht sind einige UFO-Sichtungen über die 5. oder noch höhere Dimension zu erklären...:eek:

In meinem Kopf geistert immer noch die Möglichkeit, ohne Zeitverlust zu kommunizieren: Mit Gedanken. Immerhin können wir uns ja problemlos vorstellen auf dem Mars zu sein, ohne Zeitverlust :rolleyes:

Hm, da bleibe ich mal dran: Gedankenverbindung !

:)

Orbit
19.11.2007, 17:02
albert

Immerhin können wir uns ja problemlos vorstellen auf dem Mars zu sein, ohne Zeitverlust
Bist Du ganz sicher, dass Du dann in Deiner Vorstellung auf der aktuellsten Version des Mars sitzt? :-)))

Bleib dran, vielleicht findet Du's heraus.
Orbit

MichaMedia
20.11.2007, 00:21
Na ja, ab der 5. Dimension wird es vielleicht interessant und vielleicht sind einige UFO-Sichtungen über die 5. oder noch höhere Dimension zu erklären...:eek:

Welche Sichtungen sind den eindeutig extraterrestischer Herkunft?
Oder welche "Beweise" gibt es, welche man nicht wiederlegen kann, das wir besuch von Ausserhalb hatten?
Welche Vermutungen stützen überhaupt eine Annahme, etc...?

Eine schöne Geschichte höhrte ich von meiner Frau und ihrem Vater damals, vor ca. 17 Jahren schwebte ein großes UFO vor ihrem Fenster im Dachgeschoss, sie haben es mir gut beschrieben, bis Februrar diesen Jahres wußte ich nicht was ich davon halten sollte.
Im Ferurar 2007 sponserten wir ein Berechnungsprogramm für einen Modellflug Club (nicht von mir geschrieben), wir wurden eingeladen und da sahen wir einige Gemeinschaftsprojekte im Eigenbau, u.a. ein Fluggerät welches eines der größten ist und ca. 17 Jahre alt, das UFO was meine Frau sah.
Damals war eine Veranstaltung und ein Fest in der Stadt, so das sie dieses Modell ausnahmsweise gegen Mitternacht in der Stadt fliegen lassen durften, sattt auf dem Modellflugplatz/Feld.
Stand sogar in der städtischen Zeitung, davor und danach (habe im Stadtarchiv geschaut), aber wer die Zeitung nur anders nutzt als sie zu lesen, naja ^^

So ist das eben mit vielen, wenn nicht gar allen Sichtungen, es ist was irdisches.

gruß Micha

Robitobi
20.11.2007, 14:58
70 Trilliarden Himmelskörper erfassbar
Es gibt mehr Sterne im All als Sand am Meer


Ein Astronom hat herausgefunden, dass es mehr Sterne im All gibt als
Sydney (rpo). "Weißt Du wieviel Sternlein stehen"... - der Frage haben sich auch Forscher gewidmet. Ein australischer Astronom hat herausgefunden, dass es mehr Sterne im All gibt als Sand am Meer, nämlich 70 Trilliarden.

Allein die erfassbare Sternenzahl betrage 70 Tausend Millionen Millionen Millionen, berichtete der australische Astronom Simon Driver am Mittwoch auf der Konferenz der Internationalen Astronomischen Union (IAU) in Sydney. Das sind 70 Trilliarden oder ausgeschrieben eine 7 mit 22 Nullen.

Diese Zahl umfasst laut Driver jedoch nur diejenigen Sterne, die derzeit mit modernsten Teleskopen generell zu erspähen sind. Die wirkliche Zahl der Sterne im Kosmos könne noch sehr viel größer sein. "Manche glauben, sie ist unendlich", sagte Driver.

Ein Teil der Sterne habe wahrscheinlich belebte Planeten, meint der Forscher. "Aber sie sind sehr, sehr weit weg. Die Frage ist nicht, ob anderes Leben existiert, sondern ob wir jemals in der Lage sein werden, mit diesem in Kontakt zu treten angesichts der großen Distanz."

Der Astronom von der Australian National University und Kollegen hatten mit sehr guten Teleskopen die Leuchtkraft der Galaxien in einem Himmlesausschnitt gemessen und daraus die gesamte Sternenzahl berechnet.

Von den dunkelsten Punkten der Erde aus kann ein Mensch ohne Hilfsmittel nach IAU-Angaben etwa 5000 Sterne am Himmel erkennen, in beleuchteten Straßen seien es nur 100.

Orbit
20.11.2007, 15:29
Robitobi

Deine ausschweifende Beschreibung von 7E22 ist beeindruckend.
Hoffentlich stellst Du Dir aber bei

Die wirkliche Zahl der Sterne im Kosmos könne noch sehr viel größer sein. "Manche glauben, sie ist unendlich", sagte Driver.
nichts Falsches vor.

Orbit

Bynaus
20.11.2007, 20:11
Ein Teil der Sterne habe wahrscheinlich belebte Planeten, meint der Forscher. "Aber sie sind sehr, sehr weit weg. Die Frage ist nicht, ob anderes Leben existiert, sondern ob wir jemals in der Lage sein werden, mit diesem in Kontakt zu treten angesichts der großen Distanz."


Das sollte sich mal jeder hinter die Ohren schreiben...

jonas
20.11.2007, 20:23
Wenn E.T. nicht in unserer Galaxie lebt, dann stellt sich zusätzlich die Frage, ob wir als Spezies noch die Antwort abwarten können. Oder anders ausgedrückt: treffen wir mit unserem Kommunikationssignal bei E.T. zum richtigen Zeitpunkt ein, zu dem er uns sowohl hören als auch antworten kann.

albert
20.11.2007, 20:25
Hi Micha


Welche Sichtungen sind den eindeutig extraterrestischer Herkunft?


Keine Ahnung. Es wird von 5% wirklich ungelöster Fälle "gemunkelt".

Nun, 5% wären untersuchungswert, aber: "Nichts genaues weiss man nicht..." :eek:

Ich wollte ja nur bescheiden andeuten, es könnte ja sein, wenn..., und so....

Hooolllderiiooo..

(Oh, das reimt sich ja)

:D

MichaMedia
20.11.2007, 20:55
Hallo Albert,

in diesem http://www.astronews.com/forum/showthread.php?goto=newpost&t=1943 Thread,
gibt es einen Link zu Youtube mit einer Aufzeichnung zu einer Pressekonverenz.

Ebeneso habe ich was dazu geschrieben und was ich bisher alles so sah und mit Bekamm vom UFO-Wahn, regt nur zum Kopfschütteln an.

Was der Astronom da sagt, ist noch immer unsere alte Vorstellung auf Grund der hohen Anzahl an Sternen, erst seit einigen Jahren wissen wir mehr über andere Sonnensysteme. Die größte Anzahl an Sternen sind nähmlich nicht zu gebrauchen, welche Planeten besitzen müßen auch noch unterschieden werden, anhand der Lebensdauer und Art des Sterns, viele bleiben dann nicht mehr über und dann ist es wichtig das ein entsprechender Planet am richtigen Ort besteht, auch das ist sehr rar.
Da bleibt nicht mehr viel übrig und dann so weit verstreut das es in keiner Relation oder gar Wichtigkeit steht.

Sagen wir mal das es in unserer Galaxie 10 Planeten mit Intelligenz gibt und zwei davon können intergalaktische Raumfahrt betreiben, sie modulieren die Gravitation zur Komunnikation und verzichten auf die Radiotechnologie, dann können wir Quasseln wie wir wollen, die höhren uns nicht und ob sie uns finden kann dann dem Zufall überlassen sein.
Vieleicht sollten wir ja auch in ganz anderer Art horchen ;)

Wie dem auch sei, ich will keinen seine Phantasie nehmen, aber wer so festhalten will mit so vielen Sandkörnern, der kann sich jetzt schon mal auf die Suche nach dem Sandkorn machen, welcher unten etwas heller ist, einen kleinen Kratzer hat und letztes Jahr von einem Krebs getreten wurde, wodurch er an einem Stein prallte.

gruß Micha

Mathias
26.05.2008, 10:46
Ich habe in einer Dokusendung gehört, das die Radiowellen, je weiter sie von uns weg sind, immer mehr in ein Rauschen übergehen.

Kann das stimmen ?

Feuer_und_Flamme
07.06.2008, 13:53
Um bei dem ursprünglichen Thema zu bleiben.

Gelten die 10 LJ auch für das Allen Telescope Array?

Oder wo liegt bei dem die Grenze für das Erkennen von Strahlungsmüll?

Bis in welche Entfernung würde das die Erde erkenen?

MfG Feuer_und_Flamme

dante_davinci
07.06.2008, 18:04
Es ist doch so das man rein theoretisch die Olympiade von 1936 heute in 72 Lichtjahren Entfernung anschauen kann ... ODER :confused:

Mathias
07.06.2008, 23:59
Ja das ist so.

fspapst
04.11.2008, 16:23
Ich habe in einer Dokusendung gehört, das die Radiowellen, je weiter sie von uns weg sind, immer mehr in ein Rauschen übergehen.Kann das stimmen ?
Ja. Durch die Wirkungen von Gravitation, Wechselwirkung mit anderen Strahlungen und Gas- und Staubteilchen wird ein scharfes Signal in der Wellenlänge verbreitert und somit der Informationsgehalt pro Sekunde herabgesetzt. Zusätzlich wird ein Rausdchen aus natürlichen Peaks dazu kommen, das pro Jahr mehr und mehr wird. durch Laufzeitunterschiede im Signalweg werden Vrequenzen verwässert und Amplituden verrauscht.

Bei LW/MW/KW wird Amplitudenmuduliert. Da die Störungen solche Amplituden stark beeinflusst, wird das Signal stark verunreinigt, bis es nicht mehr erkennbar ist.
Bei UKW/VHF/UHF werden Frequenzmodulierte Signale gesendet. Die sind für Störungen nicht so anfällig, jedoch haben die eine große Informationsdichte, die auf so große entfernungen durch den Interstellaren Raum auch verloren gehen können. Wegen Laufzeitunterschieden verschwindet daher das Signal recht schnell.

Einfaches Radio sollte aber trotzdem in 1000LJ Entfernung zu höhen sein, wenn auch nur noch die Tiefen Töne und mit viel Rauschen und Knacken.

Gruß
FS

laesterer
08.01.2009, 13:20
Um bei dem ursprünglichen Thema zu bleiben.


Bis in welche Entfernung würde das die Erde erkenen?

MfG Feuer_und_Flamme

Seit wir unsere Fernsehprogramme über Sateliten übertragen werden gar nicht mehr!!Mit SETI können wir auch nur Zivilisationen aufspüren die noch nicht über diese Technik zur Funkübertragung verfügen,bei uns hat es rund 50Jahre gedauert von der ersten weltweiten Übertragung 1936 bis der letzte Sender auf Satelit umgestiegen ist und die Erde quasi verstummt ist!

fspapst
08.01.2009, 13:58
Seit wir unsere Fernsehprogramme über Sateliten übertragen werden gar nicht mehr!!Mit SETI können wir auch nur Zivilisationen aufspüren die noch nicht über diese Technik zur Funkübertragung verfügen,bei uns hat es rund 50Jahre gedauert von der ersten weltweiten Übertragung 1936 bis der letzte Sender auf Satelit umgestiegen ist und die Erde quasi verstummt ist!

Ich gehe davon aus, dass eine ETI für maximal 100 Jahre rundum senden wird.
Wenn wir gerade hinhören ist die ETI entweder noch in der vorindustriellen Zeit, oder schon in der Satellitenzeit angekommen.
Das ist der Grund, warum SETI auf Radiobasis vermutlich nicht funktionieren wird, es sei denn, die ETIs senden aktive um andere ETIs zu finden.
Das wird von uns zZ. nicht getan. Die Menschheit hat, soweit ich das weiß, nur einmal ein Radiosignale gesendet (Arecibo-Nachricht) und hört meistens nur raus.
Mit dieser Einstellung ist SETI über Radio so gut wie unmöglich.

Wenn nicht eine neue Methode der Kommunikation gefunden wird (Quantenradio oder so was) das dann wieder über große Entfernungen detektiert werden kann, bleiben also ETIs die nicht senden für jederET unhörbar (außer in besagten 100Jahren).
Gibt es eine solche Technik, müssen wir diese erst finden, um die ETIs zu hören! :D

Gruß
FS

lierob
08.01.2009, 23:20
es gibt doch noch jede menge radaranlagen die sicher auch noch in zukunft verwendet werden - allerdings senden die nicht so tolle informationen

FrankSpecht
09.01.2009, 03:23
Moin, fspapst,

Ich gehe davon aus, dass eine ETI für maximal 100 Jahre rundum senden wird.
Wenn wir gerade hinhören ist die ETI entweder noch in der vorindustriellen Zeit, oder schon in der Satellitenzeit angekommen.
Wenn jemand 100 Jahre lang sendet, heißt das doch nicht, dass er nur genau diese 100 Jahre des Sendens empfangen wird. Er wird erst weit danach empfangen - je nachdem, wo unsere nächsten empfangsbereiten Nachbarn in der Milchstraße weilen. Elektromagnetische Wellen brauchen halt 'ne gewisse Zeit zum Empfänger.
Weil wir bisher nichts empfangen haben außer Stille, heißt das aber nicht, dass wir deren vorindustrielle Zeit hören.
Du kannst nur sagen:
1.) Wir haben deren Signal verpasst.
2.) Wir haben deren Signal nicht verstanden.
3.) Sie senden kein Signal.
4.) Es gibt kein Signal.

Du kannst keineswegs auf industrielle Entwicklung schließen - das wäre antroposophisch!

Und wenn du davon ausgehst, dass eine Intelligenz max. 100 Jahre sendet, was passiert dann mit uns Menschen im Jahr 2036?

fspapst
09.01.2009, 10:47
Hallo FrankSpecht,

Wenn jemand 100 Jahre lang sendet, heißt das doch nicht, dass er nur genau diese 100 Jahre des Sendens empfangen wird. ....
1.) Wir haben deren Signal verpasst.
2.) Wir haben deren Signal nicht verstanden.
3.) Sie senden kein Signal.
4.) Es gibt kein Signal.

Das habe ich ausgedrückt, aber nicht aus der Sicht der Menschheit sondern als allgemeine Kommunikation zwischen TI.


Du kannst keineswegs auf industrielle Entwicklung schließen - das wäre antroposophisch!
Das heißt anthropisch. Anthroposophie ist eine Wissenschaft, so wie Physik oder Biologie.
Ja ich gehe von der Menschheit aus, dass eine TI nur für eine bestimmte Zeit detektierbare Radiosignale ins All sendet.
Werden keine Satelliten erfunden (weil die Schwerkraft zu hoch ist zB.) werden sich Kabel gegen Rundumsender durchsetzen, weil damit größere Datenmengen transportiert werden können.

Außerdem sprach ich von ETI, nicht von ET ohne Funk! :p


Und wenn du davon ausgehst, dass eine Intelligenz max. 100 Jahre sendet, was passiert dann mit uns Menschen im Jahr 2036?
Wir senden heute schon digitale Signale per Richtstrahl von den Satelliten zur Erde. Starke Radio oder Starke Analog-TV-Sender gibt es schon einige Jahre nicht mehr.
Die Signale von Satellit zu Satellit und von der Erde zum Satelliten werden in zunehmenden Maße per Laser/Maser getätigt, auf jeden Fall bereits per Richtfunk.
Die digitalen Daten, die noch in den Weltraum gestreut werden, sind aufgrund der hohen Datendichte schon nach wenigen Lichtjahren nicht mehr zu entschlüsseln bzw. von einem natürlichen Phänomen zu unterscheiden.

Jede TI wird also vermutlich nur ca. 100Jahre detektierbare Radiosignale aussenden.
Wenn die Signale stark genug sind, kann man die bis in 100.000La Entfernung detektieren. Also gibt es für jede TI eine Kugelschale von 100LJ dicke und dem Radius, wie alt die TI ist.
Ein Volumen von 100.000 La Radius, durch mengt mit mehreren*) Kugelschalen a ca. 100La dicke; da muss man schon einen Jackpot knacken, um gerade mal ein Radiosignale empfangen zu können. Oder es muss sehr viele TI innerhalb eines (diesen) Raumvolumens geben.
*) Beispielhaft 10 Zivilisationen

Und man benötigt eine große Intelligenz und gute Werkzeuge, um das empfangene Signal auch noch zweifelsfrei als technisch zu erkennen.

Gruß
FS

FrankSpecht
11.01.2009, 05:22
Das heißt anthropisch.
Du hast ja Recht, aber dass schreibt ausgerechnet einer, der

... noch ferrifiziert werden muss.
[Fettdruck durch mich]
;)

Nathan5111
11.01.2009, 06:01
... und dann nur noch vor sich hin rostet ...

fspapst
12.01.2009, 11:03
:)

Du hast ja Recht, aber dass schreibt ausgerechnet einer, der
[Fettdruck durch mich]
Aber meines hat wenigstens keine anderweitig erkennbare Bedeutung. :rolleyes:

Gruß
FS

fspapst
13.01.2009, 17:00
noch etwas...

Du kannst nur sagen: ... 2.) Wir haben deren Signal nicht verstanden.
Wir haben das/die Signal/e nicht als künstlich erkannt sollte das besser heißen.

Hätten wir ein Signal, das eine ET gesendet hat, würden wir vermutlich lange brauchen, um das Signal zu entschlüsseln, falls das dann noch möglich wäre. (Signalverlust)
Ausnahme: das Signal wäre speziell für TI im All gesendet worden.

Gruß
FS

Solitaire
24.03.2009, 23:42
Hallo,
ich klinke mich mal wieder ein.
Irgendwie scheinen Funksignale nicht unbedingt für die Kommunikation über diese zeitlichen und räumlichen Distanzen geeignet zu sein.
Ich mache mal einen neuen Thread "Denkmal" auf...

Gruß, Solitaire