Wie können Photonen bei Lichtgeschwindigkeit elektromagnetisch schwingen?

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DerMichael

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Ich bemühe mich

Ich werde mich bemühen, Unsachliches und Getrolle zu ignorieren aber dann bitte ich die Admins/Mods, dass sie sich bei eventuellen vorzeitigen Threadschließungen oder Sperrungen von mir nicht auf (vorsichtig vormuliert) Behauptungen meiner Gegner verlassen, sondern sachliche Gründe anführen und diese auch begründen, z.B. "Du bist nicht auf die Fragen Q1, Q2, Q3 in den Beiträgen X, Y, Z eingegangen". Thanks.

Du bist es doch, der Experimente mit der Einweg-Lichtgeschwindigkeit machen möchte. Die Supernova bietet ein Beispiel dafür, denn dieses Licht ist definitiv nur in eine Richtung verlaufen.

Ich habe ein durchfühbares Experimente zur Einweg-Lichtgeschwindigkeit in Beitrag #1 vorgeschlagen.

Mir geht es nicht um die einfache Bestimmung der Lichtgeschwindigkeit, denn die ist hinreichend genau bekannt und die bezweifle ich auch nicht.

Sorry aber ich kann derzeit nicht erkennen, wie man mit einer Supernova einen derartigen Äthernachweis erbringen könnte. Wenn du kein konkretes Experiment dazu beschreiben kannst, dann sehe ich das Thema als erledigt an.

Ein anderes Beispiel sind übrigens ferne Raumsonden in unserem Sonnensystem, denn diese senden Signale zur Erde, die immerhin mehrere Stunden unterwegs sind. Auch da würde man Abweichungen feststellen, z.B. bei einem dokumentierten Swing-By Manöver. Auch die Plutosonde wurde jenseits des Pluto sechsmal gezündet, um einen kleinen Planetoiden des Kuipergürtels erreichen zu können; die hierfür verwendeten Daten beruhen alle auf Einweg-Lichtgeschwindigkeiten. Auch da hätte man Abweichungen zu den Relativitätstheorien festgestellt.

Das ist ein guter Hinweis, ein gutes Argument, denn zugegebenermaßen sollte sich der sogenannte Ätherwind, bzw. die absolute Geschwindigkeit bei Sonden und solchen Manövern bemerkbar machen aber eventuell reichen auch zeitnahe Bestimmungen von Entfernung und Geschwindigkeit. Die Aspekte der Zeitdilatation werden ja schon berücksichtigt und die leugne ich nicht.

Das Experiment in Beitrag #1 halte ich für (potentiell) revolutionär und das ist einfach mal durchzuführen - dann ist man schlauer.

Ich weiß auch nicht, warum das Michelson-Morley-Experiment keinen Äther/Ätherwind nachweisen konnte - ich vermute nur, dass es vielleicht ein Effekt von gespiegelten Lichtstrahlen ist.

Es kann durchaus sein, dass dieser Thread sich seinem Ende nähert - man man muss nicht die 30 Tage wie verrückt mit unzählichen Beiträgen füllen. Ich denke, dass hier schon einiges erreicht wurde.

Aber meinetwegen: den Abstand zu den Magellan'schen Wolken kann man nicht via Rotverschiebung ermitteln, d.h. Deine Kritik an der Rotverschiebung greift hier nicht.

Die Rotverschiebung ist bei der Abstandsbestimmung ferner Objekte zu berücksichtigen aber zugegebenermaßen spielt sie bei der näheren Magellanschen Wolken vermutlich keine so große Rolle.

"... Ursachen der Rotverschiebung können sein:
1. Eine Relativbewegung von Quelle und Beobachter (Doppler-Effekt)
2. Unterschiedliche Gravitationspotentiale von Quelle und Beobachter (Relativität)
3. Das expandierende Universum zwischen Quelle und Beobachter (Kosmologie)
4. Stokes-Shift bei der Übertragung diskreter Energiebeträge zwischen Photonen und Molekülen bei der Raman-Streuung ..." Rotverschiebung

"... Aus der Rotverschiebung kann auch die Entfernung des Objekts bestimmt werden, allerdings ist diese in einer sich ausdehnenden Raumzeit nicht mehr eindeutig definiert. Es gibt verschiedene Entfernungsmaße, die sich aus der Rotverschiebung ableiten lassen. In der Kosmologie werden Betrachtungen und Rechnungen deshalb immer im Rotverschiebungsraum angestellt. ..." Rotverschiebung

"... Mit der Entdeckung der Galaxie UDFj-39546284 in der Hubble-Ultra-Deep-Field-09-Aufnahme (HUDF09) konnte eine kosmologische Rotverschiebung von z = 10,3 ermittelt werden. Der beobachtete Altersrekord verschiebt sich damit auf 480 Millionen Jahre danach. Die neu entdeckte Galaxie mit ihrem Alter von 13,2 Milliarden Jahren würde bei einer Bestätigung der Rotverschiebung einen wichtigen Beobachtungsbaustein zur Entwicklung der ersten Galaxien nach dem Urknall liefern. ..." Rotverschiebung

Du kannst ja einmal als einfache Übung den Abstand zum viel weiter entfernten Andromedanebel anhand seiner Rotverschiebung ermitteln, dann wirst Du sofort merken, dass das Ergebnis unsinnig ist. Und komme mir nicht mit mangelnden Mathematik-Kenntnissen: Du brauchst für diese Erkenntnis keine einzige Rechnung durchzuführen, es genügt völlig, das Vorzeichen der Rotverschiebung anzuschauen.

Das (obiges) verstehe ich nicht so ganz aber ich habe etwas zur Entfernungsbestimmung der Andromedagalaxie gefunden:

"... Mit der durch die Ausrüstung von Großteleskopen mit sehr lichtempfindlichen CCD-Bildsensoren ermöglichten Auswertung des „Tip of the Red Giant Branch“ ergab sich im Jahr 1986 eine Entfernung von 2,47 Millionen Lichtjahren. Damit gelang auch im Jahr 1987 die Entdeckung und Auswertung von RR-Lyrae-Sternen im Andromedanebel, wodurch sicht die Entfernung auf 2,41 Millionen Lichtjahre mit einer Genauigkeit von 7 % bestimmen ließ. Im Jahr 1998 gelang eine genaue Entfernungsbestimmung anhand sogenannter Red Clump Stars zu 2,56 Millionen Lichtjahren bei einer systematischen und statistischen Unsicherheit von 1,6 % und 2,2 %. Auch die Vermessung eines bedeckungsveränderlichen Sterns in M31 durch das Institut d’Estudis Espacials de Catalunya/CSIC im Jahr 2005 ergab eine Entfernung von 2,52 ± 0,14 Millionen Lichtjahren. ..." Andromedagalaxie

Das verstehe ich: man sucht nach Sternen mit bekannten Helligkeitsaspekten, mißt das von diesen Sternen empfangene Licht und schließt dann aus der gemessenen Lichstärke auf deren Entfernung.

Die Rotverschiebung alleine kann vielleicht zur Entfernungsbestimmung ferner Objekte genutzt werden, wenn es eine konstante Lichtermüdung (die wird derzeit angezweifelt) gibt und die Geschwindigkeit der Objekte (z.B. ferne Sterne, Galaxien) vernachlässigbar ist. (alles imho)
 

ralfkannenberg

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Ich habe ein durchfühbares Experimente zur Einweg-Lichtgeschwindigkeit in Beitrag #1 vorgeschlagen.

Mir geht es nicht um die einfache Bestimmung der Lichtgeschwindigkeit, denn die ist hinreichend genau bekannt und die bezweifle ich auch nicht.

Sorry aber ich kann derzeit nicht erkennen, wie man mit einer Supernova einen derartigen Äthernachweis erbringen könnte. Wenn du kein konkretes Experiment dazu beschreiben kannst, dann sehe ich das Thema als erledigt an.
Hallo Michael,

ich werde bei Dir das Gefühl nicht los, dass Du nur solche Experiment akzeptierst, die das von Dir gewünschte Ergebnis hervorbringen.

Du hast Dich mehrfach beklagt, dass es keine Experimente zur Einweg-Lichtgeschwindigkeit gibt. Ich habe Dir nun mehrere vorgeschlagen aber immer findest Du einen Grund, warum es Dir nicht passt.

Es ist durchaus möglich, dass ein solches Experiment nicht geeignet ist, aber dann bitte rechne uns vor, warum es nicht geeignet ist. Und Dein Argument mit der grossen Standardabweichung kontere ich damit, dass das Licht ja auch über 150'000 Jahre unterwegs ist, also nicht nur wenige Mikrosekunden.

Ich denke, ich verstehe, was Dir bei der Supernova fehlt, nämlich der "Rückweg". Aber wenn Du viele Hinweg- und einige Rückweg-Messungen hast könntest Du das dennoch auswerten.

Im Übrigen erinnere ich mich, dass man Radarmessungen vom Mond, von der Venus und auch von mehreren Planetoiden durchgeführt hat. Da hätte man doch beides, nämlich den Hinweg und den Rückweg. Der Mond mag vielleicht tatsächlich mit seiner Lichtlaufzeit von etwa 1.2 Sekunden etwas nah sein, aber die Venus und diese Planetoiden sind weiter entfernt. Vielleicht kannst Du diese Daten auswerten ?


Freundliche Grüsse, Ralf
 

ralfkannenberg

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Die Rotverschiebung ist bei der Abstandsbestimmung ferner Objekte zu berücksichtigen aber zugegebenermaßen spielt sie bei der näheren Magellanschen Wolken vermutlich keine so große Rolle.
Hallo Michael,

sie spielt gar keine Rolle, denn sie würde ein völlig falsches Ergebnis liefern. "Vermutlich keine so grosse Rolle" ist leider falsch.

Beim Andromedanebel übrigens auch: statt da Zahlen aus der Wikipedia oder sonst einer Quelle zu zitieren würde es völlig genügen, sich mal den Wert der Rotverschiebung des Andromedanebels anzuschauen: der würde nämlich einen negativen Abstand liefern, was offensichtlich falsch ist.

Und genau das bemängele ich an Deiner wissenschaftlichen Arbeitsweise: Du stellst Vermutungen in den Raum - das ist auch völlig ok - korrigierst dann aber offensichtliche Fehler nicht, sondern bleibst bei Deinen Ansichten, es könnte ja doch so sein und listest nach wie vor Argumente auf, obgleich diese sowohl im Fall der Magellan'schen Wolken als auch im Fall des Andromedanebels (und zahlreicher weiterer Galaxien) nachweislich von keinerlei Relevanz sind. Und schlimmer noch: man nennt Dir die Quellen, aber Du schaust sie Dir gar nicht an bzw. kopierst nur das heraus, was in Deinem Sinne ist. Das mit dem negativen Abstand des Andromedanebels ist so ein typisches Beispiel und ich habe Dich auch nicht in die Irre geführt, sondern Dich genau auf diesen Punkt hingeführt: rechne nicht die Details nach sondern schaue Dir das Vorzeichen an. Du aber hast meine Hinweise entweder in den Wind geschlagen oder als Trollerei abgetan.

Gleiches gilt auch für Dein Experiment: statt Dich zu informieren, ob es in der Literatur schon ähnliche Experimente gibt, die Du für Deine These nutzen könntest, beharrst Du auf der Durchführung Deines einen Experimentes. Und natürlich gehst Du kein Risiko ein: alle andere Experimente lehnst Du ohne genauer nachzurechnen erst einmal ab anstatt zu schauen, ob Du sie für Deine Überlegungen nutzen könntest, und natürlich weisst Du auch ganz genau, dass niemand Dein Experiment durchführen wird. Und zwar deswegen nicht, weil es aufgrund der zahlreichen anderen schon durchgeführten Experimente keinerlei Mehrwert gibt.

Und selbst wenn es jemand für Dich durchführen würde und es nicht das von Dir gewünschte Resultat ergibt: dann würdest Du so wie Du das beim Michelson-Morley-Experiment tust eher einen Effekt von gespiegelten Lichtstrahlen vermuten. Ja es ist sogar eine wissenschaftliche Vorgehensweise, an der es nichts zu kritisieren gibt, solche Vermutungen anzustellen ! Aber dann liegt es erneut an Dir, zu recherchieren, welche anderen Experimente es gibt, bei denen dieser Effekt von gespiegelten Lichtstrahlen ebenfalls auftreten sollte aber eben nicht auftritt. Und letzteres tust Du nicht und aus diesem Grunde ist Deine wissenschaftliche Arbeitsweise abzulehnen. Eigentlich schade, denn wenn Du das tun würdest würde sich Deine These vielleicht nicht bestätigen, aber dafür würdest Du viele hochinteressante Phänomene der Physik kennenlernen.


Freundliche Grüsse, Ralf
 

mn1123

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Mein Eindruck ist, dass geradezu verzweifelt die Relativitätstheorie und Inflationstheorie am Leben gehalten und Alternativen nach Möglichkeit abgewiesen, ignoriert und verschmäht werden, obwohl es durchaus Unstimmigkeiten und berechtigte Zweifel gibt.

Das ist nicht nur dein Eindruck. Wissenschaft sollte "ideologiefrei" argumentieren, sonst ist es keine Wissenschaft sondern eine Pseudoreligion. Wer behauptet, etwas sei ewig richtig, der kennt die Geschichte der Wissenschaft nicht. Es gibt immer nur eine modellhafte Annäherung an die Realität und das Kriterium, wie weit man sich angenähert hat, ist immer noch die Prognose, sowohl in die Zukunft als auch zur Verifizierung in die Vergangenheit. Wer solche Diskussionen sperren will, stellt natürlich seinen inquisitorischen Charakter offen zur Schau.
 

DerMichael

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Vermutlich ist es so

Du hast Dich mehrfach beklagt, dass es keine Experimente zur Einweg-Lichtgeschwindigkeit gibt. Ich habe Dir nun mehrere vorgeschlagen aber immer findest Du einen Grund, warum es Dir nicht passt.

Du hast mir hier kein praktikables Experiment vorgeschlagen. Du hast hier kein Experiment näher beschrieben.

Bei meinem Experiment in Beitrag #1 geht es darum, einen Äther nachzuweisen und dieses Experiment ist dazu geeignet. Ich habe gut genug erklärt, wie dieses Experiment funktionieren sollte und was zu erwarten ist.

Ich würde mich sehr freuen, wenn du ein grundlegend anderes oder einfacher durchführbares Experiment zum Nachweis eines Äthers liefern könntest - das wäre durchaus bemerkenswert aber mir fällt dazu derzeit nix ein.

Es geht nicht darum, die maximale Lichtgeschwindigkeit im Vakuum zu messen, die bereits hinreichend korrekt bekannt ist.

Ich selbst kann keine derartigen Experimente durchführen und die wissenschaftliche Datenauswertung stelle ich mir nicht so einfach vor, selbst wenn dazu mal ein funktionierender Link käme.

Ich könnte eine Menge tun aber ich muss darin einen Sinn sehen und den sehe ich bei deinen Vorschlägen nicht aber natürlich ist es okay, wenn du nützliche Fakten postest.

Ich verweise nochmal auf den wissenschaftlichen Nachweis eines Äthers mittels GPS-Daten:
Detection of the Ether Using the Global Positioning System
Successful Search for Ether Drift in a Modified Michelson-Morley Experiment Using the GPS (PDF)
- das ist schon mal was.

Vielleicht kannst Du diese Daten auswerten ?

Welche Daten? Wo sind diese Daten? Ich weiß nicht, ob ich diese Daten auswerten könnte - sehr wahrscheinlich werde ich es nicht tun, weil es vermutlich keinen Sinn machen würde.

Ich könnte noch eine Menge lernen und wissenschaftlich arbeiten aber ich denke, dass ich hier bereits schon mehr als genug geleistet habe. Das hier ist ein Diskussionsforum auch für Laien und in diesem Thread habe ich mehr als jeder andere gebracht. Man muss hier keine komplexen Gleichungen vorrrechen und man muss auch nicht wie ein promotierter Wissenschaftler Daten auswerten.

Ich habe eine Menge in Wikipedia gelesen und auch daraus passend zitiert - manch andere nicht so.

Wäre das vielleicht etwas für dich: einfach mal selbst was machen, anstatt etwas von anderen zu fordern?

Beim Andromedanebel übrigens auch: statt da Zahlen aus der Wikipedia oder sonst einer Quelle zu zitieren würde es völlig genügen, sich mal den Wert der Rotverschiebung des Andromedanebels anzuschauen: der würde nämlich einen negativen Abstand liefern, was offensichtlich falsch ist.

Wie meinst du das mit dem negativen Abstand? Kannst du das herleiten oder näher erläutern?

Gleiches gilt auch für Dein Experiment: statt Dich zu informieren, ob es in der Literatur schon ähnliche Experimente gibt, die Du für Deine These nutzen könntest, beharrst Du auf der Durchführung Deines einen Experimentes.

Mein Experiment in Beitrag #1 ist ein sehr gutes und endlich mal durchzuführendes Experiment - da gibt es nichts weiter zu sagen. Es ist grob unwissenschaftlich, gegen die Durchführung meines Experimentes zu sein.

Und natürlich gehst Du kein Risiko ein: alle andere Experimente lehnst Du ohne genauer nachzurechnen erst einmal ab anstatt zu schauen, ob Du sie für Deine Überlegungen nutzen könntest, und natürlich weisst Du auch ganz genau, dass niemand Dein Experiment durchführen wird. Und zwar deswegen nicht, weil es aufgrund der zahlreichen anderen schon durchgeführten Experimente keinerlei Mehrwert gibt.

Ich will, dass mein Experiment durchgeführt wird und wenn ich genug Geld im Lotto gewinnen werde, werde ich dazu auch ein Finanzierungsangebot machen - hoffentlich schon dieses Jahr.

Mein Experiment in Beitrag #1 wurde deswegen noch nicht durchgeführt, weil es die Relativitätstehorie zu Fall bringen wird und das ist bereits schon logisch geschehen, weil die Relativitätstehorie bei diesem Experiment nicht bestehen kann, das ist unmöglich. Ich habe das bereits erklärt aber manche können oder wollen es nicht verstehen.

Jegliche Argumente gegen mein Experiment halte ich für überflüssig und unwissenschaftlich - es ist ganz einfach durchzuführen, weil es (potentiell) so bedeutsam ist.

Ich habe bereits argumentiert, dass das anerkennte Sagnac-Interferometer quasi einen Äther beweist und mein Experiment so ähnlich funktioniert. Dazu passend siehe auch obige Studien zu den GPS Daten.

Und selbst wenn es jemand für Dich durchführen würde und es nicht das von Dir gewünschte Resultat ergibt: dann würdest Du so wie Du das beim Michelson-Morley-Experiment tust eher einen Effekt von gespiegelten Lichtstrahlen vermuten.

Bei meinem Experiment werden keine Lichtstrahlen nennenswert gespiegelt, es gibt nur einen Strahlteiler und eine gleichzeitige Ablenkung um 90 Grad. Der Clou bei meinem Experiment ist, dass die Relativitätstheorie diesbezüglich garantiert erleidigt ist, sie kann gar nicht gewinnen.

Ich will ein praktikables, bezahlbares, revolutionäres Experiment durchführen lassen - wie kannst du nur dagegen argumentieren? Das ist höchst unwissenschaftlich von dir. Es ist auch fragwürdig, mir so viele Vorwürfe zu machen, die vermutlich eher auf dich zutreffen (Spiegelthese).

Kannst du vielleicht noch mal kurz erklären, was du von mir willst? Mein Eindruck ist, dass du willst, dass ich irgendwas machen soll (dahinter steckt vermutlich der Versuch, dich als besser darzustellen und mich zu dominieren). Besser wäre, wenn du etwas konkret Konstruktives/Nützliches machen/bringen würdest, als mich vielleicht irgendwie zu beschäftigen, abzulenken oder deklassieren zu wollen. (alles imho)
 

SFF-TWRiker

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Hallo Michael!
Die älteste Galaxie wurde aufgrund von Daten des JWST im Juli 2022 detektiert:
GLASS-z13, z ist 13.1 +0,8/-0,7, 300 bis 400 Mio Jahre nach dem Urknall. Entfernung jetzt 33 Mrd Lichtjahre.

Da sich die Milchstraße und die Andromedagalaxie annähern, gibt es eine Blauverschiebung.
 

ralfkannenberg

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Wäre das vielleicht etwas für dich: einfach mal selbst was machen, anstatt etwas von anderen zu fordern?
Hallo Michael,

ich fürchte, hier liegt ein grundlegendes Missverständnis vor.

Du und nur Du bist es, der etwas will, nicht die anderen. Also bist Du derjenige, der die Arbeit zu leisten hat und sonst niemand. Etwas anderes wäre es, wenn Du Leute dafür bezahlen würdest und ich habe Dir auch schon geschrieben, an wen Du Dich da wenden kannst: dann hättest Du tatsächlich Anspruch darauf, dass man etwas für Dich tust.

Hier aber ist es so, dass Du - nota bene ehrenamtlich - Tipps und Ideen genannt bekommst, doch statt dankbar zu sein deckst Du die anderen User konsequent mit Vorwürfen ein. Diese nicht sonderlich höfliche Vorgehensweise kannst Du selbstverständlich so handhaben, nur: zu Deinen Zielen, sollten diese tatsächlich wissenschaftlicher Natur sein, führt das natürlich nicht. Das führt höchstens dazu, dass Du Dir selber einreden kannst, all die "grossen Experten" könnten Deine Fragen nicht beantworten und sind obendrein noch so "böse", dass sie Dein einfaches Experiment nicht durchführen wollen. Aber eben: das wäre Deine Eigenwahrnehmung, die mit der Aussenwahrnehmung aber nicht übereinstimmt. Du wirst im Gegenteil als jemand wahrgenommen, der andere für sich arbeiten lassen will, der sämtliche Experimente ablehnt, die nicht in seine Sinne verlaufen und neu hast Du nun auch noch das Argument eingebracht, dass Du nur Arbeiten zu leisten bereit bist, die "für Dich Sinn" ergeben. Und dieses Argument ist nun ausschliesslich subjektiv, d.h. Du versuchst damit die Deutungshoheit zu übernehmen, was wissenschaftlich relevant ist und was nicht, d.h. Du kannst mit einem solchen Ansatz natürlich alle seriösen Arbeiten, die Dir nicht passen, d.h. die für Dich keinen Sinn ergeben, ablehnen.

Und ich schreibe es ja nicht gerne, aber ich habe allergrösste Zweifel, dass Du mit dieser Vorgehensweise irgendeinen Erfolg haben wirst. Zumal Du wie Du in diesem Thread angedeutet hast in anderen Foren ähnliche Erfahrungen, dass Deine Ideen auf Ablehnung stossen, gemacht hast.


Freundliche Grüsse, Ralf
 

ralfkannenberg

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Wie meinst du das mit dem negativen Abstand? Kannst du das herleiten oder näher erläutern?
Hallo Michael,

ich kann, aber ich werde es nicht tun. Und zwar deswegen nicht, weil Dir nachweislich die Bereitschaft fehlt, das selber zu tun: ich habe Dir soviele Hinweise gegeben, Hinweise, die man verstehen kann auch ohne Mathematik oder Physik studiert zu haben, doch Du hast sie konsequent alle ignoriert. Hättest Du die Rotverschiebung des Andromedanebels mal nur qualitativ (also gar nicht im Detail) in die Abstandsformel eingesetzt, so hättest Du sofort bemerkt, dass da ein negativer Abstand herauskommt. Vielleicht hilft Dir der Tipp von SFF-TWRiker weiter, er hat es ja auch gut erklärt.

Du bist halt gegen die Rotverschiebung eingestellt, weil diese nicht in Dein physikalisches Weltbild passt, und übersiehst dabei leider völlig, dass Galaxien auch Eigenbewegungen haben, und in hinreichend nahen Bereichen kann der Effekt dieser Eigenbewegungen stärker sein als der Effekt der Rotverschiebung.

Das ist jetzt nur ein Nebenthema, zeigt aber leider deutlich auf, wie Du wissenschaftlich arbeitest: nämlich gar nicht. Die anderen sollen, Du fügst zwar irgendetwas per copy/paste ein, was ohnehin schon jeder hier weiss (beispielsweise der Abstand des Andromedanebels), aber auf die Argumente selber gehst Du gar nicht ein.

Du beklagst, dass Du keine Links bekommen hast. Dabei ist es Deine Aufgabe, die Links selber herauszufinden. Und wenn Dir das nicht gelingt, kann man Dir dabei ja auch helfen. Wenn Du in google "Radar, Venus" eingibst führt Dich bereits der 4.Treffer zu einem Ziel: https://www.deutschlandfunk.de/vor-60-jahren-begann-die-radarastronomie-venusradar-und-100.html

Und wenn Du in google "Radar, Planetoid" eingibst, so wirst Du beim 6. und 7. Treffer fündig:

Und die anderen Foren-Mitglieder werden Dir dann auch gerne helfen, diese Links in den richtigen Zusammenhang zu stellen, so dass dann eine ergebnisoffene Diskussion entsteht. Aber zuerst muss etwas von Dir kommen und dagegen verweigerst Du Dich. Denn statt einer ergebnisoffenen Diskussion glaubst Du, schon alles besser zu wissen und die anderen quasi mit Deinen Ideen belehren zu müssen.


Freundliche Grüsse, Ralf
 

astrofreund

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Michael, bist Du DER hier im Video?


Genial ... und würde alles erklären. :LOL::LOL: :LOL:
 
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DerMichael

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Möge die Wahrheit aufgedeckt werden

Da sich die Milchstraße und die Andromedagalaxie annähern, gibt es eine Blauverschiebung.

Danke. Das mit der Annäherung der Andromedagalaxie wußte ich zwar mal aber hatte hier nicht mehr daran gedacht und ich hatte es glaube ich auch noch nicht gedanklich mit Blauverschiebung verbunden. Zugegebenermaßen hatte ich bei weit entfernten Himmelskörpern pauschal an Rotverschiebung gedacht.

ich fürchte, hier liegt ein grundlegendes Missverständnis vor.

Ich bin dafür, dass wissenschaftlich untersucht wird, wer hier eher Recht hat und wer von uns beiden besser ist und dass die Wahrheit dazu veröffentlicht werden soll. Kannst du dir das auch wünschen? Vermutlich nicht und das sagt dann alles.

Du und nur Du bist es, der etwas will, nicht die anderen. Also bist Du derjenige, der die Arbeit zu leisten hat und sonst niemand. Etwas anderes wäre es, wenn Du Leute dafür bezahlen würdest und ich habe Dir auch schon geschrieben, an wen Du Dich da wenden kannst: dann hättest Du tatsächlich Anspruch darauf, dass man etwas für Dich tust.

Die vielen hoch bezahlten Wissenschaftler hätten mein Experiment (siehe Beitrag #1) schon längst durchführen müssen - da liegt ein eklatantes und ermittlungswürdiges Versagen vor.

Hier aber ist es so, dass Du - nota bene ehrenamtlich - Tipps und Ideen genannt bekommst,

Das ist mir noch nicht aufgefallen (den obigen Hinweis mit der Blauverschiebung finde ich gut) aber wie gesagt: möge die Wahrheit aufgedeckt werden.

doch statt dankbar zu sein deckst Du die anderen User konsequent mit Vorwürfen ein.

Das sehe ich eher bei dir aber noch einmal: das soll wissenschaftlich untersucht werden und die Wahreit dazu soll aufgedeckt werden und das wird (vermutlich) geschehen.

Ich vermisse hier bei manchen Einsicht und Verständnis - ein Wissenschaftler sollte die Bedeutung von meinem Experiment (siehe Beitrag #1) mit Leichtigkeit erkennen und dann auch erstklassig für die erstklassige und wissenschaftliche Durchführung von diesem Experiment zur Aufdeckung der Wahrheit sein - wer dagegen ist, führt sich nur vor.

Diese nicht sonderlich höfliche Vorgehensweise kannst Du selbstverständlich so handhaben, nur: zu Deinen Zielen, sollten diese tatsächlich wissenschaftlicher Natur sein, führt das natürlich nicht.

Ich rechne mit meiner Zielerreichung.

Das führt höchstens dazu, dass Du Dir selber einreden kannst, all die "grossen Experten" könnten Deine Fragen nicht beantworten und sind obendrein noch so "böse", dass sie Dein einfaches Experiment nicht durchführen wollen.

Diverse Experten können einige meiner Fragen nicht beantworten, das ist Fakt und es ist unwissenschaftlich und ggf. sogar organisiert böswillig, ein mutmaßlich sehr bedeutendes Experiment zur Grundlagenphysik, das Wissenschaft und Menschheit weiterbringen kann, nicht durchführen (lassen) zu wollen.

Du wirst im Gegenteil als jemand wahrgenommen, der andere für sich arbeiten lassen will, der sämtliche Experimente ablehnt, die nicht in seine Sinne verlaufen und neu hast Du nun auch noch das Argument eingebracht, dass Du nur Arbeiten zu leisten bereit bist, die "für Dich Sinn" ergeben.

Es ist normal, dass man bevorzugt für einem Sinnvolles tut.

Ich lehne keine Experimente, welche die Wissenschaft weiterbringen können und wo Kosten und Risiko vertretbar sind.

Du lehnst anscheinend mein Experiment ab. Warum? Vielleicht weil das zu erwartende Ergebnis nicht zu deinen Vorstellungen paßt?

Und dieses Argument ist nun ausschliesslich subjektiv, d.h. Du versuchst damit die Deutungshoheit zu übernehmen, was wissenschaftlich relevant ist und was nicht, d.h. Du kannst mit einem solchen Ansatz natürlich alle seriösen Arbeiten, die Dir nicht passen, d.h. die für Dich keinen Sinn ergeben, ablehnen.

Ist das bei dir der Fall oder bist du für die Durchführung von meinem Experiment?

Und ich schreibe es ja nicht gerne, aber ich habe allergrösste Zweifel, dass Du mit dieser Vorgehensweise irgendeinen Erfolg haben wirst.

Ich werde (vermutlich) Erfolg haben - wie schaut's bei dir aus?

Zumal Du wie Du in diesem Thread angedeutet hast in anderen Foren ähnliche Erfahrungen, dass Deine Ideen auf Ablehnung stossen, gemacht hast.

Hast du eine Quellenangabe dazu?

Zugegebenermaßen gibt es Hater, die gegen meine guten Beiträge sind.

Vielleicht hilft Dir der Tipp von SFF-TWRiker weiter, er hat es ja auch gut erklärt.

Ja das hat er aber da gibt es keinen negativen Abstand - das hast du falsch formuliert und du willst es anscheinend nicht zugeben.

Du bist halt gegen die Rotverschiebung eingestellt,

Ich glaube nur nicht an die Expansion des Raumes. Die Rotverschiebung ist Fakt und liegt vermutlich u.a. an der Lichtermüdung.

Das ist jetzt nur ein Nebenthema, zeigt aber leider deutlich auf, wie Du wissenschaftlich arbeitest: nämlich gar nicht. Die anderen sollen, Du fügst zwar irgendetwas per copy/paste ein, was ohnehin schon jeder hier weiss (beispielsweise der Abstand des Andromedanebels), aber auf die Argumente selber gehst Du gar nicht ein.

Das gilt denke ich eher für dich. Aber wie gesagt: die Wahrheit dazu soll schonungslos aufgedeckt werden.

Du beklagst, dass Du keine Links bekommen hast.

Ich habe mich beklagt, dass du irgendwelche unpassenden Forderungen an mich stellst.

Aber zuerst muss etwas von Dir kommen und dagegen verweigerst Du Dich.

Hast du eigentlich schon mein Experiment verstanden (warum es quasi wie per Catch-22 die Relativitästtheorie widerlegt) oder verweigerst du dich?

Denn statt einer ergebnisoffenen Diskussion glaubst Du, schon alles besser zu wissen und die anderen quasi mit Deinen Ideen belehren zu müssen.

Das scheint mir eher für dich zu gelten aber sei gewiß: ich will, dass die Wahrheit dazu aufgedeckt wird.

Kannst du dir auch die Aufdeckung der Wahrheit wünschen? (alles imho)
 

astrofreund

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Michael, oder bist Du DER hier?


Wahrheit kann ganz schön weh tun, vor allen, wenn man sie nicht hat. :cry::cry:
 
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ralfkannenberg

Registriertes Mitglied
Ja das hat er aber da gibt es keinen negativen Abstand - das hast du falsch formuliert und du willst es anscheinend nicht zugeben.
Hallo Michael,

bitte disqualifiziere Dich doch nicht noch schlimmer: eine Blauverschiebung ist eine negative Rotverschiebung und wenn Du diese in die Abstandsformel einsetzst bekommst Du einen negativen Abstand.

Es ist doch nicht meine "Schuld", dass das so ist !


Freundliche Grüsse, Ralf
 

ralfkannenberg

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Die vielen hoch bezahlten Wissenschaftler hätten mein Experiment (siehe Beitrag #1) schon längst durchführen müssen - da liegt ein eklatantes und ermittlungswürdiges Versagen vor.
Hallo Michael,

es ist Dir vermutlich nicht bewusst, aber mit Deiner Wortwahl "eklatantes und ermittlungswürdiges Versagen" begehst Du eine Straftat den Wissenschaftlern gegenüber, die - ganz im Gegensatz zu Dir - korrekt und wissenschaftlich arbeiten.

Ja, solche Experimente kosten Geld und bezahlt wird das vom Steuerzahler. Du verlangst also, dass andere Leute Dein Experiment finanzieren und eben: so läuft das nicht. Du musst aktiv werden und Du kannst auch aktiv werden: studiere Physik, mache einen Doktortitel und dann kannst Du Deine theoretischen Resultate in einem Fachjorunal publizieren.

Und: wenn Dir das ganze wirklich so wichtig wäre, so würdest Du das auch tun.

Du tust es aber nicht und daraus lässt sich schliessen, dass Dein Interesse doch nicht so gross ist. Statt dessen suchst andere, die die Arbeit für Dich erledigen, und wenn Du solche nicht findest, beschimpfst Du diese.

Und fachlich werfe ich Dir vor, dass Du Dir nicht die Mühe machst, nach vergleichbaren Experimenten zu recherchieren, mit denen Du Deine These ebenfalls überprüfen könntest.


Radarstrahlen zu einem anderen Himmelskörper gehen hin- und her und könnten für Deine Idee geeignet sein. Hast Du hier irgendetwas recherchiert ? Und wenn nicht: planst Du, das nachzuholen ?


Freundliche Grüsse, Ralf
 

astrofreund

Registriertes Mitglied
Der Michael tut das noch alles ... wenn er dereinst Messias ist und viel Geld gewonnen hat. Dann kann er die Experimente selbst bezahlen.
Bis dahin empfehle ich zur Annäherung ans Thema den Gedichtband "Blauverschiebung. Seit 2005 bei Amazon erhältlich und Blauverschiebung kann man damit im Selbsttest erproben. :eek:😰🥶
 

DerMichael

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Der Abstand

bitte disqualifiziere Dich doch nicht noch schlimmer: eine Blauverschiebung ist eine negative Rotverschiebung und wenn Du diese in die Abstandsformel einsetzst bekommst Du einen negativen Abstand.

"Die Rotverschiebung ist in der Astronomie die Lageveränderung identifizierter Spektrallinien im Emissions- und Absorptionsspektrum astronomischer Objekte in Richtung der größeren Wellenlängen. Die Rotverschiebung ist definiert als Verhältnis der Wellenlängenänderung zur ursprünglichen Wellenlänge ..." Rotverschiebung

Die Rotverschiebung z ist als Verhältnis dimensionslos. Für einen Abstand muss eine Entfernungseinheit wie z.B. Meter, Kilometer oder Lichtjahr angegeben werden. Der Abstand zur Andromedagalaxie (und darum ging es) ist nicht negativ.

Wenn ich
Entfernungsbestimmung von Galaxien Betrachtung der Rotverschiebung (PDF)
richtig verstanden habe, dann wird zuerst die Geschwindigkeit der Galaxie ermittelt, die bei der Blauverschiebung negativ ist. Dann kann damit und der Hubble-Konstanten irgendwie die Entfernung berechnet werden.

Ich habe da aber nicht so den totalen Druchblick - wer Astronomie studiert hat, sollte da mehr Ahnung haben.

Da müssen wir uns aber nicht weiter streiten, ich habe es ja jetzt einigermaßen/ungefähr verstanden.

Du tust es aber nicht und daraus lässt sich schliessen, dass Dein Interesse doch nicht so gross ist.

Das zeigt nur, dass ich realistisch und effizient bin. Ich bin 56 und habe keine Lust auf ein Studium der Physik + Doktortitel - ich baue lieber andere Stärken aus, ich kann nicht alles studieren. Des Weiteren wäre das keine Garantie, das ich auch mein Experiment durchführen könnte, das ich bereits ausreichend beschrieben habe, so dass es bessere Universitäten durchführen können.

Vielleicht leigt da dein Mißvertsändnis: ich will nicht Physik oder Astronomie studieren, sondern ich will, dass mein Experiment für den wissenschaftlichen Fortschritt durchgeführt wird. Dazu brauche ich kein weiteres Studium. Du argumentierst nur irgendwie gegen mich und das revolutionäre Experiment und das ist sehr unwissenschaftlich von dir.

Radarstrahlen zu einem anderen Himmelskörper gehen hin- und her und könnten für Deine Idee geeignet sein.

Das kann ich nicht erkennen und du kannst es mir anscheinend nicht erklären.

Hast Du hier irgendetwas recherchiert ?

Nein, weil ich dazu zu klug, realistisch und vernünftig bin.

Und wenn nicht: planst Du, das nachzuholen ?

Nein, weil ich dazu zu klug, realistisch und vernünftig bin.

Ich habe womöglich auch (vergleichsweise) eine sehr gute Vorstellung von der Zukunft.

Deine Argumentation ist anscheinend "mache dies (was länger dauert und wenn du fertig bist, finde ich was Neues für dich) oder du hast unrecht" aber das ist falsch. Ich habe (wahrscheinlich) Recht.

Was glaubst du, wer sich von uns beiden hier eher Recht hat oder sich diskreditiert? Ich will, dass das wahrheitsgemäß bekannt wird. In Zukunft können KI Texte analysieren und bewerten - ich rechne damit, sehr gut bewertet zu werden.

das wird das Problem nicht lösen, da Michael das Ergebnis dieses Experimentes unter der Voraussetzung, dass es wissenschaftlich korrekt durchgeführt wird, nicht anerkennen wird.

Du vielleicht. Ich werde das Ergebnis vermutlich anerkennen, wenn es ordentlich durchgeführt wurde - da kann man eigentlich nicht so viel falsch machen und ich will eine detailierte öffentliche Dokumentation des Experiments und der Berechnungen dazu. Wie auch immer, das wird man hoffentlich bald sehen. (alles imho)
 

ralfkannenberg

Registriertes Mitglied
Die Rotverschiebung z ist als Verhältnis dimensionslos. Für einen Abstand muss eine Entfernungseinheit wie z.B. Meter, Kilometer oder Lichtjahr angegeben werden. Der Abstand zur Andromedagalaxie (und darum ging es) ist nicht negativ.

Wenn ich
Entfernungsbestimmung von Galaxien Betrachtung der Rotverschiebung (PDF)
richtig verstanden habe, dann wird zuerst die Geschwindigkeit der Galaxie ermittelt, die bei der Blauverschiebung negativ ist. Dann kann damit und der Hubble-Konstanten irgendwie die Entfernung berechnet werden.

Ich habe da aber nicht so den totalen Druchblick - wer Astronomie studiert hat, sollte da mehr Ahnung haben.

Da müssen wir uns aber nicht weiter streiten, ich habe es ja jetzt einigermaßen/ungefähr verstanden.
Hallo Michael,

noch einmal: wenn Du die Abstandsformel über die Rotverschiebung für den Andromedanebel nutzst, dann erhälst Du einen negativen Abstand. Darüber braucht man nicht zu streiten, das ist so. Und der Grund dafür ist der, dass man die Formel eben nur dann anwenden kann, wenn die Eigenbewegung einer Galaxie vernachlässigbar klein ist im Vergleich zur Rotverschiebung.

Und ehe Du noch mehr Unsinn schreibst, denn Du zitierst die Hubble-Konstante: das gilt in guter Näherung nur bis etwa 2 Milliarden Lichtjahre. Bei grösseren Entfernungen muss man diese Hubble-Konstante durch den zeitabhängigen Hubble-Parameter ersetzen.

Und Du warst es, der heute um 8:41 Uhr so eine kosmologsche Distanz über 2 Milliarden Lichtjahre genannt hat. Da klappt das dann nicht mehr so einfach mit der Rotverschiebung, d.h. da benötigt man dann eben eine kompliziertere Formel.


Freundliche Grüsse, Ralf
 

astrofreund

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Am Ende hat DerMichael noch was vergessen auf der Liste, was er will. Richtig ... den Noblen Preis. Oder ist er dazu
zu klug, realistisch und vernünftig, da er ja womöglich eine sehr gute Vorstellung von der Zukunft hat? Lottogewinn? oder Messias?
Wird spannend mit einem derartigen Messias ... hatten wir noch nicht.. Und eine gute Bewertung soll er auch noch bekommen. Na dann nehme mal lieber nicht die KI von Google. :alien: :love:(n)
 

ralfkannenberg

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Okay



Okay, das habe ich jetzt verstanden. (alles imho)
Hallo Michael,

sehr schön, nun hast Du doch auch etwas dazugelernt, d.h. wir konnten vorhandenes Wissen ehrenamtlich teilen.

Super ! Ich denke, dass nicht 1 Prozent der Bevölkerung das weiss, und nun gehörst Du ebenfalls zu diesem 1 Prozent :)


Freundliche Grüsse, Ralf
 
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