DerMichael
Registriertes Mitglied
Ich bemühe mich
Ich werde mich bemühen, Unsachliches und Getrolle zu ignorieren aber dann bitte ich die Admins/Mods, dass sie sich bei eventuellen vorzeitigen Threadschließungen oder Sperrungen von mir nicht auf (vorsichtig vormuliert) Behauptungen meiner Gegner verlassen, sondern sachliche Gründe anführen und diese auch begründen, z.B. "Du bist nicht auf die Fragen Q1, Q2, Q3 in den Beiträgen X, Y, Z eingegangen". Thanks.
Ich habe ein durchfühbares Experimente zur Einweg-Lichtgeschwindigkeit in Beitrag #1 vorgeschlagen.
Mir geht es nicht um die einfache Bestimmung der Lichtgeschwindigkeit, denn die ist hinreichend genau bekannt und die bezweifle ich auch nicht.
Sorry aber ich kann derzeit nicht erkennen, wie man mit einer Supernova einen derartigen Äthernachweis erbringen könnte. Wenn du kein konkretes Experiment dazu beschreiben kannst, dann sehe ich das Thema als erledigt an.
Das ist ein guter Hinweis, ein gutes Argument, denn zugegebenermaßen sollte sich der sogenannte Ätherwind, bzw. die absolute Geschwindigkeit bei Sonden und solchen Manövern bemerkbar machen aber eventuell reichen auch zeitnahe Bestimmungen von Entfernung und Geschwindigkeit. Die Aspekte der Zeitdilatation werden ja schon berücksichtigt und die leugne ich nicht.
Das Experiment in Beitrag #1 halte ich für (potentiell) revolutionär und das ist einfach mal durchzuführen - dann ist man schlauer.
Ich weiß auch nicht, warum das Michelson-Morley-Experiment keinen Äther/Ätherwind nachweisen konnte - ich vermute nur, dass es vielleicht ein Effekt von gespiegelten Lichtstrahlen ist.
Es kann durchaus sein, dass dieser Thread sich seinem Ende nähert - man man muss nicht die 30 Tage wie verrückt mit unzählichen Beiträgen füllen. Ich denke, dass hier schon einiges erreicht wurde.
Die Rotverschiebung ist bei der Abstandsbestimmung ferner Objekte zu berücksichtigen aber zugegebenermaßen spielt sie bei der näheren Magellanschen Wolken vermutlich keine so große Rolle.
"... Ursachen der Rotverschiebung können sein:
1. Eine Relativbewegung von Quelle und Beobachter (Doppler-Effekt)
2. Unterschiedliche Gravitationspotentiale von Quelle und Beobachter (Relativität)
3. Das expandierende Universum zwischen Quelle und Beobachter (Kosmologie)
4. Stokes-Shift bei der Übertragung diskreter Energiebeträge zwischen Photonen und Molekülen bei der Raman-Streuung ..." Rotverschiebung
"... Aus der Rotverschiebung kann auch die Entfernung des Objekts bestimmt werden, allerdings ist diese in einer sich ausdehnenden Raumzeit nicht mehr eindeutig definiert. Es gibt verschiedene Entfernungsmaße, die sich aus der Rotverschiebung ableiten lassen. In der Kosmologie werden Betrachtungen und Rechnungen deshalb immer im Rotverschiebungsraum angestellt. ..." Rotverschiebung
"... Mit der Entdeckung der Galaxie UDFj-39546284 in der Hubble-Ultra-Deep-Field-09-Aufnahme (HUDF09) konnte eine kosmologische Rotverschiebung von z = 10,3 ermittelt werden. Der beobachtete Altersrekord verschiebt sich damit auf 480 Millionen Jahre danach. Die neu entdeckte Galaxie mit ihrem Alter von 13,2 Milliarden Jahren würde bei einer Bestätigung der Rotverschiebung einen wichtigen Beobachtungsbaustein zur Entwicklung der ersten Galaxien nach dem Urknall liefern. ..." Rotverschiebung
Das (obiges) verstehe ich nicht so ganz aber ich habe etwas zur Entfernungsbestimmung der Andromedagalaxie gefunden:
"... Mit der durch die Ausrüstung von Großteleskopen mit sehr lichtempfindlichen CCD-Bildsensoren ermöglichten Auswertung des „Tip of the Red Giant Branch“ ergab sich im Jahr 1986 eine Entfernung von 2,47 Millionen Lichtjahren. Damit gelang auch im Jahr 1987 die Entdeckung und Auswertung von RR-Lyrae-Sternen im Andromedanebel, wodurch sicht die Entfernung auf 2,41 Millionen Lichtjahre mit einer Genauigkeit von 7 % bestimmen ließ. Im Jahr 1998 gelang eine genaue Entfernungsbestimmung anhand sogenannter Red Clump Stars zu 2,56 Millionen Lichtjahren bei einer systematischen und statistischen Unsicherheit von 1,6 % und 2,2 %. Auch die Vermessung eines bedeckungsveränderlichen Sterns in M31 durch das Institut d’Estudis Espacials de Catalunya/CSIC im Jahr 2005 ergab eine Entfernung von 2,52 ± 0,14 Millionen Lichtjahren. ..." Andromedagalaxie
Das verstehe ich: man sucht nach Sternen mit bekannten Helligkeitsaspekten, mißt das von diesen Sternen empfangene Licht und schließt dann aus der gemessenen Lichstärke auf deren Entfernung.
Die Rotverschiebung alleine kann vielleicht zur Entfernungsbestimmung ferner Objekte genutzt werden, wenn es eine konstante Lichtermüdung (die wird derzeit angezweifelt) gibt und die Geschwindigkeit der Objekte (z.B. ferne Sterne, Galaxien) vernachlässigbar ist. (alles imho)
Ich werde mich bemühen, Unsachliches und Getrolle zu ignorieren aber dann bitte ich die Admins/Mods, dass sie sich bei eventuellen vorzeitigen Threadschließungen oder Sperrungen von mir nicht auf (vorsichtig vormuliert) Behauptungen meiner Gegner verlassen, sondern sachliche Gründe anführen und diese auch begründen, z.B. "Du bist nicht auf die Fragen Q1, Q2, Q3 in den Beiträgen X, Y, Z eingegangen". Thanks.
Du bist es doch, der Experimente mit der Einweg-Lichtgeschwindigkeit machen möchte. Die Supernova bietet ein Beispiel dafür, denn dieses Licht ist definitiv nur in eine Richtung verlaufen.
Ich habe ein durchfühbares Experimente zur Einweg-Lichtgeschwindigkeit in Beitrag #1 vorgeschlagen.
Mir geht es nicht um die einfache Bestimmung der Lichtgeschwindigkeit, denn die ist hinreichend genau bekannt und die bezweifle ich auch nicht.
Sorry aber ich kann derzeit nicht erkennen, wie man mit einer Supernova einen derartigen Äthernachweis erbringen könnte. Wenn du kein konkretes Experiment dazu beschreiben kannst, dann sehe ich das Thema als erledigt an.
Ein anderes Beispiel sind übrigens ferne Raumsonden in unserem Sonnensystem, denn diese senden Signale zur Erde, die immerhin mehrere Stunden unterwegs sind. Auch da würde man Abweichungen feststellen, z.B. bei einem dokumentierten Swing-By Manöver. Auch die Plutosonde wurde jenseits des Pluto sechsmal gezündet, um einen kleinen Planetoiden des Kuipergürtels erreichen zu können; die hierfür verwendeten Daten beruhen alle auf Einweg-Lichtgeschwindigkeiten. Auch da hätte man Abweichungen zu den Relativitätstheorien festgestellt.
Das ist ein guter Hinweis, ein gutes Argument, denn zugegebenermaßen sollte sich der sogenannte Ätherwind, bzw. die absolute Geschwindigkeit bei Sonden und solchen Manövern bemerkbar machen aber eventuell reichen auch zeitnahe Bestimmungen von Entfernung und Geschwindigkeit. Die Aspekte der Zeitdilatation werden ja schon berücksichtigt und die leugne ich nicht.
Das Experiment in Beitrag #1 halte ich für (potentiell) revolutionär und das ist einfach mal durchzuführen - dann ist man schlauer.
Ich weiß auch nicht, warum das Michelson-Morley-Experiment keinen Äther/Ätherwind nachweisen konnte - ich vermute nur, dass es vielleicht ein Effekt von gespiegelten Lichtstrahlen ist.
Es kann durchaus sein, dass dieser Thread sich seinem Ende nähert - man man muss nicht die 30 Tage wie verrückt mit unzählichen Beiträgen füllen. Ich denke, dass hier schon einiges erreicht wurde.
Aber meinetwegen: den Abstand zu den Magellan'schen Wolken kann man nicht via Rotverschiebung ermitteln, d.h. Deine Kritik an der Rotverschiebung greift hier nicht.
Die Rotverschiebung ist bei der Abstandsbestimmung ferner Objekte zu berücksichtigen aber zugegebenermaßen spielt sie bei der näheren Magellanschen Wolken vermutlich keine so große Rolle.
"... Ursachen der Rotverschiebung können sein:
1. Eine Relativbewegung von Quelle und Beobachter (Doppler-Effekt)
2. Unterschiedliche Gravitationspotentiale von Quelle und Beobachter (Relativität)
3. Das expandierende Universum zwischen Quelle und Beobachter (Kosmologie)
4. Stokes-Shift bei der Übertragung diskreter Energiebeträge zwischen Photonen und Molekülen bei der Raman-Streuung ..." Rotverschiebung
"... Aus der Rotverschiebung kann auch die Entfernung des Objekts bestimmt werden, allerdings ist diese in einer sich ausdehnenden Raumzeit nicht mehr eindeutig definiert. Es gibt verschiedene Entfernungsmaße, die sich aus der Rotverschiebung ableiten lassen. In der Kosmologie werden Betrachtungen und Rechnungen deshalb immer im Rotverschiebungsraum angestellt. ..." Rotverschiebung
"... Mit der Entdeckung der Galaxie UDFj-39546284 in der Hubble-Ultra-Deep-Field-09-Aufnahme (HUDF09) konnte eine kosmologische Rotverschiebung von z = 10,3 ermittelt werden. Der beobachtete Altersrekord verschiebt sich damit auf 480 Millionen Jahre danach. Die neu entdeckte Galaxie mit ihrem Alter von 13,2 Milliarden Jahren würde bei einer Bestätigung der Rotverschiebung einen wichtigen Beobachtungsbaustein zur Entwicklung der ersten Galaxien nach dem Urknall liefern. ..." Rotverschiebung
Du kannst ja einmal als einfache Übung den Abstand zum viel weiter entfernten Andromedanebel anhand seiner Rotverschiebung ermitteln, dann wirst Du sofort merken, dass das Ergebnis unsinnig ist. Und komme mir nicht mit mangelnden Mathematik-Kenntnissen: Du brauchst für diese Erkenntnis keine einzige Rechnung durchzuführen, es genügt völlig, das Vorzeichen der Rotverschiebung anzuschauen.
Das (obiges) verstehe ich nicht so ganz aber ich habe etwas zur Entfernungsbestimmung der Andromedagalaxie gefunden:
"... Mit der durch die Ausrüstung von Großteleskopen mit sehr lichtempfindlichen CCD-Bildsensoren ermöglichten Auswertung des „Tip of the Red Giant Branch“ ergab sich im Jahr 1986 eine Entfernung von 2,47 Millionen Lichtjahren. Damit gelang auch im Jahr 1987 die Entdeckung und Auswertung von RR-Lyrae-Sternen im Andromedanebel, wodurch sicht die Entfernung auf 2,41 Millionen Lichtjahre mit einer Genauigkeit von 7 % bestimmen ließ. Im Jahr 1998 gelang eine genaue Entfernungsbestimmung anhand sogenannter Red Clump Stars zu 2,56 Millionen Lichtjahren bei einer systematischen und statistischen Unsicherheit von 1,6 % und 2,2 %. Auch die Vermessung eines bedeckungsveränderlichen Sterns in M31 durch das Institut d’Estudis Espacials de Catalunya/CSIC im Jahr 2005 ergab eine Entfernung von 2,52 ± 0,14 Millionen Lichtjahren. ..." Andromedagalaxie
Das verstehe ich: man sucht nach Sternen mit bekannten Helligkeitsaspekten, mißt das von diesen Sternen empfangene Licht und schließt dann aus der gemessenen Lichstärke auf deren Entfernung.
Die Rotverschiebung alleine kann vielleicht zur Entfernungsbestimmung ferner Objekte genutzt werden, wenn es eine konstante Lichtermüdung (die wird derzeit angezweifelt) gibt und die Geschwindigkeit der Objekte (z.B. ferne Sterne, Galaxien) vernachlässigbar ist. (alles imho)