PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : alternative Physik



ispom
11.03.2007, 14:16
Hi folks (insbesondere die user, die hier so oft in „gegen den mainstream“ verschoben werden)
zu den vielen alternativen wissenschaftlichen Theorien, die wir hier schon vorgestellt bekamen, und zu deren Schicksal,
habe ich an diejenigen Autoren, die damit bisher direkt konfrontiert waren,
mal eine grundsätzliche Frage:

Warum tun sich die vom "Establishment verkannten" nicht alle zusammen und gründen eine „Zeitschrift für alternative Physik“?
Wenn diese Autoren von den renomierten Blättern abgewiesen werden
mit der Begründung, die Schlußfolgerungen aus ihren Theorien widersprächen den Erkenntnissen der etablierten Wissenschaft,
dann könnten sie doch auf diese Weise zumindest dafür sorgen, daß ihre Arbeit der Nachwelt erhalten bleibt,
und (möglicherweise) wenn die Zeit reif ist, auf ihren Werken aufgebaut werden kann.

Also, ihr Alternativen (Heinrich Katscher, JGC u.a.), habt ihr das schon mal versucht?

alternative Grüße von Ispom

ralfkannenberg
11.03.2007, 17:12
Warum tun sich die vom "Establishment verkannten" nicht alle zusammen und gründen eine „Zeitschrift für alternative Physik“?
Wenn diese Autoren von den renomierten Blättern abgewiesen werden
mit der Begründung, die Schlußfolgerungen aus ihren Theorien widersprächen den Erkenntnissen der etablierten Wissenschaft,
dann könnten sie doch auf diese Weise zumindest dafür sorgen, daß ihre Arbeit der Nachwelt erhalten bleibt,
und (möglicherweise) wenn die Zeit reif ist, auf ihren Werken aufgebaut werden kann.

Also, ihr Alternativen (Heinrich Katscher, JGC u.a.), habt ihr das schon mal versucht?Hallo ispom,

ich könnte mich dem sogar anschliessen, ich habe ja auch eine alternative Theorie ...

Allein schon einen seriösen Artikel für eine Publikation zusammenzustellen ist sehr zeitaufwändig und nebenberuflich kaum machbar. Und eine eigene Zeitung herauszugeben ist finanziell auch nicht gerade eine Kleinigkeit; zumal die von Dir genannten Leute ebenso wie ich vermutlich nicht über ein Mäzen verfügen wie die Hinterleute von P.M. oder von Raum&Zeit.

Ich weiss - für Albert Vollmer war es 1996 und 1997 kein Problem, jede zweite Ausgabe des "Sterne und Weltraum" einfach so eine Werbeseite zu kaufen und dort seine Thesen kundzutun (irgendwo ehrt es mich heute noch, dass es ihm 1997 eine halbe solche Werbeseite wert war, gegen mich (und einen Mitstreiter) zu Felde zu ziehen ;) )

Was ich sagen will: Ein solches von Dir vorgeschlagenes Projekt dürfte sowohl am Zeitrahmen als auch am finanziellen Rahmen scheitern. Oder aber man zieht sich Mäzene an Land, mit denen man aber lieber nicht zusammenarbeiten möchte .......

Freundliche Grüsse, Ralf

ispom
11.03.2007, 17:28
Allein schon einen seriösen Artikel für eine Publikation zusammenzustellen ist sehr zeitaufwändig und nebenberuflich kaum machbar. Und eine eigene Zeitung herauszugeben ist finanziell auch nicht gerade eine Kleinigkeit; zumal die von Dir genannten Leute ebenso wie ich vermutlich nicht über ein Mäzen verfügen wie die Hinterleute von P.M. oder von Raum&Zeit.



Hallo Ralf,
ich hatte nun leider noch nicht die Ehre, für eine wissenschaftliche Zeitschrift etwas zu veröffentlichen,
(meine künstlerischen Bauwerke schaffen es höchstens bis in eine Tageszeitung :( )

aber ein Freund von mir ist Physiker und hat schon öfter...
aber dafür kriegt er nicht Geld (wie ich immer dachte), sonder er muß auch noch draufzahlen, allles für Ruhm und Ehre
(er hat neuartige Verfahren aus der Kernresonanzspektroskopie in "Tetrahedron" veröffentlicht, und mußte einige hundert Euro dafür berappen, incl. einiger Sonderdrucke dann aber)

Wenn die "Alternativen" jeder für ihren Artikel einige hundert Euro bezahlen, sollte es ihnen die Unsterblichkeit wert sein, ( gelegentlich wird die Nachwelt auf ihre Ideen stoßen, die damals ihrer Zeit zu weit voraus waren).

Wenn die Ideen mit soviel Mathematik gepflastert sind wie bei Heinrich K., dann habe ich immer den Verdacht (wenn er sich nicht irgendwo verrechnet hat)
sollten das doch die "richtigen Wissenschaftler" mal zu lesen kriegen,
aber wenns nicht irgendwo in einer zeitschrift steht,
in das astronews-forum oder auf Heinrichs hp werden die wohl nicht stoßen...

muß er sich gleichgesinnte suchen (bzw Leidensgefährten, wie JGC) und eine Zeitschrift aufmachen.
Man kann ja heute auch alles (buchstäblich alles) in einem Buch drucken lassen und der Verlag ( zB. http://www.bod.de/index.php?id=200) sorgt sogar dafür, daß es in die wissenschaftlichen Bibliotheken kommt.

Wenn sie es nicht machen, haben sie ihr Genie vertan...

die mathematisch-schöpferischen Geister beneidende Grüße von Ispom

ralfkannenberg
11.03.2007, 18:12
Hallo ispom,


Man kann ja heute auch alles (buchstäblich alles) in einem Buch drucken lassen und der Verlag ( zB. http://www.bod.de/index.php?id=200) sorgt sogar dafür, daß es in die wissenschaftlichen Bibliotheken kommt.Klar, wenn man mal so Grössenordnung 5000 Euro hinblättert ist das kein Problem ...[/QUOTE]


Wenn sie es nicht machen, haben sie ihr Genie vertan...Oder einfach nur das Geld nicht dafür .......

Freundliche Grüsse, Ralf

ispom
11.03.2007, 19:07
Oder einfach nur das Geld nicht dafür .......

Freundliche Grüsse, Ralf


Unser neuer Service BoD Fun auf myBoD verwandelt jeden kreativen Einfall innerhalb kürzester Zeit in ein fertiges Buch. Das Beste: Es kostet nichts! Und ist ganz zwanglos ohne Mindestabnahme. Wer mit seinem Buch dann noch zusätzlich in den Buchhandel will, kann das mit unserem neuen Online-Angebot BoD Classic tun. Für nur 149 Euro sichern Sie sich den Zugang zu allen deutschsprachigen Buchhandlungen und über 1000 Onlineshops, darunter amazon.de, libri.de und spiegel.de.


http://www.bod.de/index.php?id=917 -nulltarif
http://www.bod.de/index.php?id=918 -148 Euro

geht für noch andere Varianten (wo Dir praktisch der Lektor nach Stichworten "Dein Buch" schreibt und die illustrationen durch einen Künstler anfertigen läßt) auch in die tausende.

Ich weiß das, weil ich jetzt mit den Leuten ins geschäft kommen will:
eine Sammlung meiner Kunst-landschaften in Buchform

bibliophile Grüße von Ispom

Heinrich Katscher
12.03.2007, 01:24
Wenn
die Ideen mit soviel Mathematik gepflastert sind wie bei Heinrich K., dann habe ich immer den Verdacht (wenn er sich nicht irgendwo verrechnet hat) sollten das doch die "richtigen Wissenschaftler" mal zu lesen kriegen,
aber wenns nicht irgendwo in einer zeitschrift steht, in das astronews-forum oder auf Heinrichs hp werden die wohl nicht stoßen...

muß
er sich gleichgesinnte suchen und eine Zeitschrift aufmachen.

Man kann ja heute auch buchstäblich alles in einem Buch drucken lassen und der Verlag ( zB. http://www.bod.de/index.php?id=200) sorgt sogar dafür, daß es in die wissenschaftlichen Bibliotheken kommt.


Hallo Ispom,

schon als Architekt werden Sie bestimmt erkannt haben, dass viele Fachorganisationen einen unrealisierbaren futuristischen Entwurf höher werten als z.B. den Entwurf eines neuartigen Tores, das Kommunikationsbedürfnisen angepasst werden kann.

Theorien, die allgemein und in Worten alles von der Erschaffung der Welt bis zu ihrem Untergang mit präziser Angabe der hiezu nötigen Aeonen beschreiben, jedoch nicht beweisbar sind, werden eher veröffentlicht als Hypothesen, die ermöglichen, komplizierte Vorstellungen zu vereinfachen, (wie dies meine Hypothese ermöglichz)

Wenn jemand sagt, dass 3 x 5 gleichwertig ist mit 5 + 5 + 5, werden die Meisten meinen, dass dies 1) klar, 2) überflüssig und 3) überhoben ist, weil dies der Tradition widerspricht.

Ich habe mit meiner Hypothese die gleiche Erfahrung germacht. Sie sagt nichts Neues, sie sagt Bekanntes neu und einfacher.
siehe http://www.pro-physik.de/Phy/pjsearch.do?pattern=Wirbel&searchtype=metaDataTitle&sortChron=false&mid=3&site=true
Das kann sich doch kein Wissenschaftler gefallen lassen, weil es ihm hätte schon klängst einfallen sollen. Darin beruhen meine Schwierigkeiten, in Fachblätter vorzudringen.

Für den Hinweis auf BOD vielen Dank. Ich wurde schon einmal auf ihn hingewiesen. Ein Buch jedoch erfordert einen anderen Aufbau wie ein Artikel. Ich bin vom Buch abgekommen, um Artikel zu schreiben. Jetzt muss ich den Weg zurück suchen. Und was die Kosten betriff:

Von meiner CZK-Rente vergüte ich meine Web-Seitenbildung. Wenn das Buch gelingt, werde ich auch die EUR-Kosten nicht scheuen, die BOD fordert, obwohl sie ein grosses Loch in mein Finanz-Budget machen werden.

Mit freundlichen Grüssen
Heinrich Katscher

Toni
12.03.2007, 03:29
Hallo Heinrich Katscher,

ich glaube Dir gern, dass Deine Versuche, Deine theoretischen Vereinfachungen einem breiteren Publikum nahe zu bringen und vor allem Deine CZK-Rente Dir oftmals Tränen in die Augen treiben, aber deshalb musst Du doch nicht gleich weinen: :rolleyes:

Mit freundlichen Grüssen
Hweinrich Katscher :o Ich leihe Dir auch gern mein Taschentuch. :)

Tränen trocknende, aber immer freundlichste Grüße von
Toni


PS: Ein kleiner "Dreckfuhler" ist jedem von uns schon mal passiert. Auch ispom hatte erst vor kurzem als "isipom" unterschrieben. :D Ich hoffe, Du nimmst es mir nicht all zu krumm ...

Heinrich Katscher
12.03.2007, 08:39
Hallo Heinrich Katscher,


Zitat von Heinrich Katscher
Mit freundlichen Grüssen
Hweinrich Katscher
Tränen trocknende, aber immer freundlichste Grüße von
Toni

Vielen Dank, habe ich korrigiert und um ein Link erweitert.

Gleichfalls beste Grússe
Heinrich

ralfkannenberg
12.03.2007, 12:14
http://www.bod.de/index.php?id=917 -nulltarif
http://www.bod.de/index.php?id=918 -148 Euro

geht für noch andere Varianten (wo Dir praktisch der Lektor nach Stichworten "Dein Buch" schreibt und die illustrationen durch einen Künstler anfertigen läßt) auch in die tausende.

Ich weiß das, weil ich jetzt mit den Leuten ins geschäft kommen will:
eine Sammlung meiner Kunst-landschaften in Buchform

bibliophile Grüße von IspomAlso gut, ich werde es versuchen.

Bei meinem letzten Versuch habe ich eine Woche meine Freizeit investiert, alles wunschgemäss angepasst und meine Arbeit eingereicht; in dem Moment erhielt ich eine email, dass ich vergessen habe, einen "Garanten" anzugeben (das ist eine Referenzperson)

Fazit: 1 Woche Freizeit für nichts verloren. Das macht nebenberuflich wirklich wenig Spass !

Aber vielleicht ist das ja in dem von Dir genannten Link anders - ich werde es also versuchen !

Freundliche Grüsse, Ralf

ispom
12.03.2007, 12:27
Aber vielleicht ist das ja in dem von Dir genannten Link anders - ich werde es also versuchen !

Freundliche Grüsse, Ralf

ich wünsche Dir dafür Erfolg,
und halt uns auf dem laufenden :)

aufmunternde Grüße von Ispom

ps
in einem der von mir gegebenen links findest Du die Möglichkleit ein Info-Paket anzufordern,
das sind einige Broschüren mit den dtaillierten Angaben für Preise und Leistungen des Verlages.

galileo2609
13.03.2007, 01:51
Warum tun sich die vom "Establishment verkannten" nicht alle zusammen und gründen eine „Zeitschrift für alternative Physik“?
Wenn diese Autoren von den renomierten Blättern abgewiesen werden
mit der Begründung, die Schlußfolgerungen aus ihren Theorien widersprächen den Erkenntnissen der etablierten Wissenschaft,
dann könnten sie doch auf diese Weise zumindest dafür sorgen, daß ihre Arbeit der Nachwelt erhalten bleibt,
und (möglicherweise) wenn die Zeit reif ist, auf ihren Werken aufgebaut werden kann.

Hallo ispom,

das ist doch schon zur Genüge passiert! Hilft aber auch nichts, da die Wehklagerei dann eine Stufe angehoben wird: auch die alternativen Blättchen werden vom Establishment nicht ernst genommen oder sogar unterdrückt.

Die paar Euros für den Selbstverlag können sich die 'Kritiker' also sparen und in den Web-Traffic investieren. Da sitzen sie eh schon in der 'ersten Reihe'!

Grüsse galileo2609

ispom
13.03.2007, 08:46
das ist doch schon zur Genüge passiert! Hilft aber auch nichts, da die Wehklagerei dann eine Stufe angehoben wird: auch die alternativen Blättchen werden vom Establishment nicht ernst genommen oder sogar unterdrückt.



hmmm, naja, mir fehlt da die Übersicht.
Ich habe den Eindruck, alles was sich mit dem Prädikat "alternativ" schmückt, wird heute von den Medien derartig hochgejubelt, daß "Alternative" durchaus davon leben können,
das geht von der "Alternativmedizin" bis zum "Alternativen Nobelpreis",

alternative Grüße von Ispom