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MiniAstrophysikerin
06.11.2006, 17:50
Hat die Venus oder andere Planeten eigentlich ein Ozon oder gibt es dies nur bei und?
Was bedeutet Ozon eigentlich genau.

Mit freundinlichen Grüßen und besten dank im Foraus

Yvonne

mac
06.11.2006, 18:30
Hallo Yvonne,


Hat die Venus oder andere Planeten eigentlich ein Ozon oder gibt es dies nur bei und?
Was bedeutet Ozon eigentlich genau.
Ich denke, auch in der Venus-Atmosphäre gibt es Ozon, wieviel und wie verteilt, weis ich allerdings nicht.

Was ist Ozon?
Der Sauerstoff (abgekürzt mit dem Buchstaben O für Oxygen) kommt in unserer Atmosphäre fast nur als O2 Molekül vor. Das heißt, zwei Sauerstoffatome sind miteinander zu einem Molekül verbunden. Durch das ultraviolette Licht der Sonne wird Sauerstoff aus verschiedenen Verbindungen herausgelöst. (Das geschieht ebenso mit fast allen anderen Atomen, die vom Sonnenlicht (dem ultravioletten Anteil) getroffen werden, auch). Dieses Sauerstoffatom kann sich z.B. mit O2 zu O3 verbinden, es kann sich auch mit anderen Molekülen verbinden, hier geht es aber nur um O3. O3 = Ozon ist giftig (wenn es zuviel davon in unserer Atemluft gibt) aber Ozon schirmt auch das ultraviolette Licht (das was den Sonnenbrand macht) ab. Also weit oben in unserer Atmosphäre ist es sehr nützlich, hier unten wo wir Menschen, Tiere und Pflanzen leben, ist zuviel davon ungesund.

Herzliche Grüße

MAC

Schau Dir den Artikel in Wickipedia dazu an!

jonas
06.11.2006, 19:42
Hi Yvonne und mac

Mac, glaubst Du wirklich dass in der Venusatmosphäre Ozon existieren könnte? Es ist doch ein recht instabiles Molekül, das sich sehr rasch mit dem Schwefel verbinden sollte.

Nach allem was ich gehört habe benötigt Ozon zu seiner Enstehung grosse Mengen freien Sauerstoff. Unter freiem Sauerstoff verstehe ich solchen wie in unserer Luft, also als Gas (O2), und nicht in Gesteinen gebunden wie Siliziumoxyd oder Eisenoxyd (Rost) bzw. nicht in Gasen gebunden wie z.B. CO2. Würde man auf einem (Exo)Planeten eine Ozonschicht entdecken, so würde dies als Indiz für biologisches Leben angesehen, da man der Ansicht ist, dass nur biologisches Leben die Atmosphäre mit genügend freien Sauerstoff anreichern kann.

Bynaus
06.11.2006, 19:48
In meinem schlauen Buch über die Venus steht nichts über Ozon in der Atmosphäre. Unter den häufigsten Gasen ist es nicht zu finden, obwohl das Xenon zuunterst auf der Liste nur gerade 10 Teile in einer Milliarde ausmacht.

@MiniAstrophysikerin: Nur ein kleiner Hinweis: Den Titel von neuen Themen solltest du so wählen, dass man versteht, worum es geht. "Hallo" ist nicht so hilfreich. ;)

mac
06.11.2006, 21:13
Hallo jonas, hallo Bynaus


Mac, glaubst Du wirklich dass in der Venusatmosphäre Ozon existieren könnte?


In meinem schlauen Buch über die Venus steht nichts über Ozon in der Atmosphäre.das war mehr eine prinzipielle und tatsächlich nicht sehr praxisbezogene Antwort. Da es Sauerstoff (Schwefelsäure, CO2) gibt, muß es auch Ozon geben war meine, zugegeben nicht sehr fundierte Überlegung. Ob dieses Ozon irgend eine Rolle spielt oder eben nur eine extrem kurzfristige Ausnahme ist, wußte und weis ich, wie ich eingestanden hatte, nicht. Prinzipiell ist es aber so, daß die UV-Strahlung der Sonne energiereich genug ist, um jede chemische Bindung zu knacken. Der Rest ist nur noch eine Frage von Wahrscheinlichkeiten und Halbwertszeiten. Die können allerdings für Ozon so ungünstig sein, daß es so gut wie nie vorkommt, daß sich 3 freie Sauerstoffatome treffen und verbinden und länger als einige Nanosekunden stabil bleiben, bevor sie schweflige Säure zu Schwefelsäure oder Kohlenmonoxid zu CO2 oxidieren oder sonst ein 'tragisches' Ende nehmen ;) .

An Yvonne: Ich glaube, daß Bynaus und Jonas recht haben, eine Ozonschicht wie bei uns, kann es in einer Atmosphäre, die so zusammengesetzt ist wie die der Venus, wohl nicht geben.

Herzliche Grüße

MAC

Toni
07.11.2006, 01:14
Hallo Yvonne, Mac, jonas und Bynaus!


Nach allem was ich gehört habe benötigt Ozon zu seiner Enstehung grosse Mengen freien Sauerstoff. (...) Würde man auf einem (Exo)Planeten eine Ozonschicht entdecken, so würde dies als Indiz für biologisches Leben angesehen, da man der Ansicht ist, dass nur biologisches Leben die Atmosphäre mit genügend freien Sauerstoff anreichern kann. Der erste Satz ist völlig richtig, jonas. Den zweiten Satz habe auch ich schon mal hier in einem anderen Thread postuliert, weil ich es so im TV gesehen/gehört habe. Allerdings will man dazu wohl auch erst in einigen Jahren (kann noch 10 Jahre oder länger dauern ... ;) ) mehrere aneinander gekoppelte kleinere Radioteleskope (Interferrometer?) in den Orbit bringen und dann konkret nach Exoplaneten mit Ozon-Vorkommen suchen.

Und noch eine kleine Frage an Bynaus:
Wenn Dein "schlaues Buch über die Venus" keine Angaben zu Ozon auf diesem Planeten macht, kannst Du mir vielleicht so aus dem Stehgreif :) sagen, wieviel Prozent es davon in der Erdatmosphäre gibt? Es müsste ja eigentlich immer weniger werden bei den stetig anwachsenden Löchern über den Polen ... :cool:

Sonnenbrandgefährdete Grüße von
Toni

Bynaus
07.11.2006, 12:57
konkret nach Exoplaneten mit Ozon-Vorkommen suchen.

Dafür müsste man erst einmal Exoplaneten direkt abbilden können, oder aber der fragliche Exoplanet müsste vor seinem Stern durchziehen. An der direkten Abbildung wird tatsächlich gearbeitet, für die nächsten paar Jahre dürften wir aber mit der zweiten Methode vorlieb nehmen müssen.

Betreffend Ozon in der Erdatmosphäre: Aus dem Stegreif bin ich mal in der Wikipedia nachsehen gegangen, dort ist von "einigen ppm" (Millionstel) die Rede. Die Konzentration in der Stratosphäre schwankt allerdings recht stark: das Ozonloch schliesst und öffnet sich dann wieder, so dass es sichwierig ist zu sagen, ob sich die Schicht insgesamt schon wieder regeneriert oder nicht.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ozon
http://de.wikipedia.org/wiki/Ozonloch

jonas
07.11.2006, 14:05
Dafür müsste man erst einmal Exoplaneten direkt abbilden können, oder aber der fragliche Exoplanet müsste vor seinem Stern durchziehen
Völlig klar, bisher ist es uns ja wegen noch fehlender messtechnischen Möglichkeiten nicht gelungen einen erdähnlich grossen Planeten zu finden und sein Spektrum zu untersuchen. Die Suche nach Ozonsignaturen ist daher noch Zukunftsmusik.

Mit meiner Bemerkung wollte ich eher ausdrücken, dass es auf der Venus relativ unwahrscheinlich ist, dass Ozon in nennenswerten Mengen entsteht weil dort kein Leben existiert.

MiniAstrophysikerin
07.11.2006, 18:39
Hallo mac jonas toni und bynaus.

Zietier aus http://www.exobiologe.de/Leben_auf_der_Venus.html

In etwa 50 Kilometern Höhe entspricht der atmosphärische Druck dem an der Erdoberfläche und die Temperatur liegt bei 70 Grad Celsius. Dort könnten Mikroben überleben, die entweder aus einer wasserreicheren Frühzeit der Venusgeschichte vor dem Einsetzen des globalen Runaway-Treibhauseffektes oder auch von der Erde stammen könnten.
>Also für mich ist das eine Art Ozon. Das Ozon ist ja auch beim Treibhaus effeckt vorhanden oder etwa nicht? Hab ich da was falsch verstanden also müsse es doch auch ein kleines oder gar großes Ozon haben.
Oder verstehe ich da einfach nicht den zusammen hand des textes?

Zum anderen fand man sowohl Schwefelwasserstoff als auch Schwefeldioxid, zwei Verbindungen, die normalerweise miteinander reagieren und daher nicht nebeneinander bestehen können, es sei denn, sie würden ständig neu produziert.
>Also wasser ist vorhanden. Für leben auch gut.

Also ich kann mir leben auf mars und Venus halb vorstellen aber ich weiß nichtz ob ich diese Sachen falsch verstanden habe! :)
Also es wäre erlich nett wenn ich meine sachen schreiben könnte und ihr sie verbessern würdet.

Mir freundinlichen Grüßen und besten Dank
Freue mich schon wieder auf ne Antwort

Yvonne

jonas
07.11.2006, 19:51
Hi Yvonne

Also für mich ist das eine Art Ozon. Das Ozon ist ja auch beim Treibhaus effeckt vorhanden oder etwa nicht
Ohne jetzt wirklich viel von der Materie zu verstehen würde ich mal sagen, dass Ozon (bzw das Ozonloch) und der Treibhauseffekt zwei paar Stiefel sind, die erstmal nichts miteinander zu tun haben. Ozon ist, wie Mac oben geschrieben hat, ein Molekül aus drei Sauerstoffatomen (im Gegensatz zu dem, was wir atmen, Sauerstoff, das ein Molekül aus zwei Sauerstoffatomen ist).

So etwas wie ein kleines oder grosses Ozon gibt es nicht. Man sagt aber ab und zu "Disauerstoff" zu O2 und Trisauerstoff zu Ozon (O3).

Die Möglichkeit, dass in einer bestimmten Höhe in der Venusatmosphäre Mikroben entstanden sein könnten bzw. dort überlebt haben, ist nicht prinzipiell ausgeschlossen. Jedoch dürften sie definitiv nichts mit Ozon zu tun haben. Entweder sind sie nicht zahlreich genug um genügend freien Sauerstoff zu produzieren oder sie haben einen Schwefelkreislauf. Dies ist aber recht spekulativ.

MiniAstrophysikerin
07.11.2006, 20:05
Ok Ok dann habe ich erlich was falsch verstanden!
Erst mal ein ganz großes Danke schön jonas erlich danke!
O2 ist doch ein sauerstoffmölekühl das aus zwei Athomen besteht oder?
O3 ist ein Ozonen Mölekühl das wederum aus 3 Athomen je Sauerstaff bestehen. Diese Teilchen werde doch auch noch im Ozon auf ein O und O2 geteilt oder?
Hab ich das nun richtig verstanden?
Und was kann man sonnst noch mit leben auf der Venus verbinden, ich bin ma neugierig was es so gibt :)

Naja bedeanke mich für alles immer im Foraus

LG
Yvonne

PS:Frage mich noch immer wie ich euch danken kann weil ihr mir immer so viel erklärt *freu* :)

mac
07.11.2006, 23:36
Hallo Yvonne,


Diese Teilchen werde doch auch noch im Ozon auf ein O und O2 geteilt oder?diesen Satz hab' ich überhaupt nicht verstanden?

Ich habe ein Bitte an Dich: Könntest Du Dir etwas mehr Mühe bei der Formulierung Deiner Sätze geben? Das Meiste kann man sich zwar zusammenreimen, aber manchmal, so wie in dem Zitat, kann ich es nicht mehr. :)

Herzliche Grüße

MAC

Bynaus
07.11.2006, 23:55
Ich denke, sie meint, ob man die drei O's im O3 als ein O2-Molekül und ein weiteres O-Atom ansehen könnte - nun, das würde nicht viel Sinn machen, denn die Winkel zwischen den dreien sind etwa gleich, dass heisst, alle O's im O3-Molekül bilden zusammen ein schönes, gleichmässiges Dreieck.

Soviel ich weiss, spielt Ozon beim Treibhauseffekt auch eine (kleine) Rolle, es ist ein Treibhausgas. Aber mit dem Leben in den betreffenden Atmosphärenschichten hat das direkt nichts zu tun.

Uranor
08.11.2006, 02:38
Salute an die Venus-Runde.

@Bynaus, es ist zwar müßig, einen Profi bestätigen zu wollen, zumal, ich seh bestimmt nicht so aus, als wäre ich vom Fach, indes, auch in meiner Erinnerung steht... undeutlich (info liegt recht weit zurück), O³ sei ein nicht bedeutendes Treibhausgas. In Bodennähe dominiert negativ der gesundheitliche Faktor. In großen Höhen wäre der Klimafaktor nicht mehr von Interesse. Dafür wird es dort als UV-Filter wichtig.


@Yvonne, die Atomarten verfügen (chemisch bedeutsam) über die Eigenschaft der Wertigkeit. Man spricht anschaulich auch von Armen. Die Eigenschaft resultiert aus der Elektronenbesetzung, -Nichtbesetzung, somit der Bindefähigkeit der äußeren Orbitale. O ist 2-wertig. Mit den 2 Armen kann es verschieden "greifen". Es ist ausgesprochen reaktionsfreudig (gute Bindungseigenschaften). Daher, wenn mal 2 oder 3 O verbunden sind, zeigt sich die Gemeinschaft als solide.

Die verschiedenen Greifmöglichkeiten und die unterschiedlichen Wertigkeiten ermöglichen je nach den verbundenen Atomarten kürzere bis ausgesprochen lange Kettenmoleküle. Vor allem C und auch S bieten biointeressante Langketten-Kombinationsmöglichkeiten. Abschnitte sind wie Sgmente aneinander gereiht und über passende Enzym-Moleküle schneid- und anders zusammensetzbar.

Vielleicht mal so viel als kleine Orientierungsübersicht. Die Anschaulichkeit gelingt mit dem wenigen schon recht weit. Die Natur baut überall auf einfache Grundprinzipien. In der Folge können sich dann sehr komplexe Zusammenhänge ergeben.


Gruß
Uranor

Bynaus
08.11.2006, 09:03
@Uranor: Die Wikipedia ist zwar nicht das Mass aller Dinge, wenn man aber eine solche Info sucht und sich damit zufrieden gibt, kann es helfen, sie zu haben:

http://de.wikipedia.org/wiki/Treibhauseffekt#Treibhausgase

Hier steht, dass Ozon 3-7% (wobei 3% die Wirkung des Gases allein darstellt, 7% die Wirkung in Kombination mit anderen Gasen) zum Treibhauseffekt beiträgt. 7% von 33°C sind 2.3°C, das ist immerhin etwa die totale Erwärmung durch den anthropogenen Treibhauseffekt, der im Minimum erwartet wird.

Toni
08.11.2006, 09:20
Hallo Yvonne,

erstmal vielen Dank für Deine Danksagung. :) Schön, dass Du noch immer so viele Fragen für uns hast ... :cool:


Hallo mac jonas toni und bynaus. ... upps! - Das waren aber vier?! :o


Das Ozon ist ja auch beim Treibhaus effeckt vorhanden oder etwa nicht? Hab ich da was falsch verstanden also müsse es doch auch ein kleines oder gar großes Ozon haben.
Oder verstehe ich da einfach nicht den zusammen hand des textes? Also, Ozon ist nur minimal als Treibhausgas zu betrachten. Ozon (der drei-atomige Sauerstoff, hat jonas schon sehr gut erklärt) entsteht zum einen in den oberen Bereichen unserer Atmosphäre durch die Einwirkung der solaren UV-Strahlung. Diese zertrümmert die molekularen Bindungsmechanismen des aus zwei Atomen bestehenden Sauerstoffs, wodurch die nun einzelnen Sauerstoff-Atome eine dreifach-Bindung eingehen. Dieses drei-atomige Ozon jedoch "schluckt" oder absorbiert nun seinerseits den größten Teil der auf der Erdatmosphäre auftreffenden UV-Strahlung und verhindert so auch, dass Ozon in größeren (gefährlicheren) Mengen in weiter unten liegenden Schichten entsteht.

Dieses Stratosphären-Ozon ist auch der beste Garant dafür, dass sich das Leben an Land entwickeln konnte. Es ist sozusagen als "UV-Schutzschirm" für Sauerstoff atmende Lebensformen, die erst dadurch den Schritt an Land wagen konnten (vor ungefähr 600 Mill. Jahren), entstanden.

Wie das Ozon hier unten an der Erdoberfläche entsteht, das für Sauerstoff atmende Lebewesen so giftig ist, kann Dir vielleicht wieder jemand anderes von "uns vieren" erklären ...;)

Freundlichste Grüße von
Toni


PS: Mittlerweile sind es ja "fünf" geworden.

mac
08.11.2006, 17:23
Hallo Bynaus,


7% von 33°C sind 2.3°C, ...:confused: Ich hätte jetzt angenommen, daß das gut 21° C sind?

Herzliche Grüße

MAC

Uranor
08.11.2006, 17:25
@Bynaus, hast Recht + mich erwischt. Für Physik liegt die Anwahl der Wikipedia schon irgendwie auto in den Fingern. "Man kent" die auftauchenden Stichworte zwar... aber es geht nix über mal wirklich nachschauen bzw. Auffrischen. Den "hohen Nutzwert" in Sachen Treibhausgas hätte ich für Ozon nicht erwartet. Viele Autos = viel Ozon, vor allem in den Städten, das ist ja bekannt.

"vor ungefähr 600 Mill. Jahren" wirst du sicher für die letzte Stufe gemeint haben? Das Landleben musste ja in mehreren Etappen immer wieder fast neu starten. Dinos und Echsen hatten den UV-Schutz-Bonus. Denen würde man auch eine gewisse Überdauerungschance nach einem atomaren Wahnsinn zutrauen.
Ich les schon die Schlagzeile im Echsen-Kurier:
"Selbst ausgetrickst!
Menschen ziehen sich in die Hölle zurüch und überlassen den wirklich Mächtigen das Feld"



@Toni, danke für das nicht verdiente. Bisher hab ich lernend mitgelesen. Das bischen Optimierung zum Zusammenhangsverständnis war halt mal möglich.


und Gruß

Bynaus
08.11.2006, 18:32
Ich hätte jetzt angenommen, daß das gut 21° C sind?

Du meinst den natürlichen Treibhauseffekt? Von -18°C (Albedo, Schwarzkörpertemperatur) auf +15°C sind 33°C. :)


Den "hohen Nutzwert" in Sachen Treibhausgas hätte ich für Ozon nicht erwartet.

Ich ehrlich gesagt auch nicht, hätte so was wie 1-2% erwartet.

MiniAstrophysikerin
08.11.2006, 19:39
Ich wollte mich bei euch noch mal ganz herzlich bedanken das ihr mir nachhilfe in Physik oder Astronomie gibt, dass kann man sehen wie man will!

@mac:Ich werde mir die Mühe geben sachen zu Formolieren! Kann ich schon verstehen das es sonnst doof ist! Danke das du es gesagt hast.

@toni:Jab hast recht es sind 4 und nich 3 wie ich geschreiben habe erst, hab geschreiben und dann noch einen namen gefunden Opssss :D

@bynaus und mac: Also ihr schreibt gerade etwas mit Prozenten ich verstehe irgentwie nicht so erlich euren zusammenhang mit den Prozenten. Meint ihr damit etwa wie viel Prozent das ozon mit dem Traibhausefekt zutun hat oder wie?:confused:

Desanden Bendanke ich mich noch mal. Bin keinen sauer wenn man mir das sagt erlich. Und ich frage mich wie ich mich dafür bedanken kann, ich die dumme und ihr die schlauen die alles wissen und dann frag da eine immer nach emmmm schon doof was :)
Ok danke

Liebe Grüße und besten Dank

Yvonne

mac
08.11.2006, 23:08
Hallo Bynaus,


Du meinst den natürlichen Treibhauseffekt? Von -18°C (Albedo, Schwarzkörpertemperatur) auf +15°C sind 33°C. :)nein, nein! So weit war ich noch gar nicht. Ich meinte daß rein mathematisch.

Herzliche Grüße

MAC

mac
08.11.2006, 23:19
ich hatte Deine Aussage: 7% von 33°C nicht auf eine Temperaturdifferenz von 33°C bezogen, so wie Du sie wohl gemeint hattest, sondern auf die Temperatur selbst, also 306° Kelvin. Jetzt erst, beim Lesen des Artikels habe ich mein Mißverständnis bemerkt.:o

Herzliche Grüße

MAC

Uranor
09.11.2006, 01:40
salve Yvonne,


Meint ihr damit etwa wie viel Prozent das ozon mit dem Traibhausefekt zutun hat oder wie? :confused:
Ole, da kann ich jetzt auch aushelfen. Die % gehen von der Temperatur aus. Die Menge des Gases wurde ermittelt, nun sagt man, wie stark das die Temperatur beeinflusst. Als Basis gilt das durchschnittliche, globale Jahresmittel. Meint man etwas anderes, wäre das zu spezifizieren.


Schon seit Jahrzehnten ist aus Forscherfeder bekannt, dass eine Klimaerwärmung über 0,5°C bereits das Risiko unabsehbarer Folgen birgt. Und nun wird man mördermäßig kämpfen müssen, damit wenigstens um 2,5°C hinreichend gehalten werden können. Und das sind nur aktuelle Daten. Vor kurzem wollte man hierzutrauerlande tatsächlich auf 2°C halten können. Geträumt, gedöst, mitgepanscht, höllen sorglos gewesen, den Lebensraum in den Dreck gestampft, zu spät. Die gesunden Züge sind ausnahmslos alle durch. Wir werden den übernehmenden Halutern und Orks gut schmecken. Dürr und weggespült genug werden wir bis dahin sein. :eek:


kulinarische Grüße
Uranor

Toni
09.11.2006, 09:55
Hallo Yvonne!

Das ist äußerst lieb von Dir, dass Du Dich bei uns so nachhaltig bedankst. :) Das haben wir doch nun wirklich nicht verdient ...? :rolleyes: - Bei so viel Dank schmelze ich dahin wie ein Stück Butter auf dem Frühstückstisch in der hochsommerlichen Morgensonne! :cool:

Weist Du was? Ich schicke Dir den Dank einfach zurück (für die vielen Fragen, die Du uns gestellt hast) und wünsche Dir, dass Du uns noch weiterhin mit Fragen "löcherst". ;)

Freundlichst dankende Grüße von
Toni

MiniAstrophysikerin
09.11.2006, 16:37
Erst mal noch ein dankeschön das ihr mir wieder geschreiben habt :)

@Uranor: Ah es hat also was mit der Temperatur zu tuhen nun verstehe ich auch die Protzente die Bynaus und mac benutzt haben, aus fragen wird man ja immer schlauerer wie vorher *freu*.Nun hab ich sogar einen zusammenhang von Ozonen usw verstanden, bin ja mal stolz auf mich!

Aber hier stinkt es nun so nach eigenlob *puuuu* :)

@Toni: Ich durchlöcher dich auch mal, also was Interessiert dich denn so an der Physik, Astronomie oder doch eher beides zusammen AstroPhysik. Naja wenn du rot wirst dann ärger ich dich nun ein bisseln. Danke Danke und nochmals danke du bist echt nett *bussi*.
Meine Antwort kannst du gerne auch bekommen wenn du willst!

Liebe Grüße und ein großes Dankeschön an alle

Yvonne

Toni
10.11.2006, 12:53
Hallo Yvonne,


(...) bin ja mal stolz auf mich! ja, das kannst Du auch wirklich sein! Ein Mädchen, das sich in Deinem Alter schon so sehr für Astrophysik interessiert, ist auch in unserer heutigen Zeit immer noch was besonderes (um nicht zu sagen, etwas seltenes).


@Toni: Ich durchlöcher dich auch mal, also was Interessiert dich denn so an der Physik, Astronomie oder doch eher beides zusammen AstroPhysik. Naja wenn du rot wirst dann ärger ich dich nun ein bisseln. Danke Danke und nochmals danke du bist echt nett *bussi*. Ich glaub', jetzt werd' ich wirklich rot ...? :o (Verlegenheits-*bussi* zurück)
Also, interessiert habe ich mich für Astronomie eigentlich schon immer, so lange ich zurückdenken kann ...

Mein ursprüngliches Interesse (als gerade eingeschultes Kind) lag zuerst in der Erdkunde (Geografie). Als Kind habe ich schon sehr viele Landkarten frei Hand nachgezeichnet, kannte im Prinzip sämtliche Länder der Erde, einschließlich ihrer größten Städte und hatte später in diesem Schulfach meist nur einsen und zweien. Auch unser Sonnensystem und die Sternbilder, einschließlich die Namen der hellsten Sterne, kannte ich schon bald und wollte dann auch mehr darüber erfahren. Ich fand es schon immer äußerst schade, dass das Fach Astronomie erst in der 10. Klasse gelehrt wurde. Ich glaube, die Menschen der heutigen Zeit sind in dieser Beziehung noch viel zu rückständig. Bei alten, heute als steinzeitlich geltenden Völkern wie z.B. den Maya war Astronomie (neben Mathematik und Lesen und Schreiben) eines der drei Fächer, die überhaupt nur gelehrt wurden! Dies können Dir heute noch in Mexico, Guatemala und Honduras lebende Maya bestätigen. Es wird diesem Wissenschaftszweig auch in Bezug auf unsere Zukunft immer noch viel zu wenig Bedeutung beigemessen!

Das Interesse für die Spezialisierung Astrophysik setzte dann bei mir so etwa mit 17 ein (grob geschätzt), denn damals holte ich mir ein dickes fettes Lexikon mit dem Titel "ABC der Astronomie" (über 500 Seiten stark!). Dadurch machte ich auch Bekanntschaft mit Fragen der Kosmologie und der Kosmogonie, erfuhr wesentlich mehr Einzelheiten über Sterne, Planeten und die anderen Himmelsobjekte und lernte viel, viel mehr, als mir jemals der Astro-Unterricht in der Schule hatte vermitteln können!

Die Physik (in der Schule war das nicht so mein Ding) war mir nun auch nicht mehr so langweilig, denn ich hatte einen elektrotechnischen Beruf ergriffen, wo ja physikalische Vorgänge und Gesetzmäßigkeiten die Grundlage sind. - So kam eines zum anderen.

Da ich auch immer schon gerne geschrieben hatte, begann ich mit 13 Jahren Geschichten zu schreiben (Western) und mit 17 begann ich meinen ersten Science-Fiction in Heften, wie man sie im Deutsch-Unterricht verwendet, zu verfassen. Damit habe ich bis heute (ich bin mittlerweile 46) nicht wieder aufgehört und 2002 sogar die ersten Hefte von damals, komplett überarbeitet, als Buch herausgebracht (das zweite, die Fortsetzung soll bald folgen).

Zu diesen, meinen Hauptinteressen, sind im Laufe der Jahre noch Geschichte (alte Völker), Archäologie, Biologie usw. dazugekommen. Natürlich interessiert mich die Zukunft am meisten - und in den Sternen liegt nun mal die Zukunft der Menschheit ... :)

Aus diesem Grunde freut es mich immer wieder, dass es doch noch junge Leute wie Dich gibt, die sich für die zukunftsträchtigste aller Wissenschaftsrichtungen interessieren! - Das macht mir Hoffnung!

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So, und nun noch ein paar Fragen an Dich: ;)

Seit wann und vor allem weshalb interessierst Du Dich gerade für Astronomie/-physik? - Lass mich raten ... Du bist vom Sternzeichen her ein Wassermann ...? - Das würde schon einiges erklären ...
In welche Klasse gehst Du gerade und welche Schulart besuchst Du? Was ist Dein Berufswunsch? (Jetzt sag nicht: "Mini-Astrophysikerin"! :rolleyes: )

Nun, glaube ich, reicht es erst einmal. Vielen Dank noch für Dein Interesse an den Interessen anderer und viel Spaß hier im Forum.

In der Hoffnung, alle Deine Fragen zufriedenstellend beantwortet zu haben, grüßt Dich ganz herzlich
Toni

Bynaus
10.11.2006, 13:04
Damit habe ich bis heute (ich bin mittlerweile 46) nicht wieder aufgehört und 2002 sogar die ersten Hefte von damals, komplett überarbeitet, als Buch herausgebracht (das zweite, die Fortsetzung soll bald folgen).

Ach ja? Sehr interessant, Toni. Wo gibts denn dieses Buch? Gibt es vielleicht einen Amazon-Link dazu?


Du bist vom Sternzeichen her ein Wassermann ...? - Das würde schon einiges erklären ...

Tatsächlich? :rolleyes:

Toni
10.11.2006, 13:35
Gibt es vielleicht einen Amazon-Link dazu? Ja, sicherlich, Bynaus. Ich binn nur noch nicht all zu lange im Internet und weiß partout einfach nicht, wie ich solche Links hier einfügen muss ... :o (Jetzt schäme ich mich aber! :D ) Erklärst Du es mir bitte? ;)

Und hierzu:


Du bist vom Sternzeichen her ein Wassermann ...? - Das würde schon einiges erklären ...
Tatsächlich? :rolleyes: Jetzt sag nicht, Du auch ...???

Wassermännische Grüße von
Toni

jonas
10.11.2006, 13:44
Ja, sicherlich, Bynaus. Ich binn nur noch nicht all zu lange im Internet und weiß partout einfach nicht, wie ich solche Links hier einfügen muss ... (Jetzt schäme ich mich aber! ) Erklärst Du es mir bitte?

1. Öffne ein neues Browserfenster
2. www.Amazon.de aufrufen
3. Titelsuche nach Deinem Buch
4. Die Adresse der Ergebnisseite markieren und mit copy (Strg+Einfg) in die Zwischenablage kopieren
5. Im Antwortfenster dieses Forums die Adresse mit paste (Shift+Einfg) aus der Zwischenablage hineinkopieren.

Die Forumsoftware wandelt den Text im Format "www.Adresse" direkt in einen klickbaren link um

Bynaus
10.11.2006, 14:12
Danke, jonas, fürs Erklären. Bin schon gespannt auf das Buch, Toni!


Jetzt sag nicht, Du auch ...???

Naja, ich wollte damit meiner grundlegenden Skepsis (um nicht zu sagen, Ablehnung) von allem, was irgendwie mit "Astrologie" zu tun hat, Ausdruck geben. Aber das sollten wir nicht hier diskutieren, sondern allenfalls bei Interesse in einem gesonderten Thread.

Toni
10.11.2006, 14:33
Dankeschön, jonas! :) (Ach, das ist doch irgendwie ein gutes Gefühl, wieder ein bisschen schlauer zu sein ... :D ) - Na, dann will ich's mal versuchen ...

Wenn alles geklappt hat, müsste hier jetzt also der Link erscheinen ...:rolleyes:

http://www.amazon.de/Den-G%C3%B6ttern-nah-Torsten-Nierenberg/dp/3936370192/sr=11-1/qid=1163164759/ref=sr_11_1/303-9417608-2954619

So, nun muss ich mal sehen, ob auch alles glatt gegangen ist ... ;)

Neugierige und dankbare Grüße von
Toni

Uranor
10.11.2006, 15:44
Du bist vom Sternzeichen her ein Wassermann ...? - Das würde schon einiges erklären ...
Wie funktioniert eine solche Kombi? Ist das statistisch repräsentativ untersucht? Wenn ich sage: Alle Wassermänner interessieren sich betont für Astronomie, könnte jemand anderes quasi sagen: Alle Krebse interessieren sich betont für die Widerlegung der RT. Würde ich der Sache nachgehen, bekäme ich sicher ein völlig anderes Bild. Vor Jahrhunderten :p lebte ich mit einer Wasserfrau zusammen, wie mixte ihre Horoskope aus dem hiesigen und dem chinesischen. Ihr Interesse war... Politik, und das gleich so richtig nach Insider-Szenario.

Tut mir leid, ich finde so oder so eine solche Zuordnung schrecklich, weil offenbar die Persönlichkeit castrierend. Nach länger zurückliegenden Studien seien 50% der Charaktereigenschaften vererbt. Und Vererbung soll angeblich Mischung sein.


Man ist durch die Positionen bestimmter Sternbilder sehr streng typisiert? Niemand spürt die Sternbilder. Man weiß nur von ihnen, wenn man sie gelehrt bekam. Niemand kann sagen, wann das erfunden wurde. Es war tief in Zeiten, als alles Bedeutung hatte, als sich alles, was war, definitiv nur um die Menschen, teilweise nur um Ausgewählte und deren Lebensraum drehte, als von Sternen hoheitliche Macht ausging, dto von Bildern, die räumlich rein gar nix miteinander zu tun haben. Der Aufwand für die großen Pyramiden war enorm. Und alles "nur" für die Astronomie ganz bestimmter Sterne. Die Zusammenhänge waren rein mystischer Natur.

Und noch heute hält man die gleiche Mystik für wahr? In Ehrlichkeit, mir ist das zu hoch. Wie erklärt sich der sichere Glaube bei utopisch vielen modernen Menschen? Wo mag man die Kraft und innere Gewissheit dafür hernehmen?

Wie weit liegen die Ursprungs-Kultsysteme wirklich zurück? Das wäre mal eine interessante Frage, welche die Ägyptologen (ob des natürlichen Nationalstolzes) zu stellen strikt vermeiden. Mir sagte mal ein ewiger Ägypten-Interessierter, der Löwe (die große Sphynx) habe vor 12.000 Jahren auf sein Sternbild geschaut. Datenquelle ist unbekannt, daher stellt sich die Aussage recht wertlos. Wäre das mal eine würdige Frage an Astronomen? - Solche antik-geschichtlichen Zusammenhänge fände ich immer wieder total faszinierend - vielleicht, weil sie mit nahe oh nein lösbar sind?

mit mein Sternzeichen erfragenden Grüßen
Uranor
(Vorsicht, Ferngeborener) ;)

Toni
11.11.2006, 07:54
Hallo Uranor,

ich wusste ja noch gar nicht, dass, wenn man einen kleinen Piekser in ein Wespennest macht, einen gleich ein ganzer Hornissenschwarm verfolgt? :rolleyes:


Wie funktioniert eine solche Kombi? Ist das statistisch repräsentativ untersucht? Wenn ich sage: Alle Wassermänner interessieren sich betont für Astronomie, könnte ... ... ja, könntest Du durchaus recht haben ... ;)


Man ist durch die Positionen bestimmter Sternbilder sehr streng typisiert? Niemand spürt die Sternbilder. Na ja klar, ich weiß auch, dass dieser ganze Hokuspokus nichts mit den Sternen oder den Sternbildern zu tun hat. Dafür ist das ja auch alles viel zu weit von uns entfernt, um hier auf der Erde und speziell für den Menschen in irgend einer Weise wirken zu können.
Was für mich allerdings eine recht schlüssige Lösung dieses Menschheitsphänomens (und um ein solches muss es sich wohl handeln, wenn es in allen Zivilisationen Astrologen gab und gibt) darstellt, ist die Theorie von der Wirkung der solaren Magnetfelder auf die Eizelle im Augenblick der Befruchtung. - Aufgestellt in einem Buch von Adrian Gilbert und Maurice Cotterell durch den letztgenannten. Cotterell hatte hierzu den Sonnenfleckenzyklus und das Zusammenwirken der solaren Magnetfelder untersucht und kam dann durch Begegnungen mit Adrian Gilbert, der das Kalendersystem der Maya untersuchte, zu verblüffenden Ergebnissen.
Durch das periodische Zusammenspiel der 3 großen Magnetfelder der Sonne ergibt sich ein 366-tägiger dreimaliger Zyklus, interagierend mit einem viermaligen Zyklus in derselben Zeitspanne, der zusammen diesen von den Astrologen propagierten 12-monatigen Jahresrhythmus widerspiegelt. - Nur dass Cotterells Theorie nicht vom Zeitpunkt der Geburt, sondern vom Zeitpunkt der Befruchtung ausgeht. - Dieses Buch ist wirklich interessant und von Cotterell am Ende mit reichlich wissenschaftlichen Belegen ausgestattet. Es ist also nicht alles einfach nur so dahergesagt und als Behauptung in den Raum gestellt. Das Buch heißt übrigens "Die Prophezeiungen der Maya", erschien 2002 bei Bechtermünz und gekauft habe ich es über Weltbild. - Falls jemand Interesse hat nachzuschauen. ;)


Der Aufwand für die großen Pyramiden war enorm. Und alles "nur" für die Astronomie ganz bestimmter Sterne. Die Zusammenhänge waren rein mystischer Natur. Was die Pyramiden angeht, nun, da bin ich wahrscheinlich etwas ganz anderer Auffassung als Du, aber dies steht jetzt hier sicherlich nicht zur Disposition. Der Grund für den Bau der Pyramiden (und nicht nur derer in Ägypten) war sicherlich ein gänzlich anderer, denn in nicht einer (!) von ihnen ist je ein Pharao (oder bei den anderen ein Herrscher desjenigen Volkes) zu Grabe getragen worden. Grabräuber stehlen nämlich keine Mumien!


Wie weit liegen die Ursprungs-Kultsysteme wirklich zurück? Das wäre mal eine interessante Frage, welche die Ägyptologen (ob des natürlichen Nationalstolzes) zu stellen strikt vermeiden. Also, da gebe ich Dir recht, Uranor!


Mir sagte mal ein ewiger Ägypten-Interessierter, der Löwe (die große Sphynx) habe vor 12.000 Jahren auf sein Sternbild geschaut. Datenquelle ist unbekannt, daher stellt sich die Aussage recht wertlos. Wäre das mal eine würdige Frage an Astronomen? - Solche antik-geschichtlichen Zusammenhänge fände ich immer wieder total faszinierend - vielleicht, weil sie mit nahe oh nein lösbar sind? In der ZDF-Sendereihe "Sphinx - Rätsel in Stein" (kam erst gestern Nacht schon wieder auf Phönix) hat man dies mit Computer-Animationen von Astronomen belegt, dass dem wirklich so war! Vor 12500 Jahren etwa ging das Sternbild Löwe zur Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche gemeinsam mit der Sonne auf. Deshalb blickt der Sphinx in Löwengestalt in Richtung Osten.


mit mein Sternzeichen erfragenden Grüßen
Uranor
(Vorsicht, Ferngeborener) War das jetzt als Frage gedacht?? :o
Also, wenn ich das jetzt beantworten müsste, hmmm, dann würde ich mal auf 'nen Steinbock tippen ... - Aber ich glaube, dazu kenne ich Dich leider noch nicht gut genug. Eine Ferndiagnose von Ferngeborenen ist immer ein bisschen schwierig.

Stirnrunzelnde Grüße von
Toni

Uranor
11.11.2006, 08:57
Ja ja, Humor ist..., wenn man beim Witze erzählen die todernste Mine behält.

moin Toni!


ich wusste ja noch gar nicht, dass, wenn man einen kleinen Piekser in ein Wespennest macht, einen gleich ein ganzer Hornissenschwarm verfolgt?
War nicht als Hornissenschwarm gedacht. Ich geh nur irgendwie davon aus, dass Wissenschaftler und Wissenschaftsinteressierte eher nicht glaubensbereit sind, sondern ein Messergebnis verlangen. Und sesam, auf eine repräsemtative Befragung stützt sich niemend, den ich bisher gefragt habe. Und ich frag öfter, auch in größeren Runden.

Und daraus folgt meine ... "Theorie": Alle, die sich mit Hotoskopen befassen, sind Gläubige. ;) Welchem Sternzeichen entspricht das?


Der 12-er-Zyklus das Jahr über wird wohl korrekt ermittelt sein. Aber was sagt das allein aus, solange keine große Statistik parallel läuft? Die Tageslänge und der Mondzyclus zeigen nachgewiedene bionogische Auswirkungen.


Was die Pyramiden angeht, nun, da bin ich wahrscheinlich etwas ganz anderer Auffassung als Du, aber dies steht jetzt hier sicherlich nicht zur Disposition. Der Grund für den Bau der Pyramiden (und nicht nur derer in Ägypten) war sicherlich ein gänzlich anderer, denn in nicht einer (!) von ihnen ist je ein Pharao (oder bei den anderen ein Herrscher desjenigen Volkes) zu Grabe getragen worden. Grabräuber stehlen nämlich keine Mumien!
Da du es erwähnst, sollte es mit ein paat kurzen Worten zur Diskussion stehen. Wenn es umfangreich ist, kann sich ein Thread lohnen. Man ist ja nicht unneugierig.

Was hat Astronomie mit Pharaonen-Beisetzungen zu tun? Pharaonen waren die Göttlichen. Wenn ein einzelner von ihnen der utopische Aufwand wert war, steht nicht mal sein Name etwa über dem Portal eingemeißelt? Das in Stein gemeißelte Wort war Wahrheit. Oder war ein gestorbener Pharao ganz einfach nicht mehr Wahrheit? Bezeichnenderweise ist in dem perfekten Beamtenstaat nicht über den Bau einer einzigen Pyramide berichtet. Doch man hatte praktisch jedes Hirsekorn gewissenhaft aufgeschrieben.


Also doch, vor 12500 Jahren wurde großes gebaut. Die Namen gelten seither offenbar unverändert. Und die Pyramiden sollten von der damaligen Hochkultur stammen, ggf. können sie auch in den jüngeren, schlecht belegten Zeiten gebaut worden sein. Mit Kupferwerkzeugen schneidet man nicht solche Quader.


Oh ja, die Frage nach meinem Sternzeichen war sehr gern ernst gemeint. Du hast ja @Yvonne auch ihres angeboten. Man erlebt es auch immer wieder, dass Leuten nach eher wenig Bebachtung das eigene Sternzeichen genannt wird. Oft kommt nach der Auskunft: "Ah ja, oder das!". Und das beruhigt irgendwie, dass es nicht einfach 12 strenge Charaktertypen gibt. Ich denke, selbst wenn es nachgewiesen würde, für mich hat Astrologie so oder so keine Bedeutung. Man ist, wie man ist. Komm damit klar. Ich setz eben andere Schwerpunkte. Du kannst ja auch noch zuwarten und irgendwann meinSternzeichen nennen, wenn es sich zuverlässiger zeigt. Und oh ja, ein Danabentippen hätte keine negativen Auswirkungen. Die Bedingungen sind ansich zu schwer. das meint, du kannst bein Steinbock bleiben, musst es aber nicht.

Gruß
Uranor

MiniAstrophysikerin
11.11.2006, 10:33
Hallo und Toni und auch mal danke


Seit wann und vor allem weshalb interessierst Du Dich gerade für Astronomie/-physik? - Lass mich raten ... Du bist vom Sternzeichen her ein Wassermann ...? - Das würde schon einiges erklären ...
In welche Klasse gehst Du gerade und welche Schulart besuchst Du? Was ist Dein Berufswunsch? (Jetzt sag nicht: "Mini-Astrophysikerin"! )

Also ich bin 14 Jahre alt und besuche zur Zeit die Karla Raveh Gesamtschule in Lemgo. Ich bin dort in der Klasse 9 und werde dann versuchen ein Abitur zusamachen. Einen Ausildungsplatz habe ich bei meinen letzten Praktikum auch schon gefunden, Chemie oder Physik Laborant! Wenn ich natürlich das Abitur bekommen könnte wurde ich natürlich lieber etwas Stodieren.
Meine Traumberufe sind 3/4 im Großen und Ganzen.
1. Steht Astrophysikerin mit /4 meinte ich weil wenn ich Astrophysikerin bin kann ich ja auch gleichzeitig Physikerin sein also Physikerin und Astrophysikerin nur ich weiß nicht ob ich das schaffe 16 Semester sind eine sehr lange zeit und in der Schule kommt mir auch nicht alles zugeflogen. Werde aber mein bestes versuchen!
2. Elektrotechnikerin auch ein sehr interessanter Beruf Elektronik und Physik.
3. Physik/Chemie Laborantin kann mich noch nicht von beiden entscheiden aber ich werde wohl einen Beruf im Naturwissenschaftlichen Bereich versuchen zu erlernen. Zwar gerade nicht Biologie aber sonnst ja :)

Also seit wann ich mich für Astronomie und Astrophysik beschäftige ist schon lange her!
Ich bin angefangen und habe in den Sternenhimmel geguckt, mit meinen Vater zusammen und mein Vater hat gesagt das sind die Sterne und irgentwo in diesem Himmel gibt es auch noch Planeten wie die Erde. Das hat mich neugierig gemacht und da ich da in der 3 Klasse war habe ich mir ein buch mit Sternen gehollt und habe es mir durchgelesen. Im ernst stad in diesen Buch auch etwas mit Planeten drinne und es hat mich fastzieniert. Ich bin dann abd er 4 Klasse angefangen auch Planeten bücher zu lesen,in diesen buch stadt auch etwas über Astronomie drinne. Ich habe in der 4 KLasse die Astromie Bücher nicht ganz verstanden aber ich fande Sie interessant und bin immer noch am lesen gewesen. Ab der Klasse 5/6 habe ich mehr verstanden ich bin in unsere Schul Bücherrei gegangen und habe mir Bücher über Astronomie augelien und Gelsen. Auf einmal verstand ich vieles, es war echt Klasse. Das eine Buch schreib etwas über Astrophysik und dann ab der KLasse 7 hab ich mir ein Buch mit Astrophysik durchgelesen. Es war einfach nur Toll aber auch schwer zu verstehen :( Ich habe aber nicht aufgegeben und habe weiter gelesen also wurde mein Physik wissen auch nach der Zeit beser und besser!
In der 8 KLasse hatten wir dann auch endlich in der Schule Physik, ich war total glücklich war aber nach der 3 Stunden schon enttäuscht weil alles was in den Büchern Standt und wir gemacht haben wusste ich schon also konnte ich mich alle Stunden melden und melden und habe dann eine 1+ auf den Zeugnis bekommen *freu*
Heutztage finde ich Physik imemr noch toll genau so wie Astronomie ich bekomme von meiner Physik Lehrerin auch scon von der 10 Klasse die Bücher zum durchlesen und ich sage immer hat man das erste verstanden geht der rest von lings :).
Also ich finde nun alles sehr interessant, letztens als ich was von Astrobiologie etwas gelsesn habe wurde mir klar das es auch toll ist, ist leben auf anderen Planeten möglich usw. Es war eine richtiege Freude erlich.
Mich Fastzieniern Planeten, Galaxien, Nebel wie (Orionnebel) und vieles mehr !!! Und die Rechnungen natürlich wie viel ich auf den Planeten wiegen würde usw!

Also wenn ich ein Wasserman bin warum ist das denn klar :eek: ???

Naja nun noch fragen an dich wenn ich darf!

Was sagst du zu meinen aussagen ?
Wollen wir uns per E-mail eine E-mail Freundschaft aufbauen?
(Were sicher leichter weil hier können wir uns ja nicht nach hobbies usw fragen weil es hier ja um Astromie geht)
Und warum wirst du Rot wenn ich dir ein bussi gebe muss doch nicht sein =)

Bis dann mal
Schreib zurück

Liebe grüße und dir einen bussi gebe

Yvonne

Toni
11.11.2006, 15:09
Hallo Uranor,

moin, moin auch von mir!

moin Toni! und Deiner Begrüßung nach zu urteilen, tippe ich jetzt einfach mal: Du kommst aus Hamburg oder Umgebung ... ;) - Diese Annahme kann natürlich auch völlig falsch sein ...


Und daraus folgt meine ... "Theorie": Alle, die sich mit Hotoskopen befassen, sind Gläubige. Welchem Sternzeichen entspricht das? ... hmmm, schwer zu sagen ... ich würde vielleicht "Horologium" sagen ... :rolleyes:


Die Tageslänge und der Mondzyclus zeigen nachgewiedene bionogische Auswirkungen. :o In einem anderen Forum habe ich vor kurzem diesen lustigen Signaturtext gelesen: "Alle Druckfehler, die Ihr findet, dürft Ihr behalten!" - Darf ich das hier auch? :rolleyes: Aber sicherlich warst Du nur in Eile ...? - Der Mond strahlt jedoch keine magnetisch ausgerichteten und elektrisch geladenen Partikel aus.


Was hat Astronomie mit Pharaonen-Beisetzungen zu tun? Pharaonen waren die Göttlichen. Eigentlich eine ganze Menge! Alle Pyramiden (weltweit) sind astronomisch ausgerichtet und die Luftschächte z.B. in der Großen Pyramide zeigen wohl auf ganz bestimmte Sterne zu ganz bestimmten tages- und Jahreszeiten, damit der Geist des dort nie beigesetzten Pharaos zu diesem Stern hin aufsteigen kann. - ... wer's glaubt ...? - Aber dazu müsste man wahrscheinlich wirklich einen neuen Thread in einer anderen Rubrik aufmachen.


Wenn ein einzelner von ihnen der utopische Aufwand wert war, steht nicht mal sein Name etwa über dem Portal eingemeißelt? Das ist völlig richtig. Es gab ja noch nicht einmal ein Portal! Alle heutigen Zugänge zu den Ägyptischen Pyramiden wurden entweder von Grabräubern, von Kalifen oder von den frühesten "Ägyptologen" gewaltsam geschaffen.


Bezeichnenderweise ist in dem perfekten Beamtenstaat nicht über den Bau einer einzigen Pyramide berichtet. Doch man hatte praktisch jedes Hirsekorn gewissenhaft aufgeschrieben. Und das ist genauso richtig. Die Ägyptologische Forschung hat die Pyramiden (und nicht nur die drei von Gizeh, sondern alle!) lediglich nach Indizien bestimmten Pharaonen zugeordnet.


Mit Kupferwerkzeugen schneidet man nicht solche Quader. Nicht nur das! Sämtliche gängigen Rampen-Modelle haben sich bisher als großer Humbug erwiesen, weil dabei mehr Material hätte für den Bau solcher Rampen aufgewandt und bewegt werden müssen, als für den Bau der Pyramide selbst!


Oh ja, die Frage nach meinem Sternzeichen war sehr gern ernst gemeint. (...) du kannst bein Steinbock bleiben, musst es aber nicht. Nun ja, das war ja auch eigentlich nur so 'n grober Tipp. Um genauere Aussagen machen zu können, müsste ich Dich besser kennen oder wesentlich mehr Beiträge von Dir lesen. Wenn ich von Sternzeichen spreche, so ist das nach der Theorie von Maurice Cotterell eigentlich nicht richtig. Man müsste für das Wort "Sternzeichen" besser "Zeitraum, in welchem die Sonne sich scheinbar durch das Sternbild ... bewegt" sagen - und schon bekäme die ganze Sache einen wissenschaftlichen Touch. Mir geht es beim Erfragen des Sternzeichens von jemanden auch nicht um seinen Geburtstag, der interessiert mich nicht, mir geht es um die dem jeweiligen "Zeitraum, ..." nachgesagten Charakter-Eigenschaften, die in verblüffender Weise zu etwa 70-80% mit den Eigenschaften dieses Menschen übereinstimmen!
Die tagtäglichen Horoskope sind natürlich absoluter Quatsch! Auch der Einfluss der Planeten ist blanker Humbug! Die Erteilung von bestimmten Charaktermerkmalen durch magnetisch ausgerichtete Solarpartikel, die durch die Magnetosphäre der Erde entlang der Magnetfeldlinien bis zur Oberfläche dringen, beim Befruchtungsvorgang von Eizellen ist eine recht plausible Sache. - Und nur um diese Charaktermerkmale eines Menschen geht es mir dabei. Meine z.B., gute wie schlechte, stimmen zu rund 90% mit den vorausgesagten überein (Wassermann), die meiner Tochter (15 J., Zwillinge) ebenfalls zu mindestens 90%, die meines Söhnchens (7 J., Waage) auch zu etwa 75% und die meiner Frau (ebenfalls Wassermann) ... na ja, vielleicht zu 60%, aber das hat andere Gründe.

Bevor ich hier jedoch gleich ganz den roten Faden verliere, mache ich erst einmal Schluss.

Mit dem Rest von Ariadnes Knäuel in der Hand grüßt herzlichst
Toni

Uranor
11.11.2006, 21:59
salve @all, @Toni!

Ich kannte zwar neben der Reeperbahn und anderen das zweitwichtigste von Hamburg, den Starclub. Aber ansich gehör ich der Rheinebene an. Mein Start war sie Streusandbüchse, als es nicht sehr gesund war, die böse Linie zu überschreiten.


In einem anderen Forum habe ich vor kurzem diesen lustigen Signaturtext gelesen: "Alle Druckfehler, die Ihr findet, dürft Ihr behalten!" - Darf ich das hier auch? Aber sicherlich warst Du nur in Eile ...? - Der Mond strahlt jedoch keine magnetisch ausgerichteten und elektrisch geladenen Partikel aus.
*würg*, meine Finger und die Tastatur sind meist zu sehr in Eile. Ich soll alles noch mal mit Ruhe nachlesen. Die Muße dafür aufbringen zu müssen, nervt manchmal. Behalte den Handpositionsfehler möglichst nicht. Es ist nicht auszuschließen, dass die Seuche ansteckend ist. :p

Magnetische Orientierung hab ich von Terra, Motoren, Trafos, Boxen und anderem grad genug. In dem Zusammenhang spielen Mond und Sonne nicht unbedingt mehr eine dominierende Rolle - ich denke, sie spielen sie in den meisten Zeiten des Jahres gar nicht. Licht und Temperatur sowie Wasser, Nahrungsangebot und die Bedrohung durch Fressfeinde spielen für Lebewesen eine enorme Rolle. In Untertageversuchen blieben die Umgebungs-Bedingungen wie etwa dauerhaftes Hauptlich und die Bedingung = keinerlei Hinweise auf die Tageszeit permanent. Jeder konnte denTagesverlauf frei wählen. Menschen pendelten auf den 28,5 Stundentag ein, Fliegen fanden den 30 Stundentag am attraktivsten. Damit ist belegt, dass nicht die aktuelle Situation (etwa bei der Zeugung) entscheidend ist sondern jene, welch sich an wichtigen Punkten der Entwicklungschichte als gegeben zeigte. Ist doch klar, dass ich den Ergebnissen harter Untersuchungen den Vorzug gebe.

Horoskop = Entwicklung im Jahresverlauf. Lebewesen zeigen sehr genaues zyklisches Verhalten. Es ist ja auch für die Spezies dominant wichtig. Dabei zeigt sich, dass veränderten Klimasitutionen spontan gefolgt werden kann. Vor allem für Pfanzen ist das wegen der drohenden Spätfröste recht gefährlich. Die Nachkommensfrage soll vor allem bei Tieren möglichst früh, aber auf keinen Fall zu früh gelöst werden.

So ist es für Tiere/Menschen offenbar nicht sehr ratsam, sofort bei der ersten wärmeren Sonne des Jahres in die volle Aktivität hinaus zu gehen. Beim Klimawechsel nach warm reagieren heute noch genügend Menschen mit deutlicher Müdigkeit. Eher die Jägertypen neigen zu solchen Reaktionen. Das ist Schutzmaßnahme und kann von der Frühjahrsmüdigkeit leicht unterschieden werden.

Oh ja, fragen gelingt meist leichter , als einen Erklärungsthread zu öffen. Also hab ich mal Die Bedeutung der (großen) Pyramiden (http://www.astronews.com/forum/showthread.php?p=16580#post16580) geöffnet.

Horoskop mag ggf. auch mal ein eigenes Kapitel wert sein. Du zeigst geordnete Anhaltspunkte auf. Die genannten %-Zahlen zeigen, dass es Spielräume gibt. Es gab mal eine repräsentative und offenbar anerkenntnispflichtige Untersuchung zu gewählten Akademikerberufen. Sowas nehm ich am liebsten nicht als wichtig zur Kenntnis. Es sind viel zu wenig Parameter berücksichtigt.

Etwa Vornamen sind mehr oder weniger hochgradig der Mode unterworfen, wenngleich soweit erkennbar keine Abstimmung erfolgt... Und bereits hier zeigt sich die solide Chance für grundsätzliche Fehlinterpretierungen: "Mein Kind soll slebstverständlich keinen Namen haben, den sowieso schon alle haben!" Das bedeutet, dass die meisten auch eine überlegte Abwahl treffen. Mögliche Namen sollen den Filter passieren. Bei einer negativen Erinnerung an eine Kunigunde wird der Name wohl niemals den Filter passieren können.

Genau so wie für Namenswahlen gibt es auch für Interessenwahlen u.a. den Modebezug. Im tiefen MA wird sich niemand für Radio- und Fernsehtechnik interessiert haben. Welchem Sternzeichen gehörte Kepler an, nur weil er sich für etwas interessierte, für das sich eher alle mehr oder weniger ausgeprägt interessieren? Wieso interessiere ich mich gar nich sonderlich für Exoplaneten? Vielleicht kenne ich schon sehr viele Varianten u.a. aus der Perry Rhodan Literatur? Wäre Magneteinfluss tatsächlich geeignet, Interessenlagen zu steuern? Genau das kann ich mangels Untersuchung auf keinen Fall akzeptieren. Es ist nicht alles Pyrit, das golden glänzt. Das wäre grob gesagt das Wesen meiner Orientierung.

Gruß
Uranor

Toni
12.11.2006, 16:11
Hallo Uranor,


Mein Start war sie Streusandbüchse, als es nicht sehr gesund war, die böse Linie zu überschreiten. muss ich das verstehen? :(


Horoskop = Entwicklung im Jahresverlauf. Lebewesen zeigen sehr genaues zyklisches Verhalten. Ja, das scheint zumindest so. Ich denke ja, dass diese Art von wissenschaftlicher Periodizität sich nicht nur auf die Charaktereigenschaften von Menschen auswirkt. So sollen z.B. auch kleine Kätzchen, die im Mai geboren werden, lieber und zutraulicher werden, als Kätzchen aus anderen Würfen des Jahres.


Oh ja, fragen gelingt meist leichter , als einen Erklärungsthread zu öffen. Also hab ich mal Die Bedeutung der (großen) Pyramiden (http://www.astronews.com/forum/showthread.php?p=16580#post16580) geöffnet. Diese Erfahrung habe ich auch schon mehrmals gemacht. Es ist ziemlich schwierig, Fragen so zu formulieren, dass sie die anderen User auch beantworten können. :o - Übrigens sehr nobel von Dir, dass Du diesen Thread aufgemacht hast! Ich werde mich heute noch reinhängen.


Horoskop (...) Sowas nehm ich am liebsten nicht als wichtig zur Kenntnis. Es sind viel zu wenig Parameter berücksichtigt. Na ja, aber ich glaube, psychologisch betrachtet, kann das Kennen der verschiedenen Charaktereigenschaften eines Menschen recht hilfreich beim Umgang mit eben diesem Menschen sein. So was machen Psychoanalytiker auch. - Na gut, sie greifen vielleicht nicht auf Horoskope zurück, aber sie ordnen auch bestimmte Eigenschaften verschiedenen Charakteren zu, um z.B. Kriminalfälle zu lösen.


Wieso interessiere ich mich gar nich sonderlich für Exoplaneten? Vielleicht kenne ich schon sehr viele Varianten u.a. aus der Perry Rhodan Literatur? Wäre Magneteinfluss tatsächlich geeignet, Interessenlagen zu steuern? Wieso Du Dich nun gerade nicht für Exoplaneten interessierst, kann ich Dir auch nicht sagen. Wichtig ist aber Dein allgemeines Interesse an den Naturwissenschaften. Dies könnte ja ebenso Biologie sein, oder auch Medizin, oder ... :cool:
Es geht bei der Theorie von Cotterell auch nicht um einfachen magnetischen Einfluss, sondern um die elektrisch geladenen Partikel von der Sonne, die innerhalb der solaren Magnetfelder uns entweder als positiv oder negativ geladene Teilchen erreichen und so unterschiedlichen Einfluss auf Teile der DNA bei der Zellteilung nach erfolgter Befruchtung nehmen. In diesem Stadium wichtige magnetische Schwingungen auf die Erbanlagen übertragen, die das Wesen des Lebewesens wesentlich beeinflussen. Zu diesen Wesensprägungen gehören Eigenschaften wie Hyperaktivität oder Phlegmatismus, Selbstvertrauen oder Schüchternheit, Egoismus oder Freigiebigkeit, Geschwätzigkeit oder eher ein In-sich-gekehrt-sein, himmelwärts strebender Forscherdrang oder Erdgebundenheit, usw. usf.
Jedenfalls finde ich solche Sachen sehr interessant, denn es kann helfen, einen Menschen richtig einzuschätzen und auf sein vielleicht seltsam erscheinendes Gebahren angemessen zu reagieren, sprich: den richtigen Ton im Umgang mit diesem speziellen Typus Mensch zu finden.

Dies sollte fürs erste reichen. Ich will ja noch woanders "meinen Senf" dazugeben. :D

Heute irgendwie geschwätzige Grüße von
Toni

Uranor
13.11.2006, 00:31
Hallo Toni!


muss ich das verstehen?
Nein, es ist für nix wichtig. Mein Geburtsort lag in der sog. Streusandbüchse, Berliner Raum.


Na ja, aber ich glaube, psychologisch betrachtet, kann das Kennen der verschiedenen Charaktereigenschaften eines Menschen recht hilfreich beim Umgang mit eben diesem Menschen sein. So was machen Psychoanalytiker auch. - Na gut, sie greifen vielleicht nicht auf Horoskope zurück, aber sie ordnen auch bestimmte Eigenschaften verschiedenen Charakteren zu, um z.B. Kriminalfälle zu lösen.
Seh ich doch auch so. Freud ist bestimmt kein Hinderungsgrund, einen Charakter verstehen zu lernen, zu klassifizieren, im Gegenteil. Der Lebensweg gliedert sich grob in 4 Abschnitte: Baba, Jaja, Gaga und Dada. :rolleyes: :p


Wieso Du Dich nun gerade nicht für Exoplaneten interessierst, kann ich Dir auch nicht sagen. Wichtig ist aber Dein allgemeines Interesse an den Naturwissenschaften. Dies könnte ja ebenso Biologie sein, oder auch Medizin, oder ... :cool:
Da ist was dran. Die sprachliche Einteilung ist allerdings willkürlich. Es ist nicht einzusehen, wieso ein Straßenbauinteressierter und ein Schreiner aus Passion kein naturwissenschaftliches Interesse zeigen. Ohne Naturkenntnisse würde deren Arbeit Pfusch werden.


In diesem Stadium wichtige magnetische Schwingungen auf die Erbanlagen übertragen, die das Wesen des Lebewesens wesentlich beeinflussen. Zu diesen Wesensprägungen gehören Eigenschaften wie Hyperaktivität oder Phlegmatismus, Selbstvertrauen oder Schüchternheit, Egoismus oder Freigiebigkeit, Geschwätzigkeit oder eher ein In-sich-gekehrt-sein, himmelwärts strebender Forscherdrang oder Erdgebundenheit, usw. usf.
Das sind Eigenschaften, die sowieso nach Untersuchungen auf der Erbgutmixung basieren. Es liegt sicher im Bereich des Denkbaren, dass eine eingeschaltete Niedervolt-Lichtanlage das Ergebnis mitbeeinflusst. Mieses Urvertrauen basiert erkennbar auf charakterlich miesem Umfeld. Man mag denken, im Millieu herrschen rauhe bedingungen, also werden die Leute clever sein. Doch sehr viele haben ganz einfach keinen Plan. Überfrachtete Großstädter haben den Plan. Sie wissen genau, was der Mode ist. Wer dort Spaß haben will, muss das ganz einfach wissen. In der Stadt kennt man zu oft die Nachbarn nicht, auf dem Land werden Fremde offen gegrüßt. Da seh ich rein gar nix von Horoskop. Die Lokalität wirkt sich ausgeprägt einschneidend gerade auf die Tiefen des Charakters aus. Ob ich Millieu-Vorstädter, Großstädter oder Hinterwäldler bin, kann nicht in meinem Horoskop stehen.

Mir fällt eben die Verflochtenheit der Parameter auf. Und wenn jemand sagt, ich sei aufgrund meines Horoskops geizig oder nicht, dann schmunzel ich einigermaßen. Das kann je nach Längerzeitsituation und nach der Einstellung zur Situation sogar wechseln.


Jedenfalls finde ich solche Sachen sehr interessant, denn es kann helfen, einen Menschen richtig einzuschätzen und auf sein vielleicht seltsam erscheinendes Gebahren angemessen zu reagieren, sprich: den richtigen Ton im Umgang mit diesem speziellen Typus Mensch zu finden.
Genau das wollte ich schon weiter oben erwähnen. Hier hast du die passende Position geschaffen. Ich wollte einen Menschen nicht danach beurteilen, was in Lehrbüchern steht.

"An ihren Taten sollst du sie erkennen!" (Uralte Spruchweisheit).


Zu oft irgendwie geschwätzige Grüße von
Uranor

:p

Toni
14.11.2006, 13:40
Hallo Uranor,

(wir tanzen heute auch auf mehreren Hochzeiten, nicht wahr?:D )


Mein Geburtsort lag in der sog. Streusandbüchse, Berliner Raum. Aha, alles klar.


Der Lebensweg gliedert sich grob in 4 Abschnitte: Baba, Jaja, Gaga und Dada. Dann gehöre ich wahrscheinlich schon zu "Gaga" ...? :p


Es ist nicht einzusehen, wieso ein Straßenbauinteressierter und ein Schreiner aus Passion kein naturwissenschaftliches Interesse zeigen. Ohne Naturkenntnisse würde deren Arbeit Pfusch werden. Das ist richtig. Es ging mir aber nicht nur um das berufliche Interesse, sondern um das Interesse allgemein. Nicht jeder hat sein Hobby zum Beruf gemacht.


Ich wollte einen Menschen nicht danach beurteilen, was in Lehrbüchern steht.

"An ihren Taten sollst du sie erkennen!" (Uralte Spruchweisheit). Das ist erstens völlig richtig und zweitens ist dieser uralte Spruch wirklich sehr weise.

Heute nicht so geschwätzige Grüße ;) von
Toni

Uranor
15.11.2006, 04:31
Hallo Toni!

sei Optimist und gehör unabhängig von den doofen Zahlen ganz einfach zum Jaja. Ich mach das jedenfalls so. :p


Und oh ja, es muss nicht immer Geschwätzigkeit sein.
Heut mal des Miniquakers Gruß
Uranor

Toni
15.11.2006, 10:01
Hallo Uranor,

ich werd' natürlich versuchen, optimistisch zu sein, auch wenn ich dafür viel zusehr Realist bin und mich dies oftmals pessimistisch in die Zukunft blicken lässt. :(

Mit realistischen Grüßen
Toni

albert
15.11.2006, 15:30
Hoi Toni und Uranor

da lese ich mal ziemlich vergnügt Eure Beiträge.

Jo, des mit den astrologischen Dings Bums:

Jedesmal wenn wieder mal im schweizer Fernsehen oder Others ne Astrologin (merkwürdig, die Weiber können's.!) ihren Quatsch mit unterschlagenem Blick abgibt, könnte ich die Wände hoch gehen.. (Das letzte Mal war es die Urinella oder so..)

Fakt ist: Die Sternzeichen sind aus griechischen Zeiten und noch früher. Haben mit den heutigen Konstellationen nix zu tun. Schon gar nicht auf das "Schicksal" eines Menschen.
Wie auch?

Die Menschheit vermehrt sich kaninchenhaft, gegenwärtig mehr als 6 Milliarden. Da soll für jedes Individium ein Schicksal in den Sternen stehen?

Quatsch, Oberquatsch.

Was aber schon ne Einwirkung auf die Menschlein hat ist: Jahreszeit (Kälte, Wärme) und Licht.

Klar hat ein im Dezember geborener in unseren Breitengraden weniger Licht als der im Sommer geborene. Ob da irgendwelche Charaktere sich ausbilden; jo, warum nicht?

Aber zurück zu:
"Schweine im Weltall":


Der Lebensweg gliedert sich grob in 4 Abschnitte: Baba, Jaja, Gaga und Dada.

Aha, wes ist denn mit: Jojo, Gigi, Dodo, Bobo, Geko und Blaba, HÄ ?

Mit nicht ganz ernst gemeinten Grüsschen

Uranor
15.11.2006, 18:58
HiHi, salve albert!


Mit nicht ganz ernst gemeinten Grüsschen
Die Gliederung des Lebensweges war im Kontrast absolut ernst gemeint. ;) :rolleyes: :D

Toni
16.11.2006, 23:47
Hallo albert,


Fakt ist: Die Sternzeichen sind aus griechischen Zeiten und noch früher. Haben mit den heutigen Konstellationen nix zu tun. Schon gar nicht auf das "Schicksal" eines Menschen.
Wie auch?
Die Menschheit vermehrt sich kaninchenhaft, gegenwärtig mehr als 6 Milliarden. Da soll für jedes Individium ein Schicksal in den Sternen stehen?
Quatsch, Oberquatsch. das habe ich auch nicht behauptet. Im Gegenteil! Auch ich habe das für Humbug erklärt. Müsstest vielleicht noch mal die Beiträge #33 und #36 lesen? Dort kannst Du näheres über die Theorie von Maurice Cotterell erfahren, die ich hier vorgestellt habe.

Unastrologische Grüße von
Toni