PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Anty Gravitation



Vertico
03.02.2005, 03:39
Gibt es was neues zu der Vermutung, das man mit Supraleitern die Gravitation abschirmen kann?

Bynaus
03.02.2005, 07:04
Das konnte, soweit ich weiss, nie reproduziert werden.

Die Sache mit der "Abschirmung" der Gravitation wäre ohnehin sehr seltsam:

1. Wenn der Supraleiter die Gravitation abschirmen würde, dann würde man nicht erwarten, dass es darüber eine "Säule" gibt, in der eine verminderte Gravitation herrscht. Denn die Masse "seitlich" des Supraleiters würde sich ja auch noch bemerkbar machen - rechnet man das aus, zeigt sich, dass ein Abschirmungseffekt wenn schon dann nur in den ersten paar Millimetern über der Supraleiterspule überhaupt messbar wäre.

2. Der Supraleiter bzw. die ganze Apparatur muss, wenn sie wirklich die Gravitation vermindern könnte, Energie fressen wie verrückt. Denn durch das Aufstellen eines aufrechten Rades, das zu Hälfte über der Spule steht und das dadurch frei zu rotieren beginnt, könnte man ansonsten ein Perpetuum Mobile bauen.

Guido_Waldenmeier
03.02.2005, 13:53
http://www.science-explorer.de/reports/antigravitation.htm

Roland
03.02.2005, 22:18
Hallo miteinander

Die Frage lässt sich auch anders angehen, erlaubt es mir bitte :-)

Ich weiss nicht, wie Ihr im allgemeinen zu PM steht, bei mir ist es halt Lektüre aus meiner Jugendzeit geblieben, d.h. seit der ersten Ausgabe.

Vor einiger Zeit war ein mal aufschlussreicher Artikel zum Thema Gravitation, an den ich mich gut erinnere, auch wenn ich die Hefte schon lange nicht mehr "archiviere".

Im wesentlichen geht es in dem Artikel um eine Alternative zur Theorie von Newton himself zur Gravitation, die aber den umumstösslichen Vorteil hat, einige in der Wissenschaft gerne "unerwähnte" Probleme mit Herrn Newton's Gleichungen tatsächlich erklären zu können.

Auf Deutsch als "Druck-Gravitation" übersetzt hat, bereits Newton's Zeitgenosse und intimer Freund, der Genfer Physiker und Mathematiker Nicolas Fatio de Duillie die Grundgedanken der »Pushing Gravity« formuliert .
Georges Louis Le Sage, ebenfalls in Genf tätig, stellte sie, mathematisch ausgearbeitet, 1756 einer eher unwilligen Öffentlichkeit vor. Danach blieb sie von der *etablierten Wissenschaft* unbeachtet.

»Pushing Gravity« ist auch der Titel eines vor drei Jahren in Kanada erschienenen Buches, in dem diese Ideen mathematisch und konzeptionell auf den neuesten Stand gebracht wurden.

Mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen der letzten vierhundert Jahen wissen wir mehr, und die Folgen dieser Theorie lassen sich besser abschätzen, vielleicht endlich wissenschaftlich schlüssig beweisen und nutzen - z.Bsp. um "Anti-Gravitation" in der Raumfahrt vielfältig einsetzen zu können oder oder ...

Aufzeigen möchte ich gerne die interessanten Auswirkungen dieser wie ja ja bereits erwähnt "Parallel" Theorie - von einem Freund Newton's und erhärtet mit mathematischen Berechnungen ein Jahrhundert später - anhand von einigen verblüffenden Beispielen und weitergehenen Gedankengängen, entnommen aus:
Das Geheimnis der Gravitation
Autor: Peter Ripota
[snip]
In der Wissenschaft ist es üblich, theoretische Annahmen durch Experimente oder genaue Beobachtungen zu erhärten. Diese Experimente führte der italienische Physiker Quirino Majorana (1871 – 1957) in den 1920er Jahren durch. Druckgravitation entsteht durch die teilweise Abschirmung von (bisher unbekannten) Teilchen. Also müss-te eine Masse, die vollständig von anderen Massen umgeben ist, an Gewicht verlieren. Genau das überprüfte Majorana: Er umgab im Verlauf seiner zehnjährigen Forschungen eine Testmasse erst mit einem Mantel von 100 kg Quecksilber, dann mit 10000 kg Blei. Ergebnis: Innerhalb der Messgenauigkeit bemerkte er tatsächlich eine Gewichtsabnahme. Die Drucktheorie der Gravitation schien experimentell bestätigt.
Wiederum waren es berühmte Gelehrte (die Astronomen Henry Norris Russel und Arthur Eddington), die seine Ergebnisse ablehnten, aber nur aus theoretischen Gründen. An der Gründlichkeit und Sorgfalt seiner Experimente zweifelte niemand – und niemand wiederholte sie. Wozu auch: Gerade in den Zwanzigerjahren war Einsteins These vom gekrümmten Raum als letzte Ursache der Schwerkraft sehr populär. Was sollten dann Experimente zur Stützung einer verstaubten Theorie von einem unbekannten Experimentalphysiker?

Die Frage ist schwer zu beantworten. Denn alle irdischen Messungen bezüglich Gravitation sind zu ungenau, da diese Kraft auf irdische Körper zu gering wirkt. Man kann die Daten immer auch anders deuten. Also müssen wir wieder in den Weltraum blicken – am besten auf den nächsten Himmelskörper, unseren Mond. Bereits im 19. Jahrhundert fiel den Astronomen auf, dass die Mondbahn reichlich irregulär und mit Newton allein nicht zu erklären ist. Der Astronom Simon Newcomb, der diese Abweichungen entdeckt hatte, widmete die letzten 30 Jahre seines Lebens der Mondbahn. Vergeblich. Selbst Einstein versuchte, die Irregularitäten zu erklären, aber auch er kam nicht weiter. Im Jahr 1910 machte sich der deutsche Astronom Kurt Felix Ernst Bottlinger (1888 – 1934) an die Arbeit, die Daten zu überprüfen. Sollte die Drucktheorie die irregulären Daten erklären können? Er untersuchte die Monddaten zwischen 1700 und 1910 und kam zu der Erkenntnis: Die Absorptions- oder Drucktheorie der Gravitation kann die Schwankungen perfekt erklären. Und warum weiß keiner davon?
Die Astronomen haben das Problem inzwischen selbst gelöst, auf geniale Weise. Im Jahre 1955 definierte die Internationale Astronomische Union die astronomische Zeit auf neue Art, und zwar in Bezug auf den Mond. Die Definition sieht in etwa so aus: Die Zeit wird so gemessen, dass der Mond eine regelmäßige Bahn um die Erde beschreibt. Damit sind die Unregelmäßigkeiten der Mondbahn von selbst verschwunden – per Definitionem!

Doch es gibt noch mehr Köper im Weltall, die »Gravitationsfinsternisse« erleben. Beispielsweise treten die LAGEOS-Satelliten (LAGEOS 1 ist seit 20 Jahren im Orbit) periodisch in den Erdschatten: Die Erde schirmt die Sonne ab. Untersuchungen ihrer Bahnen durch den Physiker Tom van Flanderen (einer der Autoren des zu Beginn erwähnten Buchs; siehe dazu S. 48) ergaben eine Änderung der Gravitation genau zu diesen Zeiten, was wiederum auf eine Bestätigung der Drucktheorie hinweist – oder auf Rechenfehler oder auf unbekannte bzw. nicht berücksichtigte Einflüsse.
[snip]

Was den Anhängern der Drucktheorie noch fehlt, sind Kenntnisse über Aufbau und Beschaffenheit der Gravitationsteilchen. Woher kommen sie, wie sehen sie aus, wie wirken sie? Die einfachste Annahme wäre: die hypothetischen Gravitationsteilchen sind Neutrinos, jene Teilchen (fast) ohne Masse, die überaus zahlreich das All durchschwirren und Materie fast vollständig durchdringen. Derzeit wird ihre Wirkung durch eine Reihe von im Eis versenkten Sonden in der Antarktis erforscht – aber nicht im Hinblick auf die Schwerkraft. Zweite Möglichkeit: Gravitationsteilchen sind äußerst langwellige Radiowellen.
[snip]
Aber auch hier das Problem des Nachweises.

Weil einfache Teilchen oder Strahlen einige subtilere Erscheinungen der Schwerkraft nicht so gut erklären können, dachten sich manche Autoren verknotete Wirbel als Gravitationsteilchen aus. Schon Descartes arbeitete mit solchen Vorstellungen. Mathematisch untersucht wurden Knotenwirbel dann von Helmholtz und Kelvin um 1900. Seitdem tauchen sie immer wieder in der Literatur auf: Mathematiker und Physiker sind fasziniert von ihren Eigenschaften. Mit ihnen kann man abstoßende und scheinbar anziehende Kräfte ebenso erklären wie ... [snip]Quelle: P.M. Magazin 02/2003 - Physik - Das Geheimnis der Gravitation - Autor: Peter Ripota
Online: http://www.pm-magazin.de/de/heftartikel/artikel_id330.htm (http://www.pm-magazin.de/de/heftartikel/artikel_id330.htm)

Im PM-Artikel ebenfalls erwähnt sind auch Experimente des langjährigen PM Lesers Dr. Walter Killer an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich, also meinem Wohnort. Gemäss Herrn Ripotas Artikel wurde Herr Killer durch die PM-Beiträge angeregt, seine eigenen Experimente durchzuführen, und Zitat "die bisherigen Ergebnisse sind, so Killer, vielversprechend". Mehr in seine Karten schauen wollte sich Herr Killer noch (Januar 2003) nicht ...

Als zumindest weitere Publikation von ihm habe ich direkt auf seiner Website gefunden: Beweis der Existenz eines Äthers & (http://www.walter-killer.ch/index.php?p=00001)Gravitation: Ein Absorptionsphänomen (http://www.walter-killer.ch/index.php?p=00002). Quelle: Bei"]http://www.walter-killer.ch/ (http://www.walter-killer.ch/)

Bei der ETH (Zürich) wird es komplizierter: ZU viele Suchtreffer zum Thema Gravitation, keine Rückmeldung zu einem Doktor dieses Namens (bin halt neugierig) ;) Das muss insofern noch nicht viel heissen, immerhin ist das o.e. Buch - nun ja als PDF-Dokument auf der erwähnten Website erhältlich - immerhin in der ETH-Bibliothek aufgeführt, wie ich nach einer nochmaligen Kurzrecherche festgestellt habe.

Es geht mir hier sicherlich auch nicht darum, die Arbeit eines engagierten Forschers ggf. in ein falsches Licht rücken zu wollen - ganz und gar nicht. Es zeigt nur auf, dass die ETH eine extrem grosse Forschungsstätte ist, die offensichtlich auch "unorthodoxen" Ideen "Platz" und ein Umfeld bietet.

Persönlich würde mich SEHR interessieren, ob jemand unter fundiert informierten PhysikerInnen dazu mehr weiss ??

Wie gesagt, ein vielleicht anderer Blickpunkt, aber die erwähnte "Drucktheorie" und die interessanten Beispiele wären ein genauso interessanter Ansatz wie Supraleiter - ungeachtet nun von der "Quelle" dieser Information :cool:

Beste Grüsse aus Zürich, Roland

Bynaus
04.02.2005, 00:10
DAS:


Autor: Peter Ripota

sagt eigentlich alles über den Artikel, der folgt.

Und das war jetzt auch gleich meine allgemeine Meinung zum PM. So lange dieser Autor dabei ist, kanns nicht gut kommen...

Roland
04.02.2005, 01:43
DAS:



sagt eigentlich alles über den Artikel, der folgt.

Und das war jetzt auch gleich meine allgemeine Meinung zum PM. So lange dieser Autor dabei ist, kanns nicht gut kommen...
Hallo, nochmals :-)

Habe Dein posting erst jetzt gesehen - wollte/musste den Beitrag etwas kürzen und anpassen.

Einverstanden, ich glaube sogar, dass er gerade beim "Prof. K." nicht recherchiert hat, sonst hätte ich dies erst gar nicht erwähnt.

Aber die anderen Beispiele sind schon aufschlussreich, insbesondere weil es zahlreiche Hinweise von verschiedenen Quellen gibt, dass es in Newtons Theorie von Anfang an "gewisse Ungenauigkeiten" gab.

Interessant ist eigentlich Herrn Newtons Motivation: Er war tief religiös, meine ich keineswegs abwegs und wollte mit seiner Theorie auch die "Schönheit" und "Vollkommenheit" Gottes beweisen.
Ebenso seine Suche nach dem erwähnten "Äther" als für ihn vermeintliche "Schwerkraft". Seiner "Lücken" schien er sich absolut bewusst, wie auch seines Renomées, also dass diese überhaupt gar nicht erst grosse wissenschaftliche Beachtung fänden. So jedenfalls empfinde ich verschiedene Interpretationen seiner Forschungen.

Also übrigens, nicht dass ich hier allzu viel davon verstehe, habe aber verschiedene Abhandlungen gelesen, nicht von Herrn Ripota.

Die Theorie halte ich aber dennoch für interessant, und aufschlussreich wäre wirklich, was jemand mit profunden Physikkenntnissen und einer gewissen "Aufgeschlossenheit" gegenüber neuen Theorien davon hält :confused:

Wie steht es da bei Dir oder anderen hier ???

Einstweilen eine geruhsame Nacht :)

Roland

Vertico
04.02.2005, 05:15
Ich kann mich irren, aber läuft gerade nicht ein Experiment, wo ein Satellit mit den perfectesten Kugeln der Welt diese Druck-Gravitation nachweisen soll?

Bynaus
04.02.2005, 09:44
Nein, dieser Satellit soll das "Frame Dragging", das heisst, die leichte "verzwirbelung" der Raumzeit durch die Drehung der Erde nachweisen. Dieses Frame Dragging wird von der Relativitätstheorie vorher gesagt.

Roland
08.02.2005, 06:17
Ich kann mich irren, aber läuft gerade nicht ein Experiment, wo ein Satellit mit den perfectesten Kugeln der Welt diese Druck-Gravitation nachweisen soll?Halo miteinander

Bynaus hat wohl Recht: Gestossen bin ich bislang nur auf einen etwas vagen Hinweis auf ein Experiment auf der MIR - hoffe aber, hier noch etwas "Konkreteres" beitragen zu können.

Mit besten Grüssen und an einer weiteren Diskussion, sicher nicht nur zu diesem Randthema, sehr interessiert :)

Roland

BEN2506
08.02.2005, 15:50
Die MIR gibt es doch schon lange nicht mehr, die ist doch schon vor Jahren verglüht.

So long

Guido_Waldenmeier
08.02.2005, 16:01
Richtig verglüht,
hier ein Bild
http://online.wdr.de/online/news/mir/img/mir_verglueht_g.jpg

und hier der Artikel dazu
http://online.wdr.de/online/news/mir/

M_Hammer_Kruse
08.02.2005, 21:23
Hallo Roland,

zu genau diesem PM-Artikel gab es kürzlich eine Diskussion im astroinfo-Forum.

Welchen Unsinn PM da mal wieder verzapft hat, ist von Thomas Schmidt in diesem http://www.astroinfo.org/forum/viewtopic.php?t=1866 Thread deutlich gemacht worden. Dem ist nichts weiter hinzuzufügen.

Es ist im übrigen vollkommen unter dem Niveau eines Astronomie-Forums, über irgendwelche Natur"wissenschafts"-Spekulationen aus PM zu diskutieren. Grundsätzlich gilt: Was in PM steht ist der ernsthaften Diskussion nicht wert. Wir diskutieren hier schließlich auch nicht über Piazzi Smyth, Charles Berlitz oder Immanuel Velikowski, also bitte auch nicht über Peter Ripota. Dafür gibt es andere Foren, denn mit Astronomie haben die allesamt nichts zu tun.

Gruß, mike

Roland
08.02.2005, 22:54
Hallo Roland,

zu genau diesem PM-Artikel gab es kürzlich eine Diskussion im astroinfo-Forum.

Welchen Unsinn PM da mal wieder verzapft hat, ist von Thomas Schmidt in diesem http://www.astroinfo.org/forum/viewtopic.php?t=1866 Thread deutlich gemacht worden. Dem ist nichts weiter hinzuzufügen.

Es ist im übrigen vollkommen unter dem Niveau eines Astronomie-Forums, über irgendwelche Natur"wissenschafts"-Spekulationen aus PM zu diskutieren. Grundsätzlich gilt: Was in PM steht ist der ernsthaften Diskussion nicht wert. Wir diskutieren hier schließlich auch nicht über Piazzi Smyth, Charles Berlitz oder Immanuel Velikowski, also bitte auch nicht über Peter Ripota. Dafür gibt es andere Foren, denn mit Astronomie haben die allesamt nichts zu tun.

Gruß, mikeHallo mike,

Dankeschön für den Hinweis, aber ich denke gerne einen Gedanken auch es bizzeli weiter, ungeachtet einer "Lehrmeinung", seiner "Herkunft" und falls immer möglich frei von "Vorurteilen". Dazu bin ich einfach schon zu alt und habe zu viel "Unglaubliches" wenn auch nur im Kleinen schon erleben dürfen, ich ach so unbedarfter "Laie" mit nur 35 Jahren Erfahrung in Astronomie und insbesondere Raumfahrt ... "und sie dreht sich doch" murmelnd ... ;)

Na, einen weitergehenden Vortrag über "Vorurteile" in wissenschaftlichen Kreisen, der negativen Auswirkungen auf die Forschung und freie Meinungsbildung - durchaus aufschlussreiche Schlussfolgerungen über die Zusammenhänge von "Dogmen" und dem "Verschwinden jeglicher wissenschaftlicher Forschung" nach Untergang des weströmischen Reichs und des damit hereinbrechenden "dunklen Zeitalters" bis zum Beginn der Renaissance - erspare ich Euch dann wohl lieber.

Ebenso die aus einem Jahrzehnt gewonnene einfache Erkenntnis, dass bei einem "voreiligen" Urteil, sich die Beiträge des andern vorher anzuschaun doch ratsam wäre, insbesondere im aktuellen thread :D

Ich erlaube mir deshalb lieber darauf hinzuweisen, dass es Zeiten gab, in den "Wissenschaftler" noch Abbitte leisten mussten, den Segen einer Obrigkeit einholen und eine "peinliche Befragung" durch eine "religiöse" Instanz in Kauf nehmen mussten, oder kleinlaut "und sie dreht sich doch" in ihren vermutlich Bart in Anbetracht des Scheiterhaufens murmelten. Und dies "nur" alls sie es auch nur wagten, vom "Dogma" abweichende Ansichten auch nur zu denken, geschweige denn auszusprechen. Fragen waren zudem ein Zeichen von "fehlendem Glauben", dem ersten Schritt zum "Ketzertum" ... :D

Also: Zum einen habe ich nur auf die Theorie hingewiesen, zum andern bereits "Bedenken" zum Autor selbst geäussert. Diese waren aber meine persönliche Meinung und bezogen sich auf den Aspekt, dass der genannte Autor zu wenig genau Aussagen abkläre. Entsprechende "Bedenken" sind zudem bereits geäussert worden, eine Wiederholung dieser Punkte ist ... flüssig ... ;-)

Wie gesagt, ich selbst kann nun aus eigener Erfahrung mir gerade nur dieses eine Urteil - ungenügende Recherche im Falle einer Quellenangabe, ist nachzulesen - über Herrn R. erlauben, alles andere wäre aus meiner Sicht schon unseriös.

In einem Beitrag notabene - der "Anti-Gravitation" als Thema führt, das ich gelinde gesagt doch mit sehr viel Skepsis alleine schon aufgrund des "Diskussionsthemas" an für sich betrachte.

Es widerspricht aber eigentlich meiner eigenen Einstellung, wäre unwissenschaftlich und zudem meine persönliche Meinung, die hier ohne diese Hinweise völlig belanglos gewesen wäre.

"Vorurteile" aufgrund interessanter Hinweise zu einer noch so vagen Idee - zum Thema "Anti-Gravitation" wie ich nochmals betonen möchte - gehören leider nicht zu meinem Alltags-Repertoire, ungeachtet ob ein Beitrag nun aus "PM", "nature" oder von diesen o.e. seltsamen Herren stammen, die mir zumindest nicht näher bekannt sind, aber immerhin schon von einem gehört habe. Erich von Däniken fehlt übrigens in der Aufstellung ;-)

Also, im Ernst, bitte meine Beiträge aufmerksam lesen, zudem jemandem zutrauen, der Beiträge über Planetenmissionen postet, dass er sich zumindest mit Raumstationen - gell Ihr beiden andern - auch es bizzeli auskennen könnte ;) Hinweise auf eigene Beiträge zum Beispiel zur Geschichte der MIR, der durchgeführten Experitemente - das erwähnte konnte ich aber nicht finden - und auch der Saljut-Stationen 1-7 der ex UdSSR kann ich gerne auf Anfrage - per PN bitte - angeben. Ebenso eine kritische Auseinandersetzung zur Rolle der ISS und ihrer Auswirkungen auf die bemannte Raumfahrt, selbstverständlich aber mit einem Folgebeitrag, mit ebenso klar aufgezeigten Optionen bei der nun ja vorauszusehenden Umnutzung. Inkl. Quellenangaben, Verweise auf weitergehende Beiträge etc. wie bei mir als minimaler "Standard" bei sachlichen Diskussionen üblich.

Wichtig dabei aber, sich immer eine eigene Meinung bilden und diese auszusprechen zu "wagen" ;-)

Toleranz und Wissenschaft sollten einher gehen, insbesondere Meinungen unabhänig von ihrer Quelle "widerlegt" oder "belegt" werden können, also der wissenschaftliche Beweis erbracht werden.

Eine Frage, ob denn eine Theorie bekannt sei, ist eine Frage, mehr nicht und was die Meinung von "Physikern" sei, was bei mir von der Definition bedeutet, dass jemand selbst diese Erfahrungen und dieses Ausbildungsniveau erreicht hat.

Es ist jemanden, der den Anspruch erhebt auf wissenschaftlichen Niveau zu diskutieren unwürdig eine Theorie - es geht nicht um den Autor eines Beitrags notabene - aus den o.e. Gründen zu negieren, d.h. sie/er sollte entsprechend den o.e. Prinzipien "agieren" und bei abweichenden Meinungen - sachlich - "reagieren".

Die "Antwort" ist deutlich länger ausgefallen als beabsichtigt, aber vielleicht ist es "gut", wesenliche Punkte in der Weltanschauung deutlich und insbesondere unmissverständlich klarzustellen. Belehrende müssen mit einer Belehrung rechnen und damit umgehen zu wissen ...

Auf weiterhin auch bitteschön tolerant-humorvolle Diskussionen, auch wenn die Meinungen des jeweiligen anderen nicht die eigenen sind.
Es sind Meinungen, die respektiert, sachlich belegt oder widerlegt werden müssen, gemäss wissenschaftlicher Methodik oder zumindest mit Humor.

Wenn Meinungen nicht einmal geäusserst, Fragen nicht gestellt werden "dürfen", wo ist dann der Unterschied zu einem "Inquisitions"-Tribunal ?

In diesem Sinne weder "beleidigt" geschweige denn "nachtragend" herzlich,

Roland

M_Hammer_Kruse
08.02.2005, 23:59
Hallo Roland,

Charles Berlitz ist der mit dem Bermuda-Dreieck.
Immanuel Velikowsky hat behauptet, in historischer Zeit habe es wesentliche Umwälzungen im Planetensystem gegeben, und das sei in biblischen, mesopotamischen usw. Quellen niedergeschrieben.
Piazzi Smyth ist einer der Entdecker der mystischen Eigenschaften der Cheops-Pyramide.
Du hast zu Recht Däniken ergänzt. Und es gibt zahllose weitere Beispiele.

Alles "Wissenschaftler", über deren "Forschungen" zu diskutieren reine Zeitverschwendung ist. Denn die wesentliche Maxime der Erkenntnis ist dort stets: Es paßt so schön, also ist es wahr. Und damit es besser paßt, biegen wir den Rest schon hin.

Gemeinsam ist ihnen eine sektiererische Anhängerschaft mit fließenden Übergängen. Häufig Menschen, die von Denkweisen und Arbeitsmethoden der Wissenschaft total überfordert sind, aber glauben, die Wissenschaftler seien alle Idioten.

Oft verfügen sie überdies noch über Rechtfertigungs- und Immunisierungsstrategien. Der Ruf: "Skandal! Denkverbot!" ist ein klassisches Beispiel dafür. Die Mär vom unterdrückten, verkannten Genie ist ein anderes. Auch hier gibt es noch viele andere, die sich in solchen Diskussionen stereotyp wiederholen.

Und die Einstein-Widerleger, die Newton-Verdammer und die übrigen Ich-habe-die-Weisheit-mit-Löffeln-gegessen-Genies können gemeinhin kaum Energie und Impuls unterscheiden. Daher bin ich es leid, ihnen zu erklären, warum sie irren. Sie antworten doch mit "ja, aber ...", und dann folgt ein neuer Beweis, daß sie nichts verstanden haben und nichts verstehen werden.

Deshalb bin ich dabei arrogant-unduldsam: Wenn mir einer mit was Stichhaltigem kommt, ja bitte. Dann lerne ich auch gerne was dazu. Aber heiße Luft rühre ich nicht weiter um. Und darum habe ich geschrieben, daß es dafür eigene Foren gibt.

Gruß, mike

Roland
09.02.2005, 01:09
Hallo Roland,

Charles Berlitz ist der mit dem Bermuda-Dreieck.
Immanuel Velikowsky hat behauptet, in historischer Zeit habe es wesentliche Umwälzungen im Planetensystem gegeben, und das sei in biblischen, mesopotamischen usw. Quellen niedergeschrieben.
Piazzi Smyth ist einer der Entdecker der mystischen Eigenschaften der Cheops-Pyramide.
Du hast zu Recht Däniken ergänzt. Und es gibt zahllose weitere Beispiele.

Alles "Wissenschaftler", über deren "Forschungen" zu diskutieren reine Zeitverschwendung ist. Denn die wesentliche Maxime der Erkenntnis ist dort stets: Es paßt so schön, also ist es wahr. Und damit es besser paßt, biegen wir den Rest schon hin.

Gemeinsam ist ihnen eine sektiererische Anhängerschaft mit fließenden Übergängen. Häufig Menschen, die von Denkweisen und Arbeitsmethoden der Wissenschaft total überfordert sind, aber glauben, die Wissenschaftler seien alle Idioten.

Oft verfügen sie überdies noch über Rechtfertigungs- und Immunisierungsstrategien. Der Ruf: "Skandal! Denkverbot!" ist ein klassisches Beispiel dafür. Die Mär vom unterdrückten, verkannten Genie ist ein anderes. Auch hier gibt es noch viele andere, die sich in solchen Diskussionen stereotyp wiederholen.

Und die Einstein-Widerleger, die Newton-Verdammer und die übrigen Ich-habe-die-Weisheit-mit-Löffeln-gegessen-Genies können gemeinhin kaum Energie und Impuls unterscheiden. Daher bin ich es leid, ihnen zu erklären, warum sie irren. Sie antworten doch mit "ja, aber ...", und dann folgt ein neuer Beweis, daß sie nichts verstanden haben und nichts verstehen werden.

Deshalb bin ich dabei arrogant-unduldsam: Wenn mir einer mit was Stichhaltigem kommt, ja bitte. Dann lerne ich auch gerne was dazu. Aber heiße Luft rühre ich nicht weiter um. Und darum habe ich geschrieben, daß es dafür eigene Foren gibt.

Gruß, mikeHallo mike :)

Dankeschön für die nun wirklich "einleuchtenden" Erklärungen: Ich glaube es ist gut, wenn solche grundlegenden Erfahrungen gegenseitig auch erwähnt werden, eben unmissverständlich.

Du wirst vielleicht bemerkt haben, dass ich nicht "so einer" bin und das Wort "Zensur" ist ein harter Begriff, den ich nicht einmal andeuten wollte, sonst hätte ich es unmissverständlich gesagt. DOGMEN wären aber DAS Stichwort und ihr "Wandel" im Verlauf der Jahrhunderte, als Amateurhistoriker.

Und wie erwähnt, ich wollte zu einem Thema Meinungen hören, das ich wieder "persönlich" vertrete, noch als "Dogma" betrachten würde, mit letzterem fast jedes menschliche Wissen eingeschlossen, solange es nicht einer sachlichen Überprüfung standhält. Dies hat dann nichts mit "Glauben" an eine Idee zu tun, sondern mit reinen Fakten..

Mit dem wesentlichen Unterschied aber, dass sich Herr Newton z.Bsp. bewusst gewesen ist, dass seine Theorien nicht zu 100% stimmig sind und deshalb die Grundlage seiner Bemühungen - Glauben bei ihm - nicht angezweifelt hat. Seiner Menschlichkeit offensichtlich bewusst, was Ungereimtheiten für ihn auf die Einwirkung "höherer Mächte" reduzierte. Tatsachen aus kritischen Biografien, aus Schriftwechseln gar von ihm, nicht meine persönliche Meinung. Wenn ein so grosser Mann dies offensichtlich konnte ...

Zudem sogar Einstein's Theorien - das sind sie teilweise immer noch - erst nach einem knappen Jahrhundert überprüft werden können, so halte ich meine Neugier für berechtigt.

Und von Schwarzen Löchern und Herrn Hawkings Meinungsumschwung nach so vielen Jahren, möchte ich ja erst gar nicht reden ;)

Das sind Beispiele moderner "Wissenschafts-Dogmen":
Freie Meinungsäusserung, ohne "Wertung" einer Ansicht, darum geht es ja, Fakten zu suchen diese zu belegen oder widerlegen zu können.

Meine Schlussfolgerung als logischer Beitrag aufgrund von Überprüfung von These und Fakten ist, dass Herr R. nicht immer korrekt seine Quellen überprüft ...

Das ist der einzige Anspruch den ich habe. Wie gesagt erst recht bei "Randthemen" der "seriösen Wissenschaft" wie es in meinen aufgeklärten Augen nun sogar das Thema "Anti Gravitation" ist, gerade hier erst recht.

Berlitz war übrigens der einzige, von dem ich jemals gehört habe, hätte aber nicht einmal gewusst, dass das DER mit dem Bermuda-Dreieick war ...
Und von Däniken hat wenigstens äusserst viel Humor und versteht Kritik, ist zudem wie er in "guten" Interviews deutlich zu verstehen gibt, ein "Autor". Seine Ansprüche sind da z.Bsp. bescheiden. Mein Urteil zumindest menschlich ein sehr gutes.

Dies nur als Erläuterung, dass mir Person oder Herkunft einer Theorie bei einer "wissenschaftlichen Vorgehensweise" bei der reinen Analyse der Fakten dann eigentlich völlig nebensächlich erscheinen und ich einfach den "Unterhaltungswert" zu schätzen weiss ;)

Solange also "ernsthaft" über ein Phänomen "Anti-Gravitation" diskutiert werden kann, hier in diesem seriösen Forum notabene, sollten wir instande sein sogar "solche" Theorien wenigstens sachlich zu prüfen, mehr nicht.

Und falls ein "ausgewiesener Physiker" eine Rückmeldung zum Thema hat, würde die mich weiterhin - rein persönlich - interessieren. Auf eine Diskussion dieses Nebenaspekts einer Theorie kann ich ansonsten verzichten, meine Neugier aber nicht verhehlen ...

Dies meine ich absolut freundschaftlich, im Bewusstsein, dass eben gerade mir ja diese Qualifikation fehlt und daher eine Frage gestellt werden kann, seriöserweise gestellt werden muss, wie gesagt, ungeachtet der Quelle, ansonsten wir jede sachliche Diskussion als nicht möglich betrachten müssten.

Und sogar "PM" erachte ich nebst der Sonntagslektüre von nature und einige etwas lockeren Publikationen, die sich nicht SO ernst nehmen, nach wie vor für sehr unterhaltsam und zumindest mein kreatives Denken inspirierend, solange es um "Randthemen" der modernen Physik oder gar Astrophysik geht. Dazu hatte ich zumindest schon das Vergnügen, mit einigen wirklichen hellen Köpfen Gespräche führen zu können, meist humorvoll und sich der Grenzen ihres beschränkten menschlichen Wissens absolut bewusst (ein Teil meiner letzten Berufsausübung) ;)

In diesem Sinne weiterhin auf humorvoll-menschlich-sachliche Diskussionen - das wichtigste überhaupt in jeder Form der Kommunikation,

Roland

Conga-Mac
09.02.2005, 01:39
wegen des Autors Peter Ripota habe ich mein langjähriges P.M.-Abo gekündigt! Der Autor ist einfach nur oberflächlich, recherchiert schlecht und driftet sogar bei hochwissenschaftlichen Themen eigentlich immer ins esoterische ab. Den Artikel mit der "pushing gravitiy" hab ich noch als einen der letzten gelesen und hatte die ganze Zeit den Verdacht dass das eine verworrene Theorie eines Hobby-Astrophysikers sei. Viel zu vile Ungereimtheiten und fadenscheinige Konstruktionen die um tausend Ecken gehen. Seitdem verschlinge ich regelmäßig "Spektrum der Wissenschaft" aus meiner Bibliothek ;-)

Zum Thema: mir ist nicht ganz klar wie ein Supraleiter und ein quantenmechanischer Effekt die Gravitation beeinflussen können? Gravitation ist doch eigentlich nichts anderes als "verbogene" Raumzeit. Biegt ein Supraleiter dieses Raumzeit wieder ein Stück gerade oder wie soll man sich das vorstellen???
Genausowenig kapier ich wieso immer noch einige Forscher nach den Gravitonen suchen. Meiner Meinung nach ist Gravitation keine Kraft wie die anderen, also die elektromagnetische oder die schwache und starke Kernkraft, die tatsächlich durch den Austausch von Teilchen wie den Gluonen übertragen wird. Gravitation ist doch vielmehr eine durch die anwesende Masse hervorgerufene Eigenschaft der Raumzeit. Wo braucht man da noch übertragende Teilchen???

Roland
09.02.2005, 02:59
Hallo

Nach so viel "Aufgeschlossenheit" bei ebenfalls Menschen mit sicherlich viel Lebenserfahrung und einem bereits langen Leben, ein kleiner Nachtrag:

Den MIR-Hinweis konnte ich nicht belegen. Gefunden habe ich zwar einen Vermerk zum sog. "Kvant-Modul", sinngemäss das Modul für die wissenschaftliche Grundlagenforschung (schwerpunktmässig: Astronomie) an Bord der MIR, aber keine explizite Quelle. Bei immerhin über 23'000 durchgeführten wissenschaftlichen Experimenten an Bord der MIR für mich nicht überraschend.

Interessant war hingegen, dass "irgend so ein" Institut namens "Max-Planck-Gesellschaft" für Astrophysik (http://www.mpg.de/forschungsergebnisse/wissVeroeffentlichungen/archivListenJahrbuch/2002/astrophysik/A-F/index.html) Hinweise auf Publikationen enthält, z.Bsp. konkret zum Thema

Arp, H. The observational impetus for Le Sage gravity [b]Pushing gravity: New perspective on Le Sage's theory of gravity, 1-8 (2002)
Ich weiss nicht, was für einen Stellenwert bei aufgeschlossenen kritischen Mitmenschen die "Max-Planck-Gesellschaft" hat, bei mir steht sie - weiterhin nun, trotzdem - für absolut seriöse wissenschaftliche Forschung auf höchstem Fachniveau ;-)

Über den Stellenwert der sog. "Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH)", an der auch einige Nobelpreisträger gewirkt haben, liesse sich ja noch streiten, wenn auch Vergleiche mit dem MIT (wieder "so ein Institut") z.Bsp. angebracht und angemessen sind, meint der Index der TOP-Universitäten :p
"Den" smiley widme ich übrigens dem Lieblingsfoto eines ehemaligen Angestellten des Berner Patentamtes ;)

Diesen durchaus auch "persönlichen" Hinweis musste ich nun doch zum Thema abschliesssend "loswerden". Ebenso, dass ich persönlich NIE PM-Abonnenent gewesen bin, sondern nur Ausgaben kaufe, die mein Denken etwas "inspirieren" könnten und hoffentlich weiterhin werden. Hat vielleicht aber auch nur damit zu tun, dass halt die zweite Lebenshälfte - statistisch betrachtet - eindeutig überschritten ist, was zu etwas mehr Humor und Gelassenheit führen kann, aber nicht zwingend muss ;)

Roland

Bynaus
09.02.2005, 20:23
@Conga-Max: mir ging es genau so. Peter Ripota ist der Grund, warum ich mein Abo gekündigt und gegen "Spektrum der Wissenschaft" eingetauscht habe... war ohnehin ein guter Tausch, den ich nicht mehr rückgängig machen würde...

@M_Hammer_Kruse: volle Zustimmung. Ich versuche dann aber doch noch manchmal, die Leute von ihren falschen Überzeugungen zu lösen, wie ihr im Forum der folgenden Seite nachlesen könnt... ;) Schliesslich wurde ich gekickt, was mich nicht gross verwundert hat...

www.hohle-erde.de

Sky Darmos
21.02.2005, 03:22
Gravitation ist doch vielmehr eine durch die anwesende Masse hervorgerufene Eigenschaft der Raumzeit. Wo braucht man da noch übertragende Teilchen???

Hallo,
Du hast recht dass Gravitation eine ganz andere Kraft ist. Gravitonen sind die Quanten einer Gravitationswelle. Einer Wellenartigen Verbiegung der Raumzeit die sich mit Lichtgeschwindigkeit fortpflanzt. Aus was beteht aber die Raumzeit? In Einbettungsdiagrammen wird sie immer als eine Art verbogenes Netz dargestellt. Aus was besteht dieses Netz? Nach der M-Theorie: Aus Gravitonen! Ich weiss das ist schwer zu begreifen, aber ich kann dir da auch nicht weiterhelfen, da ich selbst schwierigkeiten habe mir das einigermaßen gut zu veranschaulichen!

Viel Spass beim Nachdenken!
SKY

Sky Darmos
21.02.2005, 03:39
@Conga-Max: mir ging es genau so. Peter Ripota ist der Grund, warum ich mein Abo gekündigt und gegen "Spektrum der Wissenschaft" eingetauscht habe... war ohnehin ein guter Tausch, den ich nicht mehr rückgängig machen würde...[/url]

Da kann ich dir nur Zustimmen. PM sucks!! Spektrum der Wissenschaft ist echt gut, besonders die Spezialausgaben. Bei den Kritikern von Einsteins Theorie wurdert mich nur was die an dem Äther finden. Die Physik kann froh sein dass sie ihn los ist. Die Relativitätstheorie beruht nur auf einer einzigen Annahme, und zwar der dass die Lichtgeschwindigkeit bezugssystemunabhängig ist. Alle alternativen Gravitationstheorien beruhen auf edlos vielen unbegründeten Annahmen. Was zu teufel kann man daran finden? Wahrscheinlich mögen manche die RT nicht weil sie vierdimensional und damit nicht so anschaulich wie Newtons Theorie ist.
Richtet eure Aufmerksamkeit lieber auf die Quantenmechanik, da gibt es wenigstens noch Probleme die gelöst werden mussen, bevor man an eine TOE denken kann (hab da selbst eine Theorie entwickelt).


SKY

Wischmopps
30.06.2006, 04:38
http://www.science-explorer.de/reports/antigravitation.htm

Grade der untere Teil GANZ UNTEN mit den 2% ... Es lässt sich doch wiederholen?!

hab grade die Sendung bei Space Night gesehen, gegoogelt und bin erschrocken wie aggressiv hier, teilweise total OT, rumgeschrieben wird.


Ich bin kein Verschwörungstheoretiker und auch kein Spinner. Mich interessiert das Thema nur. Aber ihr kommt mir hier teilweise echt so vor wie die alten Herren die die Scheuklappen anhaben und ihre Meinung mit Theorien untermauern die nunmal ALT sind. Ob teilweise richtig oder nicht ist dabei vollkommen egal. Wer sich so verhällt wie ihr ist jetzt schon ALT.

Ihr kommt so rüber als wüsstet ihr alles. Überall höhre ich man weiß nicht genau was Gravitation ist. Ihr wisst es aber anscheinend schon alle. Darf ich fragen in welchem hochkarätigem Institut ihr, mit welchen Auszeichnungen, arbeitet?

Im Impressum steht was von Populärwissenschaftlich. Also keift nicht wie Waschweiber Leute an die sich genau auf dem Niveau unterhalten wollen. Seid ihr über dem Niveau ist das wohl die falsche Seite.

Bynaus
30.06.2006, 10:33
Im Impressum steht was von Populärwissenschaftlich. Also keift nicht wie Waschweiber Leute an die sich genau auf dem Niveau unterhalten wollen. Seid ihr über dem Niveau ist das wohl die falsche Seite.

Heisst das letztlich, dass wissenschaftliche Meinungen in einer populärwissenschaftlichen Diskussion unerwünscht sind, weil dann nicht mehr jeder nach Lust und Liebe seine persönlichen Favoriten-Theorien kultivieren und verbreiten kann? Dass harte Fakten unerwünscht sind, weil sie das beliebige Theorie-Multikulti stören?

Niemand hier behauptet, die Welt sei verstanden und daran gebe es nichts mehr zu rütteln. Niemand behauptet, es sei a priori ausgeschlossen, dass sich Gravitationsfelder künstlich erzeugen lassen, im Gegenteil, es scheint so, dass dies prinzipiell möglich ist (Bestätigung steht noch aus):
http://www.final-frontier.ch/index.php?content=Das_erste_k%FCnstliche_Gravitati onsfeld
(der Text stammt von mir)

Wissenschaft ist aber in der Lage, bestimmte Theorien auszuschliessen, ganz einfach weil sie den Beobachtungen wiedersprechen. Der Link von M_Hammer_Kruse auf der letzten Seite ist sehr aufschlussreich: Wenn PM recht hat und die angeblichen Unregelmässigkeiten der Mondbahn aus der "Drucktheorie der Gravitation" hervor gehen - diese "Unregelmässigkeiten" aber bei genauerem Hinsehen gar nicht existieren - dann muss diese "Drucktheorie" falsch sein. Soviel ich weiss gibt es noch ein weiteres Experiment, dass die LaSage-Drucktheorie wiederlegt (zumindest eine ihrer Formulierungen). Bei diesem Experiment wurde das Verhalten von engen Doppelsternsystemen mit den Vorhersagen der Drucktheorie verglichen - mit negativem Ergebnis.

Das gleiche gilt für die Podkletnov-Scheiben: Wie in dem oben verlinkten Text geschildert, wurde bei diesem Experiment darauf geachtet, ob sich der von Podkletnov beobachtete Effekt nachweisen lässt - das war nicht der Fall. Jede Theorie, die bei rotierenden Supraleitern eine Gravitationsabschirmung voraussagt, muss also falsch sein. Deshalb kann man einzelne Theorien (man spricht dann eher von "Hypothesen") ausschliessen, einfach, weil sie sich nicht mit den Beobachtungen vereinbaren lassen. Das hat dann natürlich nichts mit Scheuklappen zu tun!

"ALT" ist kein Kritierum an sich - Newtons Bewegungsgesetze sind, verglichen mit der Wissenschaftsgeschichte, bereits sehr ALT - und sind f&#252;r v << c immer noch g&#252;ltige Aproximationen. Es ist keinesfalls ein Naturgesetz, dass einmal entdeckte Naturgesetze nach einer bestimmten Zeit falsch werden - die Beobachtungen, die zu ihrer Formulierung gef&#252;hrt haben, sind immer noch wiederholbar. Deshalb sind (mal abgesehen von Irrt&#252;mern, die ohnehin schnell aufgedeckt werden) neue Beschreibungen von Naturgesetzen immer eine Erweiterung der bereits bestehenden Gesetze.

Aragorn
30.06.2006, 12:34
Das Geheimnis der Gravitation
Autor: Peter Ripota

In der Wissenschaft ist es üblich, theoretische Annahmen durch Experimente oder genaue Beobachtungen zu erhärten. Diese Experimente führte der italienische Physiker Quirino Majorana (1871 – 1957) in den 1920er Jahren durch. Druckgravitation entsteht durch die teilweise Abschirmung von (bisher unbekannten) Teilchen. Also müsste eine Masse, die vollständig von anderen Massen umgeben ist, an Gewicht verlieren. Genau das überprüfte Majorana: Er umgab im Verlauf seiner zehnjährigen Forschungen eine Testmasse erst mit einem Mantel von 100 kg Quecksilber, dann mit 10000 kg Blei. Ergebnis: Innerhalb der Messgenauigkeit bemerkte er tatsächlich eine Gewichtsabnahme. Die Drucktheorie der Gravitation schien experimentell bestätigt.
Wiederum waren es berühmte Gelehrte (die Astronomen Henry Norris Russel und Arthur Eddington), die seine Ergebnisse ablehnten, aber nur aus theoretischen Gründen. An der Gründlichkeit und Sorgfalt seiner Experimente zweifelte niemand – und niemand wiederholte sie. Wozu auch: Gerade in den Zwanzigerjahren war Einsteins These vom gekrümmten Raum als letzte Ursache der Schwerkraft sehr populär. Was sollten dann Experimente zur Stützung einer verstaubten Theorie von einem unbekannten Experimentalphysiker?
Wenn die Sonne die Teilchenströme teilweise abschirmt, dann liefert die Drucktheorie, ebenso wie Newtonstheorie, eine Schwerkraftgleichung mit F~1/r^2.
Wenn neue Hypothesen aufgestellt werden, dann müssen diese auch auf weitere Folgerungen untersucht werden.
Nach der Drucktheorie soll die Schwerkraft durch überall im Weltall vorhandene Teilchenströme verursacht weren. Dies hätte zur Folge das jeder Himmelskörper, der sich durch das Teilchenmeer bewegt, in Bewegungsrichtung von Teilchen bombardiert wird. Dies hätte ein Abbremsung zufolge. Dies stellt man aber nicht fest -> ergo ist diese Theorie nicht zu halten.
Einem Author der für ein "Wissenschaftsmagazin" schreibt sollten doch wohl derart triviale Gründe sofort auffallen.

Cranks go home
Helmut

Andromeda
30.06.2006, 14:30
Glaubt ihr also nicht das den Wissenschaftler in den Experimenten wie auf der von Wischnmopps geposteten Seite, mittels Supraleiterscheiben die Abschirmung der Erdgravitation gelungen ist? auch wenn es bisher nur zu 1% war, aber ich denke das ist der Anfang.

ralfkannenberg
30.06.2006, 23:48
und bin erschrocken wie aggressiv hier, teilweise total OT, rumgeschrieben wirdJa, Du bist z.B. genau so jemand:


Aber ihr kommt mir hier teilweise echt so vor wie die alten Herren die die Scheuklappen anhaben und ihre Meinung mit Theorien untermauern die nunmal ALT sind.Das ist bei Lehrmeinungen halt immer so.


Ob teilweise richtig oder nicht ist dabei vollkommen egal.Diese Feststellung ist eben völlig unzutreffend. Nur weil jemand irgendwas behauptet, kann man als Wissenschaftler doch nicht gleich hurra-schreiend hinterherlaufen. Es gilt dann, sorgfältig zu prüfen !


Wer sich so verhällt wie ihr ist jetzt schon ALT.Man möchte fast meinen, Du ziehst persönliche "Unfreundlichkeiten" einer sachlichen Diskussion vor. Ich denke, zwischen einer sorgfältigen Überprüfung und Alt-Sein ist noch ein Unterschied.


Ihr kommt so rüber als wüsstet ihr alles. Überall höhre ich man weiß nicht genau was Gravitation ist. Ihr wisst es aber anscheinend schon alle. Darf ich fragen in welchem hochkarätigem Institut ihr, mit welchen Auszeichnungen, arbeitet?Auch typisch: Wenn die Argumente ausgehen, wird eben Arroganz vorgeworfen. Könnte es sein, dass sich einige der User hier mit einem Thema schon mal beschäftigt haben ? Hast Du das auch getan ? Hast Du diese Sachen schon mal gelesen oder ist für Dich sich informieren ein Zeichen von Schwäche ? Sich informieren heisst übrigens keinesfalls "alles wissen" !!


Also keift nicht wie Waschweiber Leute an die sich genau auf dem Niveau unterhalten wollen. Seid ihr über dem Niveau ist das wohl die falsche Seite.Tatsächlich scheinst Du gerne auszuteilen. Kannst Du auch einstecken ?

Freundliche Grüsse, Ralf

Bynaus
03.07.2006, 09:41
Glaubt ihr also nicht das den Wissenschaftler in den Experimenten wie auf der von Wischnmopps geposteten Seite, mittels Supraleiterscheiben die Abschirmung der Erdgravitation gelungen ist? auch wenn es bisher nur zu 1% war, aber ich denke das ist der Anfang.

W&#252;rdest du denn "glauben" wenn ich dir sage, dass diese "Experimente" inzwischen viele Male wiederholt wurden und dass dabei nie eine "Gravitationsabschirmung" aufgetreten ist? (es gibt einige private Forscher, die behaupten, den Effekt beobachtet zu haben - doch da sie nie eine Publikation dazu ver&#246;ffentlich haben, l&#228;sst sich deren Vorgehensweise auch nicht &#252;berpr&#252;fen - es gibt keine Publikation (ausser jener von Podkletnov selber), die diesen Effekt best&#228;tigt, aber einige, die ihn verneinen).

JGC
11.01.2007, 18:32
Hi..

Ich finde die Druckgravitation durchaus plausibel...

Wie sollte denn sonst der Casimireffekt zu erklären sein..

Und abgesehen davon....

Wie kann ein Vakuum mit einem leeren Raum gleichgesetzt werden, wo doch der leere Raum überhaupt keine Eigenschaften besitzt?

Hat Vakuum nun einen Wiederstand oder nicht? Oder keine Perabilitätszahl? oder etwa keine Leitgeschwindigkeit?

Wem sonst als einem Inhalt können solche Eigenschaften zugewiesen werden?

Dieses würde auch z.B. ganz klar erklären, wie es überhaupt zu den Erscheinungen der Relativität kommen kann, da in einem als Medium betrachtbaren Vakuum all solche Dinge wie Leitfähigkeits-Veränderungen(Zeitdillation) und all die Beugeerscheinungen der Gravitation erklären können. Selbst die kosmologische Rotverschiebung würde damit plausibel, weil dabei das Licht tatsächlich "ermüdet" (also seine transversal-Amplituden auf Null zusammenfallen, während die gravitative Wirkung des Lichtes(Lichtdruck) noch weiterhin wirksam ist.

Diese Theorie hat einfach vernünftigere Erklärungsmodelle parat..

Ich finde, da ist einfach irgendwann mal was ganz eklatant falsch gelaufen, und ich glaube sogar, das dieses nicht mal mit Absicht geschah, man wusste es einfach nicht besser...

Aber na und... Heute kann man sich auf ganz andere Art und Weise damit befassen

JGC

SirToby
31.01.2007, 23:23
Hallo,

das Thema Druckgravitation kann man meiner Ansicht als erledigt betrachten. Ist nicht schlüssig. Abschirmung durch Supraleiter? Hier muß man sorgfältig prüfen, ob nicht doch ein Effekt vorhanden ist. Bisherigen (ernsthafte) Überprüfungen haben eine Abschirmungseffekt nicht bestätigt. Meßtechnisch ist das ohnehin ein anspruchsvolles Thema, weil auch immer magnetische Kraftwirkungen im Spiel sind, die ungleich stärker sind als die Gravitation.

Prinzipiell halte ich es für denkbar Gravitation abzuschirmen. Aber ich spekuliere, dass dafür eine gänzlich andere Technologie nötig ist. Letzlich müssen wir abwarten, was uns die Stringtheorie noch an Erkenntnissen beschert. Oder die sogenannte Einheitliche Feldtheorie. Ist vielleicht jemand unter uns, der uns hier mal ein wenig aufklären kann. Ist eigentlich die Einheitliche Feldtheorie das gleiche wie die sogenannte "Weltformel"? Und wie muß ich hier die Stringtheorie einordnen?

Jedenfalls erwarte ich aus dieser Ecke Fortschritte in der Aufklärung der Gravitation. Dann erst kommen die Ingenieure, die vielleicht Maschinen bauen können, um Gravitation abzuschirmen oder ohne Masse zu erzeugen. Ich spekuliere aber, dass es uns dabei so ergehen wird, wie den Alchimisten im Mittelalter bei ihren Versuchen Gold zu "machen". - Sie mußten bis in die 40er Jahre warten, bis es mit riesigem technischen Aufwand möglich war, Kernspaltung zu betreiben. Physikalische Kernspaltung zur großtechnischen Erzeugung von Gold wäre aber um ein Vielfaches teurer als die klassische Gewinnung aus dem Bergwerk. Ich spekuliere, dass es mindestens einer Anlage in der Größenordnung eines Ringbeschleunigers bedarf, um Gravitationswirkungen künstlich nachzubilden, wenn es denn überhaupt möglich ist.

Unbeschwerte Grüße

SirToby

JGC
01.02.2007, 07:31
Hallo Sir Tobi..


das Thema Druckgravitation kann man meiner Ansicht als erledigt betrachten. Ist nicht schl&#252;ssig.


Genau das denke ich nicht!

Das Problem ist, das einfach sich bisher noch niemand durchringen kann, zu erkennen, da&#223; das Vakuum selbst ein transparentes, superdichtes, superfein strukturiertes, geordnetes Medium darstellt... (mit eben all seinen physikalischen Eigenschaften, die ganz normal den Gesetzen der Feststoffphysik folgen...also mechanische Eigenschaften aufweist. die die Stringtheorie und die Quantenmechanik beschreiben will)

Wie ein transparenter Kristall..

Vakuum und normale Masse sind also 2 verschiedene Zust&#228;nde von Materie, die nur durch ihren Aggregatszustand voneinander getrennt sind.(ungef&#228;hr so wie Wasser und Eis, welches ja auch alle m&#246;glichen Strukturen annehmen kann, aber trotzdem immer aus ein und der selben Substanz besteht)

Wiso Kristall?

Weil bei LG dieses Vakuum f&#252;r jegliche normale Materie als "fest" auftritt und sie soher das Vakuum nicht in diesem materiellen Zustand durchdringen kann und ebenso eine bestimmte Leitf&#228;higkeit, ein Beugungsverhalten und einen Brechungsindex aufweist... Was sich darin &#228;ussert, das Gravitaionsdruck-Vektoren darin ebenso der Reflektion, Beugung und Brechung unterworfen werden(&#228;qivalente Gesetzm&#228;ssigkeiten der Lichtbeugung und Brechung werden dazu in jedem standartphysikalischen Buch beschrieben, welche meiner Meinung nach direkt darauf anwendbar sind)

Wie sonst soll Vakuum seine Eigenschaften aufweisen k&#246;nnen??

Ein leerer Raum kann keine Eigenschaften besitzen, er ist nur ein leeres Konstrukt! Auch wenn sich mathematisch das Gegenteil "beweissen" l&#228;sst.(dabei kan man sogar mathematisch beweisen das 11 = 12 ist, deshalb ist meiner Ansicht nach eine mathematische Beweisf&#252;hrung nicht mehr wert ist, als die eigenen eigenen Sinne, die mir ein Geschehen zeigen, das vielleicht gar nicht so in der Form existiert, wie es mir erscheint.. Man sollte also die komplexe Mathematik nicht &#252;berbewerten, schon manche sind darauf reingefallen und haben sich selber ver&#228;ppelt)

Abschirmen ist wirklich nicht so der Hit, da eine ganze Erde gebraucht wird um all dem Kram das Gewicht zu verlehien was es besitzt...., aber das umlenken w&#228;re m&#246;glich!! Kr&#228;ftevektoren, die senkrecht wirken werden einfach in die waagrechte gebracht Was weiss ich, wie das im einzelnen funktionieren kann, aber so &#228;hnlich wie bei der Polarisation des Lichtes mu&#223; es schon gehen..

Eben weil die Gravitationsdruckwirkung mit der selben Frequenz wirkt wie das Licht der jeweiligen gravitationsausl&#246;ssenden Massen.(nur eben in Longitudenrichtung = skalarf&#246;rmig)

Das er&#246;ffnet ganz neue Aspekte, denen man nur nachgehen muss, wenn man gewillt ist...

Das Gravitation f&#252;r uns so kontinuierlich erscheint hat nur einen einzigen Grund...

Weil jede aussl&#246;ssende Masse ihren eigenen Beitrag zum universell wirkenden Gravitationsdruck beitr&#228;gt und daher als Summe aller Vektoren auftritt, die sich im rosa Rauschen des longitudinalen Frequenzbandes &#228;ussert..

Um also gezielt Gravitation ausser Kraft zu setzen, k&#246;nnen also bestimmte Longitudinal-Frequenzbereiche schon eingesetzt werden.. Keine Ahnung, wieviel Energie sowas verbraucht, aber durchaus machbar.

Und damit lassen sich sozusagen "gravitative" Hebel ansetzten..

Wie auch immer, das ist einfach mein Standpunkt dazu ....


JGC

slapper
01.02.2007, 18:34
[url]
Ihr kommt so rüber als wüsstet ihr alles. Überall höhre ich man weiß nicht genau was Gravitation ist. Ihr wisst es aber anscheinend schon alle. Darf ich fragen in welchem hochkarätigem Institut ihr, mit welchen Auszeichnungen, arbeitet?

Im Impressum steht was von Populärwissenschaftlich. Also keift nicht wie Waschweiber Leute an die sich genau auf dem Niveau unterhalten wollen. Seid ihr über dem Niveau ist das wohl die falsche Seite.

dem stimme ich zu
über etwas zu schreiben worüber wir nicht ansatzweise wissenschaftlich hinterlegt etwas wissen, gehört in ein forum für philosophie ...

aber da gehört nicht nur dieser thread dazu
genauso so ein schmarrn wurde bereits in dem Thread "Gravitation erzeugen um Antigravition zu erwirken" geschrieben

JGC
02.02.2007, 19:41
dem stimme ich zu
über etwas zu schreiben worüber wir nicht ansatzweise wissenschaftlich hinterlegt etwas wissen, gehört in ein forum für philosophie ...

aber da gehört nicht nur dieser thread dazu
genauso so ein schmarrn wurde bereits in dem Thread "Gravitation erzeugen um Antigravition zu erwirken" geschrieben


Warum kümmert sich dann die Wissenschaft nicht darum, die gravitation mal vo ihrem longitudinalen Aspekt aus zu betrachten??

Dann könnte sie eine wissenschaftliche These aufstellen..

Ohne Anerkennung einer Alternative will sie doch gar nicht erst woanders suchen gehen...

Eine Trägheit des Geistes??


JGC

twr
03.02.2007, 17:56
Hi,

kein Physiker, der etwas auf sich hält, wird sich mit einer blödsinnigen Spekulation der Bildzeitung der Pseudowissenschaften auseinandersetzen wollen.

TWR

galileo2609
03.02.2007, 21:13
Wie sollte denn sonst der Casimireffekt zu erklären sein..

Hallo JGC,

den Casimiereffekt hast du auch nicht verstanden?
Aber auch hier hilft der Onkel Lesch mal wieder weiter: Was ist der Casimir-Effekt? (http://www.br-online.de/cgi-bin/ravi?v=alpha/centauri/v/&g2=1&f=040901.rm).

Grüsse galileo2609

mac
03.02.2007, 23:42
Hallo galileo2609,


Aber auch hier hilft der Onkel Lesch mal wieder weiter: Was ist der Casimir-Effekt? (http://www.br-online.de/cgi-bin/ravi?v=alpha/centauri/v/&g2=1&f=040901.rm).danke für den Link! Eine Sache in dem Film hab' ich allerdings nicht wirklich verstanden.

Lesch spricht hier bei der Vakuumfluktuation, von der Entstehung von Teilchen/Antiteilchen und anschließender gegenseitiger Vernichtung in Strahlung? So hatte ich das bisher nicht verstanden. Ich war der Meinung, es entstehen nur virtuelle Teilchenpaare, die zusammengenommen wieder energielos sind. Zumindest wurde das bei der Erklärung zur Hawkingstrahlung so beschrieben. Dazu wäre ja Energie notwendig, wo soll die denn herkommen, bei dieser Art von Vakuum?


Herzliche Grüße

MAC

galileo2609
04.02.2007, 00:03
Dazu w&#228;re ja Energie notwendig, wo soll die denn herkommen, bei dieser Art von Vakuum?

Hallo MAC,

sie wird aus dem Nichts entliehen (http://www.mpe.mpg.de/~amueller/lexdt_v.html#vaku)!

Gr&#252;sse galileo2609

JGC
04.02.2007, 08:21
Hi..

H&#246;r mal Gallileo..

Diesen Quatsch glaubst du doch selber nicht wirklich, oder????

Wenn ich einen einfachen Sachverhalt zwanzig mal durch eine mathematisch physikalische Erkl&#228;rungsmaschinerie quetsche, dann kann ich damit jeden M&#252;ll beschreiben!

Dabei sagt sie das selbe aus wie ich es von meinem Standpunkt aus sehen kann..

1. Casimireffekt

Wenn ich 2 Plattenkondensatoren dicht genug aneinanderstelle, dann kann einfach die Druckwirkung von ausserhalb nicht mehr gen&#252;gend in den Spalt zwischen den Platten wirken und erzeugt einen negativen Druck im Spalt..

Das was die Physiker quantenmechanisch auf komplizierteste Art und Weise darstellen, stellt in Wahrheit einen einfachsten mechanischen Vorgang dar, der ganz genau nach den selben mathematischen Gesichtspunkten funzt, wie wenn ich 2 Glasplatten unter Wasser zusammendr&#252;cke und versuche, sie wieder auseinander zu ziehen..

Selbt einen Tischtennisball kann ich so &#252;ber dieses Prinzip auf eine Luftd&#252;se setzen, ohne das er mir weggeschleudert wird, weil dort ebenfalls das selbe Prinzip der gleichgewichssuchenden Kr&#228;fte zur Anwendung kommt.

Ich verstehe also nicht, wie man sich einfallen lassen kann, ein und das selbe Verhalten mit 2 v&#246;llig verschiedenen Beschreibungen erkl&#228;ren zu wollen.... Das ist doch ins Knie ....(unanst&#228;ndiges Wort)...


2. Aus dem Nichts entliehen....


Was soll denn das heissen?

Entweder ist da "was" oder es ist "nichts" da, woher diese Energien stammen...

Ohne statische Quelle kein dynamischer Fluss...

Selbst wenn also das Vakuum leer ist, m&#252;ssen diese virituellen Teilchen eine reale Existenz besitzen, damit sie &#252;berhaupt reale Energien liefern k&#246;nnen!!

Da ich davon ausgehe, das dieses Vakuum selber ein Medium ist, das in diesem Falle einfach kinetisch"geladen" ist(unter hohem Druck steht in Form des vorhandenen, universell wirksamen Gravitationspotentials), dann macht es auch Sinn, von virituellen Teilchen zu sprechen.

Weil erst dann n&#228;mlich eine Ursache f&#252;r deren Energiewirkung vorhanden ist, die sich als reale Bewegungsvorg&#228;nge und Resonanzprozesse im Vakuum &#228;ussern k&#246;nnnen

Du weisst inzwischen, wie ich das betrachte...

Wird die statische Ladung des Vakuums zu gro&#223;(steigt sie also &#252;ber einen bestimmten Schwellenwert) so bricht an dieser ortlich begrenzten Stelle das Vakuum in seiner geometrisierten Kr&#228;ftestruktur zusammen und ein Gleichgewichtsprozedere setzt sich in Gang(die virituelle Teilchenentstehung findet statt) welche dem betroffenen Volumen des Vakuums eine Rotation aufzwingt(der Spin der virituellen Teilchen)

Da dieser Ungleichtsgewichts-Zustand nur einen Moment andauert,(eine energetische L&#252;cke der statischen Kr&#228;fteverh&#228;ltnisse innerhalb des betroffenen Volumens des Vakuums entsteht) dann str&#246;mt das umgebende Vakuum sofort wieder in diese dabei entstehende L&#252;cke innerhalb des betroffenen Raumabschnittes, um sie wieder zu schliessen.

Dabei entsteht jedesmal eine winzige Schockwelle!!(Die Ursache der &#252;bertragenen Schwingungen, die transversal sowie auch longitudinal ihre Wirksamkeit zeigen

(Diese findet unter quantenmechanischen Gesichtspunkten durch Ladungsaustausch statt, welche die Verschiedenheiten zweier Ladungspotentiale aneinander angleicht.)


Siehe das Bildbeispiel eines Kugelsph&#228;renartigem Raumvolumens im Vakuum, der durch Schwingungen erst Resonanzen und Ersch&#252;tterungen im Vakuum ausl&#246;sen, welche als Druckwirkung das Vakuum "aufladen"

http://www.clausschekonstanten.de/schau/dust-sb2.gif

So...

Jetzt wurde diese Druckwelle in die Welt gesetzt, w&#228;rend das ausl&#246;sende Ereignis schon wieder weg ist und l&#228;uft nun sehr lange weiter durch den Raum, bis sich deren kinetische Leistung halt irgendwann todl&#228;uft oder eben wieder durch Wechselwirkung mit anderen Druckwellen in andere Prozesse umgewandelt wird... (Es wird also durch diese gegenseitige Anihilation ein "Schallereignis" im Medium Vakuum ausgel&#246;st, welche als Energie der sich kugelf&#246;rmig ausbreitenden Druckwelle im Vakuum bestehen bleibt, auch wenn das Ereignis selber l&#228;ngst schon wieder verschwunden ist)

Da diese Fluktuationen &#252;berall in Vakuum gleichm&#228;ssig verteilt auftreten, k&#246;nnen also aus diesen vielen kleinen Druck-Ereignissen zu gro&#223;r&#228;umigen Prozederes werden, welche man als Himmelskucker oder auch als "Teilchen-Schleuderer" wieder beobachten kann..

Das bedeutet also letztendlich, die verschiedenen Erkl&#228;rungsmodelle versuchen ein und das selbe prinzipielle Geschehen zu beschreiben.

Ich weiss nicht Gallileo, wie sehr du auf die Mechanismen der "wissenschaftlichen" Betrachtungsweise dich verlassen willst, ich w&#252;rde das nicht tun, wenn es darum geht, wirklich etwas verstehen zu wollen, man sollte es in seinem Geiste auch praktisch nachvollziehen k&#246;nnen und nicht nur als funktionelles Konstrukt..

Weisst du, ich bin nicht so verbl&#246;det, wie meine &#196;usserungen manches mal erscheinen m&#246;gen..., Ich versuche nur, auch andere Blickwinkel geltend zu machen, da die Wissenschaft nicht f&#252;r sich alleine die Wahrheit gepachtet hat, auch wenn sie den Eindruck vermittelt, das sie es gerne w&#252;nscht.

mfg.......................JGC

Orbit
04.02.2007, 10:24
@JGC
Dieser Beitrag von Dir hat Hand und Fuss. Darüber lohnt es sich nachzudenken. Den Seitenhieb von Galileo 2609, den ich auch unfair finde, hast Du Dir aber mit andern Beiträgen (zum Beispiel über Deine Mondtheorie oder zum Hubble-Problem) teilweise selbst eingebrockt, und auch ich war schon am Punkt, wo ich fand, es lohne sich nicht mit Dir zu diskutieren. Mit diesem Beitrag hast Du Dich in meinen Augen aber rehabilitiert, und über Deine Sicht vom Vakuum mag ich mit Dir wieder diskutieren.
Gruss Orbit

JGC
05.02.2007, 08:51
Hi...


Ich gebe ja zu, das ich so gewisse Probleme mit dem Umgang von Bildung habe, da man als Hauptschüler in einer überfüllten Klasse (bis 50Mitschüler und 30% Ausländeranteil meist nur das soziale Gerangel "gebildet" wurde und die meisten Eltern aus dieser Riege selbst auch keinen Plan hatten, ausser in der Fabrik zu malochen und die Frau anzukläffen, weil das Essen nicht rechtzeitig auf dem Tisch stand)

Solange ich auf manche Sachen fundierte Antworten weiss, wird das wohl zum Verständnis beitragen... was mir eben manchesmal nicht so gelingt, weil ich entweder wirklich keinen Bildungsplan habe, wie solche Dinge "korrekt" behandelt werden oder vielleicht einfach manchmal mit bestimmten Ansichtsweisen mit der "Tür ins Haus" falle..

Verzeiht mir also, wenn sich manches eher wie ein spannender Roman liest...


JGC

werner100
30.08.2009, 18:22
Hallo -die Runde !

Über die Gravitation habe ich auch nachgedacht und gefunden, dass man zu ihrer
Qualifizierung eine gute elektro-physikalische Praxis voraussetzen sollte.
Nicht unbedingt als Schulisches Programm - mehr im Sinne einer selbstbestimmten Nachfrage zu den Erscheinungen von Magnetismus und Elektrizität.

Die Theoetischen Formalien von Maxwell können später folgen.

Mir fiel auf, dass es einige ganz wesentliche Gemeinsamkeiten zwischen Gravitation
und Elektromagnetismus gibt, die so tief zu gehen scheinen, dass eine Art falsche Äusserlichkeit herauskommt, die auf "Biegen und Brechen" diese innere Einheit verbergen möchte.
Darum halte ich es für völlig abwegig, die Gravitation mit Druck -Scheinkraft-und Quanten-Theorien wegdiskutieren oder "einebnen" zu wollen.

Mit anderen Worten: In einer dualen Welt darf man die Gravitation im einfachen und
naheliegenen Sinne vorrangig als Rückseite der Elektrodynamik verstehen.

Wenn wir uns also auf den Weg machen, um bestimmte elektrische-magnetische-feldartige Eigenschaften noch einmal zu finden, dann mit Sicherheit beim Schwerefeld.

Die Schwierigkeit und Verunsicherung der Beobachtung, dürfte darin liegen, dass die Gravitation unter Normalbedingungen sehr schwach und in extremer Konzentration unrepräsentativ stark entartet in Erscheinung tritt - analog einer Pobe unter dem Mikros-
kop, die wir durch falsche Einstellung der optischen Schärfe einmal zu nah und einmal zu
fern - aber jedesmal verschwommen zu Gesicht bekommen.

Eine weitere Unsicherheit resultiert aus der rückständigen Einstellung zu den Orthogonal
Dimensionen des Anschauungsraumes.
Wieso ist der so krampfhaft 3-dimensional gehalten, wenn er wegen seiner geodätischen Krümmung ohnehin eine 4-te Ausdehnungsrichtung benötigt.
Und was ist die 3-dim. Nichtabschirmbarkeit der Gravitation anders, als die Folge iherer
4-dim Ausdehnung?

Und was gewinnen wir eigentlich mit der Zeit t als Koordinate für einen Vorteil, um den
Schwerefeldkörper in einer erweiterten Ansicht zu zeigen, die der Wirklichkeit entnommen
ist und nicht einem Definitions-System zur besseren Berechnung von Grenzbereichen der
Lichtgeschwindigkeit?
Gar keinen.

Meine Ansicht:
Es ist höchste Zeit, die normale Beobachtung wieder in die Physik einzuführen, und zu respektieren, was die Räumlichkeit eines Phänomens, wie das der Gravitation real als
zugehörige Dimensionalität anzeigt.

Mit Verlaub
Werner100

Orbit
30.08.2009, 18:58
Werner100
Von welchem esoterisch programmierten Textgenerator hast Du dieses Geschwurbel schreiben lassen?

Mit Verlaub
Orbit

werner100
30.08.2009, 21:25
Hallo Orbit -

Zu viele Aspekte, Bezüge, Vergleiche und Profile?

Und keiner lohnt eine Frage, ein Wort eine Beachtung?

Wenn die Suche nach der Wahrheit sinnlos wird, dann hat man sich verrannt.
Was ist der Vorzug Deines Holzweges?

Ein hypnotisch angestarrter Messwert?
Ein Zitat aus kaum gelesenen Annalen?
Die Meinung Deines Vorgesetzten?
Oder gar die positive Prognose für den Bau einer neuen Teichen-Kanone?

Nachfühlend
Werner100

Orbit
30.08.2009, 21:48
Zu viele Aspekte, Bezüge, Vergleiche und Profile?
Nein, lauter Worthülsen.

Und keiner lohnt eine Frage, ein Wort eine Beachtung?
Nein, keiner.

Wenn die Suche nach der Wahrheit sinnlos wird, dann hat man sich verrannt.
Du hast Dich verrannt, weil Du nicht nach der Wahrheit, sondern nach einer Bestätigung Deiner Privattheorie suchst.

Was ist der Vorzug Deines Holzweges?
Das Standardmodell:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kosmologie
(Für einen unbedarften Laien wie Dich genügt das vorerst)

Dich zum Erarbeiten elementarer Grundlagen ermunternd
Orbit

werner100
30.08.2009, 22:27
Hallo Orbit -

Da bin ich ja noch mal mit einem blauen Auge davon gekommen.

Aha - und indem man mit keinem Wort auf den Inhalt eines neuen oder blöden
oder uralten Gedankens eingeht, vermeidet man, ihn irgendwie zu bestätigen.

Das ist aber nicht wissenschaftlich, nicht algorithmisch, nicht objektiv,

sondern ein juristisches Ausschlussverfahren.
Ist das eine neue Form der Bürokratiesierten Diskussion?

Daran muss ich mich erst gewöhnen.
Aber warum auch noch unbedarft - hattest Du die Sorge, ich könnte ein
Gegenargument von Dir entkräften oder merken, dass Du gar keines besitzt?

Ach so - nicht wegen mir, sondern wegen den Anderen, die dich beurteilen,
wenn du hier postest.
Verstehe - also Leute - das hat der Orbit doch wirklich gut gemacht.
Kein Grund zur Klage.
Aber wie dem auch sei - frei, wie die Wissenschaft sein sollte, bist Du nicht!

Schade.

MfG
Werner100

Orbit
30.08.2009, 22:58
und indem man mit keinem Wort auf den Inhalt eines neuen oder blöden oder uralten Gedankens eingeht...
Meinst Du den?:

Meine Ansicht:
Es ist höchste Zeit, die normale Beobachtung wieder in die Physik einzuführen
Und dann verstehe ich nicht, warum Du meine Einladung, Dich erst mal mit den Grundlagen der RT zu befassen, als...

ein juristisches Ausschlussverfahren.
...und als...

eine neue Form der Bürokratiesierten Diskussion
...verstehst. Könntest Du mir das erklären?

Orbit

werner100
31.08.2009, 09:26
Hallo Orbit -

Auf Deine Frage und den vorausgegeangenen Zitaten möchte ich vor allem
betonen, dass ich immer versuche, mich verallgemeinernd zu verhalten und
das bringt Ungenauigkeiten und Vereinfachungen mit sich, die mir selbst auch nicht immer gefallen...

Mit der Einführung der Beobachtung meine ich, dass es eine auffällige Vereinseitigung ist,
die Erscheinungen des Alltags (hauptsächlich in Bezug
auf die Gravitation, die Wärmeenergie, die Kinetik und die Räumlichkeit) links liegen zu lassen und
wirklich alle neuen Überlegungen zur Physik nur auf Hochenergie-Versuche
und kosmische Extrem-Ereignisse zu stützen.
Selbst einmal unterstellt, dies wäre sachlich gerechtfertigt, so hat man doch
zu den Normalzuständen der irdischen Umgebung einen solch grossen Abstand
oder eine Kluft, die eigentlich 2 verschiedene Physikalische Welten
betrifft, die nicht sofort sinnvoll zu verbinden sind.
Wir wollen doch eigentlich wissen (zumindest in erster Linie) wie unsere
hiesige irdische Welt zu verstehen und zu beherrschen ist.

Da wäre es wirklich hilfreich, sich auch Überlegungen von Beobachtern mit
Newtonschen, Maxwellschen und Mach-schen Anschauungen anzuhören,
sofern diese zumindest den Versuch machen, nicht gleich als Einstein-Verächter aufzutrumpfen.
Es gibt auch eine Koexistenz von Relativität und Fernwirkung, die sich auf
Dauer konsolidieren lässt - denke ich.

Mit Bürokratisierung meine ich gewisse Strömungen im Wissenschaftbetrieb,
die sich auf Subroutinen von Interessen-Verbänden reduzieren und dann
nur noch starr nach förderungswürdigen Modellen argumentieren, um nicht
aufzufallen.
Ein Wissenschaftler sollte die Souveränität besitzen, seinen Standpunkt von
Moden und Trends unabhängig und konsensbereit zu vertreten.

Insofern gibt es keine Esoterik, sondern nur esoterische Missverständnisse.

Mit freundlichem Gruss

Werner100

Orbit
31.08.2009, 10:24
Da wäre es wirklich hilfreich, sich auch Überlegungen von Beobachtern mit Newtonschen, Maxwellschen und Mach-schen Anschauungen anzuhören,
sofern diese zumindest den Versuch machen, nicht gleich als Einstein-Verächter aufzutrumpfen.
Werner
Du meinst also, man bräuchte die RT nicht wirklich, Newton, Maxwell und Mach täten's im Alltag auch:

zu den Normalzuständen der irdischen Umgebung einen solch grossen Abstand
oder eine Kluft, die eigentlich 2 verschiedene Physikalische Welten
betrifft, die nicht sofort sinnvoll zu verbinden sind.
Wir wollen doch eigentlich wissen (zumindest in erster Linie) wie unsere
hiesige irdische Welt zu verstehen und zu beherrschen ist.
Bei der Wierderherstellung der guten alten Physik sollte man lediglich diplomatischerweise nichts gegen Einstein sagen, sondern dem Jahrhundertgenie seine physikalisch letztlich nicht relevante Spielwiese lassen.
Dummerweise spielt aber die RT inzwischen eine derart dominierende Rolle auch im Alltag, dass jedem, der ein GPS benützt, Satelliten-Fernsehen schaut, ein Computertomogramm erstellen lässt und und und...sofort einleuchten muss, dass eine Rückkehr zur nichtrelativistischen Physik verheerend wäre.
Und falls Du mit...

Ein Wissenschaftler sollte die Souveränität besitzen, seinen Standpunkt von Moden und Trends unabhängig und konsensbereit zu vertreten.
... meinst, man sollte sich auch heute noch frank und frei im Stil der ewiggestrigen Anhänger einer nazifreundlichen 'deutschen Physik' zu einer Physik ohne RT bekennen dürfen, dann solltest Du Deine Anliegen nicht, wie Du das seit diesem Monat tust, in irgendwelchen Foren diskutieren wollen, sondern Dich auf jene beschränken, in welchen alles willkommen ist, was gegen die RT geht. Ich könnte Dir beispielsweise das MAHAG-Forum empfehlen. Dort wirst Du bestimmt viele Gesinnungsgenossen finden - und auch eine Genossin :D - und musst nicht mehr wie ein Sisiphos kämpfen.

Orbit

Nathan5111
09.01.2017, 22:15
Sorry, gehört hier nicht hin.

JGC
10.01.2017, 11:29
Sorry, gehört hier nicht hin.

Hm..

Der Tread ist zwar schon angestaubt, und wenn ich keine Mail-Benachrichtigung erhalten hätte, dann würde ich wohl auch nicht hier schreiben. Aber es hat mich DOCH in den Fingern "gejuckt"


Lieber Nathan..

dein "Motto" (oder wie man das auch nennt) hat mich bewogen, mich nach Jahren mal wieder an zu melden

"Raum IST, Zeit IST."

Was wäre denn, wenn Raum und Zeit in Wirklichkeit EIN und das SELBE wären? Und eben nur aus unterschiedlichen Blickwinkels betrachtet als 2 "verschiedene" Dinge klassifiziert sind?

Einfach so halt mal und grüße alle Freunde, die mich nicht ganz "verfluchten" (bin nämlich aus gesundheitlichen Gründen meistens geistig nicht mehr so in Form, daher hab ich beschlossen mich in der Regel nur noch mit "wenig anstrengenden" Denkweisen zu befassen)

Wie auch immer