Wie können Photonen bei Lichtgeschwindigkeit elektromagnetisch schwingen?

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Herr Senf

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Nun, DerMichael aus Beitrag #1 hat immer noch nicht gemerkt,
daß sein angebliches Einweg-Experiment ein verkapptes Zweiweg-Experiment ist, wegen der Synchronisation der Uhren.
Die Gleichzeitigkeitsvereinbarung wird bereits im zugewiesenen Bezugssystem berücksichtigt, so daß alle Annahmen über die Isotropie
der Einweggeschwindigkeit des Lichts und anderer Geschwindigkeiten in diesem System ebenfalls Fragen der Übereinstimmung sind.
Sollte mal bei Zhang nachlesen https://ui.adsabs.harvard.edu/abs/1995GReGr..27..475Z/abstract
Der Richtungsparameter q, der die Anisotropie der Einweggeschwindigkeit des Lichts darstellt, ist in keinem physikalischen Experiment beobachtbar. Der beobachtbare Unterschied zwischen der ms (Robertson) Transformation(en) und der Lorentz-Transformation wird durch die Anisotropie der Zwei-Wege-Lichtgeschwindigkeit verursacht. Daher ist ein physikalischer Test der ms-Transformation ein Test der Zwei-Wege-Lichtgeschwindigkeit, aber nicht der Einweg-Lichtgeschwindigkeit.
DerMichael müßte vor jeder weiteren Diskussion die Logik und Mathematik der Geschwindigkeitsmessung üben.
 

ralfkannenberg

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Entschuldigung, dass ich jetzt offtopic werde, aber ein anderer Herr Zhang hat ein wichtiges Resultat bezüglich der Vermutung der Unendlichkeit der Primzahlzwillinge, von der erst gestern die Rede war, hergeleitet. Siehe auch First proof that prime numbers pair up into infinity.

Paper: Bounded gaps between primes (Yitang Zhang)
Annals of Mathematics, Pages 1121-1174 from Volume 179 (2014), Issue 3

Ich finde es übrigens ausgesprochen fair, dass diese Arbeit kostenfrei einsehbar ist (Knopf "PDF Full Article" oben links drücken).


Freundliche Grüsse, Ralf
 

ralfkannenberg

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Das Entscheidende bei meinem Experiment ist
- der (z.B. per Strahlteiler) gleichzeitig ausgesandte Laserimpuls,
- die vorher(!) synchronisierten 3 Atomuhren bei A, X, B (es ist wichtig, dass die Atomuhren nicht erst plaziert und dann per Signal synchronisiert werden),
- eine ausreichende Bewegung (z.B. durch die Erde im Sonnensystem oder um die Milchstraße) von A nach B, d.h. A---X---B -> Bewegungsrichtung der Erde mit möglichst vielen km/s von A nach B.
Hallo Michael,

ich sehe keinen Widerspruch zu meinem vorgeschlagenen Experiment betreffend Radarstrahlen, die an der Venus reflektiert werden.

ad (1): es gibt ohnehin nur einen Radarimpuls
ad (2): gemessen wird mit derselben Uhr; ein Schwimmer, der in einem fliessenden Gewässer hin- und herschwimmt braucht ja auch länger als einer, der auf einem See dieselbe Strecke hin- und herschwimmt, und der Abstand der Erde zur Venus zum Zeitpunkt t ist bekannt
ad (3): statt die Bewegung der Erde im Sonnensystem kannst Du die sehr viel grössere Geschwindigkeit des Sonnensystems in der Milchstrasse verwenden

Je nach Ausrichtung der Linie Erde-Venus in Bezug auf die Bewegung des Sonnensystems in der Milchstrasse würde man ein völlig anderes Höhenprofil der Venus erhalten, wenn der Strahl entgegen der Bewegungsrichtung des Sonnensystems in der Milchstrasse gemäss Deinem Ansatz früher ankäme.

Die späteren Sondenmissionen der Venus haben aber die früheren Radarmessungen bestätigt.


Oder nimm den Planetoiden 101955 Bennu; bei dem wurde am 23. September 1999 eine Radaruntersuchung vorgenommen und am 3. Dezember 2018 erhielt er Besuch von einem Raumschiff. Auch hier wurden die Ergebnisse der Radaruntersuchung bestätigt.


Freundliche Grüsse, Ralf
 
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DerMichael

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Das kann man ja mal mathematisch und experimentell überprüfen

ad (1): es gibt ohnehin nur einen Radarimpuls

Bei meinem Experiment wird die Zeit beim Eintreffen des Laserimpulses am Ziel gemessen aber auf der Venus gibt es keine derartige Meßeinrichtung, der Radarimpuls muss von der Venus zur Erde reflektiert werden. Das Problem bei der Reflektion ist, dass der Radarimpuls einmal mit und einmal gegen den Ätherwind fliegt.

ad (2): gemessen wird mit derselben Uhr; ein Schwimmer, der in einem fliessenden Gewässer hin- und herschwimmt braucht ja auch länger als einer, der auf einem See dieselbe Strecke hin- und herschwimmt, und der Abstand der Erde zur Venus zum Zeitpunkt t ist bekannt

Das mit dem Schwimmer ist theoretisch ein gutes Beispiel (real ggf, nicht so): ein Schwimmer, der erst 100 Meter gegen den Strom schwimmt und dann 100 Meter dieselbe Strecke zurückschwimmt, sollte dabei so schnell wie ein Schwimmer sein, der 200 Meter in ruhigem Wasser schwimmt. Anhand der Zeitmessung über 200 Meter kann man keinen zeitlichen Unterschied feststellen aber es gibt einen Zeitunterschied zwischen dem Schwimmen der 100 m gegen den Strom (mehr Zeit) und dem Schwimmen der 100 m mit dem Strom (weniger Zeit).

Im Vergleich zu meinem Experiment ist das so ähnlich (aber nicht gleich, siehe nächsten Absatz): mit zwei gleichartigen Schwimmern, die gleichzeitig in einem Strom (strömender Fluß = Ätherwind) von dem Startpunkt X in der Mitte aus ein zu X jeweils gleichweit entferntes Ziel (A und B) erreichen sollen. X, A und B sind dabei in Relation zum Ufer feste Punkte mit unveränderlichem Abstand aber der eine Schwimmer schwimmt mit dem Strom und der andere Schwimmer schwimmt gegen den Strom.

Bei meinem Experiment ist jedoch zu beachten, dass der ruhende Äther der absolute Bezugspunkt ist und die Erde sich bewegt. Bei meinem Experiment bewegen sich A, X, B und Erde in die gleiche Richtung aber die beiden Laserimpulse X->A und X->B können sich nur mit der gleichen Lichtgeschwindigkeit bewegen. Das Ziel A bewegt sich auf den Laserimpulse X->A zu und das Ziel B bewegt sich vom Laserimpulse X->B weg, so dass der Laserimpuls in Richtung A eher bei seinem Ziel A ankommen muss, als der Laserimpuls in Richtung B bei seinem Ziel B.

ad (3): statt die Bewegung der Erde im Sonnensystem kannst Du die sehr viel grössere Geschwindigkeit des Sonnensystems in der Milchstrasse verwenden

Das ist auch bei meinem Experiment erwünscht. Dabei ist nach Möglichkeit die vektoriell addierte Hauptbewegungsrichtung zu ermitteln. Sicherheitshalber sollte man das Experiment noch einmal um 90 Grad gedreht wiederholen.

Je nach Ausrichtung der Linie Erde-Venus in Bezug auf die Bewegung des Sonnensystems in der Milchstrasse würde man ein völlig anderes Höhenprofil der Venus erhalten, wenn der Strahl entgegen der Bewegungsrichtung des Sonnensystems in der Milchstrasse gemäss Deinem Ansatz früher ankäme.

Ist das so? Da wäre ich mir nicht so sicher. Obige Erklärung mit dem Schwimmer spricht ggf. dagegen.

Andererseits ist zu bedenken, dass der Radarimpuls je nach Bewegung von Erde und Venus in seiner Frequenz verschoben wird - da sollte man tatsächlich etwas messen können aber es ist fraglich, ob der Ätherwind eine Rolle spielt (und mit diesem Venus-Experiment nachgewiesen werden kann), weil der Radaimpuls einmal mit und einmal gegen den Ätherwind fliegt, bzw. nur gleichartig und nicht (so leicht) messbar seitlich abgelenkt wird.

Die späteren Sondenmissionen der Venus haben aber die früheren Radarmessungen bestätigt.

Oder nimm den Planetoiden 101955 Bennu; bei dem wurde am 23. September 1999 eine Radaruntersuchung vorgenommen und am 3. Dezember 2018 erhielt er Besuch von einem Raumschiff. Auch hier wurden die Ergebnisse der Radaruntersuchung bestätigt.

Was genau wurde da jeweils bestätigt? Wurde da etwa tatsächlich nach einem Beweis für den Ätherwind gesucht?

"... Bei weiteren Beobachtungen der Flugbahn des Objektes durch verschiedene erdgebundene Teleskope sowie durch das Hubble-Weltraumteleskop konnte eine Bahnablenkung beobachtet werden. Die Abbremsung des Körpers bei seinem Entfernen von der Sonne findet um eine Winzigkeit weniger stark statt, als es unter dem reinen Einfluss der Gravitation der Fall sein müsste. Als mögliche Ursache der zusätzlichen Beschleunigung wurde das Ausgasen flüchtiger Bestandteile aufgrund der Sonnennähe genannt.[5] Roman Rafikov hielt dem entgegen, dass ein Ausgasen wahrscheinlich zu einer erheblichen Änderung der Rotation geführt hätte, die aber nicht festzustellen gewesen sei. ..." http://de.wikipedia.org/wiki/1I/ʻOumuamua

Kann man diese Bahnablenkung vielleicht mit dem Ätherwind erklären? Das sollten gute Experten mal nachrechen. (alles imho)
 

ralfkannenberg

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ein Schwimmer, der erst 100 Meter gegen den Strom schwimmt und dann 100 Meter dieselbe Strecke zurückschwimmt, sollte dabei so schnell wie ein Schwimmer sein, der 200 Meter in ruhigem Wasser schwimmt.
Hallo Michael,

das ist ja sehr interessant. Kannst Du mir das von mir fett und kursiv hervorgehobene bitte einmal ganz konkret vorrechnen ?

Bedenke dabei, dass wenn die Fliessgeschwindigkeit des Flusses höher ist als die Schwimmgeschwindigkeit des Schwimmers, er niemals oben ankommen wird.


Freundliche Grüsse, Ralf
 

albertus

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Mache ich auch immer so: Ich löse die großen Probleme der Menschheit, weil ich für die kleinen Probleme zu doof bin. So habe ich es schon vor vieeeeelen Jahren geschafft, schneller zu sein, wenn ich gegen den Strom statt mit ihm geschwommen bin. Das IOC grübelt immer noch, ob mir dafür eine Medaillie zusteht ... 🪙🟡🟠🟢
 

ralfkannenberg

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Ist das so? Da wäre ich mir nicht so sicher. Obige Erklärung mit dem Schwimmer spricht ggf. dagegen.
Hallo Michael,

da das ein Kernpunkt Deines physikalischen Verständnisses ist widme ich dem Schwimmer-Beispiel noch einen zweiten Beitrag bzw. eine zweite Antwort.

Es geht um die von Dir genannte obige Erklärung mit dem Schwimmer. Oder sehr gerne auch einer Schwimmerin.

Wollen wir eine einheitliche Notation verwenden:

sei Vs die Schwimmgeschwindigkeit des Schwimmers/Schwimmerin, sei Vf die Fliessgeschwindigkeit des Flusses. Beim See ist Vf=0. Sei S die Strecke, die zu schwimmen ist, also hin und zurück sind es dann 2S.

Nun kannst Du für den Fluss und den See die Formel Geschwindigkeit = Strecke / Zeit einsetzen und diese nach der Zeit auflösen, d.h.

Zeit = Strecke/ Geschwindigkeit.

Nun brauchst Du nur noch die richtigen Geschwindigkeiten für den Hinweg und für den Rückweg einzusetzen und die Zeiten zu addieren. Der Einfachheit halber nehmen wir an, dass der Schwimmer/die Schwimmerin die Wende am Endpunkt der Strecke in 0 Sekunden schafft oder vorwärts und rückwärts gleich schnell schwimmen kann.

Beachte, dass das alles nicht-relativistische Geschwindigkeiten sind.

Viel Spass !


Freundliche Grüsse, Ralf
 

DerMichael

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Eine Antwort

Kannst Du mir das von mir fett und kursiv hervorgehobene bitte einmal ganz konkret vorrechnen ?

Ich weiß nicht ob ich es kann aber ich werde es dir nicht vorrechen, weil darin keinen Sinn sehe. Du darfst es mir aber gerne vorrechen, gerne auch relativistisch und unter Berücksichtigung der Zeitdilatation, der Längenkontraktion (Lorentzkontraktion) und von unterschiedlichen Standpunkten (ruhender Beobachter und verschiedene bewegte Beobachter) aus gesehen.

Bedenke dabei, dass wenn die Fliessgeschwindigkeit des Flusses höher ist als die Schwimmgeschwindigkeit des Schwimmers, er niemals oben ankommen wird.

Von dieser Bedingung war vorher nicht die Rede und die paßt auch nicht zum Thema, weil die Lichtgeschwindigkeit (der Laserimpuls entspricht dem Schwimmer) schneller als der Ätherwind (entspricht der Strömung, Fließgeschwindigkeit) der Erde ist. (alles imho)
 

Herr Senf

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Merkt denn DerMichael immer noch nicht, daß er die ganze Zeit den Sagnac-Effekt besabbelt, ohne ihn zu verstehen

Grundlage der SRT 1905 ist neben dem "alten" Äquivalenzprinzip von Galileo der "alte" Fakt (beides experimentell bewiesen)

... daß sich das Licht im leeren Räume stets mit einer bestimmten, vom Bewegungszustande des emittierenden Körpers
unabhängigen Geschwindigkeit V fortpflanze. ...
Die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit, leichtfertig in der Literatur so formuliert, wurde nicht postuliert, sondern hergeleitet!

Für die beobachteten Effekte der Relativitätstheorie ist eine "beliebige" Einweg-Lichtgeschwindigkeit völlig unerheblich,
die von Einstein hergeleitete Invarianz der Zweiweg-Lichtgeschwindigkeit ist für die Mathematik der Physik völlig ausreichend.
Man nimmt halt die Lorentz-Transformationen LT mit der relativen Gleichzeitigkeit, danach synchronisiert man die Zeitmessung.
Man kann auch die Selleri-Transformation mit festgesetzter absoluter Gleichzeitigkeit nehmen, die heißen dann absolute LT, ALT.
Das ist aber auch nur der Sagnac-Effekt durch die Hintertür, also eine andere Synchronisation zB in rotierenden Bezugssystemen.

Alles was DerMichael uns hier als *seine* Ideen so vorgaukelt, wurde hunderte male geschrieben und geprüft, man muß es lesen.

Dafür gibt es sogar Nachhilfeunterricht
https://www.lernhelfer.de/schuelerl...el/spezielle-relativitaetstheorie-im-original
https://www.lernhelfer.de/schuelerl...l/allgemeine-relativitaetstheorie-im-original

für hartgesottene Äksperten https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S266603262200014X

"Testen der Lichtgeschwindigkeitsinvarianz durch Messung der Einweglichtgeschwindigkeit auf der Erde"

 

albertus

Registriertes Mitglied
Es schrieb der Dichter Erich Fried:

Nicht wissen
Nicht wollen
Nicht können

Nicht wissen wollen
Nicht wissen können
Nicht wollen können

Nicht können wollen
Nicht können können
Nicht wollen wollen

Nicht wissen wollen können
Nicht wissen können wollen
Nicht wollen wollen können
Nicht können können wollen

Und nichts mehr glauben​

 

ralfkannenberg

Registriertes Mitglied
Ich weiß nicht ob ich es kann aber ich werde es dir nicht vorrechen, weil darin keinen Sinn sehe.
Hallo Michael !

Stopp: wir sind hier im Forum "Gegen den Mainstream" und da wirst Du uns das vorrechnen. Selbstverständlich sehr gerne auch mit Unterstützung der Forenmitglieder, kein Problem.

Der Hinweis, dass wenn die Fliessgeschwindigkeit höher als die Schwimmgeschwindigkeit ist, ist keine Bedingung, sondern ein möglicher Fall, der durchaus eintreten kann, d.h. nicht ausgeschlossen werden kann. Und er ist ein qualitativer Hinweis darauf, dass Dein Ergebnis falsch ist.

Den ganzen relativistischen Kram, den Du ansprichst, kannst Du bei diesem Beispiel vernachlässigen.

Hic Rhodos, hic salta: ist die Zeit, die vergeht, im fliessenden Fluss oder im See gleich oder verschieden, wenn ein Schwimmer oder eine Schwimmerin mit konstanter Geschwindigkeit einmal in die eine Richtung und sofort danach dieselbe Strecke zurück in die andere Richtung schwimmt ?


Freundliche Grüsse, Ralf
 

DerMichael

Registriertes Mitglied
Wurde mein Experiment bereits offiziell durchgeführt?

für hartgesottene Äksperten https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S266603262200014X

"Testen der Lichtgeschwindigkeitsinvarianz durch Messung der Einweglichtgeschwindigkeit auf der Erde"


Ich kann auf das vollständige PDF leider nicht zugreifen.

Inwieweit entspricht Testing light speed invariance by measuring the one-way light speed on Earth meinem Experiment?

Gab es wie bei meinem Experiment einen direkten Vergleich entlang der Hauptbewegungsrichtung der Erde mit gegenläufigen Lichtimpulsen und deren Messung mit synchronen Uhren an ihrem jeweiligen Zielpunkt? Das würde mich wundern.

Wenn mein Experiment so noch nicht durchgeführt wurde, dann sollte man das bald mal tun. (alles imho)
 

albertus

Registriertes Mitglied
Ich kann dem DerMichael die PDF mailen. Aber Informatiker und kann die PDF nicht downloaden? Upps, was wurde vor 30 bis 35 Jahren als Informatik gelehrt? Zusammenschrauben von begehbaren Großrechnern aus dem Hause Siemens? Klar, PDF gab es erst sei 1993 ... :eek:
 

ralfkannenberg

Registriertes Mitglied
Hallo Michael,

genauso ist es: "imho".

Nur zählt Deine Meinung in der akademischen Welt nicht.

Egal welches Experiment man Dir präsentieren wird: Du wirst immer etwas finden, was anders ist. Und wenn es die Farbe der Türe in den Experimentierraum ist, die ja auch einen Einfluss haben könnte. Dass man Abweichungen umrechnen kann interessiert Dich nicht und wird deswegen von Dir abgelehnt. Eigentlich wären die Radarexperimente geeignet, aber Du scheinst Angst davor zu haben, dass diese bei genauerer Auswertung gerade nicht das ergeben, was Du haben möchtest, und lehnst diese deswegen ab.

Aber nun habe ich einen Fehler in Deinem theoretischen Gedankengebäude schon an der Basis gefunden, d.h. völlig ohne Relativitätstheorie, aber auch hier verweigerst Du Dich, diesen zu verstehen. Und da Du keine fachlichen Argumente für diese Verweigerung hast, bemühst Du eben das subjektive Argument, dass es für Dich keinen Sinn macht.

Und ja: so bleibt das eben alles "imho" und niemand ausser wenigen Leuten hier im Forum, die Du mittlerweile mit Deiner Verweigerungshaltung eher belästigst als amüsierst, wird sich für Dich interessieren.

Also: versuche wenigstens, Deine Irrtümer zu verstehen, auch wenn das aus Deiner jetzigen Sicht noch keinen Sinn machen mag. Diese Einschätzung von Dir kann sich ja noch ändern und dann bist Du es, der davon etwas profitiert.


Freundliche Grüsse, Ralf
 

DerMichael

Registriertes Mitglied
Ich vermute einen Unterschied zu meinem Experiment

Jaaaaaa, wenn Sie auf das frei verfügbare Dokument nicht (?) zugreifen können, müssen Sie wohl erstmal Computer lernen :devilish:

Okay, jetzt habe ich das PDF - es ging nur nicht mit meinem älteren Standardbrowser.

So wie ich das auf den ersten Blick sehe, unterscheidet sich Testing light speed invariance by measuring the one-way light speed on Earth von meinem Experiment - was sagen gute Experten dazu? Testfrage: wie viele Uhren wurden bei dem Experiment verwendet? Bei meinem Experiment sind es drei Uhren.

Aber nun habe ich einen Fehler in Deinem theoretischen Gedankengebäude schon an der Basis gefunden,

Du hast keinen Fehler in meinem theoretischen Gedankengebäude gefunden. Du hast nichts dergleichen erläutert oder vorgerechnet. Bitte führe deine behauptete Falsifikation gut nachvollziehbar zu meinem Experiment durch. Wenn du willst, darfst du vorher zur Übung dein Schwimmer-Beispiel vorrechnen. (alles imho)
 

albertus

Registriertes Mitglied
@ralfkannenberg
Willste dem DerMichael nicht den Gefallen tun und drauf reinfallen? Die wenigen Gleichungen mit v,t,s, ... sind doch schnell hingeschrieben.
Nur bringt es etwas? Ich habe da nur sehr wenig Hoffnung. Das Thema abbrechen wäre jetzt das Sinnvollste. Schade um Zeit, Nerven und Strom. Das wird immer so weiter gehen - wie Du die Verfahrensweise schon beschrieben hast. Bei schönem Sonntagswetter wüsste ich Besseres ...
 

Herr Senf

Registriertes Mitglied
Ich vermute einen Unterschied zu meinem Experiment
Bei meinem Experiment sind es drei Uhren.
Für eine Geschwindigkeitsmessung braucht man eine Strecke und zwei Uhren am Anfang und Ende, eine dritte ist purer Luxus.
Die spielt nur den Schiedsrichter für die Synchronisation der beiden "Meßuhren", ist also sowas wie eine Eichuhr.
Römer hat die Einweg-Lichtgeschwindigkeit sogar nur mit einer "seiner" Uhr anhand des Umlaufs der Jupitermonde bestimmt.
Aber er hat die Lichtlaufzeiten für unterschiedliche Strecken bestimmt, weil er dort keine synchronen Jupiteruhren hatte.

Ansonsten synchronisiert man in einem Inertialsystem einfach nach Einstein-Lorentz, da reichen zwei Uhren zum Vergleich.
In einem beschleunigten/rotierenden Bezugssystem synchronisiert man nach Einstein-Lorentz plus Sagnac wegen der
Relativität der Gleichzeitigkeit, weil man Gleichgang der Uhren braucht, da hat man "absolute" Gleichzeitigkeit nach Selleri ⏳

Die überflüssige Uhr kannst'e verschenken ⏰
 

Bernhard

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Ich weiß nicht ob ich es kann aber ich werde es dir nicht vorrechen, weil darin keinen Sinn sehe.
Die Rechnung hätte den Sinn, deinen obigen Irrtum:
Das mit dem Schwimmer ist theoretisch ein gutes Beispiel (real ggf, nicht so): ein Schwimmer, der erst 100 Meter gegen den Strom schwimmt und dann 100 Meter dieselbe Strecke zurückschwimmt, sollte dabei so schnell wie ein Schwimmer sein, der 200 Meter in ruhigem Wasser schwimmt.
(fett auch von mir) zu verstehen. Das Beispiel mit dem Schwimmer ist wirklich lehrreich.
 
Zuletzt bearbeitet:

ralfkannenberg

Registriertes Mitglied
Wenn du willst, darfst du vorher zur Übung dein Schwimmer-Beispiel vorrechnen. (alles imho)
Hallo Michael,

das ist aber sehr grosszügig von Dir, dass ich Dir Deinen Irrtum vorrechnen darf.

Aber das wirst Du selber machen. Warum: weil es Dein akademisches Ende sein wird, wenn ich Dir Deine Ansicht zum Schwimmer-/Schwimmerinnen-Beispiel widerlege, und wenn so einer wie Du, der nicht einmal den nicht-relativistischen Fall versteht, grosse Reden über die Relativitätstheorie schwingt.

Kommt bei Dir erschwerend dazu, dass Du mit "Deinem Experiment" ja gerade beweisen willst, dass sich das Licht wie der Schwimmer oder die Schwimmerin verhält, und dann selber nicht verstehst, wie dieses Schwimmer-/Schwimmerinnen-Beispiel überhaupt funktioniert.

Ich bin an Deinem akademischen Ende aber überhaupt nich tinteresseirt, sondern ich möchte Dich überzeugen. Also: wir setzen die Lösung dieser Aufgabe jetzt mal seriös an.

Wie lange braucht der Schwimmer oder die Schwimmerin auf dem See, wenn er oder sie die Strecke S hin- und dann wieder zurückschwimmt, jeweils mit konstanter Schwimm-Geschwindigkeit Vs und ohne Zeitverlust bei der Wende ?

Für konstante Geschwindigkeiten gilt: Geschwindigkeit = Strecke / Zeit

Das kennst Du vom Tachometer im Auto, der gibt eine Zahl in "Kilometer pro Stunde" an; dieses "pro" heisst "durch, d.h. der Tachometer gibt eine Zahl in [km/h] an. Ich habe das in eckigen Klammern geschrieben, weil man in der Physik die Masseinheiten in eckigen Klammern angibt.

Die Gleichung Geschwindigkeit = Strecke / Zeit kann man nun nach der Zeit auflösen.

Schaffst Du das ? Also wenn gilt Geschwindigkeit = Strecke / Zeit, was gilt dann für die Zeit ? Also Zeit = ?/?

Die Lösung dieser Umformung ist nun der erste Schritt zur Lösung unseres Schwimmer-/Schwimmerinnen-Beispiels.



Freundliche Grüsse, Ralf
 
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